CH527755A - Bogenverarbeitungsmaschine mit von dieser angetriebenem Bogenanleger - Google Patents

Bogenverarbeitungsmaschine mit von dieser angetriebenem Bogenanleger

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CH527755A
CH527755A CH1520970A CH1520970A CH527755A CH 527755 A CH527755 A CH 527755A CH 1520970 A CH1520970 A CH 1520970A CH 1520970 A CH1520970 A CH 1520970A CH 527755 A CH527755 A CH 527755A
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CH
Switzerland
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sheet
intermediate gear
gear
sheet feeder
shaft
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Application number
CH1520970A
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English (en)
Inventor
Spiess Helmut Ing Dr
Original Assignee
Spiess Helmut Ing Dr
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H5/00Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines
    • B65H5/34Varying the phase of feed relative to the receiving machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description


  
 



  Bogenverarbeitungsmaschine mit von dieser angetriebenem Bogenanleger
Durch die deutsche Patentschrift 853 906 ist bekannt, dass der Bogenanleger von der Bogenverarbeitungsmaschine über eine geteilte Antriebswelle angetrieben wird, in welche ein Zwischengetriebe eingeschaltet ist, welches in gewissen Grenzen eine Winkelverstellung zwischen den Wellenabschnitten während des Betriebes gestattet. Ein solches Zwischengetriebe ermöglicht bei einem im Takt arbeitenden Bogenanleger die geförderten Bogen ohne Änderung ihrer in der Zeiteinheit geförderten Anzahl, wenn gewünscht oder erforderlich, laufend etwas früher oder später bei den die Bogen ausrichtenden Organen eintreffen zu lassen. Eine solche Verzögerung oder Voreilung der Bogen ist z.B. zweckmässig oder notwendig, wenn die Anlegevorrichtung von der Förderung starker Bogen auf die Förderung dünner Bogen oder umgekehrt umgestellt wird.

  Dicke Bogen werden von den Taktrollen früher erfasst als dünne und treffen daher früher auf die die Bogen ausrichtenden Organe, wogegen dünne Bogen mit einer gewissen Verspätung eintreffen.



   Ferner zeigt die britische Patentschrift 970 959 eine Vorrichtung zum Schneiden von   Rollenpapier    in einzelne gleich lange Bogen, bei welcher die geschnittenen Bogen zur gegenseitigen Überlappung gebracht und schliesslich in Form eines Stapels gesammelt werden. Dabei kann das Mass der Überlappung durch die während des Betriebes mögliche Verstellung einer Kupplung geregelt werden, welche in die Antriebswelle für den Bogentransport eingeschaltet ist.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen von einer Bogenverarbeitungsmaschine angetriebenen Bogenanleger ohne vorgegebene bestimmte Justierung mit der Verarbeitungsmaschine koppeln bzw. verbinden und nachträglich die Grob- und schliesslich die Feinjustierung während des Laufes vornehmen zu können.



   Dies wird bei einer Bogenverarbeitungsmaschine mit von dieser über eine geteilte Antriebswelle angetriebenem Bogenanleger, wobei in der Antriebswelle ein die Winkelverstellung zwischen den Wellenabschnitten während des Betriebes gestattendes Zwischengetriebe eingeschaltet ist, dadurch erreicht, dass das Zwischengetriebe so ausgebildet ist, dass es eine beliebig grosse Winkelverstellung auch über 3600 hinaus gestattet, und dass dieses Getriebe am Bogenanleger angebracht ist.



   Dies bietet den Vorteil, dass das Verstellgetriebe nicht nur die erwünschte bzw. erforderliche Feineinstellung der Bogenfolge während des Betriebes gestattet, sondern infolge der beliebig grossen Winkelverstellung auch über 3600 hinaus die Kopplung des Bogenanlegers an eine Verarbeitungsmaschine gestattet, deren Abtriebswelle eine Drehzahl aufweist, die beispielsweise ein Mehrfaches der Drehzahl der Eintourenwelle des Bogenanlegers ist, was in der Praxis häufig vorkommt. In einem solchen Fall ist in der Regel ein entsprechendes Untersetzungsgetriebe im Bogenanleger eingebaut. Das Zwischengetriebe ermöglicht dann z.B. durch mehrmaliges Drehen eines als Differentialgetriebe ausgebildeten Zwischengetriebes, die gewünschte gegenseitige Justierung zwischen Verarbeitungsmaschine und Bogenanleger durchzuführen.



