CH527621A - Bestrahlungsanlage - Google Patents
BestrahlungsanlageInfo
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Description
Bestrahlungsanlage Die Erfindung betrifft eine B estrahlungsanlage, insbesondere für kosmetische Zwecke, mit mindestens einem mehrteiligen Reflektor und darin angeordneten Lampen verschiedener Bauart und/oder mit verschiedenem Strahlungsspektrum. Bei einem bekannten transportablen Bestrahlungsgerät, das für den gelegentlichen Gebrauch vorgesehen ist, ist der Reflektor mehrteilig ausgebildet. Dabei sind an beiden Längskanten des feststehenden Mittelteils je ein Seitenteil beweglich angeordnet, wodurch das vom Reflektor umschlossene Volumen veränderbar ist. Als Strahlungskörper sind im Reflektor Ultraviolett- und Infrarotstrahler gemeinsam angeordnet, wobei diese Strahlungskörper zu einer baulichen Einheit verbunden sind, deren Enden in entsprechenden seitlichen Gehäuseteilen gelagert sind. Als Halterungen sind ferner Klemmen vorgesehen, die sich auf dem feststehenden Mittelteil des Reflektors abstützen. Weiter sind die die Enden der Strahlungskörpereinheit tragenden seitlichen Gehäuseteile oben und unten mit Schlitzen versehen, die während des Betriebes zur Wärmeabführung dienen. Diese Kühlungsart mag für das bekannte Bestrahlungsgerät mit seiner relativ kleinen Leistung genügen, sie ist jedoch keinesfalls für im Dauerbetrieb arbeitende Anlagen mit hohem Leistungsumsatz ausreichend. Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, eine Bestrahlungsanlage der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei hohem Leistungsumsatz auch im Dauerbetrieb sicher arbeitet. Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass der Reflektor im wesentlichen die Form der Mantelfläche eines parabolischen Zylinders hat und zwei feste Seitenteile sowie ein zwischen den beiden Seitenteilen im Scheitelbereich angeordnetes Reflexionsblech umfasst, derart, dass zwischen den beiden Seitenteilen und dem Reflexionsblech ein sich über die ganze Länge des Reflektors erstreckender Belüftungsschlitz verbleibt, wobei das eine Seitenteil im Scheitelbereich des Reflektors einen nach aussen gerichteten Kragen mit einem seitwärts abgewinkelten Flansch und das andere Seitenteil im Scheitelbereich des Reflektors einen nach aussen gerichteten Stehkragen aufweist mit einem einen Belüftungskanal bildenden Teil, an dem ein Gebläse angeordnet ist, und dass ausserhalb des eigentlichen Reflektors im Abstand vom Reflexionsblech eine die Lampen mindestens angenähert in der Brennlinie des Reflektors tragende Leiste angeordnet ist. Nachfolgend wird ein in der zugehörigen Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigen: Fig. 1 den mit Lampen bestückten Reflektor und Fig. 2 die besondere Ausführungsform des Reflektors, In der Fig. 1 sind in der Brennlinie eines Reflektors 1 mit parabolischem Querschnitt in alternierender Reihenfolge Dampf- bzw. Gasentladungslampen 2 mit sonnenähnlichem Spektrum und Quecksilberdampflampen 3 angeordnet. Diese Quecksilberdampflampen 3, die ein insbesondere für kosmetische Zwecke geeignetes UV-Licht im Wellenlängenbereich von 3200 bis 4000 ÄE abstrahlen, ergänzen das Spektrum der Gasentladungslampen 2. Auf diese Weise entsteht ein die gleichen physiologischen Wirkungen im menschlichen Körper wie das Sonnenlicht hervorrufendes Spektrum mit einem, insbesondere für die Bräunung der menschlichen Haut geeignet intensivierten Spektralbereich. Um nun die während des Betriebes der Lampen 2, 3 entstehenden Wärmemengen sicher abführen zu können, besteht der Reflektor 1 gemäss Fig. 2 aus Seitenteilen 4, 5, die im zusammengesetzten Zustand die parabolische Form des Reflektors 1 ergeben. Dabei ist das Seitenteil 4 in seinem Scheitelbereich bei 6 kragenförmig nach oben aufgehoben und läuft in