CH518752A - Vorrichtung zum Vorsteuern des Biegewinkels von Biegetellern an Betoneisenbiegemaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Vorsteuern des Biegewinkels von Biegetellern an Betoneisenbiegemaschinen

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CH518752A
CH518752A CH903870A CH903870A CH518752A CH 518752 A CH518752 A CH 518752A CH 903870 A CH903870 A CH 903870A CH 903870 A CH903870 A CH 903870A CH 518752 A CH518752 A CH 518752A
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CH
Switzerland
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eccentric
trigger
bending
plunger
bending angle
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Application number
CH903870A
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English (en)
Inventor
Funke Emil
Schneider Helmut
Original Assignee
Peddinghaus Paul Ferd Fa
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D11/00Bending not restricted to forms of material mentioned in only one of groups B21D5/00, B21D7/00, B21D9/00; Bending not provided for in groups B21D5/00 - B21D9/00; Twisting
    • B21D11/10Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs
    • B21D11/12Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs the articles being reinforcements for concrete

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description


  
 



  Vorrichtung zum Vorsteuern des Biegewinkels von Biegetellern an Betoneisenbiegemaschinen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Vor steuern des Biegewinkels von Biegetellern von Betoneisenbiegemaschinen, mit einem verstellbaren, in die Bewegungsbahn unterschiedlich langer und in den Rand des Biegetellers wahlweise einsteckbarer Auslöserstifte ragenden und durch diese verschiebbaren Auslöser, der senkrecht in parallele Lagen auf- und abwärts verstellbar ist.



   Es sind Vorrichtungen zum Vorsteuern des Biegewinkels von Biegetellern an Betoneisenbiegemaschinen bekannt, bei denen der in die Bewegungsbahn der Auslöserstifte ragende Auslöser schwenkbar angeordnet ist und bei seiner Berührung durch den entsprechenden Auslöserstift am Biegeteller derart verstellt wird, dass hierdurch eine   Impulsgabe    für den Motor der Biegemaschine oder die Kupplung des Motors der Maschine erfolgt, so dass der Biegeteller zum Stillstand kommt, nachdem er die gewünschte Stellung erreicht hat.



  Bei diesen bekannten Vorrichtungen zur Vorsteuerung des Biegewinkels hat sich gezeigt, dass nur wenige Biegewinkel vorsteuerbar sind, weil der Neigungswinkel des Auslösers keine grössere Anzahl von Stellungen gegenüber den Auslöserstiften zulässt. Häufig wird die Verstellung des Auslösers, insbesondere bei starkem Schmutz- und Zunderanfall, in seinen extremen Neigungsstellungen behindert.



   Man hat daher statt des schwenkbaren Auslösers einen höhenverstellbaren Auslöser vorgeschlagen, der senkrecht in parallele Lagen auf- und abwärts verstellbar ist und somit in jeder Stellung des Auslösers ein gleichmässiger Angriff des Auslöserstiftes an dem Auslöser gegeben ist. Hierbei jedoch erfolgt die Verstellung des Auslösers durch einen waagrecht verschwenkbaren Handhebel. Durch die platzmässige Beschränkung und Behinderung durch den Biegeteller, die Lochleisten oder die senkrechten Maschinenfahrgestellwände ist bei dieser Ausführung nur eine beschränkte Anzahl von Biegewinkeln vorsteuerbar bzw. ist die Betätigung des Auslösers durch den geringen zur Verfügung stehenden Raum umständlich. Das gleiche gilt in bezug auf die Kraftübertragung von der Verstelleinrichtung, z. B. einen Handhebel, auf den Auslöser, insbesondere, wenn starker Zunder- und Schmutzanfall gegeben ist.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der eine sichere, bequeme und einfache Verstellbarkeit des Auslösers in dessen einzelne parallele Höhenlagen mit einer grossen Anzahl von Verstellmöglichkeiten erreichbar ist. Ferner soll eine grosse Anzahl von Biegewinkeln einstellbar sein bzw.



  soll der Abstand der Exzenterstellungen voneinander ohne Beeinträchtigung der Verstellung so gross gewählt werden können, dass ein  Verschalten  nicht möglich ist. Letztlich sollen sich mit der erfindungsgemässen Vorrichtung mühelos und schnell wahlweise unterschiedliche Winkeleinstellungen selbst dann vornehmen lassen, wenn eine starke Zunderbildung eintritt.



   Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung bei einer Vorrichtung der beschriebenen Gattung vor, dass der Auslöser an einem senkrecht auf und ab bewegbaren Stössel angeordnet ist, dessen unteres Ende eine auf der wellenförmigen Kante eines Exzenters aufliegende Rolle trägt, wobei der Exzenter auf einer waagrechten, aus der Vorrichtungsvorderseite herausragenden Welle angeordnet ist.



