CH527751A - Wendevorrichtung für flächige Werkstücke - Google Patents
Wendevorrichtung für flächige WerkstückeInfo
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Description
Wendevorrichtung für flächige Werkstücke Im Hauptpatent ist eine Wendevorrichtung für auf Transportmitteln taktweise zu- und abgeführte flächige Werkstücke unterschiedlicher Grösse beschrieben, wel che Vorrichtung mit angetriebenen Förderelementen ver sehene, mit veränderlichem Abstand paarweise überein ander in gleichachsigen Drehkränzen angeordnete Trans porteinrichtungen aufweist, welche die Werkstücke nach ihrem Einlauf in die Wendevorrichtung bei stillstehenden Förderelementen zwischen sich einklemmen, anschlies- send eine 180 betragende,
um die gemeinsame Achse der Drehkränze erfolgende Schwenkbewegung ausführen und die Werkstücke sodann nach Aufhebung der Klemmwirkung im gewendeten Zustand an das der Wen devorrichtung nachgeschaltete Transportmittel überge ben.
Für diese Konstruktion wird insofern eine Verbesse rung angestrebt, als es aufgrund der vorliegenden Erfin dung zusätzlich möglich sein soll, auch flächige Werk stücke verschiedener Stärke zu wenden.
Als Lösung der gestellten Aufgabe wird vorgeschla gen, dass die Transporteinrichtungen in ihrem gegenseiti gen Abstand unveränderliche Rollenbahnen sind, die im Zwischenraum der Rollen untergebrachte, die Werk stücke während des Schwenkens der Rollenbahnen fest haltende Spannelemente aufweisen. Besonders zweck- mässig erscheint es dabei, wenn die Spannelemente aus Schläuchen bestehen, die zur Erzeugung der Klemmwir kung mit Pressluft bzw. einem anderen gleichwertigen Medium gefüllt und zum Aufheben der Klemmwirkung wieder leergesaugt werden.
Der mit den empfohlenen Massnahmen erreichte technische Fortschritt besteht entsprechend der erfin- dungsgemässen Zielsetzung darin. dass sich nun sowohl flächige Werkstücke unterschiedlicher Grösse als auch verschiedener Stärke wenden lassen. Darüber hinaus wird der bauliche Aufwand verringert, indem die teil weise bewegliche Lagerung der Rollenbahnen in Wegfall kommt. Alle hierfür erforderlichen mechanischen Ein- richtungen lassen sich auf diesem Wege einsparen, was gleichzeitig die Störanfälligkeit der Wendevorrichtung verringert.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird nachstehend anhand der Zeichnungen erläutert. Darin zeigen im einzelnen: Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der zur Be schreibung gelangenden Wendevorrichtung, Fig. 2 die schematische Seitenansicht der beiden Rol lenbahnen der in Fig. 1 wiedergegebenen Vorrichtung während der Zuführung von Werkstücken und Fig. 3 dieselbe schematische Seitenansicht im einge klemmten Zustand der zu wendenden Werkstücke.
Die in Fig. 1 abgebildete Wendevorrichtung besitzt zwei Rollenbahnen 1 und 2, deren in rechteckigen Rah men 3 und 4 gelagerten und motorisch angetriebenen Rollen 5 einen Spalt zwischen sich bilden. Beide starr miteinander verbundenen Rahmen 3 und 4 sind an Dreh kränzen 6 befestigt. die mittels Stützrollen 7 gleichachsig im Maschinengestell 8 geführt sind. Ferner verläuft um die Drehkränze 6 jeweils eine mit einem Kettenrad 9 in Eingriff stehende Antriebskette 10, wodurch sich die Rollenbahnen 1 und 2 um 180 schwenken lassen. Im Zwischenraum der einzelnen Rollen 5 sind Schläuche 17 untergebracht, die als Spannelemente zum Einklemmen der Werkstücke 15 dienen. Ihre Wirkungsweise wird im folgenden näher beschrieben.
