CH526267A - Form zur Herstellung von Gebäcken aus getriebenem Teig - Google Patents

Form zur Herstellung von Gebäcken aus getriebenem Teig

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CH526267A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
mold
base plate
dough
predetermined position
upper mold
Prior art date
Application number
CH1746869A
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English (en)
Inventor
Glaser Jules
Original Assignee
Migros
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21BBAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
    • A21B3/00Parts or accessories of ovens
    • A21B3/13Baking-tins; Baking forms
    • A21B3/132Assemblies of several baking-tins or forms

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description


  
 



  Form zur Herstellung von Gebäcken aus getriebenem Teig
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Form zur Herstellung von Gebäcken aus getriebenem Teig.



   Die erfindungsgemässe Form ist gekennzeichnet durch eine Formgrundplatte und einen Formoberteil, welcher dazu vorgesehen ist, während des Treibens und Backens des Teiges an der Formgrundplatte in einer vorbestimmten Lage, in welcher er den Teig umgibt, gehalten und nach dem Backen unter Freigabe des Gebäcks aus dieser Lage entfernt zu werden.



   Vorzugsweise ist der Formoberteil aus einer Anzahl miteinander verbundenen, dünnen Wänden gebildet, welche Wände eine Anzahl in Ausdehnungsrichtung des Teiges durchgehend offene Abteile abgrenzen, deren Form den gewünschten Konturen des zu erzeugenden Gebäcks entspricht.



   Der Formoberteil kann aus mehreren an der Formgrundplatte angelenkten Teilen bestehen, wobei die einzelnen Teile des Formoberteiles in die und aus der genannten vorbestimmten Lage schwenkbar sind und sich ineinandergreifend in der genannten Lage gegenseitig festhalten.



   Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes anhand der beiliegenden Zeichnung beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Form zur Herstellung von Butterzöpfen, wobei ein Teil des Formoberteils in geschlossener, der andere Teil desselben in offener Lage dargestellt ist,
Fig. 2 eine Draufsicht der Form nach Fig. 1, wobei beide Teile des Formoberteiles in geschlossener Lage dargestellt sind, und
Fig. 3 eine Vorderansicht der Form nach Fig. 2.



   In der Zeichnung ist eine Form zur Herstellung von Butterzöpfen dargestellt, die eine Formgrundplatte 1 und einen aus zwei Hälften 2a, 2b bestehenden Formoberteil aufweist. Die Formgrundplatte 1 weist eine längliche, dem Umriss des zu backenden Zopfes entsprechende Form auf und ist mit einem sich entlang ihres Umfanges erstreckenden, aufrechtstehenden Rand 3 versehen. Auf der Formgrundplatte 1 sind mehrere von dieser abstehende Rippen 4 angeordnet, die zum Formen der Konturen der Unterseite des Zopfes ausgebildet sind. Einige der Rippen 4 erstrecken sich bis zum Rand der Formgrundplatte 1 und weisen jeweils an ihren sich an diesem Rand 3 anschliessenden Enden einen vergrösserten Abschnitt 5, 6 und 7 auf.



   Jede Hälfte 2a, 2b des oberen Formteiles ist aus mehreren miteinander gitterartig verbundenen, dünnen Wänden 8a, 9a, 10a bzw. 8b, 9b, 10b gebildet, welche Wände eine Anzahl in Ausdehnungsrichtung des Teiges durchgehend offene Abteile   1 1a    bzw.   1 1b    abgrenzen. Die Form der Abteile   1 1a,      1 1b    entspricht den gewünschten oberen Konturen des zu backenden Zopfes. Die beiden Hälften 2a, 2b sind ferner mit sich an den äusseren Wandteilen 10b anschliessenden, nach aussen abstehenden Ansätzen 12a bzw. 12b versehen, welche Ansätze jeweils an den entsprechenden vergrösserten Rippenabschnitten 5 bzw. 6 angelenkt sind. Der obere Formteil kann somit durch Verschwenken der Formhälften 2a, 2b nach innen oder nach aussen geschlossen oder geöffnet werden.

  Die inneren Wandteile 8 a bzw. 8b derbeidenHälften 2a, 2b des oberen Formteiles sind so ausgebildet, dass sie, wenn die beiden Formhälften 2a, 2b geschlossen sind, ineinandergreifen, so dass sich die beiden Hälften in geschlossener Stellung gegenseitig festhalten. Der obere Formteil wird während des Treibens und Backens des Teiges in dieser geschlossenen Stellung gehalten. Bei geschlossenem oberen Formteil bilden die Ansätze 12, 12b zusammen mit den zugehörigen Rippenabschnitten 5 bzw. 6 aufrechtstehende Zwischenwände, welche Zwischenwände zusammen mit den Rippenabschnitten 7 nach oben und aussen offene Abteile 13 abgrenzen.



  Die Abteile 13 sind zur Bildung der seitlichen Ausbuchtungen des zu backenden Zopfes vorgesehen.



   Der zu backende abgewogene Teig wird beim offenen oberen Formteil auf die Formgrundplatte gelegt, worauf die beiden Formhälften 2a, 2b nach innen geschwenkt werden, bis die Wandteile 8a,   8b    derselben ineinandergreifen und dadurch der obere Formteil geschlossen wird. Die Form mit dem eingeschlossenen Teig wird danach in den Treibraum gebracht, in welchem sie unter den notwendigen Temperaturund Feuchtigkeitsbedingungen für die zum Treiben erforderliche Zeit verweilt. Während dieses Aufenthaltes dehnt sich der Teig aus und wird nach oben und seitlich in die Abteile 11a, 11b und 13 getrieben. Nach Beendigung des Treib  vorganges durchläuft die Form den Backofen, wo das Gebäck fertiggestellt wird und dabei die in Fig. 3 strichpunktiert dargestellte Form 14 annimmt.

  Nach Verlassen des Backofens wird der obere Formteil geöffnet, wonach das fertige Gebäck aus der Form, beispielsweise durch Umkippen derselben, entfernt werden kann. Bei Massenherstellung von solchen Gebäcken kann eine Anzahl von Formen der beschriebenen Art auf einem Fliessband befestigt werden, welches die oben erwähnten Stationen durchläuft.



   Wie aus der obigen Beschreibung hervorgeht, ermöglicht die vorliegende Erfindung eine rationellere, leistungsfähigere und wirtschaftlichere Herstellung von Gebäcken aus getriebenem Teig, z.B. von Zöpfen   u. dgl.,    als die bisherigen Herstellungsverfahren, bei welchen der Teig vor dem Treiben von Hand geformt werden musste, was einen grossen Personal- und Zeitaufwand erforderte. Die Form der mittels der beschriebenen Backform hergestellten Gebäcke unterscheidet sich dabei nicht von der Form der von Hand geformten Gebäcke.



   Selbstverständlich sind auch andere Ausführungsformen möglich. Beispielsweise kann der Formoberteil einteilig sein oder aus mehr als zwei Teilen bestehen. Auch kann der Formoberteil bzw. können die einzelnen Teile desselben direkt an der Formgrundplatte angelenkt sein. Es ist auch möglich, dass der Formoberteil bzw. die einzelnen Teile desselben so ausgebildet sind, dass sie auf der Grundplatte aufsetzbar und mit dieser nur während des Treibens verbunden sind, während sie zur Freigabe des fertigen Gebäcks bzw.

 

  zum Auflegen des Teiges auf der Grundplatte von dieser vollständig getrennt sind.



   Die Backform besteht vorzugsweise aus Blech, es können aber auch andere hitzebeständige Materialien zur Herstellung der Formen verwendet werden. Das Blech kann auch mit einem Überzug aus hitzebeständigem Kunststoff versehen sein. Auch kann die Form aus Spritzgussteilen bestehen, beispielsweise aus Metall oder hitzebeständigem Kunststoff. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Form zur Herstellung von Gebäcken aus getriebenem Teig, gekennzeichnet durch eine Formgrundplatte und einen mit Durchbrechungen versehenen Formoberteil, welcher dazu vorgesehen ist, während des Treibens und Backens des Teiges an der Formgrundplatte in einer vorbestimmten Lage, in welcher er den Teig umgibt, gehalten und nach dem Bakken unter Freigabe des Gebäcks aus dieser Lage entfernt zu werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Form nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Formoberteil aus einer Anzahl miteinander verbundenen, dünnen Wänden gebildet ist, welche Wände eine Anzahl in Ausdehnungsrichtung des Teiges durchgehend offene Abteile abgrenzen, deren Form den gewünschten Konturen des zu erzeugenden Gebäcks entspricht.
    2. Form nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Formoberteil an der Formgrundplatte angelenkt und in die und aus der genannten vorbestimmten Lage schwenkbar ist.
    3. Form nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Formoberteil wenigstens zweiteilig ist, wobei die einzelnen Teile desselben in die genannte vorbestimmte Lage bringbar und aus dieser entfernbar sind und sich ineinandergreifend in der genannten Lage gegenseitig festhalten.
    4. Form nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Teile des Formoberteiles an der Formgrundplatte angelenkt und in die und aus der genannten vorbestimmten Lage schwenkbar sind.
    5. Form nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Formgrundplatte von dieser abstehende Rippen angeordnet sind, die weitere Formteile bilden.
    6. Form nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Formoberteil an wenigstens einer der Rippen angelenkt und in die und aus der genannten vorbestimmten Lage schwenkbar ist.
    7. Form nach Unteransprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Teile des Formoberteiles jeweils an einer der Rippen angelenkt und in die und aus der genannten vorbestimmten Lage schwenkbar sind.
    8. Form nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Formgrundplatte mit einem sich entlang ihres Umfanges erstreckenden, aufrechtstehenden Rand versehen ist.
    9. Form nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Blech besteht.
    10. Form nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Spritzgussteilen besteht, z.B. aus Metall oder hitzebeständigem Kunststoff.
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