CH530538A - Vollautomatische Anlage zum Parkieren von Fahrzeugen - Google Patents

Vollautomatische Anlage zum Parkieren von Fahrzeugen

Info

Publication number
CH530538A
CH530538A CH1070871A CH1070871A CH530538A CH 530538 A CH530538 A CH 530538A CH 1070871 A CH1070871 A CH 1070871A CH 1070871 A CH1070871 A CH 1070871A CH 530538 A CH530538 A CH 530538A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
carrier platform
platform
carrier
parked
box
Prior art date
Application number
CH1070871A
Other languages
English (en)
Inventor
Obrist Oskar
Baechler Max
Original Assignee
Obrist Oskar
Baechler Max
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Obrist Oskar, Baechler Max filed Critical Obrist Oskar
Priority to CH1070871A priority Critical patent/CH530538A/de
Publication of CH530538A publication Critical patent/CH530538A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H6/00Buildings for parking cars, rolling-stock, aircraft, vessels or like vehicles, e.g. garages
    • E04H6/08Garages for many vehicles
    • E04H6/12Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H6/00Buildings for parking cars, rolling-stock, aircraft, vessels or like vehicles, e.g. garages
    • E04H6/08Garages for many vehicles
    • E04H6/12Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles
    • E04H6/18Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles with means for transport in vertical direction only or independently in vertical and horizontal directions
    • E04H6/24Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles with means for transport in vertical direction only or independently in vertical and horizontal directions characterised by use of dollies for horizontal transport, i.e. cars being permanently parked on wheeled platforms
    • E04H6/245Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles with means for transport in vertical direction only or independently in vertical and horizontal directions characterised by use of dollies for horizontal transport, i.e. cars being permanently parked on wheeled platforms without transverse movement of the wheeled parking platform after leaving the transfer means
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H6/00Buildings for parking cars, rolling-stock, aircraft, vessels or like vehicles, e.g. garages
    • E04H6/08Garages for many vehicles
    • E04H6/12Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles
    • E04H6/18Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles with means for transport in vertical direction only or independently in vertical and horizontal directions
    • E04H6/28Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles with means for transport in vertical direction only or independently in vertical and horizontal directions characterised by use of turntables or rotary rings for horizontal transport
    • E04H6/282Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles with means for transport in vertical direction only or independently in vertical and horizontal directions characterised by use of turntables or rotary rings for horizontal transport turntables, rotary elevators or the like on which the cars are not permanently parked

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description


  
 



  Vollautomatische Anlage zum Parkieren von Fahrzeugen
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine vollautomatisch arbeitende Anlage zum Parkieren von Fahrzeugen, bei welcher auf mehreren Stockwerken Parkboxen vorgesehen sind, in denen die zu parkierenden Fahrzeuge automatisch ein- und ausfahrbar sind.



   Es sind bereits verschiedenartig konstruierte Anlagen bekannt, welche das Parkieren von Fahrzeugen auf mehreren Stockwerken ermöglichen. Bei einer bekannten Anlage dieser Art müssen die Fahrzeuge vom Fahrer selber zu einem noch freien Parkplatz geführt werden.



  Hierzu sind Auffahrtrampen und Zufahrtstrecken erforderlich, welche einerseits viel Platz beanspruchen und andererseits die Erstellung der Anlage wesentlich verteuern.



   Im weiteren sind Anlagen bekannt, welche zum Parkieren von Fahrzeugen auf mehreren Stockwerken eine Anzahl von beweglich angeordneten Plattformen sowie Aufzugsmittel aufweisen, durch welche bei Stillstand der Plattform auf sämtlichen Stockwerken ein Fahrzeug von einem Stockwerk in ein anderes überführbar ist. Einer solchen Anlage haften verschiedene Mängel an; beispielsweise müssen die Plattformen in den einzelnen Parkstockwerken längs einer Kreisbahn verschoben werden, was zur Folge hat, dass die Anlage eine grosse Grundrissfläche benötigt.



