CH524025A - Befestigungselement für Bauwerkisolationen - Google Patents

Befestigungselement für Bauwerkisolationen

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Publication number
CH524025A
CH524025A CH876471A CH876471A CH524025A CH 524025 A CH524025 A CH 524025A CH 876471 A CH876471 A CH 876471A CH 876471 A CH876471 A CH 876471A CH 524025 A CH524025 A CH 524025A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
shaft
fastening
pin
insulation
fastening body
Prior art date
Application number
CH876471A
Other languages
English (en)
Inventor
Schoellkopf-Kraft E Hermann
Original Assignee
Ironflex Ag
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Publication date
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Publication of CH524025A publication Critical patent/CH524025A/de

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D5/00Roof covering by making use of flexible material, e.g. supplied in roll form
    • E04D5/14Fastening means therefor
    • E04D5/149Fastening means therefor fastening by welding
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D3/00Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
    • E04D3/36Connecting; Fastening
    • E04D3/3601Connecting; Fastening of roof covering supported by the roof structure with interposition of a insulating layer
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D5/00Roof covering by making use of flexible material, e.g. supplied in roll form
    • E04D5/14Fastening means therefor
    • E04D5/141Fastening means therefor characterised by the location of the fastening means
    • E04D5/143Fastening means therefor characterised by the location of the fastening means in the field of the flexible material
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
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    • E04D5/14Fastening means therefor
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    • E04D5/145Discrete fastening means, e.g. discs or clips

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description


  
 



  Befestigungselement für Bauwerkisolationen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Befestigungselement für Bauwerkisolationen.



   Es sind schon verschiedene Arten von Befestigungen für Isolationsfolien und -matten an Bauwerken, z.B. an   Tunnelwänden    oder auf Gebäude dächern bekannt geworden.



   Ein bekanntes Befestigungselement dieser Art besteht aus einem in das Bauwerk einzutreibenden Nagel und einer Scheibe, die vom Nagel durchsetzt ist und durch dessen Kopf entweder gegen die an der Bauwerkfläche anliegende Isolationsfolie oder -matte oder aber, sofern der Nagel diese Folie oder Matte nicht durchdringt, ihrerseits an der Bauwerksfläche anliegt und an ihrer Aussenseite in geeigneter Weise, z.B. durch Verschweissung, mit der Folie oder Matte verbunden ist.



   In vielen Fällen besteht nun das Problem, am Bauwerk mehrere Isolationsschichten anzubringen. Beispiels weise kann neben einer Folie, die das Eindringen von Wasser von aussen her in das Bauwerk verhindert, eine mattenförmige Wärmeisolationsschicht und schliesslich eine auf dem Bauwerk aufliegnde Dampfsperrfolie gefordert sein. In einem solchen Fall ist es meistens unmöglich, die Isolationsschichten mit gemeinsamen Befestigungselementen an der Bauwerkfläche zu montieren; die verschiedenen Folien müssen nacheinander aufgebracht und dementsprechend einzeln an der Bauwerkfläche befestigt werden. Da also jede Schicht ihre eigenen Befesti gungselemente benötigt, die im Bauwerk verankert werden müssen, wird die unmittelbar auf der Bauwerkfläche aufliegende Dampfsperrfolie nicht nur von den Befestigungselementen der Wärmeisolation sondern auch von denjenigen der Deckfolie durchdrungen.

  Im Zusammen hang mit der relativ grossen Zahl von Befestigungsele menten, welche insgesamt notwendig ist, um die Isola tionsschichten einer gegebenen Fläche zu befestigen, steigt damit die Gefahr, dass die Dampfsperrfolie undichte Stellen erhält.



