CH529525A - Schischuh - Google Patents

Schischuh

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CH529525A
CH529525A CH853971A CH853971A CH529525A CH 529525 A CH529525 A CH 529525A CH 853971 A CH853971 A CH 853971A CH 853971 A CH853971 A CH 853971A CH 529525 A CH529525 A CH 529525A
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CH
Switzerland
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shell part
ski boot
upper shell
piece
lower shell
Prior art date
Application number
CH853971A
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English (en)
Inventor
Mochizuki Yoshinari
Original Assignee
Hope Kk
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/04Ski or like boots
    • A43B5/0427Ski or like boots characterised by type or construction details
    • A43B5/0452Adjustment of the forward inclination of the boot leg
    • A43B5/0454Adjustment of the forward inclination of the boot leg including flex control; Dampening means
    • A43B5/0458Adjustment of the forward inclination of the boot leg including flex control; Dampening means with the actuator being disposed at the front side of the boot

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


      Schischuh       Vorliegende Erfindung betrifft einen Schischuh mit einem  starren unteren Schalenteil zur Umschliessung eines Fusses,  einem starren oberen Schalenteil und mit Mitteln zur in vor  wärts und rückwärtsgeneigte Stellungen beweglichen Verbin  dung des oberen Schalenteiles mit dem unteren Schalenteil.  



  Bekannte Schischuhe dieser Art, die neulich an Stelle rela  tiv schwerer, weicher Schischuhe aus Leder oder anderem  ähnlichem Material entwickelt wurden, haben aus leichten  und starren Materialien wie Kunststoffe oder Metalle beste  hende äussere Schalenteile und einen inneren Schuh, der  zwecks Anpassung des Schischuhs an einen Fuss eines     Schi-          fahrers    im Inneren der starren Aussenschale des Schischuhs  vorliegt.

   Solche bekannte Schalenschischuhe bieten den er  heblichen Vorteil, dass sie den Fuss des jeweiligen     Schifah-          rers    an dem jeweiligen Schi verhältnismässig steif festlegen  und dabei ein für eine sichere Führung oder Steuerung des  Schis unerwünschtes seitliches Spiel oder Beweglichkeit des  Fusses des Schifahrers relativ zum Schi praktisch vollständig  eliminieren. Trotz seiner relativen Steifigkeit muss jedoch  der Schischuh Schwenkbewegungen des Fussgelenkes des  jeweiligen Schifahrers zulassen, um dem Schifahrer die Ein  nahme rückwärts- und vorwärtsgeneigter Stellungen, die der  Natur des Schifahrens entsprechende, häufig vorkommende  Stellungen sind, zu erlauben.

   Zu diesem Zwecke umfasst die  äussere Schale des bekannten Schischuhs einen starren unte  ren Schalenteil zur Umschliessung eines grösseren oder we  sentlichen Teiles oder Bereiches eines Fusses und einen star  ren oberen fussgelenkmufförmigen Schalenteil, der an dem  unteren Schalenteil schwenkbar befestigt ist.  



  Zwecks Haltung des oberen Schalenteiles in einer vor  bestimmten aufrechten Stellung auf dem unteren Schalenteil  kann bekanntlich eine hinten an den oberen und unteren  Schalenteilen angebrachte Zugfeder verwendet werden.  



  Ein mit einer solchen hintern Zugfeder ausgerüsteter  bekannter Schischuh ist jedöch mit dem Nachteil behaftet,  dass, da die Zugfeder den oberen Schalenteil zwecks seiner  Haltung in der aufrechten Stellung auf dem unteren Schalen  teil     rückwärts    zieht, auf das Fussgelenk und das Schienbein  des Schifahrers eine höchst unerwünschte Rückwärtsschub  kraft ausgeübt wird, wenn der Schifahrer bei einer Abfahrt    über einen steilen Hang eine weit vorwärts geneigte Stellung  oder starke Vorlage einnimmt. Eine solche Rückwärtsschub  kraft oder -last verursacht einen unerwünschten Energiever  lust des Schifahrers und ist auch hinsichtlich einer geschmei  digen Schiführung oder Schisteuerung nachteilig.  



