CH524298A - Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen mit Prüfstromkreisen für Zwischenleitungsprüfung - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen mit Prüfstromkreisen für Zwischenleitungsprüfung

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CH524298A
CH524298A CH1562269A CH1562269A CH524298A CH 524298 A CH524298 A CH 524298A CH 1562269 A CH1562269 A CH 1562269A CH 1562269 A CH1562269 A CH 1562269A CH 524298 A CH524298 A CH 524298A
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CH
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test
holding
circuit arrangement
coupling
potential
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Application number
CH1562269A
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English (en)
Inventor
Ulrich Dipl Ing Koerber
Original Assignee
Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0008Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages
    • H04Q3/0012Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages in which the relays are arranged in a matrix configuration

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description


  Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen mit  Prüfstromkreisen für Zwischenleitungsprüfung    Die Erfindung des Hauptpatentes betrifft eine Schal  tungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbe  sondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit Prüfstromkrei  sen, über die der belegbare oder belegte Zustand von Zwi  schenleitungen eines Koppelfeldes vor einer Belegung der  letzteren feststellbar ist, wozu an einem Ende einer zu prü  fenden Zwischenleitung an deren Halteader ein sich von  dem ihren Besetztzustand anzeigenden Potential unterschei  dendes Prüfpotential über einen Vorwiderstand anschaltbar  ist, der gegenüber dem Innenwiderstand eines zur Anschal  tung des den Besetztzustand anzeigenden Potentials vorge  sehenen Stromkreis hochohmig ist,

   und an das andere Ende  derselben Zwischenleitung ebenfalls an deren Halteader  eine das hochohmig angeschaltete Prüfpotential auswer  tende Prüfschaltung anschaltbar ist.  



  Im vorliegenden Zusatzpatent wird angegeben, wie die  zu einer derartigen Schaltungsanordnung gehörende Prüf  schaltung dazu ausgnutzt werden kann, nicht nur den Zu  stand der dort unmittelbar angeschlossenen Zwischenlei  tung, sondern auch in vorteilhafter Weise den Zustand weite  rer Zwischenleitungen zu erfassen. Dabei werden die Vor  teile der im Hauptpatent erfassten Schaltungsanordnung mit  Prüfstromkreisen voll beibehalten, es werden nämlich z. B.  die betreffenden Zwischenleitungen nicht nur auf ihren Zu  stand, ob frei oder belegt, geprüft, sondern auch in bezug  auf die Funktionsfähigkeit ihrer Halteadern. Ist eine Halte  ader nicht unterbrochen, so kann in der Regel damit gerech  net werden, dass auch die übrigen zugehörigen Adern nicht  unterbrochen sind.  



  Die erfindungsgemässe Schaltungsanordnung ist dadurch  gekennzeichnet, dass das Prüfpotential an die Halteader der  Zwischenleitung mindestens über eine Halteader einer weite  ren Zwischenleitung angeschaltet wird, mit der sie über  einen dazwischen liegenden Koppler mittels Koppelpunkt  kontakten verbindbar ist, bei dem hierzu die erwähnten Hal  teadern derart miteinander verkoppelt sind, dass dort zwar  das Prüfpotential, nicht aber das den Besetztzustand anzei  gende Potential weitergeleitet wird, so dass die Prüfschal  tung bei der Auswertung des Prüfpotentials ausser dem Zu  stand der dort unmittelbar angeschlossenen Zwischenleitung  auch den Zustand weiterer Zwischenleitungen erfasst.

      Sind mehrere an Prüfschaltungen angeschaltete Zwi  schenleitungen vorhanden, so kann die erfindungsgemässe  Schaltungsanordnung zur Suche und Auswahl eines durchzu  schaltenden Verbindungsweges betrieben werden, der über  ein Koppelfeld mit fächerförmiger Wegeführung führt.  Hierzu werden die Prüfschaltungen zu einer Auswahlschal  tung zusammengefasst, die unter den Prüfpotential übertra  genen angeschalteten Zwischenleitungen eine auswählt, die  den Verbindungsweg bestimmt. Die erwähnte fächerförmige  Wegeführung ist an sich bereits bekannt (siehe  Nachrich  tentechnische Zeitschrift , 1965, Seite 593 bis 597, insbeson  dere Bild 7) und ist darüber hinaus auch bei bekannten Kop  pelanordnungen mit sogenanntem Sternverhalten (siehe  DAS<B>1262</B> 361) vorhanden.

   Der Fachmann ist also ohne wei  teres in der Lage, bei einer in Frage kommenden Schal  tungsanordnung eine derartige Wegeführung vorzusehen.  



  Die bei der Suche und Auswahl des durchzuschaltenden  Verbindungsweges vorgesehene Mitausnutzung von Halte  adern hat zur Folge, dass ein besonderes Wegesuchnetz ein  gespart wird. Ähnliche Einsparungen sind zwar bereits be  kannt (siehe DAS 1 238 964 und 1 243 245), es ist dort je  doch die besonders günstige Methode nicht vorgesehen, le  diglich Prüfstromkreise zu verwenden, die über die Halte  adern von Zwischenleitungen verlaufen und ausserdem nicht  nur deren Zustand, ob frei oder belegt, sondern auch deren  Funktionsfähigkeit prüfen. Es können auch Reihenhalteadern  vorgesehen sein, die in Abschnitte aufgeteilt sind. Solche  Reihenhalteadern führen z.

