CH520167A - Verfahren zur Herstellung von Polyestern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Polyestern

Info

Publication number
CH520167A
CH520167A CH1940760A CH1940769A CH520167A CH 520167 A CH520167 A CH 520167A CH 1940760 A CH1940760 A CH 1940760A CH 1940769 A CH1940769 A CH 1940769A CH 520167 A CH520167 A CH 520167A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
weight
acid component
esters
dicarboxylic acid
acid
Prior art date
Application number
CH1940760A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Dr Hrach
Theodor Dr Wimmer
Original Assignee
Sandoz Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from AT87369A external-priority patent/AT286641B/de
Application filed by Sandoz Ag filed Critical Sandoz Ag
Publication of CH520167A publication Critical patent/CH520167A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G63/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain of the macromolecule
    • C08G63/78Preparation processes
    • C08G63/82Preparation processes characterised by the catalyst used
    • C08G63/85Germanium, tin, lead, arsenic, antimony, bismuth, titanium, zirconium, hafnium, vanadium, niobium, tantalum, or compounds thereof

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Polyesters Or Polycarbonates (AREA)

Description


      Verfahren    zur Herstellung von Polyestern    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung  von     Polyestern    mit verbesserten Eigenschaften durch  Verwendung eines neuen Katalysators. In der folgenden  Beschreibung werden auch     Copolyester        als    Polyester be  zeichnet.

   Die Herstellung von Polyestern aus     einer    oder  mehreren aromatischen und/oder     aliphatischen        Dicarbon-          säuren    oder deren funktionellen, polyesterbildenden De  rivaten und     aliphatischen    und/oder     cyclischen        Diolen     unter Verwendung von     Titanverbindungen    ist bekannt.  Diese Katalysatoren beschleunigen insbesondere die Po  lykondensation und weisen gegenüber     Antimonoxiden          in        einigen    Fällen eine ungefähr 10fache katalytische Akti  vität auf.

   Das bedeutet, dass diese     Titanverbindungen        in     wesentlich     geringeren    Mengen als Antimonoxide einge  setzt werden können. Es sind     anorganische    und organi  sche     Titanverbindungen    bekannt geworden, insbesondere  Verbindungen, die die Bindungen  
EMI0001.0020     
    enthalten wobei X ein Halogen aus der Gruppe     Fluor,     Chlor, Brom und Jod bedeutet.

   Beispiele für Verbindun  gen der Gruppe, die     Ti-X-    enthalten, sind     Titantetrahalo-          genide,    Beispiele für Verbindungen der Gruppe, die     Ti-          -O-bindungen    enthalten, sind die     Titanylverbindungen     und     Titansäuren,    Beispiele für Verbindungen der Grup  pe, die     Ti-O-C-bindungen    enthalten, sind die     Titanalko-          holate,    Beispiele für Verbindungen der Gruppe die     Ti-C-          -bindungen    enthalten,

   sind     Verbindungen    des Typs     Ti-          R4,    wobei R     Alkyl,        Aryl    oder     Cycloalkyl    bedeutet. Bei  spiele für Verbindungen aus den Gruppen, die  l  T       D        l     
EMI0001.0042     
         o-          itanocene,

          z.B.        Dicyc     gleichzeitig enthalten sind die       opentadienyl-Ti-diha-          icyc          pentadienyl-Ti-diacetateund          logenide.       Die Verbindungen des Typs     Ti-X    haben jedoch den  Nachteil, dass sie     hydrolyseempfindlich        sind    (das bedeu  tet aber, dass sie schlecht lagerfähig und eine variable     ka-          talytische    Aktivität aufweisen) und dass sie dem gebilde  ten Polyester eine unerwünschte Färbung verleihen.

   Die  haben den Nachteil, dass  Verbindungen des Typs  durch die Reduktionsprozesse während der Polykonden  sation dreiwertige und daher gefärbte     Titanverbindungen     entstehen, die ebenfalls dem gebildeten Polyester eine  unerwünschte Färbung verleihen.  



  Die Verbindungen des Typs     Ti-O-C    führen ebenfalls  zu unerwünschten Färbungen der Produkte. Man war  daher gezwungen Stabilisatoren anzuwenden. Die Ver  bindungen des Typs     Ti-C    sind nicht leicht darzustellen,  ausserordentlich     hydrolyse-    und oxydationsempfindlich  und weisen daher eine sehr variable katalytische Aktivi  tät auf.

