CH522935A - Magnetkopf für die Verwendung in Magnetaufzeichnungsgeräten - Google Patents

Magnetkopf für die Verwendung in Magnetaufzeichnungsgeräten

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CH522935A
CH522935A CH1357970A CH1357970A CH522935A CH 522935 A CH522935 A CH 522935A CH 1357970 A CH1357970 A CH 1357970A CH 1357970 A CH1357970 A CH 1357970A CH 522935 A CH522935 A CH 522935A
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CH1357970A
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Homma Ko
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Akai Electric
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Description


  Magnetkopf für die Verwendung in     Magnetaufzeichnungsgeräten       Diese Erfindung betrifft einen Magnetkopf für die Ver  wendung in     Magnetaufzeichnungsgeräten.    Sie betrifft einen  Magnetkopf mit geschlossenen magnetischen Kreisen von  denen jeder Kernpole aufweist, die je einen Luftspalt be  grenzen sowie einen separat ausgebildeten, U-förmigen  Kernabschnitt aufweist.  



  Ein bis jetzt für Magnetköpfe benutzter Ringkern ist aus  zwei U-förmigen Kernabschnitten gebildet, deren Trennli  nien in Richtung der vorstehenden Enden des Kerns verlau  fen wobei jeder Abschnitt eine     Spulenwindung    aufweist, die  auf diesem befestigt ist. Diese beiden Kernabschnitte sind  miteinander durch ein     Glasbindungsverfahren    verbunden;  zwischen diesen ist ein Luftspalt ausgebildet. Bei Anwen  dung des     Glasbindungsverfahrens    wird jedoch oft eine Isola  tion der Spule durch die Bindungswärme verbrannt, wo  durch die Isolationswirkung verringert wird.

   Vom Stand  punkt der Herstellung ist es auch schwierig, eine Spule um  einen Kern zu legen, der     vorgängig    bereits in Form eines       Ringes    ausgebildet worden ist.  



  Bei den bekannten Herstellungsprozessen für Mehrkanal  köpfe bestand die Schwierigkeit, die Luftspalte in einer  Reihe auszurichten. Das erschwert wiederum die Einhaltung  von ein und derselben elektrischen Charakteristik für sämtli  che Kanäle des Magnetkopfes.  



  Der Erfindung liegt das Bestreben zu Grunde, einen ab  riebfesten und staubfrei bleibenden Magnetkopf zu schaffen,  bei dem alle Kanäle möglichst gleichförmige Kennwerte  aufweisen, wie z. B. die gleiche Bandbreite und das gleiche       Signal-Rausch-Verhältnis.     



  Der erfindungsgemässe Magnetkopf ist dadurch gekenn  zeichnet, dass er folgende Bestandteile aufweist: Einen vor  deren Kopfteil mit einer Vielzahl von Kernpolen mit Luft  spajfen, einen hinteren Kopfteil mit U-förmigen Kernab  schnitten, deren Anzahl der der Kernpole entspricht, und  Eingriffsmittel, um den vorderen und hinteren Kopfteil so  anzuordnen, dass sie aneinander anstossen, so dass die Kern  pole mit den U-förmigen Kernabschnitten geschlossene ma  gnetische Kreise mit Luftspalten bilden.  



  Im folgenden wird als Beispiel eine Ausführungsform des  Erfindungsgegenstandes anhand der Zeichnung näher erläu  tert. Es zeigen:         Fig.    1 einen Magnetkopf in schaubildlicher Ansicht,       Fig.    2 in derselben schaubildlichen Ansicht denselben  Magnetkopf, jedoch mit     auseinandergezogenen    Einzelteilen,       Fig.    3 eine Teilansicht desselben Magnetkopfes,       Fig.    4 eine Seitenansicht desselben Magnetkopfes nach  Abnahme des äusseren Gehäuseteiles und       Fig.    5 einen Querschnitt durch denselben Magnetkopf  längs der Linie     V-V    der     Fig.    4.  



