CH532595A - Verfahren zur Herstellung neuer (Alkoxy-methylamino)-s-triazine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer (Alkoxy-methylamino)-s-triazine

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CH532595A
CH532595A CH1234170A CH1234170A CH532595A CH 532595 A CH532595 A CH 532595A CH 1234170 A CH1234170 A CH 1234170A CH 1234170 A CH1234170 A CH 1234170A CH 532595 A CH532595 A CH 532595A
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triazine
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isopropylamino
chloro
methoxy
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Gass Karl
Christian Dr Vogel
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07D251/00Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings
    • C07D251/02Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings
    • C07D251/12Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
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    • C07D251/40Nitrogen atoms
    • C07D251/54Three nitrogen atoms
    • C07D251/66Derivatives of melamine in which a hetero atom is directly attached to a nitrogen atom of melamine

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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung   neuer      (ALkoxy-methylamino)-s-triazine   
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren   zur    Herstellung neuer   (Alkoxymethylamino) -s-triazine,    die sich als Wirkstoffe zur Bekämpfung grasartiger und zweikeimblättriger Unkräuter eignen.



   Die neuen (Alkoxy-methylamino)-s-triazine entsprechen der Formel I:
EMI1.1     

In dieser Formel bedeuten:
R1 und   R.3 unabhängig    voneinander je einen Alkyl
Rest mit 1 bis 4   Kohienstoffatomen    und
X den Methoxy- oder Methylthio-Rest oder Chlor.



   In der allgemeinen Formel I sind unter Alkyl-Resten R1 und R2 geradkettige oder verzweigte Reste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen zu verstehen, wie z. B. Methyl, Äthyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl sec-Butyl und tert Butyl.



   Die neuen   (Alkoxy-melylamino)-s-triazine    der Formel I werden gemäss vorliegender Erfindung hergestellt, indem man ein Amino-s-triazin der Formel II
EMI1.2     
 mit Formaldehyd in Gegenwart einer Base zu der Hydroxymethyl-Verbindung der Formel III
EMI1.3     
 umsetzt, diese isoliert, dann in Gegenwart von starker    Mineral säure,    insbesondere konzentrierter Schwefelsäure, mit einem Alkanol der Formel IV    R,-OH    (IV) veräthert und falls X von Chlor verschieden sein soll, das Chloratom X in an sich bekannter Weise durch die
Methoxy- oder Methylthio-Gruppe ersetzt.



   R1, R2 und X in den Formeln II, III und   IV    haben die unter Formel I angegebenen Bedeutungen.



   Für die Umsetzung mit Formaldehyd werden anor ganische Basen verwendet, wie Alkali- und Erdalkali metall-hydroxide, -hydrogencarbonate und -carbonate, ferner Amine, wie Trialkylamine, Pyridin und Pyridin basen. Bevorzugt sind die Carbonate, insbesondere Na    triumcarbonat.    Formaldehyd wird vorzugsweise in Form einer 38%igen wässrigen Lösung in die Reaktion ein gesetzt.



   Die   Hydroxymethyl-Verbindung    der Formel III wird als Zwischenprodukt isoliert, gereinigt, getrocknet und anschliessend zu der   Alkoxy-methyLamino-Verbindung    der Formel I in !Gegenwart von starker Mineralsäure, insbesondere konzentrierter Schwefelsäure oder von einem Gemisch von konzentrierter Schwefelsäure mit anderen starken Mineralsäuren veräthert. Es ist ratsam, den für die Reaktion erforderlichen Alkohol gleichzeitig als Lösungs- oder   Verdünnungsmittel    einzusetzen.



     Die    Umsetzung mit Formaldehyd kann auch in ge   genüber    den Reaktionsteilnehmern inerten, organischen Lösungs- oder Verdünnungsmitteln durchgeführt werden, z.B. in aliphatischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen und Halogenkohlenwasserstoffen, Äthern und     ätherartigen    Verbindungen, Nitrilen, Amiden, Ketonen, Estern, Sulfoxiden usw., sowie Gemischen solcher Lö   sunniittel    untereinander sowie mit Wasser. Die Reaktionstemperaturen liegen zwischen   0     und 800, vorzugsweise bei 200 bis   400C.   



      -ls    Alkanole der Formel IV kommen Methanol,   thanol,    n-Propanol, Isopropanol sowie n-Butanol und seine Isomeren in Betracht.



   Die fakultative Einführung der Methoxy-Gruppe durch Austausch eines Chloratoms X erfolgt in bekannter Weise durch Umsetzung mit einem Alkalimetallmethylat, inshesondere Natrium-methylat, in Methanol oder durch Erhitzen einer Lösung des erhaltenen Chlor -s-triazins in einer methanolischen Lösung in Anwesen   hvit    eines Kondensationsmittels, wie Trimethylamin.



   Der Austausch des Chloratoms durch den Methyl   taio-Rest    erfolgt, indem man das entsprechende Chlor -s-triazin in einem Verdünnungsmittel, z.B. Aceton/Wasser mit wässriger Trimethylaminlösung versetzt und gasförmiges   Metllylmercaptan    einleitet oder indem man das Chlor-s-triazin in eine alkoholische oder alkoholischwässrige Lösung eines   AlLalimetallmercaptids    einträgt und diese Mischung am Rückfluss kocht, bis sie neutral reagiert.



   Für diese Austauschreaktionen kommen die Endprodukte der Formel I in Betracht, in denen der Rest X Chlor bedeutet.



   Die Ausgangsstoffe der Formel II, in denen X ein   Ciiloraom      bedeutet.    können aus Cynurchlorid durch Umsetzung mit 1 Mol Ammoniak und einem Mol eines Amins der Formel   H2NR1    hergestellt werden. Zu Ausgangsstoffen der Formel II, worin X die Methoxy- oder   Methyltliio-Gruppe    bedeutet, gelangt man durch vorhergehenden oder zusätzlichen Austausch des dritten Chloratoms im Cynurchlorid nach den oben beschriebenen   4ustauscllmethoden.   



   Die folgenden Beispiele dienen zur Veranschaulichung des   erfindungs.eRmässen      Verfal1rens.    Weitere (Alkoxy-methylamino)-s-triazine, die nach den Beispielen hergestellt wurden, finden sich in der sich daran anschliessenden Tabelle. Die Temperaturen sind in Grad Celsius angegeben.



   Beispiel I a) Eine Suspension von 744 g 2-Chlor-4-amino-6   -äthylamino-s-triazin    (4,28 M) in 678 g einer   38S0igen    wässrigen Formaldehydlösung (8,56 M) und 4 1 einer 5%igen wässrigen Natriumkarbonatlösung wird unter Rühren auf 70-750 erhitzt und drei Stunden bei dieser Temperatur gehalten. Nach dem Abkühlen der Reak   flonsmischung    auf 300 filtriert man ab und wäscht den Rückstand mit Wasser neutral. Das Rohprodukt wird bei 700 im Vakuum getrocknet und anschliessend aus Methyläthylketon umkristallisiert. Man erhält 685 g 2   -Clllor-4-{hydroxy -    methylamino)-6-äthylamino-s-triazin,   Fp:      1640 -    1660.



   b) Zu einer Suspension von 154,1 g 2-Chlor-4-(hydroxy-methylamino)-6-äthylamino-s-triazin in 1000 ml   .! 1ethanol    werden bei   230 - 290    10 ml konzentrierte   Schwefelsäure    gegeben. Nach drei Stunden Rühren bei Raumtemperatur neutralisiert man mit einer Lösung von 17,6   g    Natriumkarbonat in 250 ml Wasser. Das ausgefallene Produkt wird abfiltriert und mit Wasser salzfrei gewaschen. Nach dem Trocknen erhält man 115,1 g reines 2.Chlor-4-(methoxy-methylamino)-6-äthylamino-s- -triazin, Fp:   1840.1860.   



   Beispiel 2
Zu einer Lösung von 1,26 g Natrium in 120 ml absolutem Methanol gibt man bei Raumtemperatur unter Rühren 12,5 g   2-Chlor-4-(methoxy-methylamino)-6-iso-    propylamino-s-triazin. Man rührt noch 6 bis 10 Stunden bei   Raumtempelatur    und dampft anschliessend zur Trockne ein. Der Rückstand wird mit Essigester und Wasser versetzt, die organische Phase über Natriumsulfat getrocknet und erneut eingedampft. Nach dem Umkristallisieren des Rückstands aus   Isopropyläther/Petrol-    äther erhält man 10,3 g 2-Methoxy-4-(methoxy-methylamino)-6-isopropylamino-s-triazin, Fp:   820 -    840.



