CH529682A - Chassiselement für einen Bandförderer - Google Patents

Chassiselement für einen Bandförderer

Info

Publication number
CH529682A
CH529682A CH1475871A CH1475871A CH529682A CH 529682 A CH529682 A CH 529682A CH 1475871 A CH1475871 A CH 1475871A CH 1475871 A CH1475871 A CH 1475871A CH 529682 A CH529682 A CH 529682A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
chassis element
sheet metal
profile
horizontal flange
bend
Prior art date
Application number
CH1475871A
Other languages
English (en)
Inventor
Leibundgut Hans
Original Assignee
Blaser Maschinenfabrik M
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Blaser Maschinenfabrik M filed Critical Blaser Maschinenfabrik M
Priority to CH1475871A priority Critical patent/CH529682A/de
Publication of CH529682A publication Critical patent/CH529682A/de

Links

Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G21/00—Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description


  
 



  Chassiselement für einen Bandförderer
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Chassiselement für einen Bandförderer.



   Das Chassis eines modernen Bandförderers besteht aus zwei oder mehr zusammenschraubbaren Elementen gleichen Querschnittes und gleicher oder verschiedener Länge; die Endelemente sind an ihren freien Enden meist in besonderer Weise ausgebildet, um daran beispielsweise ein Spannelement für das Förderband abnehmbar befestigen zu können.



   Damit das Chassis eines Bandförderers den beim Betrieb auftretenden Belastungen sicher standhält, müssen die meist aus Stahlblech bestehenden Profile, aus denen die Chassiselemente hergestellt sind, eine genügend hohe Drillungssteifigkeit aufweisen. Dies kann einerseits durch   die'Formgebung    des Querschnittes der Profile erfolgen und andererseits durch besondere, mit den Profilen verschweisste Versteifungselemente, die gleichzeitig als Träger von Stützen für die Seitenführungen dienen.



   Solche Versteifungselemente, wie sie beispielsweise in den Schweizer Patentschriften 508 536 und 511 992 beschrieben sind, gestatten zwar zwei Einsteckstellungen der Seitenführungsstützen, so dass die Seitenführungen eine Steillage und eine die Förderkapazität vergrössernde Flachlage einnehmen können. Diese zwei Extremlagen erweisen sich jedoch im praktischen Betrieb oft als nicht ausreichend. Darüber hinaus ist die Erhöhung der Drillungssteifigkeit durch derartige Versteifungselemente für manche Fälle nicht ausreichend.



   Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Chassiselement zu schaffen, dessen Blechprofile durch ihre Form   gebung    und durch Versteifungselemente, die eine stufenlose seitliche Verstellung der Seitenführungen erlauben, eine wesentliche Erhöhung der Drillungssteifigkeit des Chassiselementes gewährleisten.



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass zwei spiegelbildlich zu einer vertikalen Ebene angeordnete Blechprofile von im wesentlichen S-förmigem Querschnitt, deren jedes einen oberen waagrechten Flansch mit einer nach unten gerichteten Abbiegung an seinem äusseren Rand, einen aus einem oberen senkrechten Teil, einem mittleren waagrechten Teil und einem unteren senkrechten Teil bestehenden Steg und einen unteren waagrechten Flansch mit einer nach oben gerichteten Abbiegung an seinem inneren Rand aufweist, durch wenigstens zwei, in Längsrichtung des Chassiselementes im Abstand voneinander angeordnete, kreisrunde Distanzrohre miteinander verbunden sind, die im unteren Bereich der oberen senkrechten Stegteile an diesen befestigt sind, dass wenigstens zwei, in Längsrichtung des Chassiselementes im Abstand voneinander angeordnete,

   im oberen Bereich der oberen senkrechten Stegteile an diesen befestigte Vierkantrohre sich nach aussen bis zu den an ihnen befestigten Abbiegungen der oberen waagrechten Flansche erstrecken sowie im Bereich ihrer äusseren Enden Feststellmittel für in die Vierkontrohre unter Formschluss eingeführte Stützen von Seitenführungen aufweisen, und dass ¯ wenigstens an einem Ende des Chassiselementes die Blechprofile durch Anschlussplatten stirnseitig geschlossen sind.



   Durch diese erfindungsgemässe Ausbildung wird nicht nur die Drillungssteifigkeit des Chassiselementes wesentlich erhöht, sondern gleichzeitig auch noch die Möglichkeit geschaffen, die Seitenführungen stufenlos seitlich zu verstellen. Darüber hinaus ist das Chassiselement in seinem Aufbau sehr einfach.



   Nachfolgend wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung in Verbindung mit den Zeichnungen beschrieben. In den letzteren zeigen:
Fig. 1 eine seitliche Teilansicht des Chassiselementes,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II in Fig. 1 und
Fig. 3 die Stirnansicht einer Anschlussplatte.



   Das in den Figuren I und 2 der Zeichnung nur teilweise dargestellte Chassiselement besteht aus zwei spiegelbildlich zu einer vertikalen Ebene E-E angeordneten Blechprofilen 1 von im wesentlichen S-förmigem Querschnitt. Jedes dieser Blechprofile 1, die vorzugsweise aus Stahlblech bestehen, jedoch auch beispielsweise aus Leichtmetall   gefertigt    sein können, umfasst einen oberen waagrechten Flansch la mit einer nach unten gerichteten Abbiegung   lb    an seinem äusseren Rand, einen aus einem oberen senkrechten Teil   lc"    einem mittleren waagrechten Teil   1 c2    und einem unteren senkrechten Teil   lc    bestehenden Steg und einen unteren   waagrech-    ten Flansch   1 d    mit einer nach oben gerichteten Abbie  gung le.

  Im gezeigten Ausführungsbeispiel besteht die nach unten gerichtete Abbiegung   1b    aus einer schräg nach unten gerichteten Teilabbiegung   lb1    und einer senkrecht nach unten gerichteten Teilabbiegung   lb2.    Auf dem oberen waagrechten Flansch la läuft das durch gestrichelte Linien angedeutete Förderband 6. Die beiden Blechprofile 1, von denen in Fig. 1 nur eines gezeigt ist, sind im unteren Bereich der oberen Stegteile   1c1    durch kreisrunde Distanzrohre 2 miteinander verbunden, beim dargestellten Ausführungsbeispiel durch Verschweissen; es könnte jedoch auch jede andere geeignete Verbingsart gewählt werden,   z.B.    eine Verschraubung oder   Vernie-    tung.

  Die Distanzrohre 2, von denen wenigstens zwei benötigt werden, sind in Längsrichtung des Chassiselementes in geeignetem Abstand voneinander angeordnet; in Fig. 1 ist nur ein solches Distanzrohr gezeigt. Zur Erhöhung der Drillungssteifigkeit des Chassiselementes sind zwischen den Blechprofilen 1 im oberen Bereich der oberen senkrechten Stegteile   ici Vierkantrohre    3 vorgesehen. Diese Vierkantrohre 3, die an den Stegteilen   ici    beispielsweise durch Verschweissen befestigt sind, erstrecken sich nach aussen bis zur Abbiegung   lb,    im vorliegenden Falle bis zur Teilabbiegung   lb2,    an der sie beispielsweise durch Verschweissen befestigt sind.

  Gleichzeitig dienen die Vierkantrohre 3 zur Aufnahme der Stützen 4a von Seitenführungen 4, deren eine in Fig. 2 durch gestrichelte Linien angedeutet ist; zu diesem Zweck sind an den Vierkantrohren 3 im Bereich ihrer äusseren Enden Feststellmittel 5 angeordnet. Im gezeigten Ausführungsbeispiel bestehen diese Feststellmittel 5 aus angeschweissten Gewindehülsen, in deren die Vierkantrohre durchsetzende Gewinde (nicht dargestellte)   Kopfschrauben    einschraubbar sind, durch welche die von aussen in die Vierkantrohre 3 formschlüssig eingeführten Stützen   4a    der Seitenführungen 4 in Stellung gehalten werden. Nach Lösen dieser Schrauben können die Stützen 4a und damit die Seitenführungen 4 stufenlos seitlich verstellt werden.



   Für ein Chassiselement werden ebenfalls wenigstens zwei Vierkantrohre 3 benötigt; sie sind in Längsrichtung des Chassiselementes im Abstand voneinander angeordnet, und zwar vorzugsweise über den Distanzrohren 2.



   An dem aus Fig. 1 nicht ersichtlichen (linken) Ende des Chassiselementes ist jedes Blechprofil 1 durch eine in Fig. 3 dargestellte Anschlussplatte 7 stirnseitig geschlossen. Diese Anschlussplatten 7 sind mit Bohrungen 8 zur Aufnahme von Schraubenbolzen versehen, durch welche zwei benachbarte Chassiselemente mit Hilfe von Muttern zusammengeschraubt werden können, so dass sie eine Einheit bilden.



   Normalerweise sind bei einem Chassiselement an beiden Enden die Blechprofile 1 durch Anschlussplatten 7 stirnseitig geschlossen. Wenn es sich jedoch - wie bei dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Chassiselement - um ein Endelement handelt, sind an seinem einen Ende (in Fig. 1 am rechten Enden) die Blechprofile 1 stirnseitig nicht durch Anschlussplatten 7 geschlossen. In diesem Falle ist vielmehr die Abbiegung   lb -    oder genauer gesagt, die senkrecht nach unten gerichtete   Teilabbiegung      1b2    - des oberen Flansches la jedes Blechprofils 1 mit dem unteren senkrechten Stegteil   lc3    durch   eine - beispielsweise      angeschweisste - Ver-    stärkungsplatte 9 verbunden.

  Eine Gewindeplatte 10 mit einer Gewindebohrung 11 ist - vorzugsweise durch Ver   schweissen - einerseits    an dem oberen Stegteil   lci    des Blechprofils 1 und andererseits an der Verstärkungsplatte 9 so befestigt, dass die Achse der Gewindebohrung 11 parallel zur Längsrichtung des Chassiselementes verläuft. Aufgrund dieser Ausbildung kann an dieses Ende des Chassiselementes ein an sich bekanntes Spannelement so angesetzt und befestigt werden, dass keinerlei Teile über den Umriss der Blechprofile hinausragen.

 

   In besonders vorteilhafter Weise sind die Blechprofile so geformt, dass die Breite des oberen waagrechten Flansches wenigstens annähernd 38% der Profilbreite   B,    die Breite des unteren waagrechten Flansches ld we   wenigstens    annähernd 46% der Profilbreite B, die Höhe des oberen senkrechten Stegteiles   lcj    wenigstens annä   hernd    70% der Profilhöhe H, die Höhe der Abbiegung Id des oberen waagrechten Flansches la wenigstens annähernd 15% der Profilhöhe H und die Höhe der Abbiegung le des unteren waagrechten Flansches ld wenigstens   annähernd    10% der Profilhöhe H beträgt; da   durch    ergibt sich bei geringstem Materialaufwand die grösstmögliche Formsteifigkeit der Blechprofile. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Chassiselement für einen Bandförderer, dadurch gekennzeichnet, dass zwei spiegelbildlich zu einer vertikalen Ebene (E-E) angeordnete Blechprofile (1) von im wesentlichen 5-förmigem Querschnitt, deren jedes einen oberen waagrechten Flansch (la) mit einer nach unten gerichteten Abbiegung (lb) an seinem äusseren Rand, einen aus einem oberen senkrechten Teil (1 cm), einem mittleren waagrechten Teil ( und einem unteren senkrechten Teil (lc3) bestehenden Steg und einen unteren waagrechten Flansch (ld) mit einer nach oben gerichteten Abbiegung (le) an seinem inneren Rand aufweist, durch wenigstens zwei, in Längsrichtung des Chassiselementes im Abstand voneinander angeordnete,
    kreisrunde Distanzrohre (2) miteinander verbunden sind, die im unteren Bereich der oberen senkrechten Stegteile (ich) an diesen befestigt sind, dass wenigstens zwei, in Längsrichtung des Chassiselementes im Abstand voneinander angeordnete, im oberen Bereich der oberen senkrechten Stegteile (ich) an diesen befestigte Veirkantrohre (3) sich nach aussen bis zu den an ihnen befestigten Abbiegungen (lb) der oberen waagrechten Flansche (la) erstrecken sowie im Bereich ihrer äusseren Enden Feststellmittel (5) für die in die Vierkantrohre (3) unter Formschluss eingeführten Stützen (4a) von Seitenführungen (4) aufweisen und dass wenigstens an einem Ende des Chassiselementes die Blechprofile (1) durch Anschlussplatten (7) stirnseitig geschlossen sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Chassiselement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an seinen beiden Enden die Blechprofile t(I) durch Anschlussplatten (7) stimseitig geschlossen sind.
    2. Chassiselement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an seinem einen Ende die Blechprofile (1) durch Anschlussplatten (7) stirnseitig geschlossen sind, dass an seinem anderen Ende die Abbiegung (lb) des oberen waagrechten Flansches (la) eines jeden Blechprofils (1) mit dem unteren senkrechten Stegteil (los) durch eine Verstärkungsplatte (9) verbunden ist, und dass an demselben Ende des Chassiselementes jedes Blechprofil (1) eine Gewindeplatte (10) aufweist, die einerseits an dem oberen senkrechten Stegteil (lci) und andererseits an der Verstärkungsplatte (9) so befestigt ist dass die Achse der Gewindebohrung (11) parallel zur Längsrichtung des Chassiselementes verläuft.
    3. Chassiselement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei jedem Blechprofil (1) die Breite des oberen waagrechten Flansches (la) wenigstens annähernd 38% der Profilbreite (B), die Breite des unteren waagrechten Flansches (ld) wenigstens annähernd 46% der Profilbreite (B), die Höhe des oberen senkrechten Stegteiles (lci) wenigstens annähernd 70% der Profilhöhe (EI), die Höhe der Abbiegung (lb) am oberen waagrechten 'Flansch (la) wenigstens annähernd 15% der Profilhöhe (11) und die Höhe der Abbiegung (le) am unteren waagrechten Flansch (ld) wenigstens annähernd 10% der Profilhöhe (H) beträgt.
CH1475871A 1971-10-06 1971-10-06 Chassiselement für einen Bandförderer CH529682A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1475871A CH529682A (de) 1971-10-06 1971-10-06 Chassiselement für einen Bandförderer

