CH524308A - Rahmen mit Mittelwandwabe für Magazine von Bienenbeuten - Google Patents

Rahmen mit Mittelwandwabe für Magazine von Bienenbeuten

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CH524308A
CH524308A CH500770A CH500770A CH524308A CH 524308 A CH524308 A CH 524308A CH 500770 A CH500770 A CH 500770A CH 500770 A CH500770 A CH 500770A CH 524308 A CH524308 A CH 524308A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
frame
cell
frame according
dependent
honeycomb
Prior art date
Application number
CH500770A
Other languages
English (en)
Inventor
Schmidt Matthias
Schmidt Max
Original Assignee
Pafina Patent Finanzierungs An
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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K47/00—Beehives
    • A01K47/04—Artificial honeycombs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Panels For Use In Building Construction (AREA)

Description


  
 



  Rahmen mit Mittelwandwabe für Magazine von Bienenbeuten
Die Erfindung betrifft einen Rahmen mit Mittelwandnabe für Magazine von Bienenbeuten. Bienenkästen werden bekanntlich mit Waben bestückt, welche in oder zwischen Rähmchen od. dgl. ihren Halt finden, um auf diese Weise in einer grösseren Stückzahl möglichst lukrativ erstellt werden zu können. Es ist bereits eine Reihe von Vorschlägen bekanntgeworden, nach welchen Waben ganz oder teilweise aus Kunststoff hergestellt werden. Es werden jedoch überwiegend herkömmliche Waben verwendet, die aus einem mehrteiligen Holzrahmen mit darauf aufgeschraubten Abstandsbügeln,vorwiegend aus Metall, und aus einer mit Draht im Rahmen befestigten Bienenwachsmittelwand bestehen.



   Solche Anordnungen genügen jedoch für einen neuzeitlichen und insbesondere wirtschaftlichen Imkereibetrieb in keiner Weise mehr. Nach der Erfindung ist daher bei einem Rahmen der vorerwähnten Art vorgesehen, dass der Rahmen und die Wabenmittelwand aus thermoplastisch verformbarem Werkstoff bestehen und durch kompaktes Zusammenstecken zu einer homogenen Einheit zusammengebaut sind.



   Nach einer Weiterbildung der Erfindung weist die Wabenmittelwand ein- oder beidseitig Vertiefungen auf, in welche aus Kunststoff bestehende Zellenkörper eingesteckt sind, oder es können die Vertiefungen mit rippenartigen   Zellen ans ätzen    zum Weiterbau durch die Bienen ausgefüllt sein.



   In gleicher Weise können die rippenartigen Zellenansätze aus einem wachsähnlichen Werkstoff oder aus einem giessbaren bzw. pressbaren Werkstoff bestehen. Darüber hinaus können die rippenartigen Zellenansätze mittels Wachs imprägniert sein. Es können ferner die Zellenkörper beiderseits einer geschlossenen Mittelwand mittels Platten mit kongruent perforierten, den natürlichen Zellenkörperdimensionen entsprechenden Ausnehmungen gebildet sein, wobei Mittelwand und Platten mittels eines Spannrahmens zusammengehalten werden.



   Einzelheiten der Erfindung sind anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung und perspektivischer Ansicht einen Rahmen,
Fig. 2 in vergrösserter Ausgestaltung ein Schnittbild nach der Linie II-II nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Wabe gemäss Fig. 2,
Fig. 4 einen Teilschnitt ähnlich nach Fig. 2 einer Mittelwand mit eingedrückten bzw. aufgedrückten Zellenansätzen,
Fig. 5 eine weitere Ausgestaltung einer Wabe mit Spannrahmen,
Fig. 6 desgleichen in kompakter Form in Seitenansicht,
Fig. 7 desgleichen in einer Ausschnittsvergrösserung,
Fig. 8 eine Ausschnittsvergrösserung einer Teilfertigung einer Wabenplatte und
Fig. 9 desgleichen nach vollständiger Ausarbeitung der Wabenöffnungen.



   Mit 1 ist der Rahmen bezeichnet, in welchen die Mittelwand 2 eingedrückt ist. Abstandsbügel oder Nocken 3 bilden die zum fachgerechten Einlegen bzw. Einreihen der Rahmen erforderlichen Bestandteile. Nach Fig. 1 ist ferner die Zellenspur 4 angedeutet. Von der Mittelwand 2 aus erstrecken sich zu beiden Seiten die Zellenkörper 6, welche vorgeformt und in Vertiefungen oder Riefungen 5 haltbar eingesetzt oder eingepresst sind. In dieser Ausgestaltung ist die Wabe an sich für den Einsatz in die Bienenbeute betriebsfertig.



   Es ist nach dem Beispiel der Fig. 4 vorgesehen, die mit Vertiefungen 5 ausgesparte Mittelwand lediglich mit den in diese einzulassenden, rippenartigen Zellenansätzen 7 zu versehen, welche zum Weiterbau durch die Bienen bestimmt sind.



   Gemäss Fig. 5 ist ein Doppelrahmen 8, 9 als Spannrahmen mit Einhängeleisten 10, 11 vorgesehen, dessen Wabeneinsätze wie folgt beschaffen sind bzw. entstehen:
Es ist, ausgehend von einer geschlossenen Mittelwand 12, eine der Tiefe der Zellenkörper entsprechende Anzahl von Platten 13, 14 vorgesehen, welche kongruenterweise mit Sechskantdurchbrechungen 15, 16 zweckmässig in zwei Arbeitsgängen gestanzt sind. Diese Stanzungen 15, 16 ergeben beiderseits der Mittelwand 12 die horizontal abstehenden Zellenkörper 17.



   Zum besseren Verständnis der Anordnung dieser Waben im Rahmen wäre an dieser Stelle auf den Betriebsablauf bei der Haltung von Bienen, wie nachstehend, hingewiesen:  
Die Kunststoffwaben der vorstehenden Art weisen erhebliche Vorteile gegenüber den herkömmlichen Wachswaben auf. Da die Zellen durch die von den Bienen beim Schlüpfen zurückgelassenen Häutchen verengt werden, müssen Wachswaben alle vier bis fünf Jahre ausgewechselt werden. Ferner unterliegen sie beim Transport der Gefahr des Bruches, wodurch ganze Bienenvölker zu Grunde gehen können. Beim Transport kann es nämlich unter Umständen an ausreichender Belüftung fehlen, so dass die Temperatur in den Magazinen erheblich über die normale Betriebstemperatur von   340    C ansteigen kann. Dadurch kann es zu Verziehungen der Wachsmittelwände kommen, wodurch wiederum die genannte Bruchgefahr entsteht.



   Die Vorteile für die Sauberhaltung und damit die Verhinderung von Krankheitsübertragungen brauchen in diesem Zusammenhang lediglich erwähnt zu werden, ebenso die Fertigungsvereinfachung und die Zeitersparnis im Betrieb mit Kunststoffwaben.



   Dieser Fortschritt in der Ausbildung der Rahmen gegen über der früheren Praxis besteht einmal darin, dass die Bienen die Zellen der Bienenwabe nicht erst herstellen müssen, sondern schon die angefangenen oder die fertigen Waben im Bienenhaus vorfinden, so dass schliesslich eine erhebliche Zeitersparnis und ein früherer Beginn der Honigproduktion und eine höhere Honigausbeute ermöglicht wird.



   Die Kunststoffwabe ist ferner bruchfester als eine Naturwabe. Die Wabe selbst ist leicht auswechselbar und zeichnet sich durch ein besonders leichtes Gewicht aus. Das Spannrähmchen kann viele Jahre Verwendung finden. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Rahmen mit Mittelwandwabe für Magazine von Bienenbeuten, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (1) und die Wabenmittelwand (2) aus thermoplastisch verformbarem Werkstoff bestehen und durch kompaktes Zusammenstecken zu einer homogenen Einheit zusammengebaut sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Rahmen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wabenmittelwand (2) ein- oder beidseitig Vertiefungen (5) aufweist, in welche aus Kunststoff bestehende Zellenkörper (6) eingesteckt sind.
    2. Rahmen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen (5) mit rippenartigen Zellenansätzen (7) zum Weiterbau durch die Bienen ausgefüllt sind.
    3. Rahmen nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die rippenartigen Zellenansätze (7) aus einem wachsähnlichen Werkstoff bestehen.
    4. Rahmen nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die rippenartigen Zellenansätze (7) aus einem giessbaren bzw. pressbaren Werkstoff bestehen.
    5. Rahmen nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die rippenartigen Zellenansätze (7) mit Wachs imprägniert sind.
    6. Rahmen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zellenkörper (6) beiderseits einer geschlossenen Mittelwand (12) mittels Platten (13,14) mit kongruent perforierten, den natürlichen Zellenkörperdimensionen entsprechenden Ausnehmungen (15, 16) gebildet sind, wobei Mittelwand (12) und Platten (13, 14) mittels eines Spannrahmens (8, 9) zusammengehalten sind (Fig. 5-7 und 9).
CH500770A 1970-04-02 1970-04-02 Rahmen mit Mittelwandwabe für Magazine von Bienenbeuten CH524308A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3342485A1 (de) * 1983-11-24 1985-06-05 Apis Imkereiprodukte GmbH, 7109 Widdern Mehrteilige kunststoffbienenwabe und verfahren
WO2007020056A1 (en) * 2005-08-15 2007-02-22 James Clerkin Honeycomb foundation for beehives

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