CH529053A - Textilmaschine - Google Patents

Textilmaschine

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CH529053A
CH529053A CH70472A CH70472A CH529053A CH 529053 A CH529053 A CH 529053A CH 70472 A CH70472 A CH 70472A CH 70472 A CH70472 A CH 70472A CH 529053 A CH529053 A CH 529053A
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CH
Switzerland
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data carrier
textile machine
machine according
dependent
textile
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CH70472A
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English (en)
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Heinz Dipl Ing Schippers
Bauer Karl Ing Dr
Martens Gerhard Ing Dr
Froelich Karl-Werner
Original Assignee
Barmag Barmer Maschf
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
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Description


  
 



  Textilmaschine
Die Erfindung betrifft eine Textilmaschine mit einem mittels   Kupplungen    schaltbaren Vielstufenrädergetriebe zur Einstellung des Drehzahlverhältnisses zwischen sich drehenden Teilen der Textilmaschine, zwischen z.B. Antrieben, Spindeln, Lieferorganen, Abzugsorganen, Streckorganen und dgl.



   Einige textiltechnische Eigenschaften von Fäden und Garnen, wie z.B. die Zwirnung und Verstreckung, werden dadurch erzielt, dass das Material über bzw. auch sich drehende Maschinenteile geleitet wird, die sich mit einer bestimmten Drehzahl und/oder in einem bestimmten Drehzahlverhältnis drehen. So wird z.B. in einer Streckeinrichtung die Drehzahl der Lieferorgane u.a.



  durch die zulässige Verweilzeit des textilen Materials auf der in der Streckzone befindlichen Heizeinrichtung und das Drehzahlverhältnis zwischen dem Abzugsorgan und dem Lieferorgan durch die gewünschte Verstreckung bestimmt. Der auf einen Faden oder ein Garn aufgebrachte Drall oder Falschdrall ist von dem Drehzahlverhältnis zwischen der die Drehung des Garns bewirkenden Spindel oder ähnlichen dazu benutzten Aggregaten und der die Laufgeschwindigkeit des Fadens oder Garns bestimmten Rollen, Walzen, Galetten und dgl. abhängig.



  Zur Einstellung der Drehzahlen und Drehzahlverhältnisse werden dabei vorzugsweise Vielstufenrädergetriebe verwandt, die sich gegenüber stufenlos einstellbaren Getrieben durch eine genaue Einhaltung des eingestellten Drehzahlverhältnisses auszeichnen.



   Herkömmlicherweise handelt es sich bei derartigen Vielstufenrädergetrieben in Textilmaschinen, wie Zwirnoder Streckmaschinen, vielfach um Wechselradgetriebe.



  Die Umstellung von Wechselradgetrieben hat viele Nachteile. Insbesondere fordert sie fachmännisches Personal und einen erheblichen zeitlichen Aufwand. Sie führt leicht zu Beschädigungen der Radpassungen und Zahnflanken sowie zu Fehleinstellungen. Nachteilig für einen Textilbetrieb ist auch, dass die Arbeit im Getriebekasten zu einer   Ölverschmutzung    führen kann. Diese Nachteile können zum Teil dadurch vermieden werden, dass Viel   stufenrädergetriebe    verwendet werden, die durch Betätigung von Einrichtungen zum Verschieben von Zahnrädern, zum Ein- bzw. Ausrücken von Zahnrädern oder zum Ein- bzw. Ausrücken von form- oder kraftschlüssigen Kupplungen geschaltet werden.

  Im folgenden werden derartige Einrichtungen, mittels deren Zahnräder herkömmlicherweise in den Kraftfluss eines Vielstufenrädergetriebes eingeschaltet werden, als Kupplungen bezeichnet.



   Zur Einstellung einer bestimmten textiltechnischen Eigenschaft des Fadens oder Garns (z.B. Zwirnung oder Verstreckung) ist auch bei Verwendung eines mittels Kupplungen schaltbaren Vielstufenrädergetriebes das folgende Verfahren der Maschinenbedienung zu durchlaufen:
Es ist durch Rechnung und/oder anhand einer Tabelle festzustellen, welches rechnerische Drehzahlverhältnis dem vorgegebenen Wert der textiltechnischen Eigenschaft (z.B. Verstreckung, Zwirnung) entspricht. Da die mit der Textilmaschine fahrbaren Drehzahlverhältnisse gestuft sind, ist dem rechnerischen Drehzahlverhältnis ein bestimmtes mit der Maschine fahrbares Drehzahlverhältnis zuzuordnen.



   Mittels einer weiteren Tabelle ist sodann festzustellen, welche Kupplungen bzw. Kombinationen von Kupplungen zur Erzielung dieses Drehzahlverhältnisses einzuschalten sind. Die auf diese Weise gewählten Kupplungen müssen sodann durch Einzelbefehle an jede einzelne Textilmaschine eingerückt werden. Sofern und soweit eine maschineninterne gegenseitige Verriegelung der auf einer Welle befindlichen Kupplungen nicht vorgesehen ist, müssen die übrigen Kupplungen ausgerückt werden.



  Dieses Verfahren ist umständlich, zeitraubend, mit einer gewissen Fehlerrate behaftet und erfordert ausgebildetes, zuverlässiges Bedienungspersonal. Die Beaufsichtigung des Personals und der Maschineneinstellung ist zudem sehr schwierig, da zur Überprüfung des eingestellten Drehzahlverhältnisses praktisch das gesamte Verfahren noch einmal durchlaufen werden muss.  



   Aufgabe der Erfindung ist, die aufgezeigten Nachteile zu beheben und die Maschinenbedienung, d.h. die Schaltung des Vielstufenrädergetriebes, zu vereinfachen.



   Die erfindungsgemässe Textilmaschine ist gekennzeichnet durch eine Steuereinrichtung zur Bewirkung von Kupplungsschaltbefehlen, die Speichereinrichtungen zur Speicherung der Kupplungsschaltbefehle enthält und die mit den Kupplungen des Vielstufenrädergetriebes verbindbar oder verbunden sind.



   Vorzugsweise können Verbindungseinrichtungen vorgesehen sein, über die das Vielstufenrädergetriebe mit der Steuereinrichtung gleichzeitig oder im Wechsel mit den Vielstufenrädergetrieben mehrerer gleichartiger Textilmaschinen kurzzeitig oder dauernd verbunden werden kann. Die Verbindung zwischen der Steuereinrichtung und dem Vielstufenrädergetriebe der Textilmaschine kann hierbei z.B. auf elektrischem Weg hergestellt werden, und zwar über Kabel, Gruppen- und Einzelschalter, Relais, Umschalter und ähnliches.



   In einer bevorzugten Ausführung kann die Steuereinrichtung beweglich sein. Die Verbindung der Steuereinrichtung mit der Textilmaschine kann dann über Streckverbindungen erfolgen.



   Der Steuereinrichtung kann eine vorzugsweise als Tastatur ausgebildete Eingabeeinrichtung zugeordnet sein, über die die zur Einstellung eines bestimmten Drehzahlverhältnisses erforderlichen Kupplungsschaltbefehle in die Speichereinrichtungen eingegeben werden können.



  Als Speichereinrichtungen können in dieser Ausführungsform z.B. bistabile Schalter, Relais, Transistoren u.ä. verwandt werden. Eine Textilmaschine mit einer derartigen Steuereinrichtung kann technisch einfach und billig sein und den Vorteil haben, dass für eine bestimmte Charge eine fachmännische Maschinenbedienung nur einmal und an zentraler Stelle stattzufinden hat.



   Die Steuereinrichtung kann aber auch in den Speichereinrichtungen einen Datenträger mit Abtasteinrichtung enthalten, auf dem die mittels des Vielstufenrädergetriebes einstellbaren Übersetzungsverhältnisse entsprechenden Markierungen zur Bewirkung der jeweils zugehörigen Kombination von Kupplungsschaltbefehlen zugeordnet sein können.



   Um dabei den für die Speicherung der Kupplungsschaltbefehle erforderlichen Speicherplatz klein zu halten, können die Markierungen des Datenträgers zur Schaltung der auf einer Welle befindlichen Kupplungen derart angeordnet sein, dass sie die binäre Kodierung einer fortlaufenden Zahlenreihe bilden. Durch diese Art der Kodierung kann ferner erreicht werden, dass die auf einer Welle befindlichen Kupplungen nicht gleichzeitig eingelegt werden können.



   Als Datenträger der genannten Art kann in einer besonders einfachen und wirtschaftlich günstigen Ausführungsform eine von Hand eingebbare Lochkarte vorgesehen sein. Jeder Maschine kann dann eine Kartei von Lochkarten zugeordnet sein, und die Auswahl einer bestimmten Lochkarte kann von Hand aufgrund einer visuell lesbaren Markierung des Wertes eines bestimmten Drehzahlverhältnisses bzw. einer entsprechenden textiltechnischen Eigenschaft   (verstreckung,    Zwirnung) erfolgen.



   Um die Handhabung einer Kartei zu erübrigen, kann auch ein von Hand förder- und positionierbarer, endlos umlaufender Datenträger vorgesehen sein, auf dem die mittels des Vielstufenrädergetriebes schaltbaren Drehzahlverhältnisse visuell lesbar und Markierungen zur Bewirkung der entsprechenden Kombination von Kupp-lungsschaltbefehlen zugeordnet sein können. Als derartige Datenträger kommen Lochstreifen, Magnetbänder, drehbare Zylinder oder Scheiben und ähnliches in Betracht. Bei Verwendung eines derartigen Datenträgers obliegt dann dem Bedienungspersonal einzig noch die Entscheidung, welchem schaltbaren Drehzahlverhältnis oder welcher einstellbaren textiltechnischen Eigenschaft (Zwirnung, Verstreckung) der gewünschte Wert zuzuordnen ist. Bei dieser Entscheidung wird   regelmässig    der kleinste entstehende Fehler ausschlaggebend sein.

  Um auch diese Entscheidung zu erübrigen, kann eine Fördereinrichtung des Datenträgers über eine ununterbrochene Reihe prismatischer Vertiefungen und einen in diese eingreifenden, von einer Druckfeder angedrückten Stift bei Wahl eines nicht einstellbaren Übersetzungsverhältnisses selbsttätig in die Stellung eines benachbarten schaltbaren Übersetzungsverhältnisses einrasten.



   In einer besonders günstigen, einer Automatisierung der Maschinenbedienung leicht zugänglichen Ausführungsform kann als Datenträger ein ständig umlaufender endloser Datenträger vorgesehen sein, vorzugsweise eine zentral gelagerte, ständig umlaufende Lochscheibe. In diesem Fall der automatisierten Maschinenbedienung kann dann eine an sich bekannte Eingabeeinrichtung für Dezimalzahlen zur Eingabe gewünschter Drehzahlverhältnisse und eine an sich bekannte nachgeschaltete Kodierschaltung mit Speichern zur Umsetzung der Dezimalzahlen in zeitunabhängige, binärkodierte Signale vorgesehen werden. Über derartige Einrichtungen können eingegebene Werte eines Drehzahlverhältnisses den identischen auf dem Datenträger gespeicherten Werten zugeordnet und durch diese Zuordnung die Übernahme von Kupplungsschaltbefehlen von dem Datenträger bewirkt werden.

  Da ein Vielstufengetriebe jedoch nur diskrete, aus der Konstruktion vorgegebene Drehzahlverhältnisse einzustellen gestattet, die den Werten der gewünschten textiltechnischen Eigenschaften (Verstreckung, Zwirnung) nicht immer entsprechen, kann man vorteilhaft die Werte von textiltechnischen Eigenschaften bzw. Drehzahlverhältnissen, denen keine bestimmte Kombination von Kupplungsschaltbefehlen genau entspricht, der am nächsten kommenden Kombination von Kupplungsschaltbefehlen zuordnen. Eine derartige Zuordnung kann beispielsweise durch ein elektronisches Zählwerk erfolgen, das den eingegebenen Wert nach oben und nach unten mit gleicher Geschwindigkeit verändert und bei Identität eines der geänderten Werte mit einem auf dem Datenträger gespeicherten Wert ein Ausgangssignal bewirkt, das seinerseits die Übernahme der zugeordneten Kupplungsschaltbefehle von dem Datenträger bewirkt.

