CH520970A - Uhr mit elektrischer Anzeigevorrichtung und elektrischem Zeitmesswerk - Google Patents

Uhr mit elektrischer Anzeigevorrichtung und elektrischem Zeitmesswerk

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CH520970A
CH520970A CH1174666A CH1174666A CH520970A CH 520970 A CH520970 A CH 520970A CH 1174666 A CH1174666 A CH 1174666A CH 1174666 A CH1174666 A CH 1174666A CH 520970 A CH520970 A CH 520970A
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mercury
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CH1174666A
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H Frei Armin
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Centre Electron Horloger
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/001Electromechanical switches for setting or display
    • G04C3/002Position, e.g. inclination dependent switches
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/30Illumination of dials or hands

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electric Clocks (AREA)

Description


  
 



  Uhr mit elektrischer Anzeigevorrichtung und elektrischem Zeitmesswerk
Die Erfindung betrifft Uhren mit elektrischer Anzeigevorrichtung und elektrischem Zeitmesswerk, insbesondere derartige Kleinuhren wie   Armbanduhren    oder Taschenuhren mit eigener Stromquelle.



   Es sind bereits Uhren üblicher Bauart bekannt, deren Anzeigevorrichtung durch eine elektrische Lampe oder durch Elektrolumeneszenz beleuchtet werden kann.



   Die   B,eleuchtungsvorrichtung    befindet sich dabei innerhalb des Uhrengehäuses und wird von einer Batterie ebenfalls innerhalb des Uhrengehäuses gespeist. Die eigentliche Anzeigevorrichtung wird dabei rein mechanisch durch ein an sich bekanntes Räderwerk angetrieben und besteht aus einem Ziffernblatt und zwei oder drei Zeigern. Von einer solchen Uhr lässt sich selbstverständlich auch die Zeit dann ablesen, wenn die interne elektrische Beleuchtung nicht arbeitet und das für das Ablesen notwendige Licht von aussen einfällt. Deshalb sind an den bekannten Uhren auch vielfach Schalter zum Ein- und Ausschalten der Beleuchtung angeordnet.



   Elektrische Anzeigevorrichtungen erzeugen auf einer bestimmten Oberfläche örtlich begrenzte Lichterscheinungen, deren Form als solche oder deren Stellung auf der Oberfläche die Zeit für das menschliche Auge sichtbar anzeigt. Lichterscheinungen, deren Wechsel nicht mit einer makroskopischen Masseverschiebung verbunden ist, verbrauchen immer noch verhältnismässig   vid    elektrische Leistung, insbesondere wenn von aussen auf die Anzeigevorrichtung Licht fällt, weil gerade dieses fremde Licht die anzeigenden Lichterscheinungen verblassen lässt. Demgegenüber sind bei dunkler Nacht schon bereits sehr schwache Lichterscheinungen für das menschliche Auge sichtbar.



   Es hat sich gezeigt, dass elektrische Anzeigevorrichtungen der beschriebenen Art für Kleinuhren, insbesondere für elektronische Armbanduhren, wesentlich mehr Leistung verbrauchen, als in einer Batterie für eine bestimmte Zeit innerhalb des Uhrengehäuses gespeichert werden könnte.



   Dieser Nachteil wird erfindungsgemäss bei einer Uhr mit elektrischer Anzeigevorrichtung und elektrischem Zeitmesswerk dadurch vermieden, dass die Anzeigevorrichtung eine solche ist, die selbst keine zählenden Funktionen ausübt, dass das Zeitmesswerk einen Gangordner und ein Zählwerk zum Aufsummieren der periodischen Einzelvorgänge des Gangordners aufweist, und dass ein Schalter vorhanden ist, um die Anzeigevorrichtung willkürlich mit ihrer Energiequelle zu verbinden.



   Anzeigevorrichtungen, die selbst keine zählenden Funktionen ausüben, sind als solche bereits in Rechenmaschinen bekannt und unterscheiden sich von den üblichen Anzeigevorrichtungen in fUhren insbesondere dadurch, dass sie durch eine Vielzahl untereinander verschiedener Signale gesteuert werden, während sich beispielsweise der Zeiger einer mechanischen Uhr unter dem Einfluss untereinander gleichbleibender, periodisch wiederkehrender Impulse über ein Ziffernblatt fortbewegt und auf diesem die Anzahl der gleichen Impulse anzeigt.



   Auch Zählwerke zum Aufsummieren periodischer Einzelvorgänge sind bereits bekannt, beispielsweise in Form von elektronischen Frequenzteilern, die ein Ausgangssignal abgeben, wenn sie eine bestimmte Anzahl untereinander gleichbleibender, periodisch auftretender Eingangssignale aufgenommen haben. Binäre Frequenzteiler können so viele verschiedene Ausgangssignale liefern, als   fFrequenzteilerstufen    vorhanden sind und geben mit diesen Ausgangssignalen die genaue Anzahl der untereinander gleichen, periodisch eingegangenen Signale an. Elektronische Frequenzteiler können anderseits niemals gleichzeitig die Funktion einer Anzeigevorrichtung ausüben, weil deren Ausgangssignale ohne weitere Hilfsmittel keinen visuellen Eindruck vermitteln.  



   Wenn nun in einer Uhr die Anzeigevorrichtung vom Zählwerk zum Aufsummieren der periodischen Einzelvorgänge eines   Gangordrqers    funktionell getrennt ist, hat die Funktion der Anzeigevorrichtung auch keine Rückwirkung auf Zählwerk und   Gangordner    der Uhr und muss lediglich in dem Zeitraum angeschlossen sein, in dem die Summe der periodischen Einzelvorgänge des Gangordners am Zählwerk bzw. die jeweilige Zeit abgelesen werden soll. Eine totale tägliche Ablesezeit von 60 Sekunden ist   1/1440stel    der gesamten Betriebszeit der Uhr. Entsprechend wird in der erfindungsgemässen Uhr Leistung für die Anzeigevorrichtung eingespart, wenn der Benutzer deren Schalter zwischen Zählwerk und Anzeigevorrichtung nur dann betätigt, wenn er die Uhr ablesen will.



   Die Erfindung wird im folgenden durch ein Ausführungsbeispiel mit Hilfe der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung stellt schematisch in einem Uhrgehäuse einen automatischen Schalter dar, der im Stromkreis zwischen einer Batterie als Energiequelle und einer nicht sichtbaren Anzeigevorrichtung der erfindungsgemässen Uhr angeordnet ist. Dieser Schalter schaltet den Stromkreis der Anzeigevorrichtung nur in bestimmten Lagen der Uhr ein und hält diesen Kreis in allen anderen Lagen unterbrochen.



   Der dargestellte automatische Schalter weist ein Glasgehäuse G auf, welches fest im Uhrengehäuse montiert ist. Im Gehäuse G ist ein Quecksilbertropfen Hg eingeschlossen, und ferner sind zwei Kontaktdrähte a und b eingeschmolzen. Diese Kontaktdrähte befinden sich im Stromkreis einer   b,eliebigen    elektrischen Anzeigevorrichtung der Armbanduhr.



   Beim normalen Tragen am Arm ist der Kontakt zwischen a und b offen. Wird durch eine Bewegung des Arms die Uhr um den Winkel a gegenüber der Horizontalen gedreht, so wird der Kontakt zwischen a und b durch den Tropfen Hg kurzgeschlossen, so dass die Anzeigevorrichtung in Funktion tritt.



   Für ungeschicktere Uhrenträger ist ein von aussen sichtbarer Markierring R so auf dem Gehäuse G angeordnet, dass bei Koinzidenz zwischen Markierring R und Quecksilbertropfen Hg dieser die beiden Kontaktdrähte a und b kurzschliesst.



   Eine Dämpfungsflüssigkeit D verhindert, dass beim Schütteln der Uhr der Kontakt zwischen a und b unnötig kurzgeschlossen wird.



   Eine einfachere Ausführungsform der Erfindung könnte beispielsweise in einem Druckschalter bestehen, der am Uhrgehäuse angeordnet ist und vom Benützer von Hand betätigt wird, wenn er die, Zeit ablesen will.



  Der Druckschalter kann dann ebenfalls in den Stromkreis der Anzeigevorrichtung eingeschaltet sein.



   Während bei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung die Anzeigevorrichtung über einen eigenen Anschluss an eine Batterie verfügt und der Schalter im Stromkreis zwischen der Batterie und der Anzeigevorrichtung angeordnet ist, könnte bei einer anderen Ausführungsform der Anzeigevorrichtung die notwendige Betriebsenergie direkt durch die Steuersignale über das Zählwerk zugeführt werden.

  Dann müsste der Schalter im Stromkreis zwischen dem Zählwerk als virtueller Energiequelle und der Anzeigevorrichtung angeordnet sein.   Allerdings    wird die dargestellte Ausführungsform der Erfindung der zuletzt beschriebenen vorgezogen, weil der Betriebsstrom für die Anzeigevorrichtung in der Regel über einen Anschluss zugeleitet werden kann, während für die   Obertragung    der Steuerungssignale vom Zählwerk auf die Anzeigevorrichtung meistens eine Vielzahl von Verbindungsleitungen notwendig sind, die man nicht ohne weiteres durch einen Schalter unterbrechen kann.

 

   Die Unterbrechung der Energiezufuhr zur Anzeigevorrichtung durch einen Schalter im getrennten Energiestromkreis kommt aber jedenfalls in der Funktion einer Unterbrechung der Verbindungsleitungen zwischen dem Zählwerk und der Anzeigevorrichtung gleich, da eben die Anzeigevorrichtung ohne Betriebs energie auch die Steuerungssignale nicht mehr empfängt. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Uhr mit elektrischer Anzeigevorrichtung und elektrischem Zeitmesswerk, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung eine solche ist, die selbst keine zählenden Funktionen ausübt, dass das Zeitmesswerk einen Gangordner und ein Zählwerk zum Aufsummie- ren der periodischen Einzelvorgänge des Gangordners aufweist, und dass ein Schalter vorhanden ist, um die Anzeigevorrichtung willkürlich mit ihrer Energiequelle zu verbinden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Uhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter ein von Hand betätigbarer Druckschalter ist.
    2. Uhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter derart automatisch ausgebildet ist, dass er den genannten Stromkreis nur in bestimmten Lagen der Uhr einschaltet und für alle anderen Lagen ausgeschaltet hält.
    3. Uhr nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter als geschlossenes Gehäuse, vorzugsweise aus Glas, ausgebildet ist, in welches zwei sich nicht berührende Kontaktdrähte hereinragen und in welchem ein Quecksilbertropfen eingeschlossen ist, dessen Grösse so bemessen ist, dass er in einer bestimmten Lage der Uhr die beiden Kontaktdrähte miteinand,er verbindet.
    4. Uhr nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das aus Glas bestehende Schaltergehäuse einen von ausserhalb der Uhr sichtbaren Markierungsring aufweist, der so angeordnet ist, dass bei Koinzidnz zwischen Quecksilbertropfen und Markierungsring die beiden Kontaktdrähte miteinander über den Quecksilbertropfen leitend verbunden sind.
    5. Uhr nach Unteranspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltergehäuse auger dem Quecksilbertropfen eine Dämpfungsflüssigkeit enthält.
    Entgegengehaltene Schrift- und Bildwerke Schweizerische Patentschrift Nr. 357344 Französische Patentschrift Nr. 1 081 686 Britische Patentschrift Nr. 130 491
CH1174666A 1966-08-15 1966-08-15 Uhr mit elektrischer Anzeigevorrichtung und elektrischem Zeitmesswerk CH520970A (de)

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CH1174666A4 CH1174666A4 (de) 1969-05-30
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