CH526213A - Kurzschliessschalter für Ortsnetzfreileitungen - Google Patents

Kurzschliessschalter für Ortsnetzfreileitungen

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CH526213A
CH526213A CH1504271A CH1504271A CH526213A CH 526213 A CH526213 A CH 526213A CH 1504271 A CH1504271 A CH 1504271A CH 1504271 A CH1504271 A CH 1504271A CH 526213 A CH526213 A CH 526213A
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CH
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circuit switch
switch according
dependent
contact pieces
short
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Application number
CH1504271A
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English (en)
Inventor
Hoeckele Max
Original Assignee
Pfisterer Elektrotech Karl
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/002Very heavy-current switches

Landscapes

  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description


  
 



  Kurzschliessschalter für Ortsnetzfreileitungen
Die Erfindung betrifft einen Kurzschliessschalter für Ortsnetzfreileitungen zum gleichzeitigen Verbinden der Leiter des Netzes miteinander.



   Nachdem es immer schwieriger wird, das Stromversorgungsnetz wegen Reparatur- oder Erweiterungsarbeiten für längere Zeit abzuschalten, ergibt sich immer häufiger die Notwendigkeit, Arbeiten am Netz unter Spannung auszuführen. Um dabei Unfälle zu vermeiden, müssen scharfe Sicherheitsbedingungen erfüllt werden, was das Abdecken der Spannung führenden Teile, die Isolierung der Werkzeuge, das Verhalten an der Arbeitsstelle und dergleichen betrifft.



  Trotzdem sind Unfälle dadurch, dass der auf einem Mast arbeitende Monteur mit einem Spannung führenden Teil in Berührung kommt, nie ganz auszuschliessen, weshalb solche Montagearbeiten vorsichtshalber mit zwei Mann durchgeführt werden, wobei der eine auf dem Mast arbeitet und der andere als Beobachter vom Boden aus im Bedarfsfalle einen Kurzschliessschalter betätigt, der die Phasen des Netzes schnellmöglich kurzschliesst und dadurch eine weitere   Strom    einwirkung auf den verunglückten Monteur verhindert.



   Die bekannten Kurzschliessschalter sind in Form von Messerschaltern ausgebildet. Die Bedienung eines Messerschalters ist aber insbesondere unter dem Schock des Unfallgeschehens viel zu umständlich und langwierig, weil ja Sekundenbruchteile von entscheidender Bedeutung darüber sind, ob der verunglückte Monteur vor schweren Schäden bewahrt oder gar überhaupt lebend gerettet werden kann.



   Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Kurzschliessschalter zu schaffen, der eine möglichst einfache und physiologisch richtige Bedienungsweise und damit ein möglichst schnelles Verbinden der Phasen untereinander ermöglicht.



   Ausgehend von einem Kurzschliessschalter der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass in einem aus Isolierstoff bestehenden, rohrförmigen Gehäuse, in dessen Längsrichtung im Abstand voneinander mehrere ringförmige Kontaktstücke angeordnet sind, denen je eine Vorrichtung zum Anschliessen eines mit einer der Leitungen des Ortsnetzes verbindbaren Verbindungsseils zugeordnet ist, und dass auf den Durchmesser der Kontaktfläche der ringförmigen Kontaktstücke abgestimmte Gegenkontaktstücke mit gleichen Abständen zueinander wie die ringförmigen Kontaktstücke mechanisch fest und elektrisch leitend zu einem im Gehäuse in dessen Längsrichtung zwischen einer  Aus -Stellung und einer  Ein -Stellung verschiebbar gelagerten stabförmigen Körper miteinander verbunden sind.



   Um den Schalter zu schliessen, braucht hier nur der stabförmige Körper eine Translationsbewegung auszuführen, die durch eine Ziehbewegung unmittelbar am stabförmigen Körper oder beispielsweise auch an einer mit diesem verbundenen Leine bewirkt werden kann. Eine solche Ziehbewegung ist die natürliche Reaktionsbewegung und daher auch unter dem Eindruck eines Unfalls zuverlässig und rasch ausführbar. Die geringe Schaltzeit des erfindungsgemässen Kurzschliessschalters ist jedoch nicht nur durch die physiologisch richtige Bedienungsmöglichkeit bedingt, sondern auch dadurch, dass die bewegbaren Kontaktstücke nur eine Translationsbewegung auszuführen brauchen, die ausserdem noch relativ kurz ist.



