CH524505A - Etikettiermaschine mit Leistungsverstelleinrichtung - Google Patents

Etikettiermaschine mit Leistungsverstelleinrichtung

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CH524505A
CH524505A CH1818870A CH1818870A CH524505A CH 524505 A CH524505 A CH 524505A CH 1818870 A CH1818870 A CH 1818870A CH 1818870 A CH1818870 A CH 1818870A CH 524505 A CH524505 A CH 524505A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
speed
locking device
objects
object sensor
labeling machine
Prior art date
Application number
CH1818870A
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English (en)
Inventor
Kretschmer Horst
Patzwahl Hans-Juergen
Puesching Klaus-Dieter
Original Assignee
Kronseder Hermann
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Application filed by Kronseder Hermann filed Critical Kronseder Hermann
Publication of CH524505A publication Critical patent/CH524505A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/40Controls; Safety devices

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  • Labeling Devices (AREA)

Description


  Etikettiermaschine mit Leistungsverstelleinrichtung    Das Hauptpatent betrifft eine Etikettiermaschine mit  Leistungsverstelleinrichtung zum Etikettieren von auf  rechtstehend geförderten Gegenständen, insbesondere  Flaschen und Dosen, mit einer die Gegenstände in den  Etikettierbereich vorschiebenden Förderschnecke, mit  einem Hauptantriebsmotor mit Geschwindigkeitsregel  getriebe und mit einer diesem zugeordneten Steuerein  richtung, welche längs des Förderweges der Gegenstände  mindestens einen Gegenstandsfühler am Einlauf der Ge  genstände aufweist, der bei Beaufschlagung durch Ge  genstände das Geschwindigkeitsregelgetriebe mittels eines  Drucklufthilfssystems im Sinne einer Geschwindigkeits  erhöhung oder, bei fehlenden Gegenständen, im Sinne  einer Geschwindigkeitsdrosselung verstellt,

   wobei eine  am Gegenstandseinlauf vorgesehene Sperrvorrichtung und  das Geschwindigkeitsregelgetriebe gemeinsam sowohl  von dem als Stauschalter ausgebildeten Gegenstandsfüh  ler am Einlauf als auch von einem Stauschalter am Aus  lauf der Etikettiermaschine derart steuerbar sind, dass  der Stauschalter am Einlauf bei Betätigung durch     Ge-          Qenstände    mit der Geschwindigkeitsheraufregelung die  Sperrvorrichtung öffnet, und der Stauschalter am Aus  lauf allein oder zugleich mit dem gleichfalls betätigten  Stauschalter am Einlauf die Sperrvorrichtung sperrt und  die Geschwindigkeit herabregelt, solange er von Gegen  ständen betätigt wird.  



  Diese Etikettiermaschine weist eine Reihe von Vor  zügen auf, welche die Betriebssicherheit und den Bedie  nungskomfort wesentlich erhöhen. Das trifft auch bei  ausgesprochen unregelmässiger Gegenstandszufuhr zu,  da einzelne Gegenstände nicht in die Maschine gelangen  können und nur bei Vorhandensein eines gewissen Staus  der als Stauschalter ausgebildete Gegenstandsfühler am  Einlauf betätigt und damit die Sperrvorrichtung geöffnet  und die Geschwindigkeit hochgeregelt wird. Es hat sich  jedoch gezeigt, dass sich bei extrem unregelmässiger  u. geringer Gegenstandszufuhr eine Häufung der Schalt  spiele einstellt, da der Stau jeweils wieder in kurzer Zeit  abgebaut ist.

   Das dabei auftretende häufige Schliessen    der Sperrvorrichtung bei mit hoher Geschwindigkeit lau  fender Maschine führt zu einer verstärkten Bruchgefahr,  insbesondere bei Gegenständen aus Glas, während sich  das häufige Umschalten der Geschwindigkeit negativ auf  den Verschleiss der Maschine auswirken kann. Es be  steht zwar die Möglichkeit, die Maschine von Hand  durch Verstellen der Höchstgeschwindigkeit an die Ge  genstandszufuhr anzupassen; bei stark unregelmässiger  Gegenstandszufuhr kann jedoch die Bedienungsperson  damit     überfordert    werden.  



  Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde,  bei der Etikettiermaschine der eingangs genannten Art  die Zahl der Betätigungen der Sperrvorrichtung bei     un-          regelmässiger    bzw. spärlicher Gegenstandszufuhr zu ver  mindern und die automatische Leistungsanpassung zu  verbessern.  



  Die erfindungsgemässe Etikettiermaschine mit Lei  stungsverstelleinrichtung der eingangs genannten Art ist  dadurch gekennzeichnet, dass die am Gegenstandseinlauf  vorgesehene Sperrvorrichtung von dem am Einlauf be  findlichen ersten, als Stauschalter ausgebildeten Gegen  standsfühler, sowie durch mindestens einen weiteren, im  Abstand vor diesem angeordneten Gegenstandsfühler  derart steuerbar ist, dass bei gleichzeitiger Betätigung des  ersten und des weiteren Gegenstandsfühlers die Sperr  vorrichtung öffnet und geöffnet bleibt, solange der erste  Gegenstandsfühler von Gegenständen betätigt wird, und  dass in Abhängigkeit von der Zahl der betätigten Stau  schalter das     Geschwindigkeitsregelgetriebe    in Stufen ver  stellbar ist.  



  Die Gegenstandsfühler sind vorzugsweise als mecha  nische Stauschalter ausgeführt, können jedoch auch durch  optische, pneumatische     Fühlglieder        od.dgl.        evtl.    mit Ver  zögerungsgliedern, gebildet werden.  



  Die Sperrvorrichtung wird somit erst geöffnet, wenn  ein Gegenstandsstau oder ein Strang von einer gewissen  Länge, abhängig vom Abstand der Gegenstandsfühler,  vorhanden ist. Die Gegenstände dieses Staus bzw.  Strangs werden darauf in einem Zug etikettiert, selbst      wenn inzwischen keine weiteren Gegenstände zugeführt  werden sollten. Ansonsten kann sich der Stau bei laufen  der Maschine beliebig vergrössern oder verkleinern. Es  ist also sichergestellt, dass auch bei spärlicher oder     un-          regelmässiger    Gegenstandszufuhr immer eine     bestimmte     Zahl von Gegenständen in einem Zug etikettiert wird,  wodurch sich eine Verringerung der     Schalthäufigkeit    der  Sperrvorrichtung ergibt.  



  Eine weitere Verbesserung der Leistungsanpassung  und Verringerung der Schalthäufigkeit kann dadurch er  reicht werden, dass das Geschwindigkeitsregelgetriebe  durch den am Einlauf befindlichen Gegenstandsfühler  und durch den weiteren, im Abstand vor ersterem ange  ordneten Gegenstandsfühler im Sinne der Geschwindig  keitsheraufregelung steuerbar ist, solange beide Gegen  standsfühler von Gegenständen betätigt sind. Vorzugs  weise übernehmen die beiden Gegenstandsfühler gleich  zeitig die Steuerung der Sperrvorrichtung.  



  Dieser Umstand hat zur Folge, dass nur bei Vorhan  densein eines     grösseren    Staus und ausreichender Zufuhr  von Gegenständen die hohe Geschwindigkeit eingestellt  ist. Bei unregelmässiger oder spärlicher Zufuhr dagegen  wird der Stau abgebaut, bis nur noch der erste Schalter  betätigt ist, und die Maschine läuft mit einer niedrigeren  Geschwindigkeit. Bei Anwachsen des Staus bis zum zwei  ten Gegenstandsfühler wird die Geschwindigkeit wieder  heraufgeregelt, während bei völligem Ausfall der Gegen  standszufuhr die zwischen beiden Gegenstandsfühlern  befindlichen Gegenstände bei niedriger Geschwindigkeit  in die Maschine einlaufen und etikettiert werden und  dann die Sperrvorrichtung schliesst.

   Das hat weiter den  Vorteil, dass die     Sperrvorrichtung    bei niedriger Ge  schwindigkeit eingefahren wird und damit die Gefahr des  Bruches bzw. Umkippens der Gegenstände an der Sperre  weitgehend verhindert wird.  



  Zweckmässigerweise ist das Geschwindigkeitsregelge  triebe durch mindestens zwei weitere, im Einlauf im Ab  stand voneinander angeordnete Gegenstandsfühler derart  steuerbar, dass jeder Anzahl von betätigten Gegenstands  fühlern, beginnend jeweils bei dem der Förderschnecke  nächstliegenden Gegenstandsfühler,     eine        bestimmte    Ge  schwindigkeitsstufe zugeordnet ist. Die Höchstgeschwin  digkeit wird dabei zweckmässigerweise bei Betätigung  sämtlicher Gegenstandsfühler eingeregelt. Durch eine  derartige Ausbildung lässt sich die Leistungsanpassung  der Maschine weiter verbessern, da sich bei einem     grös-          seren    Stau und damit bei geöffneter Sperrvorrichtung die  jeweils günstigste Zwischengeschwindigkeit einstellt bzw.

    nur ein Pendeln zwischen zwei benachbarten Geschwin  digkeitsstufen auftritt. Die gleichen Gegenstandsfühler  steuern zweckmässigerweise auch die Sperrvorrichtung.  



  Ferner kann das Geschwindigkeitsregelgetriebe durch  einen vorzugsweise auf einem Sammler mit mehreren  parallel verlaufenden     Transportbändern,    Plattenketten  oder dergleichen angeordneten, mit Mitteln zum Erfassen  des unterschiedlichen Staudrucks ausgestatteten weiteren  Gegenstandsfühler in Abhängigkeit des Staudruckes  steuerbar sein. Sobald bei Vorhandensein eines Staus die  Sperrvorrichtung     geöffnet    ist, erfolgt hier eine stufenlose  Geschwindigkeitsregelung entsprechend der Länge des  Staus und damit eine optimale Leistungsanpassung. Das  Schliessen der Sperrvorrichtung ist nur noch in Aus  nahmefällen nötig.  



