CH524708A - Schaltvorrichtung für eine elektrische oder elektronische Fadenwächteranlage und Verwendung derselben bei einer Stickmaschine - Google Patents

Schaltvorrichtung für eine elektrische oder elektronische Fadenwächteranlage und Verwendung derselben bei einer Stickmaschine

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CH524708A
CH524708A CH416971A CH416971A CH524708A CH 524708 A CH524708 A CH 524708A CH 416971 A CH416971 A CH 416971A CH 416971 A CH416971 A CH 416971A CH 524708 A CH524708 A CH 524708A
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CH
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contact
cam
thread
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switching
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CH416971A
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Alge Josef
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Alge Josef
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C11/00Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
    • D05C11/08Thread-tensioning arrangements
    • D05C11/14Stop motions responsive to thread tension or breakage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  
 



  Schaltvorrichtung für eine elektrische oder elektronische Fadenwächteranlage und Verwendung derselben bei einer Stickmaschine
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltvorrichtung für eine elektrische oder elektronische Fadenwächteranlage für Fäden verarbeitende Maschinen, insbesondere für Fadenwächter bei   Schiffchenstickmaschinen,    bei welcher der zu überwachende Faden auf einem Fühler aufliegt, der in Abhängigkeit von der jeweiligen Spannung des Fadens den Kontakt öffnet oder schliesst und ferner auf ein Verfahren zum Betrieb desselben.



   Solche Schaltvorrichtungen sind in vielfältigen Ausführungsformen bekannt. Die Aufgabe, die der Erfindung zugrunde liegt, besteht nun darin, eine zu- und abschaltbare Schaltvorrichtung zu schaffen, die einen hohen Kontaktdruck auszuüben vermag.



  Gemäss der Erfindung gelingt dies dadurch, dass der Fühler aus einem Waaghebel besteht, der an seinem einen Ende einen seitlich auskragenden Ansatz zur Auflage des zu überwachenden Fadens aufweist und an dem eine Kontaktstange angelenkt ist, deren unteres Ende beweglich mit einem auf zwei nebeneinander verlaufenden elektrische Spannung unterschiedlichen Potentials führende Schienen frei aufliegenden Schaltglied verbunden ist. Zweckmässig ist das Schaltglied als voller metallischer Zylinder ausgebildet, der an seinem einen Ende eine Querbohrung besitzt, in welche das seitlich auskragende untere Ende der Kontaktstange ragt.



   Die Verwendung der Schaltvorrichtung bei einer Stickmaschine mit selbsttätigem Faden- bzw. Nadelwechsel besteht nun darin, dass eine Hubstange im Verschiebebereich der Nadel bzw. des Nadelträgers liegt, so dass die stillgelegte Nadel den Schaltkontakt ausser Funktion setzt, in dem die stillgelegte Nadel bzw. deren Träger die Hubstange in ihre das Schaltglied hebende Lage schiebt.



   Zur Veranschaulichung der Erfindung wird diese anhand eines Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 die Schaltvorrichtung in Ansicht; Fig. 2 von hinten; Fig. 3 von oben; Fig. 4 von der Seite, gesehen in Richtung des Pfeiles IV in Fig. 1; Fig. 5 in Schrägsicht; die Fig. 6 und 7 die Schaltkontaktgehäuse; Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII- VIII in Fig. 7 und Fig. 9 ein Detail.



   Auf zwei spannungsführenden metallischen, parallel zueinander verlaufenden Schienen 1 und 2 liegt quer zu deren Längserstreckung ein beispielsweise aus Messing bestehender Zylinder 3 als Schaltglied auf, der aus vollem Material gebildet ist und der im Bereich seines einen Endes eine Querbohrung 4 besitzt. Oberhalb des Zylinders 3 liegt ein um die Achse 5 schwenkbar gelagerter zweiarmiger Waaghebel 6 mit einem seitlich auskragenden Ansatz 7 zur Auflage des Fadens 10, der in irgendeiner Form von der Maschine verarbeitet wird. Am einen Hebelende ist eine Kontaktstange 8 angelenkt mit einer seitlichen Auskragung 9 am unteren Ende, die in die Querbohrung 4 des Zylinders 3 ragt.