   B. auch über als Zwischenlei  tungsrelais ausnutzbare Relais, wobei der von einem Arbeits  kontakt mindestens eines an einer Aufteilungsstelle liegen  den derartigen Relais für den benachbarten Abschnitt der  Halteader zu schliessende Haltestromkreis bereits beim  Durchschalten der dortigen     Koppelpunktkontakte    vorüber  gehend bis zu Schliessen des erwähnten Arbeitskontaktes  des Relais über eine zusätzliche zentralisierte Stromquelle  geschlossen ist (siehe deutsche Patentschrift<B>1800</B> 950   Koppelfeld einer Vermittlung, insbesondere für Fernsprech  zwecke, mit     Reihenhalteadern ).     



  Die Erfindung wird im einzelnen anhand mehrerer Figu  ren beispielsweise erläutert.  



  Davon zeigt die     Fig.    1 ein Beispiel für ein in Frage kom-      tuendes Koppelfeld, das aus mehreren dreistufigen Teilkop  pelfeldern mit jeweils fächerförmiger Wegeführung besteht.  



  Die Fig. 2 zeigt eine an sich bekannte über drei Koppel  stufen führende Reihenhalteader. Die Fig. 3 zeigt die zusätz  lich erforderlichen Schaltmittel, um ausser einer Zwischenlei  tung weitere mit ihr verbindbare Zwischenleitungen zu prü  fen.  



  Die Fig. 4 zeigt eine in zwei Teile aufgeteilte über sechs  Koppelstufen führende Reihenhalteader, die Prüfstromkreise  gemäss der Erfindung aufweist.  



  Die Fig. 5 zeigt eine über drei Koppelstufen führende  und in drei Teile aufgeteilte Reihenhalteader, die ebenfalls  Prüfstromkreise gemäss der Erfindung aufweist.  



  Eine Beispiel für ein Koppelfeld, bei dem der Zustand  von Zwischenleitungen vor einer Belegung der letzteren  festzustellen ist, ist in der Fig. 1 gezeigt. Es handelt sich hier  um ein an sich bekanntes Koppelfeld (siehe DAS 1 275 149,  Fig. 2 samt zugehöriger Beschreibung), das aus jeweils drei  stufigen Koppelfeldteilen aufgebaut ist, die mit KT1 ... KTs  bezeichnet sind. Die Koppelstufen sind mit A, B und C be  zeichnet. Im Koppelfeldteil KT1 findet sich z. B. die Zwi  schenleitung 1bc, die über den Koppler KBy mittels Koppel  punktkontakten mit weiteren Zwischenleitungen verbindbar  ist, zu denen die Zwischenleitung lab gehört. Zur Erfassung  des Zustandes dieser Zwischenleitungen lässt sich nun die     er-          findungsgemässe    Schaltungsanordnung anwenden.

   Wie be  reits angegeben, wird hierzu das Prüfpotential an Halte  adern angeschaltet. Der Verlauf der in Reihe liegenden Hal  teadern, die zu diesen Zwischenleitungen gehören, ist in der  Fig. 2 gezeigt. Sie gehören zu einem Verbindungsweg, der  vom Koppelfeldeingang T zum Koppelfeldausgang R führt.  Am Koppelfeldeingang T ist beispielsweise eine Teilnehmer  schaltung mit dem Relais Lt angeschlossen. Die beim zuge  hörigen Koppelfeldeingang bzw. Koppelfeldausgang liegen  den Kontakte t und r sind vor der Durchschaltung eines  Verbindungsweges zu schliessen und können dadurch, dass  mindestens einer dieser Kontakte geöffnet wird, zum Auslö  sen der Verbindung ausgenutzt werden. In diese Halteadern  sind in an sich bekannter Weise (siehe z. B.

   DPS 1048 956,  Fig. 10) die Haltewicklungen von Koppelrelais eingefügt, die  zu Relaiskopplern gehören, sowie Arbeitskontakte dieser  Koppelrelais. Die gezeigten Haltewicklungen sind mit IIKa,  IIKb und IIKc bezeichnet. Die zugehörigen Arbeitskontakte  sind mit ka, kb und kc bezeichnet. Die in die Halteadern ein  gefügten Vielfachschaltungszeichen j, m,1, n, o und p weisen  auf die bei den Relaiskopplern vorhandenen Verzweigungen  der Halteadern hin. Das Koppelrelais IIKa gehört zu einem  Relaiskoppler der Koppelstufe A, das Koppelrelais IIKb ge  hört zu dem Relaiskoppler KBy der Koppelstufe B und das  Koppelrelais IIKc gehört zu einem Relaiskoppler der Kop  pelstufe C. Die dargestellten Halteadern sind mit cab und  cbc bezeichnet.

   Wenn die zugehörigen Zwischenleitungen  lab und 1bc besetzt sind, so sind ausser den Kontakten t  und r auch die Arbeitskontakte ka, kb und kc der zugehöri  gen Koppelrelais geschlossen. Von der Klemme mit dem Po  tential -U fliesst dann ein Haltestrom über das Relais Lt,  die Haltewicklung IIKa, die Halteader cab, die Haltewick  lung IIKb, die Halteader cbc und die Haltewicklung IIKc  zum Masseanschluss, wobei auch die bereits erwähnten ge  schlossenen Kontakte benutzt werden. Das Potential -U ist  hierbei über die relativ niederohmigen Widerstände der  Wicklungen der Koppelrelais und des Relais Lt wirksam.