  Die oben beschriebene Etikettiermaschine besitzt  neben der guten Leistungsanpassung den Vorzug, dass  bei geöffneter Sperrvorrichtung die Gegenstände prak  tisch lückenlos in die Maschine einlaufen, da die Ma-    schine nur bei Stau arbeitet. Nach einer Weiterbildung  der     Erfindung    wird vorgeschlagen, bei einer Etikettier  maschine mit mindestens einem weiteren Gegenstands  fühler im Bereich der Förderschnecke, der in bekannter  Weise bei Betätigung durch einen Gegenstand die Etiket  tenentnahme bzw. -übergabe für den Gegenstand auslöst,  den Gegenstandsfühler derart auszubilden, dass er unter  gleichzeitiger Auslösung der Etikettenentnahme oder  -übergabe aus dem Weg der Gegenstände zurückziehbar  ist, solange die Sperrvorrichtung am Gegenstandseinlauf       geöffnet    ist.  



  Der bzw. die Gegenstandsfühler gleiten somit nicht  mehr an jedem der vorbeibewegten Gegenstände entlang,  wodurch der bei bekannten Anordnungen bestehende  starke Verschleiss der Fühlglieder vermieden wird. Nach  dem Schliessen der Sperrvorrichtung wird die Etiketten  entnahme für die noch in der Maschine befindlichen Ge  genstände einzeln durch den bzw. die wieder freigegebe  nen Gegenstandsfühler ausgelöst. Gemäss einer weiteren  zweckmässigen Ausbildungsform der Erfindung sind die  weitern Gegenstandsfühler derart steuerbar, dass nach  dem Öffnen der Sperrvorrichtung erst bei Betätigung des  der Etikettierstelle nächstliegenden Gegenstandsfühlers  alle Gegenstandsfühler aus dem Weg der Gegenstände  zurückgezogen werden.

   Auf diese Weise lösen die ersten  in die Maschine einlaufenden Gegenstände die Etiketten  entnahme zum richtigen Zeitpunkt aus, so dass keine  Fehletikettierungen vorkommen können. Dieses Merk  mal ist auch bei nur einem Gegenstandsfühler im Be  reich der     Förderschnecke    von Vorteil.  



  Zur näheren Erläuterung der Erfindung werden im  folgenden mehrere Ausführungsbeispiele mit kombinier  ten elektrisch-pneumatischen Steuerungen anhand der  Zeichnung beschrieben.    Es zeigen:    Fig. 1 eine schematische Draufsicht der Etikettier  maschine mit der Anordnung des     Geschwindigkeitsre-          aelgetriebes    und der Lage der     Gegenstandsfühler;     Fig. 2 ein Prinzipschema der Steuerung für die Eti  kettiermaschine nach Fig. 1;  Fig. 3 eine abgeänderte Ausführung des Schaltplanes  nach Fig. 2;  Fig.4 eine schematische Draufsicht der Etikettier  maschine mit vier Gegenstandsfühlern am Einlauf;  Fig. 5 ein Prinzipschema der Steuerung für die Eti  kettiermaschine nach Fig. 4; und  Fig. 6 eine Draufsicht der Steuerung für die Gegen  standsfühler an der Förderschnecke.

    



  Die schematisch dargestellte Etikettiermaschine 1  nach     Fig.    1 und 2 weist einen     Hauptantriebsmotor    2 auf,  der über Regelscheiben 3 einen Keilriemen 4 und Feder  scheiben 5 ein     Untersetzungsgetriebe    6 für die Hauptan  triebswelle antreibt. Die zu etikettierenden     Gegenstände     werden auf einem Sammler 7 mit mehreren     nebenein-          anderliegenden        Transportketten    und Rollenführungen  auf eine mit Geländern 8 versehene Transportkette 9  zusammengeführt und von dieser in die     Etikettierma-          schine    1 transportiert.

   Zur Einteilung der Gegenstände  ist am Einlauf eine Förderschnecke 10 vorgesehen.     In     der schräggestellten     Rollenführung    des Sammlers 7, vor  einer Sperrvorrichtung 15 und im Auslauf der Etikettier  maschine sind Stauschalter 11, 12, 13 angebracht, die die  entsprechenden Kontakte der Steuerung betätigen. Ein  weiterer Stauschalter 14 steht in keinem direkten Zu  sammenhang mit der Erfindung; er dient als Sicherheits  schalter und     setzt    bei einem bis zur Maschine reichenden      Rückstand die Etikettiermaschine still. Vor der Förder  schnecke 10 ist die     pneumatisch    betätigte Sperrvorrich  tung 15 angeordnet.  



  Zur Einstellung der Betriebsarten der Maschine dient  ein handbetätigtes Druckluftventil 16, wobei die Buch  staben F, H und A die verschiedenen Stellungen bezeich  nen.     In    der Stellung ((H      (Handbetrieb)    sind die zur  Sperrvorrichtung 15 führenden Druckleitungen entlüftet,  und der Kolben des Zylinders der Sperrvorrichtung 15  wird durch eine Feder in die Stellung (sauf  gedrückt.  Vom Druckluftanschluss 17 gelangt Druckluft über eine  Wartungseinheit 18, ein Druckminderventil 19, ein in  Stellung ((0  stehendes, druckluftbetätigtes Ventil 20 und  ein Geschwindigkeitsregulierventil 21 in einen den Stell  scheiben 3 des Geschwindigkeitsregelgetriebes zugeord  neten     Zylinder    22. Dadurch wird der Kolben langsam in  die Stellung (max.

    gedrückt, so dass die Maschine mit  hoher Geschwindigkeit läuft. Die Gegenseite des Kolbens  ist dabei über ein weiteres Geschwindigkeitsregulierven  til 23 und das Ventil 20 entlüftet. Zur Regelung der  Geschwindigkeit kann der Druck über das Druckminder  ventil 19 manuell verstellt werden. Eine einzelne oder  gemeinsame Betätigung der Schalter 11, 12, 13 hat keinen       Einfluss    auf den Zustand der Maschine.  



