CH527735A - Wiederverschliessbare, quaderförmige Faltschachtel - Google Patents

Wiederverschliessbare, quaderförmige Faltschachtel

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CH527735A
CH527735A CH1292070A CH1292070A CH527735A CH 527735 A CH527735 A CH 527735A CH 1292070 A CH1292070 A CH 1292070A CH 1292070 A CH1292070 A CH 1292070A CH 527735 A CH527735 A CH 527735A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
flap
folding box
folding
folded
line
Prior art date
Application number
CH1292070A
Other languages
English (en)
Inventor
Keller Herbert
Original Assignee
Sig Schweiz Industrieges
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Publication date
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Publication of CH527735A publication Critical patent/CH527735A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/54Lines of weakness to facilitate opening of container or dividing it into separate parts by cutting or tearing
    • B65D5/5405Lines of weakness to facilitate opening of container or dividing it into separate parts by cutting or tearing for opening containers formed by erecting a blank in tubular form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description


  
 



  Wiederverschliessbare, quaderförmige Faltschachtel
Die Erfindung bezweckt, eine wiederverschliessbare, quaderförmige Faltschachtel mit besonders einfachem Verschluss zu schaffen, der nach dem ersten öffnen bequem wieder geschlossen und geöffnet werden kann. Die Faltschachtel nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass ihr Verschluss in Schliesslage der Faltschachtel einen mit ihrer   Vorderwand    über eine Faltlinie zusammenhängenden Trennlappen aufweist, der mit einem Mitnahmelappen verklebt ist, welcher über eine Faltlinie mit einem dem Schachtelquerschnitt entsprechenden Dekkellappen zusammenhängt und auf dessen untere Seite geklappt ist, wobei der seinerseits über eine Faltlinie mit der Rückwand der Schachtel zusammenhängende Deckellappen in seine Schliesslage geklappt ist,

   und wobei die Verbindung zwischen dem Trennlappen und der Vorderwand als Schwächungslinie ausgebildet ist, so dass nach dem öffnen der Faltschachtel durch das Auftrennen der Schwächungslinie die miteinander verklebten Abschnitte nach unten geklappt und von oben hinter die Vorderwand gesteckt werden können, um die Faltschachtel wieder zu schliessen.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in verschiedenen Phasen seiner Herstellung und Benützung perspektivisch dargestellt.



   Es zeigt:
Fig. 1 eine Faltschachtel mit offenem Verschluss,
Fig. 2 den Verschluss kurz vor seinem beim Verpakken vorzunehmenden, ersten Verschliessen,
Fig. 3 den Verschluss im Verpackungsschliesszustand,
Fig. 4 den Verschluss nach dem ersten öffnen, und
Fig. 5 den Verschluss unmittelbar vor dem Wiederschliessen.



   Die in üblicher Weise aus einem Kartonzuschnitt hergestellte, quaderförmige Faltschachtel ist in Fig. 1 nach ihrem Auffalten gezeigt. An die vordere Wand 1 der Schachtel schliesst sich oben über eine Faltlinie 2 ein rechteckiger Lappen 3 an, dessen freie Ecken leicht abgerundet sind. Die Faltlinie 2 weist zwei durch Perforierungen stark geschwächte Endabschnitte 4 auf, deren innere Enden durch einen halbkreisförmigen, ebenfalls durch Perforierungen geschwächten Abschnitt 5 miteinander verbunden sind, der sich über die Wand 1 erstreckt und auf derselben eine Zunge 6 abgrenzt, die über den zentralen, nicht perforierten Abschnitt 7 der Faltlinie 2 mit dem Lappen 3 zusammenhängt. An die hintere Wand 8 schliesst sich oben über eine Faltlinie 9 ein dem Schachtelquerschnitt gleicher, rechteckiger Dekkellappen 10 an.