  Ein weiterer Nachteil der bekannten Schischuhe besteht  darin, dass, da die Zugfeder zur Haltung des oberen Schalen  teiles in seiner aufrechten Stellung auf dem unteren Schalen  teil am hinteren Ende dieser Schalenteile vorliegt, der     Schi-          schuh    mit seitlich oder vorwärtsgerichteten     Öffnungs-    und  Verschlusseinrichtungen zur Einführung des Fusses des je  weiligen Schifahrers in den Schischuh und zur Festlegung des  Fusses auf dem Schi versehen wurde. Beim Schifahren kann  sich nämlich dabei Schnee auf dem Verschluss- und Öffnungs  bereich des Schischuhs anhäufen und, da der     Verschluss-          bereich    unmittelbar dem Schnee ausgesetzt ist, in die äussere  Schale des Schischuhs eintreten.

   Bei Anordnung der     Öff-          nungs-    und Verschlusseinrichtung des Schischuhs im vorderen  Bereich des Schischuhs muss ferner die Fussspitze des     Schi-          fahrers    zwecks     Einführung    des Fusses des Schifahrers in den  Schischuh um das Fussgelenk des Schifahrers oder     Schischuh-          benützers    auf höchst unbequeme Weise vorwärts- und ab  wärtsgeneigt werden, wobei eine so geneigte     Einführung    des  Fusses in den Schischuh insbesondere bei Tragen von dicken  Socken und bei     Aufziehen    des Schischuhs in kalter Umgebung  besonders lästig ist.  



  Ziel der vorliegenden Erfindung ist nun, einen Schischuh  zu schaffen, der die Nachteile bekannter Schischuhe der vor  stehend erörterten Art unter Beibehaltung ihrer Vorteile zu  vermeiden erlaubt. Die Vorwärtsneigung des oberen Schalen  teiles des Schischuhs relativ zum unteren Schalenteil des  Schischuhs soll entsprechend der Neigung des jeweils zu be  fahrenden Hanges einfach und optimal einstellbar sein. Der  Schischuh soll eine leichte und bequeme     Einführung    des     Fus-          ses    des     Schischuhbenützers    oder Schifahrers in den Schuh von  hinten her erlauben.

   Der Schischuh soll dazu beitragen, das  Fussgelenk des     Schischuhbenützers    oder Schifahrers von  Verletzungen wie Verstauchungen und Brüche auch bei einem  schweren Vorwärtssturz des Schifahrers wirksam zu schützen.      Der Schischuh soll auch angenehm und bequem zu tragen und  zu handhaben sein.  



  Der Schischuh zeichnet sich     erfindungsgemäss    dadurch  aus, dass die eine vordere Fläche des oberen Schalenteiles  mit einer oberen Fläche des unteren     Schalenteiles    verbinden  den Mittel zur Einstellung der Vorwärtsneigung des oberen  Schalenteiles ausgebildet sind.  



  Die nachfolgende Beschreibung erörtert Ausführungs  formen der Erfindung anhand der Zeichnung. In der Zeich  nung sind:  Fig. 1 eine perspektivische Teilschnittsansicht eines     Schi-          schuhs,    der eine erste Ausführungsform der Erfindung ist,  wobei hintere Bereiche eines oberen Schalenteiles offen sind,  Fig. 2 eine seitliche Ansicht des Schischuhs der Fig. 1, wo  bei der hintere Bereich des oberen Schalenteiles geschlossen  ist,  Fig. 3 eine Ansicht von hinten des Schischuhs der Fig. 2  und  Fig. 4 eine seitliche Teilschnittsansicht, die obere Bereiche  eines oberen Schalenteiles eines Schischuhs, der eine andere  oder zweite Ausführungsform der Erfindung ist, zeigt.  



  Der in Fig. 1-3 gezeigte Schischuh 1 hat einen unteren  Schalenteil 2 und einen oberen Schalenteil, der ein vorderes  oberes Schalenstück 3 und ein hinteres     Verschlussschalen-          stück    6 umfasst. Unterer Schalenteil 2 besteht aus starren  Materialien wie Fiber, verstärkter Kunststoff, Aluminium  legierung oder ein anderes ähnliches Material und ist     ein-          stückig    mit Sohle 4 auf dieser Sohle ausgebildet. Wie die  Figuren zeigen, ist unterer Schalenteil 2 zur Umschliessung  der wesentlichen Bereiche eines Fusses eines Schifahrers be  stimmt.

