CH527491A - Transformator mit mindestens einem aktiven Teil - Google Patents

Transformator mit mindestens einem aktiven Teil

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CH527491A
CH527491A CH365871A CH365871A CH527491A CH 527491 A CH527491 A CH 527491A CH 365871 A CH365871 A CH 365871A CH 365871 A CH365871 A CH 365871A CH 527491 A CH527491 A CH 527491A
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CH365871A
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Lajos Marton Louis
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Marton Louis L
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    • H01F30/06Fixed transformers not covered by group H01F19/00 characterised by the structure
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    • HELECTRICITY
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    • H01F30/12Two-phase, three-phase or polyphase transformers

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Description


  Transformator mit mindestens einem aktiven Teil    Der Patentanspruch im Hauptpatent betrifft einen Trans  formator mit mindestens einem aktiven Teil, in dem durch  elektrische und magnetische Energieverluste Wärme er  zeugt wird, welcher aktive Teil eine innere wärmeleitende  Struktur zur Ableitung der Wärme von der Stelle ihrer Er  zeugung zu einer Übertragungsfläche aufweist, und mit min  destens einer Wärmeableiteinrichtung mit mindestens einem  eine Orientierungsachse aufweisenden Teil, welcher Teil in  mehreren Zonen entlang der genannten Achse aufgeteilt ist.

    Dabei weist die Wärmeableiteinrichtung mindestens eine  aus einem wärmeleitfähigen Stoff gebildete Schicht, Mittel,  welche die Schicht mit der Wärmeübertragungsfläche me  chanisch verbinden, sowie eine Vielzahl von Kühlrippen auf,  welche Kühlrippen von der Schicht abstehen und innerhalb  zumindest einer der Zonen jeweils mit der genannten  Schicht wärmeleitend verbunden sind und eine Fläche auf  weisen, die durch freie vordere sowie hintere Ränder und  einen seitlichen im wesentlichen mit der Schicht überein  stimmenden Rand begrenzt ist, wobei diese Fläche von der  Übertragungsfläche absteht und im wesentlichen parallel zu  der Orientierungsachse verläuft und eine Abmessung zwi  schen den vorderen und hinteren Rändern in der Richtung  dieser Achse hat, die geringer ist als ein Viertel der Abmes  sung des von der Wärmeableiteinrichtung eingenommenen  Bereiches,

   gemessen ist der gleichen Richtung.  



  Bei solchen Transformatoren besteht noch eine uner  wünschte Eigenschaft darin, dass die Kühlmitteltemperatur  sich erhöht, wenn das Kühlmittel sich längs der Spulenober  fläche, besonders in Kanälen, in welchen kein frisches Kühl  mittel Zutritt zu den Oberflächen hat, bewegt. Der Unter  schied zwischen der Eintritts- und Austrittstemperatur des  Kühlmittels kann ein beträchtlicher Teil des zulässigen Tem  peraturgefälles zwischen Umgebungs- und mittlerer Spulen  temperatur bilden. Dieser Temperaturunterschied zwischen  Eintritt und Austritt ist sehr ausgeprägt, wo drahtgewickelte  Spulengebilde benutzt werden, insofern als solche Spulenge  bilde keine erhebliche Wärmeleitfähigkeit in Axialrichtung  zwischen den Windungen haben, da die Sperrwirkung der  Drahtisolation in dieser Richtung bedeutend ist.  



  Es wird ferner darauf hingewiesen, dass wegen dem Ab  stand für Kühlkanäle zwischen Wicklungsabschnitten bei    einem üblichen Transformator normalerweise eine ungenü  gende innere Kapazität vorhanden ist, um eine nicht mit  schwingende Wicklung zu gewährleisten. Als eine Folge  davon können starke Spannungsstösse, die zwischen Wick  lungsabschnitten auftreten, Schäden verursachen, wenn  Lichtblitze oder Schaltstösse auftreten.  



  Weiterhin ist die mechanische Festigkeit von Spulen von  in üblicher Weise entworfenen Netztransformatoren als  Folge der Spalte oder Kühlkanäle etwas begrenzt. Wenn ein  Kurzschluss auftritt, können die Wicklungsleiter äusserst  grosse magnetische Kräfte erleiden, welche bestrebt sind,  die mechanisch unabgestützten Teile der Leiter zu verbie  gen. Aus diesem Grund können Leiter mit befriedigender  Leitfähigkeit, wie Aluminium, bei der Konstruktion von gros  sen Transformatoren wegen ihrer niedrigen mechanischen  Leistungsfähigkeit oft nicht benutzt werden.  



  In der vorliegenden zusätzlichen Erfindung sollen     Wär-          meableitschichten    wie im Hauptpatent beschrieben, benutzt  werden, um erheblich verbesserte Netztransformatoren zu  erhalten, die sich allgemein durch eine wesentliche Ersparnis  an Gewicht und Kosten zusammen mit Verbesserungen des  Aufbaus und der elektrischen Eigenschaften auszeichnen. So  sollen die Spalte zwischen Kern und Spulengebilde und zwi  schen Spulengebildeabschnitten zur Erzeugung von Kühlka  nälen vermieden werden, welche Spalte erhöhte Abmessun  gen für eine bestimmte Transformatorengrösse und daher  erhöhten Leistungsverlust bedingen.

   Ferner soll vermieden  werden, dass durch die Spalte sich ergebende unabgestützte  Teile des Spulengebildes erhalten werden, welche Teile in  folge durch Kurzschlüsse auftretende starke magnetische  Kräfte leicht beschädigt werden können. Auch die durch die  Spalte bewirkten schädlichen Einflüsse der elektrischen  Eigenschaften, durch die Schäden durch starke     Spannungs-          stösse    zwischen     Spulenschichten    auftreten können, sollen  vermieden werden. Durch die     Wärmeableitkörper    soll ein fe  ster     Transformatoraufbau    erhalten werden, bei welchem die  erwähnten Spalte im wesentlichen beseitigt sind.  



  In der nachfolgenden Beschreibung sind verschiedene  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes beschrie  ben, die in den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht  sind.      Fig. 1 ist ein Schnitt eines Teiles eines Spulengebildes  mit Wärmeableitmitteln;  Fig. 2 ist eine Draufsicht auf einen Einphasentransforma  tor;  Fig. 3 ist eine Draufsicht auf einen Dreiphasentransfor  mator;  Fig. 4 ist eine Draufsicht auf einen Einphasentransforma  tor mit einem Stossfugen-Mantelkern;  Fig. 5 ist ein Schnitt, der einen Transformator mit einem  Kern veranschaulicht, welcher eine aus einem Abschnitt be  stehende Niederspannungswicklung und eine aus zwei Ab  schnitten bestehende Hochspannungswicklung aufweist und  mit einer Temperaturausgleich-Wärmeableitanordnung aus-.

    gerüstet ist;  Fig. 6 ist eine Schnittdarstellung einer abgeschlossenen,  durch Konvektion gekühlten Ausführungsform;  Fig. 7 ist eine Stirnansicht, welche eine alternative Rip  penanordnung veranschaulicht, die bei der Ausführungsform  des geschlossenen Transformators nach Fig. 6 und Fig. 17  benutzt wird; .  



