Vergi eachsphotomeler
Der Unteranspruch 2 des Hauptpatentes betrifft ein Vergleichsphotometer, bei dem die Helligkeiten zweier Lichtquellen in einem gemeinsamen Gesichtsfeld verglichen werden, das zwei fest vorgegebene Strukturmustel in gegenseitiger Verflechtung aufweist, deren jedes jeweils gesondert vom Licht einer der beiden Lichtquellen beleuchtet wird und die überlager ein zusammenge- setztes Muster definieren, dessen jeweilige Konfiguration in Abhängigkeit von den Helligkeiten der beiden Lichtquellen veränderlicht ist, und wobei Vorrichtungen zur Anderung der relativen Helligkeiten der beiden Lichtquellen vorgesehen sind und jedes der beiden Musters eine solche Struktur besitzt,
dass bei einem vorgegebenen Verhältnis der Helligkeiten der beiden Lichtquellen in Überlagerung ein deutlich erkennbares Symbol auf einem gleichmässig hellen Hintergrund auftritt, während bei Abweichung von dem vorgegebenn Verhältnis infolge einer verwirrenden Überlagerungsstruktur das Symbol nicht erkennbar ist, und wobei die Überla- gerungsstruktur als Hintergrund für das kontrastarme Symbole in der Ebene der Überlagerungsstruktur dient.
Im Zusatzpatent Nr. 497 693 ist ein derart aufgebautes Vergleichsphotometer beschrieben, bei welchem in der Überlagerungsebene in Überdeckung mit dem fest vorgegebenen kontrastarmen Indexsymbol ein Träger vorgesehen ist, welcher eine Vielzahl lichtdurchlässiger Stellen, welche zusammen das eine Strukturmuster bilden und und eine Vielzahl lichtreflektierender Stellen, welche zusammen das andere Strukturmuster bilden, aufweist und von der der Betrachtungsvorrichtung abgewandten Seite her mit Licht von der einen Lichtquelle durchleuchtet und von der Betrachtungsseite her mit Licht von der anderen Lichtquelle beleuchtet ist.
Bei diesem letzterwähnten Vergleichsphotometer ist somit in der Überlagerungsebene ein sogenanntes Photometer-Target vorgesehen worunter das aus dem reflektierenden Muster und dem diesem überlagerten Indexsymbol bestehende Gebilde zu verstehen ist, das in der beschriebenen Weise in der Überlagerungsebene ins Gesichtsfeld des Betrachters gebracht und bezüglich der einen Lichtquelle im durchfallenden, bezüglich der anderen Lichtquelle im auffallenden und reflektierten Licht betrachtet wird.
Die reflektierenden Bereiche des Musters bilden das eine Strukturmuster, die Zwischenräume des Musters das hiermit verglochtene andere Muster; im nicht abgeglichenen Zustand erscheinen die reflektierenden Teile und die Zwischenräume des Musters verschieden Hell, derart, dass das mit dem Muster überlagerte Indexsymbol durch das Hintergrundmuster für den Betrachter unwahrnehmbar gemacht wird. Im Abgleichzustand erscheinen die reflektierenden Teile des Musters und die Zwischenräume des Musters im wesentlichen gleich hell, derart, dass der verwirrende Hintergrund verschwindet und das Indexsymbol nunmehr vor einem im wesentlichen gleichmässigen Hintergrund ein deutig wahrnehmbar wird.
Bei einem Vergleichsphotometer dieser Art tritt das Problem auf, dass im photometrischen Abgleichzustand die verschiedenen Teile des Indexsymbols geringfügig unterschiedliche Helligkeiten besitzen und dem Betrachter das Symbol daher gefleckt bzw. gesprenkelt erscheint. Diese Erscheinung beeinträchtigt die Schärfe des Symbols und erfordert vom Benutzer eine eigene Beurteilung, wann das Symbol am klarsten wahrnehmbar erscheint; und zwar insbesondere dann, wenn eine geringfügige Uneinheitlichkeit der Beleuchtung des re flektierenden Musters und des Hintergrundbereichs vorliegt, wodurch Teile des Musters schwach sichtbar erscheinen, selbst wenn die beiden Lichtquellen sich im photometrischen Abgleichzustand befinden. Die Ursache dieses Problems ergibt sich bei einer näheren Betrachtung des Aufbaues des Photometer-Targets.