    Dies hat zur Folge, dass sich ein an eine Halteader gegebe  nenfalls demgegenüber hochohmig angeschaltetes Prüfpoten  tial sich nur dann auswirken kann, wenn durch die Halte  ader kein Haltestrom     fliesst,    wie es auch im Hauptpatent er  läutert ist. Eine an das betreffende Ende einer Zwischenlei  tung angeschaltete Prüfschaltung wertet daher das hochoh-    mig angeschaltete Prüfpotential nur in der vorgesehenen  Weise aus, sie stellt nämlich mittels dieses Prüfpotentials nur  dann fest, dass eine Zwischenleitung nicht belegt ist, wenn  dies tatsächlich nicht der Fall ist.  



  In der Fig. 3 ist nun ein Beispiel für eine Schaltungsan  ordnung gezeigt, die sich ergibt, wenn die in Fig. 2 gezeigte  Anordnung mit Reihenhalteadern derart ausgestaltet wird,  dass das Prüfpotential an die Halteader cbc der Zwischenlei  tung 1bc über die Halteader cab der weiteren Zwischenlei  tung lab angeschaltet wird. In entsprechender Weise kön  nen auch an andere zum Koppelfeldteil KT1 gehörende und  der Zwischenleitung 1bc entsprechende Zwischenleitungen  mit Prüfpotential beliefert werden. Ferner kann auch an die  Halteader jeder dieser Zwischenleitungen das Prüfpotential  über Halteadern mehrerer weiterer Zwischenleitungen ange  schaltet werden. Es ist nämlich z.

   B. die Halteader cbc über  den Relaiskoppler KBy nicht nur mit der Halteader cab der  Zwischenleitung lab sondern auch mit Halteadern anderer  weiterer Zwischenleitungen verbindbar, da gemäss Fig. 1  von dort mehrere Zwischenleitungen zur Koppelstufe A füh  ren. An die Halteadern, zu denen die Halteader cbc gehört,  wird das Prüfpotential nicht unmittelbar mindestens über  eine Halteader einer weiteren Zwischenleitung angeschaltet.  Hierzu sind die jeweils in Frage kommenden Halteadern bei  dem Koppler, über den sie verbindbar sind, miteinander ver  koppelt. Bei dem Koppler KBy sind die Halteadern dieser  Zwischenleitungen in dem dem Koppler KBy zugeordneten  Knotenpunkt By miteinander verbunden.

   Dabei ist jedoch  unmittelbar bei diesem Knotenpunkt in jeden     Halteaderan-          schluss    ein Gleichrichter eingefügt. Hierzu gehören die  Gleichrichter 1Gb und 2Gb. Jeder dieser Gleichrichter wird  durch das Prüfpotential +U, das     gegebenenfalls    über den  Kontakt ax zugeführt wird, in Durchlassrichtung bean  sprucht. Die Vielfachschaltungszeichen n und 1, die beim  Knotenpunkt By vorgesehen sind, zeigen an, dass sich dort  die Halteadernanschlüsse verzweigen. Sie entsprechen den  Vielfachschaltungszeichen 1 und n, über die Halteadern zum  Koppler KBy führen.

   Wenn das Prüfpotential +U über die  Halteader cab, über den Gleichrichter 1Gb, den Knoten  punkt By, den Gleichrichter 2Gb und die Halteader cbe bis  zur Prüfschaltung P weitergeleitet wird, so wird dadurch an  gezeigt, dass beide erwähnten Halteadern nicht belegt sind.  Die Prüfschaltung P erfasst also bei der Auswertung des  Prüfpotentials ausser dem Zustand der dort unmittelbar an  geschlossenen Zwischenleitung 1bc mit der Halteader cbc  auch den Zustand der weiteren Zwischenleitung lab mit der  Halteader     cab.     



  In die abgehenden mit Gleichrichtern versehenen     Hal-          teadernanschlüsse,    die bei Knotenpunkten vorgesehen sind,  an die fallweise Prüfpotential direkt, wie z. B. beim Knoten  punkt     Ax,    oder indirekt, wie z. B. bei dem Knotenpunkt     By     angeschaltet wird, sind ausser Gleichrichtern auch     hochoh-          mige    Widerstände eingefügt. So ist beim Knotenpunkt     Ax     der in Reihe zum Gleichrichter Ga liegende Widerstand     Wa     und beim Knotenpunkt     By    der in Reihe zum Gleichrichter       2Gb    liegende Widerstand     Wb    eingefügt.

   Die Widerstände,  die bei Knotenpunkten mit direkter     Anschaltung    von Prüfpo  tential eingefügt sind, haben- einen wesentlich kleineren  Widerstand als die bei den anderen Knotenpunkten einge  fügten Widerstände. Alle Widerstände sind jedoch gegen  über den Widerständen der Relaiswicklungen     hochohmig.     Dabei ist aber gemäss der angegebenen Regel z. B. der  Widerstandswert des Widerstandes     Wa    kleiner als der des  Widerstandes     Wb.    Die Funktionen dieser Widerstände .wer  den später im einzelnen erläutert.  



  Zu dem     Koppler    der Koppelstufe C, zu dem unter ande  rem die Haltewicklung     IIKc    gehört, führt nun, wie ein Ver  gleich mit der     Fig.    1 zeigt, nicht nur die Zwischenleitung     lbc         mit ihrer Halteader cbc, sondern es führen dorthin noch wei  tere Zwischenleitungen mit ihren Halteadern. Auch diesem  Koppler ist hier ein Knotenpunkt, nämlich der Knotenpunkt  Cz zugeordnet, bei dem in die Halteadernanschlüsse Gleich  richter eingefügt sind. Es kann dann mit Hilfe der dort ange  schlossenen Prüfschaltung P, siehe Fig. 3, der Belegungszu  stand aller Zwischenleitungen erfasst werden, die zum zu  geordneten Koppler der Koppelstufe C hinführen.

