CH518464A - Kupplungshaken - Google Patents
KupplungshakenInfo
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Description
Kupplungshaken Die Erfindung betrifft einen Kupplungshaken zur lösbaren Verbindung mit einem zugbelasteten Glied, mit einem am Ende eines Hakenschaftes angeordneten Einhängeteil für das Glied. Bekannte Kupplungshaken, wie beispielsweise Karabinerhaken, besitzen eine federnde Zunge, die die Hakenöffnung abschliesst, damit ein in den Haken eingehängtes Glied, beispielsweise ein durch eine Last oder in anderer Weise zugbelasteter Ring nicht aus dem Haken herausgleiten kann. Bei diesen bekannten Kupplungshaken ist jedoch das Ende des Hakens in welchen das zugbelastete Glied eingehängt ist, zur Verhinderung einer unbeabsichtigten Abkupplung der Last so weit nach hinten zurückgebogen, dass eine Trennung von Haken und exgehängtem Glied nur dann mög- lich ist, wenn beide unter gleichzeitigem Aufschwenken der federnden Zunge etwas aufeinander zubewegt werden. Dabei kann also die Trennung nicht unter Last erfolgen. Um dies zu ermöglichen, müsste demnach das belastete Glied in einem Haken gehalten sein, der sich derart öffnen lässt, dass das eingehängte Glied dabei unter der Wirkung der an diesem hängenden Last aus dem Haken herausgleiten kann. Die Erfindung verfolgt das Ziel, einen solchen Haken zu schaffen, der ferner auch noch die Möglichkeit bietet, dass die Abtrennung der Last von dem Kupplungshaken durch Fernbetätigung herbeigeführt werden kann, was unter Last nur dann zu verwirklichen ist, wenn die vorgenannten Voraussetzungen hinsichtlich der konstruktiven Gestaltung des Kupplungshakens erfüllt sind. Der erfindungsgemässe Kupplungshaken ist dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Hakenschaft ein Verriegelungsorgan angeordnet ist, das von einer die Verbindung sichernden Anschlagstellung zwecks Öffnen des Hakens zur Freigabe des Gliedes unter Last entgegen der Wirkung einer Feder auf dem Hakenschaft verschiebbar ist. Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und den Zeichnungen, in welchen verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt sind. Es zeigen: Fig. 1 einen Kupplungshaken mit einem kraftschlüssig wirksamen Verriegelungsorgan in Ansicht; Fig. 2 den Kupplungshaken gemäss Fig. 1 im Längsschnitt; Fig. 3 eine kleine Ausführungsform des Kupplungshakens in Ansicht und in vergrössertem Masstab, ähnlich der Ausführung gemäss Fig. 1 und 2 zur Verwendung beispielsweise als Schmuckkettenschloss; Fig. 4 eine abgewandelte Ausführungsform des Kupplungshakens mit einem formschlüssig wirksamen Verriegelungsorgan in Draufsicht; Fig. 5 den Kupplungshaken gemäss Fig. 4 im Längsschnitt; Fig. 6 eine weitere Ausführungsform eines Kupplungshakens mit einem formschlüssig wirksamen Verriegelungsorgan in Ansicht; ; Fig. 7 eine weitere Ausführungsform eines Kupplungshakens mit einem formschlüssig wirksamen Verriegelungsorgan im Längsschnitt und im vergrösserten Masstab, zur Verwendung beispielsweise als Schmuckkettenschloss. Bei dem Kupplungshaken 10 gemäss Fig. 1 und 2 ist der Einhängeteil 11 ein hakenförmig ausgebildetes Ende des angrenzend an dieses zylindrisch geformten, den Schaft 12 bildenden Teils, welcher mit dem Einhängeteil ein gemeinsames Teil bildet. Das Verriegelungsorgan 13, 14 weist einen fingerförmigen Teil 13 auf und ist mittels eines als Hülse 14 ausgebildeten Teils auf dem Hakenschaft 12 geführt, wobei der Teil 13 die Form einer von der Längsachse der Hülse weggebogenen Zunge hat, die ebenso breit wie der Einhängeteil 11 ist. Das Verriegelungsorgan und der Einhängeteil