Elektrischer Kondensator mit veränderbarer Kapazität
Die Steuerung der Eigenschaften eines Kondensators ist für die Funktion einer Vielzahl elektrischer Einrichtungen erforderlich, und weil Kondensatoren zu den
Grundbauelementen in elektrischen Kreisen gehören, haben Einrichtungen, welche die Anwendbarkeit und die Anpassung von Kondensatoren verbessern, eine grosse Bedeutung. Mit dem neuen Kondensator ist es möglich, die Arbeitseigenschaften und insbesondere die Kapazität einfach und wirkungsvoll zu steuern.
Der erfindungsgemässe elektrische Kondensator mit veränderbarer Kapazität enthält ein Paar Kondensatorplatten und ein mindestens zwischen diesen Platten befindliches dielektrisches Fluid und ist dadurch gekenn zeichnet, dass die Kapazität des Kondensators durch eine durch die Änderung der Dichte des dielektrischen Fluid bewirkte Änderung der Dielektrizitätskonstante veränderbar ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des neuen Kondensators ist dieser in einem Behälter für ein Fluid angeordnet. Der Behälter ist mit dem als Dielektrikum verwendeten Fluid gefüllt, und es sind Mittel vorgese hen, um die Dichte des Dielektrikums zu verändern.
Solche Mittel können aus einer grossen Anzahl geeigne ter Vorrichtungen, mit denen der Druck oder die Temperatur des Dielektnkums verändert werden kann, ausgewählt werden. Der Kondensator kann elektrisch mit einem Stromkreis verbunden sein, der die Kapazität des Kondensators misst und durch die Kapazität so beeinflusst wird, dass er ein der Dichte des Dielektri korns entsprechendes Signal liefert.
Dieser elektrische Stromkreis kann eine Induktanz aufweisen, welche in Serie mit dem Kondensator angeordnet ist und einen dazu parallelgeschalteten Verstärker. Um die Veränderungen der Kapazität des Kondensators zu messen, kann weiter ein Messgerät, wie beispielsweise ein Frequenzmeter angeschlossen werden.
Jede Änderung der Dichte des dielektrischen Fluid, beispielsweise durch eine Druckänderung, bewirkt eine Änderung der Dielektrizitätskonstante des Fluid und damit der Kapazität des Kondensators, welche als Frequenzänderung des durch den Kondensatorkreis fliessenden Stroms abgelesen werden kann.
Es versteht sich, dass der neue Kondensator sehr viele praktische Anwendungen hat. Solche Anwendungen sind sowohl Stromkreise, in denen Kondensatoren mit veränderlicher Kapazität benötigt werden, als auch Vorrichtungen, in denen eine elektrische Anzeige der Art oder des Zustands eines Fluid benötigt wird. Eine weitere mögliche Verwendung ist in Druck- oder Temperaturwandlern, in denen die Druck- oder Temperatur änderungen nach einer entsprechenden Eichung als Frequenzänderung ablesbar sind. Für diese Verwendung liegt ein wesentlicher Vorteil des neuen Kondensators in der ausserordentlich hohen Empfindlichkeit und Genader ausserordentlich hohen Empfindlichkeit und Ge Genauigkeit, was insbesondere für Druckmesswandler, Temperaturmesseinrichtungen und ähnliche Vorrichtungen gilt.
Die gegenwärtig bekannten Druckmesswandler weisen mechanische Bauteile auf, welche die Genauigkeit dieser Wandler beeinträchtigen. Demgegenüber weist der neue Kondensator den Vorteil auf, dass die Fehler, die durch die mechanischen Bauteile in solchen Druckmesseinrichtungen erzeugt werden, ausgeschlossen werden können. Bei dem neuen Kondensator kann der Druck auf ein Fluid, im vorliegenden Falle das dielektrische Fluid des Kondensators, direkt in eine elektrische Grösse umgewandelt werden, die leicht gemessen oder für andere Zwecke verwendet werden kann. Weiter hat der neuen Kondensator gegenüber den bekannten Druckmanometern den Vorteil eines viel grösseren Druckmessbereichs.
Der messbare Maximaldruck ist nämlich nur durch den Druck, dem das verwendete Material, beispielsweise das Material des Fluidbehälters, widerstehen kann, begrenzt und nicht durch irgendwelche inhärenten Arbeitsbedingungen des verwendeten Mecha nijsmus.