   Die vorliegende Erfindung bezweckt nun die Schaf fung eines Befestigungselementes, welches gestattet, die mit bekannten Befestigungselementen eintretenden Nach teile zu vermeiden. Das erfindungsgemässe Befestigungselement, mit einem zur Verankerung im Bauwerk dienenden Schaft und einem   mit    dem   bohatt      vertunuenen    Befestigungskörper für mindestens eine Isolationsschicht, zeichnet sich dadurch aus, dass mit dem Schaft ein weiterer Befestigungskörper im Eingriff steht der an der diesem Schaft abgewandten Seite des ersten Befestigungskörpers und im Abstand von diesem angeordnet ist. Mit dieser Ausbildung des Befestigungselementes gelingt es, sämtliche Isolationsschichten zusammengefasst an einer Stelle zu befestigen, womit die Sicherheit zur Erreichung einer dichten Isolation vergrössert werden kann.

  Zudem lässt sich auch das Problem der Montage oder Befestigung der verschiedenen Isolationsschichten nacheinander dann in einfacher Weise lösen, wenn der weitere Befestigungskörper lösbar mit dem Schaft in Verbindung steht, bzw. wenn vorerst der Schaft ohne den zweiten Befestigungskörper im Bauwerk verankert werden kann. Es ist in diesem Falle möglich, in einem ersten Arbeitsgang die Dampfsperre am ersten Befestigungskörper, der mit dem Schaft unmittelbar verbunden ist, zu befestigen, z.B. durch Verschweissung, so dass Gewähr geboten ist, dass eine absolut dichte Dampfsperre gebildet werden kann. Erst in weiteren Arbeitsgängen werden dann die zusätzlichen Isolationsschichten, wie z.B. die Wärmeisolation und die z.B. uas einer Kunststoffolie gebildete Deckschicht aufgebracht.

  Dabei kann vor dem Aufbringen der Deckschicht der zweite Befestigungskörper mit dem Schaft verbunden werden, und zwar z.B. mittels eines Stiftes, der die Wärmeisolation durchsetzt und der im Schaft Verankerung findet. Dieser Stift kann mit dem zweiten Befestigungskörper entweder fest oder lösbar verbunden sein. Die Befestigung der Dampfsperre wie auch der Deckisolation kann z.B. mittels kapazitivem Hochfrequenzschweissen erfolgen, wozu die beiden Befestigungskörper zweckmässig einen Überzug aus Kunststoff aufweisen, mit welchem sich das Material der Dampfsperre bzw. der Deckfolie verbindet.



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemässen Befestigungsvorrichtung im Querschnitt dargestellt.



   Mit 2 ist ein Bauwerk aus Beton bezeichnet, das an seiner Oberfläche 4 abgedichtet bzw. isoliert werden soll.



  Zur Abdichtung und Isolation ist eine Dampfsperrfolie 6  unmittelbar auf der Oberfläche 4, eine Wärmeisolationsschicht 8 und schliesslich eine Deckfolie 10 vorgesehen.



  Es sei angenommen, dass es sich beim Bauwerk 2 um ein Flachdach aus Beton handle, so dass die Folie 10 als Dachfolie aufgefasst werden kann. Die Dachfolie 10 ist aus einem schweissfähigen Kunststoff gebildet; ebenso sei angenommen, dass die Dampfsperrfolie zumindest an ihrer Oberflächen aus einem schweissfähigen Kunststoff gebildet ist.



   Das Befestigungselement, welches die mehrschichtige Isolation am Bauwerk sichert, ist aus den beiden Hauptteilen 12 und 14 gebildet. Der Teil 12 besteht aus einem Schaft 16, an dessen einem Ende ein Flansch 18 angeformt ist. Der Flansch 18 weist einen Überzug 20 aus einem Kunststoffmaterial auf, der mit demjenigen der Dampfsperrfolie verschweissbar ist, und stellt den Befestigungskörper für diese Dampfsperrfolie 6 dar. Der Schaft 16, der an seinem dem Flansch 18 entgegengesetzten Ende in geeigneter Weise ausgebildet sein kann, um in den erhärteten Beton eingebracht zu werden, enthält eine Längsbohrung 22, in die ein zylindrischer Stift 24 eingreift.

