CH530028A - Gebilde mit lichtempfindlicher Schicht - Google Patents

Gebilde mit lichtempfindlicher Schicht

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CH530028A
CH530028A CH892072A CH892072A CH530028A CH 530028 A CH530028 A CH 530028A CH 892072 A CH892072 A CH 892072A CH 892072 A CH892072 A CH 892072A CH 530028 A CH530028 A CH 530028A
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CH892072A
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Simon Deutsch Albert
James Loprest Frank
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Gaf Corp
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/004Photosensitive materials
    • G03F7/022Quinonediazides
    • G03F7/023Macromolecular quinonediazides; Macromolecular additives, e.g. binders
    • G03F7/0233Macromolecular quinonediazides; Macromolecular additives, e.g. binders characterised by the polymeric binders or the macromolecular additives other than the macromolecular quinonediazides

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Description


  Gebilde mit     lichtempfindlicher    Schicht    Das Patent betrifft ein mit einer lichtempfindlichen, posi  tivarbeitenden Schicht versehenes Gebilde, das insbesondere  zur Herstellung von Offsetdruckplatten, von elektronischen  Mikroschaltelementen von Offsetdruckplatten, von elektroni  schen Mikroschaltelementen und von gedruckten Schaltun  gen geeignet ist.  



  Gebilde dieser Art, die man in der Industrie für die Fa  brikation von elektronischen Mikroschaltelementen und von  gedruckten Schaltungen verwendet, sind mit einer lichtemp  findlichen Schicht aus einer auch als Kopierlack bezeichne  ten Zubereitung versehen. Als Photoreservage oder als     Pho-          toresist-Gebilde    bezeichnet man die Schichtelemente, die in  bildmässiger Anordnung beim Belichten einer Kopierlack  schicht hinter einer Kopiervorlage entstehen und auf der  Oberfläche des Trägermaterials eine schützende Abdeckung  bilden. Diese Abdeckung ermöglicht, die nichtabgedeckten  Stellen derart weiterzubehandeln, z. B. zu ätzen, dass auf der  Platte eine Reproduktion des Originals entsteht. Die licht  empfindliche Schicht kann dabei entweder ein Positiv oder  ein Negativ liefern.

   Positiv arbeitet die lichtempfindliche  Schicht wenn sie die Tonwerte so wiedergibt, wie sie im  Original stehen, negativ, wenn sie die Tonwerte     helligkeits-          mässig    ins Gegenteil umkehrt.  



  Positiv arbeitende Zubereitungen bzw. Schichten haben  von vornherein gegenüber Negativkopiermaterial gewisse  Vorteile. So kommt z. B. die Haftfestigkeit einer     Positiv-          reservageschicht    am Träger nicht durch die Belichtung zu  stande, und deshalb ist sie grundsätzlich überlegen. Man ist  in diesem Fall beim Erzeugen der Reservageschicht vom Be  lichtungsvorgang unabhängig. Mit diesem Vorteil steht die  Möglichkeit in engstem Zusammenhang, unterbelichtete Ko  pien auf Positivkopiermaterial dadurch zu korrigieren, dass  man einfach die Kopiervorlage wieder passgerecht vorlegt  und noch einmal belichtet. Das ist bei einem Negativkopier  material ausgeschlossen. Ein weiterer Vorteil besteht darin,  dass Staubteilchen viel weniger Gelegenheit haben, Nadelsti  che zu erzeugen.

   Beim Negativkopiermaterial kopiert natür  lich jedes Staubteilchen sofort als nadelstichartiger feiner  Punkt. Beim Positivkopiermaterial gibt das Staubteilchen  einen feinen inselartigen Punkt, aber dieses inselartige Gebil  det kann in kürzester Zeit unterätzt werden, so dass eine    saubere Fläche erhältlich ist.  



  Bei einem der bisher speziell benutzten Verfahren zur  Erzeugung von Positivkopierschichten bzw. -lacken hat man  o-Diazochinone und deren Derivate verwendet. Das     o-Dia-          zochinon    ist die lichtempfindliche Komponente in Zuberei  tungen bzw. Schichten dieses Typs. Diese wasserunlösliche  Verbindung wird beim Belichten in Produkte überführt, die  sich in wässrigen Lösungen organischer Basen lösen. Diese  Umsetzung wird durch folgendes Reaktionsschema erläutert:  
EMI0001.0009     
    Zahlreiche o-Diazochinone weisen eine starke Neigung  zur Kristallisation auf und nur einige Verbindungen dieser  Art können dünne Filme bilden. Die physikalischen Eigen  schaften derartiger Filme sind indessen so ungleichmässig,  dass man von ihnen keine hohe Leistungsfähigkeit erwarten  kann.

   Die Kristallisationsneigung lässt sich beseitigen, wenn  man in das o-Diazochinon-Molekül grosse Substituenten von  harzähnlichem Charakter einführt. Dadurch kommt man zu  stabileren Positivkopierschichten, die weniger leicht kristalli  sieren.  