   Beispiel 3
55   =    2-Methoxy-4-amino-6-isopropylamino-s-triazin (0,3 M) werden in einer Mischung von 33,2 g einer   eigen    wässrigen   Formaldehyd-Lösung    (0,42 M) und 400 ml einer 5%igen wässrigen Natriumcarbonatlösung suspendiert. Die Suspension wird auf   700 - 750    erhitzt und 2 bis 3 Stunden bei dieser Temperatur gehalten.



  Anschliessend extrahiert man mit Essigester, wäscht die organische Phase mit Wasser salzfrei, trocknet über Na   triumsulfat    und dampft das Lösungsmittel ab. Der ölige   Riickstand    kristallisiert aus Essigester zu reinem 2-Meth   oxy-4-(hyd roxy-methylamino)-6-i sopropylamino-s-triazin,    Fp:   1110.1140.   



   Analog dem in Beispiel   ]    b beschriebenen Verfahren erhält man durch anschliessende Verätherung mit Isopropylalkohol das   2-Methoxy-4-(isopropoxy-methylami-      no)-6-isopropylamino-s-triazin.    Fp:   930-950.   



   Beispiel 4
325 g 2-Chlor-4-(methoxy-methylamino)-6-isopropyl- amino-s-triazin werden in einer Mischung von 400 ml Aceton und 1 1 Wasser suspendiert. Bei 300 fügt man   222 g    einer 40%igen wässrigen Trimethylaminlösung zu und rührt bei   300 -    350 so lange, bis eine klare Lösung entstanden ist. In diese Lösung leitet man bei Raumtemperatur 72 g Methylmercaptan ein und rührt noch 6 bis 10 Stunden bei der gleichen Temperatur. Das ausge   fallende    öl wird in Essigestergelöst, mit Wasser salzfrei gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der ölige Rückstand kristallisiert aus Isopropyl äther/Petroläther. Man erhält 261 g 2-Methylthio-4   -(methoxy-methylamino)-6-isopropylamino-s-triazin,    Fp:   770-790.   

 

   Beispiel 5
Das   2-Methylthio-4-(methoxy-methylamino)-6-isopro-    pylamino-s-triazin lässt sich auch herstellen, indem man analog dem in Beispiel 3 beschriebenen Verfahren das   2-Methylthio -4- (hydroxy-m-hylamino)-6-isopropylami-      no-swtriazin    herstellt und dieses dann gemäss Beispiel 1 b mit Methanol veräthert.



  Verbindungen Schmelzpunkt   
2-Chlor-4-(methoxy-methylamino)-6- 1240-1260     -isopropylamino-s-triazin    2-Chlor-4-(äthoxy-methylamino)-6- 1100.1120    -isopropylamino-s-triazin 2-Chlor-4-(n-propoxy-methylamino)-6-   850.      880     -isopropylamino-s-triazin    2-Chlor-4-(isopropoxy-methylamino)-6-      860-    890  -isopropylamino-s-triazin   Verbindungen Schmelzpunkt 2-Chlor-4-(n-butoxy-methylamino)-6-   980.1000    -isopropylamino-s-triazin 2-Methoxy-4-(äthoxy-methylamino)-6-   880 -      900      -isopropylamino -s -triazin    2-Chlor-4-(äthoxy-methylamino)-6-   1780-1800       -ätllylamino-s-triazin   

   
2-Chlor-4-(n-propoxy-methylamino)-6-   1770.1780     -äthylamino-s-triazin
2-Chlor-4-(isopropoxy-methylamino)-6-   1840-1850       -äthylamino -s-triazin
2-Methoxy-4-(methoxy-methylamino)-6- 1110.1130     -äthylamino-s-triazin
Die neuen s-Triazine der Formel I besitzen ausgezeichnete herbizide Eigenschaften und sind insbesondere zur selektiven Bekämpfung von grasartigen und zweikeimblättrigen Unkräutern in den verschiedensten Kulturpflanzungen geeignet. In hohen Konzentrationen an gewendet, wirken die neuen Verbindungen als Totalherbizide, in niederen dagegen als selektive Herbizide.

  Die   erfindungsgemässen    s-Triazine sind den bisher aus der Triazin-Reihe bekannt gewordenen Herbiziden. insbesondere auch den   Alkoxyalkylamino-s-triazinen    der französischen Patentschrift   1 239784    durch ihre leichtere Ab   baubarkeit    und durch die selbst in hohen Konzentrationen fehlende Phytotoxizität gegenüber einigen wichtigen Kulturpflanzen, insbesondere Mais, überlegen. Die neuen s-Triazine können sowohl in Vorauflauf-   (preemergence)    als auch im   Nach auflauf- (postemergence)    Verfahren zur Bekämpfung von grasartigen und   zweikeimblättrigen    Unkräutern verwendet werden.