  Die Bohrung 22 kann beispielsweise über einen Teil oder über ihre volle Länge mit einem Innengewinde versehen sein, das mit einem auf dem Stift 24 vorgesehenen Aussengewinde übereinstimmt, so dass der Stift 24 auf eine einstellbare Tiefe in den Schaft 16 eingeschraubt werden kann. An seinem freien Ende trägt der Stift 24 einen tellerförmigen Kopf 26, der zusammen mit einem Kunststoffüberzug 28 den Befestigungskörper für die Dachfolie 10 bildet. Der Kunststoffüberzug 28 ist dabei dem Material der Folie 10 so angepasst, dass die Folie mit dem Überzug verschweissbar ist, und zwar beispielsweise durch kapazitive Hochfrequenzschweissung. Der Stift 24 durchdringt die Wärmeisolation 8, wobei dieser auf eine Tiefe in den Schaft 16 eingeschraubt werden kann, damit der Kopf 26 die Isolation gegen die Fläche 4 bzw. den Flansch 18 presst.



   Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich schon, dass die drei Isolationsschichten 6, 8 und 10 unabhängig voneinander befestigt werden können. So kann nach der Verankerung des Schaftes 16 des Teiles 12 im Betondach 2 die Dampfsperrfolie am Flansch 18 bzw. an der Kunststoffummantelung 20 befestigt werden. Darauf wird die Dampfsperrfolie im Bereich der Bohrung 22 des Schaftes 16 durchstossen, um einen Durchtritt für den Stift 24 zu schaffen. Im nächsten Schritt wird die Wärmeisolation auf dem Dach verlegt und an den mit dem Teil 12 besetzten Stellen ein Loch gebildet, durch welches der Stift 24 durchgeschoben und in den Schaft 16 eingeschraubt werden kann. Dabei wird der Stift 24 so tief in den Schaft eingeschraubt, dass er die Wärmeisolation an die Dampfsperrfolie anpresst. Im letzten Schritt wird die Dachfolie verlegt und jeweils am Kopf 26 der Befstigungselemente verschweisst.

 

   Selbstverständlich ist es auch möglich, den Stift 24 aus einem Stück mit dem Schaft 16 zu bilden und zwischen diesem Stift und dem Kopf 26 eine lösbare Verbindung herzustellen. Beispielsweise könnte der Kopf 26 eine hohle Nabe aufweisen, die auf den Stift 24 aufgeschoben und auf diesem in geeigneter Weise befestigt werden könnte. Auch bei dieser Ausführungsform käme eine Gewindeverbindung in Betracht, die eine Anpassung der Lage des Kopfes 26 an die Dicke der Wärmeisolation gestatten würde. Da sowohl der Flansch 18 wie auch der Kopf 26 als verlorene Elektroden für die kapazitive Hochfrequenzschweissung der Dampfsperrfolie bzw. der Dachfolie herangezogen werden sollen, bestehen die Teile 12 und 14 aus Metall oder weisen zumindest in den genannten Teilen einen metallischen Einsatz auf. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Befestigungselement für Bauwerkisolationen, mit einem zur Verankerung im Bauwerk dienenden Schaft und einem mit dem Schaft verbundenen Befestigungskörper für mindestens eine Isolationsschicht, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Schaft ein weiterer Befestigungskörper im Eingriff steht, der an der diesem Schaft abgewandten Seite des ersten Befestigungskörpers und im Abstand von diesem angeordnet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Element nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft eine Bohrung enthält und der zweite Befestigungskörper einen mit dem Befestigungskörper verbundenen Stift besitzt, der in die Bohrung verstellbar eingreift.
    2. Element nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift als Gewindestift und die Bohrung als Gewindebohrung ausgebildet ist.
    3. Element nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Befestigungskörper scheibenförmig ausgebildet sind.
    4. Element nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskörper mit dem zugehörigen Schaft bzw. Stift starr verbunden sind.
CH876471A 1971-06-16 1971-06-16 Befestigungselement für Bauwerkisolationen CH524025A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2532695A1 (fr) * 1982-09-06 1984-03-09 Oeillets Metalliques Manuf Fse Dispositif de fixation

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