einem nach auswärts abgewinkelten Flansch 7 aus. Das Seitenteil 5 besitzt, ebenfalls in seinem Scheitelbereich einen nach oben gerichteten und mit Abstand zum Kragen 6 angeordneten Stehkragen 8, an dem, wie aus der Fig. 2 ersichtlich ein Teil angeordnet ist, der einen Kanal bildet. Dieser Kanal 9 hat einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt und ist mit dem Innenraum des Reflektors 1 durch einen über die gesamte Länge des Seitenteiles 5 reichenden Schlitz 10 verbunden. Am Kanal 9 ist ferner ein vorzugsweise als Tangentialgebläse ausgebildetes Gebläse 11 befestigt, das während des Betriebes die Reflektorteile 4, 5 mit Kühlluft beaufschlagt und ausserdem die im Innenraum des Reflektors 1 entstehenden Wärmemengen aus diesem ausbläst. In dem Kühlluftstrom des Gebläses 11 befinden sich ausserdem zwischen dem Kra gen 6 und dem Stehkragen 8 angeordnete und mit elektri schen Leitungen für die Lampen 2, 3 versehene Aufhängun gen 12, an deren unteren Enden die Lampen 2, 3 angebracht sind. Diese Lampen 2, 3 sind, wie bereits beschrieben, hori zontal nebeneinander und in Form einer etwa in der Brenn linie des Reflektors 1 liegenden Kette angeordnet, in der abwechselnd Gasentladungslampen 2 mit sonnenähnlichem Spektrum und Gasentladungslampen 3 mit begrenzterem Spektralbereich aufeinanderfolgen. Die oberen Enden der Aufhängungen 12 durchsetzen entsprechende Öffnungen in einer Leiste 13, die auf dem Flansch 7 des Seitenteiles 4 und auf der Oberseite des Kanals 9 bündig aufliegt. Zur form schlüssigen Verbindung zwischen den Öffnungen in der Leiste 13 und den eingebrachten Aufhängungen 12 dienen Stopfen 14, die aus insbesondere wärmebeständigem elektrisch isolie rendem Material bestehen. Der elektrische Anschluss der Lampen 2, 3 erfolgt mittels geeigneter Anschlussklemmen, die in günstiger Weise auf der dem Innenraum des Reflektors 1 abgewandten Seite der Leiste 13 angeordnet werden. Ferner können im Reflektor 1 oberhalb der Lampen 2, 3 Reflexions bleche 15 so angeordnet werden, dass auch die von den Lam pen 2, 3 in Richtung zur Leiste 13 ausgesandte Strahlung nach unten austritt. Diese Leitbleche verhindern ausserdem, dass die Lampen 2, 3 zu stark gekühlt werden und deshalb nicht auf Betriebsdruck kommen. Weiter wird dadurch der durch die Scheitelöffnung des Reflektors 1 eintretende Luftstrom geteilt und auf die Seitenteile 4, 5 gelenkt. Ausserdem sind an den Seitenteilen 4 bzw. 5 an ihren unteren Enden je eine Klappe 16 bzw. 17 drehbeweglich befestigt, wodurch die zu bestrahlende Fläche unterhalb des Reflektors 1 in bestimmten Grenzen beliebig veränderbar ist. Die durch die Unterseiten der Klappen 16 und 17 gebildete Reflektoröffnung wird durch eine aus temperaturbeständigem Material bestehende Gitterplatte 18 abgedeckt, die zur Lichtstreuung dient und auch den Reflek tor 1 und die eingebrachten Lampen 2, 3 vor äusseren mecha nischen Einwirkungen schützt. Es ist auch möglich, mehrere mit Lampen 2, 3 bestückte Reflektoren 1 parallel zueinander in einem gemeinsamen Kasten einzuhängen, und diesen durch eine gemeinsame Gitterplatte zur Lichtstreuung nach unten hin abzudecken. Werden dabei die benachbarten Reflektoren 1 in einem ge eigneten Abstand zueinander angebracht, so überlagern sich deren Einzelintensitäten zu einer gleichmässigen Gesamtintensität in der Bestrahlungsebene. Ausserdem kann die Strahlungsleistung der Lampen 2, 3 in an sich bekannter Weise zusätzlich regelbar sein. Ferner ist es möglich, den Reflektor 1 von aussen mit Kühlluft oder dergleichen anzublasen und dadurch die in seinem Innenraum bei Betrieb der Lampen 2, 3 entstehenden Wärmemengen abzuführen. Bei einer solchen Bestrahlungsanlage ergeben die an der leicht auswechselbaren Leiste zu befestigenden Lampen eine gute Durchmischung der verschiedenen