  Es ist bekannt,     o-Diazochinone    zusammen mit Kunsthar  zen zu verwenden. Keine der bisher vorgeschlagenen Kom  binationen ist jedoch frei von Nachteilen. Manche von ihnen  werden vom Entwickler selbst nach erfolgter Belichtung an  gegriffen; dadurch werden Kontrast und Kantenschärfe in  störender Weise beeinträchtigt. Andere besitzen keinen aus  reichenden Entwicklungsspielraum und bzw. oder zeigen auf  dem Schichtträger unzureichende Haftfestigkeit, wodurch es  zu     Unterätzungserscheinungen    kommt mit dem Ergebnis,      dass Auflösungsvermögen und Bildqualität schlechter wer  den oder gar, dass die Schicht sich abhebt und weg  schwimmt. Die bekannten Positivkopiermittel haben entwe  der vor oder nach dem Auftragen auch eine unzureichende  Stabilität.

   Ausserdem sind sie nicht universell verwendbar,  denn man kann sie nicht sowohl für saure als auch für alkali  sche Ätzprozesse benutzen. Schliesslich ist es bei manchen  bisher verwendeten Kopierzubereitungen nötig, die Schicht  nach dem Auftrag zu erhitzen (Nacherhitzen), um sie ätzfest  zu machen. Dieses Nacherhitzen bringt einen weiteren  Nachteil, weil es sehr schwierig ist, den Rest einer solchen  Schicht nach dem Ätzen abzuziehen.  



  Die Nutzbarkeit einer lichtempfindlichen Positivkopier  zubereitung bzw. -schicht hängt in erster Linie von drei  Grundeigenschaften ab:  a) von der photochemischen Zersetzung des lichtemp  findlichen Bestandteils;  b) von der Entwickelbarkeit der belichteten Stellen im Ver  hältnis zu den unbelichteten Stellen der Schicht, und  c) vom Ätzwiderstand der fertigen Reservage.  



  Diese Eigenschaften sind an sich schon sehr komplexer  Natur; aus ihrer Wechselwirkung ergeben sich weitere  Komplikationen und Schwierigkeiten.  



  Über das photochemische Verhalten des lichtempfindli  chen Bestandteils ist bekannt, dass die Einführung von     Sub-          stituenten    in den aromatischen Ring, d. h. in den Ring, der  keine o-Diazochinongruppierung enthält, die Reaktionsfähig  keit der Verbindung nicht stark beeinflusst. Deshalb sind  rein qualitativ die photochemischen Eigenschaften und das  Verhalten der lichtempfindlichen Verbindung kein     massge-          bender    Faktor für die Auswahl einer bestimmten     Diazover-          bindung.     



  Die zweite Grundeigenschaft, die Entwickelbarkeit, die  die bei weitem wichtigste massgebende Eigenschaft, und  zwar sowohl für die Auswahl der lichtempfindlichen Verbin  dung als auch für die anderen Stoffe, mit denen sie zusam  men als Schicht aufgetragen werden soll. Die     Entwickelbar-          keit    steht in vielfältig verwickelter Abhängigkeit von den  physikalischen und chemischen Eigenschaften einerseits der  Bestandteile der Giesslösung und anderseits des Entwicklers  selbst.  



  Verwendet man einen photochemisch aktiven Sensibilisa  tor, der beim Belichten hinreichend löslich in wässrigen alka  lischen Lösungen wird, benutzt aber als schichtbildende  Trägersubstanz ein extrem hydrophobes Material, dann ent  wickeln die belichteten Stellen der Schicht nicht, weil die  wässrige Entwicklerlösung von der ganzen Oberfläche  gleichmässig abgestossen wird. Umgekehrt, wenn der Sensi  bilisator in einer zu leicht hasenlöslichen Trägersubstanz dis  pergiert ist, besteht die Gefahr, dass der Kontrast zwischen  belichteten und unbelichteten Stellen zerstört und die  Schicht als Ganzes gelöst wird.  



  Die letzte für die Brauchbarkeit einer Kopierzubereitung  bzw. -schicht massgebende Eigenschaft ist deren Wider  standsfähigkeit gegen das angewendete Ätzmittel. Meistens  stellen die Ätzmittel wässrige Lösungen von Säuren oder  Basen dar. Je stärker im Bereich der Entwickelbarkeit die  hydrophoben Eigenschaften der Schicht ausgeprägt sind,  desto besser ist die Reservage. Eine Kopierzubereitung bzw.  -schicht, die zugleich gegen saure und basische Ätzmittel  widerstandsfähig ist, verdient wegen ihrer vielseitigen An  wendbarkeit den Vorzug. Die Anforderungen an     Entwickel-          barkeit    und Ätzfestigkeit laufen einander zuwider, sofern al  kalische Ätzlösungen in Frage kommen.

   Entwickelbarkeit ist  ein nicht einfacher Komplex von Eigenschaften und erfor  dert, dass die an belichteten und unbelichteten Stellen auftre  tenden Löslichkeiten in basischen Lösungsmitteln zueinan  der in passend ausgewogenem Gleichgewicht stehen.    Aufgabe der Erfindung war es, Gebilde mit einer neuen  lichtempfindlichen, positivarbeitenden Schicht der oben be  schriebenen Art zu schaffen, wobei die Schicht aufgrund  ihrer Zusammensetzung von den vorstehend beschriebenen  Nachteilen frei ist.  



  Das mit einer lichtempfindlichen, positivarbeitenden  Schicht versehene Gebilde gemäss der Erfindung ermöglicht  dies und ist dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht     N-De-          hydroabietyl-6-diazo-5(6H)oxo-l-naphthalinsulfonamid,    das  wahrscheinlich der Formel  
EMI0002.0012     
    entspricht, und ein ternäres Copolymerisat enthält, das freie  Carboxylgruppen aufweist, und zwar meist etwa  3-15 Gew.-  /o, bezogen auf das Copolymerisat. Vorzugsweise  enthält die Zubereitung ausserdem ein Lösungsmittel.  



  Das o-Diazochinon besitzt, wahrscheinlich wegen des  Abietylrestes, der als Substituent der Sulfonamidgruppe mit  dem aromatischen Ring verknüpft ist, ausgesprochen hydro  phobe Eigenschaften und widersteht der Kristallisation von  Schichten, die das ternäre Copolymerisat enthalten.  



  Das o-Diazochinon lässt sich darstellen, indem man das  Sulfonylchlorid des entsprechenden Naphthalindiazochinons  mit dem entsprechenden Dehydroabietylamin in einem     iner-          ten    Lösungsmittel zur Reaktion bringt. Als Lösungsmittel ist  jede Flüssigkeit brauchbar, in der sich die Ausgangsstoffe  genügend lösen, um die Umsetzung zu ermöglichen.  



  Vorzugsweise wird das     6-Diazo-5(6H)-oxo-l-naphthalinsul-          fonylchlorid    unter Rühren zu einer Lösung von     Dehydro-          abietylamin    in Dioxan oder Isopropanol gegeben,     anschlies-          send    unter dauerndem Rühren innerhalb von etwa 2 Std.  eine Base zugesetzt, und danach die entstandene Verbin  dung abgetrennt. Andere Herstellungsmethoden für diese  Verbindung sind in der US-Patentschrift Nr. 2 797 213 be  schrieben.  



  Überraschenderweise wurde gefunden, dass die Wirk  samkeit dieser Verbindung bei der Verwendung in positiv  arbeitenden lichtempfindlichen Zubereitungen bzw. Schich  ten erheblich verbessert wird, wenn sie zusammen mit  einem Polymer verwendet wird, das in alkalischen Lösungen  bis zu gewissem Grade löslich ist. Erfindungsgemäss werden  zusammen mit     N-Dehydroabietyl-6-diazo-5(6H)oxo-l-naph-          thalinsulfonamid    Terpolymere eingesetzt, wie sie sich aus  drei Monomeren durch Copolymerisation gewinnen lassen,  z.

   B. das Polymerisationsprodukt aus Methylacrylat, Styrol  und     Acrylsäure.    Es wurde gefunden, dass alle für diesen  Zweck besonders geeigneten     Terpolymere    einen     Carboxyl-          gruppengehalt        (-COOH)    zwischen 3 und ungefähr  15     Gew:        %    enthalten. Wenn ein     Terpolymer    verwendet wird,  das weniger als 3     %        Carboxylgruppen    enthält, besteht die      Gefahr einer unvollständigen Entwicklung.

   Wenn das     Terpo-          lymer    mehr als 15 % Carboxylgruppen enthält, kann dies  entweder Überentwicklung oder mangelhafte Ätzfestigkeit  bedingen. Deshalb verwendet man am besten Terpolymere  mit 3-15 Gew.- %, vorzugsweise mit 3-10 Gew.- %,     Carboxyl-          gruppen.     



  Es hat sich herausgestellt, dass die vorliegenden Zuberei  tungen besonders stark hydrophobe Oberflächen ermögli  chen, die dem Angriff aller üblichen Ätzmittel standhalten,  seien sie alkalisch oder sauer, z. B. gepufferte Fluorwasser  stoffsäure, Chlorwasserstoffsäure, Ammoniumpersulfat,  Eisen(III)-chlorid, alkalische Kaliumferricyanidlösung usw.  Die neuen Zubereitungen bieten somit einen besseren  Schutz für den Schichtträger und schärfere Bilder mit stär  keren Kontrasten.  



  Beim Belichten einer Schicht aus der neuen Zubereitung  bildet sich eine löslichmachende Carboxylgruppe im Mole  kül auf ähnliche Weise wie dies oben für o-Diazochinone er  klärt worden ist. Der Zustand der Oberfläche erleidet an  den von aktinischer Strahlung bzw. Licht getroffenen Stel  len eine tiefgreifende Veränderung, wobei die vorher     äus-          serst    hydrophobe Oberfläche in wässrigen Lösungen von  Basen löslich wird. Schichten aus der neuen Zubereitung  sind insofern aussergewöhnlich leistungsfähig, als der zwi  schen belichteten und nicht belichteten Stellen der Schicht  zustandekommende Kontrastunterschied ein scharfes Bild  von hohem Kontrast sicherstellt.