  Fig. 8 ist eine schematische Darstellung, die ein Fabrika  tionsverfahren für das Wickeln eines Spulenabschnittes ver  anschaulicht;  Fig. 9 ist eine schematische Darstellung, die zeigt, wie  ein lamellierter Kern aufgebaut werden kann;  Fig. 10 ist eine Schnittdarstellung, welche weiter veran  schaulicht, wie ein lamellierter Kern aufgebaut werden kann;  Fig. 11-13 sind schematische Darstellungen, welche die  Beziehung zwischen Kernquerschnittsbereich und mittlere  Windungslänge verschiedener Kerngestaltungen angeben;  Fig. 14 ist eine Draufsicht einer Transformatorspule mit  einer alternativen Kerngestaltung um die Anpassung von  Wärmeleitkörper über längere Teile des Kernumfanges zu  gestatten;

    Fig. 15 ist eine Vorderansicht des Kerns der Fig. 14 und  veranschaulicht die Art, auf welche ein Kern abgeändert  werden kann, um zu ermöglichen, eine grössere Anzahl von  Wärmeableitschichten in dem Fensterbereich unterzubringen;  Fig. 16 veranschaulicht eine Art der Konstruktion eines  Ausgleichs-Zwischenschicht-Kernes;  Fig. 17 ist eine Schnittdarstellung, welche einen Trans  formator veranschaulicht, der einen Kern benutzt, der     ge-          mäss    Fig. 16 konstruiert ist und Wärmeableitkörper zwi  schen Spulengebilden aufweist;  Fig. 18 ist eine schematische Zeichnung, die einen alter  nativen Kern veranschaulicht;  Fig. 19 zeigt einen Wärmeableitkörper, der in Verbin  dung mit scheibenförmigen Spulen benutzt wird;

    Fig. 20 ist eine Seitenansicht, welche die Art zeigt, auf  welche die Wärmeableitkörper der Fig. 19 zwischen den  Scheibenspulenabschnitten der Fig. 19 enthalten sind;  Fig. 21 veranschaulicht eine zu der in Fig. 20 gezeigten  alternative Anordnung;  Fig. 22 veranschaulicht eine Gestaltung der Kanäle, die  für Temperaturausgleich mit scheibenförmigen Spulen be  nutzt werden;  Fig. 23 ist eine perspektivische, teilweise weggebrochene  Ansicht, die eine zweckmässige Leiteranordnung für folienar  tige Spulen veranschaulicht, die mit Wärmeableitkörpern  ausgerüstet sind;

    Fig. 24 ist eine Draufsicht, welche die Art zeigt, auf wel  che eine Sternschaltung in einem mit Wärmeableitkörpern  gekühlten Dreiphasentransformator verwirklicht werden  kann, wenn die Leiter breit sind, und  Fig. 25 ist eine Draufsicht, welche zeigt, wie eine Drei  eckschaltung bei einem dreieckgeschalteten     Dreiphasen-          Transformator    mit Wärmeableitkörpern verwirklicht wer  den kann, wenn breite Leiter verwendet werden.    Fig. 1 veranschaulicht einen Schnitt eines Spulenauf  baues ohne Luftspalten zwischen den Spulenabschnitten, um  so Energieverluste, Abmessungen und Materialkosten herab  zusetzen. Der Wegfall der Luftspalte, welche normalerweise  als Kühlkanäle wirken, erfordert jedoch den Einbau von an  deren Wärmeableiteinrichtungen. Der Spulenaufbau der Fig.

    1 bildet ein mehrschichtiges, gewickeltes Gebilde, bei wel  chem ein Isolierband 101 um den Schenkel eines Kerns  (nicht gezeigt) gewickelt ist, wobei die erste Draht-Wickel  lage 102 um das Band 101 gewickelt ist. Eine Isolierschicht  103.1 ist um die Wickelschicht 102 gewunden. Wie gezeigt,  ist eine erste Wärmeableitschicht 104 auf die Schicht 103.1  aufgebracht, und eine zweite Schicht 105 ist auf die Schicht  104 aufgebracht. Jede der Schichten 104 und 105 endigt in  Rippen, die sich über die Spulenaufbauabmessung hinaus er  strecken. Während dem Aufwickeln erstrecken sich die Rip  pen vorteilhaft in der in Fig. 1 in gestrichelten Linien bei  104.1 und 105,1 gezeigten Richtung. Nach Beendigung des  Aufwickelns werden die Rippen in die Stellungen 104.2 und  105.2 abgebogen.  



  Eine normale Isolierschicht 103.2 wird um die     Wärmea-          bleitschicht    105 gewunden, worauf eine zweite Wicklungs  schicht 106 folgt. Eine andere Isolierschicht wird um die  Wicklungsschicht 106 gewunden, worauf     Wärmeableitschich-          ten    109 und 110 folgen. Zusätzliche Wicklungsschichten 107,  108, Isolierschichten und Wärmeableitschichten 111, 112  werden in passender Aufeinanderfolge aufgebracht.  



  Die Wärmeableitschichten werden vorteilhaft aus     ver-          hältnismässig    dicken Blechen von annähernd 1 mm Dicke  aus einem gut wärmeleitenden, nicht magnetischen Material,  wie Aluminium, gebildet. Es ist natürlich erwünscht, einen  maximalen Betrag vom Wärmeableitschichtbereich in den  Spulenaufbau einzubringen und somit umgeben, wie in Fig. 2  gezeigt ist, die Wärmeableitschichten den Spulenaufbau vor  teilhaft längs seiner ganzen freien Oberfläche (ausserhalb  des Kernfensterbereichs). In dem Fall eines Dreiphasentrans  formators kann es, wie in Fig. 3 gezeigt ist, notwendig sein,  die Wärmeableitschichten auf die freien Endteile jedes Spu  lengebildes zu begrenzen.  



  Ohne Rücksicht auf die Grösse des Spulenaufbauumfan  ges, welcher benutzt werden kann, um eine     Wärmeableit-          schicht    zu enthalten, werden in jedem Fall nach Beendigung  des Wickelvorganges und Wegnahme der Spule von der  Wickelmaschine die kontinuierlichen Streifen, z. B. 105.3, der  die äusseren Enden der Rippen verbindenden     Wärmeableit-          schicht    zerschnitten, so dass Gruppen von Rippen erzeugt  werden, die z. B. von 3 bis 20 Rippen enthalten. Eine gerin  gere Anzahl von Rippen ist in einer Gruppe enthalten, bei  welcher der Krümmungsradius der Wärmeableitschichten  kleiner ist.

   Gleichzeitig mit dem Zerschneiden der Rippen in  Gruppen, werden die Gruppen der ungebogenen Rippen  104.1, 105.1, 110.1 (Fig. 1) wie gezeigt, in annähernd horizon  tale Stellung 104.2, 105.2, 109.2, 110.2, 111.2, 112.2 gebogen.  Die Rippen erstrecken sich über den Spulenaufbau hinaus;  und breiten sich aus, z. B. abwechselnd als Gruppen 104.2  und 111.2, wie in     Fig.    2 und 3 gezeigt ist, so dass die maxi  male Grösse der Wärmeübertragung auf ein durchströmen  des Kühlmittel gewährleistet ist, und so, dass die Rippen der       Kühlmittelströmung    einen minimalen Widerstand darbieten.  



  Es ist wohl zu beachten, dass der     Spulenaufbau    der     Fig.     1 ohne den Einschluss irgend eines Luftspalts oder Kühlka  nals gebildet ist. Somit bildet der     Spulenaufbau    ein solides,  festes Aggregat, das bedeutend mehr mechanische Festig  keit hat als üblich     Spulenbauarten    mit Kühlkanälen. Es ist  auch zu beachten, dass, wie nachfolgend wieder erwähnt  wird, als Folge der Weglassung von inneren Kühlkanälen die  mittlere     Windungslänge    der Wicklungen herabgesetzt ist,  um so sowohl die Materialkosten des     Spulenaufbaus    als      auch die Energieverluste innerhalb des Spulenaufbaus zu  verringern.  



