CH526769A - Flüssigkeitszähler - Google Patents

Flüssigkeitszähler

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CH526769A
CH526769A CH1026171A CH1026171A CH526769A CH 526769 A CH526769 A CH 526769A CH 1026171 A CH1026171 A CH 1026171A CH 1026171 A CH1026171 A CH 1026171A CH 526769 A CH526769 A CH 526769A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
housing
liquid meter
meter according
meter
nut
Prior art date
Application number
CH1026171A
Other languages
English (en)
Inventor
Klemens Dipl Ing Huber
Grund Werner
Original Assignee
Pollux Gmbh
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Publication date
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Publication of CH526769A publication Critical patent/CH526769A/de

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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F15/00—Details of, or accessories for, apparatus of groups G01F1/00 - G01F13/00 insofar as such details or appliances are not adapted to particular types of such apparatus
    • G01F15/14—Casings, e.g. of special material
    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F15/00—Details of, or accessories for, apparatus of groups G01F1/00 - G01F13/00 insofar as such details or appliances are not adapted to particular types of such apparatus
    • G01F15/18—Supports or connecting means for meters
    • G01F15/185—Connecting means, e.g. bypass conduits

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description


  
 



  Flüssigkeitszähler
Gegenstand der Erfindung ist ein Flüssigkeitszähler mit einem Gehäuse, das aus zwei etwa zylindrischen,   tcpfartigen    Teilen mit jeweils einem Anschlussstutzen besteht, wobei die Gehäuseteile durch ein Gewindeverbindung oder einen Renkverschluss in der Trennebene druckdicht zusammengefügt sind.



   Um die verschiedenen Fliessrichtungen der Flüssigkeit zu berücksichtigen, verwendet man zur Zeit drei Typen von Flüssigkeitszählern. Der übliche, meist verwendete Zähler wird in horizontale Rohrleitungen eingebaut; die Anschlussstutzen liegen koaxial an gegen überliegenden Gehäuseseiten. Zum Einbau in Steigleitungen verwendet man einen Steigrohrzähler, zum Einbau in Falleitungen einen Fallrohrzähler.



   Weiterhin ist ein Flüssigkeitszähler bekannt, der aus zwei mit Anschlussstutzen versehenen Halbkugelschalen besteht, die miteinander verschraubt sind. Die Trennebene der beiden Halbschalen bildet zur Achse des Messrades einen Winkel von   450.    Hiermit ist ein Verdrehen der Messkammer um eine Achse, die senkrecht zur Trennebene liegt, möglich, so dass die Messradachse unabhängig von der Lage der Zu- und Ableitungen senkrecht bleiben kann. Dabei muss aber der Messeinsatz vom Zählwerk getrennt und nach einer Drehung wieder eingebaut werden.



   Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Zähler der eingangs genannten Art zu schaffen, der sowohl horizontal als auch vertikal einsetzbar ist, ohne dass der Messeinsatz oder Teile davon verdreht werden müssen.



   Eine weitere Aufgabe liegt darin, den Zähler so zu gestalten, dass er spannungsfrei an der Rohrleitung sitzt.



  Diese Forderung wird vor allem dann gestellt, wenn das Zählergehäuse und/oder die Rohrleitungen aus Kunststoff gefertigt sind.



   Eine Lösung dieser Aufgabe hat man früher mit der Konstruktion des sogenannten Einrohrzählers versucht. Die praktische Verwirklichung des Einrohranschlusses für Flüssigkeitszähler scheiterte jedoch an den hohen Herstellkosten und an Abdichtungsschwierigkeiten.



   Mit der Erfindung werden diese Aufgaben dadurch gelöst, dass der Flüssigkeitszähler derart ausgelegt ist, dass die Trennebene der beiden Gehäuseteile im Einbauzustand des Zählers horizontal liegt und senkrecht zur Drehachse des Messrades steht und dass die Anschlussstutzen in Ebenen parallel zur Trennebene radial oder tangential an der durch den Zylindermantel gebildeten Gehäusewand angebracht sind.



   Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Figuren 1 bis 6, die unter anderem die verschiedenen Einbaumöglichkeiten des erfindungs   gemässen    Flüssigkeitszählers zeigen, näher erläutert.



