CH531881A - Faden zum Reinigen der Zwischenräume zwischen Zähnen - Google Patents

Faden zum Reinigen der Zwischenräume zwischen Zähnen

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CH531881A
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smooth
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CH1828770A
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Roland Dr Saladin
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Roland Dr Saladin
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C15/00Devices for cleaning between the teeth
    • A61C15/04Dental floss; Floss holders
    • A61C15/041Dental floss

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Description


  
 



  Faden zum Reinigen der Zwischenräume zwischen Zähnen
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Faden zum Reinigen der Zwischenräume zwischen Zähnen.



   Fäden zum Reinigen der Zwischenräume zwischen Zähnen sind seit langem bekannt und werden von Privatpersonen allgemein sowie in der zahnärztlichen Praxis zum Entfernen von Speiseresten und Reinigen der Zahnflanken verwendet. Am gebräuchlichsten waren bisher Fäden aus Naturseide, deren Öberfläche mit einer Wachsappretur versehen ist, um einerseits eine bessere Einführung zwischen eng beieinanderliegenden Zähnen zu ermöglichen und anderseits die mechanische Beschädigung des Fadens zu vermindern. Zu diesem Zweck werden heute auch wachsappretierte oder unausgerüstete synthetische Mono- oder Multifilamente eingesetzt.



   Die heute bekannten Zahnreinigungsfäden zeigen jedoch verschiedene Nachteile. Aufgrund ihrer glatten, gleitfähigen und hydrophoben Oberfläche können sie wohl mühelos auch zwischen eng aneinandergrenzende Zähne eingeführt werden, ermöglichen jedoch nur die Entfernung relativ grosser Verstopfungsstücke, gleiten jedoch bei ihrer Hin- und Herbewegung mühelos über die Zahnflanken, ohne auf diese irgendeinen reinigenden Einfluss auszuüben oder ohne kleinere Verstopfungsstücke zu erfassen.



   Es ist Gegenstand der vorliegenden Erfindung, einen Faden zu schaffen, welcher die vorstehend beschriebenen Nachteile nicht aufweist und beispielsweise ebenso mühelos wie bekannte Fäden zwischen eng aneinandergrenzende Zähne eingeführt werden kann, jedoch auch die Entfernung kleinerer Verstopfungsstücke ermöglicht und auf die Zahnflanken eine reinigende Wirkung ausübt.



   Die wird durch den erfindungsgemässen Faden erreicht, welcher Abschnitte mit glatter, gleitfähiger Oberfläche und dazwischenliegenden Abschnitten von gegenüber demjenigen der erstgenannten Abschnitte vergrössertem Durchmesser, mit einer hydrophilen, aufgerauhten Oberfläche aufweist.



   In einer bevorzugten Ausführungsform besteht der erfindungsgemässe Faden aus einem synthetischen Mono- oder Multifilament, dessen Abschnitte mit glatter, gleitfähiger Oberfläche, insbesondere jedoch wenn der Faden ein Naturseidefaden ist, eine Beschichtung aus einem oder mehreren natürlichen und/oder synthetischen Wachs(en) und/oder Öl(en) aufweisen.



   Die Abschnitte von vergrössertem Durchmesser weisen vorzugsweise eine schleifmittelhaltige Beschichtung auf und sind ausserdem, insbesondere wenn der Faden aus einem synthetischen Polymer besteht, mechanisch aufgerauht, beispielsweise durch quer oder schräg zur Fadenachse liegende Mikrokerben.



   Für die Appretur der Abschnitte mit glatter, gleitfähiger Oberfläche können beliebige der bekannten Gleit-Glanzoder Eisengarn-Appreturen eingesetzt und die behandelten Abschnitte ausserdem anschliessend mechanisch poliert werden.



   Zur Vergrösserung des Durchmessers der Abschnitte mit hydrophiler, aufgerauhter Oberfläche, können diese mit einer Beschichtungsmasse behandelt werden, die bekannte Bindemittel auf Basis von in Lösungsmitteln gelösten oder in Wasser dispergierten Polymeren sowie zur Erzielung einer rauhen und hydrophilen Oberfläche, vorzugsweise anorganische, fein verteilte Schleifmittel enthält. Geeignete derartige Schleifmittel sind beispielsweise Calciumcarbonat, fein gemahlener Bimsstein oder insbesondere im Handel unter der Markenbezeichnung  Aerosil  erhältliches, feinverteiltes Silikagel.