  Es wird nun auf Fig. 4 verwiesen, welche einen Einpha  sentransformator mit Stossfugen-Mantelkern 113 veranschau  licht, welcher im Querschnitt mehrfache Abstufungen be  sitzt, um das runde Spulengebilde 114 auszufüllen. Die     rip-          penförmigen    Wärmeableitkörper 115.1 und 115.2 verbreitern  sich über den Hauptteil des Umfanges des Spulengebildes  und setzen die Temperatur der heissesten Stelle 114.1 und  114.2 bis nahe der mittleren Temperatur der Wicklung  herab, wie sie auf Grund der Widerstandsänderung ihres Lei  ters messbar ist. Träger 116 sind mit einer beweglichen  Druckplatte<B>116.2</B> ausgerüstet, um einen Druck auf die     an-          einanderstossenden    Schenkel- und Jochteile des Kerngebil  des auszuüben.  



  Es wird nun auf Fig. 5 verwiesen, welche ein Spulenge  bilde veranschaulicht, das eine Niederspannungswicklung  mit hohem Strom, welche aus einem folienartigen Leiter in  einem Abschnitt gewickelt ist, und eine Hochspannungswick  lung mit niedrigem Strom hat, die in zwei Abschnitten ge  wickelt ist, beide Wicklungen sind mit Temperatur-Aus  gleichs-Wärmeableitanordnungen ausgerüstet, die nachfol  gend näher besprochen werden.  



  In Fig. 5 ist eine erste Isolierschicht 117 um die Kern  struktur (nicht gezeigt) gewunden. Eine sich über die ganze  Breite erstreckende Folienschicht 118 ist um die Isolier  schicht 117 gewunden. Ähnliche wie die in Verbindung mit  Fig. 1 beschriebenen Wärmeableitschichten 119 werden  dann während der Fabrikation in das Spulengebilde benach  bart der Folienlage, aber von dieser isoliert eingebracht. Der  Anfangsfolienleiter 118.1 ist in Fig. 5 so gezeigt, dass er von  dem Spulengebilde unter den Wärmeableitrippen 119.1 ver  läuft. Der Endfolienleiter 118.2 ist so veranschaulicht, dass er  von dem Spulengebilde im Fensterbereich ausgeht.  



  Die zwei Spulenabschnitte 121 und 122 der Hochspan  nungswicklung sind mit verhältnismässig kurzen axialen Ab  messungen und mit gegen die oberste Schicht abgestuften  Schichtlängen gewickelt. Die Verbindung der zwei Ab  schnitte bildet die erste Schicht der Hochspannungswick  lung, wie in Fig. 5 veranschaulicht ist, und diese bildet den  Anfang beider in entgegengesetzter Richtung gewickelter  Abschnitte. Somit befinden sich beide Endleiter 123 und 124  der zwei Hochspannungswicklungen auf der kürzesten ober  sten Schicht zusammen mit zwei Anzapfungen 125. Diese  Anordnung erleichtert die Isolation der an diese Klemmen  und Anzapfungen angeschlossenen Hochspannungsleiter.  



  Die Wärmeableitanordnung der Fig. 5 benutzt das Tem  peraturausgleichs-Kühlprinzip. Insbesondere bei Konvek  tionskühlung mit einer verhältnismässig begrenzten Menge  von Kühlmittel, das längs der Kühlflächen verläuft, wie sie  in Fig. 5 durch Rippen 119.1 und 119.2 für die Niederspan  nungswicklung und Rippen 126.1 und 126.2 für den Hoch  spannungsabschnitt 121 und Rippen 127.1 und 127.2 für den  Hochspannungsabschnitt 122 vorgesehen sind, werden die  oberen Rippenflächen 119.2, 127.1 und 127.2 mit Kühlmittel  gekühlt, das durch die unteren Ableitflächen 119.1 und 126.1  und 126.2 bereits vorgewärmt ist.

   Unter Beachtung dieser  Vorerwärmung und um gleichförmige Temperaturen für  beide oberen und unteren Abschnitte des Spulengebildes zu  erreichen, ist ein grösserer Betrag von     Wärmeableitflächen-          bereich    für die Oberseite des Spulengebildes vorhanden, um  die Vorerwärmung des Kühlmittels infolge Berührung mit  den Rippenflächen auf der Unterseite des Spulengebildes zu  kompensieren. Das heisst, dass zur Gewährleistung ausgegli  chener Temperaturen in Fig. 5 zwei Reihen von oberen     Ab-          leitrippen    119.2 benutzt werden, während nur eine Reihe  von unteren Ableitrippen 119.1 für die Kühlung der Nieder  spannungswicklung benutzt wird.

   In gleicher Weise sind für    den oberen Hochspannungsabschnitt 122 Ableitrippen 127.1  und 127.2 aus je zwei Reihen von Rippen vorgesehen, wäh  rend der untere Abschnitt 121 Ableitkörper 126.1 und 126.2  verwendet, die jeder aus einer Reihe Rippen bestehen.  



  Es wird darauf hingewiesen, dass die sich über die ganze  Breite erstreckende Folienwindung der Niederspannungs  wicklung auch ein Ausgleich der ungleichförmigen Tempera  turen in der Spule bewirkt. Das heisst die Folie, welche eine  Brücke für die Wärmeübertragung in einer Axialrichtung bil  det, verhindert das Auftreten von erheblichen inneren     heis-          sen    Stellen. In drahtgewickelten Spulen entsteht die     heisse-          ste    Stelle etwa über der horizontalen Mittelebene, weil die  axiale Wärmeübertragung durch den verhältnismässig klei  nen Querschnittsbereich des in die drahtgewickelte Spule  eingebetteten Wärmeableitkörpers begrenzt ist.  



  In Hochspannungsspulen, wie den Abschnitten 121 und  122 der Fig. 5, kann jedes Wärmeableitblech vorteilhaft mit  der Anschlusswindung zwischen den umgebenden zwei  Schichten, als ein Überspannungsschutz verbunden werden.  Diese Verbindung erhöht die innere Kapazität zwischen den  Wicklungslagen, so dass ein Spannungsstoss leicht durch die  Wicklung hindurchgeht, ohne ein zu hohes Spannungsgefälle  oder eine Schwingung zu erzeugen. Bei dieser Anordnung  sollte ein Sicherheitsabstand 128 zwischen an verschiedene  Spannungen in der Wicklung angeschlossenen Rippenreihen  aufrecht erhalten werden, was durch Benutzung eines  kammartigen Isolierkörpers 129 erreicht werden kann, der  an die Enden der Rippenreihen befestigt ist.

   Dieser sollte  vorteilhaft auch an den Rippenreihen<B>119.1</B> und 119.2 der  Niederspannungswicklung benutzt werden, wo alle     Ableit-          körper    119.1 und 119.2 miteinander mit der neutralen oder  anderen Klemme des Niederspannungssystems verbunden  werden können. Die Rolle des kammartigen Körpers 129.2  besteht darin, die Rippen von ihren benachbarten Hoch  spannungsrippen entfernt zu halten durch Aufrechterhaltung  des nötigen Luftspaltes 130 zwischen den Rippenreihen der  Hoch-, bzw. Niederspannungswicklungen.  