   Oberes vorderes Schalenstück 3 und hinteres     Ver-          schlussschalenstück    6 können gleichwohl aus den vorstehend  erörterten ähnlichen oder gleichen starren Materialien her  gestellt sein. Vorderes oberes Schalenstück 3 ist zur     Um-          schliessung    und     Halterung    oder Stützung im wesentlichen  des Schienbeins und des Fussgelenkes eines     Schischuhbenüt-          zers    oder Schifahrers bestimmt. Hinteres Verschlussstück 6  ist in seiner Verschlussstellung zur Halterung oder Stützung  des Fussgelenkes und des Wadenbeins eines Schifahrers oder  Schischuhbenützers bestimmt.

   Vorderes oberes Schalen  stück 3 und hinteres Verschlussschalenstück 6 bilden somit  einen hüllenförmigen oberen Schalenteil.  



  Vorderes oberes Schalenstück 3 und hinteres     Verschluss-          schalenstück    6 sind an einem oberen Bereich von unterem  Schalenteil 2 mittels Schwenkzapfen 9 schwenkbar verbun  den, wobei die Schwenkstellenbereiche von hinterem     Ver-          schlussschalenstück    6 ausserhalb der Schwenkstellenbereiche  von vorderem oberem Schalenstück 3 angeordnet sein kön  nen. Elastisch nachgiebiges, etwa platten- oder blattförmiges  Glied 14 ist zwischen dem oberen Ende von unterem Schalen  teil 2 und dem unteren Ende von vorderem oberem Schalen  stück 3 angeordnet.

   Blattförmiges Glied 14 ist an beiden ih  ren Enden an Schalenteil 2 und Schalenstück 3 befestigt oder  klebebefestigt, um eine zwischen Schalenteil 2 und Schalen  stück 3 vorliegende Öffnung zu verschliessen und dabei eine  Eindringung von Schnee in Schalenteil 2 und Schalenstück 3  beim Schifahren zu verhindern. Fersenverschlussschalenteil 5  ist bei 7 an einem hinteren oberen Endbereich von unterem  Schalenteil 2 befestigt und liegt zwischen vorderem oberem  Schalenstück 3 und hinterem Verschlussschalenstück 6 vor,  wobei Fersenverschlussschalenteil 5 zwischen vorderem obe  rem Schalenstück 3 und hinterem Verschlussschalenstück 6  vorwärts und     rückwärts    schwenkbeweglich ist.

   Ein inneres  freies Ende von Fersenverschlussschalenteil 5 berührt und  verschliesst ein hinteres freies Ende von vorderem oberem  Schalenstück 3, wenn hinteres Verschlussschalenstück 6 um  Schwenkzapfen 9 vorwärtsdrehbewegt oder -schwenkbewegt  ist. Eine Rückwärtsdrehbewegung von Fersenverschlussscha-    lenteil 5 ist durch eine innere Fläche von hinterem     Ver-          schlussschalenstück    6, die in der rückwärtsgeschwenkten Stel  lung von Verschlussschalenstück 6 im wesentlichen horizon  tal verläuft, begrenzt.

   Fersenverschlussschalenteil 5 besitzt an  seiner     Aussenfläche    zwei in Abstand vorliegende Ansätze 8,  die eng in Ausnehmungen 10 hineinpassen, wenn hinteres  Verschlussschalenstück 6 den hinteren offenen Teil von vor  derem oberem Verschlussschalenstück 3 verschliesst, wobei  Ausnehmungen 10 an einer inneren Fläche von     Verschluss-          schalenstück    6 vorliegen, um unerwünschte seitliche Bewe  gungen von Fersenverschlussschalenteil 5 zu verhindern. Hin  teres Verschlussschalenstück 6 ist mit vorderem oberem  Schalenstück 3 mittels an sich bekannter Klemmstücke oder  -glieder 11 und 12     verklemmt    oder klemmverbunden.

    Klemmstücke oder -glieder 11 und 12 sind an Seitenflächen  von hinterem Verschlussschalenstück 6 bzw. vorderem obe  rem Schalenstück 3 befestigt.  



  Weiche Polster oder     Polsterungen    13 sind auf Innenseiten  von vorderem oberem Schalenstück 3, hinterem     Verschluss-          schalenstück    6 und Fersenverschlussschalenteil 5 befestigt  oder klebebefestigt. Weiche Polster oder     Polsterungen    13  sind zur Umschliessung eines nicht gezeigten inneren oder  Innenschuhs des beschriebenen Schischuhs bestimmt, wel  cher Innenschuh der Anpassung des Schischuhs an einen  Fuss des jeweiligen Schischuhbenützers oder Schifahrers  dient.  



  Zwischen einer vorderen Fläche von vorderem oberem  Schalenstück 3 und einer oberen Fläche von unterem Schalen  teil 2 ist ein schräges oder schrägverlaufendes     Mittel    zur Ein  stellung der jeweils erwünschten Vorwärtsneigung von vorde  rem oberem Schalenstück 3 vorhanden. Das schräge oder  schrägverlaufende Vorwärtsneigungseinstellmittel umfasst  eine Gewindestange 19, die an einem ihrer Enden     mit    dem  vorderen Flächenbereich von vorderem oberem Schalen  stück 3 verbunden ist, und eine andere oder zweite Gewinde  stange 18, die an einem seiner Enden mit dem oberen Ober  flächenbereich von unterem Schalenteil 2 verbunden ist.  Gewindestangen 18 und 19 weisen entgegengesetzt gerich  tete Gewinde auf und sind mit Schalenteil 2 bzw. Schalen  stück 3 mittels Gelenken verbunden.

   An ihren anderen En  den sind Gewindestangen 18 und 19 mit zylindrischen Kap  pen 16a bzw. 16 verbunden. Ein freies verkleinertes Ende  von zylindrischer Kappe 16 umschliesst     ein    freies     vergrös-          sertes    Ende zweiter zylindrischer Kappe 16a, wobei der  Durchmesser des verminderten Endes von zylindrischer  Kappe 16 kleiner als der Durchmesser des vergrösserten  Endes von     zylindrischer    Kappe 16a ist. In zylindrischen Kap  pen 16 und 16a ist eine Druckfeder vorhanden. Beide Enden  von     Druckfeder    15 sind in ringförmigen synthetischen Kau  tschukteilen 17 aufgenommen.

   Synthetische Kautschukteile  17 umschliessen Gewindestangen 18 und 19     mit    einem klei  nen Spiel oder Spielraum. Innere Enden von Gewindestan  gen 18 und 19 gehen durch ringförmige Kautschukteile 17  hindurch und erstrecken sich in     Druckfeder    15.     Druckfeder     15 drückt dabei zylindrische Kappen 16 und 16a im     lastfreien     oder Ruhezustand des     Vorwärtsneigungseinstellmittels    aus  einander, wobei die vergrösserten und verkleinerten Enden  von Kappen 16a bzw. 16 ein     Aussereingriffkommen    dieser  Kappen verhindern.

   Bei Ausübung jedoch einer Vorwärts  schubkraft an vorderem oberem Schalenstück 3 gleitet zylin  drische Kappe 16 vorwärts, nimmt die gegenüberliegende  Kappe 16a auf und drückt dabei<B>Feder</B> 15 zusammen. Bei  Ausübung ferner einer überdurchschnittlich grossen     gefähr-          lichen        Vorwärtsschubkraft,    die zur vollständigen     Zusammen-          drückung    von Feder 15 ausreicht,

   auf vorderes oberes  Schalenstück 3 wird ringförmiger synthetischer Kautschuk  teil 17 nach     Zusammendrückung    von     Druckfeder    15 zusam  mengedrückt und nimmt dabei die überdurchschnittlich           grosse    gefährliche Vorwärtsschubkraft auf bzw. absorbiert die  von dieser Kraft geleistete Arbeit.  



  Zylindrische Kappen 16 und 16a sind mit Gewindestan  gen 19 bzw. 18 mittels entgegengesetzt gerichteten Gewinden  gewindeverbunden, wobei eine Drehbetätigung von zylindri  schen Kappen 16 und 16a in entgegengesetzten Richtungen  die Vorwärtsneigung oder das Ausmass der Vorwärtsneigung  von vorderem oberem Schalenstück 3 steigert oder vermin  dert.  



  In dem Schischuh der Fig. 4, der eine zweite Ausführungs  form der Erfindung ist, hat hinteres Verschlussschalenstück 6  ein plastisch nachgiebiges Wadenstützglied 6. Wadenstütz  glied 6a ist mit dem oberen Ende von     Verschlussschalen-          stück    6 verbunden. Wadenstützglied 6a ist aus einem weichen  synthetischen Harzblatt oder -platte hergestellt, wobei der  Schischuhbenützer oder Schifahrer, auch wenn er den     Schi-          schuh    zum Schifahren für eine längere Dauer oder Periode   trägt, keine Schmerzen verspürt.  



  Mit Ausnahme der Verwendung von Wadenstützglied 6a  ist der Schischuh der Fig. 4 jenem der Fig. 1-3 im wesentli  chen gleich.  



  Der beschriebene Schischuh erlaubt eine Einstellung der  jeweils erwünschten Vorwärtsneigung des oberen Schalentei  les durch Betätigung von zylindrischen Kappen 16 und 16a  zwecks Anpassung der     Vorwärtsneigung    des oberen Schalen  teiles an die Neigung des jeweils zu befahrenden Hanges.  



  Wenn eine überdurchschnittlich hohe und gefährliche  Vorwärtsschubkraft auf das Bein des Schischuhbenützers  oder     Schifahrers    ausgeübt wird, werden Feder 15 und dar  auffolgend synthetische Kautschukteile 17 in zylindrischen  Kappen 16 und 16a zusammengedrückt, wobei sie die Vor  wärtsschubkraft aufnehmen bzw. ihre Arbeit absorbieren.  Synthetische Kautschukteile 17 sind so ausgebildet, dass sie  nach Erreichung einer vollständigen Zusammendrückung  von Druckfeder 15 zusammengedrückt werden, wobei die  Absorbierung der gefährlichen Vorwärtsschubkraft durch  synthetische Kautschukteile 17 sichergestellt oder gewährlei  stet ist.  



  Da der obere Schalenteil 3, 6 in seinem hinteren Bereich  geöffnet und verschlossen wird, ist sowohl die Einführung  eines Fusses eines Schischuhbenützers oder eines Schifahrers  in den beschriebenen Schischuh leicht und bequem, als auch  kann kein Schnee während des Schifahrens zwischen anein  andergrenzenden Bereichen von vorderem oberem Schalen  stück 3 und hinterem Verschlusschalenstück 6 in den     Schi-          schuh    eindringen.  



  Da anderseits das aus Kappen 16 und 16a und Gewinde  stangen 18 und 19 bestehende     Vorwärtsneigungseinstellmit-          tel    zwischen den oberen und unteren Schalenteilen schräg  vorliegt, kann der Schischuh durch Anpackung oder Anfas  sung von zylindrischen Kappen 16, 16a oder durch Einfüh  rung eines Schistockes zwischen zylindrischen Kappen 16, 16a  und elastisch nachgiebigem blattförmigem Glied 14 leicht  und bequem getragen werden.  



  Bei Verwendung von weichem synthetischem     Harzblatt     oder -glied 6 am oberen Ende des oberen Schalenteiles ver  spürt der jeweilige Schischuhbenützer oder Schifahrer auch  bei Tragen des Schischuhs für eine längere Dauer oder Peri  ode keine Schmerzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schischuh mit einem starren unteren Schalenteil zur Um- schliessung eines Fusses, einem starren oberen Schalenteil und mit Mitteln zur in vorwärts- und rückwärtsgeneigte Stel lungen beweglichen Verbindung des oberen Schalenteiles mit dem unteren Schalenteil, dadurch gekennzeichnet, dass die eine vordere Fläche des oberen Schalenteiles (3, 6) mit einer oberen Fläche des unteren Schalenteiles (2) verbinden- den Mittel (15, 16, 16a, 18, 19) zur Einstellung der Vor wärtsneigung des oberen Schalenteiles ausgebildet sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schischuh nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Vorwärtsneigungseinstellmittel eine erste Stange (19), deren ein Ende mittels eines Gelenkes mit der Vorder fläche des oberen Schalenteiles (3, 6) verbunden ist, eine zweite Stange (18), deren ein Ende mittels eines Gelenkes mit der oberen Fläche des unteren Schalenteiles (2) verbun den ist, und ein nachgiebiges Einstellmittel (15, 16, 16a), das die anderen Enden der ersten und zweiten Verbindungsstange miteinander verbindet, wobei es mit mindestens einer der Verbindungsstangen zwecks Einschränkung der Rückwärts neigungsbewegung des oberen Schalenteiles schraubverbun den und durch eine Vorwärtsneigungsbewegung des oberen Schalenteiles zusammendrückbar ist, umfassen. 2.
    Schischuh nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass der obere Schalenteil ein vorderes oberes Schalen stück (3) und ein hinteres Verschlussschalenstück (6), wel che beiden Schalenstücke im Bereich seiner oberen Fläche mit dem unteren Schalenteil schwenkbar verbunden sind, umfasst und zwischen dem vorderen oberen Schalenstück und dem hinteren Verschlussschalenstück ein an einem hin teren oberen Endbereich des unteren Schalenteiles schwenk bar befestigter Fersenverschlussschalenteil (5) vorliegt, wo bei der hintere Endbereich des unteren Schalenteiles zwecks bequemer Einführung eines Fusses eines Schifahrers in den Schischuh vollständig freilegbar und durch eine einfache Rückschwenkung des hinteren Verschlussschalenstückes zum vorderen oberen Schalenstück wieder verschliessbar ist.
    3. Schischuh nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die anderen Enden der ersten und zweiten Ver bindungsstange (18, 19) entgegengesetzt gerichtete Gewinde aufweisen und das nachgiebige Einstellmittel eine erste zylin drische Kappe (16), in deren geschlossenes Ende die erste Stange (19) hineingeschraubt ist, und eine zweite zylindri sche Kappe (16a), in deren geschlossenes Ende die zweite Stange (18) hineingeschraubt ist, wobei die zylindrischen Kappen miteinander im Bereich ihrer freien Enden in gleit- barem Eingriff stehen, und eine in den zylindrischen Kappen zwischen den geschlossenen Kappenenden zusammengedrückt vorliegende Druckfeder (15) umfasst;
    wobei die Vorwärts neigung des oberen Schalenteiles (3, 6) bei Drehbetätigung der zylindrischen Kappen in entgegengesetzten Richtungen zunimmt bzw. abnimmt und die zylindrischen Kappen sich bei einer Vorwärtsneigung des oberen Schalenteiles unter der Wirkung einer von einem Bein eines Schifahrers an den oberen Schalenteil ausgeübten Vorwärtsschubkraft bei ent sprechender Zusammendrückung der Druckfeder wechsel seitig bewegen und dieser Vorwärtsschubkraft entgegenwir ken. 4. Schischuh nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das hintere Verschlussschalenstück (6) in sei nem oberen Endbereich einen weichen, etwa plattenförmigen Kunstharzeinsatz (6a) aufweist. 5.
    Schischuh nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Verschliessung eines zwischen einem unte ren Endbereich des oberen Schalenteiles (3, 6) und einem oberen Endbereich des unteren Schalenteiles (2) vorliegen den Raumes ein elastisch nachgiebiges, etwa plattenförmiges Glied (14) vorhanden ist. 6. Schischuh nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass an entgegengesetzten Seiten der Druckfeder (15) synthetische Kautschukteile (17), die nach erfolgter vollständiger Kompression oder Zusammendrückung der Druckfeder zusammengedrückt zu werden bestimmt sind, vorhanden sind.
CH853971A 1970-06-11 1971-06-11 Schischuh CH529525A (de)

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