  Wird das Handventil 16 auf die gezeichnete Stellung  ((A  gebracht und befinden sich keine Gegenstände im  Maschineneinlauf, so wird der Kolben der Sperrvorrich  tung 15 über ein in Stellung ((0  stehendes, magnetisch  betätigtes Ventil 24, ein Doppelrückschlagventil 25 und  ein Geschwindigkeitsregulierventil 26 mit Druck beauf  schlagt und schliesst die Sperrvorrichtung 15. Gleichzei  tig wird das Ventil 20 über eine Steuerleitung auf Stel  lung      E     umgeschaltet, und Druckluft gelangt vom  Druckminderventil 19 über das Ventil 20 und das Ven  til 23 in den Zylinder 22 und bewegt den     Kolben    in  Richtung  < (min. . Die Maschine läuft mit kleiner Ge  schwindigkeit.  



  Werden von in den Einlauf der Maschine gelangen  den Gegenständen die Stauschalter 11 und 12 betätigt,  so schliessen deren Kontakte, ein Relais 27 zieht an, und  dessen Kontakte werden geschlossen. Dadurch     liegt    das  Magnetventil 24 unter Spannung und schaltet auf Stel  lung ((E . Der Zylinder der Sperrvorrichtung 15 wird  Über das Ventil 26, das Doppelrückschlagventil 25 und  das Magnetventil 24 entlüftet, und die Sperrvorrichtung  15     öffnet.    Gleichzeitig wird auch die Steuerleitung druck  los, das Ventil 20 geht in Stellung ((0 , so dass der Kol  ben des Zylinders 22 in Richtung ((max.  entsprechend  dem auf dem Druckminderventil 19 eingestellten Druck  verfahren wird. Die Geschwindigkeit der Maschine wird  heraufgeregelt.

   Solange mindestens der Stauschalter 12  betätigt ist, bleibt die Maschine in diesem Zustand, da  der Schalter 11 durch den Haltekontakt des Relais 27  überbrückt wird. Der Stau bzw. Strang im Maschinen  einlauf kann sich also beliebig auf- und abbauen. Wird  jedoch infolge spärlicher oder gänzlich eingestellter Ge  genstandszufuhr der Schalter 12 nicht mehr betätigt, so  fällt das Relais 27 ab, und das Magnetventil 24 schaltet  um auf Stellung ((0 . Das hat in der oben bereits be  schriebenen Weise ein Schliessen der Sperrvorrichtung 15  und ein Herabregeln der Geschwindigkeit zur Folge. Die  gleiche Wirkung, unabhängig von der Stellung der Stau  schalter 11 und 12, hat auch ein Betätigen des Stauschal  ters 13 durch einen Stau im Auslauf der Maschine, da  dieser Schalter als     Öffner    ausgebildet ist.

   Das öffnen der  Sperrvorrichtung 15 erfolgt erst wieder, wenn die beiden    Stauschalter 11 und 12 gleichzeitig betätigt werden bzw.  wenn der Stauschalter 13 abfällt.  



  Wird das Ventil 16 auf Stellung ((F  gebracht, so  wird unabhängig von der Stellung des Ventils 24 und  damit der Schalter 11, 12, 13 der Zylinder der Sperrvor  richtung 15 über das Doppelrückschlagventil 25 mit  Druckluft gefüllt, und die Sperrvorrichtung     schliesst.     Gleichzeitig wird über die Steuerleitung das Ventil 20  auf Stellung  E  umgeschaltet und die Geschwindigkeit  herabgeregelt.  



  In der Maschine nach Fig. 1 mit der Steuerung nach  Fig. 2 lässt sich auf einfachste Weise eine stufenlose,  automatische Leistungsverstellung verwinklichen. Hierzu  wird das Druckminderventil 19 mit dem auf dem Samm  ler 7 angeordneten Stauschalter 11 derart gekoppelt, dass  bei steigendem Ausschlag der Schalterklappe der Aus  gangsdruck des Druckminderventils 19 und damit die  Geschwindigkeit erhöht wird. Der Ausschlag der entge  gen einer Federkraft bewegbaren Schalterklappe ist von  der Grösse des auf dem Sammler vorhandenen Staus  abhängig und kann daher als Mass für die erforderliche  Geschwindigkeit der Maschine betrachtet werden. Die  Koppelung kann z.B. durch die Verbindung der Dreh  achse der Schalterklappe mit der Verstelleinrichtung des  Druckminderventils erfolgen. Der übrige Aufbau der  Schaltung bleibt dann unverändert.

   Selbstverständlich ist  auch die Verstellung des Druckminderventils über ein  Hilfssystem oder eine rein elektrische bzw. elektronische  Geschwindigkeitsregelung möglich.  