  Oberhalb des auf beiden Schienen 1 und 2 aufliegenden Zylinders 3 besitzt die Kontaktstange 8 eine seitliche Kröpfung 11 in Form eines einseitig offenen Rahmens, der im wesentlichen parallel zur Längserstreckung des Zylinders 3 verläuft. Neben dem Zylinder 3 ist eine dazu parallel verlaufende Hubstange 12 im Schaltkontaktgehäuse verschiebbar gelagert, an der ein Nocken 13 mit einer Hubkufe 14 befestigt ist, wobei bei kontaktschliessender Lage des Zylinders 3 die Hubkufe 14 des Nockens 13 mindestens zum Teil höher liegt als die Kröpfung 11 der Kontaktstange 8. In seiner aus den Figuren ersichtlichen Ruhestellung wird der Nocken 13 durch eine Feder 15 gehalten, die von der Hubstange 12 durchsetzt ist   und    die sich einerseits am Gehäuse und andererseits am Nocken 14 abstützt.

  Der Nocken 13 ist als Keil ausgebildet und sein oberster Teil 17 ist nasenartig verjüngt (Fig. 9).



   Die vorstehend beschriebenen Teile, nämlich der Zylinder 3, der Nocken 13, die Hubstange 12, der Waaghebel 6, die Achse 5, die Kontaktstange 8 sind in einem Gehäuse 20 gelagert, das unterhalb des Zylinders 3 zwei zum Umfangsverlauf der Schienen 1 und 2 korrespondierende Ausnehmungen 21 und 22 besitzt. Dieses Gehäuse besteht aus zwei Teilen 23 und 24 und in den Fig. 6 und 7 sind diese beiden Gehäuseteile mit ihrer Innenansicht gezeigt. Die Gehäuse bestehen zweckmässig aus isolierendem Kunststoff und weisen Aussparungen 25 auf, in welchen die genannten Teile gelagert sind. Im oberen Teil desjenigen Gehäuses 24, das den Zylinder 3 beherbergt, ist eine schlitzartige Aussparung 27, in welche durch den Bogenschlitz 28 die Auskragung 7 ragt. Mittels einer durch die Öffnung 29 zu steckenden Schraube werden die beiden Teile 23 und 24 fest miteinander verbunden.



   Der Schaltkontakt arbeitet nun wie folgt: Über die Auskragung 7 des Waaghebels 6 ist der von der Maschine zu verarbei  tende Faden 10 geführt, der sich während des Verarbeitungsvorganges (Stickvorgang) periodisch spannt und entspannt. Ist der Faden entspannt, so ist der Hebel 6 unbelastet und der Zylinder 3 liegt, wie aus den Fig. 6 und 7 ersichtlich, auf den spannungsführenden Schienen 1 und 2 kontaktgebend auf.



  Wird der Faden 10 gespannt, so wird dadurch der Hebel 6 in Richtung des Pfeiles 30 (Fig. 5) nach unten gedrückt und hebt damit die Schaltstange 8 etwas hoch, die ihrerseits nun den Zylinder 3 einseitig anhebt, wodurch der über den Zylinder 3 gebildete Kontakt zwischen den beiden Schienen 1 und 2 unterbrochen wird. Die Fig. 1, 2, 4 und 5 zeigen das Schaltglied 3 in der abgehobenen, also kontaktunterbrechenden Stellung. Soll nun der Schaltkontakt ausser Funktion gesetzt werden, so wird die Hubstange 12 in Richtung des Pfeiles 31  (Fig. 3) nach links geschoben, wodurch der Nocken 13 unter die Kröpfung 11 fährt, die infolge der schrägen Hubkufe 14 nun angehoben wird.

  Da der Nocken 13 breiter ist als der durch die Kröpfung 11 gebildete Rahmen und die der schrägen Hubkufe 14 gegenüberliegende Flanke des Nockens 13 senkrecht abfällt, bleibt der Nocken 13 sozusagen in der Kröpfung
11 hängen, da die nasenartige Verjüngung 17 gleichsam als Riegel wirkt. Die zwischen nasenartiger Verjüngung 17 und Nocken 13 liegende Schulter 18 liegt bei kontaktgebender Stellung des Zylinders 3 höher als die Kröpfung 11. Mit der Kontaktstange 8 wird aber auch der Zylinder 3 gehoben und dadurch seine Kontaktgabe unterbrochen   (Fig.    2).



   Soll nun die durch den Nocken 13 gebildete Verriegelung (siehe Fig. 9) aufgehoben werden. so braucht der Faden 10 nur einen Druck infolge seiner Spannung auf die Auskragung 7 auszuüben und die Kontaktstange 8 und damit die Kröpfung
11 wird über die Höhe der nasenartigen Verjüngung 17 angehoben. Unter der Wirkung der Feder 15 wandert der so freigegebene Nocken 13 unverzüglich in seine Ruhelage zurück und der Zylinder 3 kann seine Funktion wiederum ausüben.



   Zweckmässig wird der gegenständliche Schaltkontakt auf Stickmaschinen mit Farbwechseleinrichtungen verwendet, bei welchen der Nadelträger beim Farbwechsel auf dem Nadellineal nach hinten geschoben wird, um so ausser Funktion gesetzt zu werden. Der gegenständliche Schaltkontakt wird dann so auf die Schienen 1 und 2 gesteckt, dass die Hubstange 12 mit dem Nadelträger gleichachsig liegt. Wird nun der Nadelträger zurückgeschoben, so bewegt er die Hubstange 12 im Sinne des Pfeiles 31 (Fig. 3) und schaltet auf diese Weise den Kontakt ab. Wird der Nadelträger im Laufe des Stickverfahrens wiederum zur Ausübung der Stickarbeit nach vorne geschoben, so tritt der Schaltkontakt selbsttätig wiederum in Funktion sobald der Faden 10 gespannt wird.

  In diesem Falle wird, wie bereits erwähnt, die Hubstange und damit die Kröpfung 11 über die Höhe der nasenartigen Verjüngung gehoben, so dass der Nocken 13 unter der Wirkung der Feder 15 unverzüglich in seine Ruhelage zurückkehren kann.



   Da der Zylinder 3 aus vollem Material besteht, beispielsweise aus Messing, ist er relativ schwer und übt so einen hohen Kontaktdruck aus. In Verbindung mit einer hochohmig belasteten hohen Spannung an den Schienen 1 und 2 ist daher stets eine sichere Kontaktgabe gewährleistet, die selbst durch leichte Verschmutzungen, wie sie bei solchen Maschinen vorkommen (Staub, Fadenreste,   ölfilm),    nicht beeinträchtigt werden kann. In Verbindung mit Stickmaschinen sitzt in der praktischen Ausführung ein Gehäuse 20 neben dem anderen auf den Schienen 1 und 2, wo sie ja nur aufgesteckt zu werden brauchen. Die Demontage der Schaltkontakte erfolgt durch Abziehen des Gehäuses von den Schienen 1 und 2.



   PATENTANSPRUCH 1
Schaltvorrichtung für eine elektrische oder elektronische Fadenwächteranlage für Fäden verarbeitende Maschinen, insbesondere für Fadenwächter bei Schiffchenstickmaschinen bei welcher der zu überwachende Faden auf einem Fühler aufliegt, der in Abhängigkeit von der jeweiligen Spannung des Fadens den Kontakt öffnet oder schliesst, dadurch gekennzeichnet, dass der Fühler aus einem Waaghebel (6) besteht, der an seinem einen Ende einen seitlich auskragenden Ansatz (7) zur Auflage des zu überwachenden Fadens (10) aufweist und an dem eine Kontaktstange (8) angelenkt ist, deren unteres Ende beweglich mit einem auf zwei nebeneinander verlaufenden, elektrische Spannung unterschiedlichen Potentials führende Schienen (1, 2) frei aufliegenden Schaltglied (3) verbunden ist.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltglied als voller metallischer Zylinder (3) ausgebildet ist, der an seinem einen Ende eine Querbohrung (4) besitzt, in welche das seitlich auskragende untere Ende der Kontaktstange (8) ragt.