   Falls der Faden aus synthetischem Polymer und insbesondere ein Monofilament ist, kann zudem die Oberfläche in den betreffenden Abschnitten, beispielsweise durch Sandstrahlen oder Behandlung mit scharf gezahnten Zahnrädern, mechanisch aufgerauht werden. Zudem können synthetische Fäden zwecks Vergrösserung ihres Durchmessers in den entsprechenden Abschnitten und insbesondere zur Erhöhung der Haftung von Beschichtungen, gegebenenfalls zusätzlich zur vorstehend genannten mechanischen Aufrauhung, in den entsprechenden Abschnitten einer Kräuselungsbehandlung unterzogen werden. Verfahren zur Herstellung von unterbrochen abschnittweise gekräuselten Mono- oder Multifilamenten aus synthetischen thermoplastischen Polymeren stehen heute zur Verfügung.



   Für die Verwendung kann ein Abschnitt mit glatter gleitfähiger Oberfläche des beschriebenen Fadens mühelos auch zwischen eng beieinanderliegende Zähne eingeführt und danach ein anschliessender Abschnitt von vergrössertem Durch  messer mit einer hydrophilen, aufgerauhten Oberfläche in den Zwischenraum zwischen den Zähnen   nachg'ezogen    werden. Durch Hin- und Herziehen dieses Abschnittes zwischen den Zähnen übt dieser durch den vergrösserten Durchmesser in Zusammenwirkung mit der aufgerauhten Oberfläche eine Schleifwirkung auf die Zahnflanken aus und aufgrund der hydrophilen Oberfläche werden kleinste Verstopfungsteilchen von der Fadenoberfläche erfasst und nicht mehr abgestossen, wie dies bei bekannten Fäden mit hydrophober Oberfläche der Fall war. Grössere Verstopfungsteilchen werden natürlich, wie bei bekannten Fäden, durch rein mechanisch Einwirkung entfernt. 

  Falls die Beschichtungsmasse der Abschnitte mit vergrössertem Durchmesser ein Mittel enthält, das unter Einwirkung der im Munde herrschenden Feuchtigkeit aufquillt, wird die mechanische Wirkung des betreffenden Fadenabschnittes noch erhöht.



   Selbstverständlich können sowohl der Appretur für die Abschnitte mit glatter, gleitfähiger Oberfläche, wie auch der Beschichtungsmasse für die Abschnitte vergrösserten Durchmessers, desinfizierende und/oder bakterizide Mittel sowie geruchs- und geschmacksverbessernde Mittel, und der Beschichtungsmasse ausserdem Netzmittel zugesetzt werden. Im weiteren bietet sich die willkommene Möglichkeit, zur gleichzeitigen, äusserlichen Applikation der zunehmend an Bedeutung gewinnenden Fluorpräparate, solche in die Beschichtungsmasse einzuarbeiten. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Faden zum Reinigen der Zwischenräume zwischen Zähnen, gekennzeichnet durch Abschnitte mit glatter, gleitfähiger Oberfläche und dazwischenliegenden Abschnitten von gegenüber demjenigen der erstgenannten Abschnitte vergrössertem Durchmesser, mit einer hydrophilen, aufgerauhten Oberfläche.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Faden gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er ein Mono- oder Multifilament aus synthetischem Polymer ist.
    2. Faden gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschnitte mit glatter, gleitfähiger Oberfläche eine Appretur aus einem oder mehreren natürlichen und/oder synthetischen Wachs(en) und/oder Öl(en) aufweisen.
    3. Faden gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die aufgerauhte Oberfläche quer oder schräg zur Fadenachse liegende Mikrokerben aufweist.
    4. Faden gemäss Patentanspruch oder Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die aufgerauhte Oberfläche eine schleifmittelhaltige Beschichtung aufweist
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