   Als Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung Bogenanleger und an diesen angeordnete Zwischengetriebe dargestellt.



   Fig. 1 zeigt schematisch in Seitenansicht einen Bogenanleger und eine die geförderten Bogen im Takt verarbeitende Maschine;
Fig. 2 zeigt ebenfalls in schematischer Seitenansicht eine Doppelbogen kontinuierlich oder taktgebunden verarbeitende Maschine mit zwei Bogenanlegern;
Fig. 3 stellt zur Hälfte im Axialschnitt ein als Differential ausgebildetes Zwischengetriebe dar.



     Fig. 4    zeigt im Axialschnitt ein mit Stirnrädern ausgestattetes Zwischengetriebe.



   In dem in Fig. 1 gezeigten Anwendungsfall wird der Bogenanleger 1 von einer die Bogen bedruckenden Maschine 2 über die Welle 3 angetrieben. Die von dieser Welle angetriebene Welle des Bogenanlegers ist in die Abschnitte 4 und 5 unterteilt, von denen der Wellenabschnitt 5 die Eintourenwelle 45 des Bogenanlegers antreibt. Zwischen den Wellenabschnitten 4 und 5 ist ein z.B. als Differentialgetriebe gemäss Fig. 3 ausgebildetes Zwischengetriebe 6 eingeschaltet, das an dem Bogenanleger angebracht ist. Durch Drehung des Handrades 7 ist es möglich, eine beliebig grosse Winkelverstellung auch   über 3600 hinaus zwischen den Wellenabschnitten 4 und 5 zu bewirken.

  Infolgedessen können die Antriebsverhältnisse des Bogenanlegers 1 in weiten Grenzen so eingestellt werden, dass der Bogenanleger an eine beliebige Verarbeitungsmaschine ansetzbar ist, ohne dass von Fall zu Fall eine vorgegebene bestimmte Justierung der Antriebsverhältnisse des Bogenanlegers erforderlich ist.



  Ausserdem ermöglicht die Drehung des Handrades 7 aber auch, während des Betriebes eine feine Winkelverstellung zwischen den beiden Wellenabschnitten 4 und 5 nur in einem solchen Ausmass durchzuführen, dass dadurch das Eintreffen der über den Fördertisch 8 laufenden Bogen an den Vordermarken in jedem gewünschten Ausmass beschleunigt oder verzögert wird.



   Der Antrieb des Fördertisches 8 ist von der Eintourenwelle 45 abgeleitet. Zwischen dieser und dem Antrieb des Saugkopfes 9 des Bogenanlegers 1 ist ein weiteres Zwischengetriebe 6 ausgebildet und auch für eine unbegrenzte Winkelverstellung eingerichtet sein kann. Hierdurch können auch gewisse Änderungen zwischen der Bewegung der durch das Trennschloss vereinzelten Bogen des Stapels 11 und der Weiterförderung dieser Bogen auf dem Fördertisch 8 herbeigeführt werden.



     on    Fig. 2 ist eine Bogenverarbeitungsmaschine 12 schematisch angedeutet, welche mittels der Einzugswalzen 13 kontinuierlich zwei übereinanderliegende Bogen einzieht, die mittels der beiden Bogenanleger 14 und 15 vereinzelt und gefördert werden. Diese beiden Bogenanleger werden gemeinsam von der Welle 16 aus angetrieben, jedoch ist die die beiden Anleger verbindende Welle in zwei Abschnitte 17 und 18 unterteilt, zwischen denen ein Zwischengetriebe 19 eingeschaltet ist, das ebenso wie das Zwischengetriebe 6 für eine unbegrenzte Winkelverstellung eingerichtet ist.



   Bei dem in Fig. 3 gezeigten Beispiel eines Zwischengetriebes ist dieses als Differentialgetriebe ausgebildet.