   Die ganz besondere Eig  nung des speziellen hier verwendeten o-Diazochinons für  die beschriebenen Zwecke ist der Anwesenheit der     Abietyl-          gruppe    zuzuschreiben. Diese Gruppe besitzt ein grosses Vo  lumen und bewirkt Unlöslichkeit in Wasser, wobei jedoch  eine hinreichende Löslichkeit in organischen Lösungsmit  teln, wie Methyläthylketon und dergleichen erhalten bleibt.  Anderseits ist diese Gruppe nicht so raumerfüllend, dass die  Verbindung durch die beim Belichten gebildete     Carboxyl-          gruppe    nicht löslich gemacht werden kann.  



  Aus vorstehender Erörterung ist ersichtlich, dass ein  chemisch entscheidender Punkt im Molekül des ternären  Copolymerisates zu suchen ist, der z. B. durch Einbau mo  nomerer Acrylsäure, Methacrylsäure oder Maleinsäure ein  gebrachte Carboxylgruppen enthält. Das Konzentrationsver  hältnis der anderen Monomeren kann über einen erheblich  grossen Bereich variiert werden. Ausserdem lassen sich so  wohl Methylacrylat, wie Styrol, ohne merkliche Nachteile  durch andere Monomere ersetzen. Anstelle von     Methylacry-          lat    kann man auch Äthylacrylat, Propylacylat und andere  verwenden.

   Andere Monomere, wie p-Methylstyrol,     p-Chlor-          styrol    oder Äthylstyrol, können anstelle von Styrol Verwen  dung finden, ohne dass nachteilige Effekte auftreten.  



  Das bevorzugt verwendete ternäre Copolymer besteht  aus 57,5 % Äthylacrylat, 32,6 % Styrol und 9,9 % Acrylsäure.  Ein solches Polymerisat ist im Handel von der Rohm und  Haas Corporation unter dem Handelsnamen  Acryloid  AT-70  erhältlich. Zusätzlich kann man damit verträgliche  Kunstharze benutzen, um die Zubereitung bzw. Schicht stär  ker oder schwächer wasserabstossend zu machen oder ihre  Löslichkeit in basischen Lösungsmitteln herauf- oder herab  zusetzen. Unter diesem Gesichtspunkt wurde das ternäre  Copolymerisat mit vollständig veresterten Acrylsäurepo  lymerisaten oder mit Kohlenwasserstoffpolymerisaten kom  biniert, wobei stärker wasserabstossende Schichten erhalten  wurden.

   Wenn man also den hydrophoben Charakter der  Schicht verstärken will, kann man Produkte, wie beispiels  weise Polymethacrylate, Polymerisationsprodukte ungesättig  ter Bestandteile des Steinkohlenteers, Leichtöl oder gewisse  Petroleumdestillationsprodukte zusetzen (z. B.  Piccotex  100 , das von der Pennsylvania Industrial Chemical Corpora  tion in den Handel gebracht wird).    Das Gewichtsverhältnis von     N-Dehydroabietyl-6-diazo-5-          (6H)oxo-l-naphthalinsulfonamid    zum Terpolymer kann zwi  schen etwa 0,25 : 1 bis etwa 4 : 1 variiert werden. Das bevor  zugte Gewichtsverhältnis der beiden Stoffe beträgt 1 : 1.  Wird eine Reservage mit stärkerer Schutzwirkung verlangt,  dann ist der Anteil des o-Diazochinons gegenüber dem  Kunstharz zu erhöhen.

   Dadurch erhält man eine stärker hy  drophobe Schicht, die eine verstärkte Belichtung erfordert.  Wird höhere photochemische Empfindlichkeit verlangt, ist  das Mengenverhältnis nach der entgegengesetzten Seite zu  verschieben. Der damit verknüpfte Verlust an     Wasserabstos-          sungsvermögen    kann durch Beimischung eines geeigneten,  in alkalischen Lösungen unlöslichen Kunstharzes ausgegli  chen werden.  



  Zur Bildung von Schichten aus der Zubereitung kann  man die Zubereitung in einem Lösungsmittel lösen, das die  giesstechnischen Eigenschaften des so entstehenden Lackes  günstig beeinflusst. Da das Terpolymer und das     N-Dehydro-          abietyl-6-diazo-5(6H)-oxo-l-naphthalinsulfonamid    in einer gan  zen Reihe von Lösungsmitteln mit in weiten Grenzen unter  schiedlichem Dampfdrucken löslich sind, kann man stets ein  Lösungsmittel finden, bei dem keine Wechselwirkung mit  den übrigen Bestandteilen der Lösung zu befürchten ist.  Ferner ist für das Auftragen der Schichten zu berücksich  tigen, dass sich das Lösungsmittel nach dem Schichtauftrag  innerhalb einer zweckmässigen Zeitspanne (eine Stunde  oder weniger) unter mässiger Erwärmung, d. h. bei Tempera  turen unter 50  C, aus der Schicht entfernen lässt.

   Geeignete  Lösungsmittel sind Aceton, Methyläthylketon oder deren Mi  schungen mit Xylol, Toluol, N-Methylpyrrolidon und derglei  chen.  