   Im weiteren ist eine Anlage zum Parkieren von Fahrzeugen bekannt, bei welcher auf mehreren Stockwerken eine Anzahl von mit Laufwerken versehenen Trägerplattformen bewegbar angeordnet sind und ein ortsfester Aufzug vorhanden ist, durch welchen bei Stillstand der Plattformen, eine Plattform von einem Stockwerk in ein anderes überführbar ist. Dabei ist in der   Aufzugsplatfform    eine Antriebsvorrichtung eingebaut, und sie trägt immer eine Trägerplattform, durch die jeweils im entsprechenden Stockwerk eine Lücke in einem dort befindlichen Zug von Plattenformen aufgefüllt wird.



   Diese bekannte Anlage sowie andere ähnlich aufgebaute Konstruktionen weisen im wesentlichen dieselben Nachteile auf. So wird in diesen Anlagen viel Raum nicht oder unzweckmässig ausgenützt, wodurch die für die Erstellung der Anlage erforderliche Bodenfläche in den Städten nicht immer gefunden und zur Verfügung gestellt werden kann. Im weiteren ist der Aufbau der bekannten Anlage verhältnismässig aufwendig, wodurch einerseits die Erstellungskosten steigen und andererseits die Störanfälligkeit im Betrieb der Anlage gross wird.



  Als weiterer Nachteil wäre noch anzuführen, dass die bis heute gebauten Anlagen mehrheitlich derart konzipiert sind, dass diese nicht im Baukastenprinzip erstellt werden können. Dies hat zur Folge, dass sehr lange Bauzeiten in Kauf genommen werden müssen, wodurch die Baukosten wiederum erhöht werden.



   Die vorliegende Erfindung bezweckt nun die Schaffung einer auf dem Baukastenprinzip beruhenden, vollautomatisch arbeitenden und durch den Fahrer nicht mehr zu begehenden Anlage zum Parkieren von Fahrzeugen.



   Hierzu ist die eingangs genannte Anlage erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass einerseits die Umfassungs- und Trennwände sowie die Decken der Anlage aus vorfabrizierten Elementen gefertigt sind, dass andererseits eine Aufzugsvorrichtung mit einer getrennten Trägerplattform für ein zu parkierendes Fahrzeug vorgesehen ist, dass Mittel angeordnet sind, welche die Plattform aus der Aufzugsvorrichtung ausfahren und zu einer noch leeren Parkboxe führen, dass Mittel vorgesehen sind, mit denen die Trägerplattform aus der Parkboxe ausfahrbar ist, und dass die Aufzugsvorrichtung derart ausgebildet ist, dass sie von vier Seiten her mit zu parkierenden Fahrzeugen beladbar ist, wobei die sich auf beiden Seiten der Aufzugsvorrichtung abspielenden Vorgänge bezüglich das Ein- und Ausfahren der Fahrzeuge zeitlich voneinander verschoben sind.



   Ausführungsformen der erfindungsgemässen Anlage werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Horizontalschnitt durch eine Anlage mit rechteckförmigem Grundriss;
Fig. 2 einen Horizontalschnitt durch eine Anlage mit kreisförmigem Grundriss;
Fig. 3 den Grundriss einer Trägerplattform;
Fig. 4 den Grundriss eines Verschiebewagens und
Fig. 5 den Grundriss des Liftbodens.  



   Die erfindungsgemässe Anlage ist derart aufgebaut, dass die wesentlichsten Teile derselben unterirdisch erstellt werden können. Über der Erde sollen lediglich Aufbauten für Lift und Bedienung vorhanden sein, so dass die Erstellung dieser Anlage keine wesentliche Umweltsveränderung bedingt.



   Die einzelnen Wände und Decken der Anlage werden mit vorfabrizierten Bauelementen, insbesondere Betonelementen, erstellt, die in herkömmlicher Bauweise oder im Senkkastenprinzip eingebaut werden können.



   Die Anlage setzt sich einerseits aus den den eigentlichen Bau bildenden Teilen sowie andererseits aus mechanischen Funktionen ausführenden Vorrichtungen zusammen.



