CH532899A - Maschine zum Enthaaren geschlachteter Schweine - Google Patents

Maschine zum Enthaaren geschlachteter Schweine

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Publication number
CH532899A
CH532899A CH43171A CH43171A CH532899A CH 532899 A CH532899 A CH 532899A CH 43171 A CH43171 A CH 43171A CH 43171 A CH43171 A CH 43171A CH 532899 A CH532899 A CH 532899A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
flame
burner
battery
machine
burners
Prior art date
Application number
CH43171A
Other languages
English (en)
Inventor
Koch Josef
Original Assignee
Koch Josef
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Koch Josef filed Critical Koch Josef
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Publication of CH532899A publication Critical patent/CH532899A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B5/00Accessories for use during or after slaughtering
    • A22B5/08Scalding; Scraping; Dehairing; Singeing

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description


  
 



  Maschine zum Enthaaren geschlachteter Schweine
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Enthaaren geschlachteter Schweine. Bekannte Maschinen dieser Art arbeiten rein mechanisch, indem sie die Haare beispielsweise mittels Gummischlägern entfernen. Es bleibt dann aber immer noch ein Rest von Haaren übrig, und es ist üblich, diese mittels eines Brenners rasch abzuflammen. Dieses   Abfiammen    geschieht von Hand, erfordert eine gewisse Geschicklichkeit und braucht Zeit. Vor allem ein Zeitgewinn ist in Grossschlächtereien von Interesse.



   Die Erfindung will die bestehende Maschine verbessern, indem sie eine Abflammvorrichtung schafft, die erlaubt, den   Abflammvorgang    zu mechanisieren und zu beschleunigen. Die erfindungsgemässe Maschine besitzt einen unteren Teil, der zum mechanischen Enthaaren der Schweine eingerichtet ist und zeichnet sich dadurch aus, dass oberhalb dieses Maschinenteiles eine Abflammvorrichtung angebracht ist, die eine Batterie von Brennern mit nach unten gerichteter Mündung enthält, in deren Mündungsbereich sich eine Zündvorrichtung befindet, die gestattet, die Brenner möglichst gleichzeitig oder rasch nacheinander zu zünden, damit die Brenner imstande sind, kurzzeitig eine sich mindestens annähernd über die volle Länge der Maschine erstreckende, nach unten gerichtete Bal   kenfiamme    zu erzeugen.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt:
Fig. 1 zeigt eine komplette Maschine in perspektivischer Ansicht,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch die Maschine,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III der Fig. 2, zusammen mit dem Steuerkasten,
Fig. 4 ein Detail der Maschine in grösserem Massstab und
Fig. 5 eine Ansicht in den geöffneten Steuerkasten mit den Organen für die Betätigung der Abflammvorrichtung.



   Fig. 1 gibt eine Übersicht über die ganze Maschine: A ist der an sich bekannte, untere Teil der Maschine, auf dem die geschlachteten Schweine mechanisch enthaart werden. Die in Fig. 2 ersichtliche Welle 7 mit Gummischlägern 4 wird von einem Elektromotor   A,    getrieben, der mittels der Druckknöpfe A2 ein- oder ausgeschaltet werden kann. Auf dem unteren Teil 1 ist die eigentliche Abflammvorrichtung B aufgebaut, deren Brenner mit Hilfe der im Steuerkasten C angebrachten Organe gezündet und gelöscht werden können.



   In Fig. 2 sind die wichtigsten Elemente der Maschinenteile A und B, d. h. also der mechanischen Kratzvorrichtung und der Abflammvorrichtung, ersichtlich. Teil A umfasst eine Wanne 1 mit einem Abfluss 2. Im oberen Teil der Wanne sind konkave Stützleisten 3 angebracht, auf denen das zu enthaarende, geschlachtete Schwein liegt und sich unter der Wirkung der Gummischläger 4 um seine eigene Längsachse wälzt.



  Die Gummischläger 4 sind an Armen 5 befestigt, die mittels einer Nabe 6 auf der Welle 7 gehalten sind. Die Gummischläger 4 laufen bei der Drehung der Welle 7 seitlich an den Leisten 3 vorbei, ohne diese zu berühren. Bei der Berührung mit dem geschlachteten Schwein biegen sich die Schläger, wie in Fig. 2 dargestellt, und reissen dabei Haare aus. Der ganze Vorgang findet nass statt, wozu die Rohre 8, 9 Wasser zuführen. Die Rohre sind entlang der Längsachse mit Bohrungen versehen, aus denen das Wasser auf das Schwein und auf die Schläger spritzt, wie die unterbrochenen Linien in Fig. 2 andeuten. Auf diese Weise werden die gelösten Haare möglichst rasch weggespült.



   Die Abflammvorrichtung B ist in einer unten und oben offenen, trogförmigen Verschalung untergebracht, die mittels seitlichen Stützen 10 auf dem unteren Maschinenteil A befestigt ist. Die beiden seitlichen Bleche 11, 12 bilden die Verschalung, in der die eigentliche Brennerbatterie 13 untergebracht ist.



   Im Bereich der Brennermündungen ist ein Flammenleitrohr 14 angebracht, das dazu dient, die ganze Brennerbatterie möglichst rasch zu zünden. Im oberen Teil der Verschalung sind in Längsrichtung derselben verlaufende Rohre 15, 16 angeordnet, mit entlang ihrer Längsachse angebrachten Bohrungen, durch die Kühlwasser auf die Wandungen 11, 12 gespritzt wird, um diese zu kühlen. Aussen, entlang der Verschalung, sind Abweisrollen 17 angeordnet, die dafür sorgen, dass die Pfoten des sich um seine Achse wälzenden Schlachttieres die Brenner nicht beschädigen können.



   In den Fig. 3 und 4 sind die genannten Teile der Abflammvorrichtung in grösserem Massstab dargestellt. Es ist eine ganze Batterie von Brennern 13 nebeneinander ange  ordnet. die durch die Leitung 18 mit Gas gespeist werden.



  Das Flammenleitrohr 14 erstreckt sich entlang der ganzen Batterie von Brennern. Es ist mit Bohrungen 14' versehen, die der Zündung dienen. Diese Öffnungen sind so gerichtet.



  dass, wenn ein Brenner 13 gezündet hat, ein kleiner Teil von dessen heissen Verbrennungsgasen durch das Flammenleitrohr hindurch den daneben angeordneten Brenner zündet usw. Die Brennerbatterie ist in Längsrichtung in zwei Teile unterteilt. Zum   Abflammen    kurzer Schweine wird nur der eine, zum Teil in Fig. 3 dargestellte Teil verwendet. Befindet sich ein langes Schwein in der Maschine, wird auch der zweite Teil der Brennerbatterie gezündet. Dieser zweite Teil wird von der Gasleitung 19 mit kleinerem Querschnitt gespeist.



  Das Flammenleitrohr 14 erstreckt sich über beide Teile der Brennerbatterie.



   Ein Ende des Flammenleitrohres wird während des Betriebes dauernd von einer   Stichflamme    beheizt, deren Brenner 20 sich im Steuerkasten C befindet, damit die Stichflamme nicht von herumspritzendem Wasser gelöscht wird.



  Die   Stichflamme    selber reicht durch eine Öffnung in der Rückwand des Steuerkastens hindurch bis in das Flammenleitrohr 14.



   Im Steuerkasten C   (Fig.    3 und 5) sind die für die Betätigung der Abflammvorrichtung erforderlichen Organe untergebracht. Sie umfassen eine Wasserzufuhrleitung 30 mit Hahnen 31 und 32. die die Wasserzufuhr zu den oberen Kühlrohren 15, 16 und zu den im unteren Teil A angebrachten Rohren 8, 9 regeln. 33 ist eine Gaszufuhrleitung, die zu einem Druckregler 34 führt, der mit einem Manometer 35 versehen ist. Ein Rohr 36   fühIt    von dort zum Zündsicherungsventil 37.



  Mit Hilfe der beiden Gashahnen 38, 39 kann die Brennerbatterie 13 über die Zufuhrleitung 18 bzw. 19 in Betrieb gesetzt werden. Mittels Hahnen 38 wird der dem Steuerkasten am nächsten gelegene. grössere Teil der Brennerbatterie einund ausgeschaltet. Hahnen 39 betätigt nur den kürzeren, eine Fortsetzung der Hauptbatterie bildenden Teil der Brennerbatterie. In diesem Teil sind nur wenige Brenner enthalten.



  Bei einer ausgeführten Maschine enthält beispielsweise die Hauptbrennerbatterie fünfzehn Brenner, die Verlängerung dagegen nur deren drei. Aus diesem Grunde hat auch die Leitung 19 einen kleineren Querschnitt als die Leitung 18.



  Der Zündbrenner 20 wird durch eine Leitung 40 direkt aus dem Zündsicherungsventil gespeist. Der eigentliche Zünd   flammenwächter    41 sorgt dafür. dass das Zündsicherungsventil 37 die Gaszufuhr schliesst sowie die   Stichflamme    erlischt.



   Der Betrieb geht so vor sich. dass das geschlachtete Schwein auf der Maschine zuerst mechanisch enthaart wird.



  Das Schwein wird dabei durch die Wirkung der Schläger um seine Achse gewälzt. Nach kurzer Zeit sind die meisten Haare entfernt. Man lässt aber trotzdem den unteren Teil der Maschine weiterhin in Betrieb, damit das Schwein immer weiter um seine Achse gewälzt wird. Jetzt zündet man kurzzeitig die Brennerbatterie und flammt mit der aus ihr austretenden   Balkenflamme    die restlichen Haare ab. Wenn es sich um ein extra langes Schwein handelt, schaltet man mittels Hahnen 39 auch die Verlängerung der Brennerbatterie ein.

 

  Das Flammenleitrohr hat die Aufgabe. die einzelnen Brenner
13 möglichst rasch nacheinander zu zünden. damit die Bal   kenfiamme    sofort das Schwein über seine ganze Länge bestreicht. Der ganze   Abflammvorgang    muss nämlich rasch ausgeführt werden, damit das Eiweiss in der Schwarte nicht zerstört wird.



   Die Abweisrollen 17 können entlang der Maschine in mehrere, kürzere, zwischendurch je für sich gelagerte Rollen unterteilt sein. Statt zwei Rollen übereinander anzuordnen, kann auch nur eine einzige Rolle oder sogar ein fester, nicht drehbarer Stab vorgesehen sein. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Maschine zum Enthaaren geschlachteter Schweine, mit einem unteren Teil, der zum mechanischen Enthaaren der Schweine eingerichtet ist. dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb dieses Maschinenteiles eine Abflammvorrichtung angebracht ist, die eine Batterie von Brennern mit nach unten gerichteter Mündung enthält, in deren Mündungsbereich sich eine Zündvorrichtung befindet, die gestattet. die Brenner möglichst gleichzeitig oder rasch nacheinander zu zünden, damit die Brenner imstande sind. kurzzeitig eine sich mindestens annähernd über die volle Länge der Maschine erstreckende, nach unten gerichtete Balkenfiamme zu erzeugen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass entlang der Brennerbatterie ein Flammenleitrohr angeordnet ist, das im Bereich jeder Brennermündung eine Offnung aufweist, und dass dieses Flammenleitrohr an einem Ende dauernd von einer Zündfiamme beheizt wird, das Ganze derart, dass bei Gaszufuhr zu den Brennern die Zündflamme den ihr am nächsten liegenden Brenner zündet, dessen Flamme mit Hilfe des Flammenleitrohres den benachbarten Brenner zündet usw.
    2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Brennerbatterie in Längsrichtung in zwei Teile unterteilt ist, derart, dass die Länge der Balkenfiamme an die Länge des zu enthaarenden Tieres anpassbar ist.
    3. Maschine nach Patentanspruch und den Unteransprü chen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Flammenleitrohr sich über beide Brennerbatterieteile erstreckt.
    4. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass die Brennerbatterie in einer zur Kühlung mit Wasser eingerichteten Verschalung angeordnet ist.
    5. Maschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 4.
    dadurch gekennzeichnet. dass die Verschalung der Brennerbatterie an der unteren Rückseite mit einer oder mehreren Abweisrollen oder -Stäben versehen ist, die verhindern, dass die Pfoten der in der Maschine um ihre Längsachse rotierenden Schlachttiere die Brennerbatterie beschädigen.
CH43171A 1971-01-12 1971-01-12 Maschine zum Enthaaren geschlachteter Schweine CH532899A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0040455A3 (en) * 1980-05-16 1981-12-02 Machinefabriek G.J. Nijhuis B.V. Method and apparatus for dehairing slaughtered animals, in particular pigs
FR2486361A1 (fr) * 1980-07-11 1982-01-15 Koch Josef Rampe de flambage pour l'epilation a la flamme d'animaux de boucherie abattus

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WO1986003375A1 (fr) * 1980-05-16 1986-06-19 Abele Guenter Procede et dispositif de depilage d'animaux abattus, en particulier de porcs
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