   Die besten bekannten Katalysatoren sind die Ver  bindungen des Typs  
EMI0001.0060     
    diese Komplexverbindungen     (z.B.        Titanocene)    haben aber  den Nachteil, dass bei ihrer Herstellung unter     Wasser-          und    Sauerstoffausschluss gearbeitet werden muss.     Ausser-          dem    müssen die verwendeten Lösungsmittel von Peroxi  den     befreit    werden. Die Reinheit des verwendeten Me  talls ist von entscheidendem Einfluss auf die Ausbeute an       Titanocen,    es muss daher zur Darstellung der     Titanocene     von     Titanmetall    hoher Reinheit ausgegangen werden.

    



  Es wurde nun gefunden, dass man diese Nachteile  vermeidet, wenn man zur Polyesterherstellung metalli  sches Titan in Pulverform als     Polykondensationskatalysa-          tor    verwendet. Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist also ein Verfahren zur Herstellung von Polyestern,  durch Erhitzen auf Temperaturen zwischen 150 und  250 C mindestens einer Säurekomponente aus der Grup  pe der niedermolekularen     Dialkylester    einer     difunktionel-          len    aromatischen     Dicarbonsäure,    die 1 bis 2     Benzolringe     und 8 bis 20     Kohlenstoffatome    enthält, der aromatischen       Dicarbonsäure    selbst,

   der niedermolekularen     Dialkylester         einer difunktionellen aliphatischen Dicarbonsäure, die 4  bis 10 Kohlenstoffatome enthält, und der aliphatischen  Dicarbonsäure selbst (a), mit mindestens einem     difunktio-          nellen    Glykol aus der Gruppe der 2 bis 10 Kohlenstoff  atome enthaltenden Alkandiole, Diäthylenglykol,     1,4-Bis-          -(hydroxymethyl)-cyclohexan    und     2,2-Bis-(4'-ss-hydroxy-          äthoxyphenyl)-propan    (b) unter Entfernung des nieder  molekularen Alkanols bzw.

   des Wassers unter Bildung  von im wesentlichen monomeren Diglykolestern, Erhitzen  besagter Diglykolester in Gegenwart eines     Polykondensa-          tionskatalysators    unter Abdestillation des überschüssigen  Glykols und Polyesterbildung auf Temperaturen zwischen       200    und 330 C, dadurch gekennzeichnet, dass besagter  Polykondensationskatalysator metallisches Titan in Pul  verform enthält.  



  Das Erhitzen der Diglykolester in Gegenwart des     Po-          lykondensationskatalysators    wird vorzugsweise bei Tem  peraturen zwischen 250 und 300 C durchgeführt.  



  Dabei wird das Metall in Konzentrationen von 0,0001  bis 0,5 Gewichtsprozent, vorzugsweise aber in Konzentra  tionen von 0,001 bis 0,1 Gewichtsprozent, bezogen auf  das Gewicht der     verwendeten    Säurekomponente einge  setzt. Allgemein bedeuten, auch im folgenden, die Aus  drücke  niedermolekulares Alkyl  bzw.  niedermoleku  lares Alkanol vorzugsweise einen Alkylrest, der 1 bis 4  Kohlenstoffatome enthält, bzw. ein 1 bis 4 Kohlenstoff  atome enthaltendes Alkanol. Besonders bevorzugte Säu  rekomponenten sind Terephthal-, Isophthal-,     Naphtha-          lin-(2,6)-dicarbon-    und Diphenyldicarbonsäure. Daneben  können aber auch difunktionelle aliphatische     Dicarbon-          säuren,    die 4 bis 10 Kohlenstoffatome enthalten, bzw.

    deren niedermolekulare Dialkylester eingesetzt werden.  Bevorzugte aliphatische Dicarbonsäuren sind Adipin- und  Sebazinsäure. Polyester mit besonders guten mechani  schen Eigenschaften werden jedoch erhalten, wenn minde  stens 85 Gewichtsprozente der verwendeten Säurekom  ponente aus Terephthalsäure, bzw. deren niedermoleku  laren Dialkylestern besteht. Als Alkoholkomponente  werden difunktionelle 2 bis 10 Kohlenstoffatome enthal  tende Alkandiole, 1,4-Bis-(hydroxymethyl)-cyclohexan  und 2,2-Bis-(4'-ss-hydroxyäthoxyphenyl)-propan verwen  det. Bei Verwendung dieser difunktionellen Komponen  ten werden lineare Polyester hergestellt.  



