CH522474A - Planläppmaschine mit einer umlaufenden, waagerechten, ebenen Läppscheibe - Google Patents
Planläppmaschine mit einer umlaufenden, waagerechten, ebenen LäppscheibeInfo
- Publication number
- CH522474A CH522474A CH1799570A CH1799570A CH522474A CH 522474 A CH522474 A CH 522474A CH 1799570 A CH1799570 A CH 1799570A CH 1799570 A CH1799570 A CH 1799570A CH 522474 A CH522474 A CH 522474A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- lapping
- disc
- horizontal
- face
- workpieces
- Prior art date
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 14
- 239000010432 diamond Substances 0.000 claims description 11
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 11
- 238000004880 explosion Methods 0.000 claims description 6
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 claims description 4
- 239000010949 copper Substances 0.000 claims description 4
- 238000005498 polishing Methods 0.000 description 5
- 229910003460 diamond Inorganic materials 0.000 description 3
- RSWGJHLUYNHPMX-UHFFFAOYSA-N Abietic-Saeure Natural products C12CCC(C(C)C)=CC2=CCC2C1(C)CCCC2(C)C(O)=O RSWGJHLUYNHPMX-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- KHPCPRHQVVSZAH-HUOMCSJISA-N Rosin Natural products O(C/C=C/c1ccccc1)[C@H]1[C@H](O)[C@@H](O)[C@@H](O)[C@@H](CO)O1 KHPCPRHQVVSZAH-HUOMCSJISA-N 0.000 description 2
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 2
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 2
- 238000007517 polishing process Methods 0.000 description 2
- KHPCPRHQVVSZAH-UHFFFAOYSA-N trans-cinnamyl beta-D-glucopyranoside Natural products OC1C(O)C(O)C(CO)OC1OCC=CC1=CC=CC=C1 KHPCPRHQVVSZAH-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910001018 Cast iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 239000005304 optical glass Substances 0.000 description 1
- 239000000843 powder Substances 0.000 description 1
- 230000003746 surface roughness Effects 0.000 description 1
- 239000007966 viscous suspension Substances 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B37/00—Lapping machines or devices; Accessories
- B24B37/11—Lapping tools
- B24B37/20—Lapping pads for working plane surfaces
- B24B37/24—Lapping pads for working plane surfaces characterised by the composition or properties of the pad materials
- B24B37/245—Pads with fixed abrasives
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B37/00—Lapping machines or devices; Accessories
- B24B37/04—Lapping machines or devices; Accessories designed for working plane surfaces
- B24B37/07—Lapping machines or devices; Accessories designed for working plane surfaces characterised by the movement of the work or lapping tool
- B24B37/10—Lapping machines or devices; Accessories designed for working plane surfaces characterised by the movement of the work or lapping tool for single side lapping
- B24B37/102—Lapping machines or devices; Accessories designed for working plane surfaces characterised by the movement of the work or lapping tool for single side lapping the workpieces or work carriers being able to rotate freely due to a frictional contact with the lapping tool
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
- Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)
Description
Planläppmaschine mit einer umlaufenden, waagerechten, ebenen Läppscheibe Die Erfindung bezieht sich auf eine Planläppmaschine mit einer umlaufenden, waagrechten, ebenen Läppscheibe, auf der die zu läppenden Werkstücke mit ihrem Eigengewicht aufliegen und von ortsfesten waagrechten Halteringen umgeben sind, innerhalb derer sie eine kreisende Bewegung ausführen. Bei einer bekannten Maschine dieser Art besteht die Läppscheibe aus einem Spezialgusseisen. Ihrer Oberfläche wird ein Läppmittel bekannter Art zugeführt. Bei Verwendung der allerfeinsten Läppmittel lassen sich an den geläppten Werkstücken Oberflächengüten erzielen, deren Rauhtiefe im Bereich von 0,25-0,3 CL liegt. Der den Gegenstand der Erfindung bildenden Ausgestaltung liegt die Aufgabe zugrunde, noch bessere Oberflächengüten zu erzielen. Bekannt ist es, zu diesem Zweck die Scheibe mit einem Pellontuch oder mit Japanseide zu bespannen. Das hat den Nachteil, dass die tuchbespannte Scheibe während des Läppoder Poliervorganges nicht abgerichtet werden kann und die Werkstücke demzufolge an den Kanten der polierten Fläche einen Kantenabfall aufweisen. Ferner ist es bekannt, eine Scheibe mit einem Belag aus Kolophonium zu verwenden, z.B. zum Polieren optischer Glaskörper. Der Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, dass die relativ weiche Kolphonium-Scheibe von Temperaturschwankungen stark abhängig ist und somit ein klimatisierter Arbeitsraum Voraussetzung für die erfolgreiche Benutzung der Maschine ist. Beim Gegenstand der Erfindung ist die geschilderte Aufgabe nun dadurch gelöst, dass die waagrechte umlaufende Läppscheibe aus einem plastischen Werkstoff besteht, in deren Oberfläche synthetische, nach dem Explosionsverfahren hergestellte Diamanten so weit eingebettet sind, dass sie über die Oberfläche etwas vorspringen, aber doch einen so festen Halt in dem Werkstoff haben, dass sie beim Läppvorgang durch die Werkstücke nicht herausgerissen werden. Nach dem Explosionsverfahren hergestellte Diamanten unterscheiden sich von anderen synthetischen Diamanten dadurch, dass sie keine vorspringenden spitzen Kanten auf weisen, sondern mehr oder weniger rund sind. Aus diesem Grunde wirken sie auf den Werkstoff nur in begrenztem Masse spanabhebend, doch vorwiegend nach Art von Honwerkzeugen, indem sie den Werkstoff verdrängen. Das führt dazu, dass die Planläppmaschine ein Läppen auf Hochglanz ohne jeden Kantenabfall ermöglicht. Dennoch findet bei längerem Läppen eine merkliche Spanabnahme statt. Auf der diamantbestückten Scheibe können Werkstücke aus sämtlichen Stoffen poliert werden, die härter sind als der Werkstoff der Scheibe. Vorzugsweise gelangt zum Polieren von Werkstücken, deren Werkstoff härter als Kupfer ist, eine Läppscheibe aus Kupfer zur Verwendung, während man zum Polieren von Werkstücken, deren Werkstoff weicher als Kupfer ist, eine Kunststoffscheibe verwendet. Da die Halteringe die Scheibe während des Läpp- oder Poliervorganges abrichten, bleiben die Kanten der polierten Werkstücke einwandfrei. Ein Kantenabfall ist dabei vermieden. Nach dem Explosionsverfahren hergestellte Diamanten werden von der Firma Du Pont in verschiedener Feinheit von 0,5-40 u auf den Markt gebracht. Alle diese verschieden feinen synthetischen Diamanten sind für die Planläppmaschine verwendbar. Je feiner das Korn ist, um so geringer ist die Materialabnahme und um so blanker die polierte Fläche. In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Sie zeigt in Fig. 1 die Läppscheibe der Planläppmaschine und deren waagrechte Halteringe und in Fig. 2 in grösserem Massstab einen Schnitt durch die Oberfläche der Läppscheibe. Die Läpp- oder Polierscheibe 10 läuft um ihre lotrechte Achse um. Auf ihr sind drei Abrichtringe 12 achsparallel zur Läppscheibe nebeneinander angeordnet. Sie liegen frei auf der Läppscheibe 10 auf. Jeder der Ringe 12 ist derart gelagert, dass er sich unter dem Einfluss der von der Läppscheibe auf ihn ausgeübten Reibung um seine ortsfeste Achse frei drehen kann. Diese Lagerung ist dadurch erzielt, dass jeder Ring an Rollen 14, 16 anliegt, die von einem ortsfesten Tragarm 18 getragen werden. Da die umlaufende Scheibe 10 die Ringe mitzunehmen sucht, werden diese ständig gegen die Rollen 14 und 16 gedrückt. Diese Rollen halten daher die Achse des Ringes 12 im Raum fest, ohne indessen den Umlauf des Ringes um diese Achse zu behindern. Die zu polierenden oder zu läppenden Werkstücke liegen auf der Läpp- oder Polierscheibe 10 innerhalb der Halte- oder Abrichtringe 12 mit ihrem Eigengewicht auf und führen innerhalb der Ringe eine kreisende Bewegung aus. Das hat zur Folge, dass ihre Auflagefläche von der Oberfläche der Läppoder Polierscheibe in allen Richtungen überquert und dadurch völlig eben geläppt und poliert wird. Insoweit ist die Maschine bekannt. Die neue Ausgestaltung besteht nun darin, dass die Läpp- oder Polierscheibe 10 aus einem plastischen Werkstoff, z.B. Kupfer oder Kunststoff, besteht, in deren Oberfläche synthetische, nach dem Explosionsverfahren hergestellte Diamanten so weit eingebettet sind, dass sie über die Oberfläche etwas vorspringen, aber doch einen so festen Halt in dem Werkstoff haben, dass sie beim Läppvorgang durch die Werkstücke nicht herausgerissen werden. Fig. 2 zeigt einen lotrechten stark vergrösserten Querschnitt durch die Oberfläche der Läppscheibe. Man erkennt die nach dem Explosionsverfahren hergestellten Diamanten 19, die bei dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel die Teilchengrösse 8 bis 15 u