CH523844A - Fadenüberwachungsvorrichtung mit Fadenbügel für Textilmaschinen - Google Patents

Fadenüberwachungsvorrichtung mit Fadenbügel für Textilmaschinen

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CH523844A
CH523844A CH1049571A CH1049571A CH523844A CH 523844 A CH523844 A CH 523844A CH 1049571 A CH1049571 A CH 1049571A CH 1049571 A CH1049571 A CH 1049571A CH 523844 A CH523844 A CH 523844A
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CH
Switzerland
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yarn
thread
bracket
rocker
weight
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Application number
CH1049571A
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English (en)
Inventor
Dietiker Ernst
Original Assignee
Schweiter Ag Maschf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H63/00Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package
    • B65H63/02Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
    • B65H63/024Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material responsive to breakage of materials
    • B65H63/028Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material responsive to breakage of materials characterised by the detecting or sensing element
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)
  • Filamentary Materials, Packages, And Safety Devices Therefor (AREA)

Description


  
 



     Fadenüberwachungsvorrichtung    mit Fadenbügel für   Textilmaschinen   
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fadenüberwachungsvorrichtung mit Fadenbügel für Textilmaschinen, insbesondere Spulmaschinen, welcher Fadenbügel aus seiner den Faden abtastenden Normallage auf einen Fadenbruch hin durch Eigengewicht in eine Schaltlage verschwenkbar ist zur Ausübung von Schaltfunktionen.



   Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art wirkt das eine Ende des Fadenbügels mit Schaltgestängen oder Kontaktmitteln zusammen, etwa zum Abstellen der betreffenden Spulstelle und/oder zum Einschalten einer Störungsbehebungseinrichtung. Infolge des geringen Gewichtes solcher Fadenbügel, welche einerseits nur  sanft  am Faden anliegen dürfen, andererseits nach einem Fadenbruch nur durch ihr Eigengewicht in eine Schaltlage umkippen, ergeben sich grosse Schwierigkeiten bei der Erzielung ausreichender Energien zur Betätigung der Schaltmittel.



   Die vorliegende Erfindung bezweckt deshalb die Schaffung einer Fadenüberwachungsvorrichtung der eingangs genannten Art, welche die Nachteile der bekannten Ausführungsformen vermeidet und welche insbesondere eine ausreichende Energie zur Betätigung von Schaltgestängen und Kontaktmitteln liefert.



   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass das eine Ende des Fadenbügels eine Wippe trägt, welche einen geschlossenen Hohlzylinderkörper umfasst, in dem sich in Lageabhängigkeit des Fadenbügels frei bewegbare Gewichtsmittel befinden zur Unterstützung der Schwenkbewegung des Fadenbügels in seine Schaltlage.



   Durch diese Massnahmen ist es nunmehr möglich, den Fadenbügel wie bisher mit nur geringster Vorspannung am Faden anliegen zu lassen, gerade soviel, dass der Fadenbügel nach einem Fadenbruch in Richtung seiner Schaltlage umkippen kann, wobei nun mit dem Einsetzen der Schwenkbewegung des Fadenbügels sich die frei bewegbaren Gewichtsmittel im Hohlzylinderkörper sofort verlagern und so der Fadenbügel mit relativ grosser Energie schnell in seine Schaltlage bewegt wird. Diese Energie ermöglicht, beliebige Schaltgestänge und/oder Kontaktmittel sicher zu betätigen.



   Die Gewichtsmittel können hierbei aus einer Kugel oder aus einem Quecksilbertropfen gebildet sein.



   In letzterem Fall kann die Wippe als einfacher oder doppelter Quecksilberschalter ausgebildet sein.



   Beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert.



   Es zeigen:
Fig. 1 eine Fadenüberwachungsvorrichtung, schematisch in perspektivischer Darstellung, und
Fig. 2 und 3 eine Ausführungsvariante der Anordnung gemäss Fig. 1 in Arbeitslage und in Schaltlage des Fadenbügels.



   Die in Fig. 1 dargestellte Fadenüberwachungsvorrichtung umfasst einen Fadenbügel 1, welcher kippbar um eine Achse 2 am Maschinenrahmen 3 einer nicht näher gezeigten Spulmaschine gelagert ist. In der gezeigten Arbeitslage des Fadenbügels 1 liegt dieser mit einem Tastarm 4 am durch die Vorrichtung laufenden Faden F an, wobei der Faden F in einer eine Gegenfläche bildenden Gabel 5 geführt ist.



   Die Fadenüberwachungsvorrichtung ist hier einem mechanischen Fadenreiniger mit einem Messer 7 und einem Keramikkörper 6 als Gegenfläche zugeordnet.



  Eine solche Fadenüberwachungsvorrichtung kann aber, wie üblich, an verschiedensten Orten der Durchlaufstrekke des Fadens einer beliebigen Textilmaschine vorgesehen sein.



   Auf einen Fadenbruch hin, etwa hier durch Abtrennung des Fadens F infolge einer Dickstelle durch den Fadenreiniger 6, 7, muss sich der Fadenbügel 1 hier im Uhrzeigersinn verschwenken, wofür der Fadenbügel 1 mit geringer Kipptendenz am Faden F anliegt. Damit nun der Fadenbügel 1 ohne Erhöhung des Anliegedruckes am Faden F nach einem Fadenbruch mit relativ grosser Wucht umschlägt zur Gewinnung einer ausreichenden Energie am Fadenbügel 1 zur Betätigung von Schaltmitteln oder dgl., trägt der Fadenbügel 1 an seinem Lagerende eine Wippe 8.