   Um die für die Bedienung des Schalters aufzubringende Kraft und den Bedienungsweg möglichst klein zu halten, was einem möglichst raschen Schalten förderlich ist, kann der stabförmige Körper mit einem Antrieb, beispielsweise einem Federkraftspeicher, von der  Aus -Stellung in die  Ein -Stellung gebracht werden. Der Monteur braucht dann nur noch eine Verriegelung, welche den stabförmigen Körper in der  Aus -Stellung hält, zu bedienen, was durch eine ziehende Bewegung, beispielsweise an einem Seil, erfolgen kann. Es ist aber auch möglich, die Verriegelungseinrichtung ferngesteuert, beispielsweise mit Hilfe eines Elektromagneten, zu betätigen.



   Fertigungstechnisch vorteilhaft ist es, das Gehäuse aus einer der Zahl der Verbindungsstelle entsprechenden Anzahl gleicher Bauelemente mit je einem Gegenkontaktstück zusammenzusetzen und die Teile mittels mindestens eines Zugankers zusammenzuhalten. Hierdurch werden nicht nur die Herstellungskosten vermindert, sondern es wird auch die Montage vereinfacht. Ausserdem ermöglichen die gleichen Bauteile in einfacher Weise eine Anpassung des Schalters an unterschiedliche Phasenzahlen.



   Im folgenden ist die Erfindung anhand von zwei auf der   Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematisch dargestellte Ansicht eines erfindungsgemässen Kurzschliessschalters im angeschlossenen Zustand;
Fig. 2 einen Längsschnitt des ersten Ausführungsbeispiels;
Fig. 3a und 3b eine unvollständig dargestellte Seitenansicht des zweiten Ausführungsbeispiels;
Fig. 4a und 4b einen unvollständig dargestellten Längsschnitt des zweiten Ausführungsbeispiels.



   Ein als Ganzes mit 8 bezeichneter Kurzschliessschalter ist mit Hilfe einer Vorrichtung 2 an einem Mast 1, der einen Nulleiter 0 und Phasenleiter R, S und T einer Niederspannungs-Ortsnetzfreileitung trägt, befestigt, wie sie in ähnlicher Weise zum Aufhängen der Erdungsvorrichtungen am Mast benützt wird. Vom Schalter 8 gehen vier Verbindungsseile 3 bis 6 ab, die über Anschlussklemmen bekannter Bauart mit dem Nulleiter bzw. je einem der Phasenleiter leitend verbunden sind. An einer der Betätigung des Schalters 8 dienenden Zugstange ist eine Leine 7 befestigt, die mindestens bis in die Griffhöhe eines am Mastfuss stehenden Monteurs herabreicht. Durch Ziehen an der Leine 7 wird im Schalter das Kurzschliessen der Phasenleiter R, S, T und Verbinden mit dem Nulleiter 0 bewerkstelligt.



   Der Aufbau des Kurzschliessschalters 8 selbst geht aus dem Längsschnitt der Fig. 2 hervor. In seinem Inneren befindet sich eine vorteilhafterweise aus Kupfer bestehende Schaltstange¯9, die an ihrem einen Ende in ein Gewinde 10 ausläuft und am anderen Ende ein zentrales Gewindeloch 11 aufweist; hier ist eine Abschlussschraube 12 eingeschraubt, deren Kopfdurchmesser grösser ist als der Durchmesser der Schaltstange 9. Auf letztere sind im Wechsel Kontaktringe 13 bis 16 aus gut leitendem Werkstoff und Abstandhülsen 17 bis 20 aus Isolierstoff   aufgeschoben.und    mit Hilfe eines gleichfalls aus Isolierstoff bestehenden, mit einem zentralen Gewindeloch versehenen Mutterstückes 21 verspannt, wobei die Abstützung der Hülsen und Kontaktringe am Kopf der Abschlussschraube 12 erfolgt.

  Ein am Mutterstück 21 befindlicher Gewindezapfen 22 dient zur Befestigung einer Ring öse 23; ein Querstift 24 verbindet beide Teile unlösbar. An dieser Ringöse kann ein Seil oder die Leine 7 (vgl. Fig. 1) befestigt werden.



   In den   Kontakoringen    13 bis 16 sitzen im Ausführungsbeispiel innen, also auf die Schaltstange 9 einwirkend, Spezialkontakte 25 bis 28, etwa in Form von Viellamellenkontakten.



  Es können aber auch beispielsweise die Kontaktringe quergeteilt ausgeführt und durch Federn gegen den Kontaktbolzen 9 gezogen werden. Jedenfalls müssen diese Kontakte die zu erwartenden Kurzschlussströme sicher übertragen können.



   Die Isolierhülse 20 ist am nach aussen ragenden Ende 29 im Durchmesser leicht abgesetzt Die so entstandene Schulter 30 fixiert die tiefste Endstellung der Schaltstange 9 im Schalter, welche die  Ein -Stellung ist, durch Anschlag an einer Abschlusskappe 38. Eine am Umfang der Isolierhülse 20 eingedrehte Nute 31 fixiert dagegen die oberste Stellung, welches die  Aus -Stellung des Schalters ist, indem ein Gewindestift 32 mit einer unter Federdruck stehenden.Kugel 33, die zusammen einen Kugelschnapper bilden, in diese Nut eingreift
Das Schaltergehäuse besteht aus einem im Ausführungsbeispiel aus glasfaserverstärktem Polyester hergestellten Isolierrohr 34, das nach oben mit einer Abschlusskappe 35 verschlossen ist. An dieser Kappe ist eine Öse 36 angeformt, an der der Schalter, z.

  B. mit einem Seil oder einer anderen,   für    die Aufhängung von Erdungsvorrichtungen gebräuchlichen Vorrichtung, am Mast befestigt werden kann. Kleine Schrauben 37 verbinden Kappe 35 und Isolierrohr 34 zugfest und dichtend miteinander. Die andere Seite des Isolierrohres 34 ist mittels der Abschlusskappe 38 verschlossen, durch deren zentrales Loch 39 die Isolierhülse 20 mit ihrem Ende 29 hindurchtritt. Schrauben 40 geben einen sicheren, zugfesten und abdichtenden Zusammenhalt der Abschlusskappe 38 und des Isolierrohres 34.



   In das Innere des Isolierrohres 34 sind im Wechsel Isolierhülsen 41 und 45 und Kontaktringe 46 bis 49 eingesetzt, wobei diese Kontaktringe voneinander genau denselben konstanten Abstand haben wie die Kontaktringe 13 bis 16 der Schaltstange 9. Die Innendurchmesser der Isolierhülsen 41 bis 45 und der Kontaktringe 46 bis 49 entsprechen dem Aussendurchmesser der Isolierhülsen 17 bis 20 und der Kontaktringe 13 bis 16 der Schaltstange. Wie bei den Kontaktringen 13 bis 16 können in den Kontaktringen 46 bis 49 wieder Spezialkontakte 50 bis 53 eingesetzt sein. Auf jeden Fall sind diese Kontaktringe aber je mit einer radialen Gewindebohrung 54 bis 57 versehen, in die Gewindezapfen 58 bis 61, in welchen die Verbindungsseile 3 bis 6 enden, eingeschraubt werden.

  Für den Durchtritt der Verbindungsseile muss das Isolierrohr 34 natürlich entsprechende Radialbohrungen aufweisen, die nach der Montage zweckmässigerweise abgedichtet werden, um den Zutritt von Luft und Feuchtigkeit in das Schalterinnere weitgehend zu unterbinden.



   In der  Aus -Stellung des Schalters befindet sich die Schaltstange 9 mit ihren Kontaktringen 13 bis   16    in der in Fig. 2 dargestellten, um weitesten in den Schalter eintauchenden Lage, in der die Schaltstange durch den Kugelschnapper 32, 33 und die Nut 31 festgehalten wird. In dieser Lage befinden sich die Kontaktringe 46 bis 49 des Schaltergehäuses genau zwischen den Kontaktringen 13 bis 16 und damit in Anlage an den Isolierhülsen 17 bis 20, so dass zwischen den Verbindungsseilen 3 bis 6 keine leitende Verbindung besteht.



   Im Falle der Gefahr wird die Schaltstange durch Zug an der Leine 7 und der Ringöse 23 nach unten gezogen, und zwar bis zum Anschlag der Schulter 30 der Isolierhülse 20 an der Abschlusskappe 38. Hierdurch treffen die Kontaktringe 13 bis 16 genau auf die Kontaktringe 46 bis 49, womit über die Schaltstange 9 die leitende Verbindung aller Verbindungsseile 3 bis 6 untereinander und damit das Kurzschliessen und Erden der Leiter des Versorgungsnetzes bewerkstelligt wird.



   Weder im voll eingetauchten, noch voll herausgezogenen Zustand der Schaltstange treten irgendwelche stromführenden Teile des Schalters zutage, so dass der Schalter nach aussen voll isoliert und seine Handhabung völlig ungefährlich ist, zumal wenn die Betätigung noch dazu über eine isolierende Leine erfolgt.



   Die manuelle Betätigung der Schaltstange ist natürlich die einfachste und billigste Lösung. Trotzdem könnte ein derartiger Kurzschliessschalter z. B. mit einem Federspeicher versehen werden, der in der  Aus -Stellung gespannt ist und bei Zug an der Leine ausgelöst wird, um die Schaltstange äusserst schnell in die  Ein -Stellung zu bringen. Die Auslösung selbst kann dann mechanisch erfolgen, aber auch elektromagnetisch, was dazuhin die Auslösung auch aus grösserer Entfernung erlaubt. Schliesslich kann daran gedacht werden, diese elektrische Auslösung zu automatisieren, indem z. B. der Monteur auf dem Mast durch eine Art  Toter-Mann-Knopf , wie er vom Bahnbetrieb her bekannt ist, oder anderen, auf unnatürliche Reflexe des Körpers   reä-      gierende    Steuerungsmittel gesichert wird.

   Dies würde das Zugegensein eines zweiten Monteurs, der dann die sofortigen Rettungsmassnahmen einzuleiten hätte, nicht ausschliessen, wohl aber verhindern, dass durch dessen momentane Unachtsamkeit dem Mann am Mast nicht wieder gutzumachende Schäden zugefügt werden.  



   Im Gegensatz zu dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2, wo alle Schalterteile in einem durchgehenden Isolierrohr sitzen, setzt sich bei dem Ausführungsbeispiel gemäss den Fig.



  3a, 3b, 4a und 4b der feststehende Teil des Schalters aus mehreren gleichen Bauelementen 101 und je einem oberen und unteren Isolierrohrstück 102 bzw. 103 zusammen. Diese Teile sind zusammensteckbar und je nach der Zahl der benö tigten Verbindungsseile oder Kurzschliessseiläste zu einem Schalter komplettierbar. Mittels zweier Zuganker 104, die sich an einem Kopfstück 105 und einer Abschlusskappe 106 abstützen, werden die Teile zusammengezogen und zusam mengehalten. Dieser Systemaufbau gestattet eine bequeme Anpassung an die Forderungen der Praxis.



   Zum Zusammenstecken ist das aus kräftigem Isolierrohr gefertigte Rohrstück 101' jedes Bauelementes 101 an der einen Seite mit einem abgedrehten Hals 107 versehen, der in einer konischen Schulter 108 endet; an der anderen Seite ist das Rohrstück analog hierzu mit einer zylindrischen Ausdrehung 109 und einer konischen Ansenkung 110 ausgestattet.



  Auch die Isolierrohrstücke 102 und 103 sind mit solchen Ausdrehungen und Hälsen versehen, weisen aber an der anderen Seite rechtwinklig zur Rohrachse liegende Endflächen
111 bzw. 112 auf. So lassen sich, wie die Fig. zeigen, die Isolierrohrstücke 102 und 103 mit beliebig vielen Bauelementen
101 zusammenstecken. Selbstverständlich weisen alle diese Teile denselben Innen- und Aussendurchmesser auf.



   Die Zuganker 104 sorgen für den nötigen Zusammenhalt; eventuell können zwecks besserer Abdichtung gegen den Eintritt atmosphärischer Feuchtigkeit in das Schalterinnere die Bauelemente und die Isolierrohrstücke aber auch miteinander verklebt und in den Fugen zwischen den Schultern 108 und den Ansenkungen 110 mit Dichtmasse, Giessharz usw. zusätzlich abgedichtet werden.



   Die zylindrische Ausdrehung 109 der Bauelemente 101 und 102 ist so tief, dass ausser dem Hals 107 auch noch ein Kontaktring 113 Platz findet, dessen Innendurchmesser auf den Innendurchmesser des Isolierrohres abgestimmt sein kann, besser aber mit einem Viellamellenkontaktblech 114 ausgefüttert ist. Radial ist in   jedeKontaktring    113 ein  Gewindezapfen 115 eines Verbindungsseilanschlusses 117 eingeschraubt und mit einem Querstift 116 gesichert.



  Hierfür ist im Bauelement 101 bzw. 102 eine radiale   Durch-    gangsbohrung 118 vorhanden, die nach der Montage des Verbindungsseiles 117   mit Gie'ssharz    ausgegossen wird, um den Zutritt von Feuchtigkeit in das Schalterinnere auch hier zu unterbinden. Das komplette Bauelement 101 besteht also aus dem Rohrstück 101', dem Kontaktring 113 und dem Seilanschluss 117; ebenso ist das obere Isolierrohr 102 zusam   mengesetzt   
Die Elementensäule ist oben und unten von Metallkappen verschlossen, nämlich oben durch das Kopfstück 105 und unten von der Abschlusskappe 106. In einer Hülse 119 des Kopfstückes 105 kann das Rohrstück erforderlichenfalls eingeklebt werden.



   Ein angeformter Haken 120 wird durch eine federbelastete, um einen Querstift 122 schwenkbare Klinke 121 verschlossen; mit Hilfe dieses Karabinerverschlusses kann der gesamte Schalter an einer entsprechenden Aufhängevorrichtung am Mast sehr schnell befestigt werden.



   Auch in der Abschlusskappe 106 lässt sich die Elementensäule einkleben. Diese Kappe besitzt in radialer Richtung einen eingefrästen Schlitz 123, in dem sich, an einem Stift 124 schwenkbar angebracht, ein Winkelhebel 125 bewegen kann. Der nach aussen ragende Hebelschenkel 126 besitzt eine Bohrung 127 zur Befestigung einer Zugleine; ein in der Wand der Kappe 106 verlaufender Hebelschenkel 128 trägt eine in das Kappeninnere ragende Nase 129. In einer   Ring-    nut der Abschlusskappe 106 liegt eine Ringfeder 130, die den Winkelhebel 125 in der in Fig. 4b gezeigten Stellung hält. Durch Zug am Schenkel 126 wird der Winkelhebel 125 entgegen der Wirkung der Feder 130 aus dem Schlitz 123 der Kappe 106 herausbewegt, wobei die Nase 129 des Hebels die Innenbohrung des Schalters freigibt.



   Im Schalterinneren ist eine metallische, gut leitende und deshalb beispielsweise aus Kupfer oder Messing bestehende Schaltstange 131 längsverschiebbar gelagert. Sie hat einen Durchmesser, der auf den Innendurchmesser der Kontaktringe 113 bzw. der Kontaktlamellen 114 abgestimmt ist und zweckmässigerweise auch mit dem Innendurchmesser der Rohrstücke 101' sowie der Isolierrohrstücke 102 und 103 übereinstimmt Infolge Ausdrehungen 132 haben die Kontaktringe 113 über die Schaltstange 131 aber in der  Aus  Stellung noch keine elektrische Verbindung; dies geschieht erst, wenn die Schaltstange 131 aus der in den Fig. 4a und 4b gezeigten Stellung heraus in eine Stellung gebracht wird, bei der ein Bund 133 der Schaltstange am Boden 134 der Innenbohrung der Abschlusskappe 106 anschlägt.