  Eine weitere Variante einer erfindungsgemässen  Steuerung ist in Fig. 3 dargestellt. Der Aufbau der dazu  gehörigen Maschine     mit    der Anordnung der Gegen  standsfühler entspricht weitgehend dem nach Fig. 1; die  Verstelleinrichtung mit den Regelscheiben 3 des Ge  schwindigkeitsregelgetriebes ist jedoch in diesem Falle  abtriebsseitig angeordnet. Zur manuellen Geschwindig  keitsregelung ist eine im Hauptpatent näher beschriebene  Vorrichtung 28 mit einem Ritzel und einer Zahnstange  vorgesehen, während die automatische Verstellung durch  einen Zylinder 29 mit einem einfach wirkenden Kolben  erfolgt.  



  In der Stellung ((H  des handbetätigten Ventils 16  sind alle Leitungen entlüftet, und die automatische Lei  stungsverstellung ist ausser Betrieb gesetzt. Der Kolben  des Zylinders der Sperrvorrichtung 15 und der Kolben  des Zylinders 29 am Geschwindigkeitsregelgetriebe wer  den durch Federn in Richtung sauf  bzw. ((max.  ge  drückt. Die Geschwindigkeit kann durch die Vorrichtung  28 manuell eingestellt werden.  



  Zum Auslösen der Sperrvorrichtung 15 wird das  handbetätigte Ventil 16 in Stellung ( < F  gebracht, so dass  der Kolben im Zylinder 15 über das Doppelrückschlag  ventil 30 und das Geschwindigkeitsregulierventil 26 be  aufschlagt wird. Gleichzeitig erfolgt über ein weiteres       Doppelrückschlagventil    31 und ein Geschwindigkeitsre  gulierventil 32 eine Füllung des Zylinders 29 und damit  eine     Herabregelung    der Geschwindigkeit.  



  Zum Einschalten der Automatik wird das handbetä  tigte Ventil 16 in Stellung ((A  gebracht. Sind die Stau  schalter 11, 12 im Maschineneinlauf nicht     betätigt,    so  wird das     Doppelrückschlagventil    30     über    ein in Stel  lung ((0  stehendes     Magnetventil    34 mit     Druck    versorgt,  was eine     Beaufschlagung    der beiden Zylinder 15 und 29  und damit ein Schliessen der Sperrvorrichtung bzw. eine       Herabregelung    der Geschwindigkeit zur Folge hat. So  bald einzelne Gegenstände in den Einlauf der Maschine  gelangen, wird zunächst der Stauschalter 12 vor der      Sperrvorrichtung 15 betätigt.

   Dadurch schaltet zwar ein  Magnetventil 33 auf Stellung  E  um; dies ist aber ohne       Einfluss    auf die Steuerung, da hierdurch nur eine zwei  fache Beauschlagung des Doppelrückschlagventils 31 be  wirkt wird. Bei einer Betätigung des zweiten Stauschal  ters 11 schliessen die beiden Kontakte des Relais 27, und  das Magnetventil 34 schaltet auf die Stellung      E     um.  Hierdurch     erfolgt    ein Entlüften der beiden Zylinder 15,  29; die Sperrvorrichtung 15     öffnet    und die Geschwindig  keit wird auf den vorher durch die Vorrichtung 28 einge  stellten Wert hochgeregelt.

   Fällt der auf dem     Sammler    7  angeordnete Stauschalter 11 infolge Abbaus des Staus  ab, so bleibt die Sperrvorrichtung 15 geöffnet, da das  Relais 27 über den Haltekontakt mit Strom versorgt  wird. Das Magnetventil 33 jedoch wird durch den mit  einem Wechsler versehenen Stauschalter 11 auf die Stel  lung  E  umgeschaltet, wodurch eine Beauschlagung des  Zylinders 29 über das Doppelrückschlagventil 31 und  das Geschwindigkeitsregulierventil 32 und damit eine  Herabregelung der Geschwindigkeit erfolgt. Es wird so  die Möglichkeit     geschaffen,    dass sich der Stau bei lang  sam laufender Maschine und geöffneter Sperrvorrich  tung aufbauen kann. Bei einer erneuten Betätigung des  Schalters 11 erfolgt wieder ein Hochregeln der Ge  schwindigkeit.  



  Die Funktion des Stauschalters 13 am Auslauf der  Maschine ist die gleiche wie in der Steuerung nach Fig. 2,  d.h. bei Betätigung schliesst die Sperrvorrichtung, und es  stellt sich die     Mindestgeschwindigkeit    ein, so dass die in  der Maschine befindlichen Gegenstände fertig etikettiert  werden.  



  Die in Fig. 4 schematisch dargestellte, beispielsweise  zur Verarbeitung von Flaschen bestimmte Etikettierma  schine 35 weist neben dem Stauschalter b5 im Auslauf  und der Flaschensperre 15 vier weitere Stuschalter b1-b4  im Einlauf auf, wovon zwei auf dem     Sammler    7 und  zwei an der     Transportkette    9 angeordnet sind.     Im    Be  reich der Förderschnecke 10 sind drei Etikettenschalter  36 mit je einem pneumatischen Ventil vorgesehen, wel  che die Entnahme der Etiketten aus drei Etikettenbe  hältern 37 steuern.