  Es wird darauf hingewiesen, dass eine über die ganze  Breite bandgewickelte Niederspannungswicklung kombiniert  mit einer etwas kürzeren drahtgewickelten Hochspannungs  wicklung starken Kurzschlussströmen ohne Schaden wider  stehen kann, sogar wenn sie aus Aluminiumleiter gebaut  sind, die normalerweise schlechtere mechanische Eigenschaf  ten haben. Wie früher erwähnt, ist der Grund, weshalb star  ken Kurzschlussströmen ohne Schaden widerstanden wer  den kann, der, dass durch das Fehlen von Kühlkanälen im  Spulengebilde das ganze Spulengebilde fest ist und kein     un-          abgestützter    Teil belassen wird, welcher dem Biegen ausge  setzt wäre.

   Die Streckkraft, welche in dem bandgewickelten  Niederspannungsteil des Spulengebildes der Fig. 5 auftritt,  ist ganz innerhalb der mechanischen Leistungsfähigkeit der  Bandwicklung. Der in der drahtgewickelten Spule erzeugten  Druckkraft kann wegen dem soliden     Aufbau    der Spule, wel  cher ein Biegen verhindert, leicht widerstanden werden.  



  Fig. 6 veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungs  form eines mit einem geschlossenen Gehäuse versehenen,  durch Konvektion gekühlten Transformators, der ein Paar  Spulengebilde benutzt, wie sie in Fig. 17 gezeigt sind. Es ist  nur ein Spulengebilde 131.1 ersichtlich, das am Kern 131.2  der     Fig.    6 angeordnet ist. Das sichtbare     Spulengebilde    weist  vertikale     Wärmeableitschichten    auf, die zwischen Wickel  schichten eingesetzt sind und horizontal gerichtete Rippen  132 aufweisen, welche über das     Spulengebilde    vorstehen.

    Der Transformator der     Fig.    6 benutzt ein vertikales     Wärme-          ableitblech    133, das zwischen die     Spulengebilde    auf eine  Weise eingesetzt wird, wie es besser in     Fig.    17 dargestellt  ist. Wie es ferner in     Fig.    6 gezeigt ist, sind     Wärmeableitkör-          per    134 der in Verbindung mit     Fig.    1 früher beschriebenen      Art an den benachbarten Innen- und Aussenwänden des Ge  häuses 135 in Form von einwärts, bzw. auswärts sich     erstrek-          kenden    Rippen 134.1, 134.2 befestigt.

   Die Trennwand 136  trennt den Transformator von der Gehäusewand und legt  einen Konvektionsströmungsweg für das Kühlmedium fest.  Der beim Betrieb des Transformators der Fig. 6 auftretende  Kühlvorgang weist einen inneren und einen äusseren Kreis  lauf auf. Der innere Kreislauf ist eine geschlossene Schleife.  D.     h.,    wenn sich der Transformator erwärmt, beginnt Kühl  mittel längs der Pfeile 137 zu zirkulieren, verläuft längs der  Ableitkörper 132,133 und erwärmt sich, während es Wärme  entzieht. Der Strömungsweg geht weiter durch den     Ableit-          körper    134.1, wo der Wärmegehalt auf die äusseren     Wärme-          ableitkörper    134.2 durch die Wand 135 übertragen wird.

   Das  Kühlmittel kehrt hinter der Trennwand 136 längs der Pfeile  137.1 zum Transformator zurück. Der äussere Kühlkreislauf  ist offen und ist durch die Strömung von Umgebungsluft  durch die Ableitkörper 134.2 bestimmt, um den Wärmeinhalt  daraus zu entziehen. Es wird darauf hingewiesen, dass der  vertikale Wärmeableitkörper 133 der Fig. 6 in gleicher  Weise wie die Ableitkörper (z. B. 132, 134.1 usw.) ausgebildet  sein kann, die im Innern des Spulengebildes benutzt werden,  ausgenommen, dass der zwischen Spulengebilden benutzte  Ableitkörper 133 vorteilhaft weniger Verwindung an den  Rippen hat, um einen Winkel von annähernd 45  zur Vertika  len darzubieten.

   Eine noch weitere Rippenanordnung ist in  Fig. 7 veranschaulicht, in welcher das vertikale Ableitblech  auf seiner Aussenseite durch ein passendes     Abscherwerk-          zeug    in vertikale Streifen 133.1 und 133.2 aufgetrennt ist.  



  Wie schon erwähnt, werden Netztransformatoren vor  teilhaft mit innen verlaufenden Wärmeableitkörpern und  ohne innere Kühlkanäle gebaut. Die erhaltene feste Struktur  ergibt an sich eine wesentliche Verbesserung der Wärmeei  genschaften des Transformators. Es ist bekannt, dass Netz  transformatoren oft einer stark veränderlichen Belastung  ausgesetzt sind, welche eine Spitze hat, die jeden Tag meh  rere Stunden dauert. Die meisten Transformatoren arbeiten  meistens am Tag mit einem Bruchteil der Spitzenbelastung,  so dass die Temperatur des Spulengebildes und Kerns weit  unter ihren Grenzwerten gehalten wird. Wenn die Spitzenbe  lastung auftritt, beginnt die Temperatur des Spulengebildes  entsprechend dessen thermischen Zeitkonstanten anzustei  gen.

   Der Wert der Zeitkonstanten ist im wesentlichen pro  portional zu der in den Wärmevorgang verwickelten Masse  und im wesentlichen in umgekehrtem Verhältnis zu der spe  zifischen Wärmeübertragung der aufzuwärmenden Masse.  Daher haben Spulengebilde, die mit Kanälen zwischen den  Spulenteilen und dem Kern gebaut sind, sehr kurze Zeitkon  stanten, weil sie kleine Masse und grossen spezifischen  Wärmeübergang haben. Die Temperatur des Spulengebildes  bei üblichen Transformatoren folgt daher den Belastungsän  derungen sehr schnell. Wenn somit die Spulengebilde bei üb  lichen Transformatoren plötzlichen Überlastungen ausge  setzt werden, sind sie geneigt, zu verbrennen.  



  Wenn das feste kanallose Spulengebilde so gebaut ist,  dass es dicht auf den Kern passt, mit vernachlässigbarer  Luftspalte dazwischen, die mit Imprägnierlack gefüllt wer  den können, wird die Temperaturänderung des Spulengebil  des bei gleicher Überlastung bedeutend langsamer als bei üb  lichen Spulengebilden. Das mit Wärmeableitkörpern ge  kühlte, feste Spulengebilde führt selbst dazu, sich thermisch  mit dem Kern zu vereinigen, besonders wenn eine     rechtek-          kige    Spulenform benutzt wird. In diesem Fall kann das Spu  lengebilde in gute wärmeleitende Beziehung zu dem Kern  gebracht werden, indem die Schnittflächen der Kernlamel  len nahe an die Spule gebracht werden. Der Kern hat viel  grössere Wärmeleitfähigkeit parallel zu den Lamellen als  senkrecht dazu.

   Wenn folglich das Spulengebilde den Kern    an den Schnittflächen berührt, vereinigen sich der Kern und  das Spulengebilde thermisch so, dass, wenn das Spulenge  bilde anfängt, sich zu erwärmen, dessen Wärmeinhalt in den  Kern entweicht, welcher eine spezifische Wärmespeicherka  pazität hat, die vier bis sechs mal derjenigen des Spulenge  bildes ist.  