   In Fig. 1 sind die Einzelteile des Zähler-Gehäuses dargestellt. Am Gehäuseteil 1 sind die Gewindesegmente 2 angebracht, die in die nutenförmigen Ausnehmungen 3 des Gehäuseteils 4 eingeschoben werden und sodann durch die Mutter 5 verschraubt werden. Die Mutter 5 ist aussen konisch. Hierdurch wird eine günstige Lastverteilung auf die einzelnen Gewindegänge erreicht. An den beiden Gehäuseteilen sind die Anschlussstutzen 6 und 7 vorhanden.



   Diese Gewindeverbindung der beiden Gehäusehälften bringt bei Ausführung des Gehäuses aus thermoplastischem Kunststoff besondere Vorteile. Würde man eine übliche Gewindeverbindung, z. B. mit Flanschring und Überwurfmutter verwenden, so würden sich beim Zusammenschrauben Schwierigkeiten ergeben, da die gespritzte Kunststoffoberfläche immer makroskopische Unebenheiten aufweist. Ausserdem könnten durch Spritzfehler zusätzliche Hemmungen auftreten. Durch den unvermeidlichen Kaltfluss unter Belastung könnte sich das Gewinde so verformen, dass es nach einiger Einbauzeit nicht mehr lösbar wäre. Alle diese Schwierig  keiten werden durch die erfindungsgemässe federnde Gewindeverbindung vermieden. Ausserdem kann somit eine gleichmässige Belastung des gesamten Gewindes erzielt werden.



   Die Fig. 2 zeigt den Flüssigkeitszähler mit Doppelkrümmer 8, eingebaut in eine übliche Einbaustelle einer   Horizontalleitung.    Im Doppelkrümmer 8 ist ein Rück   schlagventil 9    eingebaut.



   In den Fig. 3 bis 6 ist der Zähler frontal auf die Einbaustelle der Rohrleitung, die durch Abbiegen der Rohrleitung oder durch zwei Krümmer gebildet ist, aufgesetzt. Bei der Montage der Rohrleitung kann der exakte Abstand der Krümmer durch ein Montagerohr erreicht werden, das so lange an der Einbaustelle verbleiben kann, bis ein Zähler eingebaut wird.



   Fig. 3 zeigt den Zähler für die Strömungsrichtung von rechts nach links. Für die Strömung von unten nach oben wird das Gehäuse durch 900-Drehung des Doppelkrümmers 8 umgebaut. Diese Einbaulage ist gestrichelt gezeichnet.



   Eventuelle Längenänderungen der Rohrleitung. nach Montage des Zählers, mit denen man vor allem bei Verwendung von Kunststoffrohren immer rechnen muss, werden durch den Doppelkrümmer 8 ausgeglichen, der sich am Gehäuseanschluss verdrehen kann, ohne dass eine Undichtigkeit eintritt.



   Somit können weder durch ungenaue Montage der Rohrleitung noch durch betriebliche Längenänderungen der Rohrleitung Spannungen auf das Zählergehäuse kommen.



   In Fig. 4 liegen die Anschlussstutzen 6 und 7 senkrecht übereinander. In dieser Lage kann der Zähler ohne Doppelkrümmer an eine Steigleitung angeschlossen werden.



   Fig. 5 zeigt den Anschluss für Horizontal-Leitungen von links nach rechts, gestrichelt von rechts nach links.



   Fig. 6 zeigt die Verwendung des Zählers als Fallrohrzähler, wobei an jedem Gehäuseteil ein Doppel   krümmer    8 anzuordnen ist; die Doppelkrümmer überkreuzen sich dabei.



   Aus all diesen Einbaubeispielen wird die vielgestal   teige    Verwendungsmöglichkeit des erfindungsgemässen Zählers ersichtlich. Je nachdem, in welcher Winkelstellung man die beiden Gehäusehälften 1 und 4 zusammenschraubt, kann derselbe Zähler, ohne dass der Messeinsatz seine Raumlage ändert, als Horizontalzäh   ler    oder als Steigrohrzähler eingebaut werden. Die Rohrleitungen können beliebige Winkel zueinander bilden, z. B.   0     bei koaxialem Verlauf, 3600 bei parallelem Verlauf und 900 bei Anordnung der beiden Leitungen in einer Raumecke.



   Üblicherweise ist in dem Gehäuse der Flüssigkeitszähler auch eine Öffnung vorhanden, durch die ein Nebenstrom der Flüssigkeit um den Messeinsatz herumgeleitet, also nicht gemessen wird. Dadurch, dass man die Nebenstromöffnung mehr oder weniger verschliesst, wird die Regulierung der Zähler ermöglicht. Dies kann einfach dadurch erreicht werden, dass der zwischen beiden Gehäusehälften 1 und 4 befindliche Trennwandring 10, der bei eingebautem Messeinsatz die Trennwand zwischen Einlassstrom und Auslassstrom bildet, und gleichzeitig als Zentrierstück für die beiden Gehäusehälften 1 und 4 dient, eine vorzugsweise rechteckige axiale Durchbrechung aufweist. Durch diese rechteckige Nebenstromöffnung, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist, kann nun ein Teilstrom der Flüssigkeit den Zähler passieren, ohne das Messrad des Zählers zu beaufschlagen. 

  Wenn man in bekannter Weise diese Nebenstromöffnung teilweise durch einen nicht gezeichneten Regulierstift verschliesst, wird die m3-Anzeige des Zählers entsprechend der jeweiligen Stellung des Regulierstiftes verändert. Dieser Regulierstift ist von aussen in die zylindrische Gehäusewand des Flüssigkeitszählers eingeschraubt, und zwar so, dass die Nebenstromöffnung entweder von unten oder von oben teilweise überdeckt wird. Bei Verwendung einer rechteckigen Nebenstromöffnung ergibt sich der Vorteil, dass ein linearer Zusammenhang zwischen der jeweiligen Regulierstellung und der m3-Anzeige des Zählers besteht. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Flüssigkeitszähler mit einem Gehäuse, das aus zwei etwa zylindrischen, topfartigen Teilen mit jeweils einem Anschlussstutzen besteht, wobei die Gehäuseteile durch eine Gewindeverbindung oder einen Renkverschluss in der Trennebene druckdicht zusammengefügt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitszähler derart ausgelegt ist, dass die Trennebene der beiden Gehäuseteile (1, 4) im Einbauzustand des Zählers horizontal liegt und senkrecht zur Drehachse des Messrades steht, und dass die Anschlussstutzen (6, 7) in Ebenen parallel zur Trennebene radial oder tangential an der durch den Zylindermantel gebildeten Gehäusewand angebracht sind.
    UNTERANSPRUCHE 1. Flüssigkeitszähler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Gewindeverbindung der beiden Gehäuseteile das eine Gehäuseteil (1) zwei oder mehrere Gewindesegmente (2) aufweist, die in nutenförmige Durchbrechungen (3) des anderen Gehäuseteils (4) eingeschoben sind und durch eine Mutter (5) verschraubt sind.
    2. Flüssigkeitszähler nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mutter (5) aussen konisch ist.
    3. Flüssigkeitszähler nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Gehäuseteil (1) acht Gewindesegmente (2) aufweist.
    4. Flüssigkeitszähler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Anschlussstutzen ein verdrehbarer Doppelkrümmer (8) angebracht ist und dass die Lage der Anschlussstutzen (6, 7) an der Gehäuseseite und die Länge des Doppelkrümmers so gewählt sind, dass die Verbindungslinien zwischen den Anschlussstutzen und dem freien Ende des Doppelkrümmers bei einer bestimmten Winkellage desselben, in der Seitenprojektion gesehen, ein rechtwinkeliges Dreieck bilden (Fig. 3 und Fig. 5).
    5. Flüssigkeitszähler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Anschlussstutzen Dop pelkrümmer (8) angeordnet sind, die sich im Einbauzustand überkreuzen.
    6. Flüssigkeitszähler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Gehäuseteilen ein Ring (10) eingeklemmt ist, der bei eingebautem Messwerkseinsatz (11) die Trennwand zwischen Einlassstrom und Auslassstrom bildet und gleichzeitig als Zentrierstück für die beiden Gehäuseteile dient.
    7. Flüssigkeitszähler nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (10) eine vorzugsweise rechteckige axiale Durchbrechung aufweist, die zur Regulierung des Zählers von einem in die zylindrische Gehäusewand eingeschraubten Regulierstift von unten oder oben teilweise überdeckt ist.
    8. Flüssigkeitszähler nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Zylindermantel des unteren Gehäuseteils (4) Führungsrippen (12) vorhanden sind, deren Aussendurchmesser kleiner ist als der Innendurchmesser der Mutter (5), so dass die Führungsrippen (12) im zusammengebauten Zustand des Zählers die Mutter (5) nicht berühren.
CH1026171A 1971-07-13 1971-07-13 Flüssigkeitszähler CH526769A (de)

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