CH525645A - Lockenwickler - Google Patents

Lockenwickler

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CH525645A
CH525645A CH1218170A CH1218170A CH525645A CH 525645 A CH525645 A CH 525645A CH 1218170 A CH1218170 A CH 1218170A CH 1218170 A CH1218170 A CH 1218170A CH 525645 A CH525645 A CH 525645A
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CH
Switzerland
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fuel
hair curler
catalyst
nozzle
combustion chamber
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Application number
CH1218170A
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English (en)
Inventor
Christian Jorgensen Niels
Original Assignee
Christian Jorgensen Niels
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D4/00Separate devices designed for heating hair curlers or hair-wavers
    • A45D4/08Separate devices designed for heating hair curlers or hair-wavers for flat curling, e.g. with means for decreasing the heat

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  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description


  
 



  Lockenwickler
Die Erfindung betrifft einen Lockenwickler mit einem Brennstoffbehälter und einer Einrichtung zum Fördern von Brennstoff aus diesem Brennstoffbehälter in eine im Lockenwickler angeordnete Brennkammer mit Mitteln, welche die Verbrennung des Brennstoffs bewirken.



   In einem ähnlichen Lockenwickler gemäss US-Patent Nr. 3 478 755 dient ein Docht zur Förderung von flüssigem Brennstoff aus einem Brennstoffbehälter in eine Brennkammer, in der der Brennstoff verdampft und anschliessend verbrannt oder in Anwesenheit eines Katalysators oxydiert wird.



   Im Betrieb dieses bekannten Lockenwicklers hat sich herausgestellt, dass es recht schwierig ist, die Förderung von Brennstoff und Sauerstoff in die Brennkammer zu steuern und gleichmässig zu gestalten.



   Es ist deshalb Aufgabe dieser Erfindung, einen Lockenwickler der genannten Gattung zu schaffen, bei dem die
Steuerung der Fördermenge von Brennstoff und Sauerstoff in die Brennkammer äusserst gleichmässig und genau dosiert erfolgt.



   Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Brennstoff Fördereinrichtung eine zwischen dem Brennstoffbehälter und der Brennkammer angeordnete Düse aufweist, durch die ein gasförmiger Brennstoffstrom in die Brennkammer geleitet wird. Benutzt man in der Brennkammer einen verflüssigten Brennstoff, der unter normalen Druck- und Temperaturverhältnissen sich im gasförmigen Zustand befindet, so erzielt man einen weitgehend gleichmässigen Druckabfall an der Düse, solange sich Brennstoff im flüssigen Zustand im Flüssigkeitsbehälter befindet, so dass man eine weitgehend gleichmässige Durchflussmenge durch die Düse erzielen kann.



  Durch zweckmässige Bemessung der Düsenbohrung ist es weiterhin möglich, die Brennstoff-Fördermenge in der Zeit einheit so zu bemessen, dass der Lockenwickler gleichmässig und mit gewünschter Intensität beheizt wird.



   Weiterhin kann der durch die Düse ausströmende gasförmige Brennstoff eine derartige Luftzirkulation innerhalb des Lockenwicklers verursachen, dass sich im Gegensatz zu dem beschriebenen bekannten Lockenwickler hier nicht das Problem stellt, Sauerstoff in Form von Luft in die Brennkammer einführen und die Verbrennungsgase aus derselben abführen zu müssen.



   Eine zweckmässige Ausführungsform des Lockenwicklers ist gekennzeichnet durch eine zwischen Düse und Brennkammer angeordnete Mischeinrichtung, die mit der Düse fluchtet und zur Beimischung eines sauerstoffhaltigen Gases, vorzugsweise Luft, in den gasförmigen Brennstoffstrom aus der Düse eingerichtet ist.



   Zweckmässig weist die Düsenbohrung der Düse einen Durchmesser zwischen 15 und 80   ,   auf. Es hat sich gezeigt, dass eine Düsenbohrung mit diesen Abmessungen die richtige Brennstoffmenge in die Brennkammer gelangen lässt.



   Voraussetzung für einen gleichmässigen   Brennstofffluss    durch die Düse ist, dass sich der Brennstoff bereits vor Erreichen der Düsenbohrung im gasförmigen Zustand befindet.



  Da ein Lockenwickler jedoch während der Benutzung ziemlich unterschiedliche Stellungen einnehmen kann, besteht die Gefahr, dass Brennstoff in flüssigem Zustand die Düse erreicht und durch ihre Bohrung hindurchtritt, sofern hiergegen nicht spezielle Gegenmassnahmen ergriffen werden. Eine solche Schutzmassnahme würde die Anordnung eines mechanischen Reduzierventils zwischen Brennstoffbehälter und Düse darstellen. Es gibt jedoch eine wesentlich einfachere Möglichkeit dafür zu sorgen, dass nur Brennstoff in gasförmigem Zustand die Düse erreicht. So sind zweckmässig ein oder mehrere Vergaserelemente zwischen Brennstoffbehälter und Düse angeordnet, wobei diese Vergaserelemente vorzugsweise als poröse oder faserige gasdurchlässige Masse ausgebildet sind, welche die Bohrung zwischen Brennstoffbehälter und Düse abdecken.

  Eine derartige poröse oder faserige Masse verhindert einmal, wie oben erwähnt, dass Brennstoff in flüssigem Zustand in die Düse gelangt, und dient ausserdem als Filter, das verhindert, dass die sehr enge Düsenbohrung verstopft wird.