   Eine ent  sprechende Technik kann auch für die Anschaltung des  Prüfpotentials +U vorgesehen werden. Deshalb wird bei der  Anordnung gemäss Fig. 3 das Prüfpotential +U über den  Kontakt ax fallweise an den Knotenpunkt Ax angeschaltet,  der demjenigen Koppler der Koppelstufe A zugeordnet ist,  zu dem unter anderem die Haltewicklung IIKa gehört. An  diesen Knotenpunkt sind über Gleichrichter, zu denen der  Gleichrichter Ga gehört, diejenigen Halteadern angeschlos  sen, die vom zugeordneten Koppler zur Koppelstufe B füh  ren, wozu die Halteader cab gehört. Durch Betätigung des  Kontaktes ax wird dann das Prüfpotential +U nicht nur an  eine Halteader sondern an alle vom erwähnten Koppler ab  gehenden Halteadern angeschaltet.

   Die für den Knoten  punkt Ax und für den Knotenpunkt Cz vorgesehene Schal  tungstechnik kann bei allen zum betreffenden Koppelfeld  gehörenden und Kopplern der Koppelstufen A und C zu  geordneten Knotenpunkten vorgesehen werden. In die Hal  teadernanschlüsse, die bei Knotenpunkten vorgesehen sind,  an die fallweise das Prüfpotential +U direkt angeschaltet  wird, sind, wie bereits angegeben, ausser Gleichrichtern  auch hochohmige Widerstände, wie der Widerstand Wa, ein  gefügt. Diese stellen sicher; dass das Prüfpotential     hochoh-          mig    angeschaltet wird. Die Verteilung dieser Widerstände in  die einzelnen Halteadernanschlüsse ergibt eine Versorgung  mit Prüfpotential, die unabhängig von der Anzahl der je  weils freien Verbindungswege ist.  



  Die Schaltungsanordnung, die wie vorstehend ausgestal  tet ist, stellt ein Beispiel für eine Schaltungsanordnung     ge-          mäss    der Erfindung dar, die auch zur Suche und Auswahl  eines durchzuschaltenden Verbindungsweges benutzbar ist.  Der zugehörige Koppelfeldteil KT1 weist nämlich eine We  geführung auf, die fächerförmig von den bei der Koppel  stufe A abgehenden Zwischenleitungen über die Koppel  stufe B zu den bei der Koppelstufe C ankommenden Zwi  schenleitungen führt. Durch Auswahl einer der letzteren  Zwischenleitungen wird daher ein Verbindungsweg, der  über die drei genannten Koppelstufen führt, festgelegt. Zur  Wegesuche wird nun das Prüfpotential +U an die Halteader  mindestens einer jeweils für einen angeforderten Verbin  dungsweg vorgegebenen in Frage kommenden Zwischenlei  tung angelegt.

   Dies geschieht hier beispielsweise durch Betä  tigung des Kontaktes ax, durch den das Prüfpotential unter  anderem an die Halteader cab angeschaltet wird. Wenn die  Prüfschaltung P zu einer Auswahlschaltung     zusammenge-          fasst    ist, die unter den Prüfpotential übertragenen angeschal  teten Zwischenleitungen eine auswählt, so wird durch diese  Auswahl dann ein freier Verbindungsweg bestimmt, der von  dem dem Knotenpunkt Ax zugeordneten Koppler der Kop  pelstufe A über einen Koppler der Koppelstufe B zu einem  Koppler führt, der zur Koppelstufe C gehört. Das Prüfpoten  tial +U wird nämlich von der Koppelstufe A aus über die  Koppelstufe B zur Koppelstufe C nur über solche Halte  adern übertragen, über die kein Haltestrom führt und deren  Zwischenleitungen daher nicht belegt sind.

   Halteadern, über  die ein Haltestrom führt, weisen ein negatives Potential auf,  wodurch verhindert wird, das zugehörige Zwischenleitungen  bei der Auswahl berücksichtigt werden. Die bei den Knoten  punkten vorgesehenen Gleichrichter verhindern, dass negati  ves Potential auf Halteadern gelangt, die nicht vom Halte  strom durchflossen werden.    Die bei Knotenpunkten der Koppelstufe B, wie z. B. dem  Knotenpunkt By, eingefügten Widerstände, wie z. B. der  Widerstand Wb verhindern, dass das negative den Besetztzu  stand einer Halteader anzeigende Potential auch beim zuge  hörigen Knotenpunkt eine Potentialverschiebung zu negati  vem Potential zustandebringt. Wenn nämlich vom Koppler,  der einem derartigen Knotenpunkt zugeordnet ist, noch  freie Halteadern von Zwischenleitungen abgehen, hat der  Knotenpunkt selber kein negatives Potential aufzuweisen.

    Damit sich das positive Prüfpotential über die beim betref  fenden Knotenpunkt der Koppelstufe A vorgesehenen  Widerstände, wie dem Widerstand Wa, gegenüber dem er  wähnten negativen Potential bei Knotenpunkten der Koppel  stufe B durchsetzen kann, haben die bei Knotenpunkten der  Koppelstufe A vorgesehenen Widerstände kleineren Wider  standswert als die bei Knotenpunkten der Koppelstufe B  vorgesehenen. Bei der Wahl der Widerstandswerte ist auch  zu berücksichtigen, dass unter Umständen ein Knotenpunkt ,  der Koppelstufe B über mehrere Halteadern gleichzeitig  unter dem Einfluss von negativem Potential steht, ohne dass  dabei sein Potential die positive Polarität verlieren darf. Die  Widerstandswerte von Widerständen bei der Koppelstufe B  werden demgemäss in der Regel sogar wesentlich kleiner  als die der anderen betreffenden Widerstände sein müssen.

    Die anhand der Fig. 3 mitgezeigte Ausnutzung der     erfin-          dungsgemässen    Schaltungsanordnung zur Suche und Aus  wahl eines durchzuschaltenden Verbindungsweges kann  noch weiter ausgestaltet werden. Es ist dann die Wegesuche  in einem Koppelfeld, das aus mehreren Koppelfeldteilen mit  jeweils fächerförmiger Wegeführung besteht, wie es in der  Fig. 1 gezeigt ist, auch in der Weise möglich, dass ein sich  über zwei Koppelfeldteile erstreckender Verbindungsweg  durch eine einzige den Koppelfeldteilen gemeinsam zu  geordnete Auswahlschaltung aus Prüfschaltungen gesucht  und ausgewählt wird. Ein Beispiel für eine derartige Schal  tungsanordnung ist in der Fig. 4 gezeigt. Der Verbindungs  weg führt hier über die beiden Koppelfeldteile KT1 und  KTs, siehe Fig. 1.

   Ein derartiger Verbindungsweg ist dort  mit den Hinweiszeichen lab, 1bc und 1 bezeichnet und führt  von der Teilnehmerschaltung Tn1 zur Teilnehmerschaltung  Tn5. Dieser Verbindungsweg besteht aus zwei Teilen, von  denen jeder Teil dem anhand der Fig. 3 erläuterten ent  spricht und zusätzlich über eine die beiden Koppelfeldteile  verbindende Zwischenleitung führt. Die Schaltungsanord  nung gemäss Fig. 4 hat nun zunächst zwei Teile, die mit kt1  und kts bezeichnet sind und von denen jeder für sich dem  mit ktl bezeichneten Teil der Schaltungsanordnung gemäss  Fig. 3 vollständig entspricht. Die Koppelfeldausgänge der  Koppelfeldteile KT1 und KTs sind über Zwischenleitungen  miteinander verbunden. So sind die Koppelfeldausgänge R1  und R5 über eine Zwischenleitung miteinander verbunden,  von der in der Fig. 4 die zugehörige Halteader gezeigt ist.

    Die Knotenpunkte der Koppelstufe C sind auch bei der An  ordnung gemäss     Fig.    4 an eine aus Prüfschaltungen P gebil  dete Auswahlschaltung angeschlossen. Zur Suche und Aus  wahl eines Verbindungsweges, der von einem     Koppler    der  Koppelstufe A des     Koppelfeldteiles        KT1    über die Koppelstu  fen B und C zu einem     Koppler    der Koppelstufe A des     Kop-          pelfeldteiles        KTs    führt, wird z. B. mit Hilfe der Kontakte     ax     und     axx    das Prüfpotential +U angelegt.

   Die Auswahlschal  tung aus den Prüfschaltungen P wählt dann unter denjeni  gen Paaren von Zwischenleitungen, die über     Koppler    der  Koppelstufe C mit der gleichen die beiden     Koppelfeldteile     verbindenden Zwischenleitung     verbindbar    sind, dasjenige  aus, dessen beide Partner gleichzeitig das Prüfpotential bis  zur Auswahlschaltung übertragen. Diese Auswahl wird hier  dadurch erleichtert, dass die Zwischenleitungen, die Koppel  feldteile miteinander verbinden, dort jeweils zueinander ent-      sprechenden Kopplern der im wesentlichen gleich aufgebau  ten Koppelfeldteile führen, wie es in der Fig. 1 gezeigt ist.

    Die Funktion der Auswahlschaltung kann noch dadurch er  leichtert werden, dass sie Eingänge aufweist, die über     UND-          Schaltungen,    die mit jeweils zwei Eingängen versehen sind,  an jeweils zwei Knotenpunkte angeschlossen sind, die in den  beiden Koppelfeldteilen einander entsprechenden Kopplern  zugeordnet sind. Die beabsichtigte Suche und Auswahl eines  Verbindungsweges wird dann mittels eines Auswahlvorgan  ges der Auswahlschaltung zustande gebracht, bei dem unter  denjenigen Eingängen, bei denen das Prüfpotential über die  vorgeschaltete UND-Schaltung zugeführt wird, im gegebe  nen Fall einer ausgewählt wird, wodurch dann ein Verbin  dungsweg zwischen einem Koppler der Koppelstufe A bei  dem einen Koppelfeldteil zu einem Koppler der Koppelstufe  A beim anderen Koppelfeldteil bestimmt wird.

   Wenn vor  der Wegesuche und Auswahl auch die beiden Teilnehmer  schaltungen individuell festgelegt waren, die bei den erwähn  ten Kopplern der Koppelstufe A angeschlossen sind und  zwischen denen ein Verbindungsweg zu suchen und auszu  wählen ist, so ist mit der beschriebenen Suche und Auswahl  eines Verbindungsweges zugleich auch ein Verbindungsweg  zwischen diesen beiden Teilnehmerschaltungen festgelegt.  



  Bei der Schaltungsanordnung gemäss Fig. 4 führt die  dort gezeigte die Koppelfeldausgänge R1 und R5 verbin  dende Halteader über die beiden Zwischenleitungsrelais  ZCCa und ZCCb. Dies hängt hier damit zusammen, dass  hier vorgesehen ist, dass die über das Koppelfeld führenden  Verbindungswege mittels in Abschnitte aufgeteilter Reihen  halteadern im Durchschaltezustand gehalten werden und ge  gebenenfalls über diese Reihenhalteadern ausgelöst werden.  Durch die Aufteilung in Abschnitte wird erreicht, dass die  zur Verfügung stehende Spannung -U/Masse statt wie sonst  für die Reihenschaltung aller Reihenhalteadern allein ausge  nutzt werden kann. Es wird dadurch z.