  Um ein thermisch vereinigtes Kern- und Spulengebilde  zu erhalten, sollte die Spule mit genauer Abmessung auf  ihrer Innenfläche gewickelt werden. Fig. 8 zeigt eine einfa  che Annäherung, um die erforderliche Genauigkeit zu errei  chen. Zwei Backen, deren Breite gleich einem der Kern  stahlbleche ist, sind in ein normales Drehbankfutter einge  spannt, das auf der Spindel der Wickelmaschine befestigt ist.  Beide Backen sind mittels einer Schraube einstellbar. Die  Backen besitzen abgerundete Ecken und können mit einem  flachen Stützglied 139 auf den Seitenbereichen des Spulen  gebildes verlängert sein. Bei Beginn des Spulvorganges  sollte der Abstand zwischen den äusseren Stirnflächen 140.1  und 140.2 der Backen etwas unter der vorgesehenen Stapel  höhe des Kerns eingestellt werden.

   Nach Aufbringen der  notwendigen inneren Isolierlagen kann die erste Lage 141  der Wicklung aufgewunden werden. Dann sollten die     Bak-          ken    138.1 und 138.2 gemäss den Pfeilen 138.3, 138.4     auseinan-          dergestossen    werden, um die korrekte Stapelhöhe zu erhal  ten, wobei die erste Lage gestreckt wird. Der Rest der Wick  lung sollte mit angemessener Spannung gewickelt werden,  um auch auf den Seiten ein dichtes Gebilde zu gewährleisten.  



  Spulen, welche mit einer Innenöffnung gleich den Aus  senabmessungen des Kerns gewickelt sind, können nicht  über die Schenkel eines zusammengebauten Kerns in der üb  lichen Weise aufgeschoben werden; daher werden neue Ver  fahren benötigt, um die thermisch vereinigten Kern und  Spule zusammenzubauen.     Fig.    9 veranschaulicht ein Verfah  ren, das schnell und billig ist. In die horizontal liegende  Spule 142 werden nach Einführen des schmaleren Stapels  143 übliche kleinere Stapel 144.1 des Schenkels 144 in einer  etwas geneigten Lage eingesetzt, bis die Öffnung mit dem  Hauptstapel 144 bis dicht an die Grenzlinie 144.2 gefüllt ist.  Die letzten Bleche des Hauptstapels können eingesetzt wer  den, indem sie um einen Zapfen passender Grösse gebogen  werden, der in der Mitte in     Axialrichtung    eingebracht ist.

    Das letzt längs dem Pfeil 146.2 als Keil     (Fig.    10) einzupres  sende Blech ist die untere Hälfte 146.1 des oberen schmale  ren Stapels 146, welchem mehrere zusätzliche Bleche hinzu  gefügt werden können, um die erforderliche Dichte zu errei  chen.  



  Durch Vermeiden der üblicherweise in Netztransforma  toren vorhandenen Luftspalte zwischen Kern und Spulen  kann eine Reduktion der mittleren     Windungslänge    erreicht  werden, was eine Herabsetzung des Kupfergewichtes ermög  licht. Eine weitere Herabsetzung kann durch Benutzung der  optimalen Abmessungsverhältnisse der rechteckigen Kern  querschnitte erreicht werden.

   Bei Kernen, die aus Streifen  mit zwei verschiedenen Breiten     WLI    und     WL2    und einer Ab  stufung an ihren Ecken aufgebaut sind, wie in     Fig.    11 gezeigt  ist, wird ein Minimum der Umfangslänge um den Kern erhal  ten, wenn die Grösse der Abstufung ungefähr     Y@o    der Abmes  sung     WL,    der breiteren Kernbreite ist, wobei angenommen  ist, dass die Radien R an den Ecken gleich den Abstufungen  sind. Die Breite     WL2    des schmaleren Kernbleches ist in die  sem Fall gleich 0,8     Wut.    Die Länge des Umfanges ist     97,7%     im Vergleich zu einem     Rechteckkern    von gleichem Quer  schnittsbereich.

    



  Bei Benutzung von drei verschiedenen Streifenbreiten  und zwei Abstufungen im Kernschenkel, wie in     Fig.    12, ist  der optimale Radius R an der Ecke gleich 0,215     WLI,    was  eine Reduktion der Lange des Umfanges auf     95,25%    im Ver  gleich zu dem des     Rechteckkerns    zur Folge hat. Die Strei-      fenbreiten für dieses Muster sind: WL2 = 0,874 WL1, WL3 =  0,57 WL,; dies bedeutet auch die Reduktion des Wärmeüber  tragungsbereiches zwischen Kern und Spule auf 71% im  Vergleich zu einem Kern mit einer Abstufung.  



  Bei Benutzung von vier verschiedenen Streifenbreiten,  wie in Fig. 13 gezeigt ist, ist WL4 = 0,45 WL1 mit einer ver  gleichbaren Reduktion der Wärmeübertragung. Der Umfang  ist 93,8% desjenigen des Rechteckkerns mit dem gleichen  Bereich mit einem Eckenradius von 0,275 WL,. Wenn der  kleine Gewinn an Kupfergewichtsreduktion im Vergleich zu  der Unannehmlichkeit der vielen verschiedenen Streifenbrei  ten und der herabgesetzten Wärmeübertragung betrachtet  wird, ist. es wahrscheinlich, dass bei den meisten Anwendun  gen die Erhöhung der Anzahl Abstufungen der Kernbleche  über zwei nicht gerechtfertigt ist. (Der kleinste Umfang ist  88,6% mit rundem Querschnitt).  



  Bei grösseren Dreiphasentransformatoren ergibt sich die  Notwendigkeit, innere Wärmeableitkörper auf längeren Tei  len des Umfanges der Spulen anzupassen. Diese Ausdeh  nung des Wärmeableitbereiches kann erreicht werden,  indem der Kernschenkelquerschnitt mit schmaleren Stapeln  an beiden Endbereichen des Schenkels versehen wird, wie in  Fig. 14 und 15 gezeigt ist. Der Hauptteil des Kerns 147 ist  aus Streifen aufgebaut, die die Breite A haben und ist er  gänzt mit Verlängerungsstapeln 148, 149 und 150 an beiden  Enden mit Streifenbreiten B, C und D, wie in dem unteren  Teil der Fig. 14 gezeigt ist.

   Um die zu dem verlängerten  Kern passende Spule zu wickeln, können Backen 151 mit  Backen 152 und 153 (wie im oberen Teil der Fig. 14 gezeigt  ist) auf dem gleichen, in Verbindung mit Fig. 8 beschriebe  nen Drehbank-Spannfutter angebracht werden.     Wärmeableit-          schichten    154,155 und 156 können über die Spule in dem  Fensterbereich angepasst werden, indem die schmaleren  Jochblechstapel 148.1, 149.1 und 150.1 vom Fenster weg in  Ausrichtung mit der äusseren Ober- oder Unterseite des  Kerns gebracht werden, wie in Fig. 15 gezeigt ist. Wenn es  nötig ist, kann der Stapel 148.1 sogar weiter verschoben  werden, um mehr Spielraum in dem Fensterbereich für     Ab-          leitrippen    vorzusehen.

   Die Verschiebung des Stapels 148.1  erfordert natürlich eine entsprechende Verlängerung der  Länge des Stapels 148 in dem Schenkel, bis der     Wärmeab-          leitkörper    154 den notwendigen Spielraum b' von dem Sta  pel 148.1 im Fensterbereich hat, um die notwendige Zirkula  tion des Kühlmittels zu erhalten.  