aufweisen und um etwa 20% aus der Läppscheibe 10 hervorragen. Sie sind in das Material der Scheibe 10 so fest eingebettet, dass sie beim Läppvorgang durch die Werkstücke nicht herausgerissen werden. Die Herstellung der Läppscheibe 10 erfolgt in der Weise, dass diese in die Maschine zunächst ohne Diamantbestückung eingesetzt und dann mit einer viskosen Aufschwemmung des Diamantpulvers besprüht wird. Wenn dann die Maschine in Gang gesetzt wird, drücken die Abrichtringe 12 die Diamantteilchen 19 so tief in die Oberfläche der Läppscheibe 10 ein, dass die im Schutzanspruch angegebene Struktur der Läppscheibe entsteht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHPlanläppmaschine mit einer umlaufenden, waagrechten, ebenen Läppscheibe, auf der die zu läppenden Werkstücke mit ihrem Eigengewicht aufliegen und von ortsfesten waagrechten Halteringen umgeben sind, innerhalb derer sie eine kreisende Bewegung ausführen, dadurch gekennzeichnet, dass die waagrechte umlaufende Läppscheibe aus einem plastischen Werkstoff besteht, in deren Oberfläche synthetische, nach dem Explosionsverfahren hergestellte Diamanten so weit eingebettet sind, dass sie über die Oberfläche etwas vorspringen, aber doch einen so festen Halt in dem Werkstoff haben, dass sie beim Läppvorgang durch die Werkstücke nicht herausgerissen werden.UNTERANSPRÜCHE 1. Planläppmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Läppscheibe aus Kupfer besteht.2. Planläppmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Läppscheibe aus Kunststoff besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1799570A CH522474A (de) | 1970-12-04 | 1970-12-04 | Planläppmaschine mit einer umlaufenden, waagerechten, ebenen Läppscheibe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1799570A CH522474A (de) | 1970-12-04 | 1970-12-04 | Planläppmaschine mit einer umlaufenden, waagerechten, ebenen Läppscheibe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH522474A true CH522474A (de) | 1972-06-30 |
Family
ID=4429627
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1799570A CH522474A (de) | 1970-12-04 | 1970-12-04 | Planläppmaschine mit einer umlaufenden, waagerechten, ebenen Läppscheibe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH522474A (de) |
-
1970
- 1970-12-04 CH CH1799570A patent/CH522474A/de not_active IP Right Cessation
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3132028C2 (de) | ||
| DE2651563A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zur herstellung von spiegelpolitur auf glas | |
| DE602005001110T2 (de) | Verfahren zur Instandhaltung harter Oberflächen | |
| DE69806029T2 (de) | Schleifprodukt und schleifverfahren | |
| DE2910807C2 (de) | Poliermittelmischung zum Polieren der Oberflächen von Magnetspeicherplatten | |
| DE2350405A1 (de) | Schleif- oder poliervorrichtung | |
| DE10197149B4 (de) | Beschichtetes Schleifmittel und Verfahren zur Herstellung | |
| EP0008360B1 (de) | Vorrichtung zum freien Polieren von Werkstücken und Polierverfahren | |
| EP2305426A1 (de) | Schleifwerkzeug | |
| DE2322602A1 (de) | Laepp-kissen | |
| CH522474A (de) | Planläppmaschine mit einer umlaufenden, waagerechten, ebenen Läppscheibe | |
| AT303561B (de) | Planläppmaschine mit einer umlaufenden, waagrechten, ebenen Läppscheibe | |
| DE112020001146T5 (de) | Doppelseitiges Polierverfahren | |
| DE60108624T2 (de) | Verfahren zum polieren und reinigen von glas | |
| DE7043405U (de) | Planlappmaschine mit einer umlaufenden, waagerechten, ebenen Lappscheibe | |
| DE646015C (de) | Umlaufendes Schleifwerkzeug | |
| DE2632012A1 (de) | Korntraeger fuer schleifmittel | |
| DE476158C (de) | Schleif- und Poliervorgang fuer Glasflaechen | |
| DE411201C (de) | Vorrichtung zum Grob-, Fein- und Polier-Schleifen von Spiegelscheiben und aehnlichen Gegenstaenden | |
| DE522307C (de) | Holzschleifmaschine mit Stirnschleifscheiben | |
| DE7024145U (de) | Planläppmaschine mit einer umlaufenden, waagerechten, ebenen Läppscheibe | |
| DE10036074A1 (de) | Dünnes Blatt einer Scheibentrenneinrichtung | |
| DE1020460B (de) | Verwendung einer Kupferlegierung als Werkstoff fuer die Schleifflaechen von Schleifwerkzeugen fuer Tafelglas | |
| DE60005085T2 (de) | Verbrauchbares Polierelement, insbesondere zum Polieren von optischen Gläsern | |
| DE647986C (de) | Vorrichtung zum Rundschleifen von Perlen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |