CH528276A - Verfahren zum Herstellen von Verbundbauskis - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von VerbundbauskisInfo
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Description
Verfahren zum Herstellen von Verbundbauskis Es sind Verbundbauskis mit einem kastenförmig ausgebildeten Kern, bestehend aus parallel zu den Ski-Ober- und -Unterseiten und damit verbundenen, parallel zu den Skiflanken verlaufenden Wandstegen aus mit Fasermaterial, z. B. glasarmiertem Kunstharz und mit in den durch die Wandstege gebildeten Kastenräumen eingebetteten Leichtwerkstoff-Kernteilen bekannt. Zur Herstellung der kastenförmig ausgebildeten Skikerne werden bisher um die inneren Kernteile mit flüssigem Kunstharz getränkte Glasfasergewebe oder Matten herumgelegt. Dabei ist es aber schwierig, die Stossstellen der freien Ränder der Glasfasergewebe glatt aneinander anliegend zu erreichen. Es ist praktisch unvermeidbar, dass an den Stossstellen die freien Geweberänder an einigen Stellen Abstand von einander halten und an anderen Stellen sich überlappen. Dadurch ergeben sich im fertigen Verbundbauski unvermeidlich Inhomogenitäten der Kastenkern-Wandstege, was sich auf die Festigkeits- und Elastizitätseigenschaften des Skis nachteilhaft und nicht voraussehbar auswirkt. Ausserdem ist das Arbeiten mit kunstharzgetränkten Glasfaser-Geweben oder -Matten umständlich. Gemäss vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zum Herstellen der genannten Verbundbauskis dadurch gekennzeichnet, dass vorgeformte, sich zu einem Verbundbau-Skikern ergänzende Kernteile mit je einem aus Fasermaterial lose geflochtenen Schlauch überzogen werden, der sich durch Streckung überall eng an die Kernteile anschliesst, und dass die so vorbereiteten Kernteile nach erfolgter Tränkung der Schläuche mit flüssigem, bei der Aushärtung keine flüchtigen Bestandteile abspaltenden Kunstharz und den übrigen Ski Bestandteilen in einer geschlossenen Form unter Aushärtung des Kunstharz es zum fertigen Verbundbauski vereinigt werden. Eine vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens zur Herstellung von Verbundbauskis ist in der Zeichnung schrittweise dargestellt. In Fig. 1 ist mit 10 ein Skikern dargestellt, der an sich in herkömmlicher Weise aus verleimten Hölzern bestehen kann, aber auch als Zellstruktur-Kunststoff-Körper ausgebildet sein kann. Eine billige Herstellungsweise dafür besteht beispielsweise im Ausgiessen einer Form. Es entsteht, wie das nachstehend beschrieben wird, beim vorgesehenen Verfahren ein Verbundbauski, bei welchem an die Festigkeitseigenschaften des Kernmaterials mindestens für einfachere Skis keine besonderen Anforderungen gestellt werden, weil die vorgesehenen Armierungsstege aus glasfaser-verstärktem Kunstharz, sowie die mit dem Kern zu verleimenden Deckplatten, Bodenplatten und Kanten-Schienen die auf den Ski ausgeübten Kräfte übernehmen. Immerhin kann es von Vorteil sein, wenn zur Schaffung eines spezifisch leichten und trotzdem gegen alle Beanspruchungen und Witterungseinflüsse beständigen Kernes dieser aus einer erhärteten Kunstharzmasse besteht, z. B. einem Epoxyd- oder Uretanharz, in welcher zur Herabsetzung des spezifischen Gewichtes in gleichmässiger Verteilung Kunststoff-Zellkörner von kleinem Durchmesser, beispielsweise geblähte Polystyrolschaumkörner von weniger als 1 mm Durchmesser eingebettet wird, wobei gegebenenfalls auch noch kurze, dünne Glasfasern in der erhärteten Kunstharzmasse eingebettet sein können, um die Zug- bzw. Reissfestigkeit des Kernmaterials zu verbessern. Derartiges Kernmaterial und das Verfahren zu seiner Herstellung sind eingehend in der älteren CH-Patentschrift Nr. 522 413 beschrieben worden. Gemäss Fig. 1 ist nun vorgesehen, den Skikern 10 durch parallele Längsschnitte in mehrere, beispielsweise drei, Kernteile 11, 12, 13 zu zerschneiden. Gemäss Fig. 2 ist vorgesehen, mindestens auf die äusseren beiden Teilkerne 11 bzw. 13, je einen