CH519290A - Für Versuchsschaltungen bestimmte Steckverbindungsvorrichtung - Google Patents

Für Versuchsschaltungen bestimmte Steckverbindungsvorrichtung

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Publication number
CH519290A
CH519290A CH1142470A CH1142470A CH519290A CH 519290 A CH519290 A CH 519290A CH 1142470 A CH1142470 A CH 1142470A CH 1142470 A CH1142470 A CH 1142470A CH 519290 A CH519290 A CH 519290A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
connection device
plug
plug connection
dependent
holes
Prior art date
Application number
CH1142470A
Other languages
English (en)
Inventor
Pfaff Peter
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
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Publication date
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Publication of CH519290A publication Critical patent/CH519290A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R29/00Coupling parts for selective co-operation with a counterpart in different ways to establish different circuits, e.g. for voltage selection, for series-parallel selection, programmable connectors

Landscapes

  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description


  
 



  Für Versuchsschaltungen bestimmte Steckverbindungsvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine für Versuchsschaltungen bestimmte Steckverbindungsvorrichtung mit mindestens einer gelochten Grundplatte aus Isoliermaterial und mittels Steckhülsen in die Löcher einsetzbare Kontaktstücke sowie Mittel mit Steckern zum Befestigen der Schaltelemente. Insbesondere in Laboratorien, aber auch in Schulen und Werkstätten besteht das Bedürfnis, Versuchsschaltungen mit elektrischen und elektronischen Schaltelementen rasch aufbauen zu können. Um einwandfreie Kontakte zu erzielen, werden die Verbindungen häufig gelötet.



  Löten ist jedoch zeitraubend und erfordert für jede Änderung der Schaltung ein betriebsbereites Lötwerkzeug.



  Zuverlässige Steckverbindungen für die Schaltelemente könnten die Arbeit vereinfachen.



   Es sind gelochte Schaltbretter bekannt, in welche die Schaltelemente mit ihren Anschlussdrähten einfach hineingesteckt werden können. Bei dieser Ausführung sind jeweils eine bestimmte Anzahl Kontaktstellen innerhalb oder unterhalb des Schaltbrettes miteinander verbunden.



  Da bei der Anordnung der Schaltelemente auf einem solchen Schaltbrett die miteinander fest verbundenen Kontaktstellen berücksichtigt werden müssen, entstehen dadurch oft unübersichtliche Aufbauten. Auch die beschränkte Anzahl von Verbindungsstellen pro Schaltbrett kann den Aufbau erschweren. Die einwandfreie Kontaktgabe bei verschieden dicken Anschlussdrähten ist auch nicht immer gewährleistet.



   Bei einem anderen bekannten Schaltbrettsystem werden von unten in die Löcher der Grundplatte kleine Drahtbügel eingeführt, auf die von oben zum Festhalten eine Schraubenfeder aufgeschoben wird. Die Schaltelemente werden mit ihren Anschlussdrähten in diese Drahtbügel eingeklemmt. Alle Drähte, die einen Verbindungspunkt berühren, müssen in den selben Drahtbügel eingeklemmt werden. Hierbei entstehen schon Schwierigkeiten bei der Befestigung der Drähte und bei der einwandfreien Kontaktgabe. Für die Verdrahtung von Netzspannung und für Ströme in der Grössenordnung von einigen Ampere ist dieses System nicht geeignet.



   Es war die Aufgabe der Erfindung, eine Steckverbindungsvorrichtung zu finden, bei der die Wahl der Verbindungspunkte frei ist, für alle Verbindungen eine einwandfreie Kontaktgabe ohne zu Löten gewährleistet werden kann und die ausserdem nicht nur für Kleinspannung, sondern auch für Niederspannung und für Ströme in der Grössenordnung von einigen Ampere verwendbar ist.



   Durch die Erfindung lässt sich die gestellte Aufgabe lösen und eine Steckverbindungsvorrichtung angeben, welche hohen Anforderungen gerecht wird. Erfindungsgemäss wird die Lösung der gestellten Aufgabe dadurch erreicht, dass an jedem der Kontaktstücke mindestens zwei zur Aufnahme von Steckern bestimmte Steckhülsen vorhanden sind, die in die Löcher der Grundplatte selbstklemmend einschiebbar sind.



   Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.



   Eine Grundplatte 1 aus transparentem Isoliermaterial ist mit regelmässig angeordneten durchgehenden Löchern 2 versehen. In diese Löcher sind selbstklemmende Steckhülsen 3 einschiebbar. Von den Steckhülsen 3 sind jeweils mindestens zwei Stück miteinander elektrisch leitend verbunden. Zur Verbindung sind die Steckhülsen 3 auf metallische Kontaktstücke 4, 5, 6 aufgenietet oder in diese eingeschraubt. Die Steckhülsen 3 sind mit Schlitzen 7 versehen und haben durchgehende Löcher.



