CH520828A - Abdichtung für Stehtankfundament und Verfahren zur Herstellung derselben - Google Patents

Abdichtung für Stehtankfundament und Verfahren zur Herstellung derselben

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CH520828A
CH520828A CH320870A CH320870A CH520828A CH 520828 A CH520828 A CH 520828A CH 320870 A CH320870 A CH 320870A CH 320870 A CH320870 A CH 320870A CH 520828 A CH520828 A CH 520828A
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tank
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liquid
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CH320870A
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Franz Dipl Ing Chem Schmuki
Zwiefelhofer Hans
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Buchs Metallwerk Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/02Wall construction
    • B65D90/08Interconnections of wall parts; Sealing means therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description


  
 



  Abdichtung für Stehtankfundament und Verfahren zur Herstellung derselben
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine   Ab-    dichtung für ein Stehtankfundament, das eine ringförmige Umfassungsmauer aufweist, und bei welchem der   Steh-    tankboden auf einer Sickerschicht ruht, unter welchel sich ein flüssigkeitsdichter Belag befindet, sowie auf ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Abdichtung.



   Durch die Verfügung vom 27. Dezember 1967 des Eidgenössischen Departementes des Innern über den Schutz der Gewässer gegen Verunreinigung durch flüssige Brenn- und Treibstoffe sowie andere wassergefährdende Lagerflüssigkeiten (Technische   Tankvorschriften,    Fig. 15a Seite 16 und 17 der Zeichnungen) ist bereits ein Ringfundament bekannt geworden, bei dem Leckverluste in Tankböden festgestellt werden können.

  Das Ringfundament gemäss diesem Vorschlag besteht im wesentlichen aus einer ringförmigen Umfassungsmauer, die innen mit mechanisch verdichtetem Kiessand aufgefüllt ist. Über dem Kiessand befindet sich eine Tragschicht aus Sand mit gebundener Oberfläche, auf welcher eine mit Glasvlies armierte, mineralöldichte Polyesterschicht von mindestens 1,5 mm aufgebracht ist. Über dieser Polyesterschicht befindet sich eine Sickerschicht aus leicht zementgebundenem Rundkies, die ihrerseits durch eine leicht bitumengebundene Splittschicht abgedeckt ist. Diese Splittschicht dient als Auflage für das Bodenblech des Tankes.

  Der Zwischenraum zwischen der Umfassungsmauer und dem Tankmantel ist durch einen öl- und wasserdichten Ausguss ausgefüllt, auf dem sich noch ein Überzug befindet, der verhindern soll, dass Flüssigkeiten von aussen in die Sickerschicht oder gar entlang der Innenseite der Umfassungsmauer in den Untergrund fliessen können. Es hat sich nun gezeigt, dass sich der Tank relativ zur ringförmigen Umfassungsmauer bewegen kann. So findet eine leichte Abwärtsbewegung beim Auffüllen des Tankes statt. Unter diesen Umständen ist es nicht möglich, die Polyesterschicht über die Umfassungsmauer auszudehnen, denn bei einer Senkung des Tankes würde diese Schicht am Innenrand der ringförmigen Umfassungsmauer abgeschert, so dass bei einem Leck unter Umständen ein Teil des Tankinhaltes an der Innenfläche der Umfassungsmauer in den Untergrund gelangen kann.

  Die vorgeschlagene Konstruktion hat ferner den Nachteil, dass der Zwischenraum zwischen dem Bodenblech und dem mineralöldichten Belag nicht durch eine Druckprobe auf allfällige Lecks geprüft werden kann. Unerwünscht ist ferner die vorgesehene Abdekkung der Schweissnaht zwischen Tankmantel und Bodenblech durch eine Dichtungsmasse, weil dann keine Möglichkeit der Kontrolle dieser Naht besteht.



   In der Schweizer Patentschrift Nr. 418 989 wird ferner ein Verfahren zur Herstellung eines gegen Sickerwasser abgedichteten Fundamentes für einen Stehtank beschrieben, um die Unterseite des Bodenbleches gegen Rostbildung zu schützen. Dieses Verfahren sieht vor, an der Peripherie des Bodenbleches einen Winkeleisenring dicht anzuschweissen, wobei ein Schenkel des Winkeleisens abwärts ragt, und die Fuge zwischen dem Winkeleisenring und dem Ringfundament mit wasserfestem Kitt zu schliessen. Während es auf solche Weise bei Verwendung einer Polyesterwanne möglich ist, den Zwischenraum zwischen dem Blechboden und der Polyesterwanne durch eine Druckprobe zu überprüfen, ist es nicht möglich, zwischen der Polyesterwanne und dem Ringfundament eine absolut sichere Abdichtung vorzunehmen, da immer die Möglichkeit von Relativbewegungen zwischen dem Ringfundament und dem Tankboden, bzw.



  der darunter liegenden Polyesterwanne besteht. Unerwünscht ist auch hier die vorgesehene Abdeckung del Schweissnaht zwischen Tankmantel und Bodenblech durch eine Asphaltmasse, weil dann keine Möglichkeit der Kontrolle dieser Naht besteht.



   Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die angeführten Nachteile zu vermeiden. Es soll insbesondere vermieden werden, dass an der Innenwandung der ringförmigen Umfassungsmauer Leckflüssigkeit in den Untergrund fliessen kann, ohne dass zu teueren Konstruktionen gegriffen werden muss, wie sie beispielsweise die Herstellung einer Eisenbetonplatte darstellen würde.



   Gemäss der vorliegenden Erfindung wird dieses Problem dadurch gelöst, dass sich der oder ein flüssigkeitsdichter Belag über die Oberseite der Umfassungsmauer erstreckt, und dass zur Verhinderung des Abscherens des Belages bei einer Setzungs- oder Hebungsbewegung des Tankes unter dem flüssigkeitsdichten Belag angren  zend an den Bereich, wo dieser an der Umfassungsmauer aufliegt, eine ringförmige Aussparung im Mauerwerk vorgesehen ist.



   Gemäss einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist am Tankboden eine die Sickerschicht umschliessende Wandung angebracht, und diese Wandung ist durch eine Kunststoffschicht mit dem flüssigkeitsdichten Belag verbunden. Es kann somit von aussen keine Flüssigkeit in die Sickerschicht oder das Innere des Fundamentes eindringen. Durch diese Ausbildung kann aber im Gegensatz zu der vorher beschriebenen vorbekannten Konstruktion vermieden werden, dass die Schweissnaht zwischen Tankmantel und Tankboden abgedeckt wird. Zugleich wird der Zwischenraum zwischen dem Tankboden und dem flüssigkeitsdichten Belag unter der Sickerschicht dicht umschlossen, wobei die Dichte dieses Zwischenraums und somit auch des flüssigkeitsdichten Belages jederzeit durch Druck oder Absaugen überprüft werden kann.



   Nach der Erfindung wird ferner ein Verfahren zur Herstellung einer Abdichtung vorgesehen, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass zur Bildung des sich über die Oberseite der Umfassungsmauer erstreckenden flüssiglceitsdichten Belages aus Kunststoff die ringförmige Aussparung im Mauerwerk vorher mit elastischen Platten überdeckt oder mit kompressiblem Material ausgefüllt wird.



   Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun näher beschrieben und anhand der Zeichnung erläutert.



   Die Zeichnung stellt einen Schnitt durch die Randpartie das unteren Teils des Tankes und des Fundamentes dar. Mit der Bezugsziffer 2 ist der Boden des Tanks bezeichnet, auf welchem der Tankmantel 3 festgeschweisst ist. Der Tank ruht auf einem Ringfundament, das Im wesentlichen aus einer Umfassungsmauer 4 besteht, die eine Fläche mit mechanisch verdichtetem Kiessand 5 umschliesst. Über diesem Kiessand 5 befindet sich vorteilhaft eine Tragschicht 6 aus Mörtel. Die Oberfläche der   giessandschicht    liegt höher als die Oberseite der betonierten Umfassungsmauer 4 aus Beton. An dieser ist daher ein Blech 7 vorgesehen, das vor dem Einfüllen der Kiessandschicht mit Bolzen 8 an der Umfangsmauer 4 befestigt wurde.

  An der Umfassungsmauer 4 befindet sich eine ringförmige Aussparung 9 im Mauerwerk, welche mit einer kompressiblen Unterlage 9a ausgefüllt wird oder mit elastischen Platten (nicht eingezeichnet) überdeckt werden kann. Die kompressible Unterlage besteht vorteilhaft aus weichem Polyesterschaum. Als elastische Platten können beispielsweise 1 mm starke Kunststoffplatten aus Glasfaserpolyester verwendet werden. Da die Platten lediglich als Unterlage für die Herstellung der Kunststoffschicht (z.B. 28) über der Aussparung 9 im   Mauerwerk    dienen, genügt auch ein anderes Material von genügender Festigkeit und Elastizität, z.B. Karton.