   Zur baulichen Anlage gehören somit die Fundamente und der Boden, welche aus Beton an Ort und Stelle in bekannter Weise erstellt werden. Die Umfassungswände sowie die Decke hingegen, bestehen aus vorfabrizierten Betonplatten. Das Stütz-, Trag- und Aussteifungssystem besteht aus einer vorfabrizierten Stahlkonstruktion. Die Wärmeisolationselemente werden ebenfalls an Ort und Stelle eingebracht. Die Aufbauten bestehen aus einer Stahlkonstruktion, welche mit vorfabrizierten Betonplatten verkleidet wird.



   Die mechanische   Funktionen    ausübenden Vorrichtungen setzen sich aus den nachfolgend näher umschriebenen Konstruktionen zusammen:
Eine Liftanlage mit Antriebs- und Getriebevorrichtungen, welche in einem separaten Raum über dem Liftschacht angeordnet sind. Die Liftanlage weist mindestens eine auf allen vier Seiten offene Kabine auf, welche mittels Gleitrollen im Liftschacht geführt wird. Die Tragkraft der Kabine soll ca.   3000kg    betragen und einen Weg von 1 m/sec zurücklegen können.



   Die Liftanlage kann sowohl an der einen Aussenseite der Parkieranlage als auch in deren Zentrum angeordnet sein.



   Der Liftboden 10 (Fig. 5), welcher als Hauptträger für die nachfolgend noch näher umschriebenen Trägerplattformen dient, weist einen   kastenprofilartigen    Rahmen 11 auf, wobei auf beiden Längsseiten je eine Rollenschiene 12, 13 angeordnet ist, welche mittels Motorantrieb 14, 15 gehoben und gesenkt werden kann. Diese Ausbildung dient zum Ein- und Ausfahren der Trägerplattformen. Auf beiden Stirnseiten des Liftbodens ist je eine Rollenschiene 16, 17 fest angebracht, die zum Auf.



  und Abheben der Trägerplattform dienen. Die Trägerplattform wird mittels gekerbten Rollen auf dem Liftboden einwandfrei geführt. Im weiteren sind Feststellbolzen 18 vorgesehen, die zur Festlegung der Trägerplattform auf dem Liftboden dienen. An beiden Stirnseiten des Liftbodens sind öffnungen 19, 20 vorgesehen, die zum Einführen eines schwenkbar an einem Querträger einer Boxe angeordneten Motors dienen, der seinerseits zum Ausfahren der Trägerplattformen in eine stirnseitig gelegene Boxe erforderlich ist. Der Motor ist also nicht am Liftboden selber, sondern an einem Querträger der genannten Boxe angebracht.



   Die eigentliche Trägerplattform 25 (Fig. 3) weist an der Oberfläche zwei Richtlaufflächen für die Führung der Fahrzeugräder auf. An der Unterseite sind zwei Längslaufschienen 26, 27 vorgesehen. In der Längsachse der Trägerplattform ist eine Zahnstange 28 angebracht welche zur Verschiebung der Plattform mit einem Getriebe zusammenwirkt. Die Stirnseiten der Plattform weisen zwei Querlaufschienen 29, 30 auf, welche um ca.



  15 mm höher als die Längsschienen 26, 27, auf gleiche Höhe wie die Zahnstange 28 zu liegen kommen. Für jede verfügbare Boxe ist eine Trägerplattform 25 vorgesehen, auf welcher das zu parkierende Fahrzeug während der gesamten Dauer der Parkierung bleibt. Mit Hilfe der Längs- und Querlaufschienen kann die Trägerplattform wie ein Schlitten in Längs- und Querrichtung verschoben werden. Während der Verschiebebewegung der Trägerplattform von einem Stockwerk zum anderen sowie innerhalb des Stockwerkes selber, wird diese mit Hilfe eines im Liftboden bzw. in einem Verschiebewagen vorgesehenen Feststellbolzens festgelegt.



