CH524721A - Verfahren zum Färben von Leder - Google Patents

Verfahren zum Färben von Leder

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CH524721A
CH524721A CH313370A CH313370A CH524721A CH 524721 A CH524721 A CH 524721A CH 313370 A CH313370 A CH 313370A CH 313370 A CH313370 A CH 313370A CH 524721 A CH524721 A CH 524721A
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leather
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Bohny Fritz
Egli Willi
Max Dr Schwank
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Ciba Geigy Ag
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/90General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using dyes dissolved in organic solvents or aqueous emulsions thereof
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • D06P3/32Material containing basic nitrogen containing amide groups leather skins

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Description


  
 



  Verfahren zum Färben von Leder
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Färben von Leder, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man Leder mit einer Färbeflüssigkeit behandelt, die aus einer wässrigen, ein organisches Lösungsmittel enthaltenden Farbstofflösung, einer Lösung von Farbstoff in einem organischen Lösungsmittel oder einer Mischung von organischen Lösungsmitteln oder einer Dispersion von Farbstoff in einer der erwähnten Lösungsmittelarten besteht, das gefärbte Leder durch Abpressen von Färbeflüssigkeit befreit und anschliessend trocknet oder einem Fixiervorgang unterwirft und dann trocknet Das neue Verfahren der vorliegenden Erfindung bietet gegenüber der bekannten Methode des Färbens von Leder  im Fass , d. h. in einer geschlossenen Drehtrommel, in der das Ledermaterial für längere Zeit, z.

  B. für eine Stunde, einer starken mechanischen Beanspruchung ausgesetzt ist, erhebliche Vorteile. So ist das neue Verfahren, wie weiter unten ausgeführt ist, wegen der kurzen Färbezeit sehr materialschonend, der Vorgang des Waschens bzw. Spülens der gefärbten Ware entfällt, weiterhin kann es kontinuierlich ausgeführt werden, so dass der Mengendurchsatz erheblich gesteigert werden ann, und dass die für das Verfahren benötigten Hilfsmittel und Apparaturen wenig aufwendig sind.



   Gegenüber dem in den deutschen Auslegungsschriften 1 226 529 und 1 287 556 beschriebenen Verfahren weist das vorliegende Verfahren den Vorteil der grösseren Einfachheit auf, da nach dem vorliegenden Verfahren nicht mehr in einem komplizierten wässrigen Zweiphasensystem, sondern in einem einfach herzustellenden einphasigen Lösungssystem gefärbt wird. Die Gegenwart von organischen Lösungsmitteln in der Färbeflüssigkeit macht die Farbstoffe besser löslich, führt zu einer besseren, d. h. rascheren Benetzbarkeit des zu färbenden Leders und bewirkt ein rasches und tiefes Eindringen des Farbstoffes in das Leder.



  Die hierdurch erzielte Verkürzung der Färbezeit erlaubt zugleich eine Färbung bei höherer Temperatur, was den Färbevorgang noch wirksamer gestaltet. Insbesondere bei der Methode des Färbens  im Fass  ist die Anwendung höherer Temperaturen nicht möglich, da wegen der längeren Färbezeit und der mechanischen Beanspruchung bei höheren Temperaturen Schädigungen des Leders nicht zu vermeiden sind. Für die in den genannten deutschen Auslegeschriften beschriebenen Verfahren sind Färbetemperaturen von 50 bis höchstens 60   "C    vorgesehen, während nach dem vorliegenden Verfahren vorzugsweise Färbetemperaturen von 60-80   "C    eingehalten werden.



   Als Färbeflüssigkeiten werden wässrige Farbstofflösungen, die ein organisches, mit Wasser mischbares Lösungsmittel enhalten, bevorzugt. Je nachdem, wie gross der Anteil des organischen Lösungsmittels in der wässrigen Lösung ist, dringt der Farbstoff bzw. die Lösung mehr oder weniger schnell und tief in das Ledermaterial ein. Enthält die Färbeflüssigkeit eine ausreichende Menge an organischem Lösungsmittel, ist die Eindringgeschwindigkeit so gross, dass man mit sehr kurzen Färbezeiten, z. B. von 5-10 Sekunden, auskommt. Erhöht man zudem, wie bereits erwähnt, die Temperatur der Färbeflüssigkeit, so genügen unter Umständen Färbezeiten bis zu 5 Sekunden, um eine gute Farbintensität zu erhalten.