  Man kann aber auch kleine Mengen (0,01 bis 1 Mol.  -%, bezogen auf die eingesetzte Säurekomponente) an  verzweigend und vernetzend wirkenden mehr als zwei  wertigen Komponenten (polyfunktionelle Carbonsäuren,  Alkohole, Hydroxycarbonsäuren) einsetzen. Beispiele für  diese Komponenten sind: Glyzerin, Erythrit,     Penta-          aerythrit,    Tricarballylsäure, Trimellitsäure,     Dioxybenzoe-          säure    und Traubensäure.  



  Auch können während der Polyesterherstellung alle  übrigen bekannten Massnahmen, z.B. Zusatz inerter Stof  fe (niedermolekulare oder hochmolekulare Feststoffe),  von Pigmenten und optischen Aufhellern, ergriffen wer  den.  



  Das Verfahren hat gegenüber den bekannten den Vor  teil, dass der verwendete Polykondensationskatalysator  Titanmetall keine weiteren Umsetzungen erfordert und  sich durch eine von der Lagerung unabhängige, gleichblei  bende katalytische Wirksamkeit auszeichnet und dass die  erhaltenen Polyester nur eine sehr geringe weisse Eigen  färbung aufweisen. Deshalb kann auf den Zusatz von  Farbstabilisatoren verzichtet werden. Das Titanpulver  wird meist in Korngrössen bis zu zweihundert   einge  setzt, als besonders wirksam hat sich jedoch Titanpulver  mit einer Korngrösse bis zu 50     ,u,    insbesondere bis zu    20,1t erwiesen.

   Die Formulierung  Titanpulver mit     Korn-          grösse    bis zu 50     u         bedeutet    beispielsweise,     dass        das     durch     Mahlen    und Aussieben mit einem     50;u    Sieb herge  stellte Pulver nur Teilchen mit     Korngrössen    enthält, die  kleiner als 50     g        sind.     



  Durch das Mahlen auf     feine    Korngrösse     kann    eine  besonders gute Verteilung des Titanpulvers im Reaktions  gemisch erreicht werden. Da man bei Verwendung von  Titanpulver als Polykondensationskatalysator auf den Zu  satz von Stabilisatoren verzichten kann, werden die me  chanischen und elektrischen Eigenschaften der erhaltenen  Polyester durch diese Begleitstoffe nicht beeinträchtigt.  



  Veresterung bzw. Umesterung erfolgen in üblicher  Weise. Die oben definierte Säurekomponente und die  oben definierte Glykolkomponente werden in einer     iner-          ten    Gasatmosphäre miteinander auf Temperaturen zwi  schen 150 und 250 C erhitzt, wobei in bekannter Weise  Metallverbindungen als Veresterungs- oder     Umesterungs-          katalysatoren    verwendet werden. Dabei werden durch  Veresterung bzw.

   Umesterung unter Abdestillation des  Wassers bzw. des 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthaltenden  einwertigen Alkohols im wesentlichen monomere     Digly-          kolester    erhalten, die in Abhängigkeit von der Art des  abzudestillierenden überschüssigen Glykols bei Tempe  raturen zwischen 200 und 330 C im Vakuum unter     Aus-          schluss    von Sauerstoff polykondensiert werden. Als     Ver-          esterungskatalysatoren    können in bekannter Weise anor  ganische oder organische Säuren, z.B.

   Salzsäure oder     p-          Toluolsulfonsäure    oder aber auch Metallverbindungen,  wie Antimontrioxid, Zinkoxid, Hydroxide von Zink und  Erdalkali, Alkali- Blei- und Zinkfluorid, Acetate von  Erdalkali- und Alkalimetallen, von Zink, Mangan und  Blei, Kaliumantimonmonyltartrat, Hydride von     Alkali-          und    Erdalkalimetallen, Carbonate von Alkalimetallen, Bo  rgte von Alkali- und Erdalkalimetallen, von Zink und  Mangan verwendet werden. Als     Umesterungskatalysato-          ren    kommen die gleichen Metallverbindungen in Frage,  lediglich Antimontrioxid ist als Umesterungskatalysator  ungeeignet.