  Mit dem Deckellappen 10 hängt über eine der Faltlinie 9 gegenüberliegende Faltlinie 11 ein weiterer rechteckiger Lappen 12 zusammen, dessen Breite gleich derjenigen des Lappens 3 ist und dessen freie Ecken leicht abgerundet sind. An die beiden Seitenwände 13 schliessen sich oben über Faltlinien 14 zwei rechteckige Seitenlappen 15 an, deren Breite etwas geringer ist als die Hälfte der Breite der Wände 1 und 8.



  Der Lappen 3 mit der Zunge 6 und die Lappen 10, 12 und 15 bilden den Verschluss der Faltschachtel. Der Boden 16 der Schachtel ist in üblicher Weise aus   mithin    ander verklebten, nicht einzel dargestellten, umgelegten rechteckigen Lappen gebildet, die sich unten an die Wände 1, 8 und 13 anschliessen.



   Das Verpackungsgut wird meistens in einen   Innen-    beutel eingefüllt, der in die Schachtel eingebracht wird, und es wird angenommen, dass sich ein solcher Beutel bereits in der in Fig. 1 gezeigten Schachtel befindet. Um die gefüllte Schachtel zu verschliessen, wird der Lappen 3 auf die bereits nach innen hinuntergeklappten Lappen 15 geklappt und dann auf seiner oberen Seite mit Klebstoff versehen, um die beiden in Fig. 2 gezeigten Klebflächen 17 zu bilden. Der Lappen 12 wird auf die untere Seite des Lappens 10 umgelegt, so dass er bei Hinunterklappen dieses Lappens 10 auf den Lappen 3 zu liegen kommt und mit demselben verklebt wird. Zweckmässig werden auch die Lappen 15 mit Klebflächen 18 versehen, so dass der Lappen 10 mit denselben verklebt wird.



  Während aber die Lappen 3 und 12 praktisch unlösbar miteinander verklebt werden sollen, ist der Lappen 10 nur leicht lösbar mit den Lappen 15 zu verkleben. wofür durch die Ausdehnung der Klebflächen 17 und 18 und/oder durch die Qualität des jeweils benützten Klebstoffes zu sorgen ist.  



   Um die in Fig. 3 im geschlossenen Zustand gezeigte Schachtel zu öffnen, drückt man z.B. mit einem Finger auf die Zunge 6, wie durch den Pfeil 19 angedeutet ist, bis sich diese Zunge 6 längs des Schwächungsabschnittes 5 von der Wand 1 löst. Indem man die Zunge 6 nach oben zieht und im Sinne der Pfeile 20 auf die Wand 1 drückt, werden dann mühelos auch die Schwächungsabschnitte 4 der Faltlinie 2 aufgerissen, worauf der Deckellappen 10 aufgeklappt werden kann unter Lösung seiner Verbindung mit den Seitenlappen 15.



   Der von der Wand 1 getrennte und daher auch als    Trennlappen     bezeichnete Lappen 3 mit der Zunge 6 bleibt dagegen am Lappen 12 kleben, wie in Fig. 4 gezeigt ist.



   Die Schachtel kann nun nach Entnahme eines Teiles ihres Inhaltes wieder gut verschlossen werden, indem man die beiden miteinander verklebten Lappen 3 und 12 von der Innenseite des Deckellappens 10 um 900 wegklappt und in Richtung des Pfeiles 21 von Fig. 5 zwischen die Wand 1 und die derselben benachbarten Ränder 22 der wieder hinunter geklappten Seitenlappen 15 steckt. Der Verschluss 3, 6, 10, 12, 15 kann nun beliebig oft wieder geöffnet und geschlossen werden, wobei die Zunge 6 eine bequeme Handhabe bildet.



   Wenn die Faltschachtel ohne Innenbeutel benützt wird, empfiehlt es sich, die Seitenlappen 15 so breit zu machen, dass sie sich beim Hinunterklappen an ihren gegenüberliegenden Rändern berühren oder sogar überlappen; ferner werden dann vorzugsweise der Trennlappen 3 und der ihn mitnehmende    Mitnahmelappen > y    12 gleich oder annähernd gleich gross gemacht wie der Deckellappen 10.

