CH522474A - Planläppmaschine mit einer umlaufenden, waagerechten, ebenen Läppscheibe - Google Patents

Planläppmaschine mit einer umlaufenden, waagerechten, ebenen Läppscheibe

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Publication number
CH522474A
CH522474A CH1799570A CH1799570A CH522474A CH 522474 A CH522474 A CH 522474A CH 1799570 A CH1799570 A CH 1799570A CH 1799570 A CH1799570 A CH 1799570A CH 522474 A CH522474 A CH 522474A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lapping
disc
horizontal
face
workpieces
Prior art date
Application number
CH1799570A
Other languages
English (en)
Inventor
Schienle Heinz
Original Assignee
Wentzky Kg Alfred
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Filing date
Publication date
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Publication of CH522474A publication Critical patent/CH522474A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B37/00Lapping machines or devices; Accessories
    • B24B37/11Lapping tools
    • B24B37/20Lapping pads for working plane surfaces
    • B24B37/24Lapping pads for working plane surfaces characterised by the composition or properties of the pad materials
    • B24B37/245Pads with fixed abrasives
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B37/00Lapping machines or devices; Accessories
    • B24B37/04Lapping machines or devices; Accessories designed for working plane surfaces
    • B24B37/07Lapping machines or devices; Accessories designed for working plane surfaces characterised by the movement of the work or lapping tool
    • B24B37/10Lapping machines or devices; Accessories designed for working plane surfaces characterised by the movement of the work or lapping tool for single side lapping
    • B24B37/102Lapping machines or devices; Accessories designed for working plane surfaces characterised by the movement of the work or lapping tool for single side lapping the workpieces or work carriers being able to rotate freely due to a frictional contact with the lapping tool

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
  • Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)

Description


  
 



  Planläppmaschine mit einer umlaufenden, waagerechten, ebenen Läppscheibe
Die Erfindung bezieht sich auf eine Planläppmaschine mit einer umlaufenden, waagrechten, ebenen Läppscheibe, auf der die zu läppenden Werkstücke mit ihrem Eigengewicht aufliegen und von ortsfesten waagrechten Halteringen umgeben sind, innerhalb derer sie eine kreisende Bewegung ausführen.



   Bei einer bekannten Maschine dieser Art besteht die Läppscheibe aus einem Spezialgusseisen. Ihrer Oberfläche wird ein Läppmittel bekannter Art zugeführt. Bei Verwendung der allerfeinsten Läppmittel lassen sich an den geläppten Werkstücken Oberflächengüten erzielen, deren Rauhtiefe im Bereich von 0,25-0,3   CL    liegt.



   Der den Gegenstand der Erfindung bildenden Ausgestaltung liegt die Aufgabe zugrunde, noch bessere Oberflächengüten zu erzielen.



   Bekannt ist es, zu diesem Zweck die Scheibe mit einem Pellontuch oder mit Japanseide zu bespannen. Das hat den Nachteil, dass die tuchbespannte Scheibe während des Läppoder Poliervorganges nicht abgerichtet werden kann und die Werkstücke demzufolge an den Kanten der polierten Fläche einen Kantenabfall aufweisen.



   Ferner ist es bekannt, eine Scheibe mit einem Belag aus Kolophonium zu verwenden, z.B. zum Polieren optischer Glaskörper. Der Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, dass die relativ weiche Kolphonium-Scheibe von Temperaturschwankungen stark abhängig ist und somit ein klimatisierter Arbeitsraum Voraussetzung für die erfolgreiche Benutzung der Maschine ist.



   Beim Gegenstand der Erfindung ist die geschilderte Aufgabe nun dadurch gelöst, dass die waagrechte umlaufende Läppscheibe aus einem plastischen Werkstoff besteht, in deren Oberfläche synthetische, nach dem Explosionsverfahren hergestellte Diamanten so weit eingebettet sind, dass sie über die Oberfläche etwas vorspringen, aber doch einen so festen Halt in dem Werkstoff haben, dass sie beim Läppvorgang durch die Werkstücke nicht herausgerissen werden.



   Nach dem Explosionsverfahren hergestellte Diamanten unterscheiden sich von anderen synthetischen Diamanten dadurch, dass sie keine vorspringenden spitzen Kanten auf weisen, sondern mehr oder weniger rund sind. Aus diesem Grunde wirken sie auf den Werkstoff nur in begrenztem Masse spanabhebend, doch vorwiegend nach Art von Honwerkzeugen, indem sie den Werkstoff verdrängen. Das führt dazu, dass die Planläppmaschine ein Läppen auf Hochglanz ohne jeden Kantenabfall ermöglicht. Dennoch findet bei längerem Läppen eine merkliche Spanabnahme statt.



   Auf der diamantbestückten Scheibe können Werkstücke aus sämtlichen Stoffen poliert werden, die härter sind als der Werkstoff der Scheibe. Vorzugsweise gelangt zum Polieren von Werkstücken, deren Werkstoff härter als Kupfer ist, eine Läppscheibe aus Kupfer zur Verwendung, während man zum Polieren von Werkstücken, deren Werkstoff weicher als Kupfer ist, eine Kunststoffscheibe verwendet. Da die Halteringe die Scheibe während des Läpp- oder Poliervorganges abrichten, bleiben die Kanten der polierten Werkstücke einwandfrei. Ein Kantenabfall ist dabei vermieden.



   Nach dem Explosionsverfahren hergestellte Diamanten werden von der Firma Du Pont in verschiedener Feinheit von   0,5-40      u    auf den Markt gebracht. Alle diese verschieden feinen synthetischen Diamanten sind für die Planläppmaschine verwendbar. Je feiner das Korn ist, um so geringer ist die Materialabnahme und um so blanker die polierte Fläche.



   In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Sie zeigt in
Fig. 1 die Läppscheibe der Planläppmaschine und deren waagrechte Halteringe und in
Fig. 2 in grösserem Massstab einen Schnitt durch die Oberfläche der Läppscheibe.



   Die Läpp- oder Polierscheibe 10 läuft um ihre lotrechte Achse um. Auf ihr sind drei Abrichtringe 12 achsparallel zur Läppscheibe nebeneinander angeordnet. Sie liegen frei auf der Läppscheibe 10 auf. Jeder der Ringe 12 ist derart gelagert, dass er sich unter dem Einfluss der von der Läppscheibe auf ihn ausgeübten Reibung um seine ortsfeste Achse frei drehen kann. Diese Lagerung ist dadurch erzielt, dass jeder Ring an Rollen 14, 16 anliegt, die von einem ortsfesten Tragarm 18 getragen werden. Da die umlaufende Scheibe
10 die Ringe mitzunehmen sucht, werden diese ständig gegen die Rollen 14 und 16 gedrückt. Diese Rollen halten daher die Achse des Ringes 12 im Raum fest, ohne indessen den   Umlauf des Ringes um diese Achse zu behindern.

  Die zu polierenden oder zu läppenden Werkstücke liegen auf der Läpp- oder Polierscheibe 10 innerhalb der Halte- oder Abrichtringe 12 mit ihrem Eigengewicht auf und führen innerhalb der Ringe eine kreisende Bewegung aus. Das hat zur Folge, dass ihre Auflagefläche von der Oberfläche der Läppoder Polierscheibe in allen Richtungen überquert und dadurch völlig eben geläppt und poliert wird.



   Insoweit ist die Maschine bekannt. Die neue Ausgestaltung besteht nun darin, dass die Läpp- oder Polierscheibe 10 aus einem plastischen Werkstoff, z.B. Kupfer oder Kunststoff, besteht, in deren Oberfläche synthetische, nach dem Explosionsverfahren hergestellte Diamanten so weit eingebettet sind, dass sie über die Oberfläche etwas vorspringen, aber doch einen so festen Halt in dem Werkstoff haben, dass sie beim Läppvorgang durch die Werkstücke nicht herausgerissen werden.



   Fig. 2 zeigt einen lotrechten stark vergrösserten Querschnitt durch die Oberfläche der Läppscheibe. Man erkennt die nach dem Explosionsverfahren hergestellten Diamanten
19, die bei dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel die Teilchengrösse 8 bis 15   u    aufweisen und um etwa 20% aus der Läppscheibe 10 hervorragen. Sie sind in das Material der
Scheibe 10 so fest eingebettet, dass sie beim Läppvorgang durch die Werkstücke nicht herausgerissen werden.



   Die Herstellung der Läppscheibe 10 erfolgt in der Weise, dass diese in die Maschine zunächst ohne Diamantbestückung eingesetzt und dann mit einer viskosen Aufschwemmung des   Diamantpulvers    besprüht wird. Wenn dann die Maschine in Gang gesetzt wird, drücken die   Abrichtringe    12 die Diamantteilchen 19 so tief in die Oberfläche der Läppscheibe 10 ein, dass die im Schutzanspruch angegebene Struktur der Läppscheibe entsteht. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Planläppmaschine mit einer umlaufenden, waagrechten, ebenen Läppscheibe, auf der die zu läppenden Werkstücke mit ihrem Eigengewicht aufliegen und von ortsfesten waagrechten Halteringen umgeben sind, innerhalb derer sie eine kreisende Bewegung ausführen, dadurch gekennzeichnet, dass die waagrechte umlaufende Läppscheibe aus einem plastischen Werkstoff besteht, in deren Oberfläche synthetische, nach dem Explosionsverfahren hergestellte Diamanten so weit eingebettet sind, dass sie über die Oberfläche etwas vorspringen, aber doch einen so festen Halt in dem Werkstoff haben, dass sie beim Läppvorgang durch die Werkstücke nicht herausgerissen werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Planläppmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Läppscheibe aus Kupfer besteht.
    2. Planläppmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Läppscheibe aus Kunststoff besteht.
CH1799570A 1970-12-04 1970-12-04 Planläppmaschine mit einer umlaufenden, waagerechten, ebenen Läppscheibe CH522474A (de)

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