  Der in     Fig.    1 dargestellte Magnetkopf 1 weist einen  Kopfkörper auf, der an einem Fenster 3 an den Aussenraum  grenzt; letzteres ist an der Frontseite des äusseren Ab  schirmgehäuses 2 angebracht, so dass die aufzeichnende und  bzw. oder     abtas'ende    Wirkung in Zusammenarbeit mit  einem Magnetband T ausgeübt werden kann.  



  Der in     Fig.    2 mit     auseinandergezogenen    Einzelteilen dar  gestellte Magnetkopf 1 weist einen vorderen Kopfteil 5,  einen hinteren Kopfteil 6 und einen Rahmen 7 auf, der dazu  dient, um den vorderen Kopfteil 5 mit dem hinteren Kopf  teil 6 in Eingriff zu bringen. Der vordere Kopfteil 5 weist  beispielsweise zwei Magnetpole 8a, 9a auf, die Luftspalte 8g  bzw. 9g haben, und ferner eine     Abschirmplatte    ',0a für die  magnetische Abschirmung der Magnetpole voneinander  sowie einen Halteteil zum Halten der Magnetpole und der       Abschirmplatten    im Abstand voneinander. Der vordere  Kopfteil 5 wird im folgenden näher erläutert.  



  Der hintere Kopfteil 6 weist in ähnlicher Weise einen  Kernhalter 12 auf, der kastenförmig ausgebildet und aus  nichtmagnetischem Werkstoff gefertigt ist, und ferner     U-för-          mige    Kernabschnitte 8b, 9b; von diesen ist jeder Schenkel  mit der Frontplatte des Kernhalters 12 verbunden; mit die  ser Frontplatte ist ebenfalls eine     Abschirmplatte    10b verbun  den, um die U-förmigen Kernabschnitte gegeneinander ma  gnetisch abzuschirmen. Es ist zu bemerken, dass jeder der  U-förmigen Kernabschnitte 8b, 9b auf diesem Kernhalter 12  nur an den beiden Enden ihrer Schenkel befestigt sind, und  zwar aus den weiter unten erläuterten Gründen.

   Die Anord  nung der U-förmigen Kernabschnitte 8b, 9b innerhalb des  Kernhalters 12 ist am besten aus     Fig.    4 zu erkennen. An den  unteren und oberen Abschnitten der Vorderseite des Kern  halters 12 sind verjüngte Bohrungen 13, 14 vorgesehen, um  den vorderen Kopfteil 5 mit dem hinteren Kopfteil 6 in Ein-      griff zu bringen.  



  Der vordere Kopfteil 5 kommt mit dem hinteren Kopf  teil 6 mittels des Rahmens 7 in Eingriff, um auf diese Weise  im wesentlichen geschlossene magnetische Kreise zu bilden  Wie man aus den obigen Ausführungen erkennt, weist  der erfindungsgemässe Magnetkopf einen vorderen und  einen hinteren Teil auf; daher ist auch der Magnetkern in  zwei Abschnitte unterteilt, und zwar in einer Richtung, die  senkrecht zu seinen Schenkeln verläuft; auf diese Weise  werden die Kernpole 8a, 9a und die U-förmigen Kernab  schnitte 8b, 9b gebildet. jeder der Kernpole 8a, 9a weist  zwei Teile auf, von denen jeder eine schmale, flache     Stirnfl2     ehe begrenzt. Diese flachen Stirnflächen begrenzen einen  schmalen, nichtmagnetischen Luftspalt zwischen ihnen, wie  z. B. die Luftspalte 8g, 9g.

   Wenn der Magnetkopf zusammen  gesetzt ist, wird durch die Kernpole 8a, 9a und die     U-förmi-          gen    Kernabschnitte 8b, 9b ein Ringkern gebildet, um die ge  schlossenen Magnetkreise zu vervollständigen. Bei der be  schriebenen Ausführungsform wird es auf diese Weise mög  lich, den vorderen Kopfteil 5 und den hinteren Kopfteil 6     g(     sondert zusammenzubauen.  



  Wenn man eine Spule um einen Kern legt, ist es sehr  vorteilhaft, den Kern in zwei Abschnitte zu unterteilen, wie  es oben beschrieben worden ist, und zwar in einer Richtung  senkrecht zu seinen Schenkeln. Es wird dadurch nämlich  erst ermöglicht, dass man die     Spulenwindungen    17, 18 vor  gängig um     Spulenkörper    15, 16 wickelt. Der Zusammenbau  der Spulen 17, 18 auf dem U-förmigen Kernabschnitt ist da  durch vereinfacht, dass diese Windungen ganz einfach auf  die Schenkel des Kerns 9 aufgebracht werden, wie es die       Fig.    4 zeigt. Der Luftspalt in den Kernpolen kann     vorgängig     mittels des     Glasbindungsverfahrens    hergestellt werden, und  zwar gesondert von dem U-förmigen Kernabschnitt.

   Es be  steht daher nicht mehr die Notwendigkeit, das     Hochtempe-          ratur-Glasbindungsverfahren    in der Nachbarschaft der Spu  renwindungen durchzuführen, die um den Kern gewickelt  sind; bei diesem Verfahren kann nämlich wegen der hohen  Temperatur die Isolation der Spurenwindungen verschlech  tert werden, was aber bei der beschriebenen Ausführungs  form vermieden wird. Das ist von grossem Vorteil für die  Kennwerte des Magnetkopfes.  



  Die auf beide Schenkel eines U-förmigen Kernabschnit  tes gewickelten Spurenwindungen 17, 18 sind elektrisch mit  einander verbunden und führen zu Anschlussstiften 19, 20.  Wie die     Fig.    2 zeigt, sind die Kernpole 8a, 9a des vorderen  Kopfteils 5 parallel im Abstand voneinander gehalten und  zwar mittels abriebfester Teile 21, 22, wie z. B. aus Glas oder  Kunststoff; zwischen diesen ist eine     Abschirmplatte    10a ein  gelegt. Bei der Erstellung eines     Mehrkanal-Magnetkopfes    ist  es bekannt, dass der Abstand zwischen den Kernen sehr  genau eingehalten werden muss.

   Zu diesem Zweck ist bei  der beschriebenen Ausführungsform der vordere     Kopfteit     dadurch hergestellt worden, dass die     Abschirmplatte    10a  durch die abriebfesten Teile 21, 22, die beispielsweise aus  Glas oder Kunststoff bestehen, eingefasst werden, wie es die       Fig.    3 zeigt. Bei dieser Stapelbauweise können die äusseren  Oberflächen der abriebfesten Teile 21, 22 so genau     geläppt     werden, dass beide Teile, die die Kernpole 8a, 9a darstellen,  auf derselben Ebene angeordnet werden können; auf diese  Weise kann der Abstand zwischen den Kernpolen 8a, 9a  sehr genau bestimmt werden. Man kann auf diese Weise  somit einen Magnetkopf erhalten, der einen sehr genauen  und gleichbleibenden Abstand zwischen den Kernen für  jeden Kanal aufweist.

   Das ist auch vorteilhaft, um das Ober  sprechen zwischen verschiedenen Kanälen zu vermeiden.  



  Wie die     Fig.    2 zeigt, hat der vordere Kopfteil 5 abriebfe  ste Teile 23, 24, die auf der Oberseite der Kernpole 8a bzw.  auf der Unterseite der Kernpole 9a befestigt sind. Auf bei-    den Endflächen der Kernpole     8a,    9a sind auch vorzugsweise  aus Glas bestehende, abriebfeste Teile 25, 26 angebracht; die       Abschirmplatte    10a und die abriebfesten Teile 21-24 werden  eine nach der anderen     aufeinandergestapelt.    Die Dicke die=       ser    seitlichen abriebfesten Teile 25, 26 ist kleiner als die des  Stapelblockes, wie es oben erwähnt worden ist; auf diese  Weise werden Stufen 25', 26' zwischen den Teilen und dem  Block geschaffen.

   Diese Stufen 25', 26' dienen zur Befesti  gung der vorderen Kopfhälfte 5 mit dem Rahmen 7, was  nach den obigen Ausführungen klar sein dürfte.  



  Bei der Herstellung eines     Mehrkanal-Magnetkopfes    ist es  wichtig, dass alle Luftspalte der Kerne auf einer gemeinsa  men Senkrechten zur     Bandlaufrichtung    angeordnet werden.  Es ist auch wichtig, dass die Luftspalte alle dieselbe Tiefe  haben.  



  Bei der beschriebenen Ausführungsform werden durch  lässige abriebfeste Teile 23, 24,     yvie    z. B. aus Glas oder  Kunststoff, in Kontakt mit den oberen Oberflächen der  Kernpole 8a, bzw. den unteren Oberflächen der Kernpole 9a  angeordnet; auf diese Weise kann der Luftspalt des Kerns  während des     Läppens    beobachtet werden, so dass man die  gewünschte     Luftspalttiefe    erhalten kann. Früher war es  immer sehr schwierig, den     Kern-Luftspalt    genau zu messen;  es war daher unmöglich, die Tiefe aller Luftspalte in einem  einzigen Magnetkopf gleich zu gestalten.

   Nach den oben be  schriebenen Ausführungsformen jedoch kann die Tiefe des  Kerns direkt gemessen werden; auf diese Weise wird es er  möglicht, dass der Magnetkopf gleichförmige     Kern-Kenn-          werte    erhält. Wie man erkennt, können die abriebfesten  Teile 23, 24 auch halbdurchlässig ausgeführt werden,     wenn.     man nur die     Luftspalttiefe    da hindurch während des     Läp-          pens    erkennen kann.

   Die durchlässigen oder halbdurchlässi  gen abriebfesten Teile 25, 26, die auf beiden seitlichen Flä  chen des vorderen Kopfteils 5 angeordnet sind, dienen zur  Erleichterung der Ausrichtung der     Kern-Luftspalte.    Wenn  diese seitlichen Teile 25, 26 dicht an den     End-Berührungsflä-          chen    der Kernpole 8a, 9a und parallel zu diesen angeordnet  werden, ist ein einziger     Interferenzstreifen    erkennbar, wenn  kein Spiel zwischen den Teilen und den Polen vorliegt; der  Streifen wird durch Interferenz zwischen einem reflektierten  Lichtstrahl von der Berührungsfläche der     Tei1L    25, 26 und  einem reflektierten Lichtstrahl von der Berührungsfläche  der Kernpole 8a, 9a erzeugt.  



  Wenn jedoch auf das geringste Spiel zwischen den Tei  len und Polen auf Grund einer unvollkommenen Parallelität  vorliegt, erkennt man eine ganze Anzahl von Interferenz  streifen, die als     Newtonringe    bekannt sind; die Anzahl und  die Farbe derselben hängt vom Ausmass der Parallelität und  somit von der Güte des Passsitzes ab. Durch die Beobach  tung der     Interferenzstreifen    kann auf diese Weise jede Ab  weichung von der Parallelität oder vom Passsitz festgestellt  werden. Das trägt sehr zur Vereinfachung der Ausrichtung  der Luftspalte 8g, 9g der Kernpole 8a, 9a senkrecht zur       Bandlaufrichtung    bei.

   In jedem Kern ist nämlich dabei der  Abstand des Luftspaltes von seiner     End-Oberfläche    derselbe,  und er verläuft genau parallel zu dieser Oberfläche.  



  Im folgenden wird anhand der     Fig.    2 und 5 der Rahmen  7 für den Eingriff des vorderen Kopfteils 5 mit dem hinteren  Kopfteil 6 näher beschrieben.  



  Bei den beschriebenen Ausführungsformen sind vordere  und hintere Kopfteile 5, 6 so angeordnet, dass sie aneinan  der stossen. Der Rahmen 7 dient dazu, um diesen     Stossein-          griff    herbeizuführen. Früher war es im Gegenteil üblich, den  Kern aus zwei geteilten Kernabschnitten durch überlappen  den Eingriff zu bilden. Dieser überlappende Eingriff hat je  doch Nachteile, weil für ihn grösserer Raum erforderlich ist  und weil das Ausmass des Eingriffs nicht verstellbar ist; fer  ner muss dabei ein Bindemittel zwischen den in Eingriff      kommenden Kernabschnitten angewandt werden, was vom  Standpunkt der elektrischen Kennwerte unerwünscht ist.  Die bekannte Eingriffsmethode ist also im Vergleich mit der  beschriebenen Ausführungsformen unvorteilhaft.  



  Bei den beschriebenen Ausführungsformen ist der Rah  men 7 aus einem Metallblech, wie z. B. aus     Beryllium-Kupfer,     hergestellt, und er ist mit einer rechteckigen Öffnung 27 in  seinem Mittelabschnitt versehen, um den vorderen Kopfteil  5 aufzunehmen; dabei erstrecken sich von entgegengesetz  ten Aussenkanten des Rahmens 7 zwei Vorsprünge 28, 29  nach aussen; an gegenüberliegenden Kanten der Öffnung 27  und senkrecht zur Rahmenfläche stehen zwei Begrenzungs  körper 30, 31 aufrecht. Die Öffnung 27 hat     Rechteckform,     wobei aber eine Längsseite etwas kürzer ist als die des vor  deren Kopfteils und eine Atemlänge gleich des Kopfteils 6;  wenn also der vordere Kopfteil 5 von der Öffnung 27 aufge  nommen wird, ruhen beide seitlichen Stufen 25', 26' am Rah  men 7.

   Die Vordersprünge 28, 29 des Rahmens 7 sind mit  Löchern 32, 33 versehen, in die Schrauben 34, 35 gesetzt  werden, um den vorderen Kopfteil mit dem hinteren Kopf  teil zu verbinden, und zwar in Zusammenarbeit mit den ver  jüngten Löchern 13, 14 auf der Vorderseite des Kernhalters  12. Im Laufe des Zusammenbaus kann das Ausmass des Ein  griffs zwischen vorderem und hinterem Kopfteil 5, 6 da  durch verändert werden, dass man die Schrauben 34, 35 ver  schieden stark anzieht. Der in     Fig.    1 dargestellte Rahmen 7  hat in der den Rahmen 7 einschliessenden Ebene Vor  sprünge 28, 29; es ist jedoch möglich, die Vorsprünge nach  oben oder unten von der Rahmenebene     wegzubiegen,    um  den Eingriff der Schrauben noch wirksamer regeln zu kön  nen.  



  Bei dieser Ausbildung des Rahmens 7 sind die Kernpole  8a, 9a federnd mit den U-förmigen Kernabschnitten 8b, 9b in  Eingriff; das hat zur Folge, dass der zwischen ihnen er  zeugte Eingriff unverändert aufrecht erhalten wird, und  zwar unabhängig von thermischen Ausdehnungen oder Zu  sammenziehungen der die beiden Kopfteile haltenden Teile.  



  Beim Zusammenbau der beschriebenen Magnetköpfe  wird der     vorgängig    zusammengesetzte vordere Kopfteil -5  zuerst mit dem Rahmen 7 verbunden, und zwar mit Hilfe  eines an den Stufen 25', 26' aufgetragenen Bindemittels; dann  werden die Schrauben 34,35 nach dem Einsetzen in die Lö  cher 32, 33, die an den Vorsprüngen 28, 29 angebracht sind,  mit den verjüngten Löchern 13, 14 zusammenarbeiten, wo  durch vorderer und hinterer Kopfteil 5, 6 aneinander zum  Anstoss kommen. Dabei wirken die Begrenzungsteile<B>30,31</B>  in der Weise, dass sie die Verschiebung des vorderen Kopf  teils 5 nach oben oder nach unten verhindern.

   Die Kernpole  8a, 9a und die     Abschirmplatte    10a, die in dem vorderen  Kopfteil 5 gehalten werden, werden damit fest in Eingriff  gebracht; dabei bilden die U-förmigen Kernabschnitte 8b, 9b  und die     Abschirmplatte        10b,    welche auch in dem hinteren  Kopfteil 6 gehalten ist, zwei Ringkerne und eine     Abschirm-          platte.     



  Die magnetischen Kennwerte, wie z. B. die     Permeabilität     des so erhaltenen Ringkerns, lassen sich dadurch verändern,  dass man den Anzug der Schrauben 34, 35     einregelt.    Auf  diese Weise wird ein Magnetkopf mit Ringkernen von glei  chen elektrischen Eigenschaften geschaffen. Die mechani  sche Abstützung des Kerns     beeinflüsst    auch die magneti-         schen    Eigenschaften desselben an seinem abgestützten Ab  schnitt. Im Hinblick darauf werden die U-förmigen Kernab  schnitte 8b, 9b am Halter 12 nur an den Enden ihrer Schen  kel festgehalten, wie es oben schon erwähnt worden ist.  



  Im Hinblick auf die beim Zusammenbau möglicherweise  auftretenden Scherkräfte zwischen vorderem und hinterem  Kopfteil 5, 6 sind die Eingriffsoberflächen der U-förmigen  Kernabschnitte 8b, 9b und die     Abschirmplatte    10b etwas  grösser bemessen als der Kernpole 8a, 9a und der Ab  schirmplatte 10a. Das     Abschirmgehäuse    2 bedeckt den auf  diese Weise zusammengesetzten Magnetkopf und ist mit die  sem mittels Bindemittel verbunden; es wird ferner noch mit  einem     Expoxyharz    ausgefüllt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Magnetkopf für die Verwendung in Magnetaufzeich- nungsgeräten, dadurch gekennzeichnet, dass er folgende Be standteile aufweist: Einen vorderen Kopfteil (5) mit einer Vielzahl von Kernpolen (8a, 9ar mit Luftspalten (8g, 9g), einen hinteren Kopfteil (6) mit U-förmigen Kernabschnitten (8b, 9b), deren Anzahl der der Kernpole (8a, 9a) entspricht, und Eingriffsmittel (7), um den vorderen (5) und den hinte ren Kopfteil (6) so anzuordnen, dass sie aneinander anstos- sen, so dass die Kernpole (8a, 9a) mit den U-förmigen Kern abschnitten (8b, 9b) geschlossene, magnetische Kreise mit Luftspalten bilden. UNTERANSPROCHE 1.
    Magnetkopf nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der vordere Kopfteil (5) zwischen den Kernpo len (8a, 9a) einen Block in Schichtbauweise aufweist, der eine Abschirmplatte (10a) zur magnetischen Abschirmung der Kernpole (8a, 9a) sowie verschleissfeste Teile aufweist, die jeweils zwischen den Kernpolen (8a, 9a) und der Ab schirmplatte (10a) angebracht ist. 2. Magnetkopf nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Kopfteil (5) ein erstes Paar verschleissfester Teile (23, 24) aufweist, die an äussersten Oberflächen der Kernpole (8a, 9a) angeordnet und mindestens teilweise lichtdurchlässig sind, um eine opti sche Bestimmung der Luftspaltdicke zu ermöglichen. 3.
    Magnetkopf nach Patentanspruch oder einem der Un teransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass gier vor dere Kopfteil (5) ein zweites Paar mindestens teilweise licht durchlässiger verschleissfester Teile (25, 26) aufweist, die in Bandlaufrichtung betrachtet an den vorderen und hinteren Seiten der Kernpole (8a, 9a) angeordnet sind. 4. Magnetkopf nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Eingriffsmittel (7) mit einer Öffnung (27) zur Aufnahme des vorderen Kopfteils (5) versehen sind und zwei Vorsprünge (28, 29) aufweisen, die sich von gegenüber liegenden Aussenkanten nach aussen erstrecken, wodurch der vordere Kopfteil (5) mit dem hinteren Kopfteil (6) unver rückbar in Eingriff kommt. 5.
    Magnetkopf nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorsprünge (28, 29) aus der Ebene der Eingriffsmittel (7) gebogen sind.
CH1357970A 1969-09-12 1970-09-11 Magnetkopf für die Verwendung in Magnetaufzeichnungsgeräten CH522935A (de)

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