CH523423A - Verfahren zur Kühlung eines Brennkraftmaschinenkolbens - Google Patents

Verfahren zur Kühlung eines Brennkraftmaschinenkolbens

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CH523423A
CH523423A CH1770469A CH1770469A CH523423A CH 523423 A CH523423 A CH 523423A CH 1770469 A CH1770469 A CH 1770469A CH 1770469 A CH1770469 A CH 1770469A CH 523423 A CH523423 A CH 523423A
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CH
Switzerland
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combustion chamber
cooling
coolant
piston
wall
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CH1770469A
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English (en)
Inventor
Hans Dipl Ing Fischer
Original Assignee
Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F3/00Pistons 
    • F02F3/10Pistons  having surface coverings
    • F02F3/12Pistons  having surface coverings on piston heads
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F3/00Pistons 
    • F02F3/16Pistons  having cooling means
    • F02F3/18Pistons  having cooling means the means being a liquid or solid coolant, e.g. sodium, in a closed chamber in piston

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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Description


  Verfahren zur Kühlung eines Brennkraftmaschinenkolbens    Die Erfindung bezieht sich nach dem Patentanspruch des  Hauptpatentes auf ein Verfahren zur Kühlung eines     Brenn-          kraftmaschinenkolbens    mit einem Brennraum und mit einem  inneren und äusseren Kühlraum, dadurch gekennzeichnet, dass  die Temperatur der Brennraumwand unabhängig von der  Temperatur des die Kolbenringe tragenden Kolbenmantels  durch den inneren Kühlraum und das in ihm vorgesehene  Kühlmittel geregelt wird, derart, dass der innere Kühlraum bis  zum Erreichen der für die Verbrennung günstigen Temperatur  der Brennraumwand diese isolierend umfasst,

   und dass eine  Kühlung durch das Kühlmittel erst bei Erreichen dieser Tem  peratur einsetzt und diese unabhängig von der     jeweiligen     Drehzahl und dem Lastzustand der Maschinen nahezu kon  stant hält.  



  Bei dem genannten Kühlverfahren ist der innere Kühlraum  zweckmässig um den Brennraum bzw. um den     Brennraumein-          satz    angeordnet und dient dazu, die Temperatur in der Wand  des Kolbenbrennraumes im Hinblick auf den jeweiligen Bela  stungszustand der Maschine zu regeln, d. h. beim Starten, im  Leerlauf und bei geringer Teillast muss die Brennraumwand  möglichst gut isoliert sein, damit sie rasch ihre Solltemperatur  erreicht bzw. beibehält, bei Vollast hingegen bzw. mit Errei  chen der Solltemperatur muss automatisch die Wärmeabfuhr  so weit erhöht werden, dass keine Überhitzung auftreten kann.  



  Der vom inneren Kühlraum unabhängige äussere Kühlraum  hingegen dient zur     gleichmässigen    Kühlung der der Zylinder  wand zugekehrten Aussenseite des Kolbens, in der die Kolben  ringe angeordnet sind, damit eine einwandfreie Schmierung  gewährleistet und Verkoken des Schmieröls in den Kolbenring  nuten und damit Festbrennen der Kolbenringe vermieden  werden. Er dient ferner zur Abkühlung des Kühlmittels im  inneren Kühlraum bei Teil- und Vollastbetrieb. Als Kühlmittel  ist hierfür in bekannter Weise das in seiner Temperatur über  wachte Motorschmieröl vorgesehen.  



  Für den inneren Kühlraum kommt als Kühlmittel, wie im  Hauptpatent beschrieben, beispielsweise Woods-Metall in  Frage, das erst bei einer Temperatur zwischen 180 und 250  C  flüssig wird. Solange die Temperatur der Brennraumwand  unterhalb dieser liegt, befindet sich dieses Kühlmittel in star  rem Zustand am Boden des Kühlraumes, während der übrige,    luftgefüllte Teil desselben eine Wärmeisolierung darstellt.

   Bei  Erreichen der Solltemperatur wird das Kühlmittel     flüssig    und  durch den auf- und abgehenden Kolben ebenfalls auf- und  abgeschüttelt ( Shaker-Kühlung ), wodurch nun im oberen  Bereich der Brennraumwand, in dem sich die höchste Tempe  ratur einstellt, eine gute Wärmeabfuhr erreicht und die     Brenn-          raumwand    auf einer günstigen Temperatur gehalten wird.  



  Das in dem Hauptpatent<B>501</B>148 beschriebene Kühlverfah  ren hat sich in der Praxis gut bewährt, es weist jedoch bei  schräg liegender Zylinderanordnung, wie beispielsweise bei     V-          Motoren    noch gewisse Mängel auf. Bei einer solchen Einbau  weise sammelt sich nämlich beim Absinken der     Brennraum-          temperatur    das Kühlmittel nicht mehr am Boden des Kühlrau  mes, d. h. unterhalb der Mitte des     Brennraumes    an und erstarrt  dort, sondern es tritt je nach der Zylinderneigung eine seitliche  Verlagerung gegenüber der Kolbenlängsachse auf.

   Obwohl die  dadurch zwangsläufig auftretende, unsymmetrische Gewichts  verlagerung an sich nicht als nachteilig     anzusehen    ist, wirkt sich  dieser Umstand dennoch ungünstig aus, weil dadurch das  Kühlmittel entsprechend der Zylinderneigung mehr oder weni  ger an der unten     liegenden    Aussenseite der oberen Hälfte des  Brennraumeinsatzes zum Anliegen kommt und dort erstarrt.  Beim Anlassen des Motors erfolgt daher auf der oberen, vom  Kühlmittel teilweise umgebenen Hälfte der Brennraumwand,  auf die der flüssige Kraftstoff aufgespritzt wird, sofort eine gute  Wärmeabfuhr.

   Dies ist jedoch unerwünscht, denn gerade die  ser Teil des Brennraumes soll sich nach dem im Hauptpatent  beschriebenen Verfahren zur Vermeidung einer schlechten und  der dadurch auftretenden Blaurauchbildung möglichst schnell  auf seine Solltemperatur erwärmen. Erst dann, wenn das Kühl  mittel flüssig wird, darf in diesem Bereich eine Wärmeabfuhr  erfolgen. Dieser Nachteil wirkt sich analog auch bei Leerlauf  und im unteren Teillastbereich aus, wenn das Kühlmittel wie  der langsam erstarrt.  



  Durch die genannte     Kühlmittelverlagerung    tritt als weiterer  Nachteil die     ungleichmässige    Wärmeabfuhr aus der oberen  Hälfte der     Brennraumwand    und damit die ungleichmässige  Erwärmung dieser Zone auf, solange das Kühlmittel noch im  festen Zustand ist. Während die unten liegende Hälfte der       Brennraumwand    gut gekühlt wird, bleibt die oben liegende      Hälfte durch die nach oben verdrängte Luft gut isoliert.  Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, das bekannte  Kühlverfahren und die dazu erforderliche     Einrichtung    bzw.

    Anordnung dahingehend zu verbessern, dass die genannten  Nachteile beseitigt werden     und    auch bei schräger Zylinderan  ordnung eine einwandfreie Funktion gewährleistet ist.  



  Nach der Erfindung wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass  der innere Kühlraum     in    mehrere, flüssigkeitsdicht voneinander  getrennte und jeweils den gleichen     Anteil    des aus einem wär  meleitenden Werkstoff bestehenden Kühlmittels aufnehmende  Einzelkammern unterteilt     ist.     



  Die Unterteilung kann dabei derart erfolgen, dass die Bewe  gungsfreiheit des Kühlmittels in     flüssigem    Zustand nur in       Richtung    des senkrecht zur Längsachse verlaufenden     Brenn-          raumumfanges,    nicht jedoch in Richtung der Längsachse des  Zylinders bzw. des Kolbens eingeschränkt wird, so dass bei  Schräglage des Kolbens eine einseitige Verlagerung des erstar  renden Kühlmittels in die obere Hälfte des Kühlraumes bzw.  eine Benetzung der Wand des Brennraumeinsatzes in der  oberen Hälfte unterbunden ist.  