   Es kann der Stössel, die Rolle und der Exzenter im Vorrichtungsinnenraum gelegen sein, wie auch zwischen dem Stössel und der Exzenterwelle bzw. einem Ansatz derselben eine Zugfeder angeordnet sein kann.



   Zur Begrenzung der Drehbewegung des Exzenters kann dieser am Ende seiner gewölbten mit Ausnehmungen versehenen Kante Endanschläge tragen.



   In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann eine Führungsbuchse des Auslöserzapfens mit Zwischenraum durch eine Öffnung der Maschinenplatte ragen und mit Seitenflanschen mit giebelförmigen seitlichen Schrägflächen versehen sein.



   Weiterhin kann auf der Exzenterwelle eine Nockenscheibe zur Betätigung von kreisförmig angeordneten Kontakten oder Schaltern zur Anzeige der Steuerung angeordnet sein.



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Betoneisenbiegemaschine,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Auslösevorrichtung,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Vorrichtung,  
Fig. 4 eine Seitenansicht durch die Vorrichtung mit Ansicht des Exzenters und
Fig. 5 eine Einzelheit.



   Auf der oberen Maschinenplatte Ia der Betoneisenbiegemaschine 1 sind die beiden Lochleisten 2, 3 verstellbar angeordnet, zwischen denen der Biegeteller 4 in Richtung des Doppelpfeiles 5 drehbar ist.



   Der Randabschnitt des Biegetellers weist die konzentrisch zum Tellermittelpunkt angeordneten Bohrungen 6 auf, in die von oben jeweils mehrere zapfenförmige Auslöserstifte eingesteckt werden können. Diese Auslöserstifte besitzen unter   schiedliche    Länge, wobei die Stellung am Tellerumfang der verschieden langen Auslöserstifte den Zeitpunkt bestimmt, zu welchem die Drehung des Biegetellers 4 dadurch beendet wird, dass, wie untenstehend noch näher erläutert wird, ein Auslöser gegen das untere Ende jeweils eines Auslöserstiftes anstösst. In Bewegungsrichtung des Tellers werden daher von der Ausgangsstellung des Tellers aus gesehen, zunächst die kürzeren Stifte eingesteckt, die einen kleineren Biegewinkel bewirken, während die längeren Stifte in grösserem Abstand von der Ausgangsstellung des Biegewinkels in die Löcher 6 eingesteckt werden.



   Um den dem jeweilig gewünschten Biegewinkel entsprechenden Auslöserstift zur Wirkung kommen zu lassen, ist der Auslöser 7 vorgesehen, der horizontal angeordnet und parallel zu sich selbst in die einzelnen Lagen 7' bis 7" höhenverstellbar ist. Entsprechend der gewählten Lage des Auslösers schlägt früher oder später einer der in die Bohrungen 6 eingesteckten Auslöserstifte an die Nase 10 des Auslösers an, die mit zwei abgeschrägten Kanten 11, 12 versehen ist, so dass bei Bewegung des Biegetellers 4 in einer der beiden Pfeilrichtungen 5 das Anschlagen des unteren Endes des Auslöserstiftes an die Kante 11 oder 12 erfolgt.



  Beide Kanten liegen senkrecht zur Ebene des Auslösers 7, so   dassstetseine      linienmässige Anlage des Auslöserstiftes an dem    Auslöser gegeben ist und dieser in Richtung des Pfeiles 13 verstellt wird.



   Der in einem Rahmen 7a horizontal geführte Auslöser 7 trägt an seinem den Bohrungen 6 abgewandten Ende einen Ansatz 14, gegen den ein Stift 15 einer Steuereinrichtung 16 anliegt. Beim Verstellen des Auslösers 7 in Richtung des Pfeiles 13 (Fig. 2) wird somit ein Steuerorgan zum Stillsetzen des Motors oder zum Auslösen der Kupplung beaufschlagt.



   Der Auslöserrahmen 7a ist an einem senkrecht auf- und abwärts bewegbaren Stössel 17 angeordnet, der in dem Teil 18 geführt ist.



   Dieser besitzt, wie aus Fig. 5 zu erkennen ist, einen buchsenförmigen Teil 19 sowie zwei stegartige, zu beiden Seiten dieses buchsenförmigen Teils 19 sich erstreckende Ansätze 20, die unter Bildung zweier Schrägflächen 21, 22 giebelförmit ausgebildet sind.