   Diese Katalysatoren werden in Mengen von  0,001 bis 0,5 Gewichtsprozent bezogen auf die Säurekom  ponente eingesetzt.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist vor allem für die  Herstellung von Polyestern, die zumindestens zu 85 Ge  wichtsprozent, bezogen auf die Säurekomponente, aus     Te-          rephthalsäure    bestehen, von Bedeutung, da diese Poly  ester sowohl in der Textiltechnik als auch bei der Her  stellung von technischen Fasern und bei der Herstellung  technischer Kunststoffe von grosser Bedeutung sind. Als  weitere Säurekomponenten finden vor allem     Isophthal-          und    Naphthalin-(2,6)-dicarbonsäure Verwendung. Die  technisch bedeutsame Glykolkomponente stellt Äthylen  glykol dar. Daneben wird aber auch in geringen Mengen  Diäthylenglykol und 1,4-Bis-(hydroxymethyl)-cyclohexan  verwendet.

   Will man die Anfärbbarkeit des Polyesters er  höhen, setzt man     2,2-Bis-(4'-ss-hydroxyäthoxyphenyl)-pro-          pan    zu. Durch die Wahl des Veresterungs- oder     Umeste-          rungskatalysators    hat man es weitgehend in der Hand,'  das Kristallisationsverhalten des Polyesters zu steuern.  



  Zur Herstellung von Polyestern, deren Säurekompo  nente zu 85% aus Terephthalsäureresten besteht, geht  man vorteilhafterweise von Dimethylestergemischen, die  zu     85%        Gew.-0/,    aus     Dimethylterephthalat    bestehen und  von Glykolen, vorzugsweise     Äthylenglykol    aus,     destilliert     bei Temperaturen bis 250 C unter Normaldruck und un  ter Sauerstoffausschluss Methanol und     Äthylenglykol     über. Die Reaktionszeiten betragen dabei je nach     Grösse     des Ansatzes und nach Wahl des     Katalysatorsystems    30      Minuten bis 6 Stunden.

   Darauf wird bei Temperaturen  zwischen 240 und 330 C, vorzugsweise 250 bis 300 C  unter verminderten Druck polykondensiert, bis der ge  wünschte Polykondensationsgrad erreicht ist. Die erhal  tene     Polyesterschmelze    wird aus dem Reaktionsgefäss     ge-          presst    und in der üblichen Weise granuliert oder ge  schnitzelt.  



  Die in den folgenden Beispielen genannten Teile sind  Gewichtsteile. Die Temperaturen sind in  C angegeben.  Zur Messung der Intrinsic-Viscositäten wurden Lösungen  von 1 g Polyester in 100 ml eines Gemisches aus gleichen  Teilen Phenol und Tetrachloräthan verwendet. Kristalli  sationstemperatur (Temperatur der maximalen Kristalli  sationsgeschwindigkeit) und Einfriertemperatur und  Schmelzpunkt werden an getemperten und abgeschreckten  Proben mit Hilfe des Differentialcalorimeters DSC-1 der  Firma Perkin-Elmer bestimmt. Die Aufheizrate beträgt  16 C/Minute.

      <I>Beispiel 1</I>  Man erhitzt eine Mischung aus 388 Teilen     Terephthal-          säuredimethylester,    310 Teilen Äthylenglykol, 0,08 Teilen  Manganacetat und 0,2 Teilen eines metallischen Titanpul  vers mit einer Korngrösse bis zu 45   unter Rühren und  unter Ausschluss von Luftsauerstoff auf etwa 220 . In  nerhalb von 70 Minuten destillieren Methanol und  Äthylenglykol ab. Weiteres 5stündiges Rühren und Erhit  zen auf Temperaturen um 270  unter einem Vakuum von  0,3 - 0,5 Torr ergibt ein farbloses Polyäthylenterephthalat  vom Schmelzpunkt 258  und einer Intrinsic-Viskosität  von 0,84. Die Einfriertemperatur beträgt 77 , die Kristal  lisationstemperatur 154 . Der Polyester lässt sich sehr gut  zu verstreckbaren Fasern mit hervorragenden Gebrauchs  eigenschaften verspinnen.