   Diese Wippe 8, die selbstverständlich starr am Fadenbügel 1 befestigt ist, umfasst hier einen Hohlzylinderkörper 9, der sich quer zum vertikalen Arm 11 des Fadenbügels 1 erstreckt. Ein grösserer Raum die  ses Körpers 9 erstreckt sich hierbei in der Darstellung rechtsseitig der Drehachse 2 und ein wesentlich kleinerer Raum linksseitig der Drehachse 2. In Normallage des Fadenbügels   list    ferner der Hohlzylinderkörper 9 leicht nach links geneigt, so dass eine im Hohlzylinderkörper 9 angeordnete Kugel 10 gegen die linksseitige Stirnfläche des Hohlzylinderkörpers 9 rollen kann. Die Anordnung ist hierbei so getroffen, dass sich der Auflagerpunkt der Kugel 10 nur gering nach links verschoben gegenüber der Mitte der Drehachse 2 befindet.

  Eine Justierschraube 12 gestattet, diese Lage der Kugel 10 genau einzustellen, so dass der Fadenbügel 1 mit vorgegebenem Druck am Faden F zum Anliegen kommt.



   Beginnt nun der Fadenbügel 1 auf einen Fadenbruch hin seine Schwenkbewegung im Uhrzeigersinn, wird, wie leicht aus der Darstellung entnommen werden kann, die Kugel 10 durch Neigung des Hohlzylinderkörpers 9 nach rechts zur rechten Stirnseite dieses Körpers rollen, welche relativ rapide Gewichtsverlagerung den Fadenbügel 1 samt Wippe 8 weiter im Uhrzeigersinn mit grosser Geschwindigkeit herumschleudern lässt. Der Fadenbügel 1 erreicht hierbei seine Schaltlage, in welcher der Fadenbügel 1 Schaltmittel oder dgl. zu betätigen hat, wobei die gewonnene Beschleunigungsenergie am Fadenbügel 1 ausreicht, beliebige Gestänge oder dgl. zu betätigen (nicht gezeigt). Beispielsweise kann die Anordnung so getroffen sein, dass der Hohlzylinderkörper 9 bei Erreichung der Schaltlage des Fadenbügels 1 als Schalterbetätiger oder Auslösehebel eines Schaltgestänges wirksam wird.



   Gemäss Fig. 2 und 3 lässt sich die vorgenannte Kugel auch durch einen Quecksilbertropfen 20 ersetzen bzw. die Wippe 8 als Quecksilberschalter ausbilden. Im gezeigten Beispiel stellt der Quecksilbertropfen 20 in Arbeitslage des Fadenbügels 1 den Kontakt zwischen Anschlüssen 21 her, welche beispielsweise im Arbeitsstromkreis der Spulstelle liegen können. Kippt der Quecksilberschalter dann auf einen Fadenbruch hin in die in Fig. 3 gezeigte Lage, bewirkt der Quecksilbertropfen nicht nur die vorbeschriebene Gewichtsverlagerung, sondern auch eine Unterbrechung des genannten Stromkreises. Ist hierbei die Wippe 8 als Doppel-Quecksilberschalter ausgebildet, kann dieser Quecksilbertropfen 20 in dieser Lage einen weiteren Stromkreis schliessen.



  Gleichzeitig kann aber auch die so ausgebildete Wippe 8 die vorbeschriebenen mechanischen Schalt- oder Auslösefunktionen übernehmen. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Fadenüberwachungsvorrichtung mit Fadenbügel für Textilmaschinen, insbesondere Spulmaschinen, welcher Fadenbügel aus seiner den Faden abtastenden Arbeitslage auf einen Fadenbruch hin durch Eigengewicht in eine Schaltlage verschwenkbar ist zur Ausübung von Schaltfunktionen, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende des Fadenbügels eine Wippe trägt, welche einen geschlossenen Hohlzylinderkörper umfasst, in dem sich in Lageabhängigkeit des Fadenbügels frei bewegbare Gewichtsmittel befinden zur Unterstützung der Schwenkbewegung des Fadenbügels in seine Schaltlage.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichtsmittel mindestens eine Kugel umfassen.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gewichtsmittel durch einen Quecksilbertropfen gebildet sind.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wippe als Quecksilberschalter ausgebildet ist.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wippe als Doppel-Quecksilberschalter ausgebildet ist.
CH1049571A 1971-07-16 1971-07-16 Fadenüberwachungsvorrichtung mit Fadenbügel für Textilmaschinen CH523844A (de)

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CH1049571A CH523844A (de) 1971-07-16 1971-07-16 Fadenüberwachungsvorrichtung mit Fadenbügel für Textilmaschinen
DE19717130539 DE7130539U (de) 1971-07-16 1971-08-09 Fadenueberwachungsvorrichtung mit fadenbuegel fuer textilmaschinen
IT1277872A IT969242B (it) 1971-07-16 1972-07-11 Dispositivo per il controllo del filo su macchine tessili dotato di organo per il tasteggio del filo ad aumentato effetto di comando

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CH (1) CH523844A (de)
DE (1) DE7130539U (de)
IT (1) IT969242B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2357430A1 (de) * 1973-01-17 1974-07-18 Benninger Ag Maschf Fadenfuehrungs- und ueberwachungsvorrichtung an einem spulengatter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2357430A1 (de) * 1973-01-17 1974-07-18 Benninger Ag Maschf Fadenfuehrungs- und ueberwachungsvorrichtung an einem spulengatter

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Publication number Publication date
DE7130539U (de) 1972-09-28
IT969242B (it) 1974-03-30

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