Bei dem beschriebenen Aufbau des Targets ist beispielsweise das reflektierende Muster in lichtundurchlässiger weisser Farbe auf die eine Oberfläche eines klaren Hauptträgers aufgedruckt. Bei Betrachtung des Musters durch den Hauptträger hindurch ergibt dies eine im wesentlichen diffus reflektierende Oberfläche. Zwischen dem Hauptträger und dem Betrachter kann ein dem Hauptträger gegenüberstehender klarer (durchsichtiger) Hilfsträger vorgesehen sein. Dieser Hilfsträger enthält das Index symbol, das in Form einer einheitlichen geringen Schwärzungstönung ausgeführt ist, dadurch welche auffallendes Licht teilweise absorbiert wird .
Das Indexsymbol weist bestimmte Teile auf, welche die reflektierenden Bereiche der Musterung überdecken, und andere Teile, welche die Zwischenräume zwischen den reflektierenden Bereichen der Musterung überdecken. Dies hat zur Folge, dass Licht, welches durch die Zwischenräume ,des Musters und durch die die Zwischenräume überdeckenden Teile des Indexsymbols hindurchtritt, bevor es das Auge des Betrachters erreicht, so geschwächt wird, dass diese Teile dem Betrachter dunkler erscheinen als der Gesamthintergrund im photometrischen Abgleichzustand.
Das Licht von der zweiten Lichtquelle jedoch wird durch diejenigen Teile des Indexsymbols, welche die reflektierenden Bereiche des Musters überdecken, zweimal geschwächt, da der Hilfsträger sich zwischen dem Betrachter und der Lichtquelle auf der einen Seite und dem reflektierenden Muster auf der anderen Seite befindet. Dies hat zur Folge, dass die zuletzt erwähnten Teile des Indexsymbols, d. h. also die Teile, welche die reflektierenden Teile des Musters überdecken, nicht nur dunkler als der Gesamthintergrund erscheinen, sondern auch dunkler als die anderen Teile des Indexsymbols, welche die Zwischenräume zwischen den reflektierenden Bereichen des Musters überdecken; das Indexsymbol erscheint so im Abgleichzustand gefleckt bzw. gesprenkelt, je nach der Art des Musters.
Selbst wenn man das Indexsymbol zuerst auf den Hauptträger aufdrucken würde (d. h. vor dem Aufbringen des undurchlässigen weissen Musters), würde Licht von der zweiten Lichtquelle, das auf diejenigen Teile des Indexsymbols auftrifft, welche die reflèktierenden Bereiche des Musters überdecken, immer noch zweifach geschwächt, während die die Zwischenräume überdekkenden Teile des Symbols nur einmal geschwächt würden. Diese Massnahme ergäbe daher keine Lösung des Problems.
Durch die vorliegende Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, dass das Indexsymbol im Abgleichzustand nicht mehr oder weniger gefleckt bzw. gesprenkelt erscheint.
Zu diesem Zweck ist gemäss der vorliegenden Erfindung vorgesehen, dass das Symbol aus einer Viel- zahl von Bereichen, welches im wesentlichen alles auffallende Licht absorbieren, sowie einer Vielzahl von Bereichen, welche im wesentlichen alles auffallende Licht durchlassen, zusammengesetzt ist.
Während also bei der Ausführung nach dem Zusatzpatent Nr. 497 693 das Indexsymbol in Form einer in sich einheitlichen, gleichförmigen Schwärzungstönung ausgeführt ist, wird gemäss der vorliegenden Erfindung das Indexsymbol aus einer Vielzahl von praktisch vollständig undurchlässigen Bereichen gebildet, welche durch im wesentlichen vollständig durchlässige Zwischenräume voneinander getrennt sind. Durch diese einfache Massnahme wird erreicht, dass in den die Zwischenräume des reflektierenden Musters überdekkenden Teilen des Symbols ein vorgegebener Bruchteil des Hintergrundlichtes zu dem Betrachter gelangen kann.
In den die reflektierenden Bereiche der Musterung überdeckenden Bereichen des Symbols wird der gleiche Bruchteil des Lichts zu dem Betrachter zurückreflektiert, mit dem Ergebnis, dass alle Teile des Indexsymbols im photometrischen Abgleichzustand gleich hell (oder genauer gesagt: gleich dunkel) erscheinen und das gefleckte bzw. gesprenkelte Aussehen zuverlässig vermieden wird.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt
Fig. 1 in schematisierter perspektivischer Ansicht einen Targetaufban nach dem Zusatzpatent Nr. 497 693 zur Erläuterung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe.
Fig. 2(a), 2(b) und 2(c) das Gesichtsfeld, wie es sich einem Betrachter des Targets nach Fig. 1 bei drei verschiedenen photometrischen Zuständen darbietet;
Fig. 2(d) das Gesichtsfeld des Targets nach Fig. 1 bei einem geringfügig unabgeglichenen Zustand;
Fig. 3 einen Elementarbereich des Targets nach Fig.
1 zur Veranschaulichung der Ursache für das gefleckte Aussehen des Indexsymbols im photometrischen Abgleichzustand;
Fig. 4 eine Darstellung, wie sich der Elementarbereich aus Fig. 3 dem Betrachter im photometrischen ibgleichzustand darbieten würde;
Fig. 5 das Target mit einem darauf gemäss der vorliegenden Erfindung angebrachten Indexsymbol;
Fig. 6 einen Elementarbereich des Targets gemäss der Erfindung zur Veranschaulichung der gleichförmigen Helligkeit des Indexsymbols im photometrischen Abgleichzustand;
Fig. 7 eine Darstellung, wie der Elementarbereich gemäss Fig. 6 dem Betrachter im photometrischen Abgleichzustand erscheint.
Fig. 1 zeigt ein als Ganzes mit 10 bezeichnetes Vergleichsphotomreter der beschriebenn Art mit einem Target nach dem Zusatzpatent Nr. 497 693, das durch die vorliegende Erfindung verbessert werden soll. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, wird das Photometer 10 in Verbindung mit zwei unabhängigen Lichtquellen 11 und 12 verwendet, die als Szenenlichtquelle bzw.
Bezugslichtquelle bezeichnet werden. Einzelheiten des Photometeraufbaus wie beispielsweise die Optik und dergleichen gehören nicht zum Gegenstand der vorliegen den Erfindung; es wird vorausgesetzt, dass die Quelle 11 einen diffusen, im wesentlichen gleichförmig beleuch- teben Hintergrundbereich bildet, dessen Helligkeit in Bezug auf den Betrachter 13 mittels einer einstellbaren Blende 14 einsteilbar veränderlich ist.
Das als Ganzes mit 15 bezeichnete Target ist zwischen dem Betrachter und der Lichtquelle 11 angeordnet; in seiner in Figur 1 gezeigten herkömmlichen Form weist es einen lichtdurchlässigen Hauptträger 16 auf, auf dessen einer Oberfläche 16' ein reflektierendes Muster 17 angeordnet ist, das durch Bereiche aus undurchlässigem weissen Material 17' definiert wird und Licht von der Lichtquelle 12 diffus in das Auge des Betrachters 13 reflektiert. Der Betrachter sieht somit durch die Zwischenräume des Musters 17 die im wesentlichen einheitlich gleichförmig beleuchtete Lichtquelle 11, und im gleichen Gesichtsfeld das durch die Lichtquelle 12 im wesentlichen gleichförmig beleuchtete Muster.
Ist der Hintergrundbereich heller als das Muster, so erscheint das Muster für den Betrachter 13 dunkel vor einem hellen Hintergrund; ist umgekehrt der HintergrundPbe- reich weniger hell als das Muster, so erscheint das Muster dem Betrachter 13 hell vor einem dunkler Hintergrund. Mit anderen Worten: Beim Durchgang durch den photometrischen Abgleichzustand findet eine Umkehr des Helligkeitsmnsters für den Betrachter statt.