 

  Bevorzugt und vorteilhaft können an sich bekannte digitale Vergleichsstufen verwendet werden, deren Eingänge mit der Eingabeeinrichtung bzw. Kodierschaltung mit Speichern einerseits sowie der Abtasteinrichtung andererseits verbunden sind und über die das eingegebene Drehzahlverhältnis einem im Datenträger gespeicherten Drehzahlverhältnis zugeordnet und ein Ausgangssignal zur Übernahme von Kupplungsschaltbefehlen aus dem Datenträger bewirkt werden kann.



   Auf dem zuletzt erwähnten Datenträger können die einstellbaren Drehzahlverhältnisse und die zugehörigen Kombinationen von Kupplungsschaltbefehlen vorzugsweise abwechselnd und in der numerischen Reihenfolge der Drehzahlverhältnisse in je einer senkrecht zur Bewegungsrichtung des Datenträgers angeordneten Spalte gespeichert sein. Ferner kann vorteilhaft eine den Datenträger ständig abtastende Abtasteinrichtung verwendet  werden.

  Um eine eindeutige Trennung der auf dem Datenträger gespeicherten Informationsarten (Drehzahlverhältnisse, Kupplungsschaltbefehle) und eine eindeutige Zuordnung des eingegebenen Wertes eines Drehzahlverhältnisses bzw. einer textiltechnischen Eigenschaft zu der zugehörigen Kombination von Kupplungsschaltbefehlen zu gewährleisten, können jeder Spalte des Datenträgers Markierungen zur Auslösung von Zählimpulsen zugeordnet sowie eine von diesen betätigte bistabile Kippstufe vorgesehen werden, die einerseits mit dem Takteingang der digitalen Vergleichsstufen und andererseits gemeinsam mit deren Ausgang über ein Und-Glied mit einer Durchschalteinrichtung zur Übernahme von Kupplungsschaltbefehlen aus dem Datenträger verbunden sein kann.

  Weiterhin können dabei, zur eindeutigen Zuordnung der Ausgangszustände der bistabilen Kippstufe zu den im Datenträger gespeicherten unterschiedlichen Informationsarten, in einer oder mehreren benachbarten Spalten des Datenträgers Markierungen angeordnet sein, die den Beginn eines Umlaufs des Datenträgers anzeigen, und der Nulleingang der bistabilen Kippstufe kann mit der Ableseeinrichtung derart verbunden sein, dass die bistabile Kippstufe durch die von diesen Markierungen ausgehenden Impulse in Nullstellung gebracht wird. Dabei kann zweckmässig der Datenträger in einer Spalte nur positive Markierungen und in einer benachbarten Spalte nur negative Markierungen aufweisen. Durch Abtastung dieser Markierungen wird es dann möglich, nicht nur die Nullstellung der Kippstufe zu bewirken, sondern gleichzeitig die vollständige Funktionsfähigkeit der Abtasteinrichtung festzustellen.



   Es muss erwähnt werden, dass statt der Drehzahlverhältnisse auch der jeweils entsprechende Wert einer textiltechnischen Eigenschaft auf dem Datenträger markiert oder mittels der Eingabeeinrichtung eingebbar sein kann.



   Anhand der Zeichnung werden nachstehend Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Textilmaschine näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Textilmaschine mit zugeordneter Steuereinrichtung,
Fig. 2 in grösserem Massstab den Getriebeplan des mittels Kupplungen schaltbaren Vielstufenrädergetriebes der Maschine nach Fig. 1,
Fig. 3 bis 5 weitere Ausführungsbeispiele der Textilmaschine,
Fig. 6 schematisch die Speicherung von Kupplungsschaltbefehlen auf einem Datenträger,
Fig. 7 noch ein Ausführungsbeispiel der Textilmaschine und
Fig. 8 schematisch eine andere Steuereinrichtung, mit ständig umlaufendem, endlosem Datenträger.



   Gemäss Fig. 1 ist eine Textilmaschine 1 über Verbindungen 3 mit einer Steuereinrichtung 2 verbunden. Die Verbindung 3 ist mittels Stecker 28 hergestellt. Mit 3' ist eine Abzweigung zu einer oder mehreren anderen Textilmaschinen bezeichnet.



   Die Textilmaschine 1 enthält ein Vielstufenrädergetriebe 29, durch das mittels Kupplungen   K1    bis K8 achtzehn unterschiedliche Drehzahlverhältnisse zwischen sich drehenden Teilen (Wellen 30' und 30") geschaltet werden können. Der Getriebeplan des Vielstufenrädergetriebes 29 mit den beispielsweise elektromagnetisch schaltbaren Kupplungen   K1    bis K8 ist in Fig. 2 in grösserem Massstab dargestellt.



   Die Kupplungen   K1    bis K8 des Vielstufenrädergetrieb es werden über einen Leistungsteil 31 von Speichereinrichtungen 32, die in der Textilmaschine enthalten sind, angesteuert. Die Ansteuerung dieser Speicher 32 erfolgt durch die Steuereinrichtung 2 bzw. die Verbindungsleitungen 3.



   Die Steuereinrichtung 2 besteht aus einer Eingabeeinrichtung 14, die als Tastatur ausgebildet ist. Die über diese Tastatur eingegebenen Werte werden einer Speichereinrichtung 16 aufgegeben. Als Speichereinrichtungen können im einfachsten Fall Relais, bistabile Kippstufen, Transistoren u.ä. verwandt werden. In diesem Fall sind über die Eingabeeinrichtung 14 Kupplungsschaltbefehle einzugeben. Um die Möglichkeit zu erhalten, über die Eingabeeinrichtung 14 bereits Drehzahlen, Drehzahlverhältnisse oder textiltechnische Eigenschaften (Verstreckung, Zwirnung) einzugeben, besteht die Speichert einrichtung 16 aus mehreren Teilen. Der Teil 16' dient der Speicherung der eingegebenen Werte (Drehzahlen, Drehzahlverhältnisse, textiltechnischer Eigenschaften).