 

   In gewissen Fällen ist es erwünscht, die Seitenlappen 15 erst nach dem Umklappen des Trennlappens 3 hinunterzuklappen. In diesen Fällen wird man dafür sorgen, dass der Trennlappen 3 die Seitenlappen 15 nicht überklappt Hierzu wird man die Lappen 3 und 15 seitlich abschrägen, wie durch die strichpunktierten Linien 23 und 24 in Fig. 1 bzw. 4 angedeutet ist.



   Obgleich die Faltschachtel in der Regel aus Karton hergestellt wird, kann für dieselbe auch ein anderes Material, z.B. eine Kunststoff- oder Metallfolie verwendet werden. Zum Öffnen des im Verpackungszustand befindlichen Verschlusses kann man natürlich auch mit einem spitzen Gegenstand den durch die Perforierungen gebildeten Schwächungsabschnitten 4, 5, 4 entlang fahren. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Wiederverschliessbare, quaderförmige Faltschachtel, dadurch gekennzeichnet, dass ihr Verschluss (3, 6, 10, 12, 15) in Schliesslage der Faltschachtel einen mit ihrer Vorderwand (1) über eine Faltlinie (2) zusamenhängenden Trennlappen (3) aufweist, der mit einem Mitnahmelappen (12) verklebt ist, welcher über eine Faltlinie (11) mit einem dem Schachtelquerschnitt entsprechenden Deckellappen (10) zusammenhängt und auf dessen untere Seite geklappt ist, wobei der seinerseits über eine Faltlinie (9) mit der Rückwand (8) der Schachtel zusammenhängende Deckellappen (10) in seine Schliesslage geklappt ist, und wobei die Verbindung zwischen dem Trennlappen (3) und der Vorderwand (1) als Schwächungslinie (4, 5) ausgebildet ist, so dass nach dem öffnen der Faltschachtel durch das Auftrennen der Schwä chungslinie- (4, 5) die miteinander verklebten Abschnitte (3,
    12) nach unten geklappt und von oben hinter die Vor -derwand (1) gesteckt werden können, um die Faltschachtel wieder zu schliessen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Faltschachtel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss zwei über Faltlinien (14) mit ihren Seitenwänden (13) zusammenhängende, unter den Deckellappen (10) geklappte Seitenlappen (15) aufweist.
    2. Faltschachtel nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Trennlappen (3) rechtwinklig ausgebildet auf die Seitenlappen (15) heruntergeklappt ist.
    3. Faltschachtel nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Trennlappen (3) und die Seitenlappen (15) seitlich so abgeschrägt sind (23, 24), dass sie sich nicht überlappen.
    4. Faltschachtel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächungslinie zwei der Faltlinie (2) entlang verlaufende Abschnitte (4) aufweist, die durch einen auf der Vorderwand (1) verlaufenden Schwächungsabschnitt (5) miteinander verbunden sind, welcher eine Zunge (6) begrenzt, die über einen mittleren, ungeschwächten Abschnitt (7) dieser Faltlinie (2) mit dem Trennlappen (3) zusammenhängt, so dass nach dem Auftrennen der Schwächungsabschnitte (4, 5) die Zunge (6) eine Handhabe bildet.
CH1292070A 1970-08-28 1970-08-28 Wiederverschliessbare, quaderförmige Faltschachtel CH527735A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0299609A3 (en) * 1987-06-05 1989-12-27 Unilever Plc Reclosable carton
WO2000023334A1 (en) * 1998-10-21 2000-04-27 The Mead Corporation Carton and carton blank
EP4228974B1 (de) * 2021-02-22 2024-09-11 Husqvarna Ab Verpackung zum lagern von gegenständen

Cited By (4)

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