Im Abgleichzustand, der durch entsprebhende Einstellung der Blende 14 herbeigeführt wird, sind das Muster und die Zwischenräume zwischen der Musterung gleich hell und der Betrachter 13 erblickt somit ein gleichförmig beleuchtetes Gesichtsfeld, in welchem das Muster nicht mehr wahrgenommen werden kann. Dies ist der Idealfall, wenn jede der reflektierenden Bereiche des Musters genau die gleiche Beschaffenheit besitzt, genau die gleiche Lichtmenge reflektiert und einheitlich und gleich diffus ist. Tatsächlich ist es schwierig, diesen Idealzustand zu erreichen, sofern nicht erheblicher Aufwand bei der Hersteilung des Musters auf dem Träger getrieben wird. In der Praxis gibt es daher Bereiche im Gesichtsfeld des Betrachters, wo das Muster selbst im photometrischen Abgleichzustand schwach wahrnehmbar ist.
Das Target 15 weist ferner einen lichtdurchlässigen Hilfsträger 18 auf, der über den Hauptträger 16 gelegt ist. Der Hilfsträger 18 enthält ein Indexsymbol 19 in Gestalt einer niedrigen Schwärzungstönung; zur Vereinfachung der zeichnerischen Darstellung und Beschreibung ist das Symbol in der Zeichnung als Y gezeigt.
Selbstverständlich soll jedoch der Begriff Indexsymbol jeden beliebigen anderen Buchstaben oder Buchstabengruppe oder irgendein anderes sinnhaltiges Anzeigesymbol umfassen. Der Hilfsträger 18 besteht aus einem Stück Folie mit einer photographischen Emulsion auf ihrer einen qOlberfläche; die Folie wird zuvor mit dem gewünschten Indexsymbol belichtet und sodann entwikkelt, wobei eine das Symbol enthaltende Durchlässig keitsstruktnr entsteht; das Symbol ist durch Bereiche definiert, welche einfallendes Lichts teilweise absorbieren.
Zwischen den Lichtquellen 11 und 12 sind folgende drei photometrische Beziehungen möglich: Das Muster 17 erscheint heller als der Hintergrund; das Muster 17 erscheint ebenso hell wie der Hintergrund; das Muster 17 ist weniger hell als der Hintergrund. In den Figuren 2(a), (b) und (c) ist jeweils das Bild dargestellt, wie es sich für den Betrachter 13 für die erwähnten drei Beziehungen darbietet.
Es sei hervorgehoben, dass das Indexsymbol 19 nur in dem Fall der Figur 2(b) mit Seinen Sinngehalt wahrnehmbar ist. da in diesem Fall der gesamte Hintergrund, vor welchem das Svmbol erscheint, gleichförmla hell ist: in den Fällen der Figuren 2(a) und 2(c) hingegen ist das Indexsvmbol zwar sichtbar jedoch werten des verwirrenden Charakters des Hintererunds . vor dem das Indexsymbol erscheint, nicht mit seinem Sinngehalt wahrnehmbar. Das gefleckte bzw.
gesnrenkelte Aussehen des Indexsymbols im photometrischen ss.bg1.eichzustand ist in Figur 2(b) dargestellt: der Grund für dieses gefleckte Aussehen ergibt sich aus den Figuren 3 und 4, die im folgenden näher betrachtet werden sollen.
Figur 3 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Elementarbereichs des in Figur 1 gezeigten Photometer Targets; mit 20 ist der Hauptträger bezeichnet, der so angeordnet ist, dass seine Oberfläche 21 von dem von der Szenenlichtquelle 11 kommenden Licht getroffen wird; mit 22 ist ein Bereich des reflektierenden Musters bezeichnet. Das Muster wird durch eine Schicht aus einem nicht-durchlässigen, weissen, lichtstreuenden Material auf der Oberfläche 21 des Trägers 20 gebildet.
Der Hilfsträger 23 liegt gegen die der Oberfläche 21 des Hauptträgers 20 gegenüberliegende Oberfläche an und weist einen mit 24 bezeichneten Bereich auf, welcher ein Segment des Indexsymbols darstellt und von der Lichtquelle 12 her auffallendes Licht teilweise absoribert. Bei dem in Figur 3 gezeigten Elementarbereich bedeckt somit der Bereich 22 aus reflektierendem Material die rechte Hälfte des Elementarbereichs, während der partiell lichtabsorbierende Bereich 24 die untere Hälfte des Elementarbereichs bedeckt. Demzufolge gelangt ein von der Szenenlichtquelle ausgehender Lichtstrahl Is ungeschwächt durch die einander überdeckenden durchsichtigen Bereiche des Haupt- und des Hilfsträgers.