  Der Teil 16" dient der Umsetzung dieser Werte in Kupplungsschaltbefehle. Der Teil 16"' dient der Speicherung der Kupplungsschaltbefehle.



   In Fig. 3 sind ein Teil einer Textilmaschine 1, eine Steuereinrichtung 2 sowie Verbindungseinrichtungen 3 dargestellt. Zu schalten ist ein Vielstufenrädergetriebe der in Fig. 2 dargestellten Art.



   Der elektrische Schaltplan der Steuereinrichtung 2 zeigt eine Tastatur El bis E8. Jede der Tasten El bis E8 ist einer Kupplung   K1    bis K8 zugeordnet. Bei Betätigung beispielsweise der Taste E3 zieht das Relais R3 an und schliesst einen Schalter sowie die Selbsthaltung   S3;    die Verriegelungen V3,5 und V3,4 werden geöffnet, so dass die Kupplungen K4 und K5, die auf einer Welle mit der Kupplung K3 sitzen, nicht betätigt werden können. Infolge der Betätigung des Relais R3 wird bei Herstellung der Verbindung 3 zwischen Textilmaschine 1 und Steuereinrichtung 2 auch das Hilfsrelais HR3 in der Textilmaschine betätigt. Dieses schliesst den Hilfsschalter HS3 und damit den Stromkreis, in dem das Kupplungsrelais KR3 gelegen ist.

  Das Kupplungsrelais KR3 schliesst einmal die Textilmaschinen-Selbsthaltung TS3 und ferner den nicht dargestellten Stromkreis zur Betätigung der Kupplung K3. Über die Selbsthaltung TS3 bleibt der Stromkreis für das Kupplungsrelais KR3 auch dann geschlossen, wenn die Verbindung 3 wieder gelöst wird. Das Kupplungsrelais KR3 fällt erst ab und die Kupplung K3 wird ausgerückt, wenn die Taste A der Textilmaschine gedrückt oder durch Betätigung der Kupplungsrelais KR4, KR5 der Verriegelungsschalter V4,5 gelöst wird. Die Steuereinrichtung 2 ist vorzugsweise tragbar. Die Tasten El bis E8 werden in der für die vorgegebene textiltechnische Eigenschaft (wie z.B. Zwirnung, Verstreckung) ermittelten Kupplungskombination an zentraler Stelle betätigt. Die Steuereinrichtung kann sodann von einer Hilfskraft an jede einzelne Maschine herangetragen und mittels eines Steckers kurzzeitig verbunden werden. 

  Dadurch wird die eingegebene und gespeicherte Kombination von Kupplungsschaltbefehlen in die Textilmaschine übertragen.



   Fig. 4 zeigt eine Steuereinrichtung 2, in der die Speicherung der Kupplungsschaltbefehle mittels einer Lochkarte 4 erfolgt. Auf dieser ist in einem Feld 8 ein Bereich von Drehzahlverhältnissen (240-260) und darunter das mittels des Vielstufenrädergetriebes einstellbare Drehzahlverhältnis (250) dargestellt, dem dieser Bereich zugeordnet ist. Ebensogut wäre es möglich, an die Stelle dieser Werte die Werte bestimmter textiltechnischer Eigenschaften (wie z.B. Zwirnung oder Verstreckung) zu set  zen. Bei Vorgabe einer bestimmten textiltechnischen Eigenschaft bzw. eines bestimmten Drehzahlverhältnisses wird diejenige Lochkarte ausgewählt, in deren Bereich dieser Sollwert liegt. In Balken 37 der Lochkarte sind die einschaltbaren Kupplungen K1 bis K16 eines Vielstufengetriebes dargestellt.

  Mit 9 sind Löcher, Nocken oder sonstige Markierungen bezeichnet, durch die ein Schalter oder dgl. betätigt wird. Dadurch wird an bestimmte Leiter im Ausgang 26 der Steuereinrichtung eine elektrische Spannung angelegt, die durch Verbindung der Steuereinrichtung 2 mit der Textilmaschine 1 zur Betätigung von Kupplungen benutzt wird. Der Schaltplan der Textilmaschine 1 kann dem in Fig. 3 dargestellten Schaltplan der Textilmaschine 1 entsprechen, mit dem einzigen Unterschied, dass das Vielstufenrädergetriebe der in Fig. 4 dargestellten Textilmaschine die doppelte Anzahl von Kupplungen enthält.



   Die Steuereinrichtung nach Fig. 5 zeigt einen Lochstreifen 5, dessen Enden miteinander verbunden sind und der mittels zweier Walzen 7.1 und 7.2 von Hand weiterbewegt und positioniert werden kann. Der Lochstreifen enthält in jeder Spalte 19 eine bestimmte Kombination von maschinenlesbaren Markierungen 9 (z.B. Löcher) zur Bewirkung von Kupplungsschaltbefehlen. Diese Markierungen werden in der Abtasteinrichtung 6 abgetastet. Dadurch werden Ausgangssignale, wie z.B.



  elektrische Spannungen, zwischen verschiedenen Leitern des Ausgangs 26 bewirkt und über die Verbindung 3 an eine oder mehrere Textilmaschinen übertragen. Der Schaltplan der Textilmaschine kann wiederum dem in Fig. 3 dargestellten Schaltplan entsprechen. Auf dem Lochstreifen 5 oder auf einer der Förderwalzen 7.1 oder 7.2 sind visuell lesbare Werte 8' textiltechnischer Eigenschaften (Verstreckung, Zwirnung) oder der entsprechenden Drehzahlverhältnisse dargestellt. Ebensogut möglich ist die Darstellung eines Bereichs dieser Werte.



  Anhand dieser Werte wird der Datenträger 5 positioniert. Es ist zweckmässig, zwischen einem Handeinstellrad in Fig. 5 und der eigentlichen Förderwalze 7.1 ein Übersetzungsgetriebe vorzusehen. Dadurch wird eine gut lesbare Darstellung der Werte 8' und eine grosse Pakkungsdichte auf dem Datenträger 5 ermöglicht. Da mittels des Vielstufenrädergetriebes nur bestimmte Werte einstellbar sind, enthält die Fördereinrichtung 7.1 prismatische Vertiefungen 10, in die ein mittels einer Feder 11 angedrückter Stift 12 einrastet. Bei Einstellung der Fördereinrichtung 7.1 auf einen nicht schaltbaren Wert rückt die Fördereinrichtung unter der Kraft der Feder 11 und des Stiftes 12 in die Stellung eines benachbarten schaltbaren Wertes. Die Vertiefungen 10 sind den Spalten 19 so zugeordnet, dass stets der dem Sollwert am nächsten liegende Wert eingestellt wird.



