CH526506A - Verfahren zur Herstellung von 2,2-Bis-(brommethyl)-propandiol-1,3-diacetat - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 2,2-Bis-(brommethyl)-propandiol-1,3-diacetat

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Publication number
CH526506A
CH526506A CH784570A CH784570A CH526506A CH 526506 A CH526506 A CH 526506A CH 784570 A CH784570 A CH 784570A CH 784570 A CH784570 A CH 784570A CH 526506 A CH526506 A CH 526506A
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CH
Switzerland
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hydrogen bromide
bromomethyl
pentaerythritol
bis
mixture
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Application number
CH784570A
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English (en)
Inventor
Rainer Dr Wolf
Original Assignee
Sandoz Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C69/00Esters of carboxylic acids; Esters of carbonic or haloformic acids
    • C07C69/02Esters of acyclic saturated monocarboxylic acids having the carboxyl group bound to an acyclic carbon atom or to hydrogen
    • C07C69/12Acetic acid esters
    • C07C69/16Acetic acid esters of dihydroxylic compounds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur   Herstellung    von   2,2-Bis-(brommethyl)-propandiol-1,3-diacetat   
Es ist bekannt,   2,2-Bis-(brommethyl)-propandioi- 1,3-    -diacetat durch Erhitzen von Pentaerythrit mit konzentriert wässeriger Bromwasserstoffsäure in Eisessig herzustellen, wobei aber ein   Überschuss    von 100% Bromwasserstoff eingesetzt werden muss.



   Es wurde nun gefunden, dass man   2.2-Bis-(brom-      methyl) -propandiol- 1,3 -diacetat    in guter Ausbeute und unter Anwendung von Essigsäureanhydrid und von nahezu stöchiometrischen Mengen Bromwasserstoffsäure auf wirtschaftliche Weise herstellen kann.



   Gegenstand der Erfindung ist also ein Verfahren zur Herstellung von   2,2-Bis-(brommethyl)-propandiol- 1,3-di-    acetat durch Acetylieren und Bromieren von Pentaerythrit, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man Pentaerythrit mit einer wässerigen Bromwasserstofflösung, der eine dem anwesenden Wasser äquimolare Menge Essigsäureanhydrid zugegeben wird, bei erhöhter Temperatur umsetzt.



   Man verwendet vorteilhaft konzentrierte wässerige Bromwasserstofflösungen, z.B. 40-66%ige Lösungen.



  Vorzugsweise wird einer Mischung aus 1 Mol Pentaerythrit und einer konzentrierten wässerigen Lösung von 2-2,2 Mol Bromwasserstoff bei Raumtemperatur und unter Kühlung Essigsäureanhydrid in einer Menge zugegeben, die geradezu ausreicht, um das durch die Zugabe der wässerigen Bromwasserstofflösung zugegebene Wasser chemisch zu binden.



   Bei Anwendung von hochkonzentrierter Bromwasserstofflösung kann man durch Zusatz von Eisessig der Verflüchtigung von HBr bei der Reaktionstemperatur vorbeugen.



   Die Mischung wird nun erwärmt und bei erhöhter Temperatur vorzugsweise zwischen 900C und der Siedetemperatur der Mischung umgesetzt. Unter diesen Bedingungen verläuft die Reaktion in einigen Stunden, zum Beispiel bei 1100C 8-10 Stunden.



   Das bei der Reaktion entstehende Wasser kann durch langsame Destillation zusammen mit überschüssigem Eisessig abdestilliert werden.



   Das erfindungsgemäss hergestellte   2,2-Bis-(bromme    thyl)-propandiol-1,3-diacetat dient z.B. zur Herstellung von   2,2-Bis-(brommethyl)-propan-1,3-diol    und findet daher Verwendung z.B. als Zwischenprodukt für die Herstellung flammfester Polymere.



   Im folgenden Beispiel bedeuten die Teile Gewichtsteile und die Prozente Gewichtsprozente. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel
Zu einer Mischung von 13,6 Teilen Pentaerythrit und 26,5 Teilen einer 63%igen wässerigen Bromwasserstoffsäurelösung lässt man bei Raumtemperatur und unter äusserer Kühlung 55,5 Teile Essigsäureanhydrid langsam zulaufen. Nach beendeter Zugabe erwärmt man die Mischung auf 1100 und hält sie unter Rühren 8-10 Stunden bei dieser Temperatur, wobei man langsam ein Gemisch aus Wasser und Eisessig abdestillieren lässt. Anschliessend destilliert man zunächst Eisessig ab, danach gewinnt man bei 1400/1 mm Hg etwa 31 Teile 2,2-Bis (brommethyl)-propandiol-1,3-diacetat (ca. 90% d.Th.).



  Analyse für   C5H14Br2O4:   
Berechnet: C 31,2 H 4,1 Br. 46,2
Gefunden: C 31,6 H 4,2 Br. 46,2

 

   PATENTANSPRUCH
Verfahren zur Herstellung von 2,2-Bis-(brommethyl) -propandiol-1,3-diacetat durch Acetylieren und Bromieren von Pentaerythrit, dadurch gekennzeichnet, dass man Pentaerythrit mit einer wässerigen   Bromwasserstofflösw    sung, der eine dem anwesenden Wasser äquimolare Menge Essigsäureanhydrid zugegeben wird, bei erhöhter Temperatur umsetzt.