  Durch die Unterteilung des     Kühlraumes    in mehrere vonein  ander getrennte Kammern besteht auch die     Möglichkeit,        durch     Verwendung von verschiedenartigen Stoffen als     Kühlmittel    in  den einzelnen Kammern eine unterschiedliche Kühlung der  Brennraumwandzonen zu schaffen.  



  Ausgeführt wird diese Unterteilung vorzugsweise durch an  der dem Brennraum abgewandten Oberfläche des     Brennraum-          einsatzes    vorgesehene, gleichmässig über     die    Oberfläche ver  teilte,     in    Richtung der Längsachse des Zylinders und zum  Mittelpunkt des Brennraumeinsatzes hin verlaufende Rippen.  Die äussere Begrenzung des Kühlraumes kann in an sich  bekannter Weise durch eine über den Brennraumeinsatz auf  schiebbare Schale vorgenommen werden, welche vor dem  Einbau des Brennraumeinsatzes in den Kolben mit einem  oberen Bund und einer unteren Nabe sowie mit den Rippen  des Brennraumeinsatzes durch Schweissen dicht verbunden  wird.  



  Der äussere Kühlraum kann so ausgebildet sein, dass er den       wesentlichen        inneren        Kühlraum    bzw. die den inneren Kühl  raum     abschliessende    Schale umgibt, wodurch bei Teil- und  Vollastbetrieb eine Rückkühlung des im inneren Kühlraum  befindlichen     Kühlmittels    erfolgt.  



  Einzelheiten der Erfindung gehen aus der nachfolgenden  Beschreibung eines in den Zeichnungen dargestellten Ausfüh  rungsbeispieles hervor, in dem im Hauptpatent bereits  erwähnte und mit diesem übereinstimmende Teile jeweils mit  den gleichen Positionen bezeichnet sind. Es zeigen:  Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Kolben mit einer  Kühlraumausbildung nach der Erfindung,  Fig. 2 eine Ansicht des Brennraumeinsatzes nach der Erfin  dung von unten gesehen,  Fig. 3 einen Teil des Kolbens nach Fig. 1, jedoch in einer       Schräglage    von ca. 30- gegenüber der Senkrechten.  



  In Fig. 1 sind der Brennkraftmaschinenkolben mit 1, der mit  einem eingeschnürten Brennraumhals 3 versehene     Brennraum-          einsatz    mit 2, die Brennraumwand mit 4, der innere Kühlraum  mit 5, das im inneren Kühlraum 5 vorgesehene     Kühlmittel    mit  6, die die äussere Begrenzung des     Kühlraumes    5 bildende  Schale mit 7, der äussere     Kühlraum,    welcher nunmehr nahezu  die gesamte Schale 7 umgibt, mit 11, die Ölfangdüse mit 12  und die Kolbenringe mit 13 bezeichnet. Der Brennraumeinsatz  2 weist an seiner dem Kühlraum 5 zugewandten Oberfläche  einen Bund 14 und mittig zur Zylinder- bzw. Kolbenlängsachse  15 eine Nabe 16 auf.

   Der Bund 14 dient als oberer und die    Nabe 16 als unterer     Abschluss    des Kühlraumes 5. An ihnen  liegt die Schale 7 dicht an. Eine verlängerte Nabe 17 des  Brennraumeinsatzes 2 ist für die Zentrierung und Befestigung  beim Einbau in den Kolben 1 vorgesehen. Durch eine  Schweissnaht 18 wird der Brennraumeinsatz 2 fest mit dem  Kolben 1 verbunden.  



  In Fig. 2 ist der Brennraumeinsatz von unten, d. h. seine  dem Kühlraum 5 zugewandte Oberfläche gezeigt, an der er  zwischen dem Bund 14     und    der Nabe 17 mehrere gleichmässig  über die Oberfläche verteilte Längsrippen 19 aufweist.     Durch     die Längsrippen 19, welche wie der Bund 14 und die Nabe 17  dicht mit der Schale 7 verbunden sind, wird der Kühlraum 5 in  mehrere gleiche Kammern 5a bis 5h     unterteilt,    in denen  jeweils die gleiche Menge des Kühlmittels 6 (Fig. 1) unterge  bracht ist.  