   In dem Vielstufenrädergetriebe der Textilmaschine müssen, wie schon angedeutet, die jeweils auf einer Welle befindlichen Kupplungen gegeneinander mechanisch oder elektrisch verriegelt sein, da die gleichzeitige Einschaltung von zwei oder mehr auf einer Welle befindlichen Kupplungen Schädigungen der Kupplungen, Zahnräder oder sonstiger Getriebeteile hervorrufen kann. In Fig. 3 sind zu diesem Zweck die beschriebenen Verriegelungsschalter vorgesehen. Wenn man jedoch, wie z.B.



  anhand der Fig. 4 und 5 beschrieben, als Speichereinrichtungen zum Speichern der Kupplungsschaltbefehle Datenträger mit Markierungen verwendet, dann kann man die Verriegelung in anderer Weise, ohne besondere Verriegelungsschalter, bewirken und gleichzeitig Speicherplatz für die Kupplungsschaltbefehle auf dem Datenträger einsparen. Dies wird nachstehend anhand der Fig. 6 erläutert.



   Gemäss Fig. 6 sind Kupplungsschaltbefehle auf einem Datenträger 5' in besonderer Art kodiert. In einem Balkenfeld 29' sind die schaltbaren Kupplungen aufgeführt; es handelt sich um sechzehn Kupplungen eines Getriebes, das mit dem in Fig. 1 und 2 dargestellten nicht identisch ist. Von diesen sechzehn Kupplungen sind die Kupplungen, die in einem Feld dargestellt sind, also z.B. Kupplungen K1/K2 oder   K3 /K4/K5,    auf einer Welle angeordnet. Wie in einem Balken 35 dargestellt, wird jeder der auf einer Welle befindlichen Kupplungen eine Binärzahl in fortlaufender numerischer Reihenfolge zugeordnet. Diese Binärzahlen sind auf dem Datenträger 5' in Spuren und Spalten 19' gespeichert. Jede Binärzahl benötigt zu ihrer Darstellung auf dem Datenträger so viel Spuren, wie sie Stellen hat.

  Das bedeutet, dass beispielsweise zur Darstellung der Kupplungen   K11,    K12, K13, K14 lediglich zwei Spuren erforderlich sind. Der Datenträger 5' in Fig. 6 enthält in der dargestellten Spalte 19' Markierungen 9, z.B. Löcher, durch die Kupplungsschaltbefehle bewirkt werden. In einem Balkenfeld 19" sind die Kupplungen ausgeführt, deren Schaltbefehle in der Spalte 19' gespeichert sind.



   Fig. 7 zeigt eie Steuereinrichtung mit einer von Hand eingebbaren Lochkarte, auf der die Markierungen (Löcher) in der zuletzt beschriebenen Weise kodiert sind. Es sei erwähnt, dass statt der Lochkarte auch Nockenkarten oder Karten mit ähnlichen Markierungen verwendet werden können. Jede Lochkarte 4' trägt einen Aufdruck, der einen bestimmten Wert oder Wertbereich einer textiltechnischen Eigenschaft oder eines entsprechenden Drehzahlverhältnisses bezeichnet. Dieser Aufdruck dient der Handauswahl der Lochkarte aus einer Kartei. In dem Balkenfeld 37' sind die sechzehn schaltbaren Kupplungen des Vielstufenrädergetriebes der Textilmaschine dargestellt. Mit 18' sind zwei Spuren von Markierungen, z.B. Löcher, bezeichnet, die die Schaltung von Relais K1 bis K16 (hier lediglich dargestellt K1 bis K7) bewirken.



   Die Kupplungsschaltbefehle sind - wie anhand der Fig. 6   beschrieben - kodiert.    Mittels der in Fig. 7 dargestellten Lochkarte sind also die Kupplungen K2, K5, K7, K12, K13, K16 schaltbar, und zwar dadurch, dass über Und-Glieder die Hilfsrelais HR2, HR5, HR7, HR12, HR13, HR16 betätigt und die entsprechende   IKombination    von Selbsthaltungen (S1 bis S16) sowie die reziproke Kombination von Verriegelungsschaltern (V1 bis V16) geschlossen bzw. geöffnet werden. Die eingeschalteten Kupplungen fallen erst wieder ab, wenn der Taster A betätigt wird.



   Fig. 8 zeigt eine Steuereinrichtung mit einer Lochscheibe 13 als Datenträger. Die Lochscheibe ist zentral gelagert und wird von einem Motor ständig angetrieben.

 

  Die Lochscheibe enthält in der Spalte 13.4 den kodierten Wert einer textiltechnischen Eigenschaft oder des entsprechenden Drehzahlverhältnisses und in Spalte 13.5 eine Kombination von Markierungen zur Bewirkung der entsprechenden Kupplungsschaltbefehle. Die folgenden Spalten 13.6 und 13.7 enthalten abwechselnd je einen weiteren Wert einer textiltechnischen Eigenschaft bzw.



  eines Drehzahlverhältnisses und die zugeordnete Kombination von Kupplungsschaltbefehlen. Die Werte der textiltechnischen Eigenschaften bzw. Drehzahlverhältnisse folgen sich in Drehrichtung gesehen in numerischer Reihenfolge. Jeder Spalte ist eine Lochung 13.1 zugeordnet, die einen Zählimpuls bewirkt. Eine Spalte 13.2 enthält nur positive Lochungen. Eine weitere Spalte 13.3 enthält  keine Lochungen. Die Spalten 13.2 und 13.3 dienen zur Markierung des Beginns eines Umlaufs der Lochscheibe
13.