   2. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Waaghebel (6) zweiarmig ausgebildet ist.



   3. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch   1    und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktstange (8) eine Kröpfung (11) aufweist, gegenüber der ein Nocken (13) mit einer Hubkufe (14) verschiebbar gelagert ist, wobei bei kontaktschliessender Lage des Schaltgliedes (3) die Hubkufe (14) des Nockens (13) mindestens zum Teil höher liegt als die Kröpfung (11).



   4. Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken (13) parallel zur Längsachse des zylindrischen Schaltgliedes (3) verschiebbar ist und vorzugsweise mittels einer Feder (15) in seiner Ruhestellung gehalten ist.



   5. Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kröpfung (11) bügelartig ausgebildet ist und im wesentlichen parallel zur Längsachse des zylindrischen Schaltgliedes (3) verläuft.



   6. Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken (13) als liegender Keil ausgebildet ist, dessen oberster Teil (17) nasenartig verjüngt ist.



   7. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch I, und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltglied (3), Nocken (13), Kontaktstange (8), Waaghebel (6) in einem Gehäuse (20) gelagert sind, das unterhalb des Schaltgliedes (3) zwei zum oberen Umfangsverlauf der Schienen (1, 2) korrespondierende Ausnehmungen aufweist.



   8. Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken (13) an einer im Gehäuse (20) geführten Hubstange (12) befestigt ist und die Hubstange im wesentlichen parallel zur Längsachse des Schaltgliedes (3) verläuft.



   9. Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ruhestellung des Nockens (13) die Hubstange (12) gegenüber dem Gehäuse (20) vorsteht.

 

   10. Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubstange (12) zweiseitig im Gehäuse (20) geführt ist und als Führung der Schraubenfeder (15) dient, die sich einerseits am Gehäuse (20), andererseits am Nocken (13) abstützt.



   11. Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (20) aus zwei, vorzugsweise mittig verschraubten Teilen (23, 24) besteht, wobei in inneren Ausnehmungen (25) im einen Teil (23) Waaghebel (6), Kontaktstange (8), Nocken (13), Hubstange (12) und im anderen Teil (24) das zylindrische Schaltglied (3) liegt.