   Hierzu steht jedes Ventil mit einem  doppelt wirkenden Zylinder 38 in Verbindung, der bei  Betätigung des Ventils den betreffenden Etikettenbehäl  ter 37 in bekannter Weise durch Zurückziehen eines  nicht dargestellten     Sperrgliedes    zur Entnahme freigibt.  



  Wie aus Fig. 6 näher ersichtlich, ist den Etiketten  schaltern 36 ein Druckluftzylinder 39 und eine mit     Nok-          ken    versehene Schaltstange 40 zugeordnet, womit die  schwenkbaren Etikettenschalter 36 auf Dauer- bzw. Ein  zelauslösung eingestellt werden. Steht der Zylinder 39  unter Druck, so sind die Etikettenschalter 36 frei und ra  gen mit ihren Fühlgliedern in den Weg der vorbeibeweb  ten Flaschen, wobei sie von diesen einzeln betätigt wer  den. Ist dagegen der Zylinder 39 entlüftet, so werden die  Fühlglieder unter Einwirkung einer Feder 41 durch die  Nocken zurückgeschwenkt und gleichzeitig betätigt, wo  durch alle Etikettenbehälter 37 zur Entnahme freigege  ben werden.  



  Zur Regelung der Geschwindigkeit ist ein Vierstel  lungszylinder 42 mit einem kleinen und einem grossen  Teilzylinder 42', 42" vorgesehen (Fig. 5), der auf die  motorseitig angebrachten Regelscheiben (ähnlich wie in  Fig. 2) einwirkt. Ausser mit einer minimalen und einer  maximalen Geschwindigkeit kann die Etikettiermaschine  daher bei Automatikbetrieb noch mit zwei Zwischenge  schwindigkeiten angetrieben werden.    Wie aus Fig. 5 zu ersehen, dient zur Einstellung der  Betriebsarten wiederum ein     handbetätigtes    Ventil 16.

   In  der gezeichneten Stellung      H     sind die zur Flaschen  sperre 15 und zum Vierstellungszylinder 42 führenden  Leitungen drucklos, so     dass    die Flaschensperre 15 durch  Einwirkung einer Feder geöffnet bleibt bzw. wird und  die Geschwindigkeit manuell, z.B. durch eine in Fig. 3  gezeigte Vorrichtung 28, verstellt werden kann.  



  Der Zylinder 39 steht über eine vor dem Ventil 16  abzweigende Leitung und ein auf      0     stehendes, druck  luftbetätigtes Ventil 43 unter Druck, so dass die Etiket  tenschalter 36 frei sind und einzeln betätigt werden kön  nen. Auch an den Ventilen der Etikettenschalter 36 steht  Druck an, so dass die Zylinder 38 je nach Stellung der  zugehörigen Ventile die Etikettenbehälter 37 freigeben  oder sperren. Durch Betätigen der Schalter b1-b5 werden  keine Wirkungen hervorgerufen, da die entsprechenden  Leitungen drucklos sind.  



  In der Stellung  F  wirkt die Druckluft über ein  Doppelrückschlagventil 44 auf den Zylinder der Fla  schensperre 15 ein, so dass diese geschlossen wird. An  sonsten treten keine Veränderungen gegenüber der Stel  lung      H     auf.  



  In der Stellung  A  wird, sofern die Schalter b1-b5  nicht betätigt sind, über das auf  0  stehende Magnet  ventil s3 und das Doppelrückschlagventil 44 der Zylin  der der Flaschensperre 15 beaufschlagt und diese ge  schlossen. Gleichzeitig erfolgt über eine Steuerleitung 45  eine Betätigung des Ventils 46, so dass die zum Vier  stellungszylinder 42 führenden Leitungen drucklos sind.  Die Steuerleitung 47 steht unter Druck, wird jedoch  durch das in Stellung     (E     befindliche Magnetventil s4  unterbrochen (Öffner     d5    ist geschlossen). Das Ventil 43  steht daher auf  0 , wodurch der Zylinder 39 unter  Druck bleibt und die Etikettenschalter 36 freigegeben  sind.  



  Die Flaschensperre 15 wird erst     geöffnet,    wenn alle  vier Stauschalter b1-b4 im Maschineneinlauf durch einen       Flaschenstau    betätigt sind. Die entsprechenden elektri  schen Schalter b1-b4 sind dann geschlossen, die Relais  d1-d4 haben angezogen, so dass auch die Schalter d1-d4  in der Leitung zum Relais     d5    geschlossen sind und daher  das Relais d5 anzieht und die Schalter d5 betätigt wer  den. Das Magnetventil     s3    wird auf die Stellung      E     ge  schaltet, wodurch die Flaschensperre entlüftet wird.  Gleichzeitig wird die Steuerleitung 45 drucklos, das Ven  til 46 schaltet und der Druck wirkt über die Ventile 46,  s1 und s2 auf die beiden Zylinder 42', 42" ein.

   Da infolge  der Betätigung der Schliesser d1-d4 in den elektrischen  Zuleitungen zu den Magnetventilen s1 und s2 diese auf        E     stehen, werden die beiden Kolben des Zylinders 42  ausgefahren und die     Höchstgeschwindigkeit    stellt sich  ein.  