   Vorzugsweise steht der als Vergaserelement dienende poröse oder faserige Stoff mit einem oder mehreren dochtartigen Auskleidungen in Berührung, die in den Brennstoffbehälter reichen und vorzugsweise als Innenauskleidung der Brennstoffbehälter-Innenwand ausgebildet sind. Damit wird erreicht, dass der poröse oder faserige Stoff immer mit flüs  sigem Brennstoff durchfeuchtet bleibt, unabhängig davon, welche Lage der Lockenwickler gerade einnimmt. Auch diese Einzelheit ist ein Beitrag zur Gewährleistung eines gleichmässigen   Brennstoffflusses    in die Brennkammer.



   Ausserdem kann vorgesehen sein, dass der poröse oder faserige Stoff von einer Schicht aus Polyvinyl-Alkohol oder Silicon-Gummi bedeckt ist bzw. eine solche Schicht trägt, die es ermöglicht, dass Brennstoffmoleküle durch ihre Molekularstruktur mit einer Geschwindigkeit durchdiffundieren, die weitgehend unabhängig ist von dem innerhalb der Vergaserelemente herrschenden Druckabfall. Dieser Film macht die Diffusionsgeschwindigkeit der   Brennstoffmoleküle    durch die Vergaserelemente nicht nur unabhängig von dem innerhalb des porösen oder faserigen Stoffes herrschenden Druckabfall, sondern die Diffusionsgeschwindigkeit ist auch weitgehend unabhängig davon, ob diese Schicht mit Brennstoff in flüssigem oder gasförmigem Zustand in Berührung steht.



   Der erfindungsgemässe Lockenwickler kann eine vorzugsweise als Venturi-Düse ausgebildete Zuführung zur Beimischung eines nichtbrennbaren Gases bzw. einer nichtbrennbaren Gasmischung in den Gasstrom an einer strömungsmässig hinter dem Katalysator liegenden Stelle besitzen.



  Diese nichtbrennbare Gasmischung, beispielsweise Luft, kann in solchen Mengen zugeführt werden, dass im Falle der Nichtoxydation des Brennstoffes in der Brennkammer dieser ohne Anwesenheit eines Katalysators nicht zündfähig ist, wodurch die Gefahr einer Verbrennung und eines Explosionsunfalls vermieden wird.



   Vorzugsweise kann ein innerhalb der Brennkammer angeordneter Katalysator aus einem ersten Katalysator mit relativ langer Betriebslebensdauer und einem zweiten, aktiveren Katalysator mit kürzerer Betriebslebensdauer bestehen, wobei der zweite Katalysator strömungsmässig nach dem ersten Katalysator im gasförmigen Brennstoffstrom liegt. Zur Inbetriebsetzung des Lockenwicklers wird der Oxydationsvorgang   durch    den aktiveren zweiten Katalysator eingeleitet, danach kann der Katalysationsvorgang jedoch von dem ersten Katalysator mit der relativ langen Betriebslebensdauer übernommen werden. Der aktivere zweite Katalysator kann beispielsweise einen oder mehrere folgender Substanzen aufweisen: Platin, Palladium, Kupferperoxid und Chromtrioxid, während der erste Katalysator Aluminiumoxid und/oder   Silika    enthalten kann.



   Zweckmässig kann der erste Katalysator die Innenoberfläche eines Kanals oder einer Röhre für den Gasstrom bilden, während der zweite Katalysator an der Ausströmseite des Kanals oder der Röhre angeordnet sein kann. Hier beginnt bei Inbetriebsetzung des Lockenwicklers der Oxydationsvorgang des Brennstoffes auf der Ausströmseite des Kanals, der durch den ersten Katalysator gebildet wird, und an   schliessend    wird die Oxydation in jenem Kanal bzw. jener Röhre fortgesetzt. Der zweite Katalysator kann einen Heizfaden oder ein   Oxydations-Katalysator-Material    zur Einleitung der Oxydation des gasförmigen Brennstoffes durch Anlegen eines elektrischen Stromes an diesen Heizfaden besitzen.

  Der Lockenwickler kann vorteilhaft so ausgebildet sein, dass dieser elektrische Stromkreis beim Nachfüllen des   Brennstoffb ehälters    mit Brennstoff automatisch geschlossen wird, in dem dieser Brennstoffbehälter in Kontakt und Verbindung mit einem Nachfüllbehälter gebracht wird; wobei die ser Nachfüllbehälter mit einer elektrischen Stromquelle, bei spielsweise in Form von Trockenbatterien, in Verbindung steht
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert.

  Es zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Lockenwicklers im Querschnitt,
Fig. 2 einen vollständig mit verflüssigtem Gas gefüllten   Nachfüllb eh älter    beim Auffüllen eines Lockenwicklers nach Fig. 1,
Fig. 3 den Nachfüllbehälter von Fig. 2 im teilentleerten Zustand und
Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel einer Oxydations- oder Reaktionsröhre eines Lockenwicklers nach Fig. 1 in vergrösserter und geschnittener Darstellung.