   12, Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Kröpfung (11) geringer ist als die Breite des Nockens (13). 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. tende Faden 10 geführt, der sich während des Verarbeitungsvorganges (Stickvorgang) periodisch spannt und entspannt. Ist der Faden entspannt, so ist der Hebel 6 unbelastet und der Zylinder 3 liegt, wie aus den Fig. 6 und 7 ersichtlich, auf den spannungsführenden Schienen 1 und 2 kontaktgebend auf.
    Wird der Faden 10 gespannt, so wird dadurch der Hebel 6 in Richtung des Pfeiles 30 (Fig. 5) nach unten gedrückt und hebt damit die Schaltstange 8 etwas hoch, die ihrerseits nun den Zylinder 3 einseitig anhebt, wodurch der über den Zylinder 3 gebildete Kontakt zwischen den beiden Schienen 1 und 2 unterbrochen wird. Die Fig. 1, 2, 4 und 5 zeigen das Schaltglied 3 in der abgehobenen, also kontaktunterbrechenden Stellung. Soll nun der Schaltkontakt ausser Funktion gesetzt werden, so wird die Hubstange 12 in Richtung des Pfeiles 31 (Fig. 3) nach links geschoben, wodurch der Nocken 13 unter die Kröpfung 11 fährt, die infolge der schrägen Hubkufe 14 nun angehoben wird.
    Da der Nocken 13 breiter ist als der durch die Kröpfung 11 gebildete Rahmen und die der schrägen Hubkufe 14 gegenüberliegende Flanke des Nockens 13 senkrecht abfällt, bleibt der Nocken 13 sozusagen in der Kröpfung 11 hängen, da die nasenartige Verjüngung 17 gleichsam als Riegel wirkt. Die zwischen nasenartiger Verjüngung 17 und Nocken 13 liegende Schulter 18 liegt bei kontaktgebender Stellung des Zylinders 3 höher als die Kröpfung 11. Mit der Kontaktstange 8 wird aber auch der Zylinder 3 gehoben und dadurch seine Kontaktgabe unterbrochen (Fig. 2).
    Soll nun die durch den Nocken 13 gebildete Verriegelung (siehe Fig. 9) aufgehoben werden. so braucht der Faden 10 nur einen Druck infolge seiner Spannung auf die Auskragung 7 auszuüben und die Kontaktstange 8 und damit die Kröpfung 11 wird über die Höhe der nasenartigen Verjüngung 17 angehoben. Unter der Wirkung der Feder 15 wandert der so freigegebene Nocken 13 unverzüglich in seine Ruhelage zurück und der Zylinder 3 kann seine Funktion wiederum ausüben.
    Zweckmässig wird der gegenständliche Schaltkontakt auf Stickmaschinen mit Farbwechseleinrichtungen verwendet, bei welchen der Nadelträger beim Farbwechsel auf dem Nadellineal nach hinten geschoben wird, um so ausser Funktion gesetzt zu werden. Der gegenständliche Schaltkontakt wird dann so auf die Schienen 1 und 2 gesteckt, dass die Hubstange 12 mit dem Nadelträger gleichachsig liegt. Wird nun der Nadelträger zurückgeschoben, so bewegt er die Hubstange 12 im Sinne des Pfeiles 31 (Fig. 3) und schaltet auf diese Weise den Kontakt ab. Wird der Nadelträger im Laufe des Stickverfahrens wiederum zur Ausübung der Stickarbeit nach vorne geschoben, so tritt der Schaltkontakt selbsttätig wiederum in Funktion sobald der Faden 10 gespannt wird.
    In diesem Falle wird, wie bereits erwähnt, die Hubstange und damit die Kröpfung 11 über die Höhe der nasenartigen Verjüngung gehoben, so dass der Nocken 13 unter der Wirkung der Feder 15 unverzüglich in seine Ruhelage zurückkehren kann.
    Da der Zylinder 3 aus vollem Material besteht, beispielsweise aus Messing, ist er relativ schwer und übt so einen hohen Kontaktdruck aus. In Verbindung mit einer hochohmig belasteten hohen Spannung an den Schienen 1 und 2 ist daher stets eine sichere Kontaktgabe gewährleistet, die selbst durch leichte Verschmutzungen, wie sie bei solchen Maschinen vorkommen (Staub, Fadenreste, ölfilm), nicht beeinträchtigt werden kann. In Verbindung mit Stickmaschinen sitzt in der praktischen Ausführung ein Gehäuse 20 neben dem anderen auf den Schienen 1 und 2, wo sie ja nur aufgesteckt zu werden brauchen. Die Demontage der Schaltkontakte erfolgt durch Abziehen des Gehäuses von den Schienen 1 und 2.