  Als mit Wasser mischbare organische Lösungsmittel, die als Zusatz zu den wässrigen Farbstoffflüssigkeiten geeignet sind, seien genannt: Methanol, Äthanol, Propanol, Butanol, Äthylenglykol, Methoxyäthylalkohol, Glycerin, Aceton, Dimethylformamid, Tetrahydrofuran, Benzylalkohol und insbesondere Isopropanol.



   Wenn der Färbeflüssigkeit ein Netz- und Dispergiermittel zugefügt wird, kann die Menge des organischen Lösungsmittels reduziert werden, ohne dass die Färbezeiten verlängert werden müssen. Als Netz- und Dispergiermittel eignen sich z. B. Umsetzungsprodukte aus höhermolekularen Fettsäuren und Oxyalkylaminen, sowie gegebenenfalls Äthylenoxyd (Invaderm 7426, Invaderm LU).



   Verwendet man für das erfindungsgemässe Verfahren eine Färbeflüssigkeit, die nur organische Lösungsmittel enthält, so müssen selbstverständlich Lösungsmittel bzw. Lösungsmittelgemische verwendet werden, die die entsprechenden Farbstoffe aufzulösen imstande sind, wie z. B. Aceton für acetonlösliche Farbstoffe.



   Je nach der Art der verwendeten Farbstoffe wird man somit ganz verschiedene Lösungsmittel in Anwendung bringen, wie z. B. Äthanol, Äther, Benzin, Benzol, Chloroform, Schwefelkohlenstoff, Terpentinöl, Tetrachlorkohlenstoff, Trichloräthylen, Äthylacetat oder Butylacetat. Es können für  das erfindungsgemässe Verfahren aber auch Pigmentfarbstoffe verwendet werden, die in geeigneten Lösungsmitteln, wie z. B. den oben genannten, oder in flüssigen Lacken, die als Lösungsmittel z. B. Leinöl, Terpentinöl, Äthanol, Benzol, Butylacetat, Amylacetat, Äther, Aceton oder Benzin enthalten, in dispergierter Form angewendet werden.



   Als Farbstoffe kommen alle in Betracht, die sich zum Färben von Leder eignen, wie z. B. Reaktivfarbstoffe, saure Wollfarbstoffe, flüssige kationische Farbstoffe und insbesondere Metallkomplexfarbstoffe. Als Handelsnamen solcher Farbstoffe seien genannt: Cibalan:, Lanasol-, Cibacron-, Procion-, Levafixfarbstoffe und andere.



   Wichtig ist, dass die Farbstoffe in möglichst reiner konzentrierter Form angewendet werden, d. h. dass sie möglichst wenig Verschnittmittel (Coupage- oder Streckmittel), z. B. anorganische Salze, wie Natriumsulfat, Kochsalz oder Dextrine, oder Netz- und Dispergiermittel und dergleichen enthalten, da das Leder nach dem Färben nicht mehr gewaschen (gespült) wird, und die Coupage- und Streckmittel somit nicht mehr entfernt werden.



   Nach dem Herausnehmen der gefärbten Lederstücke aus dem Bad wird die überschüssige Färbeflüssigkeit so gut wie möglich abgepresst. Danach erfolgt die Weiterverarbeitung des gefärbten Materials wie üblich, indem dieses getrocknet oder fixiert und getrocknet wird. Die Fixierung kann in an sich bekannter Weise, wie z. B. bei den Reaktivfarbstoffen nach dem Hochtemperaturdämpf- oder dem Kaltverweilverfahren usw. erfolgen. Die Trocknung erfolgt ebenfalls nach an sich bekannten Verfahren, z. B. in einem Infrarottrockenofen oder Vakuumtrockner. In manchen Fällen erweist es sich als vorteilhaft, wenn das gefärbte Material nach dem Abpressen der Färbeflüssigkeit einige Zeit, z. B. 1-24 Stunden, gelagert und erst dann weiterverarbeitet wird. Als zu färbendes Leder kommen alle Ledersorten, insbesondere aber Chromleder, in Betracht.



   Wegen der bereits erwähnten sehr kurzen Färbezeiten kann man das erfindungsgemässe Verfahren auch kontinuierlich durchführen, so dass die Vorgänge des Eintauchens des Leders in das Färbebad, des Herausnehmens, Abpressens und Weiterbehandelns in einem fortlaufenden Arbeitsgang mit ständiger Materialeingabe vollzogen werden. Als Färbevorrichtung dient zweckmässig eine die Färbeflüssigkeit enthaltende Wanne, durch die das zu färbende Ledermaterial mittels einer Transportvorrichtung, wie z. B. ein Transportband, hindurchbewegt wird. Als Abpressvorrichtung eignet sich ein Walzenfoulard, in dem das Ledermaterial unmittelbar nach Verlassen des Färbebades durch das Transportband eingegeben wird, wo der grösste Teil der noch in dem gefärbten Leder festgehaltenen Färbeflüssigkeit abgequetscht wird. Das anschliessende Trocknen bzw.

  Fixieren und Trocknen des gefärbten Materials geschieht mit Hilfe von in der Färbetechnik bekannten Einrichtungen, die ebenso automatisch ablaufen können, wie die oben beschriebenen Vorgänge des Färbens und Trocknens. Auf diese Weise kann ein zu färbendes Lederstück innerhalb weniger Minuten den gesamten Verarbeitungsgang in der kombinierten Färbe-Foulard-Trocken-Anordnung durchlaufen. Wenn Färbeflüssigkeiten verwendet werden, die nur organische Lösungsmittel enthalten, ist es zweckmässig, das erfindungsgemässe Verfahren in einer geschlossenen Vorrichtung durchzuführen, um Geruchsbelästigungen oder besondere Gefahren durch Lösungsmitteldämpfe zu vermeiden. Ausserdem ist es notwendig, dass die beim Trocknen des gefärbten Leders entstehenden Lösungsmitteldämpfe kondensiert werden, um die Lösungsmittel zurückzugewinnen.



   In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die Teile, sofern nichts anderes angegeben wird, Gewichtsteile, die Prozente sind Gewichtsprozente und die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.



  Beispiel 1
Durch Lösen von 10 Teilen des Chrommischkomplexfarbstoffes, der an ein Atom Chrom ein Molekül des Farbstoffes der Formel
EMI2.1     
 und ein Molekül des Farbstoffes der Formel
EMI2.2     
 komplex gebunden enthält, in 785 Teilen Wasser, 200 Teilen Isopropylalkohol und 5 Teilen   85 /Oiger    Ameisensäure bereitet man eine Farbstofflösung vor.



   Chrom- und vegetabil nachgegerbtes geschliffenes Rindleder wird kontinuierlich in einer Wanne, welche die oben beschriebene Farbstofflösung enthält, während einer Verweilzeit von 10 Sekunden bei einer Temperatur von   60     getränkt, aus der Wanne zwischen zwei Abquetschwalzen auf eine Aufnahme an Farbstofflösung von ungefähr   80 /o    ihres Gewichtes abgequetscht und im Vakuumtrockner getrocknet. Man erhält so im Farbausfall egale und im Farbton einheitliche Brauntöne.

 

  Beispiel 2
Wie in Beispiel 1 beschrieben, kann chromgegerbtes Veloursleder rot gefärbt werden, wenn bei einer Verweilzeit von 8 Sekunden, einer Temperatur von   80"    und   70 /Oiger    Lösungsaufnahme folgende Lösung verwendet wird: Farb   stofflösuhg    aus 12 Teilen   1 :2-Chromkomplex    des Farbstoffes der Formel
EMI2.3     
 786 Teilen Wasser, 200 Teilen   Isopropanol/Äthylglykol    1:1 und 20 Teilen des wie folgt erhaltenen Produktes:

  :
In einem   1-Liter-Rundkolben    mit Rührer, Thermometer und absteigendem Kühler werden 420 g technische Ölsäure (1,5 Mol), 345 g Diäthanolamin (3,35 Mol) und 1,5 g p-Toluol  sulfonsäure unter Stickstoff so lange auf   160-165     gehalten, bis sich in der mit Eis gekühlten Vorlage 27-28   ccm    Wasser angesammelt haben. Es werden 740 g des Umsetzungsproduktes erhalten.



   Nach dem Trocknen durch Aufhängen im Trockenraum bei   50     wird eine egale Rotfärbung erhalten.



  Beispiel 3
Wie in Beispiel 1, unter Einhaltung folgender Bedingungen: Chrom- und vegetabil nachgegerbtes vollnarbiges Rindleder, Verweilzeit 6 Sekunden bei   65 ,    Farbstofflösungsaufnahme 85%.



   Farbstofflösung aus 12 Teilen des Farbstoffes der Formel
EMI3.1     
 10 Teilen Ameisensäure   85%ig,    878 Teilen Wasser und 150 Teilen   IsopropanollÄthanol    1:1. Trocknen auf Vakuumtrockner.