  Der mit der Bezugsziffer 10 bezeichnete Teil des Mauerquerschnitts kann aus Mörtel bestehen.



   Über der Tragschicht 6 befindet sich ein flüssigkeitsdichter Belag 11, der beispielsweise aus einem mit Glasfasern armierten Polyesterlaminat bestehen kann. Dieser Belag 11 erstreckt sich bis zum Innenrand der Umfassungsmauer 4. Es wäre aber auch möglich, diesen Belag über die Umfassungsmauer 4 herauszuziehen. Über diesem Belag 11 befindet sich eine Sickerschicht 22, die vorteilhafterweise aus Sickerbeton besteht, d.h. aus Kieskörnern von etwa 1 bis 2 cm Durchmesser, die mit wenig Zementmilch gebunden sind. über dem Sickerbeton 23 wird vorteilhafterweise ein magerer Feinabrieb 24 angebracht, auf welchem der Tankboden 2 ruht.



   Am Tankboden 2 ist rundherum ein Flacheisen 26 angeschweisst, das bis in die Nähe des Belages 11 reicht und dort mit Polyester verpachtelt wird, wodurch eine Hohlkehle 27 gebildet wird. Die Wandung 26 und der flüssigkeitsdichte Belag 11 sind durch eine Kunststoffschicht 28, die vorteilhafterweise ebenfalls aus einem glasfaserverstärktem Polyesterlaminat besteht, verbunden. Bei dem in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel reicht die Kunststoffschicht 28 über die Umfassungsmauer 4 hinaus, so dass allfällig austretende Leckflüssigkeit und das Regenwasser nicht in die Kiessandschicht 5 und den Untergrund eindringen können. Wenn hingegen der Belag 11 anders als in der Zeichnung vorgesehen bereits über die Umfassungsmauer 4 geführt wurde, genügt es natürlich, wenn der Belag 28 nicht ganz über die Umfassungsmauer 9 gezogen wird.

  Vorteilhafterweise wird jedoch in jedem Falle das Laminat über der   kompressiblen    Unterlage 9a und etwas darüber hinaus verstärkt ausgeführt, damit es dort eine genügende Tragkraft bei einem allfälligen Betreben besitzt.



   In der Zeichnung ist noch schematisch ein Leckrohr 31 eingezeichnet, das vom Zentrum der Sickerschicht 22 mit etwas Gefälle in bekannter Weise durch den Kies sand   5    und eine nicht eingezeichnete Öffnung in der Umfassungsmauer 4 nach aussen führt, wo es z.B. in einen Kontrollschacht (nicht eingezeichnet) münden kann. Das Leckrohr 31 besteht vorteilhaft aus Kunststoff und ist auf geeignete Weise, z.B. durch Laminieren mit Kunstharz mit dem Belag 11 verbunden.



   Es ist ersichtlich, dass bei einer Senkungsbewegung des Tankes die kompressible Unterlage 9a durch die Schicht 28 zusammengedrückt wird, ohne dass die Gefahr besteht, dass diese durch das Ringfundament abgeschert wird. Natürlich wird der Abstand zwischen dem Blech 7 und der Schicht 28 grösser bemessen als die maximal zu erwartende Senkungsbewegung beträgt.



   Die beschriebene Ausgestaltung des Fundamentes ermöglicht es, den mit einer Sickerschicht 22 ausgefüllten Zwischenraum zwischen dem Tankboden 2 und dem Belag 11 durch Druck oder Absaugen auf Dichtigkeit zu prüfen.



   PATENTANSPRUCH I
Abdichtung für Stehtankfundament, das eine ringförmige Umfassungsmauer aufweist, und bei welchem der Stehtankboden auf einer Sickerschicht ruht, unter welcher sich ein flüssigkeitsdichter Belag (11) befindet, dadurch gekennzeichnet, dass sich der oder ein flüssigkeitsdichter Belag (11 oder 28) über die Oberseite der Umfassungsmauer (10, 4) erstreckt, und dass zur Verhinderung des Abscherens des Belages (11 oder 28) bei einer Setzungs- oder Hebungsbewegung des Tankes unter dem flüssigkeitsdichten Belag (11 oder 28) angrenzend an den Bereich, wo dieser an der Umfassungsmauer (10, 4) aufliegt, eine ringförmige Aussparung (9) im Mauerwerk vorgesehen ist.