lose geflochtenen Glasfaserschlauch 21 einer Wanddicke von etwa 0,5-1,5 mm aufzuziehen, wobei sich ein solcher Schlauch 21 bei seiner Streckung überall eng an die Oberflächen des betreffenden Kernteiles 11 anlegt. An Stelle eines geflochtenen Glasfaser Schlauches lässt sich gegebenenfalls auch ein geflochtener Metalldraht-Schlauch oder ein aus anderem Fasermaterial bestehender Schlauch aufziehen. Die so vorbereiteten Kernteile lassen sich nun gemäss Fig. 3 mit den übrigen Skibauteilen zu einem Verbundbauski vereinigen. In eine Skipress Form, bestehend aus dem Formunterteil F 1 und dem Formdeckel F 2, werden zuerst übereinander eine Laufflächenplatte 31, zwei Stahlkantenschienen 32 und eine aus Metallblech oder Glasfaser-Kunststoffharz-Laminat bestehende Bodenplatte 33 eingelegt, wobei diese miteinander zu ver klebenden Bauelemente mit flüssigem, aushärtbarem Kunstharzleim benetzt werden. Über der Bodenplatte 33 werden nun die gemäss Fig. 2 mit je einem eng an ihren Aussenflächen anliegenden, ge flochtenen Fasermaterialschlauch überzogenen Kernteile 11, 12, 13, gelegt, nachdem diese Schlauchhüllen vorher innig mit flüssigem, thermisch-aushärtbarem Kunstharzleim, beispielsweise einem Epoxydharz oder einem andern bei der Aushärtung keine flüchtigen Bestandteile abspaltenden Kunstharzleim getränkt worden sind. An die inneren Seitenwangen des Formunterteiles F 1 können auch in an sich bekannter Weise Seitenplatten 34 aus Kunststoff oder Metallblech eingelegt werden. Zuletzt wird die ebenfalls aus Metallblech oder Glasfaser-Kunstharzlaminat bestehende Deckplatte 35 auf die gemeinsame Oberfläche der kunstharzgetränkten Fasermaterialschläuche 21 der Kernteile 21, 12, 13 aufgelegt. Nach Aufsetzen des Formdeckels F 2 und Verschliessen der Form wird diese erwärmt, damit die Kunstharzkleber aushärten und dabei die erwärmten Bauteile zum fertigen Verbundbauski verbinden. Es entsteht dabei eine Verbundbau-Struktur mit einem kastenförmigen Aufbau an sich grundsätzlich bekannter Bauart, in welchem die in Ski-Längsrichtung verlaufenden Kunstharzstege mit dem darin eingebetteten Fasermaterial der Schläuche 21, sowie die Bodenplatte 33 und die Deckplatte, sowie die Stahlkanten-Schienen 32 zur Hauptsache die mechanischen Fertigkeitseigenschaften und vor allem auch die Elastizität und die Verwindungsfestigkeit des Skis bestimmen. Die anhand von Fig. 2 beschriebene Aufbringung der Fasermaterial-Armierung für die Kunstharz-Stege der inneren Kastenkernstruktur zeichnet sich aus durch ihre Einfachheit unter Vermeidung irgendwelcher nur teilweise geschlossener oder sich teilweise überlappender Stossstellen dieser Fasermaterialschichten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHVerfahren zum Herstellen von Verbundbauskis mit einem kastenförmig ausgebildeten Kern, bestehend aus parallel zu den Ski-Ober- und -Unterseiten und damit verbundenen annähernd parallel zu den Skiflanken verlaufenden Wandstegen aus mit Fasermaterial armiertem Kunstharz, sowie aus zwischen den Wandstegen eingeklebten Leichtwerkstoff-Kernteilen, dadurch gekennzeichnet, dass vorgeformte, sich zu einem Verbundbauskikern ergänzende Kernteile (11, 12, 13) mit je einem aus Fasermaterial lose geflochtenen Schlauch (21) überzogen werden, der sich durch Streckung überall eng an die Kernteile anschliesst, und dass die so vorbereiteten Kernteile nach erfolgter Tränkung der Schläuche (20) mit flüssigem, bei der Aushärtung keine flüchtigen Bestandteile abspaltendem Kunstharz und den übrigen Ski-Bauteilen (31, 32, 33, 34,35) in einer geschlossenen Form unter Aushärtung des Kunstharzes zum fertigen Verbundbauski vereinigt werden.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Kernteile (11, 12, 13) lose geflochtene Glasfaser-Schläuche aufgezogen werden.2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Kernteile lose geflochtene Metallfaden Schläuche aufgezogen werden.
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