   Auf dem treibenden Wellenabschnitt 20 ist ein Kegelstirnrad 21 befestigt, während auf dem abtreibenden Wellenabschnitt 22 das Kegelstirnrad 23 sitzt. Zwischen den beiden Kegelstirnrädern 21 und 22 läuft das Zwischenkegelrad 24. Das die Zwischenräder umschliessende Gehäuse 25 ist mittels der Kugellager 26 drehbar   gela-      gerbt    und auf seinem Umfang mit Schneckengewinde 27 ausgestattet, in welches die mittels eines Handrades 28 drehbare Schnecke 29 eingreift. Ferner ist auf dem Umfang des drehbaren Gehäuses eine Skala 30 angebracht, an der man mittels des ortsfesten Zeigers 31 die jeweils gewählte Winkelstellung ablesen kann. Die Wellenabschnitte 20 und 22 laufen bei diesem Zwischengetriebe mit gleicher Drehzahl, aber in entgegengesetztem Drehsinn.



   Bei dem in Fig. 4 gezeigten Beispiel ist das Zwischengetriebe ebenfalls in einem mittels Kugellager 32, 33 und 34 drehbar gelagerten Gehäuse 35 untergebracht. Auch dieses Gehäuse ist auf seinem Umfang mit einem Schneckengewinde 36 ausgestattet, in welches die mittels Handrad 37 drehbare Schnecke 38 eingreift.



   Die Stirnräder 39 und 40 sind auf den Enden der beiden koaxialen Wellenabschnitte 41 und 42 aufgekeilt.



  Hiermit kämmen die Übersetzungsräder 43 und 44.



  Auch in diesem Fall wird durch Drehung des Gehäuses 35 eine Winkelverstellung zwischen den beiden koaxialen Wellenabschnitten 41 und 42 bewirkt. Ausserdem ergibt sich eine Untersetzung der Drehzahl, wobei beide Wellenabschnitte im gleichen Drehsinn umlaufen. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Bogenverarbeitungsmaschine mit von dieser über eine geteilte Antriebswelle angetriebenem Bogenanleger, wobei in der Antriebswelle ein die Winkelverstellung zwischen den Wellenabschnitten während des Betriebes gestattendes Zwischengetriebe eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischengetriebe (6) so ausgebildet ist, dass es eine beliebig grosse Winkelverstellung auch über 3600 hinaus gestattet, und dass dieses Getriebe arn Bogenanleger (1) angebracht ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiteres Zwischengetriebe (10) für eine unbegrenzte Winkelverstellung zwischen einer Eintourenwelle (45) und einem Saugkopf (9) des Bogenanlegers (1) angeordnet ist.
    2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zwischengetriebe (19) für eine unbegrenzte Winkelverstellung zwischen zwei gemeinsam angetriebenen Bogenanlegern (14, 15) angeordnet ist.
    3. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Zwischengetriebe ein Vorgelegegetriebe mit mit Stirnzahnrädern (39, 40, 43, 44) in einem um die gemeinsame Achse der beiden Wellenabschnitte (41, 42) drehbaren und einstellbaren Gehäuse (35) angeordnet sind.
    4. Maschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das drehbare Gehäuse (25 bzw., 35) des Zwischengetriebes mit einem Schneckenrad (27, 36) ausgestattet oder auf seinem Umfang als Schneckenrad ausgebildet ist und mittels einer Schnecke (29, 38) gedreht werden kann, wobei auf der Aussenwand des das Zahngetriebe enthaltenden drehbaren Gehäuses eine Skala (30) angeordnet ist.
CH1520970A 1970-10-14 1970-10-14 Bogenverarbeitungsmaschine mit von dieser angetriebenem Bogenanleger CH527755A (de)

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ID=4407259

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1043254A1 (de) * 1999-04-06 2000-10-11 Grapha-Holding Ag Anleger für eine Zusammentragmaschine
EP1488916A3 (de) * 2003-06-20 2006-09-06 Windmöller & Hölscher KG Bodenlegevorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1043254A1 (de) * 1999-04-06 2000-10-11 Grapha-Holding Ag Anleger für eine Zusammentragmaschine
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