   B. vermieden, dass  bei vorgegebenen Wicklungswiderständen der Halterelais  eine in der Regel vorgegebene Betriebsspannung überschrit  ten werden muss, wenn ein Verbindungsweg über besonders  viel Koppelstufen führt. Die Technik, in Abschnitte aufge  teilte Reihenhalteadern zu benutzen, besteht hier darin, dass  die zugehörigen Reihenhalteadern ausser über Koppelpunkt  kontakte sowie Einstellmitteln für deren Betätigung auch  über als Zwischenleitungsrelais ausnutzbare Relais führen  und dass der von einem Arbeitskontakt mindestens eines an  einer Aufteilungsstelle liegenden Relais für den benachbar  ten Abschnitt der Halteader zu schliessende Haltestromkreis  bereits beim Durchschalten der dortigen Koppelpunktkon  takte vorübergehend bis zum Schliessen des erwähnten Ar  beitskontaktes des Relais über eine zusätzliche zentralisierte  Stromquelle geschlossen ist.

   Bei dem in Fig. 4 gezeigten  Schaltungsbeispiel, bei dem diese Technik angewendet ist,  haben die auch als Zwischenleitungsrelais ausnutzbaren Re  lais ZCCa und ZCCb die Arbeitskontakte zcca und zccb.  Ober diese in Reihe liegenden Arbeitskontakte ist gemein  sam der Haltestromkreis der über die Koppelfeldteile KT1  und KTs führenden Abschnitte bzw. Zweige der Reihenhal  teadern zu schliessen. Der eine Zweig dieses Haltestromkrei  ses führt über das Zwischenleitungsrelais ZCCa, über den  Koppelstufen C, B und A des Koppelfeldteiles KT1 zugeord  nete Einrichtungen, über das Relais Lt1 und über den Kon  takt t1, der als Auslösekontakt benutzbar ist.

   Der andere  Zweig der Reihenhalteadern führt über das Zwischenlei  tungsrelais ZCCb, über den Koppelstufen C, B und A des  Koppelfeldteiles KTs zugeordnete Einrichtungen, über das  Relais Lt5 und über den Kontakt t5, der ebenfalls als Auslö  sekontakt ausnutzbar ist. Die zentralisierte Stromquelle E ist  parallel zu den beiden Arbeitskontakten zcca und zccb an  die Reihenhalteader angeschaltet. Es ist dabei noch der Ent-    koppelgleichrichter Gv eingefügt. Das Vielfachschaltungszei  chen v weist darauf hin, dass die Stromquelle E über     Ent-          koppelgleichrichter    an weitere Halteadern angeschaltet ist.

    Sie hat eine solche Spannung, dass sie den     Entkoppelgleich-          richter    Gv in Durchlassrichtung beansprucht, wenn die Ar  beitskontakte geöffnet sind, die Entkoppelgleichrichter dage  gen in Sperrichtung beansprucht, wenn die Arbeitskontakte  geschlossen sind. Dementsprechend ist der Haltestromkreis  in beiden Abschnitten bzw. Zweigen der Reihenhalteadern  bereits beim Durchschalten der zugehörigen Koppelpunkt  kontakte über die Stromquelle E geschlossen.  



  Hierbei ist der Entkoppelgleichrichter Gv in     Durchlass-          richtung    beansprucht. Wenn die beim Schliessen dieser Kop  pelpunktkontakte unter Strom gesetzten Zwischenleitungsre  lais ZCCa und ZCCb ihre Arbeitskontakte zcca und zccb ge  schlossen haben, so fliesst der Haltestrom nur noch über  diese beiden Arbeitskontakte, der Entkoppelgleichrichter  Gv wird in Sperrichtung beansprucht und die Stromquelle E  hat keinen Strom mehr zu liefern. Offensichtlich kann der  Verbindungsweg wegen des symmetrischen Aufbaues der  Anordnung entweder mit Hilfe des Kontaktes t1 oder mit  Hilfe des Kontaktes t5 ausgelöst werden. Die Stromquelle E  wird nach dem Durchschalten des Verbindungsweges durch  eine nicht gezeigte zentrale Steuerung abgeschaltet, damit  sie nicht das Auslösen von Verbindungen behindert.

   Hierzu  kann sie z. B. in zweckmässiger Weise über die Hauptstrom  strecke eines Transistors angeschaltet werden, der über  seine Basis gesteuert wird. Der an der Hauptstromstrecke  auch im leitenden Zustand dieses Transistors auftretende  Spannungsabfall bringt dann automatisch zustande, dass die  Stromquelle E jeweils eine solche Spannung liefert dass ein  Entkoppelgleichrichter fallweise in Durchlassrichtung oder  in Sperrichtung beansprucht wird, wie es bereits angegeben  wurde.

   Der Umstand, dass bei der Schaltungsanordnung     ge-          mäss    Fig. 4 auch eine Aufteilung der Reihenhalteadern vor  gesehen ist, verhindert nicht, dass bei der Auswertung des  Prüfpotentials durch eine Prüfschaltung oder durch eine aus  Prüfschaltungen gebildete Auswahlschaltung ausser dem Zu  stand dort unmittelbar angeschlossener Zwischenleitungen  auch der Zustand weiterer Zwischenleitungen erfasst wird.  