   Damit der Lift bei der Aufnahme oder Abgabe eines Fahrzeuges nicht unnötig lang besetzt und damit blokkiert wird, sind auf beiden Seiten der Liftöffnung Verschiebebühnen angeordnet. Dadurch kann während der Zeit, wo ein zu parkierendes Fahrzeug vom Lift auf die Verschiebebühne gebracht wird, ein anderes Fahrzeug in den Lift gefahren werden, oder es kann der Lift zur Aufnahme eines weiteren Fahrzeuges frei benutzt werden. Auf jeder Stirnseite der Verschiebebühne ist eine Rollenschiene fest angebracht, auf welcher die Trägerplattform auf den Querschienen verschoben werden kann. Diese Verschiebebewegung wird durch einen in der Querachse angeordneten Motorschlitten mit Zahnstange eingeleitet. Beim Verschieben der Trägerplattform aus dem Lift wird eine durch einen Elektromagneten betätigte Feststellvorrichtung wirksam.



   Zum Verschieben der Trägerplattform innerhalb des Parkraumes sowie zum Ein- und Ausfahren der Trägerplattform in die bzw. aus der Boxe 5 dienen Verschiebewagen 35. In jedem Stockwerk der Parkanlage sind zwei solche Verschiebewagen 35 vorgesehen, nämlich je einen auf beiden Seiten der Liftöffnung. Der Verschiebewagen (Fig. 4) besteht aus einem Grundrahmen 36 aus Kastenprofilen und weist vier Räder auf. Er ist mit zwei Motoren 37, 38 mit Reibungsantrieb versehen und   sclbstfah-    rend auf fest angebrachte Laufschienen angeordnet. Auf beiden Seiten des Wagens ist je eine Rollenschiene 39, 40 versenkbar angebracht, auf denen die Trägerplattform 25 verschiebbar angeordnet ist, zwecks Ein- und Ausfahren derselben in die bzw. aus den Boxen 5.

  Beide Stirnseiten des Verschiebewagens sind mit je einer Rollenschiene 41 bzw. 42 versehen, die in der Höhe verschiebbar angeordnet sind und zum Auf- und Abladen der Trägerplattform 25 auf den Liftboden dienen.



   Die genannten Motoren 37, 38 sind an beiden Stirnseiten des Wagens verschwenkbar angeordnet und dienen zum Ein- und Ausschwenken der Trägerplattform 25 in die Boxe 5. Dabei greift ein Zahnrad des entsprechenden Motors in die Zahnstange 28 der Trägerplattform 25 ein.

 

  In der Querachse des Verschiebewagens 35 bewegbar angeordnet, befindet sich ein Abladeschlitten 43 mit Motor.



  Der Auf- und Abladevorgang der Trägerplattform geschieht mit Hilfe eines in eine Zahnstange eingreifenden Zahnrades vom Motor; bei diesem Vorgang wird eine von einem Elektromagneten gesteuerte Vorrichtung wirksam. Zur Festlegung der Trägerplattform 25 auf dem Verschiebewagen 35 sind am Kreuzungspunkt der Längs- und Querachse des Wagens Feststellmittel, beispielsweise ein Feststellbolzen, angeordnet.



   In jeder Boxe 5 sind an deren Längsseiten Rollen gelagert, auf denen die Trägerplattform 25 mit ihren Längsschienen auflaufen kann. Die Rollen sind dabei mit Kerben versehen, um die Richtungsstabilität der einund ausfahrenden Trägerplattformen zu gewährleisten.



  In den Boxen selber befinden sich keine Antriebsmotoren; die Trägerplattformen 25 werden mit Hilfe des oben  umschriebenen Verschiebewagens 35 in die Boxen 5 einund ausgefahren. Eine Ausnahme hiervon bilden die stirnseitig zum Liftschacht angeordneten Boxen, welche einen gegen   den Liftschacht    hin schwenkbar angeordneten Motor aufweisen, da, wie bereits festgestellt worden ist, am Liftboden selber keine Antriebsmittel vorgesehen sind.