  Beispiel 4
Wie in Beispiel 1, unter Einhaltung folgender Bedingungen: Chromgegerbtes Nubukleder, Verweilzeit 5 Sekunden bei   70 ,    Farbstofflösungsaufnahme   800in.   



   Farbstofflösung aus 15 Teilen des Farbstoffes der Formel
EMI3.2     
 30 Teilen des im Beispiel 2 erwähnten Umsetzungsproduktes aus Ölsäure und Diäthanolamin, 755 Teilen Wasser, 200 Teilen Isopropanol, anschliessend fixieren, ebenfalls im Foulard, bei   50     mit einem Gemisch aus 30 Teilen eines Melamin Formaldehydkondensationsproduktes, 10 Teilen Ameisensäure   85 /oig,    960 Teilen Wasser, trocknen auf dem Spannrahmen. Man erhält rote Färbungen.



  Beispiel 5
Wie in Beispiel 1, unter Einhaltung folgender Bedingungen: Chromgegerbtes, synthetisch nachgegerbtes Rindleder, Verweilzeit 8 Sekunden bei   70 ,    Flüssigkeitsaufnahme   7001o.   



   Farbstofflösung aus 10 Teilen des Komplexes, der an ein Atom Chrom ein Molekül des Farbstoffes der Formel
EMI3.3     
 und ein Molekül des Farbstoffes der Formel
EMI3.4     
 komplex gebunden enthält, im Foulard überfärben mit 5 Teilen des Gemisches aus 20 Teilen Methylenblau, 34 Teilen Bismarckbraun und 46 Teilen Meldola's Blau (C.   l.    Basic Blue 6), 20 Teilen Essigsäure   800Ioig,    875 Teilen Wasser und 100 Teilen Äthanol. Man erhält schwarze Töne.



  Beispiel 6
Wie in Beispiel 1, unter Einhaltung folgender Bedingungen: Chromgegerbtes Rindleder, Verweilzeit 5 Sekunden bei   25 ,    Farbstofflösungsaufnahme   6001o.   



   Farbstofflösung aus 10 Teilen des 1 :2-Kobaltkomplexes des Farbstoffes aus   ,B-Naphthylamin    und diazotiertem 5-Nitro-2-aminophenol, 200 Teilen Äthylacetat, 500 Teilen Äthylglykol, 240 Teilen Isopropylalkohol, 40 Teilen Vinylcopolymerisat, 10 Teilen Acrylatpolymerisat. Anschliessend trocknen. Man erhält so schwarze Töne.



   PATENTANSPRUCH 1
Verfahren zum Färben von Leder, dadurch gekennzeichnet, dass man Leder mit einer Färbeflüssigkeit behandelt, die aus einer wässrigen, ein organisches Lösungsmittel enthaltenden Farbstofflösung, einer Lösung von Farbstoff in einem organischen Lösungsmittel oder einer Mischung von organischen Lösungsmitteln, oder einer Dispersion von Farbstoff in einer der erwähnten Lösungsmittelarten besteht, das gefärbte Leder durch Abpressen von Färbeflüssigkeit befreit und anschliessend trocknet oder einem Fixiervorgang unterwirft und dann trocknet.

 

   UNTERANSPRÜCHE
1. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass wässrige Färbeflüssigkeiten verwendet werden, die als organisches Lösungsmittel Isopropylalkohol enthalten.



   2. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Färbung bei erhöhter Temperatur, insbesondere zwischen 60 und 80   "C,    vorgenommen wird.



   3. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Färbeflüssigkeit ein Netz- und Dispergiermittel enthält.



   4. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Färbeflüssigkeit Metallkomplexfarbstoffe enthält. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



  

