CH518542A - Verfahren und Vorrichtung von Textilmaterial, insbesondere dem von Faserbändern, entsprechen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung von Textilmaterial, insbesondere dem von Faserbändern, entsprechenInfo
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Description
Verfahren und Vorrichtung von Textilmaterial, insbesondere dem von Faserbändern, entsprechen In den Patentansprüchen des Hauptpatentes sind ein Verfahren zur Gewinnung von Messgrössen, die dem Substanzquerschnitt von Textilmaterial, insbesondere dem von Faserbändern, :
entsprechen, sowie eine Vor richtung zur Druchführung dieses Verfahrensbeschrie ben, bei der das Textilmaterial durch eine mindestens eine Verengung aufweisende Messdüse geführt wird, und der an der Verengung auftretende pneumatische Druck als Messgrösse ausgewertet wird.
Diese Messdüse weist jedoch die Eigenschaft auf, dass sich in der in der Messdüse angebrachten, mit der Druckmessvorrichtung verbundenen Öffnung Schmutz und Faserteile des Textilmaterials ablagern und dadurch diese Öffnung im Laufe der Zeit verstopft wird. Die Fol ge ist eine zunehmende Verfälschung der Messgrösse.
Es ist deshalb notwendig, die Messdüse in bestimmten Zeitintervallen auszubauen und zu reinigen, wodurch der Produktionsablauf unterbrochen wird.
Die vorliegende Erfindung vermeidet diesen Nachteil und betrifft eine Ergänzung des Verfahrens nach dem Patentanspruch I des Hauptpatentes, welche sich da- idurch auszeichnet, dass in die die Messdüse mit dem Druckauswertegerät verbindende Messleitung kurzzeitig über ein Venil ein Druckstoss eingeführt wird, durch welchen die Bohrung versperrende Ablagerungen zwecks Reinigung der Messdüse ausgeblasen werden.
!Die Erfindung umfasst auch eine Vorrichtung nach dem Patentanspruch II des Hauptpatentes -zur Durch führung des Verfahrens und ist durch, eine in die Messleitung eingeführte Leitung, durch die ein Druck stoss in die Messleitung eingebbar ist, gekennzeichnet.
Anhand der Beschreibung und der Figuren werden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Dabei zeigt.
Fig. 1 eine Messdüse mit Anschlussstutzen für die Messleitung im Schnitt; Fig. 2 dieselbe Messdüse mit abgelagerten Fremd körpern im Anschlussstutzen; Fig. 3 die Messdüse mit Messleitung und Druck mittelleitung; Fig. 4 eine mögliche Variante zur Anordnung nach Fig. 3. In Fig. 1 ist die Messdüse 1 mit ,dem durch sie hindurchlaufenden Faserband 2 im Schnitt dargestellt.
In einer seitlichen Erweiterung 3 ist ein Anschlussstut- zen 4 eingeführt, an welchen über einen Schlauch - wie später in Fig. 3 gezeigt - eine Druckmessvorrichtung anschliessbar ist. Zwischen dem die Messdüse 1 bilden-. den Kanal und der Kammer 3 für die Aufnahme des Anschlussstutzens 4 stellt eine Bohrung 6 die Verbin dung fier.
In Fig. 2 ist gezeigt, wie nach einer bestimm ten Einsatzzeit die Bohrung :6 und die Kammer 5 mit Schmutz- und Faserteilen 7 angefüllt ist, so :dass ,die an der Bohrung 6 herrschenden Druckzustände sich nicht ungestört, gegebenenfalls nur verzögert, in die an :
den Stutzen 4 angeschlossene Messleitung fortpflanzen kön nen.
In Fig. 3 ist nun die Messdüse zeit der angeschlosse nen Messleitung 8 und- dem schematisch .angedeuteten Druckauswertegerät 9 gezeigt. Erfindungsgemäss wird nun in die Messleitung 8 eine Leitung 10 eingeführt, die über ein Ventil 11 an eine beispielsweise Pressluft führende Druekmittelleitung 12 angeschlossen ist.
Dabei ist die in Fig. 1 und 2 gezeigte Bohrung 6 und Kammer 5 ersetzt durch eine Bohrung 6' mit :gleichbleibendem Durchmesser, wodurch erreicht wird, dass :
die diese Bohrung 6' verlegende Schmutzablagerungen als Ganzes in das Faserband ausgestossen werden. Durch Öffnen des Ventils 11 wird nun Drudkluft durch die Leitung <B>10</B> und die MessIelltung $ gegeben. Die in Richtung der <RTI
ID="0001.0110"> Messdüse 1 entweichende Druckluft treibt dabei die in der Kammer 5 und in der Bohrung 6' festsitzende Schmutzablagerung 7 in das Faserband 2, wo sie von diesem abgeführt wird.
Die Menge der ausgeblasenen Verunreinigungen ist so klein, dass ,sie im Faserband 2 nicht stört. Damit ist die Messleitung wieder frei und die Messung kann ungehindert weitergehen. Selbstverständ- lich muss bei kontinuierlichem Banddurchlauf der Druckluftstoss sehr kurz sein, weil während dieser Zeil keine Messung möglich ist.
-Da sich der durch die Leitung 10 in die Messleitung 8 eingeblasene Druckluftstoss selbstverständlich, nach beiden Seiten ausbreitet, muss unter Umständen durch ein weiteres Ventil 13 das Druckauswertegerät 9 ge schützt werden. Dieses Ventil 13 wird so gesteuert, dass es bei öffnung des Ventils 11 schliesst und nach der Schliessung des Ventils 11 noch während eines vorgege benen Zeitintervalls geschlossen bleibt, bis der in der Messleitung 8 ,befindliche Überdruck durch die Bohrung 6 in die Messdüse 1 abgebaut ist.
Es sind jedoch auch Lösungen denkklar, bei welchen statt eines weiteren Ventils in der zum Druckauswerte gerät führenden Leitung in dieser lediglich, eine Blende vorgesehen ist, und nach dieser Blende ein selbststeuern des Überdruckventil in die Leitung eingesetzt ist. Da durch kann der sich in Richtung des Druckauswertege rätes ausbreitende Druckstoss gedämpft und durch Abblasen aus dem Überdruckventil unschädlich gemacht werden.
Sofern keine Druckmittelleitung 12 zur Verfügung steht, kann ein Druckstoss durch die in Fig. 4 gezeigte Anordnung örtlich erzeugt werden. Hierfür dient ein Zylinder 14 mit einem Kolben 15, der mit einem von einer Spule 16 umgebenen Tauchmagnet 17 in 'Verbin dung steht. Durch Erregung der Spule 16 wird der Tauchmagnet 17 angehoben, wodurch der 'Kolben 15 die im Zylinder 14 befindliche Luft durch Leitung 10 in die Messleitung 8 drängt.
Auch in diesem Fall ist das weitere Ventil 13 durch eine Steuerung so zu 'betätigen, dass der von Kolben 15 erzeugte Druck nicht in Richtung der Druckauswertung 9 wirksam wird.
Eine örtliche Erzeugung eines Druckluftstosses ge- mäss Fig. 4 kann sowohl für jede einzelne Messdüse vorgesehen werden; sie kann aber auch, beispielsweise für eine mehrere Messdüsen umfassende Anlage als gemeinsames Hilfsaggregat vorgesehen sein.
Messdüsen gemäss dem Hauptpatent werden vor zugsweise in Spinnereimaschinen, insbesondere in Streckmaschinen eingesetzt. Bei diesen wird das verar beitete 'Fasergut in Kannen albgelegt, die nach Erreichen eines bestimmten Füllungsgrades ausgewechselt werden müssen. Hierfür wird auch die Alblieferung der betref fenden Spinnstelle unterbrochen.
Es ist nun eine beson ders vorteilhafte Ergänzung des Messverfahrens, die Messdüsen jeweils während dieses kurzzeitigen Stillstan des auszublasen, da dadurch kein zusätzlicher Unter- bruch in der Messung und Überwachung des laufend produzierten. Faserbandes erforderlich ist.
Das Ausstossen von Ablagerungen in der Bohrung 6' kann auch während des Durchlaufes des Faserbandes 2 durch die Messdüse erfolgen. Hierfür muss die Messung kurzzeitig unterbrochen werden, wobei der unmittelbar vor dem Unterbruch ermittelte Messwert gespeichert und nach erfolgtem Druckausgleich in der Messleitung 8 die Messung fortgesetzt wird.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> I Verfahren nach dem Patentanspruch I des Haupt- patentes, dadurch gekennzeichnet, dass in die die Mess düse (1) mit dem Druckauswertegerät (9) verbindende Messleitung (8) kurzzeitig über ein Ventil (11) ein Druckstoss eingeführt wird, durch welchen die Bohrung (6') versperrende Ablagerungen (7)zwecks Reinigung der Messdüse (1) ausgeblasen werden. PATENTANSPRUCH II Vorrichtung nach dem Patentanspruch II des Hauptpatentes zur .Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I hiervor, gekennzeichnet durch, eine in die Messleitung (8) eingeführte Leitung (10), durch die ein Druckstoss in die Messleitung (8) eingebbar ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens während der Dauer des Druckstosses die Messleitung (8) in Richtung des Druckauswertegerätes (9) durch ein weiteres Ventil (13) gesperrt Wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteran- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Ventil (13) nach Beendigung des Druckstosses so lange geschlossen gehalten wird, bis sich der durch den Druckstoss erzeugte Überdruck in der Messleitung (8) abgebaut hat.3. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Druckstoss in Zeitpunkten einge- führt wird, zu welchen die eigentliche Messung aus betriebstechnischen Gründen unterbrochen wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass für diese Zeit punkte diejenigen von Kannenwechseln gewählt wer den. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekenn- zeichnet durch ein Ventil (11) in der eine Druckmittel- leiturrg (12) mit der Messleitung (8) verbindenden Lei- tung (10). 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch ein weiteres Ventil<B>(</B>13) irr der Messlei tung (8) zwischen der FÄnmundung derLeitung (10) und dem Druekauswertegerät (9).7. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unter ansprüchen 5 und<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionen der Ventile (11 und 13) miteinander ver knüpft sind. B. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zur Druckerzeugung ein Zylinder (14) mit elektromagnetisch (1,6, 17) antreibbarem Kol ben (15) vorgesehen ist. 9.Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekenn- zeichnet durch eine in die Messleitung '(8) zwischen der Einmündung der Leitung (10) und dem Druckauswerte- gerät (9) eingesetzte Blende mit nachgeschaltetem Über- druckventil.
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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