Andererseits verläuft ein von der Szenenlichtquelle ausgehender Lichtstrahl 1 durch einen klarsichtigen Bereich des z Hauptträgers, wird jedoch durch den Bereich 24 des Hilfsträgers teilweise geschwächt, derart, dass die Intensität des Lichtstrahls Is die des Lichtstrahls Is über
1 n steigt. Der linke untere Quadrant des Elementarbereichs in Figur 3 erscheint daher für den Betrachter etwas dunkler als der Linke obere Quadrant (vgl. Figur 4).
Hingegen kann weder im oberen rechten oder im unteren rechten Quadranten des Elementarbereichs Licht von der Szenenlichtquelle zu dem Betrachter gelangen, da das reflektierende Material 22 undurchsichtig ist. Ein von der Lampe 12 ausgehender Lichtstrahl IL, der nach dem Durchsetzen der einander überdeckenden klarsichtigen Bereiche beider Träger auf das Material 22 einfällt, wird durch die diffuse Lichtstreuung des Materials 22 in Richtung auf das Auge des Betrachters reflektiert. Dieser Strahl wird bei seinem doppelten Durchgang durch die klarsichtigen Bereiche der beiden Träger nicht geschwächt. Mit IL hingegen
2 ist ein Strahl bezeichnet, der nach dem Durchsetzen des Bereichs 24 auf das Material 22 auffällt und in Richtung auf den Betrachter zurück reflektiert wird, wobei er den Bereich 24 abermals durchsetzen muss.
Der Strahl IL
2 wird daher zweimal geschwächt: einmal beim Hinlauf durch den Hilfsträger in Richtung auf das reflektierende Material 22, und ein weiteres Mal nach der Reflektion; dies hat zur Folge, dass der untere rechte Quadrant des Elementarbereichs in Figur 3 dem Betrachter etwas dunkler als der obere rechte Quadrant erscheint (val.
Figur 4). Im photometrischen Abgleichzwstand ist die obere Hälfte des Elementarbereichs gleichförmig hell.
Die untere Hälfte ist dunkler als die obere Hälfte; die untere Hälfte ist ausserdem nicht (+yleichförmig dunkel.
Im einzelnen wird der untere rechte Quadrant (wie aus Figur 4 ersichtlich) ,dunkler als der untere linke Quadrant erscheinen. Da der Bereich 24 die Anzeigesymbole wiedergibt, die in ihrem Sinngehalt im photometrischen Abgleichzustand eindeutig wahrnèhmbar werden sollen, wird klar, dass die Anzeigesymbol-Bereiche unterschiedlicher Helligkeit besitzen werden. Aus dieser Erklärung des herkömmlichen Aufbaues des Photometer-Targets dürfte die Entstehung des gefleckten bzw. gesprenkeltes Aussehens der in den Figuren 62 (b) und 4 dargestellten Anzeigesymbole klar geworden sein, da die Anzeige.
symbole sowohl den reflektierenden Bereich des Musters als auch dessen Zwischenräume überdecken. Im photo metrischen Abgleichzustand überdecken die dunkleren Bereiche des Anzeigesymbols das reflektierende Muster, während die helleren Bereiche die Zwischenräume des Musters überdecken, wodurch die Art der Musterkonfiguration in dem von dem Anzeigesymbol überdeckten Bereich effektiv in Erscheinung tritt.
Es sei an dieser Stelle daran erinnert, dass der photometrische Abgleichzustand dann erreicht ist, wenn das Hintergrundmuster verschwindet und das Indexsym- bol eindeutig wahrnehmbar wird, und dass das Indexsymbol im Abgleichzustand gefleckt bzw. gesprenkelt erscheint, wie in Figur 2(b) dargestellt. Man erkennt daraus, dass das gefleckte bzw. gesprenkeite Aussehen des Indexsymbols dadurch zum Verschwinden gebracht werden kann, dass man die Blende so weit verstellt, bis das durch die Zwischenräume des Musters gesehene Licht ausreichend weniger hell als das von dem Muster reflektierte Licht wird, wodurch das Symbol gleichförmig dunkel wird.
