CH518207A - Klemmkraft-Prüfanlage für Seilbahn mit kontinuierlich umlaufendem Förderseil - Google Patents

Klemmkraft-Prüfanlage für Seilbahn mit kontinuierlich umlaufendem Förderseil

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Publication number
CH518207A
CH518207A CH22470A CH22470A CH518207A CH 518207 A CH518207 A CH 518207A CH 22470 A CH22470 A CH 22470A CH 22470 A CH22470 A CH 22470A CH 518207 A CH518207 A CH 518207A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
hoisting rope
clamping force
automatically acting
feeler
clamps
Prior art date
Application number
CH22470A
Other languages
English (en)
Inventor
Stampfli Gerold
Original Assignee
Walter Staedeli Maschb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of CH518207A publication Critical patent/CH518207A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/06Safety devices or measures against cable fracture
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/12Cable grippers; Haulage clips
    • B61B12/122Cable grippers; Haulage clips for aerial ropeways

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description


  
 



  Klemmkraft-Prüfanlage für Seilbahn mit kontinuierlich umlaufendem Förderseil
Die Erfindung bezieht sich auf eine Klemmkraft Prüfanlage für die automatisch wirkenden Klemmen einer Seilbahn mit kontinuierlich umlaufendem Förderseil, bei der in den Stationen zwecks Anhaltens der Fahrzeuge die automatisch wirkenden Klemmen vom Förderseil gelöst werden und zur Fahrt das Förderseil wieder greifen. Die Sicherheit einer solchen Anlage ist nur dann gewährleistet, wenn die automatischen Klemmen die angehängten Fahrzeuge genügend fest mit dem Förderseil verbinden. Sind die Fahrzeuge für Personentransport bestimmt, so wird meistens verlangt, dass jedes Fahrzeug mit Hilfe von zwei automatischen Klemmen mit dem Seil verbunden ist. Diese Verdoppelung der Klemmelemente erhöht naturgemäss die Sicherheit des Betriebes. Trotzdem ist es möglich, dass die Klemmkraft nicht ausreicht.



   Da das Fahrzeug nicht nur an einem horizontal verlaufenden Seil hängt, sondern zusammen mit diesem Steigungen überwinden muss, sollte immer ausreichend Klemmkraft vorhanden sein. Eine   tÇberprü-    fung der tatsächlich vorhandenen Klemmkraft war aber bisher nicht möglich. Die Erfindung will hierfür die Mittel schaffen.



   Die Erfindung geht von folgender Überlegung aus: wenn zwei automatische Klemmen vorhanden sind, an denen das Fahrzeug hängt und die beide das Seil greifen, kann man vor der Ausfahrt aus der Station prüfen, ob sich diese Klemmen mit einer bestimmten Kraft relativ zueinander auf dem Seil verschieben lassen.



  Sollte nur eine der beiden Klemmen eine ungenügende Klemmkraft aufweisen, so wird auch dies sofort angezeigt. Fassen dagegen beide Klemmen das Seil mit genügender Kraft, kann das Fahrzeug die Station ungehindert verlassen.



   Bei der erfindungsgemässen Prüfanlage ist dies so realisiert, dass das Gehänge jedes Fahrzeuges zwei in Längsrichtung des Förderseiles relativ zu einander verschiebbare Elemente umfasst, die je an einem Ende mit einer der automatisch wirkenden Klemmen versehen sind und dass an den verschiebbaren Elementen ein Hebelarm angreift, der an seinem äusseren Ende eine Tastrolle trägt, welcher Hebelarm bei seiner Betätigung das Bestreben hat, die beiden automatisch wirkenden Klemmen mittels einer Hebel übersetzung von einander zu entfernen, was ihm aber nur bei ungenügender Klemmkraft der automatisch wirkenden Klemmen gelingt, indem die Tastrolle vor dem Auslaufen des Fahrzeuges aus der Station an einer ortsfesten, unter vorbestimmtem Federdruck stehenden Tastschiene entlangrollt und bei ausreichender Klemmkraft der automatisch wirkenden Klemmen die Tastschiene entgegen der Kraft der Feder bewegt.



   Reicht die Klemmkraft beider oder nur einer der beiden Klemmen nicht aus, so kann die Tastrolle die Tastschiene nicht oder nur ungenügend anheben. In diesem Fall kann Alarm gegeben oder die Förderanlage abgebremst werden.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes vereinfacht dargestellt:
Fig. 1 zeigt eine Klemmkraft-Prüfanlage in Ansicht von der Seite,
Fig. 2 dieselbe Anlage in Ansicht von oben, teilweise im Schnitt,
Fig. 3 eine Variante des   Übersetzungsmechanismus,    in grösserem Massstab.



   In den Fig. 1 und 2 ist 1 das Förderseil, das von zwei automatisch wirkenden Klemmen 2 gefasst wird.



  Der Deutlichkeit halber ist in Fig. 1 das endlose Förderseil 1 unterbrochen dargestellt. Der Gehängerahmen ist mit 3 bezeichnet; er wird von der Gehängeachse 4 durchsetzt. An der Gehängeachse ist der   Gehängearm    5 angelenkt, der einen nicht dargestellten Transportbe   härter    oder eine Kabine trägt. Die automatisch wirkenden Klemmen 2 sind federbelastete Klemmen mit je einem Schalthebel 6, der an seinem Ende eine Rolle 7 trägt. Drückt eine ortsfeste, in der Station angebrachte (in der Zeichnung nicht dargestellte) Schiene die Rollen 7 nach unten, so öffnen sich die Klemmfäuste 8 und geben das Seil 1 frei. In den Fig. 1 und 2 haben die Rollen 7 die Schaltschiene bereits verlassen, die   Hebel 6 sind frei und die Klemmfäuste 8 klemmen das Seil 1 fest.

  An beiden Enden des Gehängerahmens 3 sind Führungsrollen 9 angeordnet, die auf einer nicht dargestellten, in der Station angebrachten festen Schiene laufen, wenn die Klemmfäuste das Seil losgelassen haben.



   Der Gehängerahmen 3 umfasst zwei teleskopartig ineinander verschiebbare Rohre 10, 11. Eine Achse 12 durchsetzt beide Rohre. Im innern Rohr 11 ist diese Achse fest gelagert, im Rohr 10 ist dagegen ein Schlitzloch 13 angebracht, so dass die Rohe sich axial relativ zueinander im Bereich dieses Schlitzes verschieben lassen. Auf der Gehängeachse 4 ist ein im Querschnitt U-förmiger Hebel 14 schwenkbar gelagert, dessen Wände einen gekrümmten Schlitz 15 aufweisen. Auf der Achse 12 sind Folgeorgane angebracht, die in diesem Schlitz laufen. Die Folgeorgane können als Rollen 16 oder auch als Gleitstücke ausgebildet sein. An seinem oberen Ende trägt der Hebel 14 eine Tastrolle 17.



   Ein Bolzen 18 mit einer Öse durchsetzt die Gehängeachse 4. Die Öse umgreift die Achse 12. Eine auf dem Bolzen 18 angebrachte Druckfeder 19 wird von einer Mutter 19' gehalten. Diese Feder hat das Bestreben die beiden Rohre 10, 11 ineinander zu schieben.



   Ortsfest in der Station ist eine Tastschiene 20 angebracht. Die Schiene ist um einen Zapfen 21 schwenkbar und ist am andern Ende durch eine Feder 22 gegen schwenkendes Anheben belastet.



   In Fig. 1 ist der Moment dargestellt in dem die Tastrolle 17 die Tastschiene 20 berührt. Die Fahrtrichtung ist durch den Pfeil F angedeutet. Es gibt nun zwei Möglichkeiten, entweder die Rolle 17 drückt die Tastschiene 20 entgegen der Kraft der Feder 22 nach oben oder die Tastschiene bleibt in der Ruhestellung und drückt die Rolle 17 des Hebels 14 nach unten. Im erstgenannten Fall ist die Klemmkraft der beiden automatischen Klemmen genügend. Drückt dagegen die Schiene die Rolle nach unten, so ist die Klemmkraft einer oder beider Klemmen ungenügend.



  Die Krümmung des Schlitzes 15 ist so ausgelegt, dass bei einer Abwärtsbewegung des Hebels 14 die Rollen 16 die Achse 12 von der Achse 4 entfernen, d. h. die beiden Rohre 10, 11 werden ein wenig auseinandergeschoben und dabei müssen die Klemmfäuste 8 auf dem Seil 1 gleiten. Gelingt es also der federbelasteten Schiene 20 die Tastrolle 17 nach unten zu drücken, so bedeutet dies, dass die Klemmkraft der Fäuste 8 ungenügend ist.

 

   Statt einer Übersetzung zwischen dem Tasthebel und den beiden rohrförmigen Elementen 10, 11 des Gehängerahmens mittels einer Kurvenbahn (gekrümmter Schlitz 15) zu schaffen, kann man beispielsweise eine Kniehebelübersetzung verwenden, wie dies Fig. 3 zeigt. Tasthebel 14' trägt an seinem oberen Ende eine Tastrolle 17'. Im unteren Bereich des Hebels 14' ist eine Lasche 25 angelenkt, die eine Verbindung mit der Achse 12 herstellt. Wird Rolle 17' nach unten bewegt, dann werden die Achsen 4 und 12 ein wenig voneinander entfernt. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Klemmkraft-Prüfanlage für die automatisch wirkenden Klemmen einer Seilbahn mit kontinuierlich umlaufendem Förderseil, bei der in den Stationen zwecks Anhaltens der Fahrzeuge die automatisch wirkenden Klemmen vom Förderseil gelöst werden und zur Fahrt das Förderseil wieder greifen, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehänge jedes Fahrzeuges zwei in Längsrichtung des Förderseiles relativ zueinander verschiebbare Elemente (10, 11) umfasst, die je an einem Ende mit einer den automatisch wirkenden Klemmen (2) versehen sind und dass an den verschiebbaren Elementen ein Hebelarm (14; 14') angreift, der an seinem äusseren Ende eine Tastrolle (17; 17') trägt, welcher Hebelarm bei seiner Betätigung das Bestreben hat, die beiden automatisch wirkenden Klemmen mittels einer Hebel übersetzung (14, 15, 16;
    14', 25, 12) voneinander zu entfernen, was ihm aber nur bei ungenügender Klemmkraft der automatisch wirkenden Klemmen gelingt, indem die Tastrolle vor dem Auslaufen des Fahrzeuges aus der Station an einer ortsfesten, unter vorbestimmtem Federdruck stehenden Tastschiene (20) entlangrollt und bei ausreichender Klemmkraft der automatisch wirkenden Klemmen die Tastschiene entgegen der Kraft der Feder (22) bewegt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Prüfanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelarm mit der Tastrolle schwenkbar auf der Gehängeachse (4) gelagert ist.
    2. Prüfanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebelübersetzung ein an einem der beiden in Längsrichtung relativ zueinander verschiebbaren Elemente befestigtes Folgeorgan (16) umfasst, das in einer Kurvenbahn (15) des am andern Element schwenkbar angeordneten Hebelarmes (14) läuft.
    3. Prüfanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebelübersetzung eine an einem der beiden in Längsrichtung relativ zueinander verschiebbaren Elemente angelenkte Lasche (25) umfasst, die zusammen mit dem Hebelarm (14') ein Kniehebelgestänge bildet.
    4. Prüfanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in Längsrichtung relativ zueinander verschiebbaren Elemente teleskopartig ineinanderschiebbare Rohre (10, 11) sind.
CH22470A 1970-01-07 1970-01-07 Klemmkraft-Prüfanlage für Seilbahn mit kontinuierlich umlaufendem Förderseil CH518207A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2610716A1 (de) * 1975-03-24 1976-10-14 Pomagalski Sa Pruefvorrichtung der klemmkraft von seilklemmen
EP0018888A1 (de) * 1979-05-02 1980-11-12 Pomagalski S.A. Kontrollvorrichtung der Klemmwirkung der Klemmbacken an einer Seilbahn
FR2756798A1 (fr) * 1996-12-09 1998-06-12 Pomagalski Sa Installation a cable aerien porteur tracteur, a pinces debrayables, comportant des moyens de mesure du serrage du cable par les pinces
FR2807988A1 (fr) * 2000-04-25 2001-10-26 Telepheriques Tarentaise Mauri Dispositif de controle de la tenue mecanique d'une pince d'accrochage sur un cable tracteur d'une installation de transport a cables

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