Die Erfindung soll nun mit Hilfe der Figuren an einigen Ausführungsbeispielen näher erläutert werden.
Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Anordnung, an der die Grundlagen der vorliegenden Erfindung erläutert werden sollen,
Fig. 2 und 3 zeigen schematische Darstellungen weiterer Verwendungen des neuen Kondensators.
In Figur 1 ist ein Kondensator 11 gezeigt, der in einem dicht verschIossenen Behälter 13 angeordnet und mit einer ausserhalb des Behälters befindlichen Induktanz 15 in Serie geschaltet ist. Der Induktanz ist ein Verstärker 17 parallel geschaltet und es ist ein Frequenzmeter 19 vorgesehen, das die Frequenz des durch den Kondensator 11 fliessenden Stroms misst.
Der Behälter 13 ist mit einem dielektrischen Fluid 21 gefüllt, in das die Platten des Kondensators eingetaucht sind und dessen zwischen diesen Platten befindlicher Teil das Dielektrikum des Kondensators bildet.
Der Druck des dielektrischen Fluids 21 kann durch eine Speisepumpe 23, die durch eine Leitung 25 mit dem Behälter 13 verbunden ist, und deren Ausgangsdruck regulierbar ist, verändert werden. Weiter ist mit der Pumpe 23 und über eine Leitung 29 ein Vorratsbehälter 27 verbunden, der ein Reservoir für das dielektrische Fluid 21 bildet. Am Behälter 13 ist ein Druckmanometer 31 angeordnet, das den Druck des dielektrischen Fluid anzeigt. Obwohl als Mittel zum Verändern und Messen des Drucks im Behälter 13 die Pumpe 23, das Monomerer 31 und der Behälter 27 gezeigt sind, versteht sich doch, dass auch andere Einrichtungen verwendet werden können, um eine Druckänderung zu Ibewirken.
Es war nun gefunden worden, dass eine Veränderung des Drucks des Fluid im Tank 13 eine Änderung der Frequenz des über den Kondensator 11 fliessenden Stroms bewirkt. Natürlich werden Bbei einer Änderung des Drucks des Fluid zum Bewirken einer Frequenzänderung alle anderen Faktoren relativ konstant gehalten, um sicherzustellen, dass die Frequenzänderung praktisch ausschliesslich durch die Änderung des Drucks des Fluid im Behälter 13 bewirkt wird. Es war weiter gefunden worden, dass bestimmten Werten des Drucks des Fluid im Behälter 13 bestimmte Werte der Frequenz des durch den Kondensator 11 fliessenden Stroms entsprechen.
Das bedeutet praktisch, dass, unabhängig davon, ob der Druck für eine vorgegebene Anzeige am Manometer 31 gesteigert oder vermindert wird, eine entsprechende Anzeige am Frequenzmeter 19 erscheint.
Dadurch ist es möglich, für einen bestimmten Wert des Drucks im Behälter 13 die Frequenz des durch den Kondensator 11 fliessenden Stroms vorherzusagen, weil jedesmal, wenn der Druck im- Behälter 13 geändert wird, eine entsprechende Frequenzänderung des Stroms durch den Kondensator 11 bewirkt wird.
Mit Hilfe des Druckmanometers 31 kann die beschriebene Vorrichtung geeicht werden, um für einen bestimmten Druck ein vorherbestimmbares elektrisches AuseanessitPnal. z. B. eine Frequenz, anzuzeigen.
Die- in Figur 1 gezeigte Anordnung kann für viele Anwendungen verwendet werden. Eine bevorzugte Anwendung bilden Druckwandler.
Eine wichtige Eigenschaft des neuen Kondensators ist seine sehr hohe Empfindlichkeit und Genauigkeit bezüglich des eingegebenen Drucks und des ablesbaren Signals. Diese Eigenschaften sind unabhängig davon, ob durch den Eingebemechanismus die Änderungen der Dichte des Dielektrikums durch Druck- oder Temperaturänderungen oder andere Mittel bewirkt werden.
Die hohe Empfindlichkeit und Genauigkeit ist besonders wichtig, wenn der neue Kondensator als Druckwandler verwendet wird. Diese Verwendung wird als wichtigste angesehen, weil sie Druckmessungen mit hoher Genauigkeit und Empfindlichkeit ermöglicht, und solche in der Messeinrichtung liegenden Fehler ausschliesst, die durch mechanische oder Reibungsfehler der Bauteile bewirkt werden.