  Aus den Fig. 1 und 2 geht hervor, dass das Kühlmittel 6,  sofern es sich im flüssigen Zustand befindet, durch die Bewe  gungen des Kolbens 1 in seinen Kammern 5a bis 5h die Schüt  telbewegungen ungehindert durchführen und damit der     Brenn-          raumwand    4 eine ausreichende Kühlung verleihen kann.  



  Wird der Kolben 1, wie in Fig. 3 dargestellt ist, in einer  Schräglage eingebaut, so verlagert sich das Kühlmittel 6 beim  Abkühlen zwar etwas, indem es jeweils den     tiefsten    Punkt der  Kammern 5a bis 5h einnimmt, es bleibt aber im wesentlichen  am Boden des Brennraumeinsatzes 2 bzw. um diesen herum  gleichmässig verteilt und kann sich keinesfalls so weit verla  gern, dass es im festen Zustand     an    der unten liegenden Seite  des     Brennraumes    bis in die obere Hälfte des Kühlraumes 5  gelangt bzw. dass es dort noch an der Aussenwand des     Brenn-          raumeinsatzes    2 anliegt.

   Durch diese Anordnung bleibt also  der obere Teil der Brennraumwand 4 durch die ihn umgebende  Luftschicht so lange isoliert,     bis    er seine Solltemperatur  erreicht hat und das     Kühlmittel    6 flüssig ist. Erst dann wird die  gesamte Brennraumoberfläche gleichmässig gekühlt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Kühlung eines Brennkraftmaschinenkolbens nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekenn zeichnet, dass der innere Kühlraum (5) in mehrere, flüssig keitsdicht voneinander getrennte und jeweils den gleichen Anteil des aus einem wärmeleitenden Werkstoff bestehenden Kühlmittels (6) aufnehmende Einzelkammern (5a bis 5h) unterteilt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterteilung des inneren Kühlraumes (5) derart erfolgt, dass die Bewegungsfreiheit des Kühlmittels (6) im flüssigen Zustand nur in Richtung des senkrecht zur Längs achse (15) verlaufenden Brennraumumfanges, nicht jedoch in Richtung der Längsachse (15) des Zylinders bzw.
    Kolbens (1) eingeschränkt wird, so dass bei Schräglage des Kolbens eine einseitige Verlagerung des erstarrenden Kühlmittels (6) in die obere Hälfte des Kühlraumes (5) bzw. eine Benetzung der Wand des Brennraumeinsatzes (2) in der oberen Hälfte unter bunden ist. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Unterteilung des inneren Kühlraumes (5) in mehrere voneinander getrennte Kammern (5a bis 5h) durch Verwendung von verschiedenarti gen Stoffen als Kühlmittel (6) in den einzelnen Kammern (5a bis 5h) eine unterschiedliche Kühlung der Brennraumwandzo- nen ermöglicht wird.
CH1770469A 1967-07-15 1969-11-27 Verfahren zur Kühlung eines Brennkraftmaschinenkolbens CH523423A (de)

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DE19671576733 DE1576733A1 (de) 1967-07-15 1967-07-15 Verfahren zur Kuehlung eines Brennkraftmaschinenkolbens
DE19681814123 DE1814123A1 (de) 1968-12-12 1968-12-12 Verfahren und Einrichtung zur Kuehlung eines Brennkraftmaschinenkolbens

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CH523423A true CH523423A (de) 1972-05-31

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT402328B (de) * 1987-05-04 1997-04-25 Avl Verbrennungskraft Messtech Brennkraftmaschine, insbesondere hubkolbenbrennkraftmaschine mit selbstzündung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT402328B (de) * 1987-05-04 1997-04-25 Avl Verbrennungskraft Messtech Brennkraftmaschine, insbesondere hubkolbenbrennkraftmaschine mit selbstzündung

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