   Mit 6 ist die ständig in Betrieb befindliche Abtasteinrichtung bezeichnet. Zur Eingabe des vorgegebenen Wertes einer bestimmten textiltechnischen Eigenschaft (Zwirnung, Verstreckung) bzw. des entsprechenden Drehzahlverhältnisses dient eine Eingabeeinrichtung 14'. Sie ist als Zehnertastatur ausgebildet. Der Zehnertastatur nachgeschaltet ist eine an sich bekannte Kodierschaltung mit Speichern 15, durch die die eingegebenen Werte in binärdezimal-kodierte, zeitunabhängige Signale umgewandelt werden. Diese Signale dienen dazu, bestimmte Kupplungsschaltbefehle von der umlaufenden Lochscheibe 13 abzurufen. Dazu werden die Signale der Kodierschalter bzw. Speicher 15 sowie die von der Abtasteinrichtung 6 ausgehenden Impulse auf an sich bekannte Digitalkomparatoren 17 (digitale Vergleichsstufen) gegeben.

  Derartige digitale Vergleichs stufen sind so eingerichtet und in diesem Beispiel so geschaltet, dass ein Ausgangssignal 17.1 bewirkt wird, wenn der über die Kodierschaltung bzw. Speicher 15 eingegebene Wert identisch oder grösser als der über die Ableseeinrichtung 6 eingegebene Wert ist. Die Digitalkomparatoren werden in ihrem Takteingang 17.2 durch das Ausgangssignal einer bistabilen Kippstufe 24 angesteuert und dadurch in Betrieb gesetzt. Die bistabile Kippstufe ihrerseits wird durch die mittels der Markierungen 13.1 erzeugten Zählimpulse angesteuert und über ihren Nulleingang 24.2 mittels der von den Spalten 13.2 und 13.3 ausgehenden Impulse in Nullstellung gebracht.

  Dadurch wird gewährleistet, dass das positive Ausgangssignal 24.1 der bistabilen Kippstufe 24 nur dann vorhanden ist und dementsprechend die digitalen Vergleichsstufen 17 nur dann in Betrieb sind, wenn mittels der Abtasteinrichtung 6 eine Spalte abgetastet wird, in der der Wert einer textiltechnischen Eigenschaft (Zwirnung, Verstreckung) bzw. eines entsprechenden Übersetzungsverhältnisses gespeichert ist, z.B. Spalte 13.4. Das negative Ausgangssignal 24.1 der bistabilen Kippstufe wird gemeinsam mit dem Ausgangssignal 17.1 der digitalen Vergleichsstufen 17 auf ein Und-Glied 25 gegeben, dessen Ausgangssignal die Ausgabe der Kupplungsschaltbefehle über eine Durchschalteinrichtung 23 bewirkt. Die Schaltung der Textilmaschine kann wiederum der in Fig. 3 dargestellten Schaltung entsprechen.



   Über ein Leistungssystem 27 können die von der Kodierschaltung mit Speichern 15 oder von der Eingabeeinrichtung 14' ausgehenden Signale unmittelbar auf ein Anzeigegerät übertragen werden, das an der Steuereinrichtung oder der Textilmaschine angebracht ist und zur Sichtbarmachung des eingegebenen Wertes dient.



   Der Vorteil der beschriebenen Einrichtungen besteht darin, dass Fach- und Hilfspersonal für die Maschinenbedienung eingespart, die Bedienung vereinfacht, die Bedienungszeit verkürzt, eine zentrale Bedienung ermöglicht und die bei ständiger Wiederholung derselben Ar   beitsschritte    bestehende erhöhte Gefahr von Fehlleistungen vermindert wird. Die Einrichtungen gestatten dar über hinaus eine weitgehende Automatisierung von Arbeitsgängen, die bisher durch den Menschen mittels Kopf- und Handarbeit ausgeführt werden mussten, nämlich des Zuordnens vorgegebener textiltechnischer Eigenschaften (Zwirnung, Verstreckung) zu den entsprechenden Kupplungsschaltbefehlen.

  Die Verwendung eines Datenträgers zur Zuordnung von Sollwerten und Maschinenschaltbefehlen erlaubt bei der heute möglichen grossen Dichte der Datenspeicherung und dem guten Auflösevermögen der mechanischen, elektronischen, magnetischen, pneumatischen oder sonstigen in Abtasteinrichtungen eine sehr kleine, leichte Bauweise der gesamten Steuereinrichtung. Sie gestattet es, die Steuereinrichtung beweglich auszubilden oder in die Maschine zu integrieren oder einer zentralen Schaltwarte zuzuordnen.



      PATENTA1fSPRUCH   
Textilmaschine, mit einem mittels Kupplungen schaltbaren Vielstufenrädergetriebe zur Einstellung des Drehzahlverhältnisses zwischen sich drehenden Teilen der Textilmaschine, gekennzeichnet durch eine Steuereinrichtung zur Bewirkung von Kupplungsschaltbefehlen, die Speichereinrichtungen zur Speicherung der Kupplungsschaltbefehle enthält und die mit den Kupplungen des Vielstufenrädergetriebes verbindbar oder verbunden ist.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Textilmaschine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Verbindungseinrichtungen (3), z.B. Stekker, Schalter oder Relais, über die das Vielstufenrädergetriebe mit der Steuereinrichtung (2) gleichzeitig oder im Wechsel mit den Vielstufenrädergetrieben mehrerer gleichartiger Textilmaschinen kurzzeitig oder dauernd verbindbar ist.



   2. Textilmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (2) beweglich ist.



   3. Textilmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Vielstufenrädergetriebe mit der Steuereinrichtung (2) über Verbindungseinrichtungen (3), z.B. Stecker, Schalter oder Relais, für nur die zum Ansteuern der Kupplungen erforderliche Zeit verbindbar und dann von der Steuereinrichtung (2) wieder lösbar ist.



   4. Textilmaschine nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuereinrichtung (2) eine Eingabeeinrichtung, z.B. eine Tastatur (El bis E8), zugeordnet ist, über die die zur Einstellung eines bestimmten Drehzahlverhältnisses erforderlichen Kupplungsschaltbefehle in die Spei   chereinrichtungen    (16) eingebbar sind.