   Ein in Fig. 1 dargestellter Lockenwickler trägt das Hauptbezugszeichen 30 und besteht aus einem Gehäuse 31 mit einer Vielzahl von Durchbrüchen 32 und radial nach aussen hervorstehenden Stiften 33. An seinem einen Ende besitzt der Lockenwickler innerhalb seines Gehäuses 31 einen Brennstoffbehälter 34 zur Aufnahme eines Vorrates von verflüssigtem Brennstoff 35 wie Butan oder Propan. Die Stirnwand 36 des Brennstoffbehälters ist trichterförmig gehalten, und in der Mitte befindet sich ein Füllventil 37. Dieses Füllventil 37 enthält einen Ventilstössel 38 sowie einen Kragen bzw. eine Manschette 39 aus Gummi, Kunststoff oder einem anderen geeigneten Material, welches das eine Ende des Ventilstössels 38 fest umschliesst.

  Dieses Ventilglied ist in Grenzen axial beweglich, wobei das in der Darstellung von Fig. 1 linke Ende der Manschette 39 in Eingriff und ausser Eingriff eines Ventilsitzes 40 gebracht werden kann. Der Brennstoffbehälter 34 enthält weiterhin ein filterndes und/oder Vergaserelement 41, welches eine Entnahmebohrung 42 des Brennstoffbehälters abdeckt und beispielsweise als Plättchen, als Schicht oder als Pille ausgebildet sein kann. Das Filterelement 41 kann beispielsweise aus einem Papiermaterial, aus keramischen Materialien und/oder Sintermetallen hergestellt sein.



  Weiterhin besitzt der Brennstoffbehälter 34 eine Art Docht, der beispielsweise die Form einer Auskleidung 43 besitzt, welche die Innenwand des Brennstoffbehälters 34 bedeckt und aus einem faserigen Material, beispielsweise Filterpapier, Textilien oder anderen absorbierenden Werkstoffen hergestellt ist, und mit der das Vergaserelement 41 in Verbindung steht.



   Das Vergaserelement 41 kann aber auch so ausgebildet sein, dass eine flüssigkeitsdurchlässige Grundschicht eine weitere Schicht trägt oder mit einer weiteren Schicht bedeckt ist, die entweder aus Polyvinyl-Alkohol, Silikon-Gummi oder einer anderen Substanz bestehen kann, welche die Eigenschaft besitzt, die Diffusionsgeschwindigkeit des Gases durch das Vergaserelement 41 weitgehend unabhängig von einem darin herrschenden Druckabfall zu gestalten. Bei der Auswahl geeigneter Substanzen können solche benutzt werden, wie sie für die Herstellung künstlicher Kiemen vorgeschlagen und verwendet worden sind. Die genannte Deckschicht kann auf die Grundschicht in beliebiger Dicke aufgetragen werden, beispielsweise mit Hilfe der Drucktechnik. Theoretisch könnte das Vergaserelement 41 auch durch ein mechanisches Reduzierventil konventioneller Bauart ersetzt werden.



   Ein dem Innern des Lockenwicklers 30 zugekehrter Boden des Flüssigkeitsbehälters 34 ist durch eine Wärmeisolierung 44 geschützt. Die   Entnahmebohrung    42 verbindet den Brennstoffbehälter 34 durch einen   Verbindungsnippel    45 hindurch mit einer Einspritzvorrichtung, welche aus einem Mischer 46 besteht, durch den eine zentrale Axialbohrung 47 hindurchführt, welche mit einer rechtwinklig angeordneten und in die freie Atmosphäre führenden Belüftungsbohrung 48 in Verbindung steht. Dieser Mischer 46 besteht vorzugsweise aus feuerfestem Material wie beispielsweise Keramik.

 

  Zwischen zwei sich gegenüberliegenden zentralen Stirnflächen des Verbindungsnippels 45 sowie des Mischers 46 ist eine Düsenscheibe 49 eingespannt. Wenn nötig, können an dieser Stelle ein oder zwei Ringdichtungen bzw. O-Ringe 50 angebracht werden. Zentral befindet sich in der Düsenscheibe 50 eine Düsenbohrung 51 mit einem Durchmesser von 15 bis ungefähr   80 je.    Zur Herstellung dieser Düsenbohrung 51 be  nutzt man vorzugsweise einen Laserstrahl. Die Axialbohrung 47 des Mischers 46 führt in eine Katalysator- oder Brennkammer 52 in Form eines sich axial ausdehnenden Rohres 53, vorzugsweise aus einem transparenten Material bestehend, dessen eines Ende fest mit dem Mischer 46 verbunden ist. Am freien Ende dieses Rohres 53 mündet die Brennkammer 52 in die freie Atmosphäre. In der Brennkammer 52 befinden sich ein oder mehrere Oxydations-Katalysator Materialien.

  Ein erster Katalysator 54 besteht beispielsweise aus einem porösen Körper bzw. einer porösen Pille aus Aluminiumoxid mit einer oder mehreren Axialbohrungen 55.



  Dieser pillenförmige erste Katalysator 54 dient gleichzeitig, vorzugsweise an seinem strömungsmässig hinteren Ende, als Träger für ein weiteres aktiveres Katalysator-Material, wie Platin und Palladium. Nach Darstellung in Fig. 1 befindet sich am rechten Ende des ersten Katalysators 54 ein zweiter Katalysator 56 in Form eines   Heizfadens    aus Katalysator Material, beispielsweise Platin. Die Anschlüsse dieses Heizfadens sind in nicht dargestellter Weise elektrisch leitend mit der Stirnwand 36 des Brennstoffbehälters 34 und einem Ringkontakt 57 verbunden, wobei Stirnwand 36 und Ringkontakt 57 elektrisch gegeneinander isoliert sind.