  Kerngebilde, die so gebaut sind, dass sie dicht in genau  gewickelte Spulen passen, wie sie in Verbindung mit den  Fig. 8, 9 und 10 beschrieben sind, eignen sich nicht für das  übliche Zwischenschicht-Kernlamellierverfahren, das ab  wechselnd die gleichen Schablonen benutzt, wie in Fig. 18  gezeigt ist. Ferner können wirtschaftliche und technische  Vorteile durch Benutzung von Stossfugen-, oder Ausgleichs  Stossfugen-Schichtkernen erreicht werden. Fig. 16, Teil A  veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform. Zwi  schen zwei Schenkelstapeln 157 von ganzer Breite sind zwei  kurze Jochstapel 158 mit Stossfugen angeordnet. Schmalere  Schenkelstapel 159 sind mit entsprechend bemessenen  schmaleren Jochstapeln 160 verbunden.

   Der Kern kann voll  ständig mit Stossfugen gebaut sein, indem er am     zweckmäs-          sigsten    mit horizontal liegenden Schenkeln zusammengebaut  wird, wie es in Fig. 9 und 10 gezeigt ist. Nach Beendigung  des Zusammenbaus ist das beste Verfahren zur Beseitigung  der Spalte in den Stossfugen das Aggregat zu drehen, so  dass die Schenkel horizontal, das Joch jedoch vertikal liegt,  dann den Kern auf den höchsten Fluss zu erregen, dann die  magnetischen Kräfte zu veranlassen, die Luftspalte durch  Lösen der Träger und. Ausüben von mechanischen Schlägen  mittels Hammer oder Vibrator zu schliessen. Wenn der Er  regerstrom sein Minimum erreicht, zeigt dies an, dass die    Luftspalte schon geschlossen ist und die Träger festge  schraubt werden können.

   Um die Schenkel in dieser Stel  lung zu sichern, können Löcher 161 durch die Träger in den  Kern gebohrt und dicht passende Stifte in die Löcher einge  trieben werden. Eine andere Art, die Schenkel in Stellung zu  sichern, besteht darin, die Träger mit beweglichen Druck  platten 116.1 und festen Platten 116.2 zu versehen, wie es in  Verbindung mit Fig. 4 beschrieben ist.  



  Eine andere Art, um die Schenkel an Ort und Stelle zu  halten, besteht darin, Blechformen A mit Formen B in Fig.  16 zu schichten. Das Ineinanderschichten kann unsymme  trisch sein, z. B. nach Anbringen von gleichförmigen Stapeln  von 1,5 bis 2 cm der Form A, alle rund herum, können ein  zelne Bleche oder mehrere Bleche gemäss Form B aufge  bracht werden, usw. Gemäss einer anderen Ausführungsart  können gleich grosse Stapel von Stossfugen-Kernteilen ab  wechselnd von Form A und B wiederholt aufgebracht wer  den.  



  Die letztere Ausführungsart ergibt einen besonderen  Vorteil: Wenn im losen Kern Fluss erregt wird, können die  Schenkelblechstapel 157 von der Form A sich nicht näher  gegeneinander bewegen, da die Jochblechstapel 158 sie ent  fernt halten. Ineinandergeschichtete abwechselnde Schenkel  blechstapel 162 von der Form B können und werden sich  unter dem Einfluss von magnetischen Kräften horizontal ge  geneinander bewegen, wie in Fig. 17 gezeigt ist. Diese Bewe  gung ist durch den Spielraum in der Öffnung der Spulen 163  begrenzt, was eine Lage zur Folge hat, bei welcher Schen  kelblechstapel 157 von der Form A gegen die Aussenseiten  der Spulen 163 gedrückt werden, während die Glieder 162  der Form B gegen die Fensterseiten der Spulen 163 ge  drückt werden, wie die Pfeile andeuten.

   Die gleiche Bewe  gungsfreiheit besteht in vertikaler Richtung für die     Joch-          blechteile    158 und 160 der Form A; diese Teile der     Jochble-          che    sind bestrebt, sich in den Fensterbereich zu bewegen  und die Spule sowohl von oben als unten fest zu erfassen.  Dieses Phänomen behebt selbsttätig irgend eine lose Berüh  rung zwischen Spulen und Kern ohne dass Keile einge  drückt werden müssen; die Dichtheit des Aggregates hat  eine Dämpfungswirkung auf die durch den Fluss in dem  Kern erzeugten magnetischen Vibrationen.  



  Wenn in einer vertikalen Ebene liegende     Wärmeableit-          körper    164 zwischen Spulen 163 benutzt werden (auch in  Fig. 6 als Ableitkörper 133 benutzt und im einzelnen in Fig.  7 gezeigt), ist es notwendig, die Spulen zusammenzupressen,  um einen guten     Wärmeübergangsweg    gegen den flachen  Teil der Spulen 163 zu gewährleisten. Wenn die in üblicher  Weise zugeschnittenen, in     Fig.    18 gezeigten Kernformen  165.1, 165.2 abwechselnd in verhältnismässig grossen Stapeln  gestapelt werden (z.

   B. zuerst 1,5 bis 2 cm Stapel der Form  A der     Fig.    18, dann Stapeln von gleicher Grösse der Form B  usw., alle mit Stossfugen innerhalb der Stapel) kann der  Kern sich selbst gegen das Fenster 166 aus allen vier Rich  tungen verdichten, wenn der lose gestapelte Kern 165.1,  165.2 nach Anlegen der nötigen Spannung an die Klemmen  der Spulen den ganzen Fluss empfängt. Beide Teile A und B  des Kerns haben die Freiheit, unter dem Einfluss des Flusses  in den durch Pfeile angegebenen Richtungen zu gleiten, und  ziehen dabei beide Fensterabmessungen zusammen bis die  Spulen stark unter -Druck stehen, einschliesslich der     Ableit-          körper    164 zwischen ihnen.

   Diese Lage kann aufrechterhal  ten werden, indem die Kernbolzen zwischen den Trägern  einfach festgeschraubt werden, während der Fluss noch ein  geschaltet ist.  



       Fig.    19, 20 und 21 veranschaulichen eine Scheiben- oder  Flachwicklung, die in grösseren Netztransformatoren be  nutzt wird und mit einer     Wärmeableiterkörper-Ausführungs-          form    ausgerüstet ist. Über einem festen Isolierrohr 168 sind      die Windungen 169 einer Scheibenwicklung angeordnet.  Zwischen zwei benachbarte Scheiben wird ein vorfabrizier  ter Streifen eines Wärmeableitkörpers 170 gewickelt. Zwei  Ausführungen sind dargestellt: Die erste ist in Fig. 19 und  Fig. 20, die zweite in Fig. 19 und Fig. 21 gezeigt.  



  Beide Ausführungen des Ableitstreifens 170 sind in einer  Stufenform vorfabriziert, in welcher ein kontinuierlicher  Streifen 171 auf der Aussenseite aufgebogen wird, ein zulau  fender schmaler Teil 172 des Aluminiumbleches ausgestanzt  wird und Rippen 173 abgeschert und verwunden werden.  Die keilförmigen Elemente des Ableitstreifens der zweiten  Ausführung in Fig. 21 haben eine Doppelbiegung 174 zwi  schen ihrem flachen Teil 175 und ihren Rippen 173. Beide  Ausführungen der Ableitstreifen 170 sind vorteilhaft mit     Iso-          lierfilm    überzogen. Ihre flachen Teile 175 sind schmal genug,  um zu grosse Wirbelströme zu verhindern.