    PATENTANSPRUCH 1 Schaltvorrichtung für eine elektrische oder elektronische Fadenwächteranlage für Fäden verarbeitende Maschinen, insbesondere für Fadenwächter bei Schiffchenstickmaschinen bei welcher der zu überwachende Faden auf einem Fühler aufliegt, der in Abhängigkeit von der jeweiligen Spannung des Fadens den Kontakt öffnet oder schliesst, dadurch gekennzeichnet, dass der Fühler aus einem Waaghebel (6) besteht, der an seinem einen Ende einen seitlich auskragenden Ansatz (7) zur Auflage des zu überwachenden Fadens (10) aufweist und an dem eine Kontaktstange (8) angelenkt ist, deren unteres Ende beweglich mit einem auf zwei nebeneinander verlaufenden, elektrische Spannung unterschiedlichen Potentials führende Schienen (1, 2) frei aufliegenden Schaltglied (3) verbunden ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltglied als voller metallischer Zylinder (3) ausgebildet ist, der an seinem einen Ende eine Querbohrung (4) besitzt, in welche das seitlich auskragende untere Ende der Kontaktstange (8) ragt.
    2. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Waaghebel (6) zweiarmig ausgebildet ist.
    3. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch 1 und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktstange (8) eine Kröpfung (11) aufweist, gegenüber der ein Nocken (13) mit einer Hubkufe (14) verschiebbar gelagert ist, wobei bei kontaktschliessender Lage des Schaltgliedes (3) die Hubkufe (14) des Nockens (13) mindestens zum Teil höher liegt als die Kröpfung (11).
    4. Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken (13) parallel zur Längsachse des zylindrischen Schaltgliedes (3) verschiebbar ist und vorzugsweise mittels einer Feder (15) in seiner Ruhestellung gehalten ist.
    5. Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kröpfung (11) bügelartig ausgebildet ist und im wesentlichen parallel zur Längsachse des zylindrischen Schaltgliedes (3) verläuft.
    6. Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken (13) als liegender Keil ausgebildet ist, dessen oberster Teil (17) nasenartig verjüngt ist.
    7. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch I, und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltglied (3), Nocken (13), Kontaktstange (8), Waaghebel (6) in einem Gehäuse (20) gelagert sind, das unterhalb des Schaltgliedes (3) zwei zum oberen Umfangsverlauf der Schienen (1, 2) korrespondierende Ausnehmungen aufweist.
    8. Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken (13) an einer im Gehäuse (20) geführten Hubstange (12) befestigt ist und die Hubstange im wesentlichen parallel zur Längsachse des Schaltgliedes (3) verläuft.
    9. Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ruhestellung des Nockens (13) die Hubstange (12) gegenüber dem Gehäuse (20) vorsteht.
    10. Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubstange (12) zweiseitig im Gehäuse (20) geführt ist und als Führung der Schraubenfeder (15) dient, die sich einerseits am Gehäuse (20), andererseits am Nocken (13) abstützt.
    11. Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (20) aus zwei, vorzugsweise mittig verschraubten Teilen (23, 24) besteht, wobei in inneren Ausnehmungen (25) im einen Teil (23) Waaghebel (6), Kontaktstange (8), Nocken (13), Hubstange (12) und im anderen Teil (24) das zylindrische Schaltglied (3) liegt.
    12, Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Kröpfung (11) geringer ist als die Breite des Nockens (13).
    13. Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch
    gekennzeichnet, dass bei kontaktschliessender Lage des Schaltgliedes (3) die Kröpfung (11) der Kontaktstange (8) tiefer liegt als die durch die nasenartige Verjüngung (17) gebildete Schulter des Nockens (13).
    PATENTANSPRUCH II Verwendung der Schaltvorrichtung nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1, 2, 3, 6 und 8 bei einer Stickmaschine mit selbsttätigem Faden- bzw. Nadelwechsel, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubstange (12) im Verschiebebereich der Nadel bzw. des Nadelträgers liegt, so dass die stillgelegte Nadel den Schaltkontakt ausser Funktion setzt, indem die stillgelegte Nadel bzw. deren Träger die Hubstange in ihre das Schaltglied (3) hebende Lage schiebt.
CH416971A 1970-03-26 1971-03-22 Schaltvorrichtung für eine elektrische oder elektronische Fadenwächteranlage und Verwendung derselben bei einer Stickmaschine CH524708A (de)

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