   5. Textilmaschine nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Speichereinrichtungen einen Datenträger   (4;      4';    5; 5'; 15) mit Abtasteinrichtung (6) enthalten, auf dem die mittels des Vielstufenrädergetriebes einstellbaren Drehzahlverhältnisse entsprechenden Markierungen zur Bewirkung der jeweils zugehörigen Kombination von Kupplungsschaltbefehlen zugeordnet sind.



   6. Textilmaschine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungen (9) des Datenträgers (5') zur Schaltung der auf einer Welle befindlichen Kupplungen derart angeordnet sind, dass sie die binäre Kodierung einer fortlaufenden Zahlenreihe bilden.

 

   7. Textilmaschine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenträger als von Hand eingebbare Lochkarte   (4;    4') ausgebildet ist.



   8. Textilmaschine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenträger als ein von Hand förder- und positionierbarer, endlos umlaufender Datenträger (5) ausgebildet ist, auf dem die mittels des Vielstu   fenrädergetriebes    schaltbaren Drehzahlverhältnisse visuell lesbar und entsprechenden Markierungen (9) zur Bewirkung von Kupplungsschaltbefehlen zugeordnet sind. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. keine Lochungen. Die Spalten 13.2 und 13.3 dienen zur Markierung des Beginns eines Umlaufs der Lochscheibe 13.
    Mit 6 ist die ständig in Betrieb befindliche Abtasteinrichtung bezeichnet. Zur Eingabe des vorgegebenen Wertes einer bestimmten textiltechnischen Eigenschaft (Zwirnung, Verstreckung) bzw. des entsprechenden Drehzahlverhältnisses dient eine Eingabeeinrichtung 14'. Sie ist als Zehnertastatur ausgebildet. Der Zehnertastatur nachgeschaltet ist eine an sich bekannte Kodierschaltung mit Speichern 15, durch die die eingegebenen Werte in binärdezimal-kodierte, zeitunabhängige Signale umgewandelt werden. Diese Signale dienen dazu, bestimmte Kupplungsschaltbefehle von der umlaufenden Lochscheibe 13 abzurufen. Dazu werden die Signale der Kodierschalter bzw. Speicher 15 sowie die von der Abtasteinrichtung 6 ausgehenden Impulse auf an sich bekannte Digitalkomparatoren 17 (digitale Vergleichsstufen) gegeben.
    Derartige digitale Vergleichs stufen sind so eingerichtet und in diesem Beispiel so geschaltet, dass ein Ausgangssignal 17.1 bewirkt wird, wenn der über die Kodierschaltung bzw. Speicher 15 eingegebene Wert identisch oder grösser als der über die Ableseeinrichtung 6 eingegebene Wert ist. Die Digitalkomparatoren werden in ihrem Takteingang 17.2 durch das Ausgangssignal einer bistabilen Kippstufe 24 angesteuert und dadurch in Betrieb gesetzt. Die bistabile Kippstufe ihrerseits wird durch die mittels der Markierungen 13.1 erzeugten Zählimpulse angesteuert und über ihren Nulleingang 24.2 mittels der von den Spalten 13.2 und 13.3 ausgehenden Impulse in Nullstellung gebracht.
    Dadurch wird gewährleistet, dass das positive Ausgangssignal 24.1 der bistabilen Kippstufe 24 nur dann vorhanden ist und dementsprechend die digitalen Vergleichsstufen 17 nur dann in Betrieb sind, wenn mittels der Abtasteinrichtung 6 eine Spalte abgetastet wird, in der der Wert einer textiltechnischen Eigenschaft (Zwirnung, Verstreckung) bzw. eines entsprechenden Übersetzungsverhältnisses gespeichert ist, z.B. Spalte 13.4. Das negative Ausgangssignal 24.1 der bistabilen Kippstufe wird gemeinsam mit dem Ausgangssignal 17.1 der digitalen Vergleichsstufen 17 auf ein Und-Glied 25 gegeben, dessen Ausgangssignal die Ausgabe der Kupplungsschaltbefehle über eine Durchschalteinrichtung 23 bewirkt. Die Schaltung der Textilmaschine kann wiederum der in Fig. 3 dargestellten Schaltung entsprechen.
    Über ein Leistungssystem 27 können die von der Kodierschaltung mit Speichern 15 oder von der Eingabeeinrichtung 14' ausgehenden Signale unmittelbar auf ein Anzeigegerät übertragen werden, das an der Steuereinrichtung oder der Textilmaschine angebracht ist und zur Sichtbarmachung des eingegebenen Wertes dient.
    Der Vorteil der beschriebenen Einrichtungen besteht darin, dass Fach- und Hilfspersonal für die Maschinenbedienung eingespart, die Bedienung vereinfacht, die Bedienungszeit verkürzt, eine zentrale Bedienung ermöglicht und die bei ständiger Wiederholung derselben Ar beitsschritte bestehende erhöhte Gefahr von Fehlleistungen vermindert wird. Die Einrichtungen gestatten dar über hinaus eine weitgehende Automatisierung von Arbeitsgängen, die bisher durch den Menschen mittels Kopf- und Handarbeit ausgeführt werden mussten, nämlich des Zuordnens vorgegebener textiltechnischer Eigenschaften (Zwirnung, Verstreckung) zu den entsprechenden Kupplungsschaltbefehlen.
    Die Verwendung eines Datenträgers zur Zuordnung von Sollwerten und Maschinenschaltbefehlen erlaubt bei der heute möglichen grossen Dichte der Datenspeicherung und dem guten Auflösevermögen der mechanischen, elektronischen, magnetischen, pneumatischen oder sonstigen in Abtasteinrichtungen eine sehr kleine, leichte Bauweise der gesamten Steuereinrichtung. Sie gestattet es, die Steuereinrichtung beweglich auszubilden oder in die Maschine zu integrieren oder einer zentralen Schaltwarte zuzuordnen.
    PATENTA1fSPRUCH Textilmaschine, mit einem mittels Kupplungen schaltbaren Vielstufenrädergetriebe zur Einstellung des Drehzahlverhältnisses zwischen sich drehenden Teilen der Textilmaschine, gekennzeichnet durch eine Steuereinrichtung zur Bewirkung von Kupplungsschaltbefehlen, die Speichereinrichtungen zur Speicherung der Kupplungsschaltbefehle enthält und die mit den Kupplungen des Vielstufenrädergetriebes verbindbar oder verbunden ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Textilmaschine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Verbindungseinrichtungen (3), z.B. Stekker, Schalter oder Relais, über die das Vielstufenrädergetriebe mit der Steuereinrichtung (2) gleichzeitig oder im Wechsel mit den Vielstufenrädergetrieben mehrerer gleichartiger Textilmaschinen kurzzeitig oder dauernd verbindbar ist.