  Ein weiteres Beispiel für eine Schaltungsanordnung, bei  der sowohl das Prüfpotential an die Halteader einer Zwi  schenleitung mindestens über eine Halteader einer weiteren  Zwischenleitung angeschaltet wird als auch in Abschnitte  aufgeteilte Reihenhalteadern vorgesehen sind, ist in der Fig.  5 gezeigt. Es ist dort dargestellt, wie in die Halteadern von  Zwischenleitungen Relais einzufügen sind und wie die zuge  hörigen Arbeitskontakte auszunützen sind. Ausserdem ist  noch die     Anschlussweise    zusätzlicher zentraler Stromquel  len gezeigt. Dabei ist die in Fig. 5 gezeigte Schaltungsanord  nung durch Ausgestaltung der in Fig. 3 gezeigten Schal  tungsanordnung entstanden. Im Zuge dieser Ausgestaltung  ist z. B. in die Halteader cab der Zwischenleitung lab das Re  lais ZAB und der zugehörige Arbeitskontakt zab eingefügt.

    Zwischen diesen beiden Bauelementen ist die Halteader auf  geteilt, wobei das Relais ZAB an eine Klemme mit dem Po  tential -U und das freie Ende des Arbeitskontaktes zab  über den Schutzwiderstand Wab an Masse gelegt ist. In ent  sprechender Weise ist in die Halteader cbc der Zwischenlei  tung 1bc das Relais ZBC mit seinem Arbeitskontakt zbc ein  gefügt, wobei diese Halteader ebenfalls aufgeteilt ist. Paral  lel zum Arbeitskontakt zab ist über den     Entkoppelgleichrich-          ter    Gab die zentrale Stromquelle     Eab    angeschaltet. Sie ist  über entsprechende     Entkoppelgleichrichter    an weitere Hal  teadern angeschaltet, worauf das     Vielfachschaltungszeichen     v hindeutet.

   Ebenso ist parallel zum Arbeitskontakt     zbc    über  den     Entkoppelgleichrichter        Gbc    die zentrale Stromquelle       Ebc    an die zugehörige Halteader angeschaltet. Auch diese      zentrale Stromquelle ist noch an weitere Halteadern ange  schaltet, worauf das zugehörige Vielfachschaltungszeichen v  hinweist. Die zentralen Stromquellen Eab und Ebc haben die  gleiche Spannung wie die bereits beschriebene Stromquelle  E.

   Wenn der Arbeitskontakt zab beim Beginn des Durch  schaltens des Verbindungsweges noch geöffnet ist, ergibt  sich dann, dass trotzdem sofort beim Durchschalten des zu  gehörigen Koppelpunktkontaktes der Haltestromkreis über  die betreffende zentrale Stromquelle geschlossen wird, so  dass die zugehörige Haltewicklung sofort unter Strom ge  setzt wird. Die einzelnen Abschnitte der Reihenhalteadern  werden daher beim Durchschalten von Koppelpunktkontak  ten selbständig und unabhängig voneinander unter Strom ge  setzt. Dabei ist vorausgesetzt, dass vorher der Kontakt t und  der zum Auslösen ausnutzbare Kontakt r geschlossen wor  den sind.

   Wenn die erwähnten Arbeitskontakte zab und zbc  nach dem Ansprechen der in die Halteadern eingefügten Re  lais ZAB und ZBC geschlossen sind, so werden die     Entkop-          pelgleichrichter    Gab und Gbc in Sperrichtung beansprucht  und die zentralen Stromquellen Eab und Ebc werden für das  Halten nicht mehr in Anspruch genommen. Dadurch, dass  diese zentralen Stromquellen vorhanden sind, wird erreicht,  dass beim Durchschalten der Koppelpunktkontakte in allen  Abschnitten der betreffenden Reihenhalteadern die zugehö  rigen Einstellmittel gleichzeitig unter Strom gesetzt werden.  Sie erlangen daher auch alle gleichzeitig innerhalb der     kür-          zest    möglichen Zeit ihre volle Haltefähigkeit.

   Eine Verlänge  rung einer hierfür gegebenenfalls vorzusehenden Steuerzeit  ist vermieden. Dieser Effekt wird sowohl bei der Schaltungs  anordnung gemäss Fig. 5 als auch bei der Schaltungsanord  nung gemäss Fig. 4 erzielt.  



  Die bei der Schaltungsanordnung gemäss Fig. 5 vorgese  henen Massnahmen können auch bei der Schaltungsanord  nung gemäss Fig. 4 zusätzlich vorgesehen werden, so dass  sich ausser der dort bereits vorgesehenen Aufteilung der  Halteadern noch zusätzliche Aufteilungen ergeben.  



  Bei den vorstehend beschriebenen verschiedenen Ausfüh  rungsbeispielen wird jeweils das Prüfpotential +U über Kon  takte ax bzw. axx angeschaltet. Wenn diese Kontakte in Ru  helage sind, wird statt des Prüfpotentials +U das Potential  -U angeschaltet. Unter dem Einfluss dieses Potentials wer  den gegebenenfalls die bei den Knotenpunkten liegenden  Gleichrichter sicher in Sperrichtung beansprucht, was dazu  beiträgt, zu vermeiden, dass das Prüfpotential +U sich auf  Halteadern in unerwünschter Weise auswirkt.  



