CH519140A - Verfahren zur Verfeuerung von pumpfähigen, durch Feststoffe verunreinigten Gemischen - Google Patents

Verfahren zur Verfeuerung von pumpfähigen, durch Feststoffe verunreinigten Gemischen

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CH519140A
CH519140A CH1713670A CH1713670A CH519140A CH 519140 A CH519140 A CH 519140A CH 1713670 A CH1713670 A CH 1713670A CH 1713670 A CH1713670 A CH 1713670A CH 519140 A CH519140 A CH 519140A
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CH
Switzerland
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solids
container
combustion
pumpable
contaminated
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Application number
CH1713670A
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Inventor
Fritz Dipl Ing Vier
Winkeler Bernhard
Original Assignee
Wintershall Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C99/00Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G7/00Incinerators or other apparatus for consuming industrial waste, e.g. chemicals
    • F23G7/001Incinerators or other apparatus for consuming industrial waste, e.g. chemicals for sludges or waste products from water treatment installations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K5/00Feeding or distributing other fuel to combustion apparatus
    • F23K5/02Liquid fuel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C2700/00Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
    • F23C2700/02Combustion apparatus using liquid fuel
    • F23C2700/023Combustion apparatus using liquid fuel without pre-vaporising means

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Description


  
 



  Verfahren zur Verfeuerung von pumpfähigen, durch Feststoffe verunreinigten Gemischen
Es ist ein Verfahren zur Verfeuerung von pumpfähigen, durch Feststoffe verunreinigten Gemischen, insbesondere von ölhaltigen Schlämmen, mittels Brenner, bekannt, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass Primärluft durch ein Regelorgan in ein Düsenrohr in Richtung zur Düsenspitze eingeleitet und mit dieser die Menge des in das hintere Ende des Düsenrohres eintretenden homogenisierten Schlammes reguliert wird, indem durch Staudruck innerhalb des Düsenrohres an der Lufteintrittsstelle der freie Querschnitt für den in das Düsenrohr eintretenden Schlamm verändert wird und die zur Düsenspitze strömende Primärluft mit dem Schlamm ein Schlamm-Luft-Gemisch bildet und dieses Gemisch kontinuierlich aus der Düsenspitze zur Verbrennung herausgeschleudert wird.



   Es wurde nun eine erfindungsgemässe Weiterbildung dieses Verfahrens gefunden, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass durch Feststoffe verunreinigte, pumpfähige Abfallprodukte aus einem konischen Behälter über eine Saugleitung einer Taumelscheibenpumpe zugeführt und von dieser nach Homogenisierung über eine Druckleitung in den Behälter zurückgeführt werden und ein Teilstrom über Absperr-Armaturen und mindestens einen Rohrleitungsabgang mindestens einem Brenner zugeführt wird.



   An Hand der beiliegenden Zeichnung wird nachfolgend eine Ausführungsform des Verfahrens und eine Vorrichtung zu seiner Durchführung beispielsweise er   läutert.   



   In der Zeichnung ist ein Behälter 1 dargestellt, in den über die Leitung 2 die durch Feststoffe verunreinigten, pumpfähigen Abfallprodukte eingeleitet werden.



  Diese Abfallprodukte strömen über eine Saugleitung 4 zu einer Taumelscheibenpumpe 3, wo sie homogenisiert werden, und werden nachher über eine Druckleitung 5 in den Behälter 1 zurückgedrückt. Ein Teilstrom der homogenisierten Abfallprodukte wird über einen Rohrleitungsabgang 6 einem Brenner 7 zugeführt.



   Dem Behälter 1 werden über einen Kübelaufzug 8 homogenisierbare Feststoffe, vorzugsweise öl- und paraffinhaltige Bleicherden, zugegeben.



   An der Druckleitung 5 ist ein Rohrleitungsabgang 6 zur Entnahme eines Teilstromes angebracht. Es können aber auch mehrere solche Rohrleitungsabgänge, insbesondere zwei bis acht, vorgesehen sein. In den Behälter 1 wird Dampf 9 zur Erwärmung des Gemisches auf etwa 80 bis   95C    C eingeblasen.