In Figur 2 ist schematisch gezeigt, wie die in Figur 1 gezeigte Vorrichtung als Druckmesswandler verwendet werden kann. Bei der in Figur 2 gezeigten Ausfuhrungs- form ist die Leitung 25 mit einer Druckquelle, deren Druck gemessen werden soll, verbunden, was durch den Pfeil 37 angedeutet ist. Wenn das Fluid, dessen Druck das Eingangssignal des Wandlers bildet, als Dielektrikum für den Kondensator 11 verwendet werden kann, kann dieser Wandler entsprechend der Ausführungsform nach Figur 1 aufgebaut werden.
Wenn dagegen das Fluid, dessen Druck gemessen werden soll, nicht als Dielektrikum für einen Kondensator verwendbar ist, müssen andere Einrichtungen, wie beispielsweise ein Diaphragma, ein Balgen oder ähnliche, vorgesehen werden, welche die Fluids voneinander trennen und zugleich eine Druckübertragung zwischen diesen ermöglichen.
Ein bevorzugtes Mittel, um diese Trennung zu bewirken, ist in Figur 2 gezeigt. Das Fluid 39, dessen Druck zu messen ist, befindet sich ausserhalb einer dünnen flexiblen Membran 43, die den Kondensator 11 und dessen dielektrisches Fluid 41 einschliesst. Die Membran 43 ermöglicht, dass der Druck des Fluid 39 auf das dielektrische Fluid 41 übertragen wird, wodurch eine Änderung der Kapazität des Kondensators 11, wie es bereits im Zusammenhang mit der Figur 1 beschrieben wurde, bewirkt wird. Die Membran 43 hat den Vorteil, dass jede Fehlermöglichkeit, welche durch die Verwendung anderer Trenneinrichtungen, wie sie beispielsweise in bisher bekannten Vorrichtungen verwendet werden, bewirkt werden, skleinstmöglich ist.
Natürlich muss die Membran 43 den Kondensator 11 nicht vollkonimen einschliessen, sollte aber eine genügend grosse Fläche aufweisen, um die erforderliche Druck übertragung zu ermöglichen.
Wenn die in Figur 2 gezeigte Ausführungsform in der oben beschriebenen Art geeicht ist, kann mit dem elektrischen Stromkreis des Kondensators 11 ein Frequenzmeter 19 verbunden werden, das dann eine sehr genaue Anzeige des Eingangsdrucks in der Leitung 25 liefert.
Weiter kann der neue Kondensator für viele Anwen dingen, bei denen eine veränderbare Kapazität benötigt wird. und bei denen es wünschenswert ist, diese Kapazität selektiv zu steuern, verwendet werden. Diese Steue rung kann durch die Verwendung von Mitteln zur Veränderung der Dichte des dielektrischen Fluid, beispielsweise einer Pumpe. bewirkt werden, welche eine selektive Änderung des Drucks innerhalb des Behälters 13 entsprechend der angestrebten Kapazität des Konden sators 11 ermöglichen.
Natürlich ist die Kapazität und das Ausmass ihrer Veränderung von der bestimmten Anwendung abhängig, aber es versteht sich auch, dass der Stromkreis in dem der Induktor 15 und der Kondensator 11 liegen, ohne Schwierigkeiten mit zusätzlichen Apparaten verbunden werden kann, um die angestrebte Steuerung zu erreichen.
Weiter kann der neue Kondensator als Wandler verwendet werden, wenn es wünschenswert ist, von einer ersten Einrichtung, die durch thermische, elektrische, hydraulische oder pneumatische Leistung betätigt wird an eine zweite Einrichtung eine elektrische Leistung abzugeben. Natürlich schliesst eine solche Verwendung auch die Anwendung des Kondensators als Computerelement ein, in dem ein mechanisches Eingangssignal, beispielsweise in der Form eines durch veränderlichen Druck gebildeten Analogsignals, oder eines anderen Informationsmusters, in ein elektrisches Ausgangssignal umgewandelt wird.
Es versteht sich, dass bei solchen Vorrichtungen die Pumpe 23 und der Behälter 27 durch andere geeignete Einrichtungen, welche ein Druckeingangssignal in der Leitung 25 bilden, ersetzt werden, und der Kondensator 11 in einen anderen als den in Figur 1 gezeigten Stromkreis geschaltet werden muss.
