CH530780A - Filterpackung mit gemahlenem Röstkaffee und Filterpapier zur Zubereitung eines gefilterten Kaffeegetränks - Google Patents

Filterpackung mit gemahlenem Röstkaffee und Filterpapier zur Zubereitung eines gefilterten Kaffeegetränks

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CH530780A
CH530780A CH822971A CH822971A CH530780A CH 530780 A CH530780 A CH 530780A CH 822971 A CH822971 A CH 822971A CH 822971 A CH822971 A CH 822971A CH 530780 A CH530780 A CH 530780A
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CH
Switzerland
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filter
coffee
filter pack
filter paper
water
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Application number
CH822971A
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Inventor
Schmidt Ernst
Original Assignee
Jacobs Joh & Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
    • B65D85/70Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for materials not otherwise provided for
    • B65D85/804Disposable containers or packages with contents which are mixed, infused or dissolved in situ, i.e. without having been previously removed from the package
    • B65D85/808Disposable containers or packages with contents which are mixed, infused or dissolved in situ, i.e. without having been previously removed from the package for immersion in the liquid to release part or all of their contents, e.g. tea bags

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  
 



  Filterpackung mit gemahlenem Röstkaffee und Filterpapier zur Zubereitung eines gefilterten Kaffeegetränks
Die Erfindung betrifft eine Filterpackung mit gemahlenem Röstkaffee und Filterpapier zur Zubereitung eines gefilterten
Kaffeegetränks.



   Aus der deutschen Patentschrift Nr. 938 440 ist eine Portions- bzw. Filterpackung zum Aufbewahren und Aufgiessen von Kaffee bekannt, welche aus einem in seinem unteren Bereich mit Durchbrechungen versehenen Aussenbeutel aus Aluminiumfolie besteht, in welchen ein den Kaffee enthaltender Filterbeutel eingesetzt ist. Diese bekannte Filterpackung ist jedoch insofern unbefriedigend, als der gemahlene Röstkaffee dazu neigt, mit dem Filterpapier eine unerwünschte nachteilige Verbindung einzugehen, indem Kaffeeöl in das Filterpapier eindringt, was eine erhebliche Beeinträchtigung des Geschmacks des zubereiteten Kaffeegetränks zur Folge hat.



   Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Filterpackung der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, dass selbst bei grosser Lagerdauer eine Verbindung des Kaffeeöls mit dem Filterpapier und die damit verbundene Aromaverschlechterung des Kaffeegetränks vermieden wird.



   Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass der gemahlene Röstkaffee von dem Filterpapier durch eine wasserdurchlässige, jedoch eine Berührung des Röstkaffees mit dem Filterpapier verhindernde Trennschicht abgesondert ist.



   Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass eine erhebliche Verbesserung des Aromas des Kaffeegetränks erreicht werden kann, wenn die abgepackte Portion des gemahlenen Röstkaffees während der Lagerung nicht mit dem Filterpapier in Berührung kommt.



   Die Trennschicht, durch welche eine Berührung des Röstkaffees mit dem Filterpapier verhindert wird, besteht vorteilhafterweise aus einer gelochten Aluminiumfolie.



   In weiterer zweckmässiger Ausgestaltung der erfindungsgemässen Filterpackung ist vorgesehen, dass die Filterpapierschicht mit einer gasdichten, vor dem Gebrauch der Filterpackung mittels einer Lasche auf- und abreissbaren Folie, insbesondere Aluminiumfolie, abgedeckt ist, durch die eine Aromaerhaltung während der Lagerung und des Transportes der Filterpackung bis zum Verbrauch ohne zusätzliche Verpackung gewährleistet ist. Für den Gebrauch der Filterpackung, also für die Herstellung des Kaffeegetränks, wird zumindest ein Teil der Folie mittels der Lasche abgerissen, so dass Wasser in die Filterpackung eindringen bzw. durch den
Kaffee und das Filterpapier hindurchtreten kann.



   Die Erfindung wird im folgenden anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform einer Filterpackung in perspektivischer Ansicht, teilweise geschnitten,
Fig. 2 einen oberen Teil einer anderen Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 3 eine Ausführungsform der Filterpackung mit einem besonders gestalteten Boden, teilweise im Schnitt,
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform einer Filterpackung im Schnitt.



   Die der Erfindung zugrunde liegende Idee besteht darin, eine Portion gemahlenen Röstkaffee 10 in eine Filterpackung einzugeben, die einerseits die Funktion einer aromadichten Verpackung, anderseits aber auch die Aufgabe eines Filtergerätes zur Herstellung eines gefilterten Kaffeegetränks erfüllt.



  Bei den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 bis 3 sind Behälter mit einem zylindrischen Teil 11 und mit diesem verbundenem Deckel 12 sowie Boden 13 vorgesehen. Der zylindrische Teil 11 ist mehrwandig ausgebildet. Er besteht aus einer gasdichten Aussenwand 14, vorzugsweise einer Aluminiumfolie, einer wasser- bzw. flüssigkeitsdurchlässigen Trennschicht, insbesondere einer gelochten Aluminiumfolie 15, und einem zwischen diesen Schichten angeordneten Filterpapier 16. Die gelochte Aluminiumfolie 15 erfüllt unter anderem die Aufgabe, den Röstkaffee 10 von dem Filterpapier 16 fernzuhalten, so dass während der Lagerung, also vor dem Gebrauch, das Kaffeeöl des Röstkaffees 10 nicht in das Filterpapier 16 eindringen kann.