  Das Prüfpotential +U wirkt sich bei den gezeigten Aus  führungsbeispielen jeweils über zwei in Reihe liegenden Hal  teadern auf Prüfschaltungen aus. Dies hängt damit zusam  men, dass die zugehörigen Koppelfeldteile jeweils lediglich  drei Koppelstufen aufweisen. Sind mehr als drei Koppelstu  fen vorhanden, so kann es zweckmässig sein, sich das Prüf  potential über mehr als zwei in Reihe liegenden Halteadern  auswirken zu lassen. In diesem Fall ist an Halteadern von  Zwischenleitungen, an die keine Prüfschaltungen angeschal  tet sind, das Prüfpotential in entsprechender Weise wie bei  den mit Prüfschaltungen versehenen Zwischenleitungen  über Halteadern weiterer Zwischenleitungen anzuschalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen mit Prüfstromkreisen, nach dem Patentanspruch des Haupt patentes, dadurch gekennzeichnet, dass das Prüfpotential (+U) an die Halteader (cbc) der Zwischenleitung mindestens über eine Halteader (cab) einer weiteren Zwischenleitung angeschaltet wird, mit der sie über einen dazwischen liegen den Koppler mittels Koppelpunktkontakten (kb) verbindbar ist, bei dem hierzu die erwähnten Halteadern (cbc, cab) der art miteinander verkoppelt sind, dass dort zwar das Prüfpo- tential (+U), nicht aber das den Besetztzustand anzeigende Potential (-) weitergeleitet wird, so dass die Prüfschaltung (P) bei der Auswertung des Prüfpotentials ausser dem Zu stand der dort unmittelbar angeschlossenen Zwischenleitung auch den Zustand weiterer Zwischenleitungen erfasst. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auch an Halteadern von weiteren Zwi schenleitungen, an die keine Prüfschaltungen angeschaltet sind, das Prüfpotential in entsprechender Weise wie bei den mit Prüfschaltungen versehenen Zwischenleitungen über Halteadern noch weiterer Zwischenleitungen angeschaltet wird. 2.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch oder Un teranspruch 1, mit mehreren an Prüfschaltungen angeschalte ten Zwischenleitungen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Suche und Auswahl des durchzuschaltenden Verbindungswe ges die direkte Anschaltung von Prüfpotential (+U) an die Halteader (cab) mindestens einer jeweils für einen angefor derten Verbindungsweg vorgegebenen, in Frage kommen den Zwischenleitung vorgesehen ist, von der über minde stens eine Koppelstufe (kb) die Wegeführung im Koppelfeld fächerförmig zu Zwischenleitungen (mit Halteadern cbc) mit angeschalteten Prüfschaltungen (P) führt, und dass hierzu die Prüfschaltungen (P) zu einer Auswahlschaltung zusam- mengefasst sind, die unter den Prüfpotential übertragenden angeschalteten Zwischenleitungen eine auswählt,
    die den Verbindungsweg bestimmt. 3. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelfeld aus mehreren Koppel feldteilen (KT ... KTs) mit jeweils fächerförmiger Wegefüh rung besteht. 4. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein sich über zwei Koppelfeldteile er streckender Verbindungsweg durch eine einzige, den Kop pelfeldteilen gemeinsam zugeordnete und aus aus Prüfschal tungen aufgebaute Auswahlschaltung gesucht und ausge wählt wird. 5.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteadern (cab, cbc) der bei einem Koppler (kb) angeschlossenen Zwischenleitungen zur Verkoppelung zusätzlich in einem dem Koppler zugeordne ten Knotenpunkt (By) miteinander verbunden sind und dass unmittelbar beim Knotenpunkt (By) in jeden Halteaderan- schluss ein Gleichrichter (1Gb, 2Gb) eingefügt ist, der durch das Prüfpotential (+U) in Durchlassrichtung beansprucht wird. 6. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Prüfschaltung jeweils an einen einem Koppler (ke) zugeordneten Knotenpunkt (Cz) ange schlossen ist. 7.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Prüfpotential (+U) an einen einem Koppler (ka) zugeordneten Knotenpunkt (Ax) angeschaltet wird. B. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in die abgehenden, mit Gleichrichtern versehenen Halteaderanschlüsse, die bei Knotenpunkten (Ax, By) vorgesehen sind, an die Prüfpotential (+U) direkt (z. B. bei Ax) oder indirekt (z.
    B. bei By) angeschaltet wird, ausser Gleichrichtern (Ga, 2Gb) auch hochohmige Wider stände (Wa, Wb) eingefügt sind, und dass die Widerstände (Wa), die bei Knotenpunkten (ax) mit direkter Anschaltung von Prüfpotential eingefügt sind, wesentlich kleineren Wider standswert haben, als die bei den anderen Knotenpunkten (By) eingefügten Widerstände (Wb). 9.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die über das Koppelfeld führenden Verbindungswege mittels in Abschnitte aufgeteilter Reihen halteadern im Durchschaltezustand gehalten werden, gege benenfalls über diese Reihenhalteadern ausgelöst werden, dass die zugehörigen Reihenhalteadern ausser über Koppel punktkontakte (ka, kb, kc) sowie Einstellmitteln (IIKa, IIKb, IIKc) für deren Betätigung auch über als Zwischenleitungsre lais ausnutzbare Relais (ZCCa, ZCCb; ZAB, ZBC) führen, und dass der von einem Arbeitskontakt (zcca, zccb;
    Zab, zbc) mindestens eines an einer Aufteilungsstelle liegenden Relais für den benachbarten Abschnitt der Halteader zu schliessende Haltestromkreis bereits beim Durchschalten der dortigen Koppelpunktkontakte vorübergehend bis zum Schliessen des erwähnten Arbeitskontaktes des Relais über eine zusätzliche zentrale Stromquelle (E) geschlossen ist. (Fig. 4, Fig. 5).
CH1562269A 1968-08-28 1969-10-20 Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen mit Prüfstromkreisen für Zwischenleitungsprüfung CH524298A (de)

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