    2. Textilmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (2) beweglich ist.
    3. Textilmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Vielstufenrädergetriebe mit der Steuereinrichtung (2) über Verbindungseinrichtungen (3), z.B. Stecker, Schalter oder Relais, für nur die zum Ansteuern der Kupplungen erforderliche Zeit verbindbar und dann von der Steuereinrichtung (2) wieder lösbar ist.
    4. Textilmaschine nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuereinrichtung (2) eine Eingabeeinrichtung, z.B. eine Tastatur (El bis E8), zugeordnet ist, über die die zur Einstellung eines bestimmten Drehzahlverhältnisses erforderlichen Kupplungsschaltbefehle in die Spei chereinrichtungen (16) eingebbar sind.
    5. Textilmaschine nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Speichereinrichtungen einen Datenträger (4; 4'; 5; 5'; 15) mit Abtasteinrichtung (6) enthalten, auf dem die mittels des Vielstufenrädergetriebes einstellbaren Drehzahlverhältnisse entsprechenden Markierungen zur Bewirkung der jeweils zugehörigen Kombination von Kupplungsschaltbefehlen zugeordnet sind.
    6. Textilmaschine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungen (9) des Datenträgers (5') zur Schaltung der auf einer Welle befindlichen Kupplungen derart angeordnet sind, dass sie die binäre Kodierung einer fortlaufenden Zahlenreihe bilden.
    7. Textilmaschine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenträger als von Hand eingebbare Lochkarte (4; 4') ausgebildet ist.
    8. Textilmaschine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenträger als ein von Hand förder- und positionierbarer, endlos umlaufender Datenträger (5) ausgebildet ist, auf dem die mittels des Vielstu fenrädergetriebes schaltbaren Drehzahlverhältnisse visuell lesbar und entsprechenden Markierungen (9) zur Bewirkung von Kupplungsschaltbefehlen zugeordnet sind.
    9. Textilmaschine nach Unteranspruch 8, dadurch
    gekennzeichnet, dass eine Fördereinrichtung (7) des Datenträgers (5) über eine ununterbrochene Reihe prismatischer Vertiefungen (10) und einen in diese eingreifenden, von einer Druckfeder (11) angedrückten Stift (12) bei Wahl eines nicht einstellbaren Drehzahlverhältnisses selbsttätig in die Stellung eines benachbarten, schaltbaren Drehzahlverhältnisses einrastet.
    10. Textilmaschine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenträger ein ständig umlaufender endloser Datenträger (13) ist.
    11. Textilmaschine nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenträger als zentral gelagerte, ständig umlaufende Lochscheibe (13) ausgebildet ist.
    12. Textilmaschine nach Unteranspruch 10, gekennzeichnet durch eine Eingabeeinrichtung (14') für Dezimalzahlen zur Eingabe gewünschter Drehzahlverhältnisse und eine nachgeschaltete Kodierschaltung mit Speicher (15) zur Umsetzung der Dezimalzahlen in zeitunabhängige, binär kodierte Signale.
    13. Textilmaschine nach Unteranspruch 12, gekennzeichnet durch digitale Vergleichsstufen (17), deren Eingänge mit der Eingabeeinrichtung (14') bzw. der Kodierschaltung mit Speicher (15) einerseits sowie der Abtasteinrichtung (6) andererseits verbunden sind und über die das eingegebene Drehzahlverhältnis einem im Datenträger (13) gespeicherten Drehzahlverhältnis zuzuordnen und ein Ausgangssignal (17.1) zur Übernahme von Kupplungsschaltbefehlen aus dem Datenträger bewirkbar ist.
    14. Textilmaschine nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die einstellbaren Drehzahlverhältnisse und die zugehörigen Kombinationen von Kupplungsschaltbefehlen abwechselnd und in der numerischen Reihenfolge der Drehzahlverhältnisse in je einer senkrecht zur Bewegungsrichtung des Datenträgers (13) angeordneten Spalte (13.4, 13.5) gespeichert sind.
    15. Textilmaschine nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtasteinrichtung (6) eine den Datenträger (13) ständig abtastende Abtasteinrichtung ist.
    16. Textilmaschine nach Unteranspruch 15, gekennzeichnet durch jeder Spalte des Datenträgers (13) zugeordnete Markierungen (13.1) zur Auslösung von Zählimpulsen (22.1) sowie eine von diesen betätigte bistabile Kippstufe (14), die einerseits mit einem Takteingang (17.2) der digitalen Vergleichsstufen (17) und andererseits gemeinsam mit dem Ausgang (17.1) der digitalen Vergleichsstufen (17) über ein Und-Glied (25) mit einer Durchschalteinrichtung (23) zur Übernahme von Kupplungsschaltbefehlen aus dem Datenträger (13) verbunden ist.
    17. Textilmaschine nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass in einer oder mehreren benachbarten Spalten (13.2, 13.3) des Datenträgers (13) Markierungen angeordnet sind, die den Beginn eines Umlaufs des Datenträgers anzeigen.
    18. Textilmaschine nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass ein Nulleingang (24.3) der bistabilen Kippstufe (24) mit der Ableseeinrichtung (6) derart verbunden ist, dass die bistabile Kippstufe (24) durch die den Beginn eines Umlaufs anzeigenden Markierungen (13.2, 13.3) in die Nullstellung gebracht wird.
    19. Textilmaschine nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenträger (13) zur Anzeige des Beginns seines Umlaufs eine Spalte mit nur positiven Markierungen (13.2) und eine benachbarte Spalte (13.3) mit nur negativen Markierungen aufweist.
    BARMAG Barmer Maschinenfabrik Aktiengesellschaft Vertreter: Kirchhofer, Ryffel & Co., Zürich
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