      <I>Beispiel 2</I>  Man erhitzt eine Mischung von 388 Teilen     Terephthal-          säuredimethylester,    310 Teilen Äthylenglykol, 0,16 Teilen  Bleiacetat und 0,16 Teilen metallischen Titanpulvers mit  einer Korngrösse bis zu 100   unter Rühren und unter  Ausschluss von Luftsauerstoff auf Temperaturen zwi  schen 180 und 220 .     Innerhalb    von 30 Minuten destillie  ren Methanol und Äthylenglykol ab.  



  Weiteres 5stündiges Rühren und Erhitzen auf Tem  peraturen um 270  unter einem Vakuum von 0,3-0,5 Torr  führt zu einem farblosen Polyester mit einer     Intrinsic-          Viskosität    von 1,04 und einem Schmelzpunkt von 253 .  Die Einfriertemperatur beträgt 76 , die Kristallisations  temperatur 142 .  



  <I>Beispiel 3</I>  Eine Mischung aus 388 Teilen     Terephthalsäuredime-          thylester,    310 Teilen Glykol, 0,08 Teilen Zinkacetat und  0,12 Teilen pulverisierten Titanmetalls mit einer     Korn-          grösse    bis zu 20   wird unter Rühren und unter     Aus-          schluss    von Luftsauerstoff auf Temperaturen bis zu 220   erhitzt.     Innerhalb    von 50 Minuten destillierten Methanol  und Äthylenglykol ab.  



  Weiteres 5stündiges Rühren und Erwärmen auf Tem  peraturen um 270  bei einem Vakuum von 0,3-0,5 Torr  ergibt einen farblosen Polyester mit einer     Intrinsic-Visko-          sität    von 1,01 und einem Schmelzpunkt von 225 . Die  Einfriertemperatur beträgt 76 , die Kristallisationstempe  ratur l54 . Dieses Produkt ist sehr gut für die Herstellung  von Fasern und Filmen mit guten Gebrauchseigenschaften  geeignet.    <I>Beispiel 4</I>  300 Teile Dimethylterephthalat, 210 Teile     Äthylen-          glykol,    0,475 Teile Calciumacetat und 0,03 Teile Titan  pulver einer Korngrösse bis zu 5   werden 1 Stunde und  30 Minuten unter Rühren und unter Luftausschluss auf  195 , daraufhin 40 Minuten auf 220  gehalten. Dabei de  stillieren Methanol und Äthylenglykol ab.

   Innerhalb von  40 Minuten wird die Reaktionsmischung auf 275  erhitzt  und ein Vakuum von 0,2 bis 0,5 Torr angelegt. Innerhalb  von 4Y Stunden wird Polyäthylenterephthalat einer     In-          trinsic-Viskosität    von 0,76 erhalten, der     Schmelzpunkt     liegt bei 263 , die Einfriertemperatur liegt bei 76 , die  Kristallisationstemperatur bei l27 . Der weisse Polyester  lässt sich mittels einer Spritzgussmaschine zu     Spritzguss-          formkörpern    hoher Formstabilität verarbeiten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von Polyestern durch Erhitzen auf Temperaturen zwischen 150 und 250 C min destens einer Säurekomponente aus der Gruppe der nie dermolekularen Dialkylester einer difunktionellen aroma tischen Dicarbonsäure, die 1 bis 2 Benzolringe und 8 bis 20 Kohlenstoffatome enthält, der aromatischen Dicarbon- säure selbst, der niedermolekularen Dialkylester einer di- funktionellen aliphatischen Dicarbonsäure, die 4 bis 10 Kohlenstoffatome enthält, und der aliphatischen Dicar- bonsäure selbst (a),
    mit mindestens einem difunktionellen Glykol aus der Gruppe der 2 bis 10 Kohlenstoffatome enthaltenden Alkandiole, Diäthylenglykol, 1,4-Bis-(hy- droyxmethyl) - cyclohexan und 2,2 - Bis-(4'-ss - hydroxy- äthoxyphenyl)-propan (b) unter Entfernung des nieder molekularen Alkanols bzw. des Wassers unter Bildung von im wesentlichen monomeren Diglykolestern, Erhit zen besagter Diglykolester in Gegenwart eines Polykon- densationskatalysators unter Abdestillation des überschüs sigen Glykols und Polyesterbildung auf Temperaturen zwischen 200 und 330 C, dadurch gekennzeichnet, dass besagter Polykondensationskatalysator metallisches Titan in Pulverform enthält.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das Titan in einer Konzentration von 0,0001 bis 0,5 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht der Säurekomponente, vorzugsfeise 0,001 bis 0,1 Ge wichtsprozent, verwendet wird. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Säurekomponente niedermo lekulare Dialkylester verwendet. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Säurekomponente mindestens ein Dialkylester einer Dicarbonsäure aus der Gruppe Te- rephthal-, Isophthal-, Naphthalin-(2,6)-dicarbon-, Di- phenyldicarbon-, Adipin- und Sebazinsäure ist. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Bildung der im wesentlichen monomeren Diglykolester und die Polykondensation in getrennten Reaktionsgefässen vornimmt. 5. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man metallisches Titan einer Teilchen- grösse bis zu 50 u, vorzugsweise bis zu 20 tt" im Polykon- densationsgefäss verwendet. 6.
    Verfahren gemäss Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass man metallisches Titan einer Teilchen- grösse bis 50 ;g, vorzugsweise bis zu 20 erst nach einer Bildung der im wesentlichen monomeren Diglykolester zugibt. 7. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens 85 Gewichtsprozent der Säurekomponente aus Dimethylterephthalat besteht. PATENTANSPRUCH I[[ Die nach den Verfahren gemäss Patetntanspruch I hergestellten Polyester.
    Anmerkung <I>des</I> Eidg. <I>Amtes für geistiges</I> Eigenturm: Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentan spruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Ein klang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungsbereich des Patentes massgebend ist.
CH1940760A 1967-12-15 1969-12-31 Verfahren zur Herstellung von Polyestern CH520167A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1136367 1967-12-15
AT87369A AT286641B (de) 1969-01-29 1969-01-29 Verfahren zur Herstellung von Polyestern unter Verwendung eines Metallpulvers als Katalysator

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH520167A true CH520167A (de) 1972-03-15

Family

ID=25594168

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1940760A CH520167A (de) 1967-12-15 1969-12-31 Verfahren zur Herstellung von Polyestern

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH520167A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69508896T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Copolyestern die Terephthalat und Naphthalateinheiten enthalten
DE2431072C3 (de) Thermoplastische Copolyester und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2413717A1 (de) Verfahren zur herstellung von polyestern aus polyesterabfaellen
EP0663416A2 (de) Verfahren zur Herstellung von thermoplastischen Polyestern mit niedrigem Carboxylendgruppengehalt
DE69923420T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyesterharzen
DE1720253A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyestern
DE2214775C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Polybutylenterephthalat
DE69823632T2 (de) Verfahren zur Verminderung der Gelbildung in PET harz
EP0002218B1 (de) Verfahren zur Herstellung aromatischer Polyester
DE69709150T2 (de) Lösliche mono-alkyl zinnsäure katalysator und seine verwendung zur herstellung von hochmolekularen polyestern
DE3532034A1 (de) Verfahren zur herstellung schnellkristallisierender polyestermassen
DE2453270A1 (de) Polymerisation des poly(1,4-butylenterephthalats) im festen aggregatzustand
EP0644218A2 (de) Verfahren zur Herstellung hochmolekularer Polyester
CH520167A (de) Verfahren zur Herstellung von Polyestern
DE1545024A1 (de) Verfahren zur Herstellung von filmbildenden Polyestern
DE1804914A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyestern bzw.Formkoerpern daraus
DE3887555T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyestern unter Anwendung einer Niob-Verbindung als Katalysator.
DE4311748A1 (de) Polyesterzusammensetzung
DE2152245A1 (de) Verfahren zur Herstellung hochmolekularer Polykondensate
DE2601012A1 (de) Verfahren zur herstellung eines gleichmaessig pigmentierten polyesters
DE2544069B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyestern
DE1595271A1 (de) Copolyester und Verfahren zu deren Herstellung
DE1300301B (de) Verfahren zur Herstellung linearer, gesaettigter Polyester
DE1271397B (de) Verfahren zur Herstellung von spinnfaehigem Poly-(aethylenglykolterephthalat)
US3394110A (en) Production of polyesters by polycondensation in presence of tellurium compound as polycondensation catalyst

Legal Events

Date Code Title Description
PLZ Patent of addition ceased