Wie bereits weiter oben ausgeführt wurde, weist der Kondensator 11 für einen bestimmten Druck des dielektrischen Fluid 21 eine bestimmte Kapazität auf, weshalb die beschriebene Anordnung für ein vorgegebenes elektrisches Ausgangssignal, beispielsweise eine Frequenz, entsprechend einem bestimmten Druckeingangssignal geeicht werden kann. Diese Eigenschaft ermöglicht ausser den beschriebenen Beispielen eine weite Anwendung in Mess- und Sicherheitseinrichtungen.
Wenn es beispielsweise wünschenswert ist, die Menge des Fluid im Vorratsbehälter 27 zu messen, so kann dies durch die direkte Verbindung der Behälter 13 und 27 durch die Leitung 25 und das Eichen des Frequenzmeters 19 zur Anzeige der Höhe des Fluid im Vorratsbehälter 27 erreicht werden. Wenn angenommen wird, dass die Höhe und damit auch Menge des Fluid im Vorratsbehälter 27 verändert wird, so wird auch der Druck des dielektrischen Fluid 21 verändert, was weiter eine Änderung der von dem Frequenzmeter 19 angezeigten Frequenz bewirkt.
Wenn in einer solchen Anlage das Fluid, dessen Höhe gemessen werden soll, nicht als Dielektriknm für einen Kondensator verwendbar ist, indem es keine geeigneten dielektrischen Eigenschaften aufweist. kann zwischen die Leitung 25, in ähnlicher Weise wie es bereits in Figur 2 gezeigt ist, ein Dia Dhragma. ein Balgen oder eine Membran 43 oder irgendeine ähnliche Einrichtung. welche die Fluid voneinander trennt, aber den Druck überträgt, vorgesehen werden.
Eine weitere Ausführungsform des Kondensators ist in Figur 3 gezeigt. Bei dieser Ausführungsform wird die Temperaturempfindlichkeit des Fluid zur Änderung der Kapazität oenutzt. Diese Ausführungsform enthält einen Behälter 45, in dem ein Fluid 47 angeordnet ist. dessen Te.mrJeratur ermessen werden soll. Dazu ist in einem weiteren Behälter 53 ein in ein dielektrisches Fluid 51 Pincretellchter Kondensator 49 vorgesehen.
Der Behälter 53 besteht aus irendeinem geeioneten. die Wärme ühertraaenden Material. welches ermöicht, dass die Teml7Pratnr den Fluid 47 auf die Dichte des di plektr;qclaen Fluid 41 einwirkt. Der Kondensator 49 nnn durch Drähte 55. 57 in ähnlicher Weise. wie es in der Anordnung nach Figur 1 gezeigt ist, mit einem elektrischen Stromkreis verbunden sein. Auf diese Weise kann eine elektrische Grösse, beispielsweise eine Frequenz, am Frequenzmeter 19 abgelesen werden, welche der Temperatur des Fluid 47 entspricht.
Ein wesentlicher Vorteil auch dieser Ausführungsform ist die Emp findlichkeit und Genauigkeit, mit der diese Messung durchgeführt werden kann.
Es versteht sich, dass es viele Möglichkeiten gibt, die Dichte des dielektrischen Fluid zu verändern. Es versteht sich weiter, dass die obige Beschreibung nur einige bevorzugte Ausführungsformen der neuen Kondensatoreinrichtung angibt, und dass viele weitere Ausführungsformen möglich sind.
Electric capacitor with variable capacitance
Controlling the properties of a capacitor is necessary for a variety of electrical devices to function, and because capacitors are part of the
Belonging to basic components in electrical circuits, facilities which improve the applicability and the adaptation of capacitors are of great importance. With the new capacitor, it is possible to control the working properties and especially the capacitance simply and effectively.
The inventive electrical capacitor with variable capacitance contains a pair of capacitor plates and a dielectric fluid located at least between these plates and is characterized in that the capacitance of the capacitor can be changed by a change in the dielectric constant caused by the change in the density of the dielectric fluid.
In a preferred embodiment of the new condenser, it is arranged in a container for a fluid. The container is filled with the fluid used as the dielectric, and means are provided to change the density of the dielectric.
Such means can be selected from a large number of suitable devices with which the pressure or the temperature of the dielectric can be changed. The capacitor can be electrically connected to a circuit which measures the capacitance of the capacitor and is influenced by the capacitance in such a way that it supplies a signal corresponding to the density of the dielectric grain.
This electrical circuit can have an inductance which is arranged in series with the capacitor and an amplifier connected in parallel therewith. In order to measure the changes in the capacitance of the capacitor, a measuring device such as a frequency meter can also be connected.
Any change in the density of the dielectric fluid, for example due to a change in pressure, causes a change in the dielectric constant of the fluid and thus in the capacitance of the capacitor, which can be read as a change in frequency of the current flowing through the capacitor circuit.
It is understood that the new capacitor has a great many practical applications. Such applications include both electrical circuits in which capacitors of variable capacitance are required and devices in which an electrical indication of the nature or condition of a fluid is required. Another possible use is in pressure or temperature transducers in which the pressure or temperature changes can be read off as a frequency change after a corresponding calibration. For this use, a major advantage of the new capacitor lies in its extremely high sensitivity and its extremely high sensitivity and accuracy, which applies in particular to pressure transducers, temperature measuring devices and similar devices.
The currently known pressure transducers have mechanical components which affect the accuracy of these transducers. In contrast, the new capacitor has the advantage that the errors that are generated by the mechanical components in such pressure measuring devices can be excluded. With the new capacitor, the pressure on a fluid, in the present case the dielectric fluid of the capacitor, can be converted directly into an electrical quantity that can easily be measured or used for other purposes. Furthermore, the new capacitor has the advantage of a much larger pressure measuring range compared to the known pressure manometers.
The measurable maximum pressure is limited only by the pressure that the material used, for example the material of the fluid container, can withstand, and not by any inherent working conditions of the mechanism used.
The invention will now be explained in more detail with the aid of the figures using a few exemplary embodiments.
Fig. 1 shows a schematic representation of an arrangement on which the principles of the present invention are to be explained,
FIGS. 2 and 3 show schematic representations of further uses of the new capacitor.
In FIG. 1, a capacitor 11 is shown, which is arranged in a tightly sealed container 13 and connected in series with an inductance 15 located outside the container. An amplifier 17 is connected in parallel with the inductance and a frequency meter 19 is provided which measures the frequency of the current flowing through the capacitor 11.
The container 13 is filled with a dielectric fluid 21 in which the plates of the capacitor are immersed and the part of which located between these plates forms the dielectric of the capacitor.
The pressure of the dielectric fluid 21 can be changed by a feed pump 23 which is connected to the container 13 by a line 25 and whose output pressure can be regulated. A storage container 27, which forms a reservoir for the dielectric fluid 21, is also connected to the pump 23 and via a line 29. A pressure manometer 31, which indicates the pressure of the dielectric fluid, is arranged on the container 13. Although the pump 23, the monomer 31 and the container 27 are shown as the means for varying and measuring the pressure in the container 13, it is to be understood that other devices can also be used to effect a change in pressure.
It has now been found that a change in the pressure of the fluid in the tank 13 causes a change in the frequency of the current flowing through the capacitor 11. Of course, when changing the pressure of the fluid to cause a change in frequency, all other factors are kept relatively constant in order to ensure that the change in frequency is practically exclusively caused by the change in the pressure of the fluid in the container 13. It was further found that certain values of the pressure of the fluid in the container 13 correspond to certain values of the frequency of the current flowing through the condenser 11.
In practice, this means that, regardless of whether the pressure is increased or decreased for a given display on the manometer 31, a corresponding display appears on the frequency meter 19.
This makes it possible to predict the frequency of the current flowing through the capacitor 11 for a certain value of the pressure in the container 13, because each time the pressure in the container 13 is changed, a corresponding frequency change of the current through the capacitor 11 is effected.
With the aid of the pressure manometer 31, the device described can be calibrated in order to generate a predeterminable electrical alarm signal for a specific pressure. z. B. a frequency to display.
The arrangement shown in Figure 1 can be used for many applications. Pressure transducers are a preferred application.
An important property of the new capacitor is its very high sensitivity and accuracy with regard to the input pressure and the readable signal. These properties are independent of whether the changes in the density of the dielectric are caused by pressure or temperature changes or by other means by the input mechanism.
The high sensitivity and accuracy is particularly important when the new capacitor is used as a pressure transducer. This use is considered to be the most important because it enables pressure measurements with high accuracy and sensitivity, and excludes errors in the measuring device which are caused by mechanical or frictional errors in the components.
FIG. 2 shows schematically how the device shown in FIG. 1 can be used as a pressure transducer. In the embodiment shown in FIG. 2, the line 25 is connected to a pressure source, the pressure of which is to be measured, which is indicated by the arrow 37. If the fluid, the pressure of which forms the input signal of the transducer, can be used as a dielectric for the capacitor 11, this transducer can be constructed in accordance with the embodiment according to FIG.
If, on the other hand, the fluid whose pressure is to be measured cannot be used as a dielectric for a capacitor, other devices, such as a diaphragm, bellows or the like, must be provided which separate the fluids from one another and at the same time enable pressure to be transmitted between them.
A preferred means of effecting this separation is shown in FIG. The fluid 39, the pressure of which is to be measured, is located outside a thin, flexible membrane 43 which encloses the capacitor 11 and its dielectric fluid 41. The membrane 43 enables the pressure of the fluid 39 to be transmitted to the dielectric fluid 41, as a result of which the capacitance of the capacitor 11 is changed, as has already been described in connection with FIG. The membrane 43 has the advantage that any possibility of error caused by the use of other separating devices, such as those used in previously known devices, is as small as possible.
Of course, the membrane 43 does not have to completely enclose the condenser 11, but it should have a sufficiently large area to enable the necessary pressure transmission.
When the embodiment shown in FIG. 2 is calibrated in the manner described above, a frequency meter 19 can be connected to the electrical circuit of the capacitor 11, which then provides a very precise indication of the inlet pressure in the line 25.
The new capacitor can also be used for many applications where a variable capacitance is required. and where it is desirable to selectively control this capacity can be used. This control can be achieved through the use of means for changing the density of the dielectric fluid, for example a pump. which allow a selective change in the pressure within the container 13 according to the desired capacity of the capacitor 11.
Of course, the capacitance and the extent to which it changes depends on the particular application, but it is also understood that the circuit in which the inductor 15 and the capacitor 11 are located can easily be connected to additional apparatus in order to achieve the desired control .
Furthermore, the new capacitor can be used as a converter if it is desirable to output electrical power from a first device, which is actuated by thermal, electrical, hydraulic or pneumatic power, to a second device. Of course, such a use also includes the use of the capacitor as a computer element in which a mechanical input signal, for example in the form of an analog signal formed by variable pressure, or another information pattern, is converted into an electrical output signal.
It goes without saying that in such devices the pump 23 and the container 27 are replaced by other suitable devices which form a pressure input signal in the line 25, and the capacitor 11 must be switched to a circuit other than that shown in FIG.
As already explained above, the capacitor 11 has a certain capacitance for a certain pressure of the dielectric fluid 21, which is why the described arrangement can be calibrated for a given electrical output signal, for example a frequency, in accordance with a certain pressure input signal. In addition to the examples described, this property enables a wide range of applications in measuring and safety equipment.
For example, if it is desirable to measure the amount of fluid in the reservoir 27, this can be achieved by directly connecting the reservoirs 13 and 27 through the line 25 and calibrating the frequency meter 19 to indicate the level of the fluid in the reservoir 27. If it is assumed that the height and thus also the amount of the fluid in the reservoir 27 is changed, then the pressure of the dielectric fluid 21 is also changed, which further changes the frequency indicated by the frequency meter 19.
If, in such a system, the fluid whose height is to be measured cannot be used as a dielectric for a capacitor because it does not have suitable dielectric properties. can between the line 25, in a similar way as it is already shown in Figure 2, a Dia Dhragma. a bellows or diaphragm 43 or any similar device. which separates the fluids from one another but transmits the pressure.
Another embodiment of the capacitor is shown in FIG. In this embodiment, the temperature sensitivity of the fluid is used to change the capacitance. This embodiment contains a container 45 in which a fluid 47 is arranged. whose temperature is to be measured. For this purpose, a Pincretell capacitor 49, which is immersed in a dielectric fluid 51, is provided in a further container 53.
The container 53 consists of one ionized. the heat transferring material. which enables the template profile of the fluid 47 to act on the density of the di plectr; qclaen fluid 41. The capacitor 49 nnn through wires 55.57 in a similar manner. as shown in the arrangement of Figure 1, be connected to an electrical circuit. In this way, an electrical variable, for example a frequency, can be read on the frequency meter 19, which corresponds to the temperature of the fluid 47.
A significant advantage of this embodiment too is the sensitivity and accuracy with which this measurement can be carried out.
It will be understood that there are many ways to vary the density of the dielectric fluid. It is further understood that the above description indicates only a few preferred embodiments of the new capacitor device, and that many other embodiments are possible.