CH520581A - Aussenrückblickspiegel für Fahrzeuge - Google Patents

Aussenrückblickspiegel für Fahrzeuge

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CH520581A
CH520581A CH456670A CH456670A CH520581A CH 520581 A CH520581 A CH 520581A CH 456670 A CH456670 A CH 456670A CH 456670 A CH456670 A CH 456670A CH 520581 A CH520581 A CH 520581A
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CH
Switzerland
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drive wheels
rearview mirror
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Application number
CH456670A
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English (en)
Inventor
Talbot Yorck
Original Assignee
Talbot Yorck
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R1/00Optical viewing arrangements; Real-time viewing arrangements for drivers or passengers using optical image capturing systems, e.g. cameras or video systems specially adapted for use in or on vehicles
    • B60R1/02Rear-view mirror arrangements
    • B60R1/06Rear-view mirror arrangements mounted on vehicle exterior
    • B60R1/076Rear-view mirror arrangements mounted on vehicle exterior yieldable to excessive external force and provided with an indexed use position

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rear-View Mirror Devices That Are Mounted On The Exterior Of The Vehicle (AREA)

Description


  
 



  Aussenrückblickspiegel für Fahrzeuge
Der Patentanspruch des Hauptpatentes betrifft einen Aussenrückblickspiegel für Fahrzeuge, mit einem an der Karos serie des Fahrzeuges anschraubbaren Sockel, einem Schwenkarm und einem mit diesem unmittelbar oder über ein Zwischenglied verstellbar verbundenen Spiegelträger, wobei der Schwenkarm parallel zueinander angeordnete Armteile mit je zwei Schwenkachsen aufweist, die Schwenkachsenpaare je den gleichen Abstand voneinander aufweisen und das eine Schwenkachsenpaar in dem Sockel und das andere Schwenkachsenpaar im Spiegelträger oder im Zwischenglied durch Anschläge begrenzt schwenkbar gelagert sind.



   Aufgabe der Zusatzerfindung ist es, die parallel zueinander angeordneten Armteile durch einen einzigen Arm zu ersetzen, um dadurch den verstellbaren Winkelbereich wesentlich zu vergrössern.



   Die Zusatzerfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass in dem einen Ende des Schwenkarmes eine von dem Sockel abstehende und ein Antriebsrad tragende Achse drehbar gelagert ist, während im anderen Ende des Schwenkarmes eine von dem Spiegelträger oder dem Zwischenglied abstrebende und ein gleich grosses Antriebsrad tragende weitere Achse drehbar gelagert ist und dass beide Achsen über die Antriebsräder durch Kraftübertragungsmittel miteinander zwangläufig drehverbunden sind, so dass in jeder beliebigen Schwenkstellung des Schwenkarmes zum Sockel die Längsachse des Spiegelträgers oder des Zwischengliedes parallel zur Achse des Sockels liegt.



   Der Erfindungsgegenstand ist nachstehend mit Bezug auf die Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines kompletten Aussenrückblickspiegels, der an einer als Doppellinie angedeuteten Fahrzeug-Karosserie angeschraubt ist, und zwar in Ansicht vom vorderen Ende des Fahrzeuges her, wobei der Schwenkarm der Länge nach geschnitten ist,
Fig. 2 den gleichen Aussenrückblickspiegel, von der Karosserie abgenommen und um   90"    gedreht, also in Seitenansicht,
Fig. 3 den gleichen Aussenrückblickspiegel wieder an der Fahrzeug-Karosserie angeschraubt und in Draufsicht, wobei der Schwenkarm teilweise aufgeschnitten und in punktierten Linien in je einer nach vorne und nach rückwärts verschwenkten Stellung dargestellt ist,
Fig.

   4 im Längsschnitt und in prinzipieller Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Schwenkarmes für einen Aussenrückblickspiegel,
Fig. 5 ebenfalls im Längsschnitt und in prinzipieller Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Schwenkarmes für einen Aussenrückblickspiegel und
Fig. 6 in Draufsicht und nur teilweise ausgebrochen noch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Schwenkarmes für einen Aussenrückblickspiegel, der insbesondere durch drei miteinander im Eingriff stehende Zahnräder gekennzeichnet ist und zusätzlich durch punktierte Linien in einer von der normalen Schwenkstellung abweichenden weiteren Schwenkstellung angedeutet ist.



   Wie aus den Fig. 1, 2 und 3 ersichtlich, besteht der Aussenrückblickspiegel aus einem Spiegelträger 1, der in üblicher Weise mittels einer zugleich als Feststellelement dienenden Schraube 22 am hier als Hohlgehäuse ausgebildeten Zwischenglied 2 ver- und feststellbar angesetzt ist. Über eine Distanzbuchse 23 und mittels einer Verschraubung 19 drehbar ist das Zwischenglied 2 mit seiner ein zylindrisches Antriebsrad 7 tragenden Achse 9 fest verbunden. Die Achse 9 mit ihrem Antriebsrad 7 ist drehbar in einer Bohrung bzw.



  einer Kammer des nach unten offenen Schwenkarmes 6 gelagert und durch eine Mutter 20 gesichert. In einer gleichen Bohrung bzw. Kammer am anderen Ende des Schwenkarmes 6 ist drehbar eine weitere, ebenfalls ein zylindrisches Antriebsrad 7 tragende Achse 8 gelagert und durch eine Flächenloch-Scheibe sowie eine Mutter 20 gesichert. Diese nach unten verlängerte und gabelartig eingeschlitzte Achse 8 ist mit dem passend   angeflächten    und mit der Fahrzeug-Karosserie 3 durch Schrauben 4 verbundenen Sockel 5 durch eine Querschraube 18 scharnierartig schwenkbar verbunden. In punktierten Linien ist der Sockel 5' in nach unten geschwenkter Stellung angedeutet.



   In Längsbohrungen im massiven Mittelteil des Schwenkarmes 6 sind zwei aus je einer Kugel und einer Druckfeder bestehende Rasteinrichtungen 17 gelagert, die in der - aus Fig. 3 besonders klar   ersichtlichen - normalen    und weit aus  der Karosserie 3 nach der Aussenseite vorstehenden Gebrauchsstellung des Aussenrückblickspiegels bzw. des Schwenkarmes 6 in entsprechende Rastlöcher in den beiden Antriebsrädern 7 einschnappen. Bei Verschwenkung des Armteiles nach vorne in die - durch einen Pfeil angedeutete  Fahrtrichtung oder in entgegengesetzter Richtung, also nach rückwärts, verlassen die Kugeln die Rastlöcher in den Antriebsrädern 7 und rollen auf deren Aussenumfang lediglich ab.

  Wird derAussenrückblickspiegel von Handwieder in seine Gebrauchsstellung zurückbewegt, so rasten die federbelasteten Kugeln fühlbar wieder in der vorbestimmten Gebrauchsstellung ein, so dass jegliche Nach- oder Neueinstellung des Aussenrückblickspiegels entfällt. Statt der Kugeln können als Rasteinrichtungen auch konische Raststifte oder andere übliche Mittel verwendet werden, wenn die Erreichung der vorbestimmten Gebrauchsstellung des Aussenrückblickspiegels noch deutlicher angezeigt werden soll.



   Bei dem in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigten Ausführungsbeispiel eines Aussenrückblickspiegels nach der Erfindung sind nun die beiden von den Achsen 8 und 9 getragenen Antriebsräder 7 beispielsweise durch ein umlaufendes Stahlband 10 kraftschlüssig miteinander verbunden in der Weise, dass dessen Enden in einen radialen Schlitz des von der Achse 8 getragenen Antriebsrades 7 hineingesteckt und durch einen Querstift 12 gesichert sind, während ein aus dem Antriebsrad 7 der anderen Achse 9 in Richtung der Längsachse A-B des Schwenkarmes 6 hervorstehender weiterer Stift 12 in ein entsprechendes Loch im Stahlband 10 so eingreift, dass sich dieses Antriebsrad 7 zum anderen nicht verdrehen kann.



   Wie aus Fig. 3 ersichtlich, bewirkt das hier als Zugkraft übertragungsmittel zwischen den beiden Antriebsrädern 7 vorgesehene Stahlband 10 eine Zwangssteuerung des Zwischengliedes 2 zum Sockel 5 und zur Karosserie 3 in der Weise, dass in jedes beliebigen Schwenkstellung des Armteiles 6 zum Sockel 5 die Längsachse L-M des Zwischengliedes 2 parallel zur Querachse J-K des Sockels 5 liegt und dass nach Zurückbewegung des Aussenrückblickspiegels und Einrastung in seiner Gebrauchsstellung das Zwischenglied 2 und damit auch der Spiegelträger 1 genau wieder in der ursprünglich gewählten Stellung zum Fahrer steht.



   In der Fig. 4 ist eine andere Ausbildungsform eines Schwenkarmes für einen Aussenrückblickspiegel gezeigt. Die beiden je ein Antriebsrad 7 tragenden Achsen 8 und 9 sind hier drehbar gelagert in zwei an der Ober- und Unterseite der Antriebsräder 7 anliegenden und durch eine Schraube 21 mit Mutter zusammengehaltenen Lenklaschen 14.

  Das Stahlband 10 ist hier - beispielsweise durch Punkt- oder Stumpfschweissung oder Hartverlötung - als geschlossener Ring ausgebildet und weist rundherum in regelmässigen Abständen angeordnete Löcher 11 auf, in die in passenden Abständen und Anzahl aus den Antriebsrädern 7 radial nach aussen vorstehende Stifte 12 nach Art eines Kettenrades so eingreifen, dass das von den Lenklaschen 14 getragene Zwischenglied 2 mitsamt dem Spiegelträger 1 um die mit dem (hier nicht gezeigten) Sockel 5 verbundene Achse 8 sogar eine volle Kreisbahn von   360"    beschreiben kann, wobei die Längsachse L-M des Zwischengliedes 2 in jeder möglichen Winkelstellung parallel zur Querachse J-K des Sockels 5 liegt.

  Dieser auf   360"    vergrösserte Winkelbereich ist insofern besonders vorteilhaft, als dadurch ein und derselbe Aussenrückblickspiegel sowohl für die linke als auch für die rechte Fahrzeugseite ohne jeglichen Umbau verwendet werden kann. Damit die Rasteinrichtung 17 sowohl bei dem auf der linken wie auf der rechten Fahrzeugseite verwendeten Aussenrückblickspiegel wirksam werden können, müssen die Antriebsräder 7 dann zwei um   1800    zueinander versetzte Rastlöcher aufweisen.

  Damit die Rastkugeln oder -Stifte nicht mit den aus den Antriebsrädern radial hervorstehenden Stiften 12 kollidieren, können entweder statt Kugeln gabelförmige Rastleisten verwendet werden, durch deren Einschlitzung sich die Stifte 12 ungehindert hindurchbewegen können, oder es können Rasteinrichtungen
17 verwendet werden, die in entsprechende Rastlöcher auf der Ober- oder Unterseite der Antriebsräder 7 eingreifen und in axialen Bohrungen im Schwenkarm 6 oder in den Lenklaschen 14 gelagert sind.



   In Fig. 5 ist noch ein weiteres Ausbildungsbeispiel eines Schwenkarmes für einen Aussenrückblickspiegel gezeigt. Die beiden Antriebsräder 7 sind hier mit einer Keilnut 24 versehen, in welche als Zugkraftübertragungsmittel ein endloser Flach- oder Keilriemen 13 eingreift. Um eine vollkommen zwangläufige, also schlupffreie Kraftübertragung zu gewährleisten, kann dieser Riemen 13 auf seiner Innenseite und die Antriebsräder 7 an ihrem Aussenumfang bzw. in ihrer Keilnut 24 eine Verzahnung aufweisen. Statt eines Rundriemens kann auch ein Ring aus biegsamem Stahlseil Verwendung finden, wobei zwecks Verhinderung des unerwünschten Durchrutschens dieses Stahlseiles auf dem Antriebsrad 7 bzw.



  in dessen Keilnut 24 das Stahlseil nicht nur am halben Umfang des Antriebsrades 7 anzuliegen braucht, sondern um dasselbe in anderhalbfacher Windung herumgeführt ist, um eine vervielfachte Umschlingungskraft zu erzeugen. In diesem Fall kann die Keilnut 24 spiralförmig, also wie ein Gewindegang, um die Mantelfläche des Antriebsrades 7 herumgeführt sein.



   Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die beiden von den Achsen 8 und 9 getragenen Antriebsräder 7 als Kettenräder mit vorstehenden Zähnen auszubilden, die in die miteinander beweglich verbundenen Glieder einer beide Antriebs- bzw. Kettenräder 7 kraftschlüssig miteinander verbindenden Kette eingreifen. Diese Kette kann beliebig als Gallsche Kette oder auch als Kette aus gestanzten oder aus Draht gebogenen, gedrehten oder ungedrehten Gliedern ausgebildet sein. Auch kann die Kette beispielsweise aus miteinander durch Stäbchen beweglich verbundenen Hohlkugeln oder auch aus ungedrehten, geschweissten oder ungeschweissten Drahtgliedern bestehen, wobei die Hohlkugeln oder ungedrehten DrahtgIieder in entsprechende Aussparungen auf der Mantelfläche der Antriebsräder 7 eingreifen können.



   Schliesslich zeigt die Fig. 6 noch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Schwenkarmes für einen Aussenrückblickspiegel, bei welchem zwischen zwei Lenklaschen 14 eine ungerade Anzahl, also beispielsweise mindestens drei Zahnräder 15 von gleichem Durchmesser, Modul und Zähnezahl gelagert und mit ihren Achsen 8 bzw. 9 bzw. 25 in entsprechenden Bohrungen der Lenklaschen 14 so geführt sind, dass alle drei Zahnräder 15 ständig miteinander in Eingriff stehen, wodurch bei jeder beliebigen Verschwenkung der Lenklaschen 14 um die mit dem Sockel 5 fest verbundene Achse 8 die durch die Mitte der Achse 9 verlaufende Längsachse L-M des (hier nicht gezeigten) Zwischengliedes 2 parallel zur Querachse J-K des die Achse 8 tragenden (und hier ebenfalls nicht gezeigten) Sockels 5 liegt.

   In der Fig. 5 als Draufsicht auf den drei gleichgrosse Zahnräder 15 tragenden und aus den beiden Lenklaschen 14 gebildeten Schwenkarm ist letzterer in punktierten Linien beispielsweise in um   45"    gegenüber seiner normalen Gebrauchsstellung verschwenkter Stellung angedeutet, wobei die Achsen J-K und L-M wiederum parallel zueinander liegen.

  Auch die Zwangssteuerung eines solchen aus zwei Lenklaschen 14 und drei Zahnrädern 15 gebildeten Schwenkarmes ist über eine volle Kreisbahn von   360"    um die mit dem Sockel 5 fest verbundene Achse 8 stets gleichbleibend so wirksam, dass die Achsen J-K und L-M in jeder beliebigen Schwenkstellung innerhalb des   360 -Bereiches    parallel zueinander liegen, also ein und derselbe Aussenrückblickspiegel mit diesem Schwenkarm sowohl für die linke als auch die rechte Fahrzeugseite ohne Umbau  verwendet werden kann.

  Um ferner bei einem bestimmten
Mittenabstand der Achsen 8 und 9 mit Zahnrädern 15 von möglichst kleinem Aussendurchmesser auskommen und diese möglicherweise von aussen unsichtbar innerhalb eines schma len, kastenförmigen und nur nach unten offenen Armteiles 6 unterbringen zu können, können statt dreier auch fünf oder eine noch grössere ungerade Anzahl von Zahnrädern 15 vor gesehen werden, ohne die jederzeitige Parallelität der Achsen J-K und L-M zueinander zu beeinträchtigen.



   Sofern im Armteil 6 bzw. zwischen den beiden Lenklaschen 14 zwei Antriebsräder 7 drehbar gelagert werden, die miteinander entweder durch ein Stahlband oder Lochband 10 oder durch eine Flach- oder Keilriemen 13 oder auch durch eine nicht näher bezeichnete Gliederkette als Zugkraftübertragungsmittel verbunden sind, kann auf solche Zugkraft übertragungsmittel eine beispielsweise in Fig. 3 gezeigte, durch eine Stellschraube betätigte Nachspanneinrichtung 16 einwirken, die sich am Armteil 6 oder auch an einer der Lenklaschen 14 abstützt und das Stahlband oder den Riemen oder die Kette nach der Innenseite entsprechend durchbiegt.



   Um ferner dem den Sockel 5 mit dem Zwischenglied 2 verbindenden Schwenkarm eine möglichst schöne und nicht zu plump wirkende Form zu geben, kann der Schwenkarm in seinem Mittelteil auch stark eingeschnürt werden, also in der Draufsicht beispielsweise die Form eines langen, schmalen Rechteckes oder eines Doppeltrichters mit an dessen beiden Enden angesetzten Vollkreisen zur Aufnahme der beiden Antriebsräder 7 aufweisen. Die beiden Trums des flexiblen Zugkraftübertragungsmittels liegen dann im Mittelteil eines solchen eingeschnürten Schwenkarmes entsprechend näher beieinander und reiben mit ihrer Aussenseite an den Innenwänden des hohlen Schwenkarmes, wodurch in unter Umständen durchaus erwünschter Weise die innere Reibung des ganzen Systems erhöht und die Umschlingungswinkel an den beiden Antriebsrädern 7 vergrössert werden.



   Die aus dem Zwischenglied 2 abstrebende Achse 9 braucht mit ersterem nicht unbedingt starr, also unverdrehbar, verbunden zu sein. Vielmehr kann auf die mit Aussengewinde versehene Achse 9 eine mit Gewindebohrung versehene Distanzbuchse 23 aufgeschraubt und durch eine Schraube 26 spielfrei gesichert werden, wonach mittels einer weiteren Verschraubung 19 (s.Fig. 1) das Zwischenglied 2 mit der Distanzbuchse 23 gegen einstellbare Reibung zumindestens verdrehbar verbunden werden kann. Diese Verdrehbarkeit des Zwischengliedes 2 zur Achse 9 kann unter Umständen von Nutzen sein, beispielsweise wenn sich bei Anbringung des Aussenrückblickspiegels an der rechten Seite eines extrem breiten Fahrzeuges mit Linkssteuerung der Verstellwinkel des Spiegelträgers 1 zu dem ihn tragenden Zwischenglied 2 als um einige Winkelgrade zu klein erweisen sollte.