   Eine Trennwand 73 unterteilt das Innere des Gehäuses 31 in eine Ansaugkammer für Luft und eine Auslasskammer für Verbrennungsgase, und der ganze Innenraum des Gehäuses, der nicht vom Brennstoffbehälter 34 beansprucht wird, ist von einem Sicherheitskäfig 58 aus Drahtgeflecht umgeben.



   Fig. 4 stellt eine veränderte Ausführung eines Mischers 46 dar, bei dem das Rohr 53 verlängert ist und in der Mitte eine Venturi-Düse 60 trägt. Die Venturi-Düse 60 besitzt eine oder mehrere querliegende Ansaugbohrungen 61, durch die hindurch das durch die Venturi-Düse 60 strömende Gas Luft ansaugen kann.



   Fig. 2 und 3 zeigen einen Vorrats- oder Nachfüllbehälter mit dem Hautbezugszeichen 62. Der Nachfüllbehälter 62 besitzt oben einen kuppelförmigen Deckel 63 mit einem Auslassventil 64, welches durch Herunterdrücken eines Auslassrohres 65 betätigt werden kann. Aus dem Gehäuse des Auslassventils 64 führt ein Rohr 66 bis zum Boden des Nachfüllbehälters 62. Als Auslassventil 64, Auslassrohr 65 und Rohr 66 können Ausführungen benutzt werden, wie sie aus Sprühdosen bekannt sind.



   Der Deckel 63 sitzt in einer Haube oder Kappe 67 mit einer zentralen Öffnung zur Aufnahme des Auslassrohres 65 und des Gehäuses für das Auslassventil 64. Der Bereich 68 der Kappe 67 um diese zentrale Öffnung herum ist trichterförmig gehalten und nimmt das Ende des Lockenwicklers 30 mit dem Füllventil 37 beim Nachfüllen auf. In dem freien Raum zwischen Deckel 63 und Kappe 67 befinden sich Trockenbatterien 69 bzw. eine andere elektrische Stromquelle. Über Halterungen 70 werden die Kontakte der Trokkenbatterien 69 mit hier nicht dargestellten und im Trichter 68 befindlichen Kontakten so verbunden, dass über die Stirnwand 36 des Brennstoffbehälters 34 und über den Ringkontakt 57 automatisch ein Strom durch den Heizfaden des zweiten Katalysators 56 fliessen kann, wenn das Ende des Lockenwicklers 30 mit dem Brennstoffbehälter 34 in den Trichter 68 eingeführt wird, wie oben beschrieben.



   Der Nachfüllbehälter 62 enthält einen flexiblen Innenbeutel 71, der beispielsweise aus einem geeigneten Kunststoff hergestellt ist. Die offene Seite des Innenbeutels 71 ist druckdicht mit dem Gehäuse des Auslassventils 64 oder dem Oberteil des Rohrs 66 verbunden, und die Abmessungen des Innenbeutels 71 sind so gestaltet, dass er im entfalteten Zustand fast den gesamten Innenraum des Nachfüllbehälters 62 ausfüllt, wie   am   besten in Fig. 2 erkennbar.

  Während der Innenbeutel 71   in    seinem Innenraum verflüssigten Brennstoff 35 wie Butan enthält, der in dem Lockenwickler 30 gebraucht wird, so enthält der Aussenraum 72 zwischen den Wänden des Nachfüllbehälters 62 und dem Innenbeutel 71 sowohl gasförmige als auch flüssige Anteile eines Treibgases 74, dessen Dampfdruck wesentlich höher ist als der des Brennstoffes 35 im Inneren des Innenbeutels 71. Das Treibgas 74 kann beispielsweise Propan sein. Die eingefüllte Menge des Treibgases 74 im Aussenraum 72 sollte vorzugsweise so bemessen sein, dass auch dann bei Raumtemperatur immer noch eine Restmenge im flüssigen Zustand vorhanden ist, wenn der Aussenraum 72 fast den gesamten Innenraum des Nachfüllbehälters 62 einnimmt,   d. h.    wenn der Innenbeutel 71 geleert und zusammengepresst ist.



   Die Arbeitsweise des oben beschriebenen Lockenwicklers 30 ist folgendermassen:
Zur Benutzung des Lockenwicklers 30 nimmt man ihn und drückt ihn mit seiner trichterförmigen Stirnwand 36 auf das Auslassrohr 65 des Nachfüllbehälters 62, wie in Fig. 2 gezeigt. Hierbei trifft Ventilstössel 38 auf das Auslassrohr 65, wodurch sowohl das Füllventil 37 des Lockenwicklers als auch das Auslassventil 64 des Nachfüllbehälters 62 geöffnet werden. Aufgrund der Tatsache, dass der Dampfdruck des Treibgases 74 im Aussenraum wesentlich höher als der Dampfdruck des verflüssigten Brennstoffes 35 im Inneren des Innenbeutels 71 ist, wird verflüssigter Brennstoff 35 aus dem Innenbeutel 71 durch das Rohr 66, durch das geöffnete Auslassventil 64 und Füllventil 37 in den Brennstoffbehälter 34 gedrückt, der sich dabei fast vollständig mit verflüssigtem Brennstoff 35 anfüllt.

