CH527183A - Verfahren zur Herstellung neuer Azetidinverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Azetidinverbindungen

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CH527183A
CH527183A CH1319371A CH1319371A CH527183A CH 527183 A CH527183 A CH 527183A CH 1319371 A CH1319371 A CH 1319371A CH 1319371 A CH1319371 A CH 1319371A CH 527183 A CH527183 A CH 527183A
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D205/00Heterocyclic compounds containing four-membered rings with one nitrogen atom as the only ring hetero atom
    • C07D205/02Heterocyclic compounds containing four-membered rings with one nitrogen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings
    • C07D205/04Heterocyclic compounds containing four-membered rings with one nitrogen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
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Description


  Verfahren zur Herstellung neuer Azetidinverbindungen    Die     Erfindung    betrifft ein Verfahren zur Herstellung  neuer Azetidinverbindungen.  



  Die Verbindungen, nach dem erfindungsgemässen  Verfahren hergestellt, haben eine stimulierende Wirkung  auf das Zentralnervensystem bei Warmblütern, wenn  eine therapeutisch wirksame Menge verabfolgt wird. Bei  einigen Verbindungen wurde ausserdem eine anorektische  oder appetitzügelnde Wirkung festgestellt.  



  Die neuen Azetidine sind Verbindungen der allge  meinen Formel  
EMI0001.0001     
    und deren Salze. In dieser Formel stehen R1 für einen  Alkyl- oder Arylrest, R, und R3 jeweils für ein Wasser  stoffatome, einen Alkyl- oder Arylrest, R., für freie,     ver-          ätherte    oder veresterte Hydroxylgruppen und X und Z  jeweils für ein Wasserstoffatom, eine Hydroxylgruppe,  einen Alkylrest, einen Alkoxyrest, ein Halogenatom oder  einen halogensubstituierten Alkylrest.  



  Die vorstehend genannten Alkylreste (einschliesslich  des Alkylteils des Alkoxyrestes) sind vorzugsweise nie-    dere Alkylreste mit bis zu 6 C-Atomen. Sie können     ge-          radkettig    oder verzweigt sein und umfassen beispiels  weise Methylreste, Äthylreste, n-Propylreste,     Isopropyl-          reste,    n-Butylreste, sekundäre Butylreste, Isoamylreste  und n-Hexylreste. In jedem Fall ist der niedere Alkyl  rest vorzugsweise ein Methylrest.  



  Die Acyloxyreste, für die R, stehen kann, können  beispielsweise von pharmazeutisch unbedenklichen ein  basischen Carbonsäuren mit vorzugsweise bis zu 6     C-Ato-          men,    z.B. Essigsäure, Propionsäure, Buttersäure und     Iso-          buttersäure,    oder von mehrbasischen organischen Säu  ren wie Bernsteinsäure, Maleinsäure, Weinsäure und     Ci-          tronensäure    abgeleitet sein.  



  Die Salze der Verbindungen der Formel (I) sind vor  zugsweise pharmazeutisch unbedenkliche Säureadditions  salze, die von Säuren wie Maleinsäure, Fumarsäure,  Bernsteinsäure, Weinsäure, Citronensäure, Apfelsäure,  Zimtsäure, Sulfonsäure, Salzsäure, Bromwasserstoffsäure,  Schwefelsäure, Phosphorsäure und Salpetersäure abgelei  tet sind.  



  Es ist zu bemerken, dass das α-Kohlenstoffatom, das  an das Stickstoffatom in den Verbindungen der Formel  (I) gebunden ist, asymmetrisch ist, so dass optische     Iso-          mere    gebildet werden. Die Erfindung umfasst sowohl  die D- und L-Isomeren als auch racemische Gemische,  besonders bevorzugt sind jene Stereoisomeren, die die  D-Konfiguration haben, d.h., nach allgemeiner Überein  kunft, Stereoisomere, die hinsichtlich der Konfiguration  auf D(+)-Glycerinaldehyd bezogen sind, ohne Rücksicht  darauf, ob sie links- oder rechtsdrehend sind.  



  Die Verbindungen, gemäss der Erfindung hergestellt,  haben die überraschende Eigenschaft, dass sie einerseits  eine starke stimulierende Wirkung auf das Zentralner  vensystem haben. jedoch anderseits nicht die unangeneh  men     Nebenwirkungen    auf das autonome Nervensystem  haben, die mit den üblicherweise verwendeten     Stimulan-          tien    verbunden sind.

   So beeinflussen die Verbindungen  gemäss der Erfindung bei gleich starken stimulierenden  Dosen die Herz- und Atmungsfrequenz viel weniger und  verursachen eine geringere     mydriatische    Reaktion als  beispielsweise     Methamphetamin.    Ferner sind sie erheb-      lieh weniger toxisch als andere gebräuchliche     Stimulan-          tien.    Darüber hinaus sind insbesondere die Verbindun  gen gemäss der Erfindung, in denen R4 eine Hydroxyl  gruppe oder ein pharmazeutisch unbedenklicher     Acyl-          oxyrest    ist, gleichzeitig wirksame Anorektika (Appetitzüg  ler) und können auch in erster Linie für diesen Zweck  verwendet werden.

   Andererseits haben insbesondere die  jenigen Verbindungen gemäss der Erfindung, in denen  R4 ein Alkoxyrest ist, eine sehr geringe anorektische Wir  kung und sind somit besonders wertvoll, wenn die stimu  lierende Wirkung ohne gleichzeitige Appetitzügelung und  ohne ernste autonome Nebenwirkungen gewünscht wird.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass Verbindungen der allgemeinen For  mel  
EMI0002.0004     
    mit Verbindungen der allgemeinen Formel  
EMI0002.0005     
    wobei in den Formeln (II) und (HI) R1, R2, R3, R4, X  und Z die obige Bedeutung haben und Y" Wasserstoff  und Y' eine reaktionsfähige Gruppe, die unter den an  gewandten Reaktionsbedingungen entfernt wird, bedeu  tet oder Y" und Y' zusammen eine Ketogruppe darstel  len, kondensiert werden, wobei     bei    Vorhandensein der  Ketogruppe in Verbindung (III) reduktive Bedingungen  eingehalten werden.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren kann somit z.B.  durch folgendes Reaktionsschema veranschaulicht wer  den-  
EMI0002.0007     
    Die reduktiven Bedingungen können durch Verwen  dung von Wasserstoff in Gegenwart eines Katalysators,  beispielsweise eines Palladiumkatalysators, hergestellt  werden.  



  Eine weitere Ausführungsart des erfindungsgemässen  Verfahrens wird durch die folgende Reaktionsgleichung  veranschaulicht:  
EMI0002.0008     
    Hierbei werden die Ausgangsverbindungen vorzugs  weise in einem polaren Lösungsmittel, wie Methanol oder       Dimethylformamid,    in Gegenwart eines geeigneten Pro-      tonenakzeptors, wie Kaliumcarbonat, zur Reaktion ge  bracht.  



  Die Reaktion kann auch in Gegenwart eines     Alkali-          metallhydrides    und eines Lösungsmittels, wie z.B.     Di-          methylformamid    oder Dimethylsulfoxid, durchgeführt  werden. Unter diesen Bedingungen muss jedoch jede  Hydroxylgruppe, für die R4 steht, geschützt werden. Ge  eignete Schutzgruppen am Sauerstoffatom stellen z.B.  Tetrahydropyranyl- oder Methoxymethylengruppen dar.  Die Verwendung eines Alkalimetallhydrides bewirkt den  Ersatz des N-Wasserstoffatomes im Azetidin durch das  entsprechende Metall, wobei das Anion des Azetidins ge  bildet wird.  



  Wenn     bei    dem vorstehend beschriebenen Verfahren  Racemate erhalten werden und ein bestimmtes Isomeres  gewünscht wird, kann dieses Isomere in üblicher Weise,  beispielsweise durch Salzbildung mit einer optisch akti  ven zerlegenden Säure und anschliessende Abtrennung  des gebildeten diastereomeren Salzgemisches, isoliert wer  den. Als trennende Säuren eignen sich beispielsweise     d-          Weinsäure,    1-Apfelsäure, d-Kampfersulfonsäure und     1-          Mandelsäure.    Die Methoden der Salzbildung und Ab  trennung der Salze, beispielsweise durch fraktionierende  Kristallisation, sind allgemein bekannt.  



  Bei dem erfindungsgemässen Verfahren können die  Verbindungen der Formel (I), in der R, eine freie,     ver-          ätherte    oder veresterte Hydroxylgruppe ist, durch Wahl  einer Ausgangsverbindung, die die gewünschte Gruppe  enthält, erhalten werden. Es ist jedoch für den Fachmann  offensichtlich, dass es auch möglich ist, eine Verbindung  der Formel (I), die eine freie Hydroxylgruppe enthält,  anschliessend in eine Verbindung, die eine verätherte  oder veresterte Hydroxylgruppe enthält, nach bekannten  Verätherungs- und Acylierungsverfahren umzuwandeln  oder anschliessend eine Verbindung der Formel (I), die  eine verätherte oder veresterte Hydroxylgruppe enthält,  nach bekannten Methoden, z.B. durch Spaltung oder  Hydrolyse, in eine Verbindung umzuwandeln, die eine  freie Hydroxylgruppe enthält.

   Die Erfindung wird durch  die folgenden Beispiele veranschaulicht.  