   In diesem Falle würde sich zusätzlich das Zwischenglied 2 auf der Distanzbuchse 23 um die fehlenden Winkelgrade nach einwärts in Richtung auf die Fahrzeug-Längsmittelachse verdrehen lassen und trotzdem das Zwischenglied 2 mitsamt dem Spiegelträger 1 in seiner Ausweichstellung innerhalb der seitlichen Aussenkontur des Fahrzeuges verschwinden. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Aussenrückblickspiegel für Fahrzeuge, mit einem an der Karosserie des Fahrzeuges anschraubbaren Sockel, einem Schwenkarm und einem mit diesem Schwenkarm unmittelbar oder über ein Zwischenglied verstellbar verbundenen Spiegelträger, wobei der Schwenkarm gegenüber dem Sockel bzw.
    dem Spiegelträger oder dem Zwischenglied durch Anschläge begrenzt schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass in dem einen Ende des Schwenkarmes (6) eine von dem Sockel (5) abstehende und ein Antriebsrad (7) tragende Achse (8) drehbar gelagert ist, während im anderen Ende des Schwenkarmes (6) eine von dem Spiegelträger (1) oder dem Zwischenglied (2, 23) abstrebende und ein gleich grosses Antriebsrad (7) tragende weitere Achse (9) drehbar gelagert ist, und dass beide Achsen (8, 9) über die Antriebsräder (7) durch Kraftübertragungsmittel (10, 15) miteinander zwangläufig drehverbunden sind, so dass in jeder beliebigen Schwenkstellung des Schwenkarmes (6) zum Sockel (5) die Längsachse (L-M) des Spiegelträgers oder des Zwischengliedes parallel zur Achse (J-K) des Sockels (5) liegt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Aussenrückblickspiegel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Antriebsräder (7) miteinander über ein endloses flexibles Stahlband (10) verbunden sind.
    2. Aussenrückblickspiegel nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlband (10) mit jedem der beiden Antriebsräder (7) durch mindestens je eine an den Antriebsrädern befestigte und in entsprechende Löcher (11) des Stahlbandes (10) eingreifende Schraube bzw. Stift (12) als Sicherung gegen Verdrehen der Antriebsräder (7) gegeneinander verbunden ist.
    3. Aussenrückblickspiegel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Antriebsräder (7) über einen endlosen Keil- oder Rundriemen (13) verbunden sind und dass beide Antriebsräder (7) eine zu dem Riemen passende Keilnut (24) aufweisen.
    4. Aussenrückblickspiegel nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Keilriemen auf seiner Innenseite eine Verzahnung aufweist, in welche entsprechende Zähne auf dem Aussenumfang der Antriebsräder (7) eingreifen.
    5. Aussenrückblickspiegel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Antriebsräder (7) über eine aus miteinander beweglich verbundenen Einzelgliedern zusammengesetzten endlosen Kette verbunden sind und dass auf dem Aussenumfang der beiden Antriebsräder eine in die Kettenglieder eingreifende Verzahnung oder eine entsprechende Anzahl von die Kettenglieder in sich aufnehmenden Aussparungen vorgesehen ist.
    6. Aussenrückblickspiegel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Antriebsräder zwischen zwei den Schwenkarm bildenden Laschen (14) angeordnet und als Zahnräder (15) gleichen Durchmessers, Moduls und Zähnezahl ausgebildet sind, welche Zahnräder mit mindestens einem weiteren, zwischen den Laschen (14) drehbar gelagerten Zwischen-Zahnrad (15) gleichen Durchmessers, Moduls und Zähnezahl wie die erstgenannten Zahnräder im Eingriff stehen, derart, dass die Gesamtzahl aller Zahnräder (15) drei oder eine andere ungerade Zahl ist.
    7. Aussenrückblickspiegel nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass in oder an dem Schwenkarm (6) eine Nachspanneinrichtung (16) für das die beiden Antriebsräder (7) kraftschlüssig miteinander verbindende Kraftübertragungsmittel (10) vorgesehen ist.
    8. Aussenrückblickspiegel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkarm (6) an mindestens einem der Antriebsräder (7) durch mindestens eine Rasteinrichtung (17) in einer bestimmten normalen Schwenk- bzw.
    Gebrauchsstellung gesichert sind.
    9. Aussenrückblickspiegel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Sockel (5) abstrebende und eines der Antriebsräder (7) tragende Achse (8) mit dem Sockel (5) nach Art eines Scharnieres (18) verstellbar verbunden ist.
    10. Aussenrückblickspiegel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Zwischenglied (2, 23) ab stehende und das andere Antriebsrad (7) tragende Achse (9) mit dem Zwischenglied (2, 23) verstellbar bzw. mittels einer Verschraubung (19) mindestens verdrehbar verbunden ist.
    11. Aussenrückblickspiegel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibung zwischen den Antriebsrädern (7) und dem Schwenkarm (6) durch Schraubelemente (20, 21) einstellbar ist.
CH456670A 1967-12-15 1970-03-25 Aussenrückblickspiegel für Fahrzeuge CH520581A (de)

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