  Aus dem Brennstoffbehälter 34 beginnt jetzt Brennstoff 35 in gasförmigem Zustand durch das Vergaserelement 41 und die Entnahmebohrung 42 zur Düsenbohrung 51 zu fliessen. Das poröse Vergaserelement 41 filtriert gleichzeitig den Gasfluss vor der Düsenbohrung 51 und verhindert eine Verstopfung derselben. Der über das Vergaserelement 41 erzeugte Druckabfall verursacht eine vollständige Vergasung des flüssigen Brennstoffes 35, und aufgrund der Tatsache, dass das Vergaserelement 41 über eine dochtartige Auskleidung 43 des Brennstoffbehälters 34 mit   flüssigem    Brennstoff 35 versorgt wird, bleibt der Druckabfall fast konstant trotz unterschiedlicher Brennstoffmengen im Brennstoffbehälter 34 und trotz unterschiedlicher Lagen, die der Lockenwickler 30 im Betrieb einnehmen kann.

  Damit kann der strömungsmässig vor der Düsenscheibe 49 herrschende Gasdruck unter sämtlichen Betriebsbedingungen fast konstant gehalten werden, so dass sich ein gleichmässiger und angemessener Gasstrom durch die Düsenbohrung 51 hindurch einstellt.



   Sofern das Vergaserelement 41 aus einer Grundschicht mit einer Deckschicht aus Polyvinyl-Alkohol, Silikon-Gummi oder einer ähnlichen vorbeschriebenen Substanz besteht, bewirkt diese Deckschicht ein Hindurchdiffundieren von Gasmolekülen aus dem Brennstoffbehälter 34 zur Düsenbohrung 51. Die Diffusionsgeschwindigkeit ist weitgehend unabhängig vom Druckunterschied zwischen Brennstoffbehälter 34 und Entnahmebohrung 42, sie ist ausserdem nicht darauf angewiesen, dass Brennstoff 35 innerhalb des Brennstoffbehälters 34 in flüssigem Zustand in Verbindung steht mit dem Vergaserelement 41. Ist dies nicht der Fall, so wird auch so ein gleichmässiger Gasstrom in der Brennkammer 52 erreicht.

 

   Die Wahl des Durchmessers der Düsenbohrung 51 richtet sich normalerweise nach dem Druckabfall innerhalb des Vergaserelementes 41 und innerhalb der Bohrungen und Kanäle des Lockenwicklers, nach dem Dampfdruck innerhalb des Brennstoffbehälters 34 und der Betriebsbedingungen, und nach der gewünschten Heizleistung des Lockenwicklers.



   Beim Durchströmen der Axialbohrung 47 erzeugt der Strom des gasförmigen Brennstoffes darin einen Unterdruck, der dazu benutzt wird, Luft aus der Ansaugkammer des Gehäuses 31 durch die Belüftungsbohrung 48 hindurch in die   Axialbohrung 47 hinein anzusaugen. Das hierbei entstehende Gemisch aus Luft und Brennstoff strömt in die Oxydationsoder Brennkammer 52 ein. In die Ansaugkammer hinein gelangt die Luft durch die Durchbrüche 32 des Gehäuses 31 hindurch.

  Da es jedoch möglich ist, dass um das Gehäuse 31 herum gewickeltes Haar diese Durchbrüche 32 ganz oder teilweise verstopft, ist es zweckmässig, innerhalb des Lockenwicklers 30 Bohrungen oder Kanäle anzuordnen, die sich hauptsächlich in Längsrichtung erstrecken, hier nicht gezeigt sind und die Ansaugkammer mit ins freie führenden Öffnungen verbinden, die sich am äusseren Umfang der trichterför   zeigen    Stirnwand 36 befinden. Aus Sicherheitsgründen sollte das genannte Gasgemisch einen so hohen Luftanteil besitzen, dass eine normale Verbrennung des Brennstoffes 35 innerhalb des Gasgemisches in Abwesenheit eines Katalysators ausgeschlossen ist.



   Während der Lockenwickler 30 auf das Auslassrohr 65 des Nachfüllbehälters gedrückt wird, fliesst automatisch ein elektrischer Strom über den Heizfaden des zweiten Katalysators 56, wie oben beschrieben. Dabei kommt das in die Brennkammer 52 einströmende Gas-Luftgemisch in Berührung mit dem glühenden Heizfaden des zweiten Katalysators 56, und sofort kommt die Oxydation des gasförmigen Brennstoffes in dem Gas-Luftgemisch in Gang. Die Verbrennungsgase gelangen durch die Durchbrüche 32 und/oder das rückwärtige offene Ende des Lockenwicklers 31 ins Freie. Die Trennwand 73 verhindert, dass sich Verbrennungsgase aus der Brennkammer 52 mit Frischluft für die Belüftungsbohrung 48 vermischen, und die Wärmeisolierung 44 verhindert eine unzulässige Aufheizung des Brennstoffbehälters 34.



   Hat sich der Brennstoffbehälter 34 des Lockenwicklers 30 ganz oder überwiegend mit flüssigem Brennstoff 35 aus dem Nachfüllbehälter 62 aufgefüllt, so wird der Lockenwickler abgenommen. Hierbei schliessen das Füllventil 37 und das Auslassventil 64, und der Stromfluss durch den Heizfaden des zweiten Katalysators 56 wird unterbrochen. Nachdem der Oxydationsvorgang in der Brennkammer 52 einmal in Gang gekommen ist, reicht der weniger aktive pillenförmige erste Katalysator 54 zur Fortsetzung des Oxydationsvorganges des gasförmigen Brennstoffes innerhalb der Brennkammer 52 völlig aus, und der oder die teuren Werkstoffe des zweiten Katalysators 56 mit einer relativ kurzen Betriebslebensdauer werden geschont.



   Um den vom Nachfüllbehälter 62 abgenommenen Lokkenwickler 30 kann das Haar zur Durchführung des Lockenwickelns und/oder des Trocknens in üblicher Weise herumgewickelt werden. Die durch Oxydation des Brennstoffes in der Brennkammer 52 erzeugte Wärme wird auf das Haar teilweise durch Strahlung durch das durchscheinende Rohr
53 hindurch, teilweise durch die Durchbrüche 32 und teilweise auch durch Konvektion übertragen.



   Die Wärmeentwicklung innerhalb der Brennkammer 52 dauert so lange, wie der Brennstoffvorrat im Brennstoffbehälter 34 reicht. Soll die Wärmeentwicklung nach Benutzung des Lockenwicklers beendet werden, so empfiehlt es sich, den Ventilstössel 38 des   Füllventils    37 durch Eindrücken zu öffnen, so dass der restliche Brennstoff 35 aus dem Brennstoff behälter 34 in die Atmosphäre entweichen kann.



   Der oben erwähnte Sicherheitskäfig 58 soll verhindern, dass der Lockenwickler etwa in seiner Umgebung befindliche brennbare Gase oder Dämpfe entzünden kann.



   Stattet man den Lockenwickler 30 mit einem Rohr 53 aus, wie es in Fig. 4 dargestellt ist, so lässt sich damit die Gasluftgemisch-Aufbereitung für die Verbrennung optimieren, in dem der durch die Venturi-Düse 60 hindurchströmende Abgasstrom durch die Ansaugbohrungen 61 hindurch Luft ansaugt und in das Rohrende 59 befördert. Dadurch wird erreicht, dass nur nichtbrennbare Gasgemische den Lockenwickler 30 verlassen, auch wenn aus irgendeinem Grunde innerhalb der Brennkammer 52 keine Oxydation von Brennstoff stattgefunden haben sollte.



   Selbstverständlich lässt sich der oben beschriebene Lokkenwickler auf vielfache Art und Weise abwandeln, ohne den Rahmen der Erfindung zu sprengen. So ist es nach dieser Erfindung möglich, einen Lockenwickler zu bauen, in welchem Brennstoff auch ohne Anwesenheit eines eigentlichen Katalysators in der Brennkammer oder Verbrennungszone verbrennen kann.



   Wenn man eine so hohe Verbrennungstemperatur in der Verbrennungszone verwenden kann, dass der exotherme Verbrennungsprozess   freiwfflig    verlaufen kann, kann ein poröses feuerfestes Material oder ein Drahtgewebe als Flammenhalter oder Flammenkammer dienen. Die Gefahr einer offenen Flamme kann durch ein diese Verbrennungszone umschliessendes Drahtnetz mit feinen Maschen nach dem von Grubenlampen bekannten Prinzip entfernt werden.



   PATENTANSPRUCH 1
Lockenwickler mit einem Brennstoffbehälter und einer Einrichtung zum Fördern von Brennstoff aus diesem Brennstoffbehälter in eine im Lockenwickler angeordnete Brennkammer mit Mitteln, welche die Verbrennung des Brennstoffs bewirken, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstoff-Fördereinrichtung eine zwischen dem Brennstoffbehälter (34) und der Brennkammer (52) angeordnete Düse (49, 51) aufweist, durch die ein gasförmiger Brennstoffstrom in die Brennkammer (52) geleitet wird.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Lockenwickler nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine zwischen Düse (49, 51) und Brennkammer (52) angeordnete Mischeinrichtung (46, 47, 48), die mit der Düse (49, 51) fluchtet und zur Beimischung eines sauerstoffhaltigen Gases, vorzugsweise Luft, in den gasförmigen Brennstoffstrom aus der Düse (49, 51) eingerichtet ist.



   2. Lockenwickler nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenbohrung (51) der Düse (49, 51) einen Durchmesser zwischen 15 und   80,u    aufweist.



   3. Lockenwickler nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch ein oder mehrere zwischen Brennstoffbehälter (34) und Düse (49, 51) angeordnete Vergaserelemente (41), welche eine Entnahmebohrung (42) zwischen Brennstoff behälter (34) und Düse (49, 51) abdecken und aus einem porösen oder faserigen gasdurchlässigen Stoff wie Papier, Keramik und/oder Sintermetall bestehen.



   4. Lockenwickler nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der poröse oder faserige Stoff des Vergaserele mentes (41) mit einer oder mehreren dochtartigen Ausklei dungen (43) in Berührung steht, die in den Brennstoffbehäl ter (34) reichen und vorzugsweise als Innenauskleidung der
Brennstoffbehälter-Innenwand ausgebildet sind.

 

   5. Lockenwickler nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der poröse oder faserige Stoff des Vergaser elementes (41) von einer Schicht aus Polyvinyl-Alkohol oder
Silikon-Gummi bedeckt ist bzw. eine solche Schicht trägt, die es ermöglicht, dass Brennstoffmoleküle durch ihre Molekular struktur mit einer Geschwindigkeit   hndurchdiffundieren,    die weitgehend unabhängig ist von dem innerhalb der Vergaser elemente (41) herrschenden Druckabfall.



   6. Lockenwickler nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine vorzugsweise als Venturi-Düse (60) ausgebildete
Zuführung für ein nichtbrennbares Gas bzw. eine nichtbrenn bare Gasmischung in den Gasstrom an einer strömungsmässig nach dem Katalysator (54, 56) liegenden Stelle.



   7. Lockenwickler nach Patentanspruch I, dadurch gekenn 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. Axialbohrung 47 hinein anzusaugen. Das hierbei entstehende Gemisch aus Luft und Brennstoff strömt in die Oxydationsoder Brennkammer 52 ein. In die Ansaugkammer hinein gelangt die Luft durch die Durchbrüche 32 des Gehäuses 31 hindurch. Da es jedoch möglich ist, dass um das Gehäuse 31 herum gewickeltes Haar diese Durchbrüche 32 ganz oder teilweise verstopft, ist es zweckmässig, innerhalb des Lockenwicklers 30 Bohrungen oder Kanäle anzuordnen, die sich hauptsächlich in Längsrichtung erstrecken, hier nicht gezeigt sind und die Ansaugkammer mit ins freie führenden Öffnungen verbinden, die sich am äusseren Umfang der trichterför zeigen Stirnwand 36 befinden.
    Aus Sicherheitsgründen sollte das genannte Gasgemisch einen so hohen Luftanteil besitzen, dass eine normale Verbrennung des Brennstoffes 35 innerhalb des Gasgemisches in Abwesenheit eines Katalysators ausgeschlossen ist.
    Während der Lockenwickler 30 auf das Auslassrohr 65 des Nachfüllbehälters gedrückt wird, fliesst automatisch ein elektrischer Strom über den Heizfaden des zweiten Katalysators 56, wie oben beschrieben. Dabei kommt das in die Brennkammer 52 einströmende Gas-Luftgemisch in Berührung mit dem glühenden Heizfaden des zweiten Katalysators 56, und sofort kommt die Oxydation des gasförmigen Brennstoffes in dem Gas-Luftgemisch in Gang. Die Verbrennungsgase gelangen durch die Durchbrüche 32 und/oder das rückwärtige offene Ende des Lockenwicklers 31 ins Freie. Die Trennwand 73 verhindert, dass sich Verbrennungsgase aus der Brennkammer 52 mit Frischluft für die Belüftungsbohrung 48 vermischen, und die Wärmeisolierung 44 verhindert eine unzulässige Aufheizung des Brennstoffbehälters 34.
    Hat sich der Brennstoffbehälter 34 des Lockenwicklers 30 ganz oder überwiegend mit flüssigem Brennstoff 35 aus dem Nachfüllbehälter 62 aufgefüllt, so wird der Lockenwickler abgenommen. Hierbei schliessen das Füllventil 37 und das Auslassventil 64, und der Stromfluss durch den Heizfaden des zweiten Katalysators 56 wird unterbrochen. Nachdem der Oxydationsvorgang in der Brennkammer 52 einmal in Gang gekommen ist, reicht der weniger aktive pillenförmige erste Katalysator 54 zur Fortsetzung des Oxydationsvorganges des gasförmigen Brennstoffes innerhalb der Brennkammer 52 völlig aus, und der oder die teuren Werkstoffe des zweiten Katalysators 56 mit einer relativ kurzen Betriebslebensdauer werden geschont.
    Um den vom Nachfüllbehälter 62 abgenommenen Lokkenwickler 30 kann das Haar zur Durchführung des Lockenwickelns und/oder des Trocknens in üblicher Weise herumgewickelt werden. Die durch Oxydation des Brennstoffes in der Brennkammer 52 erzeugte Wärme wird auf das Haar teilweise durch Strahlung durch das durchscheinende Rohr 53 hindurch, teilweise durch die Durchbrüche 32 und teilweise auch durch Konvektion übertragen.
    Die Wärmeentwicklung innerhalb der Brennkammer 52 dauert so lange, wie der Brennstoffvorrat im Brennstoffbehälter 34 reicht. Soll die Wärmeentwicklung nach Benutzung des Lockenwicklers beendet werden, so empfiehlt es sich, den Ventilstössel 38 des Füllventils 37 durch Eindrücken zu öffnen, so dass der restliche Brennstoff 35 aus dem Brennstoff behälter 34 in die Atmosphäre entweichen kann.
    Der oben erwähnte Sicherheitskäfig 58 soll verhindern, dass der Lockenwickler etwa in seiner Umgebung befindliche brennbare Gase oder Dämpfe entzünden kann.
    Stattet man den Lockenwickler 30 mit einem Rohr 53 aus, wie es in Fig. 4 dargestellt ist, so lässt sich damit die Gasluftgemisch-Aufbereitung für die Verbrennung optimieren, in dem der durch die Venturi-Düse 60 hindurchströmende Abgasstrom durch die Ansaugbohrungen 61 hindurch Luft ansaugt und in das Rohrende 59 befördert. Dadurch wird erreicht, dass nur nichtbrennbare Gasgemische den Lockenwickler 30 verlassen, auch wenn aus irgendeinem Grunde innerhalb der Brennkammer 52 keine Oxydation von Brennstoff stattgefunden haben sollte.
    Selbstverständlich lässt sich der oben beschriebene Lokkenwickler auf vielfache Art und Weise abwandeln, ohne den Rahmen der Erfindung zu sprengen. So ist es nach dieser Erfindung möglich, einen Lockenwickler zu bauen, in welchem Brennstoff auch ohne Anwesenheit eines eigentlichen Katalysators in der Brennkammer oder Verbrennungszone verbrennen kann.
    Wenn man eine so hohe Verbrennungstemperatur in der Verbrennungszone verwenden kann, dass der exotherme Verbrennungsprozess freiwfflig verlaufen kann, kann ein poröses feuerfestes Material oder ein Drahtgewebe als Flammenhalter oder Flammenkammer dienen. Die Gefahr einer offenen Flamme kann durch ein diese Verbrennungszone umschliessendes Drahtnetz mit feinen Maschen nach dem von Grubenlampen bekannten Prinzip entfernt werden.
    PATENTANSPRUCH 1 Lockenwickler mit einem Brennstoffbehälter und einer Einrichtung zum Fördern von Brennstoff aus diesem Brennstoffbehälter in eine im Lockenwickler angeordnete Brennkammer mit Mitteln, welche die Verbrennung des Brennstoffs bewirken, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstoff-Fördereinrichtung eine zwischen dem Brennstoffbehälter (34) und der Brennkammer (52) angeordnete Düse (49, 51) aufweist, durch die ein gasförmiger Brennstoffstrom in die Brennkammer (52) geleitet wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Lockenwickler nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine zwischen Düse (49, 51) und Brennkammer (52) angeordnete Mischeinrichtung (46, 47, 48), die mit der Düse (49, 51) fluchtet und zur Beimischung eines sauerstoffhaltigen Gases, vorzugsweise Luft, in den gasförmigen Brennstoffstrom aus der Düse (49, 51) eingerichtet ist.
    2. Lockenwickler nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenbohrung (51) der Düse (49, 51) einen Durchmesser zwischen 15 und 80,u aufweist.
    3. Lockenwickler nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch ein oder mehrere zwischen Brennstoffbehälter (34) und Düse (49, 51) angeordnete Vergaserelemente (41), welche eine Entnahmebohrung (42) zwischen Brennstoff behälter (34) und Düse (49, 51) abdecken und aus einem porösen oder faserigen gasdurchlässigen Stoff wie Papier, Keramik und/oder Sintermetall bestehen.
    4. Lockenwickler nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der poröse oder faserige Stoff des Vergaserele mentes (41) mit einer oder mehreren dochtartigen Ausklei dungen (43) in Berührung steht, die in den Brennstoffbehäl ter (34) reichen und vorzugsweise als Innenauskleidung der Brennstoffbehälter-Innenwand ausgebildet sind.
    5. Lockenwickler nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der poröse oder faserige Stoff des Vergaser elementes (41) von einer Schicht aus Polyvinyl-Alkohol oder Silikon-Gummi bedeckt ist bzw. eine solche Schicht trägt, die es ermöglicht, dass Brennstoffmoleküle durch ihre Molekular struktur mit einer Geschwindigkeit hndurchdiffundieren, die weitgehend unabhängig ist von dem innerhalb der Vergaser elemente (41) herrschenden Druckabfall.
    6. Lockenwickler nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine vorzugsweise als Venturi-Düse (60) ausgebildete Zuführung für ein nichtbrennbares Gas bzw. eine nichtbrenn bare Gasmischung in den Gasstrom an einer strömungsmässig nach dem Katalysator (54, 56) liegenden Stelle.
    7. Lockenwickler nach Patentanspruch I, dadurch gekenn
    zeichnet, dass die Mittel, welche eine Verbrennung oder Oxydation des Brennstoffs bewirken, aus einem ersten Katalysator (54) mit relativ langer Betriebslebensdauer und einem zweiten, aktiveren Katalysator (56) mit kürzerer Betriebslebensdauer bestehen, wobei der zweite Katalysator (56) strömungsmässig nach dem ersten Katalysator (54) im Strom des gasförmigen Brennstoffs (35) liegt.
    8. Lockenwickler nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Katalysator (54) die Innenoberfläche eines Kanals oder einer Axialbohrung (55) für den Gasstrom bildet, und der zweite Katalysator (56) an der Ausströmseite des Kanals oder der Axialbohrung (55) angeordnet ist.
    9. Lockenwickler nach Unteranspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Katalysator (56) einen Heizfaden oder ein Oxydationskatalysator-Material zur Einleitung der Oxydation des gasförmigen Brennstoffes durch Anlegen eines elektrischen Stromes an diesen Heizfaden besitzt.
    10. Lockenwickler nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Katalysator (54) Aluminiumoxid und der zweite Katalysator (56) Platin enthält.
    PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung des Lockenwicklers nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenbohrung (51) der Düse (49, 51) mittels eines Laserstrahls hergestellt wird.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0104523A1 (de) * 1982-09-14 1984-04-04 Braun Aktiengesellschaft Gasbeheiztes Haarwellgerät

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EP0104523A1 (de) * 1982-09-14 1984-04-04 Braun Aktiengesellschaft Gasbeheiztes Haarwellgerät

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