   Von beiden Seiten, jedoch vorzugsweise von der obe ren Seite der Grundplatte 1 können Stecker 8 in die
Steckhülsen 3 eingesteckt werden. Die Stecker 8 sind ein zeln oder zusammengefasst mit Steck- oder Klemmvor richtungen für die Schaltelemente versehen. Drei Stecker
8 sind in einem Isolierstück 9 zusammengefasst, welches eine Transistorfassung 10 zur Aufnahme eines Transistors
11 enthält. Auf einen einzelnen Stecker 8 ist eine Schrau benfeder 12 aufgebaut, zwischen deren Windungen An schlussdrähte 13 von Schaltelementen 14 eingeklemmt werden können. Auf der Schraubenfeder 12 ist eine Steck buchse 15 zur Aufnahme eines weiteren Steckers befestigt. Ein anderer Stecker 8 ist ein handelsüblicher Labor stecker mit Steckbuchse 16 zur Aufnahme eines weiteren
Steckers und einem Anschluss 17 für ein Kabel 18.

  Ab stände 19 der rechtwinklig zueinander liegenden Bohrun gen 2 in der Grundplatte 1 betragen vorzugsweise 19 mm  zur Verwendung mit handelsüblichen Doppelsteckern.



  Der Abstand von einer zur anderen rechtwinklig liegenden Lochreihe beträgt dann die Hälfte dieses Masses mit 9,5 mm. Die Bohrungen in den Steckhülsen 3 betragen vorzugsweise 4 mm zur Aufnahme von genormten Steckerstiften.



   Ausser den in der Zeichnung dargestellten Steckern 8 können alle handelsüblichen Stecker mit den entsprechenden Abmessungen verwendet werden. So können z. B. jeweils zwei Steckhülseneinheiten durch einen handelsüblichen Kurzschlussstecker elektrisch leitend miteinander verbunden werden. In die Löcher 2 der Grundplatte lassen sich auch mit einer Schulter als Anschlag versehene Hülsen mit Innengewinde einschieben, die zum Anschrauben von grösseren Schaltelementen dienen.



   Der Abstand vom Rand der Grundplatte 1 bis zur nächsten Lochreihe ist so gewählt, dass beim Aneinanderreihen von Grundplatten in jeder Richtung alle Lochreihen gleiche Abstände zueinander haben.



   Die Anordnung von Verbindungspunkten ist auf der ganzen Grundplatte frei wählbar. Das System erlaubt einen raschen Aufbau von Versuchsschaltungen in beliebiger Grösse, da sich eine beliebige Anzahl von Grundplatten aneinanderreihen   lässt.    Die Kombinationsmöglichkeiten lassen jeder Phantasie freies Spiel. Form und Anordnung der gewählten Steckverbindungen gewährleisten eine einwandfreie Kontaktgabe, hohe mechanische Festigkeit und hohe Isolationsfestigkeit. Bei der Verwendung von transparentem Isoliermaterial sind die Verbindungen unterhalb der Grundplatte auch von oben sichtbar, so dass der ganze Schaltungsaufbau leicht überblickbar ist. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Für Versuchsschaltungen bestimmte Steckverbindungsvorrichtung mit mindestens einer gelochten Grundplatte aus Isoliermaterial und mittels Steckhülsen in die Löcher einsetzbare Kontaktstücke sowie Mittel mit Steckern zum Befestigen der Schaltelemente, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem der Kontaktstücke mindestens zwei zur Aufnahme von Steckern (8) bestimmte Steckhülsen (3) vorhanden sind, die in die Löcher (2) der Grundplatte (1) selbstklemmend einschiebbar sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Steckverbindungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckhülsen auf die Kontaktstücke (4, 5, 6) aufgenietet oder in diese eingeschraubt sind.
    2. Steckverbindungsvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen der Steckhülsen einen zur Aufnahme von genormten Steckerstiften bestimmten Durchmesser haben.
    3. Steckverbindungsvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher in einem rechtwinkligen Muster und in parallelen Reihen angeordnet sind, wobei aufeinanderfolgende Lochreihen jeweils um den halben Lochabstand gegeneinander versetzt sind und der Lochabstand 19 mm ist.
    4. Steckverbindungsvorrichtung nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Einstecken in die Steckhülsen (3) bestimmten Stecker (8) Mittel enthalten, die zum Anschliessen von Schaltelementen (11, 14) ausgebildet sind.
    5. Steckverbindungsvorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel Klemmkontakte zum Anschliessen von Schaltelementen besitzen.
    6. Steckerbindungsvorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmkontakte Halbleiterfassungen (10) sind.
    7. Steckverbindungsvorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmkontakte Schraubenfedern (12) zum Einklemmen von tangential einschiebbaren Anschlussdrähten (13) sind.
    8. Steckverbindungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (1) aus einem transparenten Werkstoff hergestellt ist.
CH1142470A 1970-07-29 1970-07-29 Für Versuchsschaltungen bestimmte Steckverbindungsvorrichtung CH519290A (de)

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CH519290A true CH519290A (de) 1972-02-15

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2615047A1 (fr) * 1987-05-04 1988-11-10 Lb Air Module de connexion electrique et son procede de fabrication

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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