CH525823A - Batterietank für Flüssigkeiten, insbesondere zur Lagerung von Heizöl - Google Patents
Batterietank für Flüssigkeiten, insbesondere zur Lagerung von HeizölInfo
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Description
Batterietank für Flüssigkeiten, insbesondere zur Lagerung von Heizöl Die Erfindung betrifft einen Batterietank für Flüssigkeiten, insbesondere zur Lagerung von Heizöl, bestehend aus mindestens zwei Einzelbehältern aus thermoplastischem Kunststoff, die über entsprechende Befüll-, Entnahme- sowie Be- und Entlüftungsleitungen miteinander verbunden sind. Bei bekannten Batterietanks und speziell bei Heizöltanks aus thermoplastischen Kunststoffen ergeben sich häufig Schwierigkeiten bei der Montage, da die Verbindungsleitungen zwischen den einzelnen Tankbehältern an den unterschiedlichsten Stellen angebracht sind, so dass bei der Montage der Tanks an den Einzelbehäkem Nacharbeiten erforderlich werden. Da Kunststoffe allgemein und speziell im vorliegenden Falle weniger harte Werkstoffe sind, deren fachgerechte Bearbeitung auch dem Installationsfachpersonal meist nur unzureichend bekannt ist, ist mit einer derartigen nachträglichen Bearbeitung der Behälter der Tankbatterie und der Verbindungsleitungen bei der Montage in erhöhtem Masse die Gefahr von Undichtigkeiten und Beschädigungen der verwendeten Bauteile gegeben. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfach zu handhabenden und leicht zu montierenden Batterietank zu schaffen, der sowohl von der Montage her als auch bei der späteren Lagerung von Heizöl oder dgl. den zu stellenden hohen Sicherheitsanforderungen ohne weiteres voll gerecht wird, und bei dem Beschädigungen der Einzelbehälter und der Verbindungsleitungen bei der Montage mit Sicherheit vermieden werden. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass auf der Oberseite jedes Einzelbehälters Gewindeöffnungen für die Befüll-, Entnahme-, Be- und Entlüftungsleitungen angebracht sind, auf die entsprechende T Rohrstücke mittels Dichtungsringen aufgeschraubt sind, und dass die beiden Stutzen jedes T-Rohrstückes horizontal zur Behälteroberseite liegen und mit den entsprechenden T-Rohrstücken an benachbarten Behältern durch Zwischenrohrstücke formschlüssig mit Dichtungsringen gewindelos verbunden sind. Besonders vorteilhaft ist hierbei, dass alle Verbindungsleitungen zwischen den Einzelbehältern eines solchen Batterietanks an der Tankoberseite angeordnet sind, so dass es möglich ist, alle horizontalen Verbindungen der Rohrleitungen als Steckverbindungen auszubilden. Wie die Praxis gezeigt hat, besitzen derartige Steckverbindungen unter den bei der Heizöllagerung auftretenden Beanspruchungen sehr gute Abdichtungseigenschaften. Durch die Erfindung entfallen in besonders vorteilhafter Weise jegliche Nacharbeiten an den Behältern und an den Verbindungsleitungen. Zweckmässig ist jeweils das erste und letzte T-Rohrstück jeder Verbindungsleitung an einer Abgangsöffnung endseitig mit einem Innengewinde versehen, in das im Bedarfsfall eine Verschlusskappe abgedichtet eingeschraubt werden kann. Die T-Rohrstücke sind vorteilhafterweise in einem Stück formgespritzt, was ebenfalls dazu beiträgt, Beschädigungen der T-Rohrstücke bei einer sonst erforderlichen Nachbearbeitung zu vermeiden. Die Einzelbehälter eines solchen Batterietanks sind durch Verstärkungsbandagen und Distanzstücke oder laschen zu einer festen Tankeinheit starr verbunden, so dass auch die Zwischenrohrstücke der Verbindungsrohrleitungen in den zugehörigen T-Rohrstücken an den einzelnen Tankbehältern starr arretiert sind. Weitere Einzelheiten und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten bevorzuten Ausführungsbeispieles. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 einen Batterietank mit drei Einzelbehältern in Seitenansicht, Fig. 2 eine Stirnansicht eines solchen Batterietanks, Fig. 3 die Einzelheiten der Verbindung zwischen den Einzelbehältern des Batterietanks wesentlich vergrössert in Draufsicht, Fig. 4 eine Seitenansicht einer solchen Verbindung, Fig. 5 eine Steckverbindung für die Verbindungsleitungen an einem Batterietank gemäss Fig. 1 bis 4 und Fig. 6 eine noch weiter vergrösserte Gesamtdarstellung einer solchen Steckverbindung in allen ihren wesentlichen Einzelheiten. Fig. 1 und 2 der Zeichnung zeigen einen Batterietank aus drei Einzelbehältern 1, 2, 3, die jeder aus schlagfestem Kunststoff, vorzugsweise hochmolekularem Niederdruck-Polyäthylen, hergestellt sind. Jeder der Einzelbehälter 1, 2, 3.. ist von Verstärkungsbandagen 4 umgeben, die aus vorzugsweise U-förmig umlaufenden und an ihren U-Enden miteinander verbundenen Elerstärkungs- profilen bestehen. Die Einzelbehälter 1, 2, 3 sind in ihrer gegenseitigen Lage an den Bandagen 4 durch Distanzstücke oder -laschen 5 genau ausgerichtet und durch entsprechende Längendimensionierung der Distanzstücke so miteinander verbunden, dass sie mit ihren Kunststoffwandungen nicht ganzflächig aneinanderliegen, wodurch einerseits elektrostatische Aufladungen durch Reibung der Kunststoffwandungen aneinander vermieden werden und andererseits die Voraussetzungen für die im folgenden noch näher zu beschreibenden Steckverbindungen an den Verbindungsrohrleitungen gegeben sind. Die Verbindungsleitungen sind an der Oberseite des Batterietank parallel nebeneinander angeordnet. Jeder Einzelbehälter 1, 2, 3 weist an seiner Oberseite Gewinde öffnungen in Form entsprechender Gewindestutzen 19 auf, an die die Befüll-, Entnahme-, Be- und Entlüftungsleitungen durch entsprechende T-Rohrstücke 12 angeschlossen sind. Jedes T-Rohrstück 12 ist mit seinem unteren Ende 15 in ein Zwischenrohrstück 16 mit einem Befestigungsflansch 17 abgedichtet eingeschraubt und stützt sich über dieses Zwischenrohrstück 16 sowie einen Dichtring 18 am oberen Ende des zugehörigen Gewindestutzens 19 ab. Die Sicherung am Gewindestutzen 19 erfolgt durch eine den Flansch 17 übergreifende Verschlusskappe 20, so dass sich eine denkbar einfache und die Gefahr von Undichtigkeiten ausschliessende Verbindung ergibt. Die Rohrleitungsverbindung zu den benachbarten Einzelbehältern 1, 2, 3 wird durch einfaches Einstecken von Zvwischenrohrstücken 10, 11 in die beiden horizontal liegenden Stutzen jedes T-Rohrstückes 12 erreicht. Die Zwischenrohrstücke 10, 11 sind durch Dichtungsringe 13 in den horizontalen T-Rohrstutzen einwandfrei abgedichtet und liegen stirnseitig an Widerlagerflächen 14 in den T-Rohrstücken 12 an. Weiterhin besitzen die jeweiligen T-Rohrstücke 12, die am Anfang und am Ende einer Tankbatterie angeordnet sind, einseitig ein Innengewinde 21, an das entweder einer der üblichen Verschlussstopfen 22 oder bauseitig die entsprechende Füll-, Entlüftungs- oder Entnahmeleitung angeschlossen werden kann. Für den einfachen Zusammenbau einer solchen Tankbatterie ist vorgesehen, dass die Bandagen 4 direkt nach der Fertigung der Einzelbehälter 1, 2, 3 an diesen montiert werden, so dass bei der späteren Zusammenstellung mehrerer Einzelbehälter zu einer Tankbatterie mit Hilfe der Distanzstücke 5 eine einfache und problemlose Montage gewährleistet ist. Durch diese Lösung kann jeder Einzelbehälter sowohl für sich als auch mit mehreren anderen Einzelbehältern als Batterietank verwendet werden, wobei für die Verbindung der Einzelbehälter lediglich die Distanzstücke oder -laschen 5 erforderlich sind. Eine besonders vorteilhafte Verbindung zwischen den Einzelbehältern 1, 2, 3 eines Batteriatanks ergibt sich, wenn die Distanzstücke 5 an ihrem einen Ende mit den Bandagen 4 eine starre Einheit bilden und an ihrem anderen Ende mindestens eine Arretier- oder Befestigungsvorrichtung 6, beispielsweise eine Schraubverbindung, für die Ver'oindung mit der oder den Bandagen 4 an einem benachbarten Behälter aufweisen. Statt der Schraubverbindungen können auch Steckverbindungen oder dgl. zur Anwendung kommen. Aus Festigkeitsgründen sind die Distanzstücke oder Verbindungslaschen 5 in ihrer Länge vorteilhafterweise jeweils so bemessen, dass sie an Stellen des kürzesten Abstandes zwischen den Bandagen 4 zweier benachbarter Einzelbehälter 1, 2, 3 angeordnet sind. Eine Montageerleichterung ergibt sich auch noch dadurch, dass die Einzelbehälter 1, 2, 3 vorteilhafterweise in einem Arbeitsgang ohne Verwendung von Einschweissteilen oder nachträgliche Schweissarbeiten nahtlos hergestellt sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHBatterietank für Flüssigkeiten, insbesondere zur Lagerung von Heizöl, bestehend aus mindestens zwei Einzelbehältern aus thermoplastischem Kunststoff, die über entsprechende Befüll-, Entnahme- sowie Be- und Entlüftungsleitungen miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Oberseite jedes Einzelbehälters (1, 2, 3) Gewindeöffnungen für die Befüll-, Entnahme- und Entlüftungsleitungen angebracht sind, auf die entsprechende T-Rohrstücke (12) mittels Dichtungsringen aufgeschraubt sind, und dass die beiden Stutzen jedes T-Rohrstückes (12) horizontal zur Behälteroberseite liegen und mit den entsprechenden T-Rohrstücken (12) an benachbarten Behältern durch Zwischenrohrstücke (10, 11) formschlüssig mit Dichtungsringen (13) gewindelos verbunden sind.UNTERANSPRüCHE 1. Batterietank nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils das erste und letzte T-Rohrstück (12) jeder Verbindungsleitung an einer Abgangs öffnung endseitig mit einem Innengewinde (21) versehen ist, in das im Bedarfsfall eine Verschlusskappe (22) abgedichtet eingeschraubt werden kann.2. Batterietank nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die T-Rohrstükke (12) in einem Stück formgespritzt sind.3. Batterietank nach Patentanspruch oder Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelbehälter (1, 2, 3) durch Verstärkungsbandagen (4) und Distanzstücke oder -laschen (5) zu einer festen Tankeinheit starr verbunden sind.
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