  Die Aussenwand 14 aus Aluminiumfolie hat die Aufgabe, das Filterpapier 16 nach aussen hin gegen Beschädigung vor dem Verbrauch zu schützen und vor allem einen insgesamt aromadichten Behälter zu schaffen. Deckel 12 und Boden 13 sind bei den Ausführungsbeispielen gemäss   Fig. 2 und 3 einwandig und bestehen vorzugsweise ebenfalls aus Aluminium.



   Die drei Schichten bzw. Wandungen 14, 15, 16 des zylindrischen Teils 11 werden gemeinsam und vorzugsweise in einem Arbeitsgang mit dem Boden 13 und - nach Einfüllung des Röstkaffees 10 - mit dem Deckel 12 verbunden, z. B.



  durch Umbördeln. Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 wird jeweils ein nach aussen vorstehender Bördelrand 17 im Bereich des Deckels 12 sowie ein Bördelrand 18 im Bereich des Bodens 13 gebildet.



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist der Deckel 12a und entsprechend der Boden (nicht dargestellt) durch Tiefziehen vorgeformt. Hierdurch kann der Bördelrand 17a im Bereich des Deckels 12a und entsprechend auch am Boden nach innen verlegt werden, so dass die Aussenfläche des Behälters glatt ist.



   Für den Gebrauch des Behälters, also für die Zubereitung des Kaffeegetränks, wird wenigstens ein Teil der dichten Aussenwand 14 entfernt. Bei den Ausführungsbeispielen der Fig.



  1 bis 3 wird der überwiegende Teil der Aussenwand 14 abgerissen, so dass das Filterpapier 16 frei kommt. Zum Abreissen der Aussenwand 14 kann diese mit einer Reisslasche 19 und erforderlichenfalls mit Reissmarkierungen sowie Einschnitten (nicht dargestellt) versehen sein.



   Nach dem Entfernen der Aussenwand 14 kann der Behälter in eine Tasse, Kanne oder dergleichen eingehängt oder auch eingesetzt werden. Nunmehr kann das Wasser von aussen her durch das Filterpapier 16 und die gelochte Aluminiumfolie 15 in das Innere eindringen und den gemahlenen Röstkaffee 10 auslaugen. Zum Einhängen des Behälters in eine Kanne oder dergleichen ist eine Aufhängevorrichtung vorgesehen, bei den dargestellten Ausführungsbeispielen der Fig. 1 bis 3 ein   Aufhängefaden    20.



   Anstelle des zylindrischen Teils 11 oder zusätzlich zu diesem können auch andere Teile der Packung bzw. des Behälters mehrschichtig ausgebildet sein, wobei die aromadichte Aussenwandung zumindest teilweise für den Gebrauch entfernt werden muss. In Fig. 3 ist eine Ausführungsform gezeigt, bei der ein mehrschichtiger Boden 21 vorgesehen ist, der z. B.



  den gleichen Schichtenaufbau besitzt wie der zylindrische Teil 11, nämlich aus einer innen liegenden Aluminiumfolie 15, einer darunter angeordneten Schicht Filterpapier 16 und einem geschlossenen, aromadichten Aussenboden 22 besteht.



  Letzterer ist bei dem gezeigten Beispiel einteilig mit der Aussenwand 14 des zylindrischen Teils 11. Für den Gebrauch dieser Portionspackung wird zweckmässigerweise nicht nur im zylindrischen Teil 11 die Aussenwand 14 teilweise entfernt, sondern darüber hinaus auch der Aussenboden 22.



   Eine Besonderheit besteht darin, dass die nach dem Entfernen des Aussenbodens 22 für den Gebrauch der Einheit verbleibenden Bodenschichten, nämlich die Aluminiumfolie 15 und das Filterpapier 16, in das Innere des Behälters eingeformt sind, z. B. kegelförmig. Es entsteht dadurch im unteren Bereich des Behälters ein entsprechend geformter Luftraum 23. Beim Einhängen bzw. Einsetzen des Behälters in Wasser, hat die Luft aus dem Luftraum 23 das Bestreben, nach oben zu entweichen. Dabei tritt die Luft durch die Schichten 15 und 16 sowie durch den Röstkaffee 10 hindurch, mit der Folge, dass eine Bewegung bzw. Umwälzung des Röstkaffees 10 stattfindet und Wasser über die vergrösserte Bodenfläche des Behälters in den Röstkaffee eindringen kann. Es wird auf diese Weise eine bessere Umspülung des Röstkaffees 10 durch das Wasser und dadurch ein schnelleres Auslaugen erzielt.



   Fig. 4 zeigt eine auch in der äusseren Gestalt abweichende Ausführungsform einer Filterpackung gemäss der Erfindung.



  Ein tiefgezogener, becherförmiger Behälter 24 aus aromadichtem Werkstoff, z. B. einer Aluminiumfolie, ist an der offenen Seite durch eine abziehbare Verschlussfolie 25 mit Abziehlasche 26 verschlossen. Auf der zum Röstkaffee 10 gekehrten Seite der Verschlussfolie 25 sind wiederum eine perforierte Aluminiumfolie 15 sowie ein Filterpapier 16 angeordnet. Aluminiumfolie 15 und Filterpapier 16 können, wie dargestellt, mit Abstand von der Verschlussfolie 25 in der Wandung des Behälters 24 verankert sein oder gemeinsam mit der Verschlussfolie 25 am unteren Rand des Behälters 24 befestigt sein, wobei im letzteren Falle die Verschlussfolie von dem Filterpapier 16 abziehbar ist, derart, dass dieses mit der Aluminiumfolie 15 am Behälter 24 verbleibt.

 

   In dem Behälter 24 ist ausser dem Röstkaffee 10 ein wasseranziehender Luftraum gebildet, und zwar durch einen geeigneten, porösen Schwammkörper 27. Dieser Schwammkörper aus geruchs- und geschmacksneutralem Werkstoff, z. B. Kunststoff, nimmt Wasser auf, wenn der Behälter 24 nach Abziehen der Verschlussfolie 25 mit Wasser übergossen oder in Wasser eingehängt wird. Durch die Aufnahme von Wasser expandiert der Schwamm körper 27 und übt dadurch einen von innen wirkenden Druck auf den Röstkaffee 10 aus, wodurch wiederum eine bessere Durchspülung und ein schnelleres sowie gründlicheres Auslaugen des Röstkaffees 10 stattfindet. Der Schwammkörper 27 kann in der Ausgangsstellung gemäss Fig. 4 zusätzlich komprimiert sein, so dass durch Wasseraufnahme eine erhebliche Volumenvergrösserung des Schwammkörpers 27 stattfindet. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Filterpackung mit gemahlenem Röstkaffee und Filterpapier zur Zubereitung eines gefilterten Kaffeegetränks, dadurch gekennzeichnet, dass der gemahlene Röstkaffee (10) von dem Filterpapier (16) durch eine wasserdurchlässige, jedoch eine Berührung des Röstkaffees mit dem Filterpapier verhindernde Trennschicht (15) abgesondert ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Filterpackung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennschicht aus einer gelochten Aluminiumfolie (15) besteht.
    2. Filterpackung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterpapierschicht (16) mit einer gasdichten, vor dem Gebrauch der Filterpackung mittels einer Lasche (19) auf- und abreissbaren Folie, insbesondere Aluminiumfolie, abgedeckt ist.
    3. Filterpackung nach Unteranspruch 2. dadurch gekennzeichnet, dass die aus gelochter Aluminiumfolie (15), Filterpapierschicht (16) und gasdichter Abdeckfolie (14) bestehenden Wände der Filterpackung zylindrisch ausgebildet und über Bördelränder (17, 17a, 18) mit jeweils einem einstückig ausgebildeten Deckel (12a) sowie Boden aus Aluminium verbunden sind.
    4. Filterpackung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterpackung mit einer Aufhängeeinrichtung, z. B. einem Aufhängefaden (20), versehen ist.
    5. Filterpackung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen ganz oder teilweise vom Röstkaffee (10) überdeckten Luftraum (23, 27), aus dem beim Eintauchen der Packung in Wasser Luft aus- und durch den Kaffee (10) hindurchtritt.
    6. Filterpackung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftraum (23) durch eine luft- und wasserdurchlässige, gegebenenfalls mehrschichtige Wandung (15, 16) gegenüber dem Röstkaffee (10) abgesondert ist (Fig. 3).
    7. Filterpackung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (21) eines Behälters wenigstens eine in das Innere des Behälters gewölbte, z. B. kegelförmige, luft- und wasserdurchlässige Wandung, insbesondere Aluminiumfolie (15) aufweist, die vorzugsweise auf der Aussen seite mit Filterpapier (16) versehen und nach aussen durch einen luft- bzw. aromadichten, vor Ingebrauchnahme entfernbaren Aussenboden (22) abgedeckt ist.
    8. Filterpackung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Röstkaffee (10) ein lufthaltiger, wasseraufnehmender Körper, insbesondere ein Schwammkörper (27), angeordnet ist, der bei Wasseraufnahme expandierbar ist.
    9. Filterpackung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem tiefgezogenen Behälter (24) aus gas- bzw. aromadichtem Material, insbesondere Aluminiumfolie, besteht, der durch eine an dem Rand des Behälters (24) lösbar befestigte Verschlussfolie (25) verschlossen ist und ein durch eine wasserdurchlässige Trennschicht, insbesondere perforierte Aluminiumfolie (15), gegenüber dem Röstkaffee (10) abgesondertes Filterpapier (16) aufweist.
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