  Ein so erhaltenener Kopierlack kann auf entsprechende  Gebilde, z. B. Unterlagen oder Schichtträger, aufgetragen  werden, wie sie für die Herstellung mikroelektronischer  Schaltungen oder gedruckter Schaltungen verwendet wer  den. Brauchbare Unterlagen sind mit Siliciumdioxyd be  schichtetes Silicium, Kupfer, Chrom, Gold, Aluminium, Pla  tin oder Glas. Gute Ergebnisse liefern auch einige Arten  von aus zwei oder drei Schichten aufgebauten Verbundwerk  stoffen.  



  Bei einem speziellen Beispiel der Verwendung von aus  zwei Schichten aufgebauten Verbundwerkstoffen zur Anfer  tigung geätzter Druckplatten wird ein Grundmetall als Trä  ger mit einem anderen Metall elektrolytisch überzogen.  Nach dem Auftragen der lichtempfindlichen Schicht, dem  Belichten und vollzogener Entwicklung lässt man eine     Tief-          ätzlösung    einwirken, um die nicht abgedeckten Teile der  Platte bis hinunter auf das Trägermetall durchzuätzen. Auf  der fertigen Platte bestehen dann die Bildstellen und die  Nichtbildstellen aus verschiedenen Metallen. Die Tiefätzung  legt das jeweilige Trägermetall frei, das entweder     hydro-          phile    oder     hydrophobe    Eigenschaften haben kann.

   Bei den  meisten derartigen     Bimetallplatten    nimmt man Kupfer für  die Bildflächen und Chrom für die bildfreien Flächen, denn  Kupfer lässt sich leicht für Druckfarbe aufnahmefähig ma  chen, während Chrom leicht wasseraufnahmefähig präpa  riert werden kann. Mit Salpetersäure kann man z. B. Kupfer  oder Nickel     hydrophob    und gleichzeitig Chrom, nicht ro  stenden Stahl oder Aluminium     hydrophil    machen. Dasselbe  erreicht man mit     2-5%iger    Schwefelsäure oder     10-25%iger     Phosphorsäure.

   Eine als Träger für die lichtempfindliche  Schicht gut brauchbare Platte wäre also eine     Bimetallplatte     mit Kupfer oder Nickel für das Bild und Chrom, nicht ro  stendem Stahl oder Aluminium für die bildfreien Flächen.  



  Eine andere Art von Platten, in der Industrie als      IPI-          Trimetal -Platte    bekannt, besteht aus einer Trägerplatte aus  Zink oder Stahl mit einem Kupferüberzug von etwa 0,025  mm. Über dem Kupferbelag befindet sich eine sehr dünne      Chromschicht, etwa 0,00125-0,00175 mm dick. Nach dem  Auftragen der Schicht, Belichtung und Entwicklung besteht  die Oberfläche an den belichteten Stellen aus Chrommetall.  Dann lässt man ein spezielles Chromätzbad einwirken, wo  durch das Chrom an den belichteten Stellen entfernt und die  darunterliegende Kupferschicht freigelegt wird.  



  Eine andere Art von Platten besteht aus einer Alumini  umfolie, die elektrolytisch mit Kupfer und Chrom überzogen  ist. Diese Platte kann genau wie die  IPI-Trimetal -Platte  verwendet werden und ist unter dem Namen  Lithure  be  kannt.    Eine andere geeigente Bimetallplatte ist die sogenannte   Aller -Platte. Sie besteht aus nicht rostendem Stahl,     elek-          troplattiert    mit Kupfer. Ein anderer Typ ist die      Lithengra-          ve -Platte,    die aus Aluminium als Trägermaterial besteht  und einen Oberzug aus Kupfer aufweist.  



  Schichten aus der lichtempfindlichen Zubereitung lassen  sich mit Hilfe aller bekannten Verfahren auf Schichtträger  aufbringen, z. B. durch Auftragen mit der Schleuder, durch  Tauchen, mit Pinseln oder Bürsten, mit Walzen usw. Die je  weils empfehlenswerte Arbeitsweise hängt von der Konsi  stenz, der Viskosität und der Konzentration der verflüssig  ten bzw. gelösten Zubereitung ab.  



  Die Schichtdicke des Auftrages liegt im allgemeinen bei  0,1 und 4 Mikron, vorzugsweise etwa 0,5-4 Mikron. Wenn  die Schicht dick ist, braucht man längere Zeit zum     Entwik-          keln    und einen wirksameren Entwickler. Bei allen     Auftra-          gungsverfahren    ist es empfehlenswert, mit Lösungen von  möglichst hohem Feststoffgehalt zu arbeiten.  



  Nach dem Schichtenauftrag kann man die Platte trock  nen lassen, z. B. bei Raumtemperatur oder in einem     Lufttrok-          kenschrank    mit etwa 50  C, um die Verdampfung zu be  schleunigen.  



  Es wurde gefunden, dass gewisse wässrige Entwicklerlö  sungen für die neuen lichtempfindlichen Schichten beson  ders vorteilhaft sind, vor allem, wenn ganz feine Linien etwa  in der Grössenordnung von 1 Mikron wiedergegeben wer  den sollen.  