 

   UNTERANSPRÜCHE
1. Abdichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass am Tankboden eine die Sickerschicht umschliessende Wandung (26) angebracht ist, und dass diese Wandung (26) durch eine Kunststoffschicht (28) mit dem flüssigkeitsdichten Belag (11) verbunden ist. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. zend an den Bereich, wo dieser an der Umfassungsmauer aufliegt, eine ringförmige Aussparung im Mauerwerk vorgesehen ist.
    Gemäss einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist am Tankboden eine die Sickerschicht umschliessende Wandung angebracht, und diese Wandung ist durch eine Kunststoffschicht mit dem flüssigkeitsdichten Belag verbunden. Es kann somit von aussen keine Flüssigkeit in die Sickerschicht oder das Innere des Fundamentes eindringen. Durch diese Ausbildung kann aber im Gegensatz zu der vorher beschriebenen vorbekannten Konstruktion vermieden werden, dass die Schweissnaht zwischen Tankmantel und Tankboden abgedeckt wird. Zugleich wird der Zwischenraum zwischen dem Tankboden und dem flüssigkeitsdichten Belag unter der Sickerschicht dicht umschlossen, wobei die Dichte dieses Zwischenraums und somit auch des flüssigkeitsdichten Belages jederzeit durch Druck oder Absaugen überprüft werden kann.
    Nach der Erfindung wird ferner ein Verfahren zur Herstellung einer Abdichtung vorgesehen, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass zur Bildung des sich über die Oberseite der Umfassungsmauer erstreckenden flüssiglceitsdichten Belages aus Kunststoff die ringförmige Aussparung im Mauerwerk vorher mit elastischen Platten überdeckt oder mit kompressiblem Material ausgefüllt wird.
    Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun näher beschrieben und anhand der Zeichnung erläutert.
    Die Zeichnung stellt einen Schnitt durch die Randpartie das unteren Teils des Tankes und des Fundamentes dar. Mit der Bezugsziffer 2 ist der Boden des Tanks bezeichnet, auf welchem der Tankmantel 3 festgeschweisst ist. Der Tank ruht auf einem Ringfundament, das Im wesentlichen aus einer Umfassungsmauer 4 besteht, die eine Fläche mit mechanisch verdichtetem Kiessand 5 umschliesst. Über diesem Kiessand 5 befindet sich vorteilhaft eine Tragschicht 6 aus Mörtel. Die Oberfläche der giessandschicht liegt höher als die Oberseite der betonierten Umfassungsmauer 4 aus Beton. An dieser ist daher ein Blech 7 vorgesehen, das vor dem Einfüllen der Kiessandschicht mit Bolzen 8 an der Umfangsmauer 4 befestigt wurde.
    An der Umfassungsmauer 4 befindet sich eine ringförmige Aussparung 9 im Mauerwerk, welche mit einer kompressiblen Unterlage 9a ausgefüllt wird oder mit elastischen Platten (nicht eingezeichnet) überdeckt werden kann. Die kompressible Unterlage besteht vorteilhaft aus weichem Polyesterschaum. Als elastische Platten können beispielsweise 1 mm starke Kunststoffplatten aus Glasfaserpolyester verwendet werden. Da die Platten lediglich als Unterlage für die Herstellung der Kunststoffschicht (z.B. 28) über der Aussparung 9 im Mauerwerk dienen, genügt auch ein anderes Material von genügender Festigkeit und Elastizität, z.B. Karton.
    Der mit der Bezugsziffer 10 bezeichnete Teil des Mauerquerschnitts kann aus Mörtel bestehen.
    Über der Tragschicht 6 befindet sich ein flüssigkeitsdichter Belag 11, der beispielsweise aus einem mit Glasfasern armierten Polyesterlaminat bestehen kann. Dieser Belag 11 erstreckt sich bis zum Innenrand der Umfassungsmauer 4. Es wäre aber auch möglich, diesen Belag über die Umfassungsmauer 4 herauszuziehen. Über diesem Belag 11 befindet sich eine Sickerschicht 22, die vorteilhafterweise aus Sickerbeton besteht, d.h. aus Kieskörnern von etwa 1 bis 2 cm Durchmesser, die mit wenig Zementmilch gebunden sind. über dem Sickerbeton 23 wird vorteilhafterweise ein magerer Feinabrieb 24 angebracht, auf welchem der Tankboden 2 ruht.
    Am Tankboden 2 ist rundherum ein Flacheisen 26 angeschweisst, das bis in die Nähe des Belages 11 reicht und dort mit Polyester verpachtelt wird, wodurch eine Hohlkehle 27 gebildet wird. Die Wandung 26 und der flüssigkeitsdichte Belag 11 sind durch eine Kunststoffschicht 28, die vorteilhafterweise ebenfalls aus einem glasfaserverstärktem Polyesterlaminat besteht, verbunden. Bei dem in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel reicht die Kunststoffschicht 28 über die Umfassungsmauer 4 hinaus, so dass allfällig austretende Leckflüssigkeit und das Regenwasser nicht in die Kiessandschicht 5 und den Untergrund eindringen können. Wenn hingegen der Belag 11 anders als in der Zeichnung vorgesehen bereits über die Umfassungsmauer 4 geführt wurde, genügt es natürlich, wenn der Belag 28 nicht ganz über die Umfassungsmauer 9 gezogen wird.
    Vorteilhafterweise wird jedoch in jedem Falle das Laminat über der kompressiblen Unterlage 9a und etwas darüber hinaus verstärkt ausgeführt, damit es dort eine genügende Tragkraft bei einem allfälligen Betreben besitzt.
    In der Zeichnung ist noch schematisch ein Leckrohr 31 eingezeichnet, das vom Zentrum der Sickerschicht 22 mit etwas Gefälle in bekannter Weise durch den Kies sand 5 und eine nicht eingezeichnete Öffnung in der Umfassungsmauer 4 nach aussen führt, wo es z.B. in einen Kontrollschacht (nicht eingezeichnet) münden kann. Das Leckrohr 31 besteht vorteilhaft aus Kunststoff und ist auf geeignete Weise, z.B. durch Laminieren mit Kunstharz mit dem Belag 11 verbunden.
    Es ist ersichtlich, dass bei einer Senkungsbewegung des Tankes die kompressible Unterlage 9a durch die Schicht 28 zusammengedrückt wird, ohne dass die Gefahr besteht, dass diese durch das Ringfundament abgeschert wird. Natürlich wird der Abstand zwischen dem Blech 7 und der Schicht 28 grösser bemessen als die maximal zu erwartende Senkungsbewegung beträgt.
    Die beschriebene Ausgestaltung des Fundamentes ermöglicht es, den mit einer Sickerschicht 22 ausgefüllten Zwischenraum zwischen dem Tankboden 2 und dem Belag 11 durch Druck oder Absaugen auf Dichtigkeit zu prüfen.
    PATENTANSPRUCH I Abdichtung für Stehtankfundament, das eine ringförmige Umfassungsmauer aufweist, und bei welchem der Stehtankboden auf einer Sickerschicht ruht, unter welcher sich ein flüssigkeitsdichter Belag (11) befindet, dadurch gekennzeichnet, dass sich der oder ein flüssigkeitsdichter Belag (11 oder 28) über die Oberseite der Umfassungsmauer (10, 4) erstreckt, und dass zur Verhinderung des Abscherens des Belages (11 oder 28) bei einer Setzungs- oder Hebungsbewegung des Tankes unter dem flüssigkeitsdichten Belag (11 oder 28) angrenzend an den Bereich, wo dieser an der Umfassungsmauer (10, 4) aufliegt, eine ringförmige Aussparung (9) im Mauerwerk vorgesehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Abdichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass am Tankboden eine die Sickerschicht umschliessende Wandung (26) angebracht ist, und dass diese Wandung (26) durch eine Kunststoffschicht (28) mit dem flüssigkeitsdichten Belag (11) verbunden ist.
    2. Abdichtung nach Patentanspruch I oder Unteran
    spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der flüssigkeitsdichte Belag (11 oder 28) aus einem Polyesterlaminat besteht.
    3. Abdichtung nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffschicht (28) aus einem Polyesterlaminat besteht.
    4. Abdichtung nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffschicht (11 oder 28) über der ringförmigen Aussparung (9) im Mauerwerk verstärkt ist.
    PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung einer Abdichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung des sich über die Oberseite der Umfassungsmauer (10, 4) erstreckenden flüssigkeitsdichten Belages (11 oder 28) aus Kunststoff in ringförmige Aussparung (9) im Mauerwerk vorher mit elastischen Platten überdeckt oder mit kompressiblem Material ausgefüllt wird.
    UNTERANSPRUCH 5. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass als kompressibles Material weicher Polyurethanschaum verwendet wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN117166518A (zh) * 2022-05-27 2023-12-05 蓝星(北京)化工机械有限公司 应用于高温储罐的基础结构

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