   Die oben in Zusammenhang mit den verschiedenen Vorrichtungen umschriebenen Vorgänge werden elektronisch gesteuert. Da diese Art der Steuerung an sich bekannt ist, soll diese hier nicht näher umschrieben werden, zumal diese nicht eigentlich Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist.



   Die Funktionsweise der beschriebenen vollautomatischen Anlage zum Parkieren von Fahrzeugen ist folgende:
Das zu parkierende Fahrzeug wird über eine Zufahrt bis neben den Lift gefahren und auf einer bereitstehenden Trägerplattform 25 abgestellt. Der Fahrer und evtl.



  Mitfahrer verlassen das Fahrzeug. Mittels einer Karte (Lochkarte oder Kontaktkarte) eines Schlüssels (für Dauerparkierer) oder durch Einwurf einer entsprechenden Münze wird der elektronisch gesteuerte Mechanismus vom Fahrer des zu parkierenden Fahrzeuges in Betrieb gesetzt. Der Lift 5 erscheint und die Trägerplattform 25 wird mit dem aufgeladenen Fahrzeug ab der Verschiebebühne auf den Liftboden 10 verschoben. Der Lift 6 fährt mit dem Fahrzeug in ein freies Stockwerk, wo das Fahrzeug samt der Trägerplattform 25 auf den Verschiebewagen 35 umgeladen und damit vor eine leere Boxe 5 gefahren wird, wo die Trägerplattform 25 mit dem darauf befindlichen Fahrzeug eingeschoben wird.



   Der Vorgang zum Abholen eines in der Parkanlage abgestellten Fahrzeuges geschieht in umgekehrter Reihenfolge.



   Die beidseits des Liftschachtes ebenerdig angeordneten Verschiebebühnen sind mit den Zu- und Wegfahrtspisten auf gleichem Niveau und ermöglichen eine wesentlich bessere Ausnutzung der Liftkapazität.



   Der vorstehend geschilderte Funktionsvorgang setzt sich aus verschiedenen Einzelvorgängen zusammen, die nachfolgend kurz umrissen werden:
Die Anlage steht in Grundstellung zur Aufnahme der Fahrzeuge, indem der leere Lift oben ebenerdig anhält. Beidseitig des Liftes befinden sich je eine leere Trägerplattform auf der Verschiebebühne. Ein Fahrzeug wird auf die Trägerplattform links gefahren. Der Fahrer steigt aus und bedient den Automaten der automatischen Steuerung. Verschiebung der Trägerplattform nach rechts auf Liftboden. Absenken des Liftes in leere Etage.



  Abladen der Trägerplattform auf Verschiebewagen links.



  Auf den nun leeren Lift kann vom Verschiebewagen rechts her eine leere Trägerplattform aufgeladen werden.



  Der Lift geht mit leerer Trägerplattform nach oben. Abladen auf Verschiebebühne links. Während der Zeit verschiebt der beladene Verschiebewagen in der Etage das Fahrzeug in eine leere Boxe und ladet nach Abgabe des Fahrzeuges in die Boxe bereits wieder eine leere Trägerplattform auf und fährt neben den Liftschacht. Im Moment wo der Lift mit der leeren Trägerplattform wieder oben ankommt, kann auf der rechten Verschiebebühne sich ein Fahrzeug aufstellen und dessen Fahrer die Steuerung auslösen, wobei der oben geschilderte Vorgang für die rechte Seite der Anlage abläuft.



   Dadurch ist jeder Weg der Liftanlage ausgenutzt und die Kapazität der Anlage kann auf ein Maximum gesteigert werden.



   Der Ausnutzungsgrad einer rechteckigen Anlage (Fig. 1) mit einer in der Mitte angeordneten Liftanlage 6, Mittelgang und zwei Verschiebewagen 35 pro Etage beträgt 66,6% der Fläche. Die Leistung kann mit den beidseitig der Liftanlage ebenerdig angeordneten Verschiebebühnen mit ca. 70 Wagen/Stunde errechnet werden.