  Besonders gut eignen sich wässrige Entwicklerlösungen,  die organische Amine, organische oder anorganische Basen  sowie kleine Mengen Netzmittel enthalten, die die Oberflä  chenspannung unter etwa 40 dyn - cm herabdrücken. Vor  zugsweise angewendete Entwicklerlösungen enthalten etwa  1-15 % Diäthyläthanolamin, Diäthylamin, Diäthanolamin,  Triäthanolamin oder Piperidin. In manchen Fällen wird die  Qualität der Entwicklung besser, wenn man dazu noch  0,l-0,5 Gew.- % eines Netzmittels zugibt, z. B. ein     Alkylaryl-          sulfonat    oder ein Äthylenoxydanlagerungsprodukt eines  langkettigen Alkohols. Zum Entwickeln lassen sich auch  wässrige Lösungen von Natriumhydroxyd, Natriumcarbonat,  Natriumdihydrogenphosphat und dergleichen in Konzentra  tionen von 0,1-0,5 Gew.- % verwenden.

   Diese Entwickler  geben eine gute Entwicklung ohne Kontrastverlust.  



  Die neuen lichtempfindlichen Zubereitungen bzw. Schich  ten bieten gegenüber dem Stand der Technik beträchtliche  Vorteile, insbesondere eine hervorragende Haftfestigkeit, die  bei einer ganzen Reihe verschiedenartiger Schichtträger  vorhanden ist, und ferner die ausgezeichnete Ätzfestigkeit  der bildmässig belichteten und entwickelten Schichten. Man  kann die Schichten einwandfrei auf den verschiedensten  Trägern verarbeiten, z. B. Kupfer, Glas, mit Siliciumdioxyd  beschichteten Sicliciumgitterplatten, auf durch Phosphor do  tierten, mit Siliciumdioxyd beschichteten Siliciumgitterplat  ten, Chrom, Platin, Gold und Aluminium. Nach dem Auftra  gen haftet die Schicht ausgezeichnet auf solchen Trägern  und erfordert weder vor noch nach dem Entwickeln ein  Nacherhitzen oder eine sonstige Massnahme.

   Die gute Haf  tung bleibt auch erhalten, wenn das Lösungsmittel durch    einen kurzen Trockenprozess, bei relativ niedrigen Tempera  turen, etwa zwischen Raumtemperatur und 60  C, entfernt  worden ist. Eine ausgezeichnete Haftung der Schicht auf  dem Träger auch nach dem Entwickeln ist besonders für Re  produktionen mit feiner Zeichnung bei Anwendung von     Ätz-          verfahren    wichtig, da sonst die von der Schicht abgedeckten  Teile des Schichtträgers zu leicht vom Ätzmittel angegriffen  werden.

      Das Wegfallen jeglicher Sonderbehandlung der unbelich  teten Schicht ist bei der Grossfabrikation von gedruckten  Schaltungen und mikroelektronischen Bauteilen besonders  erwünscht, nicht nur, weil dadurch Zeit, Platz und Wärme  energie gespart werden, sondern weil sich eine solche  Schicht nach dem Ätzen leichter vom Substrat entfernen  oder abziehen lässt.    Selbst bei einer Dicke von 0,3 Mikron sind die neuen  Schichten ungewöhnlich widerstandsfähig und gegen eine  ganze Reihe chemischer Ätzlösungen, z. B. hochkonzen  trierte Säuren und Basen sowie Lösungen starker     Reduk-          tions-    und Oxydationsmittel. Chemische Ätzlösungen, welche  die Schicht nicht angreifen, sind z. B.

   Ammoniumpersulfat,  Salzsäure, Salpetersäure, Fluorwasserstoffsäure, Königswas  ser, Kaliumjodid, Jod, Kaliumferricyanid und Gemische die  ser Stoffe. Die neuen Schichten lassen sich deshalb beim  Ätzen zahlreicher verschiedenartiger Materialien verwenden.    Weitere, mit den neuen Schichten erhältliche Vorzüge  sind besserer Entwicklungsspielraum, hohe Kontraste, gute  Kantenschärfe, Widerstandsfähigkeit gegen Unterätzen und  leichte Abziehbarkeit nach dem Ätzen.  



  Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung.  Beispiel 1  Eine Photoresist-Zubereitung für Positivkopierarbeiten  wird nach folgendem Rezept angesetzt:  
EMI0004.0016     
  
    Bestandteil <SEP> Gew.-%
<tb>  N-Dehydroabietyl-6-diazo-5(6H)-oxo-1- <SEP> 5,8
<tb>  naphthalinsulfonamid
<tb>  Terpolymer <SEP> (erhalten <SEP> durch <SEP> Polymerisation
<tb>  von <SEP> 57,5 <SEP> % <SEP> Äthylacrylat,
<tb>  32,6 <SEP> % <SEP> Styrol, <SEP> 9,9 <SEP>  % <SEP> Acrylsäure) <SEP> 5,8
<tb>  Methyläthylketon <SEP> 40,0
<tb>  Xylol <SEP> 46,9
<tb>  Methylcellulose <SEP> 1,5       Die Zubereitung wurde auf mit Gold oder Aluminium  überzogene keramische Schichtträger, auf chromüberzogene  Glasplatten oder mit Siliciumdioxyd präparierte Silicium  gitterplatten bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von weni  ger als 30 % aufgetragen.

   Dazu diente eine  Headway     Spin-          ner -Schleuder,    die 20 sec mit 25 000 Umdrehungen pro Mi  nute betätigt wurde. Die Schichtdicke ergab sich     interfero-          metrisch    gemessen zu 0,5 Mikron. Die beschichteten Träger  wurden dann einer Vorerhitzung von 45 min bei 75-85  C un  terzogen. Die Schichten wurden dann in Kontakt mit einem  Strichnegativ mit Linien von 1, 3, 10 und 15     Mikron    Breite  belichtet, wie es in der Mikroelektrotechnik industriell üb  lich ist. Zum Belichten diente eine 200 Watt Quecksilber  hochdrucklampe in     Kollimatoranordnung    ( Belichtungs  turm , hergestellt von der     Preco    Corporation, USA).

   Belich  tet wurde 30 sec in einem mit Hilfe von     Neutralgraufiltern     abgestuften Lichtstrom, dessen Intensität im     aktinischen    Be  reich unterhalb 450     mp.    550 Mikrowatt betrug.  



  Die     Entwicklerlösung    wurde folgendermassen angesetzt:    
EMI0005.0000     
  
    Bestandteil <SEP> Gew.- <SEP> %
<tb>  Wasser <SEP> 95,5
<tb>  Diäthyläthanolamin <SEP> 4,0
<tb>  Tergitol <SEP> - <SEP> TMN <SEP> 650 <SEP> (Addukt <SEP> aus <SEP> 2,6,8  Trimethylnonanol-4+6 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd) <SEP> 0,5       Die belichteten Schichten wurden mit diesem Entwickler  nach dem Luftsprühverfahren 5-15 sec entwickelt. Der Ab  stand vom Sprühkopf war 7,5 cm. Die Entwicklung nach  dem Eintauchverfahren (mit starker Rührung) wurde auch  versucht. Die entwickelten Platten wurden mit Wasser abge  spült und geätzt. Glasplatten und mit Siliciumdioxyd überzo  gene Siliciumgitterplatten wurden mit gepufferter Fluorwas  serstoffsäure geätzt, während zum Ätzen von Chrom Chlor  wasserstoffsäure oder alkalische Ferricyanidlösung diente.

    Auf diese Weise wurden einwandfreie Reproduktionen des  Originals erhalten.  



  Die mit den vorstehend beschriebenen Stoffen und Ver  fahren erzielten Ergebnisse waren den Ergebnissen überle  gen, die mit bisher bekannten Zubereitungen erhältlich sind.  Das belichtete Material besass einen beträchtlichen Entwick  lungsspielraum, der erhebliche Variationen, und zwar vor  allem Verlängerungen der Entwicklungszeit, erlaubte. Die  entstandene Photoreservage besass hohen Kontrast und  gute Kantenschärfe.  



  Trotz der vorzüglichen Haftung sowohl vor der Belich  tung als auch während des Entwickelns und des     Ätzprozes-          ses,    liess sich die Schicht relativ leicht vom Schichtträger ab  ziehen.    Beispiel 2  Bei gleicher Zusammensetzung der Schicht und der glei  chen. Arbeitsweise wie in Beispiel 1 wurde die Entwicklung  mit folgender Lösung vorgenommen:  
EMI0005.0003     
  
    Bestandteil <SEP> Gew.  Wasser <SEP> 89,6
<tb>  Diäthyläthanolamin <SEP> 10,0       Die Ergebnisse waren in allen wesentlichen Punkten  gleich wie in Beispiel 1.  



  Beispiel 3  Wieder wurde die gleiche Zubereitung und die gleiche  Arbeitsweise wie in Beispiel 1 verwendet. Der Entwickler  hatte jedoch folgende Zusammensetzung:  
EMI0005.0004     
  
    Bestandteil <SEP> Gew.  Wasser <SEP> 89,5
<tb>  Diäthylamin <SEP> 10,0
<tb>  Dodecyltoluolsulfonat <SEP> 0,5       Die Ergenisse waren im wesentlichen gleich wie in Bei  spiel 1.    Beispiel 4  Die Arbeitsweise war die gleiche wie in Beispiel 1. Die  Zubereitung hatte jedoch folgende Zusammensetzung:  
EMI0005.0005     
  
    Bestandteil <SEP> Gew.- <SEP> %
<tb>  N-Dehydroabietyl-6-diazo-5(6H)-oxo-1  naphthalinsulfonamid <SEP> 5,8
<tb>  Terpolymerisat <SEP> (aus <SEP> 5 <SEP> Mol <SEP> Styrol,
<tb>  10 <SEP> Mol <SEP> Äthylacrylat <SEP> und <SEP> 2 <SEP> Mol <SEP> Methacryl  säure) <SEP> 4,3     
EMI0005.0006     
  
    Bestandteil <SEP> Gew.

     Piccotex <SEP> 100 , <SEP> ein <SEP> Styrolkautschuk,
<tb>  entstanden <SEP> durch <SEP> Copolymerisation <SEP> von <SEP> Styrol
<tb>  und <SEP> Isopren <SEP> 1,5
<tb>  Methyläthylketon <SEP> 40,0
<tb>  Xylol <SEP> 46,9
<tb>  Methylcellulose <SEP> 1,5
<tb>  Die <SEP> Ergebnisse <SEP> entsprachen <SEP> denen <SEP> von <SEP> Beispiel <SEP> 1.
<tb>  Beispiel <SEP> 5
<tb>  Beispiel <SEP> 1 <SEP> wurde <SEP> wiederholt. <SEP> Die <SEP> Zubereitung <SEP> hatte <SEP> fol  gende <SEP> Zusammensetzung:

  
<tb>  Bestandteil <SEP> Gew.-%
<tb>  N-Dehydroabietyl-6-diazo-5(6H)  oxo-l-naphthalinsulfonamid <SEP> 6,2
<tb>  Terpolymerisat <SEP> (wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 4) <SEP> 3,1
<tb>  Polyvinylmethyläther <SEP> 3,1
<tb>  Methyläthylketon <SEP> 29,7
<tb>  Xylol <SEP> 34,5
<tb>  Methylcellulose <SEP> 0,8
<tb>  Toluol <SEP> 22,6       Diese Zubereitung lieferte eine Schichtdicke von etwa 1  Mikrometer, wenn sie wie in Beispiel 1 verarbeitet wurde.  Die Ergebnisse entsprachen denen von Beispiel 1.  



  Beispiel 6  Beispiel 1 wurde mit folgender Zusammensetzung  wiederholt:  
EMI0005.0007     
  
    Bestandteil <SEP> Gew.-%
<tb>  N-Dehydroabietyl-6-diazo-5(6H)  oxo-l-naphthalinsulfonamid <SEP> 5,8
<tb>  Terpolymerisat <SEP> (wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 4) <SEP> 4,3
<tb>  Polymethylmethacrylat <SEP> 1,5
<tb>  Methyläthylketon <SEP> 40,0
<tb>  Xylol <SEP> 46,9
<tb>  Methylcellulose <SEP> 1,5       Die Ergebnisse waren ähnlich wie in Beispiel 1.

    Beispiel 7  Beispiel 1 wurde mit folgender Zusammensetzung  wiederholt:  
EMI0005.0008     
  
    Bestandteil <SEP> Gew.- <SEP> %
<tb>  N-Dehydroabietyl-6-diazo-5(6H)-oxo-1  naphthalinsulfonamid <SEP> 4,3
<tb>  Terpolymerisat <SEP> (wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 4) <SEP> 5,8
<tb>   Piccotex-100  <SEP> 1,5
<tb>  Methyläthylketon <SEP> 40,0
<tb>  Xylol <SEP> 46,9
<tb>  Methylcellulose <SEP> 1,5       Die Entwicklung wurde mit einer 15%igen wässrigen Lö  sung von Diäthyläthanolamin vorgenommen. Die Ergebnisse  waren wie in Beispiel 1.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Mit einer lichtempfindlichen, positivarbeitenden Schicht versehenes Gebilde, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht N-Dehydroabietyl-6-diazo-5(6H)-oxo-l-naphthalin- sulfonamid und ein ternäres Copolymer, das freie Carboxy- gruppen aufweist, enthält. II.
    Verwendung des Gebildes nach Patentanspruch I zur Herstellung von Photoreservagen, dadurch gekennzeichnet, dass man das mit der lichtempfindlichen, positivarbeitenden Schicht versehene Gebilde bildmässig mit aktinischem Licht belichtet und zur Entfernung der Schicht in den belichteten Bereichen mit einem Entwickler behandelt, der eine wasser lösliche organische Base in wässriger Lösung enthält. UNTERANSPRÜCHE 1. Gebilde nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass das Copolymer 3-15 Gew.-% Carboxygruppen ent hält. 2. Gebilde nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass das Copolymer 3-10 Gew.-% Carboxygruppen ent hält. 3. Gebilde nach Patentanspruch 1 oder einem der Unter ansprüche 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewichts- verhältnis der beiden Komponenten 0,25 : 1 bis 4 : 1 beträgt. 4.
    Gebilde nach Patentanspruch I oder Unteransprüchen 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass das Copolymer aus Me- thylacrylat, Styrol und Acrylsäure aufgebaut ist. 5. Gebilde nach Patentanspruch I oder einem der Unter ansprüche 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass das Copoly- mer aus Äthylacrylat, p-Methylstyrol und Methacrylsäure aufgebaut ist. 6. Gebilde nach Patentanspruch I oder einem der Unter ansprüche 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass das Copoly- mer aus 57,5 % Äthylacrylat, 32,6 % Styrol und 9,9 % Acryl säure aufgebaut ist. 7.
    Gebilde nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass es eine vorsensibilisierte Druckplatte ist.
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