liegen in der Anschlagstellung mit je einer Endfläche 15 gegeneinander und bilden zusammen eine Öse zum Einhängen des zugbelasteten Gliedes, wobei der Einhängeteil inwendig gegen die genannte Endfläche hin bei 16 derart abgeschrägt ist, dass das in der Öse gehaltene, zugbelastete Glied unmittelbar angrenzend an die aneinander liegenden Endflächen 15 zu liegen kommt, und wobei ferner diese Endflächen 15 zur Bildung einer Abgleitebene für das Glied schräge zur Achse des Hakenschaftes verlaufen, um die Freigabe des eingehängten Gliedes unter Zuglast aus der Öse bei Verschiebung des Verriegelungsorganes entgegen der Federwirkung zu ermöglichen. Das eingehängte Glied ist in Fig. 1 gestrichelt dargestellt und wird in der Richtung des Pfeiles A auf Zug belastet, während in der durch den Pfeil B gekennzeichneten Gegenrichtung ein nicht dargestelltes Zugmittel an einem am Ende des Schaftes 12 angeordneten Ring 17 angreift. Wird die Hülse 14 in Richtung des Pfeiles C bewegt, so öffnet sich der Haken, wobei das eingehängte Glied zwischen den sich voneinander entfernenden Endflächen 15 aus der Öse heraugleiten kann. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass der zylindrische Schaft 12 zur Aufnahme einer Schraubenfeder 18 hohl ist und beidseitig einen Längsschlitz 19 besitzt, in welchem ein in der Hülse 14 verankerter und quer zur Schaftachse verlaufender Stift 20 geführt ist. Gegen diesen Stift 20 ist das eine Ende der Feder 18 abgestützt, deren anderes Ende sich gegen das geschlossene Schaftende abstützt. Das in Ansicht dargestellte Ausführungsbeispiel des Kupplungshakens gemäss Fig.3 entspricht im Prinzip demjenigen gemäss Fig. 1 und 2. Um bei der vorgesehenen kleinen Ausführung beispielsweise zum Schliessen einer Schmuckkette eine ansprechende äussere Form zu erzielen, ist dieser Kupplungshaken abweichend vom vorherigen nur im allgemeinen zylindrisch geformt, d. h. auch der die Einhängeöse bildende vordere Teil hat im Bereich des Verriegelungsorgans 13, 14 und des hakenförmig ausgebildeten Endes 11 des Schaftes 12 einen konstant kreisrunden Querschnitt. Im übrigen ist der Kupplungshaken gemäss Fig. 3 wie der nach den Fig. 1 und 2 beschriebene ausgebildet. Bei dem Ausführungsbeispiel eines Kupplungshakens 30 gemäss Fig. 4 und 5 weist der Einhängeteil zwei relativ zueinander bewegliche Teile auf, von denen der eine als flacher Riegel 31 ausgebildet ist, der mit seinem einen Ende am äusseren Ende des anderen, mit dem Hakenschaft 32 fest verbundenen Teiles 33 schwenkbar gelagert ist. Der mit dem Hakenschaft 32 fest verbundene Teil 33 ist bei diesem Ausführungsbeispiel das als U-förmiger Bügel 33 ausgebildete Ende eines an die Schenkel des Bügels anschliessenden und aus den beiden Armen 34 bestehenden, den Schaft 32 bildenden Teils. Das freie Ende des Riegels 31 ist in einer durch die Hakenlängsachse verlaufenden Ebene schwenkbar und in einer Endlage durch das Verriegelungsorgan 36 verriegelbar. Die Schwenkachse für den Riegel ist hier von dem die Schenkel quer verbindenden Teil 35 des Bügels 33 gebildet. Das Verriegelungss organ ist hier eine auf dem zweiarmigen Schaft 32 entgegen Federwirkung verschiebbare und auf beiden Armen 34 des Schaftes geführte Hülse 36. In der die Verbindung sichernden Anschlagstellung der Hülse kommt das von der Hülse verriegelte und dabei gegen ihre Innenwandung anliegende freie Riegelende 37 in den Zwischenraum der parallel sich erstreckenden Arme 34 des Schaftes zu liegen. Mit Hilfe der Hülse 36 wird der Riegel 31 so fest gehalten, dass er mit dem Bügel 33 eine Öse zum Einhängen des zugbelasteten Gliedes bildet, welches Glied in Fig. 4 und 5 gestrichelt dargestellt ist. In dem in Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel ist in dem Riegel 31 eine bezüglich der Schwenkachse 35 aussermittig liegende Auflagermulde 38 für das Glied vorgesehen, wodurch beim Zug durch die Last in Richtung des Pfeiles D auf den Riegel in Aufschwenkrichtung ein Moment um die Schwenkachse 35 ausgeübt wird, durch das dieser Riegel zwecks Freigabe des Gliedes bei Verschiebung der Hülse 36 entgegen der Federwirkung um 1800 aufgeschwenkt wird. An der Verbindungsstelle zwischen dem Bügel 33 und dem zweiarmigen Schaft 32 ist ein beide Arme 34 des Schaftes verbindender, rechtwinklig zu diesen Armen sich erstreckender Steg 39 vorgesehen, der als Anschlag für die federbelastete Hülse 36 dient. Da die Hülse 36 beide Arme 34 des Hakenschaftes umschliesst, besitzt sie bei diesem Ausführungsbeispiel zweckmässig einen ovalen Querschnitt, so dass in der Mitte zwischen den Armen 34 noch ein Federmechanismus für die Hülse Platz findet. Der Steg 39 ist daher ebenfalls im Umriss oval, was in den dargestellten Ansichten nicht erkennbar ist. An seiner einen Seite in Fig. 5 links besitzt der Steg eine Ausnehmung 40 zur Aufnahme des freien Riegelendes 37, so dass für den um die Schwenkachse nach beiden Seiten frei schwenkbaren Riegel nur die eine Verriegelungsstellung möglich ist, aus der der Riegel in die durch die aussermittige Auflagermulde bestimmte Richtung aus- schwenkbar ist. Zwischen den beiden Armen 34 des zweiarmigen Schaftes ist in gleicher Ebene liegend und parallel zu den Armen ein zur Führung einer Schraubenfeder 41 bestimmter Bolzen 42 vorgesehen. Dieser Bolzen ist in einer Buchse 43 geführt, welche in einem die beiden Arme 34 des Schaftes miteinander verbindenden Quersteg 44 fest angeordnet ist. Das andere Ende des Bolzens 42 ist iiber ein quaderförmiges Kopfstück 45 mit der Hülse 36 fest verbunden, in dem ein quer durch dieses Kopfstück sich hindurcherstreckender Stift 46 mit seinen beiden Enden in dieser Hülse verankert ist. Die Feder 41 stützt sich mit ihrem einen Ende gegen das Kopfstück 45 ab, während ihr anderes Ende gegen die in dem Quersteg 44 fest angeordnete Buchse 43 abgestützt ist. Beim Verschieben der Hülse 36 auf dem Schaft bewegt sich der Bolzen 42 weiter in die Buchse 43 hinein, wobei die Feder 41 zusammengedrückt wird. Das Kopfstück 45 weist an der dem als Anschlag dienenden Steg 39 zugekehrten Seite eine als Sackbohrung ausgeführte Ausnehmung 47 auf, in die das Riegelende 37 hineingreift. Bei Verzicht auf das Kopfstück 45 könnte die Verbindung des zur Führung der Feder dienenden Bolzens mit der Hülse auch in anderer Weise ausgeführt sein. Der Kupplungshaken 30 ist in der durch die Pfeile D und C angegebenen Richtung auf Zug belastet und der Haken wird geöffnet, wenn an der Hülse 36 eine Zugkraft in der mit dem Pfeil C übereinstimmenden Richtung angreift, was von Hand durch Umfassen der Hülse durchführbar ist, was jedoch in besonders zweckmässiger Ausgestaltung auch durch Fernbetätigung herbeigeführt werden kann, zu welchem Zweck an der Zuhaltung 36 eine Befestigungseinrichtung 48 zur Befestigung eines Zugmittels 49 vorgesehen ist, an dem in der durch den Pfeil E angedeuteten Richtung von einem beliebig entfernten Ort aus eine Zugkraft eingreift. Beim Kupplungshaken 50 gemäss Fig. 6 besitzt der Einhängeteil ebenfalls zwei zueinander bewegliche Teile 51 und 52, von denen der mit dem Hakenschaft 53 fest verbundene Teil 51 einarmig ist und an seinem Ende eine Schwenkachse 54 trägt, über welche dieser Arm mit dem