CH526931A - Schuh zum Tragen über einem orthopädischen Verband - Google Patents

Schuh zum Tragen über einem orthopädischen Verband

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CH526931A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
sole
shoe
shoe according
bandage
layer
Prior art date
Application number
CH294471A
Other languages
English (en)
Inventor
Earl Beightol Leroy
Original Assignee
Merck & Co Inc
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Filing date
Publication date
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Publication of CH526931A publication Critical patent/CH526931A/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/04Plaster of Paris bandages; Other stiffening bandages
    • A61F13/041Accessories for stiffening bandages, e.g. cast liners, heel-pieces
    • A61F13/043Shoe-like cast covers; Cast socks

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  
 



  Schuh zum Tragen über einem orthopädischen Verband
Zum Tragen über einem orthopädischen Verband werden verschiedene Schuhe vorgeschlagen. Zum Beispiel das USA Patent Nr. 2 614 340 beschreibt einen Ausgangsschuh zum Tragen über einem orthopädischen Verband, mit einer flexiblen Sohle, die unter dem Fussrist abgebrochen ist, mit einer Kappe am Vorderteil der Sohle, und zwei Seitenteilen mit einer Schnur zum Verbinden der Seitenteile. Das USA Patent Nr. 2 598 217 beschreibt einen Invalidenschuh, der über einem orthopädischen Verband getragen werden kann, welcher Schuh zwei obere und zwei untere Seitenabschnitte aufweist, die alle aus einem leichten Textilmaterial hergestellt sind, wobei die beiden Paare an dem Hacken zusammengenäht und die unteren Seitenabschnitte zu den Sohlenrändern zugenäht sind.

  Die Seitenabschnitte des Schuhes weisen unangenähte Vorderränder auf, die sich von dem oberen Teil bis zum Berührungspunkt der oberen Seitenabschnitte mit der Spitze der Schuhsohle erstrecken. Eine relativ dünne, flache, abriebbeständige Brandsohle ist an der Aussenfläche des unteren Textilseitenabschnittes angebracht.



   Diesen bekannten Ausführungsformen haften verschiedene Nachteile an. Um einen wirkungsvollen Schutz des orthopädischen Verbandes und des durch den Verband gehaltenen Körperteils zu sichern, muss vor allem die Sohle starr sein. Die oben beschriebenen Schuhe weisen aber eine flexible Unterlage oder Sohle auf, welche keine Last und keinen Stoss dämpfen können. Deswegen eignen sich diese Ausführungsformen nicht zur Verwendung mit einem Gipsverband. Wenn sie zu diesem Zweck verwendet werden, wird der Gipsverband und wahrscheinlich auch der durch den Gipsverband gehaltene Körperteil zu Schaden kommen. Auch wenn nachträglich diese Mittel entlang ihrer Sohle verhärtet werden, können dieselben in Verbindung mit dem Gipsverband nur mit Schwierigkeiten und Unannehmlichkeiten verwendet werden, wie weiter im Detail ausgeführt wird.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen und einen neuen Schuh zum Tragen über einem orthopädischen Verband zu schaffen, welcher Schuh den Verband besser schützt und das Gehen erleichtert.



   Eine andere Aufgabe liegt darin, die durch das Gehen entstehende Belastung des Verbandes zu vermindern.



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erzielt, dass der Schuh eine harte Sohle, die in der Mitte dicker ist als im Hinterteil und Vorderteil, so dass eine gekrümmte, schaukelartige Unterfläche gebildet ist, eine dünne, die Unterfläche der Sohle überdeckende, elastische Schicht und einen flexiblen Oberteil umfasst, wobei an der oberen Fläche der Sohle eine Schicht aus elastisch flexiblem Material aufliegt.



   Der Erfindungsgegenstand wird weiter anhand einer Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung des Vorder- und Seitenteiles eines Schuhes zum Tragen über einem Gipsverband,
Fig. 2 eine andere perspektivische Darstellung des Schuhes mit einem deutlichkeitshalber abgebrochenen Teil und
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung des Seiten- und Hinterteiles des Schuhes.



   Mit Bezug auf die Zeichnungen ist in der Fig. 1 eine harte Sohle mit 10 bezeichnet, wobei die Sohle in der Mitte 12 dicker ist als in dem Vorderteil 14 oder dem Hinterteil 16.



  Die Unterfläche der Sohle 10 ist mit einer dünnen Schicht von einem abriebbeständigen, elastischen Material 18 versehen. Die elastischen oberen Teile 20 sind vorteilhaft durch ein Querverbindungsglied zusammengehalten, und die oberen Teile können wunschgemäss mit umgelenkten Rändern 24 versehen werden. Mehrere Arten von Verschnürungen können verwendet werden. In den Fig. 1 bis 3 ist eine Schnur 26 dargestellt, die die Schnürlöcher 28 zickzackförmig durchläuft. Im Innenraum des Schuhes ist eine elastische flexible Schicht 30 angeordnet, die die ganze innere Fläche der Sohle 10 überdeckt.



   Es gibt viele andere Ausführungsformen eines solchen Schuhes. Die Sohle 10 kann von jedem, im Grunde genommen, harten Material wie Holz, hartes plastisches Material oder auch Metall hergestellt werden, obwohl das Metall wegen seiner Kosten üblicherweise nicht verwendet wird. Die Schicht 18 ist üblicherweise aus Gummi, sie kann aber aus  Neopren  oder  Crepe  hergestellt werden. Die oberen Teile 20 können aus einem flexiblen Material, z. B. Leinenstoff, Tuch, Leder oder einem von den verschiedenen porösen synthetischen Materialien für die oberen Teile bestehen.  



  Die Innenschicht 30 ist vorteilhaft aus einem Schaumgummi oder einem flexiblen Polyurethanschaumstoff hergestellt.



   Zum Gebrauch wird der Schuh einfach über den Fuss gezogen, nachdem der Fuss einen harten Gipsverband oder einen plastischen Verband trägt. Eine vorteilhafte Art des Verbandes ist in der Patentschrift Nr. 3 421 501 beschrieben worden.



  Infolge der Unbeweglichkeit des Fussgelenkes und des Fusses durch einen harten Gipsverband ist es möglich, den Fuss in den Schuh zu stecken und die flexiblen oberen Teile 20 über dem Rist durch Schnüren oder irgendeinem anderen Mittel, wie dem Reissverschluss oder  Velcro , zu halten. Der Patient kann dann wegen der speziellen Ausbildung der Sohle, die eine schaukelartige Bewegung zulässt, mühelos Schritte machen. Durch die grössere Dicke der Sohle 10 wird in deren Mitte eine Hin- und Herbewegung ermöglicht, was für die einen Verband tragende Person die Gehbewegung erleichtert.



  Eine andere wichtige Funktion der harten Sohle 10 besteht darin, dass sie die Anstrengung der Belastung beim Gehen absorbiert. Dabei bleibt der eigentliche Verband von solchen Anstrengungen verschont. Das Aufspalten und Auseinanderbrechen der Gipsverbände, die den mit der Gehbewegung verbundenen Belastungen ausgesetzt sind, war schon für eine längere Zeit ein Problem. Dieses und die anderen Probleme werden nun durch den oben beschriebenen Schuh gelöst, und es ist deswegen zu erwarten, dass der vorgeschlagene Schuh in seinen vielen Ausführungsformen eine sofortige und breite Verwendung in der orthopädischen Branche finden wird.



   Auch andere Ausführungsformen sind denkbar, z. B. der Schuh kann mit einem geschlossenen vorderen Oberteil und einer Zunge hergestellt werden. Der Oberteil kann auch aus einem elastischen Material hergestellt werden, um das Ausziehen des Schuhes zu erleichtern und den Bedarf der Schnüre oder anderer ähnlichen Mittel zu   eliminieren.    

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Schuh zum Tragen über einem orthopädischen Verband, dadurch gekennzeichnet, dass er eine harte Sohle (10), die in der Mitte (12) dicker ist als im Hinterteil (16) und Vorderteil (14), so dass eine gekrümmte schaukelartige Unterfläche gebildet ist, eine dünne, die Unterfläche der Sohle überdeckende, elastische Schicht (18) und einen flexiblen Oberteil (20) umfasst, wobei an der oberen Fläche der Sohle eine Schicht (30) aus elastisch flexiblem Material aufliegt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schuh nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberteil (20) einen offenen Fersenteil mit einem Verbindungsglied für die beiden Seitenteile aufweist, welche Teile an den Flanken der Sohle (10) befestigt und über dem Fussrist miteinander verbindbar sind.
    2. Schuh nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohle (10) aus einem Kunststoff-Material hergestellt ist.
    3. Schuh nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohle (10) an der Lauffläche eine Schicht aus Gummi aufweist.
    4. Schuh nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberteil (20) aus Leinenstoff hergestellt ist.
    5. Schuh nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Seitenteil mit Schnürlöchern (28) versehen ist.
CH294471A 1971-03-01 1971-03-01 Schuh zum Tragen über einem orthopädischen Verband CH526931A (de)

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BR (1) BR7301540D0 (de)
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