   Der buchsenförmige Teil 29 ragt mit grossem Spiel durch eine Öffnung   lb    der oberen Maschinenplatte la, so dass im Falle, dass anfallender Schmutz und Zunder bis zur Öffnung la gelangt, durch diese auf die Schrägflächen 21, 22 gelangen und von hier nach unten abgleiten bzw. seitlich an den Ansätzen 20 vorbei herabfallen kann.



   Die Anordnung des Teiles 18 mit seinen Ansätzen 20 ist so gewählt, dass auch ein unterhalb des Stössels 17 gelegener Exzenter 23 abgedeckt wird, an dessen gewölbter Kante 24 konkave Ausnehmungen 25 im Abstand voneinander vorgesehen sind. Der Exzenter besitzt am Ende der gewölbten Kante 24 Endanschläge 26, 27, die bei Beendigung der wirksamen Drehbewegung des Exzenters 23 mit der Welle 28 gegen den Stössel 17 stossen, der an seinem unteren Ende in einer Ausnehmung 29 eine Rolle 30 trägt, die auf der Kante 24 abrollt.



   An dem aus dem Stössel 17 herausragenden Ende der die Rolle 30 tragenden Achse 31 greift eine Feder 32 an, deren zweites Ende an einem von der den Handhebel 28a aufweisenden Welle 28 getragenen Stift 33 angreift, so dass der Stössel 17 stets nach unten gezogen wird und die Rolle 30 Anlage an der Kante 24 hat.



   An der Wand 18a des Teiles 18 ist eine der Anzahl der wählbaren Stellungen des Biegetellers entsprechende Anzahl von Kontakten 34 angeordnet, die von einer Nockenscheibe 35 auf der Welle 28 derart betätigt werden, dass bei jeder Stellung des mit der Exzenterwelle verbundenen Zeigers 36 eine der im Halbkreis oder Kreis über dem Zeiger angeordnete Lampe 37 aufleuchtet und somit die jeweilige Stopstellung des Tellers vor Wirksamwerden des Auslösers angezeigt wird. Der Kontakt 34 kann auch bei Speicherung der Impulse für die einzelnen Biegewinkel zum Vorwählen der Biegewinkel oder aber unter Anwendung von elektrischen oder mechanischen Verstellmitteln der Welle 28 zum Durchführen eines Biegewinkelprogramms benutzt werden.



   An dem Zeiger 36 kann sowohl zum genauen Arretieren der Welle 28 als auch zum Steuern der Welle 28 eine Rastoder Kontaktfeder 38 vorgesehen werden. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Vorrichtung zum Vorsteuern des Biegewinkels von Biegetellern von Betoneisenbiegemaschinen, mit einem verstellbaren, in die Bewegungsbahn unterschiedlich langer und in den Rand des Biegetellers wahlweise einsteckbarer Auslöserstifte ragenden und durch diese verschiebbaren Auslöser, der senkrecht in parallele Lagen auf- und abwärts verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslöser (7) an einem senkrecht auf- und abwärts bewegbaren Stössel (17) angeordnet ist, dessen unteres Ende eine auf der wellenförmigen Kante (24) eines Exzenters (23) aufliegende Rolle (30) trägt, wobei der Exzenter auf einer waagrechten, aus der Vorrichtungsvorderseite herausragenden Welle (28) angeordnet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Stössel (7) und der Exzenterwelle (28) bzw. einem Ansatz derselben eine Zugfeder (32) angeordnet ist.
    2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stössel (7), die Rolle (30) und der Exzenter (23) im Vorrichtungsinnenraum gelegen sind.
    3. Vorrichtung nachUnteransprüchen 1 und 2,dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenter (23) am Ende seiner gewölbten, mit Ausnehmungen (25) versehenen Kante (24) Endanschläge (27) trägt.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Führungsbuchse (19) des Auslöserzapfens (17) mit Zwischenraum durch eine Öffnung (23) der Maschinenplatte (la) ragt und mit Seitenflanschen (20) mit giebelförmigen seitlichen Schrägflächen (21, 22) versehen ist.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Exzenterwelle (28) eine Nockenscheibe (35) zur Betätigung von kreisförmig angeordneten Kontakten oder Schaltern (34) zur Anzeige oder Steuerung angeordnet ist.
CH903870A 1969-06-30 1970-06-15 Vorrichtung zum Vorsteuern des Biegewinkels von Biegetellern an Betoneisenbiegemaschinen CH518752A (de)

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CH903870A CH518752A (de) 1969-06-30 1970-06-15 Vorrichtung zum Vorsteuern des Biegewinkels von Biegetellern an Betoneisenbiegemaschinen

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DE4229920A1 (de) * 1992-09-08 1994-03-10 Peddinghaus Rolf Betonstahl-Biegemaschine

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BE752790A (fr) 1970-12-01
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