Spektralanteile, wobei durch die beliebig wählbare Bestückung in einfacher Art sowohl die Leistung als auch die Anzahl und das Verhältnis der Lampen zueinander gewünscht vorgegeben werden können. Darüber hinaus wird durch die Kühlung mittels Gebläse vom Scheitel her in vorteilhafter Weise das Problem der Wärmeabfuhr aus dem Reflektorinnenraum einer an der Decke des jeweiligen Raumes angebrachten Anlage gelöst und auch sichergestellt, dass die bei dieser Betriebslage auftretenden Höchsttemperaturen am Scheitel des Reflektors, wo auch die elektrischen Anschlüsse zu erfolgen haben, beherrscht werden. Ausserdem verhindert das oberhalb der Lampen angebrachte Reflexionsblech eine direkte Kühlung der Lampen, und es schliesst die durch den Lufteintrittsschlitz im Reflektor entstandene Reflexionslücke. Die hier für kosmetische Zwecke vorgeschlagene Bestrahlungsanlage kann durch entsprechende Bestückung für andere Verwendungszwecke eingesetzt werden, beispielsweise für die Pflanzenzüchtung oder in unterirdischen Anlagen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHBestrahlungsanlage, insbesondere für kosmetische Zwecke, mit mindestens einem mehrteiligen Reflektor (1) und darin angeordneten Lampen (2, 3) verschiedener Bauart und/oder mit verschiedenem Strahlungsspektrum, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor im wesentlichen die Form der Mantelfläche eines parabolischen Zylinders hat und zwei feste Seitenteile (4, 5) sowie ein zwischen den beiden Seitenteilen im Scheitelbereich angeordnetes Reflexionsblech (15) umfasst, derart, dass zwischen den beiden Seitenteilen und dem Reflexionsblech ein sich über die ganze Länge des Reflektors erstreckender Belüftungsschlitz (10) verbleibt, wobei das eine Seitenteil (4) im Scheitelbereich des Reflektors einen nach aussen gerichteten Kragen mit einem seitwärts abgewinkelten Flansch und das andere Seitenteil (5)im Scheitelbereich des Reflektors einen nach aussen gerichteten Stehkragen aufweist mit einem einen Belüftungskanal (9) bildenden Teil, an dem ein Gebläse (11) angeordnet ist, und dass ausserhalb des eigentlichen Reflektors im Abstand vom Reflexionsblech eine die Lampen mindestens angenähert in der Brennlinie des Reflektors tragende Leiste angeordnet ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Bestrahlungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Lampen (2, 3) tragende Leiste (13) auf dem Flansch (7) des einen Seitenteiles (4) und einer Seitenwand des Kanals (9) aufliegt.2. Bestrahlungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampen (2, 3) an Aufhängungen (12) angeordnet sind, die in Öffnungen der Leiste (13) mittels Stopfen (14) formschlüssig und elektrisch isoliert eingebracht sind.3. Bestrahlungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den äusseren Enden der Seitenteile (4 bzw. 5) je eine Klappe (16 bzw. 17) drehbeweglich angeordnet ist.4. Bestrahlungsanlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass vor den Klappen (16, 17) eine Gitterplatte (18) angebracht ist.5. Bestrahlungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampen (3) Quecksilberdampflampen mit einem auf den Bereich von 3200 bis 4000AE begrenzten Spektrum sind.6. Bestrahlungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Reflektoren (1) in einem Kasten angeordnet sind.7. Bestrahlungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlungsleistung der Lampen (2, 3) regelbar ist.8. Bestrahlungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich die Aussenseite des Reflektors (1) mit Kühlluft beaufschlagbar ist.
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| AT312794B (de) | 1974-01-25 |
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Legal Events
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| PL | Patent ceased |