Die Fig. 2 und 3 steliun die beiden Rollenbahnen 1 und 2 mit ihren Rollen 5 schematisch dar. In den durch die einander gegenüberliegenden Rollen 5 gebildeten Spalt laufen gemäss dem Pfeil 18 die von einem hier nicht gezeigten Transportmittel taktweise zugeführten Werkstücke 15 ein. Hierbei sind auch die Rollen 5 ange trieben, aber nur so lange, bis die gesamte Wendevor richtung mit Werkstücken 15 beschickt ist.
Anschliessend werden die in den Zwischenräumen der Rollen 5 befindlichen Schläuche 17 über Zuführungslei tungen 19 mit Pressluft bzw. einem anderen gleichwerti- gen Medium gefüllt; sie spannen die Werkstücke 15, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, zwischen sich ein. Letzteres geht aufgrund der gewählten Abmessungen. sowie der Elasti zität der Schläuche 17 unabhängig von der Stärke der Werkstücke 15 vor sich, wodurch diese stets gleichmässig gut verspannt werden.
Danach erfolgt der Wendevor gang, indem die Drehkränze 6 der Fig. 1 über die An triebsketten 10 in Umdrehungen versetzt werden und die in ihnen gelagerten Rollenbahnen 1 und 2 eine Schwen kung von 180 erfahren. Schliesslich werden die Schläu che 17 zur Aufhebung der Klemmwirkung leergesaugt, die Werkstücke 15 legen sich wieder auf den Rollen 5 ab und werden bei erneutem Antrieb der Rollen 5 im ge wendeten Zustand aus der Wendevorrichtung heraus- transportiert.
In Abwandlung der oben behandelten Konstruktion -wäre es auch denkbar, anstelle der Schläuche 17 andere, dieselben Eigenschaften wie die Schläuche 17 besitzende Spannelemente zu verwenden. Diese müssten somit eben falls in der Lage sein, die unterschiedliche Stärke der Werkstücke 15 auszugleichen, was sich z.B. mit Hilfe fe dernd gelagerter Klemmbacken oder dgl. erreichen liesse,
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Wendevorrichtung für flächige Werkstücke, die auf Transportmitteln taktweise zu- und abgeführt werden, welche Vorrichtung mit angetriebenen Förderelementen versehene, in gleichachsigen Drehkränzen übereinander angeordnete Transporteinrichtungen besitzt, welche die Werkstücke nach ihrem Einlauf in die Wendevorrichtung bei stillstehenden Förderelementen zwischen sich einge- klemmen, anschliessend eine 180 betragende,um die gemeinsame Achse der Drehkränze erfolgende Schwenk bewegung ausführen und die Werkstücke sodann nach Aufhebung der Klemmwirkung im gewendeten Zustand an das der Wendevorrichtung nachgeschaltete Transport- mittel übergeben, dadurch gekennzeichnet, dass die Transporteinrichtungen in ihrem gegenseitigen Abstand unveränderliche Rollenbahnen (1 und 2 sind, die im Zwischenraum der Rollen (5) untergebrachte, die Werk stücke (15) während des Schwenkens der Rollenbahnen (1 und 2) festhaltende Spannelemente (17) aufweisen.UNTERANSPRUCH Wendevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spannelemente (17) aus Schläu chen bestehen, die zur Erzeugung der Klemmwirkung über Zuführungsleitungen (19) mit einem Medium unter Druck gefüllt und zum Aufheben der Klemmwirkung wieder leergesaugt werden.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1900069A CH499446A (de) | 1969-10-24 | 1969-12-17 | Wendevorrichtung für flächige Werkstücke unterschiedlicher Grösse |
| DE19702039116 DE2039116A1 (de) | 1970-08-06 | 1970-08-06 | Wendevorrichtung fuer flaechige Werkstuecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH527751A true CH527751A (de) | 1972-09-15 |
Family
ID=25721927
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH76771A CH527751A (de) | 1969-12-17 | 1971-01-25 | Wendevorrichtung für flächige Werkstücke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH527751A (de) |
-
1971
- 1971-01-25 CH CH76771A patent/CH527751A/de unknown
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PLZ | Patent of addition ceased |