CH518728A - Vorrichtung zur Überwachung der Schichthöhe des sich auf der Filterfläche eines rotierbaren Scheibenelementfilters aufbauenden Rückstandes - Google Patents
Vorrichtung zur Überwachung der Schichthöhe des sich auf der Filterfläche eines rotierbaren Scheibenelementfilters aufbauenden RückstandesInfo
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Description
Vorrichtung zur Uberwachung der Schichthöhe des sich auf der Filterfläche eines rotierbaren Scheibenelementfilters aufbauenden Rückstandes Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Überwachung der Schichthöhe des sich auf der Filterfläche eines rotierbaren Scheibenelementfilters aufbauenden Rückstandes. Nach dem Hauptpatent besteht eine solche Vorrichtung aus einem Strahlungssender und einem in geringem Abstand davon angeordneten Strahlungsempfänger, die auf einem gemeinsamen Träger eingebaut in den Bereich der zulässigen Schichthöhe des vom Filterrückstand im Verlaufe der Filtration sich aufbauenden sogenannten Filterkuchens eingebracht werden. Ist als Strahlungssender eine Lichtquelle, als Strahlungsempfänger eine Photozelle (Photoelement, Photowiderstand, Phototransistor) gewählt, so müssen diese Geräte in dem gemeinsamen Träger selbst Platz finden, so dass der sich aufbauende Filterkuchen bei Erreichung der zulässigen Höhe durch Unterbrechung des von der Lichtquelle zur Photozelle gerichteten Strahlenbündels einen elektrischen Impuls auslöst, welcher dann die vorgesehene Alarm- oder Steuerungsfunktion in Gang setzt. Um die Vorrichtung in einem Filtergerät mit mehreren, in verhältnismässig geringem Abstand voneinander angeordneten Filterelementen unterbringen zu können, muss die Lichtquelle und auch das Photoelement klein sein; die Lichtquelle muss aus Sicherheitsgründen mit geringer Spannung und Lichtstärke auskommen, was insbesondere bei dunklen Flüssigkeiten zu Ungenauigkeiten führt. Für explosionsgefährdete Anlagen sind zusätzliche Schwierigkeiten zu überwinden; Heissfiltrationen stellen infolge der Temperaturempfindlichkeit vieler Photo-Detektoren weitere Probleme. Es besteht daher die Aufgabe, die Vorrichtung derart zu gestalten, dass ohne Schwierigkeiten ein Explosionsschutz gewährleistet, eine grössere Freiheit in der Wahl der Lichtquelle und der lichtelektrischen Empfänger ermöglicht und eine Temperaturunabhängigkeit der Messung gesichert wird. Durch die erfindungsgemässe Vorrichtung werden diese Forderungen erfüllt und die gestellte Aufgabe gelöst. Die Erfindung besteht darin, dass als Strahlensender die Endfläche eines lichtleitenden Faserbündels, das am anderen Ende von einer Lichtquelle bestrahlt wird, und als Strahlungsempfänger die Endfläche eines lichtleitenden Faserbündels, dessen anderes Ende mit einer Photozelle in optischer Verbindung steht, eingesetzt ist. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. In Fig. 1 ist ein rotierbares Scheiben-Filterelement 1 dargestellt, über welchem im Bereich des sich während der Filtration aufbauenden Filterkuchens das gabelförmige Vorderende des Trägers 2 befindet, wenn dieser Träger durch einen Druckkolben oder mechanisch in seine Arbeitsstellung gebracht wurde. Auf den Innenflächen der Gabelfortsätze sind die Endflächen 3 und 4 der lichtleitenden Glas-Faserbündel 5 und 6 eingefügt, so dass die Achsen der Faserenden zusammenfallen, die Endflächen sich also parallel gegenüberstehen. Die beiden Glasfaserbündel verlaufen parallel zueinander im Trägerteil, wo an dessen rückwärtigem (auch in eingeschobener Arbeitsstellung des Trägers ausserhalb des Filterbehälters befindlichen) Ansatzteil 7 eine Glühlampe 8 gegenüber der äusseren Endfläche 9 des Glasfaserbündels 5 und gegenüber der äusseren Endfläche 10 des Faserbündels 6 eine Photozelle 11 (Photoelement, Photowiderstand, Multiplier) eingebaut sind. Dieser Ansatzteil 7 des Trägers kann zum Explosionsschutz druckdicht gekapselt, im Lampenteil gekühlt und im Photozellenteil durch Thermostat stabilisiert werden, so dass Lichtquellen grosser Leistung, auch Ultraviolett- und Infrarotstrahler, sowie empfindliche Photo-Detektoren (Multiplier) verwendbar sind. Die im Filter befindliche Flüssigkeit kann heiss sein, ohne dass das Photoelement beeinflusst wird, und anderseits können auch Lichtquellen hoher Temperatur ohne Gefahr angewandt werden. Das von der Lichtquelle 8 ausgestrahlte Licht wird durch das lichtleitende Faserbündel 5 nach dessen innerer Endfläche 3 geleitet, dringt durch die im Filter befindliche Flüssigkeit zur gegenüberliegenden Endfläche 4 des Faserbündels 6, welches die aufgenommenen Lichtstrahlen nach der Photozelle 11 leitet. Wenn sich zwischen den Gabelfortsätzen des Trägers und damit zwischen den Endflächen 3 und 4 die abgeschiedenen Feststoffe abgelagert haben, der Filterkuchen also die als zulässig festgelegte Schichtdicke erreicht hat, wird der Lichtweg zwischen 3 und 4 unterbrochen und von der Photozelle das Signal zur Filtrationsunterbrechung ausgelöst. In Fig. 2 ist eine Ausführung dargestellt, bei welcher die beiden Endflächen der lichtleitenden Glasfaserbündel in einer Ebene nebeneinanderliegen, die Glasfaserbündel also parallel nebeneinander angeordnet sind. Gegenüber den beiden Endflächen ist eine reflektierende Fläche 12 angeordnet, welche das vom Faserbündel 5 und deren Endfläche 3 kommende Licht zerstreut und so der Endfläche 4 des zur Photozelle führenden Faserbündels 6 zuwirft. Die reflektierende Fläche ist im gezeichneten Beispiel als Winkelspiegel ausgebildet, der das Licht genau auf die der Photozelle zugeordnete Endfläche 4 wirft. Da die zu filtrierenden Flüssigkeiten immer und zumeist stark getrübt sind, wird das eingeleitete Licht an den Feststoffteilchen reflektiert und zerstreut. Bei genügend starker Lichteinstrahlung kann daher eine reflektierende Fläche entfallen und die der Photozelle zugeordnete Fläche 4 allein vom Streulicht bestrahlt werden. Auch in diesem Fall wird nach Aufbau des Filterkuchens durch Bedeckung der beiden Endflächen mit Feststoffschichten der Lichtweg unterbrochen. In dieser Ausführung ist lediglich ein einfacher Taster mit den beiden Lichtleitbündeln vorzusehen. Die Endflächen der lichtleitenden Faserbündel müssen durch Vorkitten einer Glasscheibe oder durch Tränken mit einem zwischen die einzelnen Fasern eindringenden Stoff gedichtet werden, damit keine Flüssigkeit aus dem Behälter zwischen die Fasern und damit in den äusseren Teil der Vorrichtung gelangen kann. Bei einer Ausführung entsprechend dem in Fig. 2 gegebenen Beispiel können die beiden Flächen 3 und 4 auch konzentrisch zueinander angeordnet sein, etwa 3 in der Mitte, 4 als Ring, die beiden Faserbündel sich dann erst im rückwärtigen Teil voneinander trennen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHVorrichtung zur Überwachung der Schichthöhe des sich auf der Filterfläche eines rotierbaren Scheibenelementfilters aufbauenden Rückstandes nach Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass als Strahlensender die Endfläche eines lichtleitenden Faserbündels, das am anderen Ende von einer Lichtquelle bestrahlt wird, und als Strahlungsempfänger die Endfläche eines lichtleitenden Faserbündels, dessen anderes Ende mit einer Photozelle in optischer Verbindung steht, eingesetzt ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Endflächen der lichtleitenden Faserbündel einander gegenüber stehen (Fig. 1).2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Endflächen der lichtleitenden Faserbündel nebeneinander liegen und mindestens die Enden der Faserbündel achsparallel angeordnet sind (Fig. 2).3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass gegenüber den nebeneinanderliegenden Endflächen der Faserbündel eine reflektierende Fläche angeordnet ist.
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