   Für eine beispielsweise Ausführungsform der Anordnung zur Durchführung des Verfahrens zur Verfeuerung von pumpfähigen, durch Festsoffe verunreinigten Gemischen hat der konische Behälter 1 einen Inhalt von etwa 3 bis   4 m3    und besitzt an seinem unteren Ende einen Sumpf, in dem sich grössere, nicht homogenisierbare Feststoffe und Fremdkörper, wie Metallteile, ansammeln können, die mittels des Schiebers 10 von Zeit zu Zeit abgelassen werden.



   Die Taumelscheibenpumpe 3 dient zur Homogenisierung des Gemisches sowie zur Erzeugung einer be   stimmten    Druckhöhe, vorzugsweise von 3 bis 4 m WS, für die kontinuierliche Abnahme des Teilstromes über den Rohrleitungsabgang 6 zum Brenner 7.



   In erdölverarbeitenden Betrieben fallen gebrauchte Bleicherden an, deren   Öl-    und Paraffingehalt eine Ablagerung auf Halde nicht zulassen. Bei der Anordnung gemäss der Erfindung besteht der Vorteil, solche Bleicherden zusammen mit den durch Feststoffe verunreinigten, pumpfähigen Abfallprodukten in ein homogenes Gemisch überführen und dieses dem Brenner 7 zur Verfeuerung zuleiten zu können.



   Zur Erhöhung der Löslichkeit des Paraffins der Bleicherden im Gemisch kann, wie vorerwähnt, Dampf  9 zur Erwärmung des Gemisches auf etwa 80 bis 950 C in den Behälter 1 eingeblasen werden.



   Nach der Verfeuerung des pumpfähigen Gemisches bleibt eine sterile Asche zurück, die auf Halde gefahren werden kann.



   Die Durchsatzleistung der Anlage nach der beschriebenen Anordnung ist primär durch die Wärmeleistung der Brennkammer und sekundär durch die Anzahl und Durchsatzleistung der Brenner festgelegt und kann zwischen 100 kg/h bis einige wenige   tlh,    wie z. B. 5   t/h,    betragen.

 

   Die Menge der zugesetzten Bleicherden wird nur durch die Pumpfähigkeit des Gemisches und durch die Zerstäubungswirkung des Brenners begrenzt. Durch die Verwendung mehrerer Brenner kann somit die Leistung der Anlage beträchtlich erhöht werden.



   Die Anordnung bietet den Vorteil, dass dem Verfahren zur Verfeuerung von pumpfähigen, durch Feststoffe verunreinigten Gemischen homogenisierbare Abfallprodukte mit und ohne Gehalt an Bleicherden kontinuierlich in gleichmässiger Zusammensetzung zugeführt werden können, so dass eine störungsfreie Durchführung des eingangs genannten bekannten Verfahrens und eine vollständige Verbrennung der Abfallstoffe zu einer sterilen Asche möglich ist. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Verfahren zur Verfeuerung von pumpfähigen, durch Feststoffe verunreinigten Gemischen, dadurch gekennzeichnet, dass durch Feststoffe verunreinigte, pump fähige Abfallprodukte aus einem konischen Behälter (1) über eine Saugleitung (4) einer Taumelscheibenpumpe (3) zugeführt und von dieser nach Homogenisierung über eine Druckleitung (5) in den Behälter (1) zurückgeführt werden und ein Teilstrom über Absperr-Armaturen und mindestens einen Rohrleitungsabgang (6) mindestens einem Brenner zugeführt wird.
    UNTERANSPROCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Behälter (1) über einen Kübelaufzug (8) homogenisierbare Feststoffe, vorzugsweise öl- und paraffinhaltige Bleicherden, zugegeben werden.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass über die Druckleitung (5) und mehrere Rohrleitungsabgänge (6) mehrere Teilströme dem Brenner (7) zugeführt werden.
    3. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den Behälter (1) Dampf (9) zur Erwärmung des Gemisches auf etwa 80 bis 950 C eingeblasen wird.
CH1713670A 1970-11-19 1970-11-19 Verfahren zur Verfeuerung von pumpfähigen, durch Feststoffe verunreinigten Gemischen CH519140A (de)

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