Wenn dieser Zustand eintritt, ist jedoch der Hintergrund, gegen den das gleichförmig dunkle Symbol von dem Betrachter gesehen wird, nicht mehr gleichförmig hell und das Muster ist somit sichtbar. Und zwar erscheint das Muster hell vor einem dunklen Hintergrund, wie bei dem in Figur 2(a) dargestellten Fall. Der Kontrast in diesem Zustand hängt jedoch von der Schwärzungsdichte des Indexsymbols ab.
D. h. mit anderen Worten: je mehr Licht von dem Indexsymbol absorbiert wird, um so grösser ist die photometrische Ungleichheit ( Photometerverstimmung ), Ibei welcher das Anzeigesymbol einheitlich gleichförmig dunkel erscheint.
Aus der vorstehenden Erörterung ergibt sich klar, dass der wahre photometrische Abgleichzustand, nämlich das Verschwinden des Hintergrundmusters, durch den Umstand, dass das Indexsymbol im Abgleichzustand gefleckt bzw. gesprenkelt, jedoch in einem geringfügig nicht-abgeglichenen Zustand einheitlich gleichförmig dunkel ist, verundeutlicht werden kann.
Das kann dazu führen, dass ein nicht eingeweihter Benutzer, der bei V;erstellung der Blende 14 zur Herbeiführung des Abgleichzustandes seine Aufmerksamkeit auf die Beobachtung konzentriert, wann das Symbol am deutlichsten wahrnehmbar ist, in Wirklichkeit den in Figur 2(d) dargestellten geringfügig nicht- abgeglichenen Zustand herbeiführt; dies gilt insbesondere, wenn man den Umstand berücksichtigt, dass selbst im Abgleichzustand Teile des Musters wegen der Unmöglichkeit, ein diffus reflektierendes Muster gleichförmig und einheitlich über den gesamten Hauptträger hin aufzubringen, ein wenig sichtbar bleiben können.
Um einen wirklich abge- glichenen Zustand zu gewährleisten, erfordert daher von dem Benutzer ein ganz erhebliches Mass an Ermessens- ausübun. Es ist offensichtlich erwünscht, diese erforderliche Beurteilung zu verringern. Durch die vorliegende Erfindung wird das vom Benutzer geforderte Ermessen dadurch verringert, dass man den geflecktenssbzw.
gesprenkeften Charakter des Anzeigesymbols genau in demjenigen Zustand, in welchem das Hintergrundmuster verschwindet, eleminiert, derart dass das Anzeigesymbol in diesem Zustand dem Betrachter gleichförmig und scharf vor dem Hintergrund erscheint.
Dies wird dadurch erreicht, dass man das Indexsymbol nicht durch kontinuierliche Bereiche, welche einfal- lendes Licht teilweise absorbieren, definiert, sondern durch diskontinuierliche Bereiche, welche im wesentlichen das gesamte auf sie einfallende Licht absorbieren, derart dass Licht, welches auf die Zwischenräume zwischen den genannten diskontinuierlichen absorbierenden Bereichen auftrifft, ungeschwächt passiert. Ein in dieser Weise gemäss der Erfindung ausgebildetes Indexsymbol ist in Figur 5 veranschaulicht, Figur 5 zeigt einen durchlässigen Hilfsträger 18', welcher ein Indexsymbol in Gestalt einer Vielzahl von total lichtabsorbierenden Tupfen bzw. Punkten 25 aufweist. Die gestrichelten Linien deuten die Lage des Hintergrundmusters in Bezug auf das Indexsymbol an.
Ist die Tupfenfläche die Flächeneinheit des Iddexsymbols x, so wird für jede Flächeneinheit nur der Bruchteil (1-x) (100) durch die Zwischenräume zwischen den Tupfen hindurchgelassen. Dieser Bruchteil ist derselben, unabhängig davon ob das einfallende Licht in der gleichen Richtung weiter verläuft oder von einer an den Hilfsträger angrenzenden Oberfläche reflektiert ist. Zum besseren Verständnis dieses Sachverhalts wird auf die Figuren 6 und 7 Bezug genommen, in denen ein mit 20 bezeichneter Elementarbereich des durchlässigen Hauptträgers dargestellt ist, wobei die Oberfläche 21 der Szenenlichtquelle zugewandt ist.
Ein Elementarbereich des Hilfsträgers 18' liegt gegen die Oberfläche 21 an; wie aus Figur 6 ersichtlich, ist der obere Teil des Trägers 18' durchlässig, während der untere Teil eine Vielzahl von getrennten, undurchsichtigen, vollkommen lichtabsorbierenden Tupfen 25 aufweist. Die rechte Hälfte Ides Hilfsträgers 18' ist mit einem weissen, undurchlässigen und diffus reflektierenden Material 22 bedeckt. Der in Figur 6 gezeigte Elementarbereich ähnelt somit dem in Figur 3 gezeigten insofern, als das Indexsymbol Bereiche aufweist, welche den Hintergrundbereich und das Muster überdecken. Die Wirkungsweise ist jedoch vollkommen verschieden.
Ein Strahl Is , der von der Lichtquelle t 11 ausgeht und den oberen linken Quadranten beider Träger durchsetzt, wird durch die Träger nicht geschwächt und somit von dem Betrachter gesehen. Ein Strahl 1s , der durch die linken unteren Quadranten bei z der Träger und durch die Zwischenräume zwischen den Tupfen 25 verläuft, besitzt die gleiche Intensität wie der Strahl Is . Da jedoch im Auge des Betrachters im
1 Effekt eine räumliche Integration aller von ,der Lichtquelle 11 durch die oberen und unteren Quadranten verlaufender Lichtstrahlen stattfindet, erscheint der untere Quadrant dunkler als der obere Quadrant, da im unteren Quadranten ein geringerer Lichtstrom vorliegt, vorausgesetzt, dass das Tupfenmuster genügend fein ist.
In Ider Tat erreicht nur ein Bruchteil (i-x) (100) des von der Lichtquelle 11 auf eine Flächeneinheit in dem Tupfenbereich auftreffenden Lichts den Betrachter. Ist insbesondere die Tupfenstruktur der total lichtabsorbierenden Bereich genügend fein, um vom Auge nicht mehr aufgelöst zu werden, so erscheint der linke untere Quadrant gleichförmig hell, jedoch dunkler als der obere linke Quadrant (vgl. Figur 7).
Der von der Lampe 12 ausgehende Strahl IL
1 verläuft durch die klarsichtigen oberen rechten Quadranten beider durchsichtiger Träger und wird an dem Material 22 diffus ins Auge des Betrachters reflektiert.
Ein Strahl IL verläuft durch den klarsichtigen unteren z rechten Quadranten und in den Zwischenräumen zwischen den Tupfen 25 und wird an dem Material 22 in das Auge des Betrachters reflektiert. Wie zuvor wird nur ein Bruchteil (1-x) (100) des von der Lampe 12 auf die Flächeneinheit des Tupfenbereichs vor dem Material 22 auffallenden Lichts vom Betrachter wahrgenommen, jedoch ist dies genau der gleiche Bruchteil des vom Betrachter wahrgenommenen Lichts von der Lichtquelle 11, das auf die Flächeneinheit des Tupfenbereichs auffällt. Irm photometrischen Abgleichzustand (Intensität des Strahls IB gleich der Intensität des Strahls IL ) ist
1 1 dann daher nicht nur untere rechte Quadrant dunkler als der obere rechte Quadrant,
sondern es sind auch sowohl der untere linke als auch der untere rechte Quadrant gleich'hell (vgl. Figur 7).
Da die Intensität des von der Lampe 12 kommenden Lichtes durch die Tupfenstruktur für jeden Einfall auf dem Material 22 und Reflektion von diesem nur einmal geschwächt werden darf, ist es klar, dass der Hilfsträger 18' an dem Material 22 anliegen muss. Ein ideales Verfahren zur Herstellung eines Photometer-Targets gemäss der Erfindung besteht darin, dass man das Indexsymbol durch einen geeigneten Schirm hindurch auf einem auf der einen Seite eines lichtdurchlässigen Trägers aufgebrachten Überzug aus einer lichtempfindlichen Emulsion photographiert. Nach der Entwicklung erhält man auf dem Träger eine Durchlässigkeit gemäss einem Tupfenmuster, welches eine Vielzahl von im wesentlichen total absorbierenden getrennten Bereichen aufweist und das Indexsymbol definiert. Es sei betont, dass das in Figur 5 gezeigte Tupfenmuster, bei welchem die Tupfen im Innern der Hüllkurve bzw.
Umrandung des Indexsymbols enthalten sind, lediglich ein Beispiel darstellt und dass diese Anordnung äquivalent mit der Alternativausführung ist, bei welcher die Tupfen ausserhalb des Randes des Indexsymbols angebracht sind. In jedem Fall wird nach der Fertigstellung des so erhaltenen DurchlässigkeitsDiapositivs als nächstes das reflektierende Muster aus undurchlässiger weis- ser Tinte oder Farbe direkt auf die Emulsionsseite des Durchlässigkeitsträgers aufgebracht. und zwar nach herkömmlichen Druck- bzw. Siebdruckverfahren. Das hierbei erhaltene Target besitzt den in Figur 6 gezeigten Aufbau wobei mit 20 der durchsichtige Filmträger, mit 18' die Emulsion auf der Oberfl-ache 21 des Trägers und mit 22 das Muster aus weisser Tinte bzw. Farbe auf der Emulsion bezeichnet sind.
Um zu verhindern, dass die total absorbierenden Tupfen infolge der Beleuchtung durch die Lampe 12, die schräg gegenüber der Gesichtslinie verläuft. einen Schatten auf dem weissen reflektierenden Muster werfen muss die Dicke der Schicht 18' so klein als möglich gehalten werden. Ein derartiger Schatten würde das Aussehen des Indexsymbols in dem Bereich wo es das reflektierende Muster überdeckt verzerren.
Demzufolge soll die lichtempfindliche Emulsion. welche die Schicht 18' bildet. so dünn als mölich sein: in Figur 6 ist die Dicke zur besseren Veranschaulichung übertrieben.
Es sei auch betont, dass das in Figur 5 gezeigte Schachbrett -artige Muster der Tupfen nur zur leichteren Veranschaulichung des Prinzips der Erfindung gewählt wurde. Selbstverständlich könnte die Tupfenkonfiguration ebenso gut aus einer regelmässigen Anordnung von viereckigen oder rautenförmigen Tupfen, oder auch aus runden Tupfen bestehen; wesentlich für die vorliegende Erfindung ist lediglich, dass die Tupfen diskret und im wesentlichen total lichtabsorbierend sein müssen.
PATENTANSRUCH
Vergleichsphotometer nach dem Unteranspruch 2 des Hauptpatentes, wobei in der Ebene der Uberlage- rungsstruktur in Überdeckung mit dem first vorgegebenen, kontrastarmen Symbol ein Träger vorgesehen ist, welcher eine Vielzahl lichtdurchlässiger Stellen, welche zusammen das eine Strukturmuster bilden, und eine Vielzahl lichtreflektierender Stellen, welche zusammen das andere Strukturmuster Ibilden, aufweist und von der der Betrachtungsseite abgewandten Seite her mit Licht von der einen Lichtquelle durchleuchtet und von der Betrachtungsseite her mit Licht von der anderen Lichtquelle beleuchtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Symbol aus einer Vielzahl von Bereichen (25), welche im wesentlichen alles auffallende Licht absorbieren, sowie einer Vielzahl von Bereichen,
welche im wesentlichen alles auffallende Licht durchlassen, zusammengesetzt ist.
UNTERANSPRÜCHE
1. Vergleichsphotometer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (20, Fig. 6) an seiner der ersten Lichtquelle (11) zugewandten Oberfläche mit dem reflektierenden Strukturmuster (22) aus einem lichtundurchlässigen reflektierenden Material versehen ist, und dass ein zweiter lichtdurchlässiger Träger (18', Fig. 6) vorgesehen ist, der an der der ersten Lichtquelle (11) zugewandten Oberfläche (21) des ersten lichtdurchlässigen Trägers (20) anliegt und die das Symbol bildende Vielzahl von das auf sie auffallende Licht absorbierenden und durchlassenden Bereichen (20) aufweist.
2. Vergleichsphotometer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das reflektierende Strukturmuster (22, Fig. 6) auf der der ersten Lichtquelle (11) zugewandten Oberfläche (21) des Trägers (20) aus einem im wesentlichen lichtundurchlässigen weissen Material besteht, das einen diffusen Reflektor für das Licht bildet, das durch den Träger (20, Fig. 6) und durch die das auffallende Licht durchlassenden Bereiche des Symbols geht.
**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.