  Durch das Betätigen des Öffners     d5    schaltet gleich  zeitig das     Magnetventil        s4    auf  0 , so dass über die  Steuerleitung 47 das Ventil 43 auf      E     geschaltet wird.  Der Zylinder 39 steht jetzt über ein weiteres     durckluft-          betätigtes    Ventil 48 und das Ventil 43 unter Druck. Die       Etikettenschalter    36 sind somit beim Öffnen der Fla  schensperre 15 noch frei.

   Erst wenn bei einer Betätigung  des der     Etikettierstelle    nächstliegenden, mit     III    bezeich  neten     Etikettenschalters    36 das Ventil 48 über     eine     Steuerleitung 49 auf      E     umgeschaltet wird, erfolgt eine  Entlüftung des Zylinders 39 über die Ventile 43 und 48  und damit ein Zurückziehen und Betätigen aller     Etiket-          tenschalter.         Fallen infolge eines Abbaus des Flaschenstaus die  Schalter b1 bis b2 einzeln oder gemeinsam ab,

   so bleibt  die Flaschensperre 15 geöffnet da die Kontakte     dl    bis     d3     in der Zuleitung zum Relais     d5    durch den Haltekontakt       d,        überbrückt    werden. Es stellen sich jedoch unterschied  liche Geschwindigkeiten ein. Ist allein der Stauschalter     b4     und damit das Relais     d,    mit den Kontakten     d4    betätigt,  so läuft die Maschine mit niedriger Geschwindigkeit, da  die Magnetventile s1 und s2 in der Stellung  0  stehen  und die beiden Kolben des Zylinders 42 eingefahren  sind.

   Bei zusätzlicher Betätigung des Stauschalters     b3     wird der Stromkreis für das Magnetventil s1 geschlossen  und der Kolben des kleinen Zylinders 42' ausgefahren.  Die Maschine läuft mit der kleinen Zwischengeschwin  digkeit. Bei einer zusätzlichen Betätigung des Stauschal  ters     b2    erfolgt eine Unterbrechung des Stromkreises für  das Magnetventil s1 durch den Öffner d2. und ein     Schlies-          sen    des Stromkreises für das Magnetventil s2. Der Kol  ben des kleinen Zylinders 42' wird ein- und der Kolben  des grossen Zylinder 42" wird ausgefahren, so dass die  Maschine mit der grösseren Zwischengeschwindigkeit  läuft.

   Eine zusätzliche Betätigung des Stauschalters     b,     zieht ein Schliessen des Stromkreises für das Magnet  ventil s1 nach sich, wodurch der Kolben des kleinen Zy  linders 42' ausgefahren und die Höchstgeschwindigkeit  eingestellt wird. Fallen die Stauschalter wieder ab, so  wird die Geschwindigkeit entsprechend heruntergeregelt.  



  Fällt der Stauschalter     b4    ab, so bleibt die Maschine  auf der Mindestgeschwindigkeit und die     Flaschensperre     15 schliesst durch Umschalten des Magnetventils     s3.     Gleichzeitig wird der Stromkreis für das Magnetventil       s4    geschlossen und das Ventil 43 geht infolge des Unter  brechens der Steuerleitung 47 in Stellung  0 . Der Zylin  der 39 wird über das Ventil 43 beaufschlagt, so dass die  Fühlglieder freigegeben und die letzten Etiketten ein  zeln ausgelöst werden.  



  Erfolgt bei geöffneter Flaschensperre eine Betätigung  des Stauschalters     b5    durch einen Rückstau im Maschi  nenauslauf, so wird der Steuerstrom für die Magnetven  tile     s1    bis     s3    durch den Wechsler     b;    unterbrochen. Die  Flaschensperre schliesst und die Mindestgeschwindigkeit  wird eingestellt. Gleichzeitig wird der Stromkreis für das  Magnetventil     s4    geschlossen, was in der bereits beschrie  benen Weise eine Beaufschlagung des Zylinders 39 und  damit die Freigabe der Fühlglieder der Etikettenschal  ter 36 auslöst.

      Im Auslauf der Maschine können zusätzlich weitere  Stauschalter angebracht werden, die unabhängig von den  Stauschaltern im     Einlauf    die Geschwindigkeit stufen  weise herabsetzen, und erst     bei    Betätigung des der Ma  schine nächstliegenden Stauschalters wird dann die  Sperrvorrichtung geschlossen.  



  Bei diesem Ausführungsbeispiel sind genauso wie bei  den beiden vorher beschriebenen Beispielen verschiedene  Änderungen möglich, ohne den Rahmen der Erfindung  zu verlassen. So kann z.B. die Flaschensperre bereits bei  Betätigung der beiden Stauschalter     b3    und     b,    geöffnet  werden, wobei die Schalter     b2    und     b,    allein zur Ge  schwindigkeitsregulierung dienen. Weiter können die  Schalter b1 und b2 an einer Transportkette anstatt auf  einem     Sammler    angeordnet werden. Auch ist es ohne  Bedeutung, mit welchen Mitteln die Steuerung der Eti  kettiermaschine durchgeführt wird.

