CH526120A - Anordnung zur Vermeidung des Beschlagens von Okularen - Google Patents

Anordnung zur Vermeidung des Beschlagens von Okularen

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CH526120A
CH526120A CH1137871A CH1137871A CH526120A CH 526120 A CH526120 A CH 526120A CH 1137871 A CH1137871 A CH 1137871A CH 1137871 A CH1137871 A CH 1137871A CH 526120 A CH526120 A CH 526120A
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CH
Switzerland
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eyepiece
cover plate
film preventing
condensation film
binocular eyepiece
Prior art date
Application number
CH1137871A
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English (en)
Inventor
Hatje Rolf
Miehe Juergen
Stamm Volker Von
Original Assignee
Licentia Gmbh
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B27/00Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
    • G02B27/0006Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00 with means to keep optical surfaces clean, e.g. by preventing or removing dirt, stains, contamination, condensation

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Description


  
 



  Anordnung zur Vermeidung des Beschlagens von   Okularen   
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Vermeidung des Beschlagens von Okularen insbesondere bei   IR-Fernrohren.   



   Beim Gebrauch solcher IR-Fernrohre tritt häufig die unangenehme Erscheinung auf, dass die letzte, dem Auge des Betrachters zugewandte Linsenfläche des Okulars sich beschlägt. Dieser Effekt rührt daher, dass sich die Linsen nicht schnell genug der Körperwärme des Betrachters anpassen und sich infolgedessen an der Linsenoberfläche Kondenswasser niederschlägt. Dieser Niederschlag kann zu einer starken Beeinträchtigung der Beobachtung mit dem IR-Fernrohr führen bzw. die Beobachtung ganz verhindern. Der Beschlag ist zudem nur mit Schwierigkeiten zu entfernen und stellt besonders dort einen schwerwiegenden Nachteil dar, wo die einwandfreie und sofortige Funktionsbereitschaft des IR-Fernrohres von ausschlaggebender Bedeutung ist, was besonders auf den militärischen Anwendungsbereich solcher Geräte zutrifft.

  Der Versuch, die Linsenfläche des Okulars mit den aus verschiedenen Bereichen der Optik bekannten Anti-Beschlagtüchern zu behandeln, hat bisher keine entscheidende   V;erbesserung    gebracht.



  Da die   Anti-Beschiagsubstanz    dabei einen Film auf der Glasoberfläche hinterlässt, wird zudem die optische Qualität   derNGeräte    sehr vermindert.



   Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht daher darin, ein Mittel zu finden, mit dem die zuvor genannten Schwierigkeiten und Nachteile vermieden werden und mit dessen Hilfe auch bei ungünstigen Temperaturverhältnissen eine einwandfreie Beobachtung mit dem IR-Fernrohr ohne irgendwelche Beschlagserscheinungen ermöglicht wird.



   Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt dadurch, dass der zum Auge des Betrachters hinweisenden letzten Linsenfläche des Okulars eine Abschlussscheibe aus einem transparenten Material mit geringerer Wärmeleitfähigkeit als Glas vorgeschaltet wird. Zweckmässig ist es dabei, wenn die Abschlussscheibe aus Polymetacrylsäure-Ester oder Diallyl-Glykol-Carbonat, also einem   Kunststoffglas,    besteht. Diallyl-Glykol-Carbonat hat dabei den besonderen Vorzug, dass es gegenüber Polymetacrylsäure-Ester härter und damit kratz- und wischfester ist.



   Infolge der geringeren Wärmeleitfähigkeit der Ab   schlussscheibe    gegenüber Glas wird, wie Versuche eindeutig und überzeugend nachgewiesen haben, erreicht, dass die Einsatzfähigkeit eines mit dieser Erfindung ausgerüsteten Beobachtungsgerätes wesentlich verbessert wird und dass vor allen Dingen die Gefahr des Beschlagens des Gerätes auch bei extremen Temperaturverhältnissen entscheidend verringert wird.

 

   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben.



   Die Zeichnung zeigt das dem Auge des Betrachters zugewandte Ende eines IR-Fernrohrs einer schematischen Querschnittsdarstellung. Das Fernrohr weist ein Gehäuse 1 mit einem Okular 2 und einer der letzten Linsenfläche des Okulars 2 mit geringem Abstand vorgeschalteten Abschlussscheibe 3 auf, die aus einem transparenten Material geringer Wärmefähigkeit besteht.



  Als sehr wirkungsvoll hat sich dafür ein Kunststoffglas aus Polymetacrylsäure-Ester oder Diallyl-Glykol-Carbonat erwiesen.



   Die Abschlussscheibe 3 ist mittels eines Gewinderinges 5, in dem sie beispielsweise durch Kleben befestigt ist, in dem Gehäuse 1 des Fernrohrs gehalten. Mit 4 ist ein Teil einer Augenmuschel bezeichnet. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Anordnung zur Vermeidung des Beschlagens von Okularen, insbesondere bei IR-Fernrohren, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Auge des Betrachters hinweisenden letzten Linsenfläche des Okulars (2) eine Abschlussscheibe (3) aus einem transparenten Material mit geringerer Wärmeleitfähigkeit als Glas vorgeschaltet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussscheibe (3) aus Polymetacrylsäure-Ester besteht.
    2. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussscheibe (3) aus Diallyl Glykol-Carbonat besteht.
CH1137871A 1970-08-05 1971-08-03 Anordnung zur Vermeidung des Beschlagens von Okularen CH526120A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE7029487U DE7029487U (de) 1970-08-05 1970-08-05 Anordnung zur vermeidung des beschlagens von beobachtungsgeraeten.

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Publication Number Publication Date
CH526120A true CH526120A (de) 1972-07-31

Family

ID=6613531

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CH1137871A CH526120A (de) 1970-08-05 1971-08-03 Anordnung zur Vermeidung des Beschlagens von Okularen

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BE (1) BE770565A (de)
CH (1) CH526120A (de)
DE (1) DE7029487U (de)
NL (1) NL7110736A (de)

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Publication number Publication date
NL7110736A (de) 1972-02-08
BE770565A (fr) 1971-12-01
DE7029487U (de) 1971-02-11

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