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1475871A CH529682A (de) 1971-10-06 1971-10-06 Chassiselement für einen Bandförderer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH529682A true CH529682A (de) 1972-10-31

Family

ID=4403593

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1475871A CH529682A (de) 1971-10-06 1971-10-06 Chassiselement für einen Bandförderer

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH529682A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3320684C2 (de) Zusammenbaugestell
DE2515022A1 (de) Bauelementensatz zur herstellung von variablen traggeruesten
DE3012884A1 (de) Hobelfuehrung
EP0329832B1 (de) Rahmen für Bandfördervorrichtungen
DE1955955B2 (de) Winkelverbindung zwischen einer Tragsäule und einer von dieser forttragenden Schiene
AT396156B (de) Metallrohrgeruest
DE69204775T2 (de) Förderrinne mit mit Zapfen versehenem Boden.
DE2058807A1 (de) Kettenkraftzfoerderer mit zwei Foerdererseitenprofilen
DE3921034B4 (de) Abkantpresse und dafür vorgesehene Vorwölbungsmittel
DE3438418A1 (de) Stuetzen- oder rahmenanordnung fuer regalsysteme
DE2118229C3 (de) Gleitführung für einen in Längsrichtung verschiebbaren Fahrzeugsitz
DE2305928C3 (de) Stativ
DE9212546U1 (de) Rohrgestell
EP0611711B1 (de) Transporteur sowie Verbindungsstück zur Verwendung bei einem derartigen Transporteur
DE3204212C2 (de) Stahlrohrstütze
DE2315982A1 (de) Befestigungsvorrichtung fuer motoren, getriebegehaeuse, variatoren oder dgl., insbesondere fuer einen elektromotor, der bei einem maschinenwerkzeug oder dgl. eine riemenscheibe treibt
EP0516999A1 (de) Aus Leichtmetall bestehender Seitenholm für eine Treppe
DE3447944C2 (de) Bandförderer
DE3911792C2 (de) Wärmeaustauscher, insbesondere Kühler für ein Kraftfahrzeug
DE3416479C2 (de)
DE7424251U (de) Silobehälter oder dgl
EP0129176A2 (de) Biegefeste Eckverbindungen
DE7906753U1 (de) Befestigungsvorrichtung
DE2261185A1 (de) Regalboden
DE9314672U1 (de) Tragelement zum hängenden Halten einer Halteschiene an einer Gebäudedecke

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased