CH528425A - Vorrichtung zur Erleichterung der Betätigung eines Scharnierdeckels eines Behälters - Google Patents

Vorrichtung zur Erleichterung der Betätigung eines Scharnierdeckels eines Behälters

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Publication number
CH528425A
CH528425A CH1588271A CH1588271A CH528425A CH 528425 A CH528425 A CH 528425A CH 1588271 A CH1588271 A CH 1588271A CH 1588271 A CH1588271 A CH 1588271A CH 528425 A CH528425 A CH 528425A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sleeve
container
lid
dependent
bolt
Prior art date
Application number
CH1588271A
Other languages
English (en)
Inventor
Fluri Kurt
Original Assignee
Moser Ag E
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Publication date
Application filed by Moser Ag E filed Critical Moser Ag E
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Publication of CH528425A publication Critical patent/CH528425A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F1/00Refuse receptacles; Accessories therefor
    • B65F1/14Other constructional features; Accessories
    • B65F1/16Lids or covers
    • B65F1/1623Lids or covers with means for assisting the opening or closing thereof, e.g. springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description


  
 



  Vorrichtung zur Erleichterung der Betätigung eines Scharnierdeckels eines Behälters
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erleichterung der Betätigung eines Scharnierdeckels eines Behälters, insbesondere eines Grossbehälters, beispielsweise eines Kehrichtbehälters.



   Es ist bereits eine Vielzahl solcher Vorrichtungen oder Hilfsvorrichtungen bekannt. Bei einer dieser Vorrichtungen ist z.B. ein über Kupplungsorgane mit dem Deckel leicht kuppelbarer Hebel vorgesehen, der sich in der Betriebslage über den Deckel erstreckt und an welchem Hebel mindestens eine Feder derart angreifend angeordnet ist, dass der Hebel über die Kupplungsorgane eine Kraft auf den Deckel ausübt, welche dessen Gewicht nahezu ausgleicht, und bei welcher Steckvorrichtungen am Vorrichtungsgestell vorgesehen sind, die mit entsprechenden Vorrichtungen am Behälter zusammenwirken, um die Vorrichtung an dem Behälter anzubringen.



   Diese Vorrichtung hat den Nachteil, dass sie vom Behälter ab- und wieder anmontiert werden muss, wenn der Behälter geleert werden muss, da zu diesem Zweck der Deckel vollständig nach hinten zurückgeklappt werden muss.



   Zweck der vorliegenden Erfindung ist es nun, eine entsprechende Vorrichtung zu schaffen, welche einmal am Behälter montiert, nicht mehr abmontiert werden muss, und die zudem einen verglichen mit bestehenden Vorrichtungen wesentlich einfacheren Aufbau aufweist.



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist gekennzeichnet durch wenigstens ein am Behälter angeordnetes, unter Federdruck stehendes, nach oben gegen eine vor der Scharnierachse liegende Stelle der Deckelunterseite wirkendes Betätigungsorgan.



   Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform besteht das Betätigungsorgan aus einem in einer Hülse geführten kolbenartigen Bolzen, welcher unter der Wirkung einer vorgespannten Druckfeder gegen die Unterseite des Scharnierträgers des Deckels anliegt. Vorteilhaft ist in Nähe jedes Scharniers ein solcher Druckbolzen angeordnet.



   Nachstehend wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels noch etwas näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht auf die Rückwand eines Grossbehälters mit Klappdeckel und Vorrichtungen zur Erleichterung der Deckelbetätigung, und
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie 2-2 von Fig. 1, d.h. einen Vertikalschnitt durch die am Behälter angeordnete   Deckelhebevorrichtung.   



   Fig. 1 der Zeichnung zeigt einen Kehrichtbehälter 1, der mit Rollenpaaren 2, 3 (nur jeweils ein Rad jedes Paares sichtbar) und mit einem schweren Klappdeckel 4 ausgerüstet ist. Der Deckel 4 ist an zwei   Schamieren    5 und 6 am Behälter 1 angelenkt. In Nähe jedes der beiden Scharniere 5, 6 ist je eine Deckelhebevorrichtung 7, 8 an der Behälterrückwand 9 angeordnet, deren Betätigungsorgane unter Federdruck gegen die Unterseite der Scharnierträger des Deckels, d.h. gegen die Deckelunterseite anliegen und beim Betätigen des Deckels 4 das   Heben,    bzw. das Absenken bremsen.



   Fig. 2 zeigt einen Vertikalschnitt durch eine Hebevorrichtung. Diese besteht im wesentlichen aus einem Rohrstück oder einer Hülse 10, welche an der Aussenseite der Behälterrückwand 9 direkt unterhalb des Teils des Deckels 4 bildenden Scharnierträgers 11 angebracht ist.



  Im Innern der Hülse 10 ist ein kolbenartiger Bolzen 12 untergebracht, wobei dessen freies, bzw. oberes Ende 12' vor der Achse des Scharniers 13 gegen die Unterseite des Deckels 4, bzw. des Teil des   Deckels    4 bildenden Scharnierträgers 11 angepresst wird, und zwar unter der Wirkung einer vorgespannten Druckfeder 14. Die   Druckfeder    14 liegt zwischen dem Bolzen 12 und dem Hülsenboden 15'. Der Hülsenboden 15' ist ein Teil einer auf das untere Ende der Hülse 10 aufgeschraubten Kappe 15. Die Vorspannung der Feder 14 kann durch mehr oder weniger starkes Einschrauben der Kappe 15 verstellt, bzw. eingestellt werden.



   Anstelle der Kappe 15 könnte selbstverständlich auch ein Zapfen verwendet werden, welcher ins Innere der Hülse 10 einzuschrauben wäre. Mit dieser Lösung könnte ein noch grösserer Verstellbereich für die Feder erreicht werden.



   Beim gezeigten Beispiel ist bei jedem Scharnier eine Hebevorrichtung vorgesehen. Selbstverständlich könnte auch nur eine einzige Vorrichtung vorgesehen sein. Das   Betätigungsorgan (oder die Betätigungsorgane, wenn mehrere Vorrichtungen vorgesehen sind) könnte selbstverständlich auch an einer anderen Stelle am Behälter angeordnet sein. Wichtig ist dabei nur, dass das Betätigungsorgan vor der Scharnierachse an der Unterseite eines Teils des Deckels angreift.



   Fig. 2 zeigt mit gestrichelten Linien die Stellung des Deckels 4, in welcher die Wirkung des Betätigungsorgans 12 aufhört (der Hub des Betätigungsorgans ist durch die Platte 16 am oberen Ende der Hülse 10 begrenzt). Von dieser Stellung aus kann der Deckel 4 vollständig nach hinten und unten geklappt werden (z.B. zum Leeren des Behälters).

 

   Aus Fig. 2 der Zeichnung geht hervor, wie beim Ausführungsbeispiel der Deckel 4 in seiner angehobenen Stellung verbleibt. Wie die Zeichnung zeigt, ist der Bolzen 12 mit Spiel in der Büchse 10 bzw. der Platte 16 am oberen Ende der Büchse 10 geführt. In der oberen Endlage des Bolzens 12 wird dieser durch die von der Seite her auf den Bolzen wirkenden Kräfte des Deckels 4 (Ge   weicht)    in der Führung leicht verklemmt. Die Klemmbzw. Reibungszonen befinden sich am unteren bzw.



  oberen Rand des   Bolzenkörpers    und den entsprechenden Stellen der Innenseite der Hülse 10 bzw. der Öffnung in der Platte 16. Dank der geschilderten Klemmwirkung wird der Deckel. ohne äussere   Krafteinwirkung,    in der angehobenen Stellung verbleiben. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Vorrichtung zur Erleichterung der Betätigung eines Scharnierdeckels eines Behälters, gekennzeichnet durch wenigstens ein am Behälter angeordnetes, unter Federdruck stehendes, nach oben gegen eine vor der Scharnierachse liegende Stelle der Deckelunterseite wirkendes Betätigungsorgan.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsorgan aus einem in einer Hülse geführten kolbenartigen Bolzen besteht, wobei die Hülse an der Behälterwand angeordnet ist.
    2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen mit Spiel in der Hülse geführt ist, derart, dass sich der Bolzen bei Belastung durch den Behälterdeckel in der oberen Endlage verklemmt um den Deckel in der Offenstellung zu halten.
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse an der Behälterrückwand angeordnet ist.
    4. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse an der Aussenseite der Behälterrückwand angeordnet ist, und der Bolzen gegen die Unterseite eines über die genannte Rückwand hinausragenden Teils des Deckels wirkt.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckelunterseite an der Stelle, an welcher das Betätigungsorgan mit dem Deckel zusammenwirkt, bezüglich der eigentlichen Deckelebene einen Winkel bildet, damit wenigstens bei geöffnetem Deckel das Deckelgewicht schräg zur Bolzenachse auf den Bolzen einwirkt.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Weg, den das unter Federdruck stehende Betätigungsorgan beim Öffnen des Deckels durchlaufen kann, begrenzt ist, und zwar derart, dass die Deckelbewegung unterstützende, bzw. hemmende Wirkung des Betätigungsorgans bei Überschreiten eines vorbestimmten Öffnungswinkels aufhört.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsorgan gegen die Unterseite des Scharnierträgers des Deckels wirkt.
    8. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Bolzen und Hülsenboden eine vorgespannte Druckfeder angeordnet ist.
    9. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Hülsenboden von einem an der Hülse angeschraubten Organ gebildet ist, und dieses Organ zum Einstellen der Federvorspannung dient.
    10. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Organ eine auf die Hülse aufgeschraubte Kappe ist.
    11. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Organ ein in die Hülse eingeschraubter Zapfen ist.
    12. Vorrichtung nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer Mehrzahl gleichzeitig wirkender, unter Federdruck stehender Betätigungsorganen besteht.
CH1588271A 1971-11-01 1971-11-01 Vorrichtung zur Erleichterung der Betätigung eines Scharnierdeckels eines Behälters CH528425A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004010996A1 (de) * 2004-02-04 2005-08-25 Sulo Umwelttechnik Gmbh & Co. Kg Deckelentlastung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102004010996A1 (de) * 2004-02-04 2005-08-25 Sulo Umwelttechnik Gmbh & Co. Kg Deckelentlastung

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