Riegel 52 gelenkig verbunden ist. Dieser Riegel wie auch der Teil 51 des Einhängeteiles können einen kreisrunden Querschnitt aufweisen. Das Ende des Riegels greift in eine Ausnehmung 55 im Schaft ein und wird ebenso wie bei den vorerwähnten Ausführungsbeispielen durch ein Verriegelungsorgan in Form einer auf dem Schaft verschiebbaren Hülse 56 verriegelt. Innerhalb des hohlen Schaftes 53 ist eine in Fig. 6 nicht dargestellte Feder angeordnet, die in der gleichen Weise wie oben geschildert die Hülse 56 in der Anschlagstellung hält. Eine weitere Ausführungsform eines Kupplungshakens 60 gemäss Fig. 7 kann für die Verwendung als Bindeglied für Schmuckketten sehr klein ausgeführt sein und ist dann in gleicher Weise wie die Ausführungsform gemäss Fig. 3 über die ganze Hakenlänge zylindrisch geformt. Der Einhängeteil besteht hier ebenfalls aus zwei zueinander beweglichen Teilen, von denen der mit dem Hakenschaft 61 fest verbundene Teil 62 das hakenförmig ausgebildete Ende des angrenzend an dieses Ende zylindrisch geformten, den Schaft 61 bildenden Teils ist. Dieser zu einem Haken geformte feste Teil 62 ist also im übrigen rund und besitzt am oberen Ende einen von der einen Seite bis über die Hakenlängsachse hinaus sich erstreckenden in der Zeichnung nicht erkennbaren Schlitz, in welchem ein flacher Riegel 63 um eine Schwenkachse 64 schwenkbar ist. Dieser in der durch die Hakenlängsachse verlaufenden Ebene schwenkbare Riegel ist in seiner Endlage, in welcher der Haken geschlossen ist, durch ein Verriegelungsorgan 65 formschlüssig verriegelt, m dem dieses Organ, das hier eine auf dem Schaft entgegen Federwirkung verschiebbare zylindrische Hülse ist, das freie Riegelende 66 übergreift. Der mit dem Schaft fest verbundene Teil 62 und der Riegel 63 bilden so eine Öse zum Einhängen eines zugbelasteten Gliedes, wobei durch die Formgebung der die Öse bildenden Teile in dieser eine bezüglich der Schwenkachse 64 aussermittig liegende Auflagermulde 67 für das einzuhängende Glied vorhanden ist, was zur Wirkung hat, dass auf den Riegel in Aufschwenkrichtung ein Moment ausgeübt wird, durch das dieser zwecks Freigabe des Gliedes unter Zuglast bei Verschiebung der Hülse 65 entgegen der Federwirkung um 180 aufgeschwenkt wird. Die Auflagermulde 67 wird bei diesem Ausführungsbeispiel von den schräg verlaufenden Innenflächen vom Riegel 63 und vom hakenförmig ausgebildeten Ende 62 am Schaft gebildet, welche In nenflächen sich auf einer in beiden Flächen liegenden gemeinsamen Geraden kreuzen, die als Auflagerlinie in Riegelö±fnuingsrichtuing seitlich von der durch die Schwenkachse verlaufenden Mittelebene liegt. Der Kupplungshaken gemäss Fig. 7 ist nur in dem über die Hülsenlänge sich erstreckenden Bereich im Längsschnitt dargestellt, um den Federmechanismus zu verdeutlichen, während das mit dem Schaft 61 fest verbundene hakenförmig ausgebildete Schaftende 62 als Rundkörper in Ansicht gezeigt ist. Wie bei den nach den Fig. 1-3 beschriebenen Ausführungsbeispielen ist der zylindrische Schaft 61 zwecks Aufnahme einer Schraubenfeder 68 hohl und besitzt beidseitig einen Längsschlitz 69, in welchem ein in der Hülse verankerter und quer zur Schaftachse verlaufender Stift 70 geführt ist, gegen welchen Stift sich das eine Ende der Feder abstützt, deren anderes Ende gegen das geschlossene Schaftende abgestützt ist. In den gleichen Längsschlitz 69, der zur Führung des Stiftes 70 dient, ist auch das- freie Riegelende 66 hineingeschwenkt, wenn es durch die Hülse 65 in der Anschlagstellung verriegelt ist. Neben den bereits erwähnten Anwendungsmöglichkeiten für die sehr klein ausgeführten Kupplungshaken zur Verbindung der Enden von Schmuckketten, können derartige Kupplungshaken in zahlreichen Fällen vorteilhaft eingesetzt werden und erbringen insbesondere dort einen entscheidenden Nutzen, wo mit der durch Fernbetätigung ausgelösten Entkupplung andere sonst erforderliche Manöver sich erübrigen. Beispielsweise kann die ein Schiff mit einet Boje verbindende Ankertrosse mittels der besonders sicheren Ausführung des Kupplungshakens nach Fig. 4 und 5 von der Boje gelöst werden, ohne dass man sich zu dieser Boje hinzubegeben braucht, da die zur Fernbetätigung erforderliche Zugleine vom Schiff aus bedient werden kann. Ebenso naheliegend ist der Vorteil eines solchen Hakens für ein im Schlepp befindliches Schiff oder Fahrzeug, beispielsweise kann der Lenker eines abgeschleppten Fahrzeuges das Schleppseil augenblicklich auskuppeln, wenn irgend ein Hindernis in den Weg zwischen das aus ziehendem und geschlepptem Fahrzeug bestehende Gespann kommt, möglicherweise eine das Schleppseil nicht erkennnende Person die Strasse zwischen den Fahrzeugen zu überqueren sucht. Ebenso ist ein solcher Kupplungshaken als Kranhaken für Lastaufzüge geeignet, wobei eine sonst für das Abhängen der Last erforderliche Person nicht mehr erforderlich ist. Für das schnelle zu Wasser lassen von Rettungsbooten kann der fernbetätigte Kupplungshaken ebenso von Vorteil sein, wie für das schnelle Losmachen der an Deck mit Ketten befestigten Boote, für welchen Fall natürlich nur von Hand zu betätigende Kupplungshaken erforderlich sind. Solche Haken können auch zum Anbinden von Vieh dienen, so dass dieses bei Feuer oder Überschwemmung mit einem Handgriff schnell abgekettet ist. Bei allen Zuggespannen ist der Kupplungshaken von Vorteil, in der Landwirtschaft ebenso wie bei der Armee, in der Verkehrswirtschaft ebenso wie bei der Feuerwehr. Alle mittels Gurt, Riemen oder Kette zu tragende Gegenstände wie Tornister, Spaten, Gewehre oder Fotoapparate, Feldstecher, Taschen usw. können mit Hilfe eines solchen Hakens leicht abgehängt werden. Schliesslich ist ein Kupplungshaken nach Fig. 1 in Verbindung mit einer Hundeleine vorteilhaft geeignet, einen Hund von der Leine zu lösen, ohne sich niederbücken zu müssen, wobei bei einer solchen Ausführung die Hundeleine mit dem Schaftende des Hakens verbunden ist und ein im Inneren der Leine verlaufendes Zugband für die Fernbetätigung an dem Querstift der Hülse befestigt ist, an dessen anderem Ende von Hand gezogen wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHKupplungshaken zur lösbaren Verbindung mit einem zugbelasteten Glied, mit einem am Ende eines Hakenschaftes angeordneten Einhängeteil für das Glied, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Hakenschaft (12, 32, 53, 61) ein Verriegelungsorgan (13, 14, 36, 56, 65) angeordnet ist, das von einer die Verbindung sichernden Anschlagstellung zwecks Öffnen des Hakens zur Freigabe des Gliedes unter Last entgegen der Wirkung einer Feder (18, 41, 68) auf dem Hakenschaft verschiebbar ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Kupplungshaken nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Anschlagstellung das Verriegelungsorgan mit dem Einhängeteil zwecks Festhalten des Gliedes kraftschlüssig verbunden ist (Fig. 1-3).2. Kupplungshaken nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Anschlagstellung das Verriegelungsorgan mit dem Einhängeteil zwecks Festhalten des Gliedes formschlüssig verbunden ist (Fig. 4-7).3. Kupplungshaken nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einhängeteil (11) ein hakenförmig ausgebildetes Ende eines den Hakenschaft (12) bildenden Teils ist, der an angrenzend an das Ende zylindrisch ausgebildet ist, und dass das Verriegelungsorgan (13, 14) einen mit dem Einhängeteil zusammenwirkenden fingerförmigen Teil (13) aufweist und mittels eines als Hülse (14) ausgebildeten Teils auf dem Hakenschaft geführt ist, und dass der Einhängeteil und das Verriegelungsorgan in der Anschlagstellung mit je einer Endfläche (15) kraftschlüssig gegeneinander liegen und das eingehängte Glied umschliessen, und dass der Einhängeteil inwendig gegen die genannte Endfläche hin derart abgF schrägt ist (16), dass das eingehängte,zugbelastete Glied unmittelbar angrenzend an die gegeneinander liegenden Endfläche (15) zu liegen kommt, und dass diese Endflächen zur Bildung einer Abgleitebene für das Glied schräge zur Achse des Hakenschaftes verlaufen, um die Freigabe des eingehängten Gliedes unter Last bei Verschiebung des Verriegelungsorganes entgegen der Federwirkung zu ermöglichen. (Fig. 1-3).4. Kupplungshaken nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einhängeteil zwei relativ zueinander bewegliche Teile (31, 33; 62, 63) aufweist, von denen der eine als flacher Riegel (31, 63) ausgebildet ist, der mit seinem einen Ende auf einer Schwenkachse (35, 64) am anderen Teil (33, 62), der mit dem Hakenschaft (32, 61) fest verbünden ist, schwenkbar so gelagert ist, dass das freie Ende (37, 66) des Riegels (31, 63) in einer durch die Hakenlängsachse verlaufenden Ebene schwenkbar und in einer Endlage durch das in der Auschlagstell'ung befindliche Verriegelungsorgan (36, 65) verriegelt ist, indem dieses Verriegelungsorgan das Riegelende (37, 66) formschlüssig übergreift, wobei der mit dem Schaft (32, 61) fest verbundene Teil (33, 62) und der schwenkbare Riegel (31, 63) das eingehängte Glied umschliessen,und dass ferner an dem genannten Einhängeteil (31, 33; 62, 63) eine bezüglich der Schweck- achse (35, 64) aussermittig liegende Auflhagermulde (38, 67) für das Glied derart vorgesehen ist, dass durch das zugbelastete Glied auf den Riegel (31, 63) in Aufschwenkrichtung ein Moment ausübbar ist, durch das der Riegel zwecks Freigabe des Gliedes unter Zuglast bei VePsahdebug des Verriegelungsorganes entgegen der Federwirkung aufschwenkbar ist. (Fig. 4, 5, 7).5. Kupplungshaken nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Hakenschaft (61) fest verbundene Teil des Einhängeteiles (62, 63) ein hakenförmig ausgebildetes Ende (62) eines angrenzend an dieses zylindrisch ge fonnten, den Schaft (61) bildenden Teils ist, und dass die Schwenkachse (64) für den Riegel (63) senkrecht zur Schaftlängsachse in dem hakenförmig ausgebildeten Ende (62) gelagert ist, und dass ferner das Verriegelungsorgan eine auf dem Schaft entgegen Federwirkung verschiebbare zylindrische Hülse (65) ist und der Schaft einen Schlitz (69) zur Aufnahme des durch die Hülse (65) verriegelten und dabei in den Schlitz (69) eingeschwenkten freien Riegelendes (66) aufweist.(Fig. 7).6. Kupplungshaken nach Patentanspruch und Un teransprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Hakenschaft fest verbundene Teil des Einhängeteiles ein als U-förmiger Bügel (33) ausgebildetes Ende eines angrenzend aus zwei an die Schenkel des Bügels angrenzenden parallelen Armen (34) bestehenden, den Schaft (32) bildenden Teils ist, und dass die Schwenkachse für den Riegel von dem die Schenkel quer verbindenden Teil (35) des Bügels (33) gebildet ist, dass ferner das Verriegelungsorgan eine auf dem zweiarmigen Schaft (32) entgegen Federwirkung verschiebbare und auf beiden Armen (34) des Schaftes geführte Hülse (36) ist, wobei das von der Hälse verriegelte und dabei gegen ihre Innenwandung anliegende freie Riegelende (37) im Zwischenraum der parallelen Arme (34) des Schaftes liegt (Fig. 4, 5).7. Kupplungshaken nach Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die im Einhängeteil (62, 63) vorgesehene Auflagermulde (67) für das in diese einzuhängende Glied von den innenseitigen Flächen von Riegel (63) und hakenförmig ausgebildetem Ende (62) am Schaft gebildet ist, welche Flächen sich aussermittig bezüglich der durch die Schwenkachse verlaufenden Symmetrieebene des Kupplungshakens kreuzen. (Fig. 7).8. Kupplungshaken nach Unteransprüchen 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die im Einhängeteil (31, 33) vorgesehene Auflagermulde (38) für das in diese einzuhängende Glied in dem Riegel (31) ausgebildet ist, und aussermittig bezüglich der durch die Schwenkachse (35) verlaufenden Symmetrieebene des Kupplungshakens liegt. (Fig. 4, 5).9. Kupplungshaken nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Verbindungsstelle zwischen Bügel (33) und zweiarmigem Schaft (32) ein beide Arme (34) des Schaftes verbindender, rechtwinklig zu diesen sich erstreckender Steg (39) als Anschlag für die federbelastete Hülse (36) vorgesehen ist, weist cher Steg an seiner einen Seite eine Ausnehmung (40) zur Aufnahme des freien Riegelendes (37) besitzt.(Fig. 4, 5).10. Kupplungshaken nach Unteransprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Hakensschaft (12, 61) zur Aufnahme einer Schraubenfeder (18, 68) hohl ist und beidseitig einen Längsschlitz (19, 69) besitzt, in welchem ein in der Hülse (19, 65) verankerter und quer zur Schaftachse verlaufender Stift (20, 70) geführt ist, gegen welchen Stift sich das eine Ende der Feder (18, 68) abstützt, derenanderes Ende gegen das geschlossene Schaftende abgestützt ist. (Fig. 1-3, 7).11. Kupplungshaken nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Armen (34) des zweiarmigen Schaftes (32) in der gleichen Ebene liegend und parallel zu den Armen ein zur Führung einer Schraubenfeder (41) bestimmter Bolzen (42, 45) vorgesehen ist, dessen eines Ende in einem Quersteg (44) zwischen den Armen (34) geführt ist und dessen anderes Ende (45) mit der das Verriege lungsorgan bildenden Hülse (36) mittels eines Stiftes (46) verbunden ist, wobei sich die Feder (41) einerseits an dieser Verbindungss,telle (45, 46) und andererseits an dem festen Quersteg (44) abstützt. (Fig. 4, 5).12. Kupplungshaken nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Verriegelungsorgan (36) eine Befestigungseinrichtung (48) zur Befestigung eines Zugmittels (49) vorgesehen ist, durch welches das Verriegelungsorgan durch Fernbetätigung entgegen Federwirkung auf dem Hakenschaft (32) verschiebbar ist.(Fig. 4).
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH1891169A CH518464A (de) | 1969-12-19 | 1969-12-19 | Kupplungshaken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1891169A CH518464A (de) | 1969-12-19 | 1969-12-19 | Kupplungshaken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH518464A true CH518464A (de) | 1972-01-31 |
Family
ID=4436070
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1891169A CH518464A (de) | 1969-12-19 | 1969-12-19 | Kupplungshaken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH518464A (de) |
-
1969
- 1969-12-19 CH CH1891169A patent/CH518464A/de not_active IP Right Cessation
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| Date | Code | Title | Description |
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| PL | Patent ceased |