   Der untere Teil  176 des Steifens 170 wird nachfolgend abgeschnitten, so  dass keilförmige flache Teile 175 mit einer solchen radialen  Abmessung verbleiben, welche zu der radialen Abmessung  der Wicklung passt.  



  Wenn der Ableitstreifen zwischen zwei Scheiben einge  setzt wird, kann er der Krümmung der Scheibenwicklung bis  zu einer maximalen Krümmung folgen, wie in Fig. 19 an den  Teilen 177 gezeigt ist, wenn kein Spielraum zwischen den  flachen Teilen 175 mehr vorhanden ist. Wenn stärker ge  krümmte Scheiben auch. benutzt werden, sollten stärker zu  laufende Teile 172 ausgestanzt werden. Mit zwei oder drei  verschieden zulaufenden Ausschnitten 172 kann der ganze  Bereich von benutzten Krümmungen belegt werden. Wenn  Streifen von grösseren Ausschnitten 172 in weniger ge  krümmten Scheiben benutzt werden, leidet der Wärmeüber  gang des unteren Teiles der Scheiben etwas, indem dieser  nur in teilweiser Berührung mit dem Wärmeableitkörper  steht.  



  Das beste Vorgehen besteht darin, die überzogenen  Wärmeableitkörper elektrisch mit der ersten Windung der  Scheibe zu verbinden und einen genügenden Spalt zwischen  den zwei Enden zu belassen, um keine Kurzschlusswindung  zu erzeugen. Die notwendige elektrische Isolation 178, 178.1  kann aus festem Isoliermaterial ausgeschnitten werden, oder  sie kann als genügend dicker Überzug auf den flachen Teil  175 des Ableitkörpers aufgebracht werden.

   Bei der bei  spielsweisen Ausführungsform nach Fig. 21, wo     Doppelab-          leitkörper    zwischen zwei Scheiben benutzt werden, sollte  die dicke Isolationslage 178.1 sich zwischen den zwei     Wär-          meableitkörpern    befinden, was die Wärmeübertragung zwi  schen der Scheibenwicklung 169 und den Ableitteilen 175  unbehindert lässt. Die Anfänge der zwei Streifen sollten mit  der Anfangswindung der Scheibenwicklung verbunden wer  den. Bei dieser Anordnung erhöht das Vorhandensein der  angeschlossenen Wärmeableitstreifen die innere Kapazität  zwischen Scheiben erheblich. Folglich findet irgend ein  Hochspannungsstoss, der an den Klemmen der Spule auf  tritt, ein leichter Durchgang durch die innere Kapazität.

    Folglich hat die Spule infolge der starken durch die     Ableit-          körper    bewirkten Stossabschirmung eine nicht schwingende  Charakteristik.  



  Wenn eine grosse Anzahl von Windungen mit     Ableitkör-          pern    längs des Schenkels aufgebracht werden, erwärmt sich  das Kühlmittel und die oberen Bereiche der Wicklung haben  einen höheren Temperaturanstieg. Um dies zu kompensie  ren, bzw. die Temperatur auszugleichen, ist es gewöhnlich  erwünscht, mehr Ableitkörper auf in höheren Bereichen lie  genden Spulenabschnitten zu benutzen, wie es früher in Ver  bindung mit Fig. 5 beschrieben wurde. Dieses Prinzip kann  auf scheibenförmige Wicklungen angepasst werden, indem  z.

   B. die einfache in Fig. 20 veranschaulichte Anordnung in  niedrigen Bereichen der Wicklung benutzt wird, während    die Doppelableitkörper nach Fig. 21 in mittleren Bereichen  und Dreifachableitkörper in höheren Bereichen benutzt wer  den, bei welchen die Fig. 20 mit der Fig. 21 kombiniert sind.  



  Eine andere Art des Ausgleichs der Temperaturen zwi  schen höheren und niedrigeren Bereichen besteht darin, eine  wesentliche Aufwärmung des Kühlmittels durch dessen Auf  teilung in Kanäle zu verhindern und frischem Kühlmittel zu  höheren Bereichen Zutritt zu geben. Eine beispielsweise Aus  führungsform von diesem Zweck dienenden Kanälen in Ver  bindung mit scheibenförmigen Wicklungen ist in Fig. 22 dar  gestellt, in welcher zwei Stapel von scheibenförmigen Wick  lungen 181, 182 über ein Isolierrohr 180 aufgebracht sind.  Ein unterer Stapel 181 und ein oberer Stapel 182 sind beide  mit Zwischenschichten aus Ableitstreifen 183.1, bzw. 183.2  versehen.

   Zwischen dem oberen und unteren Stapel ist ein  Spalt 148 vorhanden, um eine besondere Trennwand unter  zubringen, welche das warme Kühlmittel, das durch die unte  ren Ableitkörper ansteigt, längs des Pfeiles 185 von der  Spule wegleitet, während sie gestattet, dass das frische  Kühlmittel 186 zwischen Kanäle 187 eintritt. Ähnliche  Trennwände können auch mit anderen Anordnungen, z. B.  zwischen den Wärmeableitkörpern 127.1 und 127.2 in Fig. 5  usw. benutzt werden.  



  Grössere Transformatoren haben starke Ströme in ihren  Niederspannungswicklungen, und wenn der Endleiter einer  solchen Wicklung am Endteil einer in üblicher Weise lagen  gewickelten Wicklung herausgeführt wird, geht ein beträcht  licher Teil des sonst nützlichen Rippenbereiches verloren.  Um diese Schwierigkeit zu vermeiden, können Endleiter auf  den Seiten des Fensters herausgeführt werden, wo keine  Rippen vorhanden sind; ein solches Vorgehen ist besonders  leicht, wenn ein Folienleiter auf der Niederspannungsseite  benutzt wird, wie es in Fig. 23 gezeigt ist. Auf der Wicklung  188 ist der Anfangsfolienleiter 189 als eine auswärts gefal  tete Verlängerung der ersten Schicht der Spule ausgebildet,  die unter allen Wärmeableitkörpern 190 verläuft.

   Der     Endlei-          ter    191 der gleichen Wicklung kann auf der Seite herausge  führt werden, indem die Folie je nach Erfordernis abwärts  oder aufwärts (192) gefaltet wird. Die Wicklung 188 kann  die ganze Niederspannungswicklung, oder nur ein Teil der  selben sein; andere Teile können auf dem gleichen Schenkel  über oder unter der Wicklung 188 angeordnet und mit ihr  im Fenster vor dem Stapeln der Schenkelbleche in die Wick  lungen verbunden sein. Bei mehrschenkligen Entwürfen be  finden sich die anderen Teile der Wicklung auf dem näch  sten Schenkel, wie in Fig. 24 und 25 gezeigt ist.

   Es sind ent  weder Dreieck- und Sternanschlüsse bei Dreiphasenaggrega  ten, oder Reihen- und Parallelanschlüsse bei Einphasenag  gregaten in dem Fenster ohne Beeinflussung der     Wärmeab-          leitkörper    an den Enden der Wicklungen ausführbar. Nach  Fig. 24 beginnen drei Wicklungen A, B und C mit unter den  Ableitkörpern 194 herausgeführten Anfangsleitern 193; der  Endleiter 195 am Schenkel A ist in das Fenster herausge  führt und mit der letzten Windung der Spule B verbunden,  deren Endleiter 196 seinerseits mit der Spule C in dem ande  ren Fenster verbunden ist; der Endleiter 197 der Spule C  kann leicht als neutraler Leiter der Dreiphasensternverbin  dung der Klemmleiste zugeführt werden.

   In     Einphasenaggre-          gaten,    die nur Schenkel A und B haben, führt der Anschluss  zu einer Reihenverbindung mit der     Mittelanzapfung    195, die  nötigenfalls zugänglich ist. Nichtsdestoweniger ist auch ein       Reihen-Parallel-Anschluss    ausführbar, bei dem alle vier Lei  ter zur Klemmleiste geführt sind.  



  In     Fig.    25 ist ein     Dreieckanschluss    veranschaulicht. Die  Anfangsleiter, wie 198 am Schenkel A sind über den Wärme  ableiterkörpern 199 herausgeführt. Der Endleiter 200 der  Spule A ist in das Fenster herausgeführt; in gleicher Weise  ist ein     Folienanzapfleiter    201 der ersten Windung der Spule      B benachbart dem Leiter 200 herausgeführt; diese Leiter  können zweckmässig im Fensterbereich miteinander verbun  den werden. In gleicher Weise kann der Endleiter 202 der  Spule B in das andere Fenster herausgeführt und     zweckmäs-          sig    mit der Anzapfung 203 verbunden werden, die aus der  ersten Windung der Spule C herausgeführt ist.

   Der Endleiter  204 der Spule C kann mit einem äusseren Überbrückungslei  ter 205 mit dem Anfangsleiter 198 der Spule A verbunden  werden, wodurch die Dreieckschaltung vervollständigt ist,  ohne dass eine Beeinflussung zwischen Leitern und     Wärme-          ableitkörpern    stattfindet. In gleicher Weise kann in einem  Einphasenaggregat mit nur den Spulen A und B, ein paralle  ler Anschluss erstellt werden, welcher den Leiter 200 und  201 und 202 mit 198 verbindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Transformator mit mindestens einem aktiven Teil nach dem Patentanspruch äs Hauptpatentes, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Streifen (105.3, 171) aus wärmeleitfähigem Material mit den äusseren Enden einer Gruppe von Kühlrip pen (105.2, 173) aus einem Stück besteht oder mechanisch mit diesen verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Transformator nach Patentanspruch, bei welchem der aktive Wicklungsteil erste und zweite Wicklungsschichten aufweist, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Schich ten (119) der Wärmeableiteinrichtung, von welchen jede über wenigstens eine Abmessung des Wicklungsteils vor steht, wobei jeder der vorstehenden Teile Kühlrippen auf weist, die vom Wicklungsteil abstehen und längs der erwähn ten Achse in getrennten Zonen (119.1, 119.2, 126.1, 126.2, 127.1, 127.2) angeordnet sind, wobei gegen das eine Ende der Achse zu eine grössere Anzahl von Zonen (119.2, 127.1, 127.2) als gegen das andere Ende zu vorhanden ist. 2.
    Transformator nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der aktive Wicklungsteil zwei rohrförmige Wicklungsschichten (121, 122) aufweist, die axial voneinan der distanziert sind, wobei jede Wicklungsschicht Wärmeab- leiteinrichtungen (126.1, 126.2, 127.1, 127.2) aufweist und we nigstens eine dieser Einrichtungen luftschlitzartige Teile hat, die in dem Raum zwischen benachbarten rohrförmigen Wicklungsschichten liegen. 3.
    Transformator nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen Kern (1l3, 131.2, 144, 147) mit einem Schenkel von im wesentlichen rechteckigem Querschnitt mit Ecken, die stufenweise abgesetzt sind, um sich einer runden Umran dungskurve anzunähern, durch einen mehrschichtigen Spu lenteil (114, 131.1, 142), welcher eine innere Spulenschicht (102), die um den Kernschenkel praktisch ohne Spalt dazwi schen gewickelt ist, um so den Kern und die innere Spulen schicht thermisch zu vereinigen, welcher Spulenteil zusätzli che Spulenschichten (106, 107, 108) aufweist, die nacheinan der um die innere Spulenschicht praktisch ohne Spalt dazwi schen gewickelt sind, um so den Kern und den Spulenteil thermisch zu vereinigen, und durch eine Mehrzahl von Wärmeableitschichten (104, 105, 109, 110, 111, 112),
    welche zwischen Schichten des Spulenteils zwischengeschichtet sind und über dieselben vorstehen. 4. Transformator nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Wicklungsteil eine Niederspannungswick lung, die durch eine mit zwischengeschichteten Wärmeab- leitschichten (119) versehene Folie (118) gebildet ist, und eine Hochspannungswicklung (121, 122) aufweist, welche um die Niederspannungswicklung gewickelt und von dieser iso liert ist, welche Hochspannungswicklung aus einer Mehrzahl von Drahtschichten gebildet ist, die in axialer Richtung mit zunehmendem Abstand von der Niederspannungswicklung abnehmen. 5.
    Transformator nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein kammartiges Isolierglied (129.1, 129.2), das an den äusseren Enden der Rippen in verschiedenen Zonen befe stigt ist, um sie in Abstandsbeziehung zu halten. 6. Transformator nach Patentanspruch, mit wenigstens einem Kernschenkel und einer Wicklungsanordnung aus Scheiben (169), von denen jede einen Aussenrand und eine Achse hat, wobei die Wicklungsscheiben (169) axial längs des Kernschenkels gestapelt sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wärmeableiteinrichtung (170) von allgemein schei benförmigem Aufbau zwischen den Wicklungsscheiben (169) liegt, dass an dieser Einrichtung ein Luftschlitze aufweisen der Teil am Aussenrand der Einrichtung vorhanden ist und sich über den Rand hinaus erstreckt, welcher Teil Rippen (173) aufweist, die senkrecht zur Ebene der Einrichtung lie gen,
    wodurch eine Kühlmittelströmung für Ableitung von Wärme durch Konvektion aufrechterhalten wird und wobei der scheibenförmige Teil durch Trennkanäle (172) längs aus gewählten Bahnen der Wärmeströmung unterteilt ist, um durch Streufluss erzeugte Wirbelströme herabzusetzen. 7. Transformator nach Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Trennkanäle (172) sich bis zum Innenrand des scheibenförmigen Teils erstrecken, und dass ein kontinu ierlicher Streifen (171) die äusseren Enden der Rippen (173) miteinander verbindet, wobei die Trennkanäle (172) nach innen zusammenlaufen, so dass sie nahe aneinanderliegende Ränder haben, wenn die Scheibe zwischen benachbarten Scheibenwicklungen (169) gewickelt wird. B.
    Transformator nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der vorstehende Teil der Wärmeableitschicht als abstehende Kühlrippen (104.2, 105.2, 109.2, 110.2, 111.2, 112.2) ausgebildet ist. 9. Transformator nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Innenschicht einer Wicklung (188) einen Anfangsleiter (189) enthält, der an einem Ende der rohrför- migen Wicklung liegt und unter dem Luftschlitze aufweisen den Teil der Wärmeableiteinrichtung verläuft, und dass die Wicklung (188) einen Endleiter (191) aufweist, der in den Fensterteil des rohrförmigen Wicklungsteiles austritt. 10.
    Transformator nach Unteranspruch 9, dadurch ge kennzeichnet, dass die Leiter zwischen benachbarten Wick lungsteilen (A, B, C) in den Fensterbereichen miteinander verbunden sind. 11. Transformator nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die wärmeleitende Schicht mechanisch mit wenigstens einer Seite eines Transformatorgehäuses (135) verbunden ist.
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