CH521608A - Verfahren zur Herstellung einer Silhouetten-Schablone und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Silhouetten-Schablone und Vorrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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- CH521608A CH521608A CH1630770A CH1630770A CH521608A CH 521608 A CH521608 A CH 521608A CH 1630770 A CH1630770 A CH 1630770A CH 1630770 A CH1630770 A CH 1630770A CH 521608 A CH521608 A CH 521608A
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B15/00—Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
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Description
Verfahren zur Herstellung einer Silhouetten-Schablone und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Silhouettenschablone eines massstabsgetreu nach zubildenden Körpers, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. Für die massstabsgetreue zeichnerische Darstellung eines Körpers, beispielsweise des menschlichen Körpers, standen bisher ausser Massstab und Zirkel keine technischen Hilfsmittel zur Verfügung. Die massstabsgerechte Darstellung des Körpers musste daher fast anschliesslich mit Hilfe künstlerischer Mittel vorgenommen werden. Zur Herstellung von massstabsgetreu einem Objekt nachgebildeten Körpern, beispielsweise Modellpuppen, werden als Hilfsmittel verschiedene Silhouettenschablonen verwendet, welche der Silhouette des Objektes aus verschiedenen Blickrichtungen entsprechen. Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung solcher Silhouettenschablonen zu beschreiben, welches einfach und zuverlässig ist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass ein fotografisches Bild des nachzubildenden Körpers durch ein transparentes Raster hindurch aufgenommen wird, dessen Rasterweite entsprechend dem Verhältnis zwischen der von dem Kameraobjektiv aus gemessenen Rasterentfernung und der Objektentfernung gegenüber der am Objekt erwünschten Rasterteilung verkleinert gewählt wird, und dass das fotografische Bild vergrössert in die Silhouettenschablonenebene projiziert wird, wobei eine Vergrösserung auf die am Objekt erwünschte Rasterweite vorgenommen wird, wonach die die Silhouette bestimmenden Konturen auf die herzustellende Silhouettenschablone übertragen werden. Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 das Ausführungsbeispiel einer transparenten Rasterschablone, Fig. 2 den Grundriss einer Vorrichtung, welche aus der Rasterschablone gemäss Fig. 1 sowie aus einer Drehscheibe zum Aufsetzen des nachzubildenden Körpers besteht, und Fig. 3 die Seitenansicht der Anordnung gemäss Fig. 2. Ein Raster 1, welcher beispielsweise die in Fig, 1 dargestellte Form hat, ist im optischen Strahlengang zwischen einer Drehscheibe 2 gemäss Fig. 2 und einer in der Figur nicht dargestellten Kamera angeordnet. Auf der Drehscheibe findet der massstabsgetreu nachzubildende Körper Platz. In vorteilhafter Weise kann die Drehscheibe mit Winkelmarkierungen 3 versehen sein, um bestimmte Winkelstellungen eindeutig und reproduzierbar einstellen zu können. Der Abstand a des Kameraobjektivs vom Mittelpunkt der Drehscheibe betrage beispielsweise 235 cm, während der Abstand b des Rasters von dem Kameraobjektiv beispielsweise 200 cm beträgt. Damit entspricht der Abstand zwischen dem Raster und dem Mittelpunkt der Drehscheibe der Differenz a-b. Für einen bestimmten, gewünschten Abbildungsmassstab des Körpers ist es wichtig, den Raster auf den Abbildungsmassstab abzustimmen. Zur Einstellung der richtigen Rasterweite wird beispielsweise im Abstand a vom Fotoobjektiv ein Stab einer vorgegebenen Länge, beispielsweise von 100 cm Länge, angeordnet. Diese Länge soll beispielsweise der zehnfachen Raster-Unterteilung der am Objekt erwünschten Rasterteilung entsprechen. Im Abstand b vom Fotoobjektiv wird zwischen dem Massstab und dem Fotoobjektiv eine transparente, markierfähige Platte angeordnet, auf welche sich die Länge des Massstabes projizieren lässt. Anstelle der transparenten Platte lässt sich auch ein transparenter Stab verwenden. Selbstver ständlich kann auch der Raster selbst an dieser Stelle angeordnet sein. Durch Betrachten des Massstabes vom Objektiv aus werden die Markierungen oder die Enden des Masses auf die transparente Fläche oder den transparenten Stab übertragen. Die übertragenen Werte werden auf der transparenten Platte oder dem Stab von einer Hilfsperson markiert, woraus sich in einfacher Weise die Rasterweite ergibt. Beträgt im Beispiel der Abstand a = 235 cm, der Abstand b = 200 cm und die Länge des Masses 100 cm, so ergibt sich auf der transparenten Platte oder dem transparenten Stab eine Längeneinheit von 85 cm. Damit beträgt für eine gewünschte Rasterteilung im Bilde des abzubildenden Körpers von 10 cm die Rasterweite innerhalb des in Fig. 1 gezeigten Rasters 8,5 cm. Ein mit dieser Rasterweite versehener, beispielsweise als Drahtgitter ausgebildeter Raster wird gemäss Fig. 2 vor dem nachzubildenden Körper angeordnet und gemeinsam mit diesem fotografiert. Dabei muss das Fotoobjektiv die Entfernung a von der Mitte der Drehscheibe und den Abstand b von dem Raster aufweisen. Der nachzubildende Körper, beispielsweise eine Person, wird mit dem Zentrum auf Idem Mittelpunkt der Drehscheibe plaziert. Nun lassen sich die gewünschten Aufnahmen, beispielsweise unter bestimmten Winkeln von 0,45, 90 und 1800 herstellen. Vorzugsweise wird die Fotoaufnahme mit einer Polaroid-Kamera gemacht. Der Vorteil dieser Aufnahmetechnik liegt in der sofortigen Ersichtlichkeit und Kontrolle der Bilder. Die auf diese Weise hergestellten Bilder enthalten ausser dem Bild des nachzubildenden Körpers das Bild des Rasters. Mittels eines Episkops werden die Bilder auf einen hellen Hintergrund oder eine Wand projiziert, wobei auf dem Hintergrund oder der Wand ein Raster der gewünschten Grösse, im vorliegenden Beispiel von 10 cm, aufgetragen ist. Die Brennweite des Episkops oder der Abstand des Episkops von Ider Projektionswand wird so gewählt, dass sich der Raster im projizierten Bild mit dem Hilfsraster auf der Projektionswand deckt. In Idiesem Fall ist die massstabsgetreue Projektion der Objektsilhouette gewährleistet. Die gewünschten Konturen der Silhouette lassen sich leicht auf einen in der Projektionsebene angeordneten Träger, beispielsweise eine Pappe, übertragen, aus dem dann die Silhouettenschablone ausgeschnitten wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHEI. Verfahren zur Herstellung einer Silhouettenschablone eines massstabgetreu nachzubildenden Körpers, dadurch gekennzeichnet, dass ein fotografisches Bild des nachzubildenden Körpers durch ein transparentes Raster hindurch aufgenommen wird, dessen Rasterweite entsprechend dem Verhältnis zwischen der von dem Kameraobj ektiv aus gemessenen Rasterentfernung und der Objektentfernung gegenüber der am Objekt erwünschten Rasterteilung verkleinert gewählt wird, und dass das fotografische Bild vergrössert in die Silhouettenschablonenebene projiziert wird, wobei eine Vergrösserung auf die am Objekt erwünschte Rasterweite vorgenommen wird, wonach die die Silhouette bestimmenden Konturen auf die herzustellende Silhouettenschablone übertragen werden.II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Drehscheibe zur Aufnahme des nachzubildenden Körpers vorgesehen ist und dass das Raster zwischen der Drehscheibe und dem Kameraobjektiv angeordnet ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das fotografische Bild auf einen in der Projektionsebene angeordneten Hilfsraster projiziert wird, dessen Rasterweite der am Objekt erwünschten Rasterteilung entspricht und dass durch Verstellen der Distanz zwischen Projektionsobjektiv und Projektionsebene der Raster des projizierten Bildes mit dem Hilfsraster zur Deckung gebracht wird.2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Raster aus einem Gitter besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1630770A CH521608A (de) | 1970-11-02 | 1970-11-02 | Verfahren zur Herstellung einer Silhouetten-Schablone und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1630770A CH521608A (de) | 1970-11-02 | 1970-11-02 | Verfahren zur Herstellung einer Silhouetten-Schablone und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH521608A true CH521608A (de) | 1972-04-15 |
Family
ID=4416178
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1630770A CH521608A (de) | 1970-11-02 | 1970-11-02 | Verfahren zur Herstellung einer Silhouetten-Schablone und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH521608A (de) |
-
1970
- 1970-11-02 CH CH1630770A patent/CH521608A/de not_active IP Right Cessation
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