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. sulfonsäure unter Stickstoff so lange auf 160-165 gehalten, bis sich in der mit Eis gekühlten Vorlage 27-28 ccm Wasser angesammelt haben. Es werden 740 g des Umsetzungsproduktes erhalten.
    Nach dem Trocknen durch Aufhängen im Trockenraum bei 50 wird eine egale Rotfärbung erhalten.
    Beispiel 3 Wie in Beispiel 1, unter Einhaltung folgender Bedingungen: Chrom- und vegetabil nachgegerbtes vollnarbiges Rindleder, Verweilzeit 6 Sekunden bei 65 , Farbstofflösungsaufnahme 85%.
    Farbstofflösung aus 12 Teilen des Farbstoffes der Formel EMI3.1 10 Teilen Ameisensäure 85%ig, 878 Teilen Wasser und 150 Teilen IsopropanollÄthanol 1:1. Trocknen auf Vakuumtrockner.
    Beispiel 4 Wie in Beispiel 1, unter Einhaltung folgender Bedingungen: Chromgegerbtes Nubukleder, Verweilzeit 5 Sekunden bei 70 , Farbstofflösungsaufnahme 800in.
    Farbstofflösung aus 15 Teilen des Farbstoffes der Formel EMI3.2 30 Teilen des im Beispiel 2 erwähnten Umsetzungsproduktes aus Ölsäure und Diäthanolamin, 755 Teilen Wasser, 200 Teilen Isopropanol, anschliessend fixieren, ebenfalls im Foulard, bei 50 mit einem Gemisch aus 30 Teilen eines Melamin Formaldehydkondensationsproduktes, 10 Teilen Ameisensäure 85 /oig, 960 Teilen Wasser, trocknen auf dem Spannrahmen. Man erhält rote Färbungen.
    Beispiel 5 Wie in Beispiel 1, unter Einhaltung folgender Bedingungen: Chromgegerbtes, synthetisch nachgegerbtes Rindleder, Verweilzeit 8 Sekunden bei 70 , Flüssigkeitsaufnahme 7001o.
    Farbstofflösung aus 10 Teilen des Komplexes, der an ein Atom Chrom ein Molekül des Farbstoffes der Formel EMI3.3 und ein Molekül des Farbstoffes der Formel EMI3.4 komplex gebunden enthält, im Foulard überfärben mit 5 Teilen des Gemisches aus 20 Teilen Methylenblau, 34 Teilen Bismarckbraun und 46 Teilen Meldola's Blau (C. l. Basic Blue 6), 20 Teilen Essigsäure 800Ioig, 875 Teilen Wasser und 100 Teilen Äthanol. Man erhält schwarze Töne.
    Beispiel 6 Wie in Beispiel 1, unter Einhaltung folgender Bedingungen: Chromgegerbtes Rindleder, Verweilzeit 5 Sekunden bei 25 , Farbstofflösungsaufnahme 6001o.
    Farbstofflösung aus 10 Teilen des 1 :2-Kobaltkomplexes des Farbstoffes aus ,B-Naphthylamin und diazotiertem 5-Nitro-2-aminophenol, 200 Teilen Äthylacetat, 500 Teilen Äthylglykol, 240 Teilen Isopropylalkohol, 40 Teilen Vinylcopolymerisat, 10 Teilen Acrylatpolymerisat. Anschliessend trocknen. Man erhält so schwarze Töne.
    PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zum Färben von Leder, dadurch gekennzeichnet, dass man Leder mit einer Färbeflüssigkeit behandelt, die aus einer wässrigen, ein organisches Lösungsmittel enthaltenden Farbstofflösung, einer Lösung von Farbstoff in einem organischen Lösungsmittel oder einer Mischung von organischen Lösungsmitteln, oder einer Dispersion von Farbstoff in einer der erwähnten Lösungsmittelarten besteht, das gefärbte Leder durch Abpressen von Färbeflüssigkeit befreit und anschliessend trocknet oder einem Fixiervorgang unterwirft und dann trocknet.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass wässrige Färbeflüssigkeiten verwendet werden, die als organisches Lösungsmittel Isopropylalkohol enthalten.
    2. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Färbung bei erhöhter Temperatur, insbesondere zwischen 60 und 80 "C, vorgenommen wird.
    3. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Färbeflüssigkeit ein Netz- und Dispergiermittel enthält.
    4. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Färbeflüssigkeit Metallkomplexfarbstoffe enthält.
    5. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteransprü
    chen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die gefärbte Ware nach dem Abpressen, aber vor dem Trocknen bzw. Fixieren und Trocknen, einige Zeit, vorzugsweise zwischen 1 und 24 Stunden, gelagert wird.
    6. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Farbstoffe Pigmentfarbstoffe verwendet werden, die in dispergierter Form in einem organischen Lösungsmittel zur Anwendung gelangen.
    7. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlung des Leders kontinuierlich in einem fortlaufenden Arbeitsgang mit ständiger Materialeingabe vollzogen wird.
    PATENTANSPRUCH 11 Das gemäss dem Verfahren des Patentanspruchs I gefärbte Leder.
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