CH518224A - Einrichtung zum Aufbewahren, Zusammenpressen und Verpacken von Abfall sowie deren Verwendung - Google Patents

Einrichtung zum Aufbewahren, Zusammenpressen und Verpacken von Abfall sowie deren Verwendung

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Publication number
CH518224A
CH518224A CH1471A CH1471A CH518224A CH 518224 A CH518224 A CH 518224A CH 1471 A CH1471 A CH 1471A CH 1471 A CH1471 A CH 1471A CH 518224 A CH518224 A CH 518224A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
drive device
drive
flap
waste
container
Prior art date
Application number
CH1471A
Other languages
English (en)
Inventor
Zumstein Ernst
Original Assignee
Bystronic Masch
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of CH518224A publication Critical patent/CH518224A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/30Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor
    • B30B9/305Drive arrangements for the press ram

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse Receptacles (AREA)

Description


  
 



   Einrichtung zum Aufbewahren, Zusammenpressen und Verpacken von Abfall sowie deren Verwendung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Aufbewahren, Zusammenpressen und Verpacken von Abfällen, insbesondere Haushaltabfällen, die einen, mit einer mittels einer Klappe verschliessbaren Einfüllöffnung ausgestatteten Umbau aufweist, in dem ein fester Behälter mit einem zur Aufnahme der Abfälle dienenden, auswechselbaren, sackartigen Einsatz angeordnet ist.



   Ferner bezieht sich die Erfindung auf die Verwendung der Einrichtung als Einbauteil in einer Küchenbank. Normalerweise werden die Abfälle in dafür bestimmte Behälter, z.B. Ochsnerkübel gefüllt, welche z.B.



  zweimal wöchentlich vom örtlichen Abfuhrwesen geleert werden.



   Infolge der stetig zunehmenden Verwendung von sperrigen Wegwerfpackungen, wie z.B. Flaschen, Blechbüchsen, Kartons usw. ist der Platzbedarf für Abfälle stark angestiegen. Dieses Problem ist durch häufigeres Leeren der Behälter lösbar, jedoch wegen der damit verbundenen Kosten sowie des zusätzlichen Personalbedarfs oft praktisch nicht möglich. Ferner ist die Anschaffung bzw. Verwendung von mehr und grösseren Kübeln in einer Stadtwohnung mit Platzschwierigkeiten verbunden.



   Zweck der Erfindung ist es somit, eine Einrichtung zu schaffen, welche die Nachteile bestehender Ausführungen nicht aufweist.



   Gegenstand der Erfindung sind demgemäss: a) eine Einrichtung der eingangs genannten Art, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass sie eine mit einer Antriebsvorrichtung und einer Steuervorrichtung ausgestattete Pressvorrichtung zum Zusammenpressen des Inhalts des Behälters aufweist, deren Pressstempel im entlasteten Zustand ausserhalb des Behälters gehalten ist; sowie b) eine Verwendung der erfindungsgemässen   Heinrich    tung als Einbauteil in einem Küchenbankeinbau mit Spülbecken, wobei der Einbauteil zur Herausnahme des sackartigen Einsatzes ausziehbar oder auskippbar ausgebildet ist.



   Gemäss einer zweckmässigen Ausführungsform ist die Antriebsvorrichtung zur Betätigung mittels Leitungswasser ausgebildet, wobei die Rückflussleitung zum Anschluss an einer Abwasserleitung ausgebildet ist.



   Ferner kann die Steuerung derart ausgebildet sein, dass die Antriebsvorrichtung durch Schliessen der Klappe eingeschaltet wird und nach erfolgtem Pressvorgang automatisch abstellt.



   Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Einrichtung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es stellen dar:
Fig. 1 einen schematischen Vertikalschnitt durch eine in einer Küchenbank eingebaute Einrichtung;
Fig. 2 einen schematischen Vertikalschnitt durch die Einrichtung nach Fig. 1 mit Steuerventil;
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch einen Aussenbehälter mit eingesetztem Einlagebehälter; und
Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch den aus dem Aussenbehälter herausgenommenen und zugeschnürten Einlagebehälter.



   In Fig. 1 ist eine Küchenbank 1 mit einem Spülbecken 2, einem Wasserhahn 3, einer Wasserleitung 4 sowie eine Abwasserleitung 5 dargestellt. Unter dem Spülbecken 2 befinden sich ein mit einem Kunststoffeinsatz 16 ausgekleideter Behälter 6, darin befindliche Abfälle 7, sowie ein Pressstempel 8. Die Vorderwand 9 und der Boden des Abteils sind an einer unten angeordneten Schwenkachse 10 drehbar. Im oberen Teil der Vorderwand 9 befindet sich eine mittels einer Klappe 11 geschlossene   Einfüllöff-    nung 12. Das ganze Abteil, einschliesslich Vorderwand 9 und Klappe 11 sind luftdicht ausgeführt, damit keine Gerüche in die Küche eindringen können. Der Pressstempel 8 wird von einem Teleskopzylinder 13 angetrieben.



  Die Bedienung des Pressstempels 8 erfolgt über ein Ventil 15 (Fig. 2), welches elektrisch durch einen Druckknopfschalter oder mechanisch durch einen Hebel betätigbar ist. Die Steuervorrichtung kann aber auch derart ausgelegt werden, dass das Ventil 15 beim Schliessen der Klappe 11 betätigt wird, damit die Abfälle 7 nach jedem Einwurf automatisch zusammengedrückt werden. In den Fig. 1 und 2 ist der Pressstempel 8 sowohl in der unteren Lage bzw. Arbeitsstellung als in entspannter Lage bzw.



  Ruhestellung abgebildet.  



   Nach dem Einschalten dauert der Pressvorgang nur wenige Sekunden. Zur Verhütung von Unfällen ist die Steuervorrichtung mit einer Verriegelung versehen, welche das öffnen der Klappe 11 oder der Vorderwand 9 während des Pressvorgangs verhindert.



   Sobald der Pressvorgang beendigt ist, wird das Ventil 15 betätigt, wodurch die Wasserleitung 4 geschlossen und die Abwasserleitung 5 geöffnet wird. Das Wasser im Teleskopzylinder 13 kann dann wegfliessen und der Pressstempel 8 wird von der Feder 14 in die Ruhestellung, vom Behälter 6 weg nach oben gezogen. Sobald der Pressstempel 8 die Ruhestellung erreicht hat, wird die Klappe 11 von einer Klinke 17 entriegelt.



   Wenn der Behälter 6 voll ist, was z.B. durch eine Anzeigevorrichtung für die Eindringtiefe des Pressstempels 8 in den Behälter 6 feststellbar ist, wird die Vorderwand 9 nach aussen geschwenkt und der Kunststoffeinsatz 16 aus dem Behälter 6 entfernt. Der Kunststoffeinsatz 16 kann wie ein Sack verschnürt und so dem Abfuhrwesen zum Wegtransport übergeben werden. Danach wird ein neuer Kunststoffeinsatz in den Behälter eingesetzt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Behälter 6 mit dem ganzen Inhalt dem Abfuhrwesen zum Leeren zu übergeben.



   Im beschriebenen Beispiel wurde die Einrichtung als Einbaueinheit in einer Küchenbank erläutert. Dadurch kann der freie Raum unterhalb des Spülbeckens zweckmässig ausgenutzt werden. Ferner sind dort sowohl eine Wasserleitung für die Antriebsvorrichtung als auch eine Abwasserleitung für den Rücklauf vorhanden. Diese Art des Einbaus der Einrichtung ist vor allem in Wohnungen vorteilhaft. weil dort normalerweise keine anderen Druckmedien als Wasser installiert sind. Dabei kann mit Hilfe von normalen Wasserleitungen, je nach Ausbildung des Druckzylinders, eine Kraft von 100 bis   400kg    auf den Pressstempel ausgeübt werden.



   Anstelle des genannten Teleskopzylinders hat es sich oft als zweckmässig erwiesen, einen Balg aus Kunststoff oder Gummi zu verwenden, weil dann insbesondere das Dichtungsproblem praktisch beseitigt wird.

 

   Es kann aber ferner Druckluft als Druckmedium anstelle von Wasser verwendet werden. Die Verwendung von Druckluft ist vor allem in Gewerbe- und Fabrikgebäuden vorteilhaft. weil dort meistens Druckluft bereits installiert ist.



   Ferner sind elektrisch angetriebene Einrichtungen möglich, bei welchen die Kraftübertragung z.B. mechanisch, hydraulisch oder pneumatisch erfolgt.



   Bei der Steuervorrichtung ist eine ganze Reihe von Ausführungsmöglichkeiten vorhanden, von welchen z.B.



  die automatische Einschaltung der Antriebsvorrichtung mit dem Schliessen der Klappe erfolgt, eine praktische Lösung darstellt. Zur Verhütung von Unfällen ist eine Art von Verriegelung, welche den Zugang zur Einrichtung während des Betriebs versperrt, besonders zu empfehlen. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    I. Einrichtung zum Aufbewahren, Zusammenpressen und Verpacken von Abfällen, insbesondere Haushaltabfällen, die einen, mit einer mittels einer Klappe ver schliessbaren Einfüllöffnung ausgestatteten Umbau aufweist, in dem ein fester Behälter mit einem zur Aufnahme der Abfälle dienenden, auswechselbaren, sackartigen Einsatz angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine mit einer Antriebsvorrichtung (13) und einer Steuervorrichtung (15) ausgestattete Pressvorrichtung zum Zusammenpressen des Inhalts (7) des Behälters (6) aufweist, deren Pressstempel (8) im entlasteten Zustand ausserhalb des Behälters (6) gehalten ist.
    II. Verwendung der Einrichtung nach Patentanspruch I als Einbauteil in einem Küchenbankeinbau mit Spülbecken, wobei der Einbauteil zur Herausnahme des sackartigen Einsatzes (16) ausziehbar oder auskippbar ausgebildet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung (13) mit einem elektrischen Antrieb versehen ist.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung (13) mit einem, vorzugsweise für Leitungswasser ausgebildeten hydraulischen Antrieb versehen ist.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung (13) einfachwirkend ausgebildet ist und zum Zurückholen des Pressstempels (8) mindestens eine Feder (14) vorgesehen ist.
    4. Einrichtung nach den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung einen Teleskopzylinder (13) aufweist, an dessen beweglichem Ende der Pressstempel (8) angeordnet ist.
    5. Einrichtung nach den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressvorrichtung als Antriebsvorrichtung einen Balg (13) aufweist, an dessen beweglichem Ende der Pressstempel (8) angeordnet ist.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung doppeltwirkend ausgebildet ist.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung mit der Klappe (11) derart gekoppelt ist, dass die Antriebsvorrichtung (13) beim Schliessen der Klappe (11) betätigt wird.
    8. Einrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung einen von Hand betätigbaren Druckschalter zum Einschalten der Antriebsvorrichtung (13) aufweist, wobei die Steuervorrichtung das Einschalten vorzugsweise nur bei geschlossener Klappe (11) ermöglicht.
    9. Einrichtung nach Unteranspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung ein Zeitglied aufweist, welches die Antriebsvorrichtung nach einer bestimmten Zeitspanne ausschaltet.
    10. Einrichtung nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Umbau und der Verschluss der Einfüllöffnung (12) durch die Klappe (11) wenigstens angenähert luftdicht sind.
    11. Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung (13) mittels Leitungswasser (4) betätigbar ist, wobei die Ablaufleitung der Antriebsvorrichtung (13) mit der Abwasserleitung (5) des Spülbeckens (2) verbunden ist.
CH1471A 1971-01-04 1971-01-04 Einrichtung zum Aufbewahren, Zusammenpressen und Verpacken von Abfall sowie deren Verwendung CH518224A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20207422U1 (de) 2002-05-10 2002-08-08 J. Ochsner Ag, Urdorf Abfallsammelvorrichtung
DE20206390U1 (de) 2002-04-22 2002-08-29 Winkler, Klaus, 30916 Isernhagen Verpressvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20206390U1 (de) 2002-04-22 2002-08-29 Winkler, Klaus, 30916 Isernhagen Verpressvorrichtung
DE20207422U1 (de) 2002-05-10 2002-08-08 J. Ochsner Ag, Urdorf Abfallsammelvorrichtung

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