  <I>Beispiel 1</I>  Herstellung von D,     L-1-(&alpha;-Methylphenyläthyl)-3-          -azetidinol     Ein Gemisch aus 7,3 g (0,10 Mol) 3-Azetidinol und  19,8 g (0,10 Mol) &alpha;-Methylphenäthylbromid in 150 ml  Dimethylformamid wird 24 Stunden auf 100 C erhitzt.  Danach wird auf Raumtemperatur abgekühlt, in 300 ml  Wasser gegossen und mit Äther extrahiert. Die ätherische  Lösung wird sodann mit 10%iger Salzsäure extrahiert,  der HCl-Extrakt unter Kühlung mit 50%iger Natron  lauge versetzt und mit Äther extrahiert. Die daraus re  sultierende ätherische Lösung wird über Natriumsulfat  getrocknet und filtriert wonach das Lösungsmittel ent  fernt und das gewünschte Produkt erhalten wird. Schmelz  punkt 113,0 - 114,0 C (als Hydrochlorid).  



  <I>Beispiel 2</I>  Herstellung vom     D-1-(&alpha;-Methylphenyläthyl)-3-acetoxy-          azetidin     Man rührt 5, 0 g     D-1-(&alpha;-Methylphenyläthyl)-3-azeti-          dinol    (0,026 Mol) und 3,7 g Essigsäureanhydrid (0,036  Mol) 1 Stunde bei 90 C. Man kühlt und giesst in 200 ml  Eiswasser, das 5 g Natriumcarbonat enthält. Man extra  hiert dreimal mit je 100 ml Wasser, trocknet über Na-    triumsulfat und entfernt den Äther. Man destilliert den  Rückstand (Siedepunkt 86-89  C/0,01 mm Hg) und er  hält 4,1 g D-1-(&alpha;-Methylphenyläthyl)-3-acetoxyazetidin.  Zu einer Lösung von 4,0 g des Destillats in 150 ml Äther  gibt man unter Rühren 6 ml 3,5n-Chlorwasserstoff in  Äther.

   Man filtriert das Salz (3,8 g) ab und kristallisiert  es aus einem Gemisch von Äthanol und Äthylacetat um.  Schmelzpunkt 128,0 bis 128,5 C. [&alpha;]D26 _ + 10,3 (C =  0,3% in Äthanol).  



  In der gleichen Weise können durch Verwendung von  Propionsäureanhydrid oder n-Buttersäureanhydrid an  stelle von Essigsäureanhydrid die entsprechenden     3-Pro-          pionoxy-    bzw. 3-n-Butyroxy-azetidine hergestellt werden.  <I>Beispiel 3</I>  Herstellung von     D-1-(&alpha;-Methylphenyläthyl)-3-methoxy-          azetidin     Man stellt unter Stickstoff eine Suspension von 2,7 g  52%igem Natriumhydrid (0,058 Mol), das in Mineralöl  dispergiert ist, in 60 ml trockenem Dimethylformamid  her.

   Unter Rühren gibt man schnell tropfenweise eine  Lösung von 10,0 g     D-1-(&alpha;-Methylphenyläthyl)-3-azetidi-          nol    in 50 ml trockenem Dimethylformamid zu und rührt  eine weitere Stunde bei Raumtemperatur. Nach Zusatz  von 9,0 g Methyljodid (0,064 Mol) in 10 ml trockenem  Dimethylformamid innerhalb von 10 Minuten hält man  das Reaktionsgemisch bei etwa 25 C. Man rührt 1,5 Std.  gibt 200 ml Wasser zu, um das überschüssige     Natrium-          hydrid    zu zersetzen, und extrahiert dreimal mit je 150 ml  Äther.

   Man wäscht die vereinigten Ätherextrakte zwei  mal mit je 200     ml    Wasser, trocknet über Natriumsulfat,  entfernt den Äther und destilliert den Rückstand (Siede  punkt 76-97 C/0,015 mm Hg) und erhält 6,3 c     D-1-(&alpha;-          -Methylphenyläthyl)-3-methoxy-azetidin.    Zu einer Lö  sung von 5,1g des Destillates in 65     ml    Äther gibt man  unter Rühren 7 ml 3,5n-Chlorwasserstoff in Äther. Man  rührt, bis das ausgefällte Salz fest wird, filtriert und er  hält 5,3 g Produkt, worauf aus Äthylacetat umkristalli  siert wird. Schmelzpunkt     101-102 C.    [x]"=\' _ +12,9   (C = O, 3% in Äthanol).  



  <I>Beispiel 4</I>  Herstellung von     1-(&alpha;-Methylphenyläthyl)-3-azetidinol-          -hydrochlorid     Ein Gemisch aus 2,2 g (0,03 Mol) 3-Azetidinol, 4,0 g  (0,06     Mol)        Phenylaceton    und 0,3 g     5 /,iges    Palladium auf  Kohle in 100 ml absolutem Äthanol wird unter einem  Wasserstoffdruck von 3 Atmosphären so lange geschüt  telt, bis 0,03     Mol    Wasserstoff aufgenommen werden.

   Da  nach wird filtriert, das Äthanol entfernt, in Äther aufge  nommen und die Verbindung dieses Beispiels als     d,1-          Hydrochlorid    mit ätherischer     Chlorwasserstoffsäure    aus  gefällt, Schmelzpunkt 113-114,5 C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von neuen Azetidinver- bindungen der allgemeinen Formel EMI0004.0002 worin R, ein Alkyl- oder Arylrest ist, R:, und R3 jeweils für ein Wasserstoffatom, einen Alkyl- oder Arylrest ste hen, R, eine freie, verätherte oder veresterte Hydroxyl gruppe ist und X und Z jeweils für ein Wasserstoffatom, eine Hydroxylgruppe, einen Alkylrest, einen Alkoxyrest, ein Halogenatom oder einen halogensubstituierten Alkyl rest stehen, oder von Salzen dieser Azetidinverbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass Verbindungen der allge meinen Formel EMI0004.0003 mit Verbindungen der allgemeinen Formel EMI0004.0004 wobei in den Formeln (II) und (I11) R,, R_, R3, R,,
    X und Z die obige Bedeutung haben und Y" Wasserstoff und Y' eine reaktionsfähige Gruppe. die unter den an gewandten Reaktionsbedingungen entfernt wird, bedeu- ten oder Y" und Y' zusammen eine Oxogruppe darstel len, kondensiert werden wobei bei Vorhandensein der Oxogruppe in Verbindung (III) reduktive Bedingunger eingehalten werden. II. Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch 1 hergestellte neue Azetidinverbindung oder deren Salz. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass Verbindungen der Formel (II), worin R, und R3 jeweils Wasserstoff bedeuten, mit Verbindungen der Formel (III), worin R, die Methylgruppe darstellt, umgesetzt werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass Verbindungen der Formel (II) eingesetzt werden, worin R,, freies Hydroxvy, Acetoxy oder Pro- pionyloxy bedeutet. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass Verbindungen der Formel (HI) eingesetzt werden, worin X und Z Wasserstoff bedeuten. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass Verbindungen der Formel (IH) ein gesetzt werden, worin X Wasserstoff und Z die Trifluor- methylgruppe bedeuten. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung von Verbindungen der Formel (III), worin die Gruppe EMI0004.0012 eine Ketogruppe darstellt, die reduktiven Bedingungen durch Verwendung von Wasserstoff und einem Kataly sator, vorzugsweise einem Palladiumkatalysator, herge stellt werden. 6. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Verbindungen der Formel (III) eingesetzt werden, worin Y' den Rest einer organischen oder anorganischen Säure HY', vorzugsweise ein Halogenatom oder Sulfonyloxy, bedeutet. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung von Verbindungen der Formel (III), worin Y" Wasserstoff und Y' eine reaktionsfähige Grup pe darstellt, die Reaktion in einem polaren Lösungsmit tel, vorzugsweise in Dimethylformamid, Dimethylsulf- oxyd oder Methanol, durchgeführt wird. B. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung von Verbindungen der Formel (III), worin Y" Wasserstoff und Y' eine reaktionsfähige Grup pe darstellt, die Reaktion in Gegenwart eines Protonen akzeptors, vorzugsweise Kaliumkarbonat, durchgeführt wird. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, das: 'bei Verwendung von Verbindungen der Formel (III), wor in Y" Wasserstoff und Y' eine reaktionsfähige Gruppe darstellt, die Reaktion in Gegenwart eines Alkalimetall hydrides und eines polaren Lösungsmittels, vorzugsweise Dimethylformamid oder Dimethylsulfoxyd, durchgeführ und eine freie Hydroxylgruppe, für die R, steht, ge schützt wird. 10. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine freie Base der Formel (I) in ihr Salz übergeführt wird.
    11. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Salz einer Verbindung der Formel (I) in die freie Base übergeführt wird. 12. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die durch R., dargestellte veresterte oder verätherte Grup pe in die freie Hydroxygruppe übergeführt wird. 13. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die durch R., dargestellte freie Hydroxygruppe verestert oder veräthert wird. 14.
    Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das razemische Gemisch der optischen Isomeren von Verbindungen der Formel (I) in seine Bestandteile zer legt und die D- und L-Isomeren isoliert werden.
CH1319371A 1968-05-10 1969-05-08 Verfahren zur Herstellung neuer Azetidinverbindungen CH527183A (de)

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