   UNTERANSPRüCHE
1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man auf 1 Mol Pentaerythrit 2 bis 2,2 Mol Bromwasserstoff einsetzt und die Umsetzung bei Temperaturen zwischen 900C und der Siedetemperatur des Reaktionsgemisches durchführt.



   2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man wässerige, 40-66%ige Bromwasserstofflösung verwendet.

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Verfahren zur Herstellung von 2,2-Bis-(brommethyl)-propandiol-1,3-diacetat Es ist bekannt, 2,2-Bis-(brommethyl)-propandioi- 1,3- -diacetat durch Erhitzen von Pentaerythrit mit konzentriert wässeriger Bromwasserstoffsäure in Eisessig herzustellen, wobei aber ein Überschuss von 100% Bromwasserstoff eingesetzt werden muss.
    Es wurde nun gefunden, dass man 2.2-Bis-(brom- methyl) -propandiol- 1,3 -diacetat in guter Ausbeute und unter Anwendung von Essigsäureanhydrid und von nahezu stöchiometrischen Mengen Bromwasserstoffsäure auf wirtschaftliche Weise herstellen kann.
    Gegenstand der Erfindung ist also ein Verfahren zur Herstellung von 2,2-Bis-(brommethyl)-propandiol- 1,3-di- acetat durch Acetylieren und Bromieren von Pentaerythrit, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man Pentaerythrit mit einer wässerigen Bromwasserstofflösung, der eine dem anwesenden Wasser äquimolare Menge Essigsäureanhydrid zugegeben wird, bei erhöhter Temperatur umsetzt.
    Man verwendet vorteilhaft konzentrierte wässerige Bromwasserstofflösungen, z.B. 40-66%ige Lösungen.
    Vorzugsweise wird einer Mischung aus 1 Mol Pentaerythrit und einer konzentrierten wässerigen Lösung von 2-2,2 Mol Bromwasserstoff bei Raumtemperatur und unter Kühlung Essigsäureanhydrid in einer Menge zugegeben, die geradezu ausreicht, um das durch die Zugabe der wässerigen Bromwasserstofflösung zugegebene Wasser chemisch zu binden.
    Bei Anwendung von hochkonzentrierter Bromwasserstofflösung kann man durch Zusatz von Eisessig der Verflüchtigung von HBr bei der Reaktionstemperatur vorbeugen.
    Die Mischung wird nun erwärmt und bei erhöhter Temperatur vorzugsweise zwischen 900C und der Siedetemperatur der Mischung umgesetzt. Unter diesen Bedingungen verläuft die Reaktion in einigen Stunden, zum Beispiel bei 1100C 8-10 Stunden.
    Das bei der Reaktion entstehende Wasser kann durch langsame Destillation zusammen mit überschüssigem Eisessig abdestilliert werden.
    Das erfindungsgemäss hergestellte 2,2-Bis-(bromme thyl)-propandiol-1,3-diacetat dient z.B. zur Herstellung von 2,2-Bis-(brommethyl)-propan-1,3-diol und findet daher Verwendung z.B. als Zwischenprodukt für die Herstellung flammfester Polymere.
    Im folgenden Beispiel bedeuten die Teile Gewichtsteile und die Prozente Gewichtsprozente. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
    Beispiel Zu einer Mischung von 13,6 Teilen Pentaerythrit und 26,5 Teilen einer 63%igen wässerigen Bromwasserstoffsäurelösung lässt man bei Raumtemperatur und unter äusserer Kühlung 55,5 Teile Essigsäureanhydrid langsam zulaufen. Nach beendeter Zugabe erwärmt man die Mischung auf 1100 und hält sie unter Rühren 8-10 Stunden bei dieser Temperatur, wobei man langsam ein Gemisch aus Wasser und Eisessig abdestillieren lässt. Anschliessend destilliert man zunächst Eisessig ab, danach gewinnt man bei 1400/1 mm Hg etwa 31 Teile 2,2-Bis (brommethyl)-propandiol-1,3-diacetat (ca. 90% d.Th.).
    Analyse für C5H14Br2O4: Berechnet: C 31,2 H 4,1 Br. 46,2 Gefunden: C 31,6 H 4,2 Br. 46,2
    PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 2,2-Bis-(brommethyl) -propandiol-1,3-diacetat durch Acetylieren und Bromieren von Pentaerythrit, dadurch gekennzeichnet, dass man Pentaerythrit mit einer wässerigen Bromwasserstofflösw sung, der eine dem anwesenden Wasser äquimolare Menge Essigsäureanhydrid zugegeben wird, bei erhöhter Temperatur umsetzt.
    UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man auf 1 Mol Pentaerythrit 2 bis 2,2 Mol Bromwasserstoff einsetzt und die Umsetzung bei Temperaturen zwischen 900C und der Siedetemperatur des Reaktionsgemisches durchführt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man wässerige, 40-66%ige Bromwasserstofflösung verwendet.
CH784570A 1970-05-27 1970-05-27 Verfahren zur Herstellung von 2,2-Bis-(brommethyl)-propandiol-1,3-diacetat CH526506A (de)

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PT632028E (pt) * 1992-12-18 2003-08-29 Pola Chem Ind Inc Derivado opticamente activo do 2-nitroimidazole processo para a producao do mesmo e intermediario para a producao do mesmo

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BE753930A (fr) 1970-12-31

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