  Versuche zeigten, dass die neuen Wirkstoffe beispielsweise zur Vernichtung schwer   bekämpfbarer    Ackerunkräuter bzw. deren Re   präsentanten    wie Hirsearten (Panicum sp.), Senfarten (Sinapis sp.), Gänsefussarten (Cheneopodiaceae), ferner von Gräsern (Gramineae),   Doldengewächsen      (eSmbelli-    ferae) und Kamillearten (Matricariae) dienen können u.



  dabei Nutzpflanzen, wie Getreide, Mais, Hackfrüchte, Ölpflanzen,   emüse,    Baumwolle, Sorghum, Soyabohnen und Luzerne in der Keimung und im Wachstum nicht beeinträchtigen.



   Zur Feststellung der herbiziden Wirkung wurden folgende Versuche durchgeführt: 1. Herbizide   Wirkung    bei   Applikation    vor dem Auf laufen der Pflanzen   (preemergence.A ppiikation)   
Der Wirkstoff wird als   10%iges    Pulverkonzentrat in einer Konzentration von 1 g Wirkstoff pro m2 Erde in Gartenerde   eingearbeitet    In die vorbereitete Erde werden folgende Testpflanzen eingesät: Solanum Lycopersianum Setaria italica Avena sativa Lolium perenne Sinapis alba Vicia sativa.



   Die Schalen werden dann im Gewächshaus bei   220 -    250 und 50 bis 70% relativer Luftfeuchtigkeit unter Tageslicht gehalten. Die Auswertung der Versuche erfolgt nach 20 Tagen.



     Bonitierung:   
9 = Pflanzen ungeschädigt = Kontrolle
1 = Pflanzen abgestorben 2-8 = Zwischenstufen der Schädigung
Zusammensetzung des Pulverkonzentrates: 10 Teile Wirkstoff, 0,6 Teil   Dibutylnaphthalinsulfonsäure-Na-    triumsalz, 1 Teil   Naphthalinsulfonsäuren-Phenolsulfon-    säuren-Formaldehyd-Kondensat   (3 : 2:1),    10 Teile Natrium-Aluminium-Silikat, 78,4 Teile Kaolin.



   Solanum    Wirkstoffe Lyco- Setaria Avena Lolium Sinapis Vicia persia- italica sativa perenne alba sativa    num   2-Chlor,4-(methoxy-methylamino3-6-ämylamino-s-triazin    1 1 1 1 1 1   2-Chlor 4-(äthoxy-methylamino)-6-ämylamino-s-triazin    1 1    1 1 1 1      2-Chlor 4-(methoxy-methylamino)-6-isopropylamino-s-    1 1 1 1 1 2 -triazin   2-Chlor 4-(äthoxy-methylamino)-6-isopropylamino-s-    1 1 1 1 1 1 -triazin   2-Chlor-4-(n-propoxy-methylamino)-6-isopropylamino-s-    1 2 1 1 1 1 -triazin 2-Chlor-4-(isopropoxy-methylamino)-6-isopropylamino- 1 1 1 1 1 1 -s-triazin   2-Chlor-4-(n-butoxy-memylamino)-6-isopropylamino-s-    1 2 2 1 1 1 -triazin    2-Methoxy-4-(methoxy-methylamino)-6-isop 1 1 1 1 1 1   

    -s-triazin 2-Methylthio-4-(methoxy-methylamino)-6-isopropyl- 1 1 1 1 1 1 amino-s-triazin  2. Herbizide Wirkung bei Applikation nach dem Auf    lafe.n    der Pflanzen   (postemergence-Applikation)   
In Plastiktöpfen werden folgende Testpflanzen herangezogen: Avena sativa Setaria italica Sinapis alba Solanum Lycopersianum Glycine hyspida Lolium   perenne    Agrostis tenuis Festuca rubra   Pca    pratensis.



   Im 2-4-Blattstadium werden die Pflanzen mit einer 2%igen wässrigen Wirkstoffsuspension (erhalten aus einem   1 0%gen    Pulverkonzentrat) in einer Konzentration entsprechend 5 kg Wirkstoff pro Hektar behandelt und anschliessend im Gewächshaus bei   240. 260    und 45% bis 60% relativer Luftfeuchtigkeit unter Tageslicht gehalten. Nach 14 Tagen wird der Versuch ausgewertet.



     Banitierung:   
9 = Pflanzen ungeschädigt = Kontrolle
1 = Pflanzen abgestorben 2-8 = Zwischenstufen der Schädigung
Die Zusammensetzung des Pulverkonzentrates entspricht derjenigen in Versuch 1.



     Wirkstoffe Avena Setaria Sinapis Solanum Glycine Lolium Agrostis Festuca Poa sativa italica alba Lycoper- hyspida perenne tenuis rubra pratensis sianum      2.Chlor.4.(äthoxy-methylamino).6.    3 2 1 1 2 3 2 5 2   .äthylamino -s-triazin    2-Chlor-4-(äthoxy-methylamino)-6- 4 3 1 1 2 2 2 3 2 -isopropylamino-s-triazin 2-Chlor-4-(n-propoxy-methylamino)- 4 4 1 1 2 2 3 3 2 -6-isopropylamino-s-triazin 2-Chlor-4-(n-butoxy-methylamino)-6- 4 4 1 1 2 2 2 3 2 -isopropylamino-s-triazin   2-Methoxy-4-(methoxy-methylamino)-    1 2 1 1 2 3 2 2 2 -6-isopropylamino-s-triazin 2-Methylthio-4-(methylamino)-6- 1 1 1 1 2 1 2 1 1 -isopropylamino-s-triazin
Zur Ermittlung der phytotoxischen Wirkung auf Kulturpflanzen und der herbiziden Wirkung auf die natürliche Unkrautflora wurde der folgende Versuch durchgeführt:

  :
In ein frisch zubereitetes Saatbeet wird als Kulturpflanze   Mzis    eingesät. Die Wirkstoffe werden als wässrige Suspension (hergestellt aus einem   25%igen    Pulverkonzentrat) direkt nach der Saat auf die Bodenoberfläche   appliziert.    Als natürliche Unkrautflora ist vorhanden: Echinochloa crus galli, Amaranthus retroflexus, Portulacca oleracea, Chenopodium album. Der Versuch wird nach 70 Tagen ausgewertet.



   Die Beuerteilung wird bei der Kulturpflanze nach folgender Skala vorgenommen:
1 = keine Schädigung = Kontrolle 2-4 = logarithmische Zunahme der reversiblen phytotoxischen Symptome 5-8 = logarithmische Zunahme der irreversiblen phytotoxischen Symptome
9 = vollständiges Absterben.

 

   Für die Unkräuter wird die herbizide Wirkung in % angegeben: 100 % = vollständige Abtötung    07c    = keine Schädigung = Kontrolle.



   Herbizide Wirkung
Anwendungs- Phytotoxische auf die naütrliche Wirkstoffe konzentration Wirkung   Unkrautflora    in %    in kg/ha auf Mais chlor c g. Echino-    chloa c.g. Dicotyle   2-Chlor-4-(methoxy-methylamino)-6-isopropylamino-    2 1 98 100 -s-triazin 1 1 90 100   2-Chlor-4-isopropylamino-6-(Y-methoxy-propylamino)-    2 1 95 100 -s-triazin 1 1 30    lQ0    (bekannt aus der US-Patentschrift 3   306725)      2-Chlor.4.isopropylamino-6-äthylamino.s.triazin    2 1 100 100 (bekannt aus der US-Patentschrift 2 891 855) 1 1 70 100 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer (Alkoxy-methylamino)-s-triazine der Formel I EMI5.1 in der R1 und R. unabhängig voneinander je einen Alkyl Rest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und X den Methoxy- oder Melylthio-Rest oder Chlor bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Amino -s-triazin der Formel II: EMI5.2 in der R1 und X die unter Formel I angegebenen Bedeutungen haben, mit Formaldehyd in Gegenwart einer Base umsetzt, hierauf das gebildete Zwischenprodukt der Formel III EMI5.3 in der R1 und X die unter Formel I angegebenen Bedeutungen haben, isoliert und in Gegenwart von starker Mineralsäure mit einem Alkohol der Formel IV RowOH (1V) in der R2 die unter Formel I angegebenen Bedeutungen hat, veräthert.
CH1234170A 1970-08-19 1970-08-19 Verfahren zur Herstellung neuer (Alkoxy-methylamino)-s-triazine CH532595A (de)

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