 

   Bei einer ringförmigen Anlage (Fig. 2) mit einem zentrisch angeordneten Lift 6 und acht konzentrisch angeordneten Boxen 5 pro Etage, beträgt der Ausnutzungsgrad nur 41% der Fläche. Die Kapazität hingegen kann bei gleicher oberirdischer Anordnung von Verschiebebühnen wie bei der viereckigen Anlage ebenfalls mit ca.



  70   Wagen 1 Stunde    errechnet werden.



   Bei einer ringförmigen Anlage (Fig. 2) werden die zu parkierenden Fahrzeuge nicht mit einem Verschiebewagen, sondern mit einer Drehbühne 7 verschoben, welche hierzu mit den notwendigen Motoren versehen ist.



   Die gesamte Anlage ist mit Sicherungseinrichtungen für Abwasser, Überschwemmung, Brand, Explosion, Stromausfall usw. versehen. Das Begehen der Anlage geschieht lediglich zu Revisions- und Kontrollzwecken. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Vollautomatische Anlage zum Parkieren von Fahrzeugen, bei welcher auf mehreren Stockwerken Parkboxen (5) vorgesehen sind, in denen die zu parkierenden Fahrzeuge automatisch ein- und ausfahrbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits die Umfassungsund Trennwände sowie die Decken der Anlage aus vorfabrizierten Elementen gefertigt sind, dass andererseits eine Aufzugsvorrichtung (6) mit einer getrennten Trägerplattform (25) für ein zu parkierendes Fahrzeug vorgesehen ist, dass Mittel (10 und 35) angeordnet sind, welche die Plattform (25) aus der Aufzugsvorrichtung (6) ausfahren und zu einer noch leeren Parkboxe (5) führen, dass Mittel (37, 38) vorgesehen sind, mit denen die Trägerplattform (25) aus der Parkboxe (5) ausfahrbar ist, und dass die Aufzugsvorrichtung (6) derart ausgebildet ist, dass sie von vier Seiten her mit zu parkierenden Fahrzeugen beladbar ist,
    wobei die sich auf beiden Seiten der Aufzugsvorrichtung abspielenden Vorgänge bezüglich das Ein- und Ausfahren der Fahrzeuge zeitlich voneinander verschoben sind.
    UNTERANSPRüCHE 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die vorfabrizierten Elemente Betonplatten sind, welche allein oder mit Hilfe von Metallträgern, beispielswiese Stahlprofilelementen, die Wände undioder Decken der Anlage bilden.
    2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzugsvorrichtung (6) aus einem auf vier Seiten offenen Lift besteht, dessen Boden (10) als Träger für die Trägerplattform (25) dient und mit zwei Rollenschienen (12, 13) versehen ist, die mittels Motorantrieb anhebbar und senkbar sind, zwecks Ein- und Ausfahren der Trägerplattformen.
    3. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplattform (25) mit Schienen (26, 27) zur Verschiebung auf Rollen versehen ist sowie eine Zahnstange (28) aufweist, in welcher ein Zahnrad eines Motors eingreifen kann, zum Zwecke, die Trägerplattform aus und in die Aufzugsvorrichtung (6) sowie aus und in die Boxe (5) fahren zu können.
    4. Anlage nach Patentanspruch, mit einem rechteckförmigen Grundriss, dadurch gekennzeichnet dass in jedem Stockwerk ein Verschiebewagen (35) zur Aufnahme der mit einem zu parkierenden Fahrzeug versehenen Trägerplattform (25) vorhanden ist und dass Mittel vorgesehen sind, welche den Verschiebewagen (35) zu einer leeren Parkboxe (5) bringen, wo mit Hilfe eines Motors die Trägerplattform in die Boxe einfahrbar ist.
    5. Anlage nach Patentanspruch, mit einem kreisförmigen Grundriss, dadurch gekennzeichnet, dass die Auf zungsvorrichtung (6) in der Mitte der Anlage eingebaut ist und dass die Trägerplattform (25) mit Hilfe einer Drehbühne (7) zu einer leeren Boxe (5) fahrbar ist, wo die Trägerplattform mit einem darauf befindlichen, zu parkierenden Fahrzeug mit Hilfe eines Motors in die Boxe einfahrbar ist.
CH1070871A 1971-07-20 1971-07-20 Vollautomatische Anlage zum Parkieren von Fahrzeugen CH530538A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1070871A CH530538A (de) 1971-07-20 1971-07-20 Vollautomatische Anlage zum Parkieren von Fahrzeugen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1070871A CH530538A (de) 1971-07-20 1971-07-20 Vollautomatische Anlage zum Parkieren von Fahrzeugen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH530538A true CH530538A (de) 1972-11-15