   Ferner kann durch  die Etikettenschalter bei mit Saugluft arbeitenden Ma  schinen in an sich bekannter Weise die Etikettenentnah  me durch Sperren der Saugluft gesteuert werden. In    jedem Falle ergeben sich bedeutende Vorteile hinsicht  lich der Bedienung und der Beanspruchung der Ma  schine, wobei noch hervorzuheben ist, dass der Durch  messer der zu etikettierenden Gegenstände ohne Ein  fluss auf die Wirkungsweise der Steuerung ist, so dass  die     Stauschalter    in beliebigen Abständen voneinander  angeordnet werden können und nicht auf die     jeweils    zu  verarbeitende Gegenstände eingestellt werden müssen.  



  Anstelle der in der obigen Beschreibung genannten  elektrisch pneumatischen Steuerung ist es selbstverständ  lich möglich, eine nur elektrische, pneumatische oder  hydraulische Steuerung zu verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Etikettiermaschine mit Leistungsverstelleinrichtung nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die am Gegenstandseinlauf vorge sehene Sperrvorrichtung (15) von dem am Einlauf be findlichen ersten, als Stauschalter ausgebildeten Gegen standsfühler (12, b4) sowie durch mindestens einen wei teren, im Abstand vor diesem angeordneten Gegenstands fühler (11, b1, b2, b.) derart steuerbar ist, dass bei gleich zeitiger Betätigung des ersten und des weiteren Gegen standsfühlers die Sperrvorrichtung (15) öffnet und ge öffnet bleibt, solange der erste Gegenstandsfühler (12, b,,) von Gegenständen betätigt wird, und dass in Ab hängigkeit von der Zahl der betätigten Stauschalter das Geschwindigkeitsregelgetriebe (9, 15, 29)
    in Stufen ver stellbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Etikettiermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Geschwindigkeitsregelgetriebe (3, 4, 5) durch den am Einlauf befindlichen ersten Ge genstandsfühler (12) sowie durch den weiteren, im Ab stand vor ersterem angeordneten Gegenstandsfühler (11) im Sinne der Geschwindigkeitsheraufregelung steuerbar ist, solange beide Gegenstandsfühler (11, 12) von Gegen ständen betätigt sind. 2.
    Etikettiermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Geschwindigkeitsregelgetriebe (3, 4, 5) durch mindestens zwei weitere, im Einlauf im Abstand voneinander angeordnete Gegenstandsfühler (b1, b" b3) bei geöffneter Sperrvorrichtung (15) derart steuer bar ist, dass jeder Anzahl von betätigten Gegenstands fühlern, beginnend jeweils bei dem der Einlaufschnecke (10) nächstliegenden Gegenstandsfühler (b"), eine be stimmte Geschwindigkeitsstufe zugeordnet ist. 3.
    Etikettiermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Geschwindigkeitsregelgetriebe (3, 4, 5) durch einen vorzugsweise auf einem Gegen standssammler (7) angeordneten, mit einem Mittel zur Erfassung des unterschiedlichen Staudrucks ausgestat teten, weiteren Gegenstandsfühler in Abhängigkeit des Staudrucks steuerbar ist. 4. Etikettiermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstelleinrichtung für das Ge- schwindigkeitsregelgetriebe (3, 4, 5) ein Druckzylinder (22) mit einem Feinregelventil (19) zum Einstellen der Geschwindigkeit zugeordnet ist.
    5. Etikettiermaschine nach Patentanspruch, mit min destens einem weiteren Gegenstandsfühler im Bereich der Förderschnecke, der bei Betätigung durch einen Ge genstand die Etikettenentnahme- oder -übergabe für den Gegenstand auslöst, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenstandsfühler (36) unter gleichzeitiger Auslösung der Etikettierentnahme oder -übergabe aus dem Weg der Gegenstände zurückziehbar ist, solange die Sperrvor richtung (15) am Gegenstandseinlauf geöffnet ist. 6.
    Etikettiermaschine nach Unteranspruch 5, mit einem weiteren Gegenstandsfühler im Bereich der För- derschnecke, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Ge genstandsfühler (36) derart steuerbar ist, dass er nach Öffnen der Sperrvorrichtung (15) bei einer Betätigung durch einen Gegenstand aus dem Weg der Gegenstände zurückgezogen wird. 7.
    Etikettiermaschine nach Unteranspruch 5, mit mehreren weiteren Gegenstandsfühlern im Bereich der Förderschnecke, dadurch gekennzeichnet, dass die Ge genstandsfühler derart steuerbar sind, dass nach Öffnen der Sperrvorrichtung (15) bei Betätigung des der Etiket- tierstelle nächstliegenden Gegenstandsfühlers (36) alle Gegenstandsfühler (36) aus dem Weg der Gegenstände zurückgezogen werden.
CH1818870A 1968-10-16 1970-12-09 Etikettiermaschine mit Leistungsverstelleinrichtung CH524505A (de)

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US4369214A (en) * 1980-05-14 1983-01-18 Jagenberg Werke Ag Process and apparatus for preventing hardening of glue on inactive bottle labeling machine
DE3313361A1 (de) * 1983-04-13 1984-10-18 Krones Ag Hermann Kronseder Maschinenfabrik, 8402 Neutraubling Verfahren und vorrichtung zum steuern einer behandlungsanlage fuer flaschen o.dgl.
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