  Dann sind über die Schaltstange 131 und deren Kontaktstücke 133' und 133" alle Kontaktringe 113 miteinander verbunden, was bedeutet, dass die diversen Phasen des Netzes kurzgeschlossen sind.



   Das obere Ende der Schaltstange 131 ist auf einen Zapfen 135 abgedreht, der in die Bohrung einer Kunststoffbüchse 136 eintaucht, die in der Innenbohrung des oberen Isolierrohrstückes 102 sitzt. In dieser, in Fig. 3a dargestellten Position drückt der oberste Bund 133' der Schaltstange 131 eine starke Schraubenfeder 137 in der Büchse 136 zusammen, so dass die Schaltstange 131 in die zuvor geschilderte    Ein > s    oder Kurzschliessstellung schnellen möchte, dies aber durch die Sperrwirkung der Nase 129 des Winkelhebels 125 nicht kann. Erst durch Zug am Winkelhebel wird die Sperrung aufgehoben und die Kontaktstange nach unten geschleudert, wobei die Kontaktstücke 133', 133" in die Kontaktringe 113 gelangen. Dabei tritt das hintere Ende 138 der Schaltstange durch eine Bohrung 139 der Abschlusskappe 106 hindurch.



   Ein aufgeschraubter Knauf 140 dient dazu, die Schaltstange 131 bis zum Anschlag in das Schalterinnere zu stossen, wodurch die Feder 137 gespannt wird; die Ringfeder 130 bringt dabei die Nase 129 des Auslösehebels 125 unter dem Bund 133 in Sperrstellung. Die Schaltstange 131 kann einstückig ausgebildet, analog zu den Bauelementen 101 und den Isolierstücken 102 und 103 des Gehäuses aber auch aus Teilstücken zusammensetzbar sein.



   Die in der Feder 137 gespeicherte Energie, die durch Variierung der Federabmessungen in weiten Grenzen beeinflussbar ist, besorgt nicht nur ein schnelles, sondern auch exakter in Achsrichtung des Schalters erfolgendes Schalten als durch manuelles Ziehen an der Schaltstange gemäss dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2. Es ist im Bedarfsfalle auch nur der Kraftaufwand für die Auslösebewegung des Winkelhebels 125 erforderlich, denn das Spannen der Feder kann am Boden und unter Einsatz des vollen Körpergewichts erfolgen. Alles zusammen garantiert auch unter Schockwirkung schnellstmögliches und sicheres Kurzschliessen der Netzphasen. Es kann sogar beispielsweise an eine elektromagnetische Auslösung des Winkelhebels 125 aus der
Ferne gedacht werden.



    Über die beschriebene Anwendung der Kurzschliessschalter als Zusatzsicherheitsmassnahme hinaus kann ein derartiger Schalter bei normalen Arbeiten am abgeschalteten Netz die Funktion der bisher üblichen Kurzschliessvorrichtungen übernehmen. Selbst bei versehentlich noch anste -hender Spannung ist die Handhabung einer solchen Vorrich tung völlig ungefährlich, weil die Verbindungsseile in der  Aus -Stellung des Schalters eingehängt werden können  und das eigentliche Kurzschliessen in einem für diesen Belastungsfall ausgelegten Schalter stattfindet. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Kurzschliessschalter für Ortsnetzfreileitungen zum gleichzeitigen Verbinden der Leiter des Netzes miteinander, dadurch gekennzeichnet, dass in einem aus Isolierstoff bestehenden, rohrförmigen Gehäuse (34; 101 102, 103 > , in dessen Längsrichtung im Abstand voneinander ringförmige Kontaktstücke (46, 50, 47, 51, 48, 52, 49, 53; 113, 114) angeordnet sind, denen je eine Vorrichtung (58, 59, 60, 61; 115, 117) zum Anschliessen eines mit einer der Leitungen (O, R, S, T) des Ortsnetzes verbindbaren Verbindungsseils (3, 4, 5, 6) zugeordnet ist, und dass auf den Durchmesser der Kontaktfläche der ringförmigen Kontaktstücke abgestimmte Gegenkontaktstücke (13,25, 14, 26, 15, 27, 16, 28;
    133: 133") mit gleichen Abständen fest und elektrisch leitend zu einem Gehäuse in dessen Längsrichtung zwischen einer Aus -Stellung und einer Ein -Stellung verschiebbar gelagerten stabförmigen Körper miteinander verbunden sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Kurzschliessschalter nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine die Gegenkontaktstücke (13, 25, 14, 26, 15, 27, 16, 28; 133: 133') tragende und elektrisch leitend miteinander verbindende Schaltstange (9; 131).
    2. Kurzschliessschalter nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine die Schaltstange (131) in der Aus -Stellung verriegelnde Verriegelungsvorrichtung (125, 133) und eine durch Verschieben der Schaltstange von der Ein -Stellung in die Aus -Stellung spannbare und beim Auslösen der Verriegelungsvorrichtung sich unter Verschieben der Schaltstange in die Einstellung entspannende Feder (137).
    3. Kurzschliessschalter nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsvorrichtung einen unter einen Bund (133) der Schaltstange (131) greifenden Hebel (125) aufweist, an dem eine ihn in die Verriegelungsstellung ziehende Feder (130) angreift.
    4. Kurzschliessschalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende der Schaltstange (9) und eine auf diesem Ende sitzende Isolierhülse (20) aus dem Gehäuse (34) herausgeführt sind und dass mit diesem Ende der Schaltstange ein Betätigungsglied (21, 23) verbunden ist.
    5. Kurzschliessschalter nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die aus dem Gehäuse (34) herausgeführte Isolierhülse (20) eine Schulter (30) aufweist, die durch Anschlag an einer Abschlusskappe (38) die eine Endstellung der Schaltstange (9) fixiert, und dass die andere Endstellung der Schaltstange durch eine in der Isolierhülse (20) eingestochene Nut (31) fixiert ist, in die eine Kugel (33) eines im Gehäuse (34) eingesetzten Kugelschnappers (32, 33) eingreift.
    6. Kurzschliessschalter nach Unteranspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenkontaktstücke (13, 25, 14, 26, 15, 27, 16, 28) als auf die Schaltstange (9) im Wechsel mit Isolierhülsen (17, 18, 19, 20) aufgereihte ringförmige Kontaktstücke ausgebildet sind.
    7. Kurzschliessschalter nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die im Gehäuse (34) sitzenden, ringförmigen Kontaktstücke (46, 50, 47, 51, 48, 52, 49, 53) im Wechsel mit Isolierhülsen (41, 42, 43, 45) angeordnet sind.
    8. Kurzschliessschalter nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmigen Kontaktstücke (13, 25, 14, 26, 15, 27, 16, 28, 46, 50, 47, 51, 48, 52, 49, 53; 113, 114) auf ihrem inneren Umfang je mit einem Viellamellenkontakt (25, 26, 27, 28, 50, 51, 52, 53; 114) ausgefüttert sind.
    9. Kurzschliessschalter nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmigen Kontaktstücke je in axialer Richtung geteilt ausgeführt sind und dass ein an den Teilen der Kontaktstücke im Sinne einer Durchmesserverringerung angreifendes Federelement vorgesehen ist.
    10. Kurzschliessschalter nach Patentanspruch oder ,einem der Unteransprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch Kappen (35, 38; 105, 119, 106), die das Gehäuse (34; 101, 102, 103) an den beiden Enden feuchtigkeitsdicht verschliessen.
    11. Kurzschliessschalter nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die am Gehäuse anliegenden ringförmigen Kontakt stücke (46, 47, 48, 49; 113) je eine radiale Gewindebohrung (54, 55, 56, 57) aufweisen, in die ein am einen Ende der mit den Leitungen (O, R, S, T) des Netzes zu verbindenden Verbindungsseile vorgesehene Gewindezapfen (58, 59, 60, 61; 115) eingeschraubt ist.
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