Family

ID=4365979

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1070871A CH530538A (de) 1971-07-20 1971-07-20 Vollautomatische Anlage zum Parkieren von Fahrzeugen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH530538A (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2586443A1 (fr) * 1985-08-20 1987-02-27 Labarre Andre Installation de parcage de vehicules automobiles formant garage individuel automatique en milieu urbain
EP0314837A1 (de) * 1987-11-02 1989-05-10 High Technology for Industry Ltd. Automatische mehrgeschossige Garage für Kraftfahrzeuge
FR2645892A2 (fr) * 1985-08-20 1990-10-19 Labarre Andre Installation de parcage de vehicules automobiles, formant garage individuel automatique en milieu urbain
EP0394130A1 (de) * 1989-04-18 1990-10-24 André Etienne Labarre Wagenparkanlage für individuelles und automatisches Parken im Stadtbereich

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2586443A1 (fr) * 1985-08-20 1987-02-27 Labarre Andre Installation de parcage de vehicules automobiles formant garage individuel automatique en milieu urbain
EP0214048A1 (de) * 1985-08-20 1987-03-11 André Etienne Labarre Einrichtung zum Parken von Automobilen in Form einer individuellen automatischen Garage im Stadtbereich
FR2645892A2 (fr) * 1985-08-20 1990-10-19 Labarre Andre Installation de parcage de vehicules automobiles, formant garage individuel automatique en milieu urbain
EP0314837A1 (de) * 1987-11-02 1989-05-10 High Technology for Industry Ltd. Automatische mehrgeschossige Garage für Kraftfahrzeuge
EP0394130A1 (de) * 1989-04-18 1990-10-24 André Etienne Labarre Wagenparkanlage für individuelles und automatisches Parken im Stadtbereich

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3740586C2 (de) Hochgarage
DE1559158C3 (de) Garage für Fahrzeuge od.dgl. mit mehreren Stockwerken
EP0455776B1 (de) Mechanische autoparkanlage
DE69319079T2 (de) Radiales, mechanisiertes Parkgaragensystem
DE1684789A1 (de) Vorrichtung zum Speichern von Fahrzeugen u. dgl.
DE3943039A1 (de) Parkeinrichtung
DE3823728C2 (de)
EP0731240B1 (de) Mehrgeschossige Garage
CH530538A (de) Vollautomatische Anlage zum Parkieren von Fahrzeugen
EP0670948B1 (de) Parkeinrichtung
DE4338121A1 (de) Parkgarage für PKW
EP0060550B1 (de) Garagenanlage
AT408009B (de) Parkgarage mit rostsystem
DE1759343A1 (de) Garage fuer mehrere Kraftfahrzeuge
DE19817254A1 (de) Automatische Abstellanlage für Zweiräder
CH536919A (de) Garage
CH632799A5 (en) Double-storey garage
DE2058404A1 (de) Garagensystem fuer zu stapelnde Kraftfahrzeuge
DE2302145C3 (de) Einrichtung für eine Mehrfachgarage
CH336976A (de) Einrichtung zum Garagieren von Fahrzeugen
DE2747081A1 (de) Vollautomatische parktaschen-garage
DE9218933U1 (de) Vollautomatische Paletten-Lagereinrichtung
DE2913661A1 (de) Abstellvorrichtung fuer kraftfahrzeuge
DE2107824C3 (de) Ladeeinrichtung für Regalanlagen
AT233472B (de) Transporteinrichtung für mehrgeschossige Kraftwagenabstellhäuser

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased